Beiträge von Coach99

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    Hallo,

    vor kurzem ist mein ehemaliger Co-Trainer zurückgetreten, was für mich zunächst kein Problem darstellt, da ich ohnehin überlegt hatte, mich von ihm zu trennen. Auch die Kids vermissen ihn offensichtlich nicht, so dass die Entscheidung insgesamt sicherlich richtig war.

    Problematisch ist aber seine mangelnde Kommunikationsbereitschaft, da er auch auf Nachfragen der Eltern die Hintergründe für den Rücktritt (sein Sohn kickt weiterhin in meinem Team) nicht erläutert und deshalb eine unschöne Atmosphäre entstanden ist.

    Zur Vorgeschichte:

    Ich trainiere seit den G-Junioren und bin mit dem Team auch jeweils mitgegangen (98er Jahrgang, E-Junioren). Nach etwa einem halben Jahr bei den Bambinis konnte mein ehemaliger Co-Trainer (ebenfalls "Fußballer-Vater") für eine Mitarbeit gewonnen werden.

    Beim Vereinswechsel zu einem höherklassigen und besser organsierten Verein, der mich angesprochen hatte, sind mein Co-Trainer und sein Sohn mitgekommen. Dort ist es uns wider Erwarten bereits in der ersten Saison gelungen, aus vielen neu hinzugekommenen Spielern mit sehr unterschiedlichem Leistungsniveau eine äußerst erfolgreiche und vor allem fussballerisch überzeugende Mannschaft zu formen, wo die Kids auch super zusammenhalten.

    Letztlich habe ich aber auch schon lange das Problem, dass der Co-Trainer nicht wirklich kindgerecht erklären kann und auch auf entsprechende Interventionen meinerseits nicht eingegangen ist. Es gab auch immer wieder Differenzen, wenn er Spieler in nicht kindgerechter Weise sanktionieren wollte (z.B. Strafrunden laufen, wenn das Kind staubedingt zu spät gekommen ist) und ich das nicht tolerierte. Er hat sich auch immer wieder gewundert, dass die Kids auch bei Problemen nur zu mir gekommen sind.

    Da wir in dieser Saison (als jüngstes Team in einer sehr schweren Staffel) mit viel Pech "nur" Vierter geworden sind, hat mein Co-Trainer aufgrund des für ihn nicht ausreichenden Erfolgs das Handtuch in unschöner Form geworfen.

    In der Halbzeitpause eines wichtigen Spiels (gegen die ein Jahr ältere Mannschaft des alten Vereins, welche im Hinspiel durch viele grobe und nicht geahndete Fouls unseren zwar spielerisch überlegenen, körperlich aber stark unterlegenen Kindern eine gewisse Angst eingejagt hatten) hat er erklärt, dass er sich das alles nicht mehr antun müsse, wenn die Spieler sich nicht genügend anstrengen würden und dann ohne weiteren Kommentar die Kabine verlassen. In der zweiten Halbzeit (die nach der durch mich allein durchgeführten Halbzeitansprache sehr ordentlich und ausgeglichen lief) hat er sich bocklig neben das Tor gesetzt und mir nach dem Spiel ohne Kommentar alle Bälle und Material neben mein Auto gestellt.

    Von da an erschien er nicht mehr zum Training und holt nur noch seinen Sohn ab. Im Anschluss an das nächste Training habe ich ihn angesprochen und er hat erklärt, dass für ihn Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen würden und dass er wegen dieser Erfolgslosigkeit (wir haben die ganze Saison immerhin 4 Pflichtspiele relativ knapp gegen erheblich ältere Mannschaften verloren, was für eine Tragödie...) sein Amt niedergelegt habe.

    Um nicht Öl ins Feuer zu gießen habe ich diese für mich sehr fragwürdige Einstellung nicht kommentiert und ihm für die Mitarbeit der letzten Jahre gedankt. Um ihm die Gelegenheit zu einer eigenen Bekanntgabe des Rücktritts zu geben, habe ich zunächst keine offizielle Ansprache an die Eltern, mt denen er nach Trainingsende zusammenstand, gerichtet. Beim nächsten Training habe ich mit den Kindern gesprochen und der der Kommentar eines Kindes

    "Klar, er ist zurückgetreten, weil wir gegen XY verloren haben"

    sagt glaube ich alles.

