Beiträge von Coach99

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    Sehe ich genauso. Wenn nicht schon in den jungen Altersklassen konsquent durchgegriffen wird, lernen es die Kinder nicht und sehen ein überhartes und unsportliches Verhalten als normal an.

    Da setzt aber auch unsere Verantwortung als Trainer an: Wir müssen auch Spieler unserer Teams, die z.B. im Eifer des Gefechts über das Ziel hinausschießen, konsequent auf ihr Fehlverhalten hinweisen und das ggf. auch (durch Herausnahme) sanktionieren.

    Am Samstag hatten wir z.B. ein Punktspiel, bei dem ich mir so etwas gewünscht hätte. Bei uns war ein in unserer Region sehr namhafter Verein (alle Jugendmannschaften höherklassig, 1. Männer spielen Oberliga) zu Gast. Im Hinblick auf die fussballerische Ausbildung haben mich die Gegner aber schon enttäuscht, es wurde extrem körperbetont bis an die Grenze der Unfairness gespielt, ohne dass der gegnerische Trainer eingegriffen hätte. In der ersten Halbzeit war das Spiel noch ausgeglichen (1:1), in der zweiten haben wir mit spielerischen Mitteln und schnellem Kombinationsspiel das Heft in die Hand genommen und letztlich auch in der Höhe verdient mit 6:1 gewonnen.

    Mit jedem gelungenen Spielzug und Tor von uns wurde die Gangart des Gegners härter (wieder ohne Gegensteuern des Trainers) und kurz vor Schluß hat der Schiri nach einem groben Frustfoul noch eine Zeitstrafe verhängt (die aber schon früher fällig gewesen wäre).
    Nach dem Spiel gratulierte mir der gegnerische Trainer mit der Einschätzung, dass wir zwei Klassen besser gewesen seien. Wenn ich ehrlich bin, wäre mir statt dieses Lobes eine rechtzeitige Einwirkung für ein faires Spiel seines Teams viel lieber gewesen.

    @ Dirk Coerverfan

    Am Sonntag haben wir an einem sehr gut besetzten Hallentunier von Hertha BSC (98er) teilgenommen. Ich konnte dort zum Glück nichts bezüglich der von dir festgestellten Defizite einiger Jugendteams von Bundesligisten feststellen. Hertha hat einen tollen, technisch feinen Kombinationsfussball gespielt. Selbst als meine Jungs gegen diesen über sich hinausgewachsen sind und sehr lange ein Unentschieden gehalten haben, ist man weiter mit spielerischen Mitteln zu Werke gegangen und hat letztendlich damit auch Erfolg gehabt (meine Jungs haben sich trotz der knappen 0:2 Niederlage wie die Schneekönige gefreut und der Gegner hat fair zur gezeigten Leistung gratuliert und wurde auch nicht vom Trainer zusammengestaucht). Es war auch sehr angenehm, dass die Kids sehr bescheiden aufgetreten sind (dieses nicht nur nach dem knappen Sieg sondern auch nach zweistelligen Ergebnissen).

    Schöne Grüße

    Coach99



    Dieses Problem haben wir sicher alle einmal. Du musst für dich Kriterien definieren, nach denen du den Kader aufstellen willst. Dobbi hat ja seine gefunden und das wird dir auch gelingen. :)

    Mit den Jungs musst du offen reden und ihnen klarmachen, dass alle zur Mannschaft gehören und dass halt bei dieser Hallenkreismeisterschaft nur 9 dabei sein können. Ansonsten solltest du bei anderen Turnieren zunächst den Spielern den Vorzug geben, die bei der Meisterschaft nicht dabei sind.

    In der letzten Woche musste ich auch eine schwere und unpopuläre Entscheidung treffen. Wir hatten eine Einladung zu einem Top-besetzten Hallenturnier von Hertha BSC. Es waren ausschließlich 98er am Start, da Hertha aber mit seinen 98ern wie üblich schon in der D spielt, wurde 1+4 gespielt, 6 Spiele jeder gegen jeden á 11 Minuten. Ich habe 13 Kinder und musste entscheiden, mit allen zu fahren oder einige nicht mitnehmen zu können. ;( Ich habe mich für letzteres entschieden, da es aus meiner Sicht keinen Sinn macht, quasi alle 3 Minuten das komplette Team zu wechseln. Die Entscheidung habe ich mit den Gründen kommuniziert und es gab zwar einerseits Enttäuschung (wer spielt schon nicht gerne bei einem Top-Turnier mit) aber auch Verständnis. Mitgenommen habe ich die derzeit besten und engagiertesten 9 Spieler, die sich dann auch bravourös geschlagen haben.

    Um die Frage zu beantworten, weshalb ich die Plätze nicht z.B. ausgelost habe: wir spielen ohnehin höherklassig und daher leistungsorientierter als unsere Breitensportteams, wo ich mir z.B. ein Losverfahren hätte vorstellen können. Außerdem stellte die Teilnahme am Turnier auch eine Belohnung für den Einsatz der letzten Woche und Monate dar.