    Bei einem Turnier am letzten Wochenende (wo meine noch in der Kreisliga spielenden Kids die Jüngsten waren und immerhin über ein Jahr ältere Landesligisten geschlagen haben) hat mich aber eine Mutter angesprochen, das der ehemalige Co-Trainer auf alle Fragen der Eltern nach dem Rücktritt nur sehr ausweichend antwortet und dass deshalb das Klima im Umfeld der Mannschaft stark belastet ist. Außerdem vergiftet er sehr dezent die Stimmung.

    Ich möchte zwar kein unnötiges Prozellan zerschlagen, sehe mich aber zum Handeln gezwungen und habe schon überlegt, den Eltern nach dem nächsten Training in seinem Beisein die mir kommunizierten Rücktritssgründe darzustellen, um das Thema aus der Welt zu schaffen und ihm gleichzeitig die Gelegenheit zu geben, sich doch noch zu outen.

    Alternativ könnte ich auch die Jugendleitung des Vereins (wo er sich auch nicht offiziell abgemeldet hat) bitten, tätig zu werden.

    Warum so diplomatisch? Sein Sohn spielt noch im Team mit und entwickelt sich eigentlich sehr gut, seit sein ihn überfordernder Vater nur noch Zuschauer ist. Ich möchte verhindern, dass dieser das Kind aus Trotz aus dem Verein herausnimmt.

    Wer hat schon einmal mit einer ähnlichen Situation zu tun gehabt und wie soll ich mich verhalten?

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Hallo,

    auch von mir ein klares ja zur Beidfüßigkeit und das in jedem Alter!

    Als ich mein aktuelles Team (Jahrgang 98) übernommen habe, beherrschten nur zwei Spieler, die in den neuen Verein mitgebracht und seit den Bambinis trainert habe, beidfüssig den Ball. Alle anderen spielten ausschließlich mit dem starken Fuß.

    Inzwischen hat sich das durch intensives Training erfreulich verändert und ich kann fast von jedem Spieler gelungene Aktionen und auch Tore vermelden. Letzlich haben die Kids verstanden, dass ihr Spiel deutlich schneller, variabler und für den Gegner auch überraschender geworden ist, seit man auch den schwachen Fuß einbindet.

    Gut sind natürlich Spieler als Beispiele, bei denen es gut funktioniert. Mein bester Goalgetter z.B. erzielt als Rechtsfuß seit dem Bambini-Alter in jeder Saison rd. die Hälfte seiner vielen Tore - und zumeist auch die entscheidenden - mit links, was die anderen enorm motiviert hat, es ihm gleich zu tun (und das, obwohl bei mir keiner seine Tore zählt, da der Mannschaftserfolg maßgeblich ist).

    Als Trainer sollte man am besten auch in der Lage sein, es den Kids vorzumachen. Ich selbst habe mir in meienr Jugend beidfüssiges Spielen leider selbst aneignen müssen, da man in meinem damaligen Verein auf derartige Dinge keinen Wert gelegt hat. Heute hilft mir mein schwacher Fuß auch bei den Alten Herren in vielen Situationen und die Kids haben beim letzten Turnier auch genau hingeschaut, ob der Trainer tatsächlich beide Füsse benutzt...

    Schöne Grüße und weiterhin viel Spaß!

    Hallo Harry,

    vor 5 Jahren habe ich mit 4-jährigen Bambinis begonnen, bin mit dem Team mitgegangen und trainiere heute den jüngeren E-Jugend-Jahrgang.

    Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Motivation der Kinder selbst bei U8 durchaus sehr unterschiedlich sein kann und durch viel Lob in Verbindung mit dosierter Kritik gefördert werden kann. Abwechslungsreiches Training mit vielen Spielformen ist sehr wichtig.

    Wichtig für die Motivation ist nach meiner erfahrung außerdem, dass die Kinder gemäß ihrem Leistungsstand gefordert und gefördert werden, damit motiviert man sie am besten. Das setzt aber recht homogene Gruppen voraus. Wenn man Spieler eines ähnlichen Leistungsstands beisammen hat, kann man sehr gezielt im Trainings- und Wettkampfbetrieb arbeiten, ohne dass sich die Stärkeren unterfordert und die Schwächeren überfordert fühlen, was bei allen das Risiko einer nachlassenden Motivation hat. Das ist im "Dorfverein" aber nur sehr schwer umsetzbar, aus diesem Grund bin ich vor zwei Jahren zu einem größeren und höherklassigen Verein gegangen, der mich angsprochen hatte.

    Du musst den Kindern auch immer die Begeisterung für den Fußball vorleben, dazu ist es völlig egal, ob man eher ruhig ist oder (wie ich) eher aus sich herausgeht. Man sollte in der Ansprache der Kids auch einmal variieren, um nicht langweilig zu sein. Vor einem schwierigen Spiel in der letztjährigen Finalrunde habe ich z.B. die Kinder mit gezielten (wichtig: kurzen) Einzelansprachen heiß machen können und selbst die weniger selbstbewussten haben dann auf sich vertraut und ein bärenstarkes Spiel gegen den haushohen Favoriten gemacht. So etwas kann man aber nur gezielt einsetzen, sonst nutzt es sich ab und motiviert keinen mehr.

    Sicherlich findest Du Deinen eigenen Weg und Stil, den Kindern die Botschaften rüberzubringen, Ruhe kann dabei nie schaden!

    Den Eltern kann man im übrigen nie alles recht machen, sie sind aber dennoch sehr wichtig und sollten deshalb auch das Gefühl haben, in einem gewissen Grad einbezogen zu sein. Sowohl Elternabende als auch einzelgespräche haben mir geholfen, einige Mißverständnisse aus der Welt zu schaffen und mein Vorgehen zu erläutern. Lass dir aber dennoch nicht in Dinge wie Mannschaftsaufstellung etc. hereinreden.

    Weiterhin viel Spaß mit den Kids!







    Nach meinen Erfahrungen haben sich die auch zu meiner aktiven Zeit noch üblichen festen Rückennummern für bestimmte Positionen überlebt.

    Meine Kids (98er E-Junioren) haben alle feste Rückennummern, die sie zum großen Teil schon über mehrere Spielzeiten tragen. Bei Verteilung der Trikots gibt es dadurch kein Chaos, das Ausfüllen des Spielformulars ist für die Betreuerin einfacher und die Kids freuen sich, weil sie die Rückennummern in vielen Fällen nach ihren Idolen aussuchen konnten.

    Einziger Nachteil dieses Systems war bislang, dass neu hinzukommende Spieler nicht die Chance hatten, eine bereits vergebene Wunsch-Rückennummer zu erhalten. Die Kids waren dann zwar kurz enttäuscht, haben sich aber immer schnell an die neue Nummer gewöhnt, Diskussionen über eine neue Verteilung zum Saisonstart hat es noch nie gegeben (ich mache das wie erwähnt schon ein paar Jahre so).

    Sicherlich ist es richtig, dass man die Kreativität der Kinder nicht einengen sondern fördern sollte. Nur hierdurch wird es nach meiner Meinung gelingen, gute Fußballer auszubilden, welche dann auch Spiele entscheiden können.

    Es ist aber dennoch nach meinen Erfahrungen nicht schädlich, mit System zu spielen und hierbei wird die Kreativität auch nicht eingeschränkt, wenn man als Trainer darauf achtet, das die Kinder nicht frühzeitig auf Positionen festgelegt werden.

    Besonders negativ erlebe ich das häufig bei den Verteidigern, die dazu verdammt sind, hinten wie eine deutsche Eiche stehen zu bleiben und dann in der Defensivbewegung robust dazwischen gehen sollen. Bei mir spielt jeder Spieler auf unterschiedlichen Positionen und sie werden ermuntert, sich spielerisch auch aus bedrängten Situationen zu befreien und nicht die Bälle einfach wegzubolzen. Erstaunlicherweise gelingt dies auch E-Junioren schon sehr gut, wenn man dieses mit Ihnen trainiert und ihnen auch gestattet, dabei einmal einen Fehler zu machen.

    Sehr positiv hat sich ausgewirkt, dass wir mit sehr offensiven Verteidigern spielen, deren Defensivaufgaben dann auch von den Mittelfeldspielern übernommen werden müssen, wenn die Verteidiger sich auf das gegnerische Tor zubewegen. Das klappt im Großen und Ganzen erstaunlich gut, ohne dass man die Kinder schon verfrüht in ein taktisches Konzept stecken müsste. Wir gehören trotz - oder vielleicht auch wegen - dieser Spielweise immer zu den Teams mit den wenigsten Gegentoren.

    Ich lasse die Kinder auf dem Feld durchaus auch selbständig die Positionen tauschen (Seitenwechsel o.ä.), was die Kreativität und Eigenverantwortlichkeit fördert, zugegebenermaßen üben wir das aber zunächst immer gegen schwächere Gegner.

    Zum System: Bei uns spielen wir in der E mit 7 Feldspielern + Keeper auf dem Halbfeld, da haben sich ein 2:3:2 (Standard) und ein 1:3:3 (offensive Variante) bewährt. Bei 6 Feldspielern (im benachbarten Bundesland) spiele ich mit zwei Dreierketten, da dieses die Kinder zwingt, auf die gesamte Mannschaft zu achten und mit viel Bewegung zu spielen.


    Hallo Dirk,

    es ist ein schöner Erfolg, dass Deine Kids Finten etc. auch im Spiel gegen robustere Mannschaften anwenden. Dieses ist bei meinen Kids noch stark ausbaufähig, gelingt aber auch immer besser.

    Meine Frage zielte aber genau auf die Situationen ab, in denen der - spielerisch stark unterlegene und körperlich überlegene - Gegner von dessen Eltern und Trainern "heiß gemacht" wird und wo dann erschreckenderweise im Extremfall sogar Fouls bejubelt werden.

    Hier scheinen ja auch Deine Spieler ihre Ängste noch nicht überwinden zu können. Wie reagiesrt Du in genau diesen Situationen und gibt es hierfür einen Tipp?

    Danke für eine Antwort und schöne Ostern für alle Trainerkollegen! ;)

    Auch ich bin der Meinung, dass man die Kinder - und Eltern - nicht überfordern sollte: Bei uns gab es im letzten Jahr (wir waren älterer Jahrgang F) ein Team von einem Leistungsstützpunkt, dem in der Altersklasse bis auf uns kein Gegner Paroli bieten konnte.

    Der Trainer ist noch leistungsorientierter als ich und hat die Kids neben den Meisterschaftsspielen von Turnier zu Turnier und auch zu Freundschaftsspielen geschleift. Obwohl auch dort fast alles gewonnen wurde, ist das Team inzwischen auseinander gebrochen und die besten haben sich andere Vereine gesucht, einer davon kam zu uns. Es liegt also nicht nur am Erfolg.

    Wir spielen auch regelmäßig Freundschaftsspiele und ich versuche, hier nur höherklassige Gegner zu bekommen, da mein Jungs diese Spiele zwar öfters auch einmal knapp verlieren, hieraus aber schon eine ganze Menge gelernt haben.

    Im übrigen gehören auch Niederlagen - und das gerade auch bei erfolgsverwöhnten Fußballern - zum Reifeprozess dazu. Wir haben im letzten Jahr nach dramatischer Partie mit Verlängerung unser Meisterschaftshalbfinale im Neunmeterschießen gegen das besagte "Superteam" verloren. Es flossen viele Tränen, wir haben unsere Kinder zum Erstaunen des gegnerischen Trainers und seines gesamten Teams trotz der Niederlage für ihre Leistung gefeiert.

    Sein Team hat das Finale zwar wieder klar gewonnen, langfristig genutzt hat ihm der starke Leistungsdruck aber nicht, schließlich hat sein Verein viele Talente verloren, bei uns sind erfreulicherweise alle noch an Bord.

    Gruß Ralf

    Plötzliche Leistungsschwankungen in Verbindung mit fehlender Aufmerksamkeit werden Dich noch ein paar Jahre begleiten. Da darfst Du dir aber nichts draus machen. Als ich als "interimistischer" Trainer begonnen habe, war ein Teil meiner Kids erst 4 Jahre alt und inzwischen sind sie 10 => chaotische Phasen gab es immer wieder, so dass man verzweifeln wollte und seine Arbeit ständig hinterfragt hat.

    Ohne Vorwarnung spielen die Jungs dann aber wieder einen klasse Fußball und sind mit voller Konzentration bei der Sache. Wir Erwachsenen müssen unseren Schützlingen halt zugestehen, dass sie Kinder sind und deshalb auch häufig unaufmerksam (so schwer es mir oft genug auch fällt).

    Ein kleiner Tipp: Wenn es zu doll wurde, habe ich mit dem Training aufgehört und habe den Kindern gesagt, dass sie offensichtlich etwas besseres zu tun haben, als dem Training zu folgen. Sie selbst hatten das aber gar nicht wahrgenommen und haben mich aufgefordert, weiterzumachen und waren dann einigermaßen bei der Sache.

    In solchen Situationen nicht den Kopf hängenlassen.

    Gruß Ralf

    Bei uns haben wir bereits bei den Bambinis zweimal in der Woche trainiert und die Kinder haben es uns mit guten Leistungssteigerungen gedankt. Probleme mit den Eltern oder Kindern hat es nicht gegeben.

    In der F und E haben wir das beibehalten und ich kann das nur empfehlen. Ein dreimaliges Training in der Woche halte ich bei F- und E-Junioren aber für überzogen. Bei mir gibt es einige Auswahlspieler, welche neben unserenm Training ein drittes Mal im Stützpunkt trainieren und seitdem deutlich mit ihrer Leistung nachgelassen haben und ausgepowert wirken. Leider sehen die - ehrgeizigen - Eltern das nicht so und sind auch nicht auf meinen Vorschlag eingegangen, ein Vereinstraining ausfallen zu lassen.

    Ich würde bei der Frage der Trainingsintensität auch immer bedenken, ob man eine reine Freizeitmannschaft betreut oder ob man schon leistungsorientierte Kids dabei hat. Diese würde man auch in der F bestrafen, wenn man nur einmal trainiert.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hinsichtlich des Zweikampftrainings liegt die Wahrheit meiner Meinung nach auch hier in der Mitte:

    Auch ein technisch noch so begabter Spieler wird sich langfristig nicht durchsetzen können, wenn er nicht die nötige Durchsetzungskraft und Zweikampfstärke entwickelt. Deshalb bauen wir immer wieder entsprechende Übungen in die Trainingseinheiten ein.

    Andererseits sollte der Schwerpunkt auf der Ausbildung technisch versierter, beidfüßiger und kreativer Fußballspieler liegen. Diese werden sich auch langfristig behaupten können und im Männerbereich wird man dann noch große Freude an Ihnen haben.

    Außerdem halte ich es für wichtig, eine ausgewogene Mischung aus Technikern und Kämpfern zu haben.

    ein Problem beschäftigt mich aber schon seit längerem und vielleicht hat jedmand von euch einen Tipp für mich:

    Meine Jungs (alle Jahrgang Mitte/Ende 98) spielen insgesamt einen für dei Altersklasse bemerkenswert guten Kombinationsfussball und sind zumeist auch technisch sehr gut. Nach einem hocherfolgreichen letzten Jahr als älterer Jahrgang haben jetzt einige von Ihnen (und zwar die Größeren von Ihnen) öfter große "Manschetten", wenn sie auf sehr ruppig und teilweise unfair agierende kick-and-rush-Fußballer treffen. Bislang ahbe ich noch kein Rezept gefunden, wie ich alle davon überzeugen kann, dass sie ihre fußballerische Überlegenheit ausspielen und sich nicht verstecken sollen.

    Freue mich auf eure Tipps!