    Bei der Hallenlandesmeisterschaft wird es bei uns auch so sein, dass die Teilnehmeranzahl begrenzt ist und dort werde ich genauso verfahren.

    Schöne Grüße

    Coach99

    Hallo Christian,

    nach den bisherigen Informationen glaube ich nicht, dass du die Flinte ins Korn werfen solltest.

    Es gibt doch klare Ansatzpunkte, dass es bei euch trotz der nicht überragenden Platzierung (es gibt schlimmeres!) doch ganz ordentlich läuft: :)

    - Du verschaffst dir das notwendige Rüstzeug für den Trainerjob (Trainerlizenz, laufende Weiterbildung)

    - Das Training erfolgt offensichtlich strukturiert (Trainingsplan) und ich würde aufgrund deines theoretischen Rüstzeugs auch davon ausgehen, dass du altersgerechte Schwerpunkte setzt.

    - Die Kids sind zufrieden, haben einen guten Draht zu dir und gehen offensichtlich mit Spaß ihrem Breitensport nach => und das ist doch auch dein Ziel.

    Zur Frage der Umsetzung von DFB-Richtlinien:

    Das kann man ja nicht so pauschal sagen. Es ist schon möglich, Kinder und Jugendliche gemäß der Ausbildungsskala zu guten Fußballern auszubilden, das liegt ja ein Stück weit an jedem selbst. Ganz wichtig ist dabei eine strukturierte Arbeitsweise und die Fähigkeit, statt kurzfristiger Erfolgsdenke den langfristigen Ausbildungserfolg anzustreben.

    Ich bin auch nicht der Meinung, dass man als Trainer zwingend selbst ein toller Fußballer sein muss. Ich kenne einige Beispiele guter Trainer, die ihren Spielern viel vermittelt und mit auf den Weg gegeben haben, ohne deshalb überdurchschnittlich fußballerisch begabt zu sein, außerdem auch Negativbeispiele guter Fußballer, die versuchen, mit Kindern und Jugendlichen verkapptes Erwachsenentraining zu machen.

    Wenn man selbst z.B. nicht der begnadete Techniker ist, lässt man halt gerade in älteren Altersklassen Spieler Übungen vormachen. Klar schadet es nicht, wenn man selbst auch in der Lage ist, Finten, Übersteiger etc. selbst überzeugend vorzumachen, ich halte das aber nicht für zwingend.

    Also, positiv denken und weitermachen! :)

    Schöne Grüße

    Coach99

    Hallo an alle,

    gestern Abend hatte ich am Rande einer Trainersitzung endlich die Gelegenheit, vorsichtig mit meinem Kollegen von der D1 zu sprechen. Bei ihm war eine Mischung aus Frust und Ärger über die Entwicklung seines Teams zu verspüren, aber er war auch sichtlich froh, mit einem Neutralen über das Thema sprechen zu können.

    Es zeigte sich aber, dass es noch ein weiteres Problem gibt. Drei spielerisch sehr gute Neuzugänge haben offensichtlich auch Unruhe in das bisherige Team gebracht. Meinen Vorschlag, sich mit den Kids zusammen zu setzen, hat er nicht aufgegriffen, da er meinte, es würde nichts bringen. Um aber unnötige Konfrontationen zu vermeiden und Ruhe einkehren zu lassen, hat er in der letzten Woche das Training seinem neuen Co-Trainer überlassen.

    Heute stand dann wieder parallel zu uns ein Spiel gegen eine sehr starke Mannschaft aus dem Führungstrio der D-Landesliga an, bei dem die Jungs dann aber wie in alten Zeiten gefightet und am Ende mit viel Einsatz auch noch ein umjubeltes 3:3 geholt haben. Als ich nach dem Spiel in der Kabine zu dem Erfolg gratuliert habe, waren alle in bester Stimmung und der Trainer mittendrin. Ich hoffe, das bleibt so! :D

    Schöne Grüße

    Coach99

    Bin ganz bei Hattabi und halte gar nichts davon. Neben der Altersfrage (U11 wäre noch OK)kommt ein weiterer wichtiger Punkt dazu: das Großfeld. :O

    Es macht in dieser Altersklasse überhaupt keinen Sinn, die Kids schon auf dem Großfeld spielen zu lassen! Man sollte die Vorteile des Kleinfeldfußballs aus meiner Sicht bis zur C nutzen, um die uns anvertrauten Kicker optimal zu fördern.

    Schöne Grüße

    Coach99

    Zitat:


    Dirk Coerverfan schrieb am 10.11.2008 15:54
    Einen habe ich noch zu diesem Thema.
    Der HSV ist auf einen meiner Spieler(98er und somit noch E-Jugend) aufmerksam geworden
    Er hat von uns eine Gastspielgenehmigung bekommen. Natürlich bin ich als Trainer bei den ersten Spielen und Turnieren dabei gewesen. Dort konnte ich beobachten das die Mannschaften des Hamburger Fussball Verbandes und die Bundesliga E-Jugendmannschaften (Leverkusen, Schalke, Werder, usw.) unheimlich harten und körperbetonten Fußball spielen. Weiterhin ist mir aufgefallen das die HSV-Kinder kaum ihre Techniken, die sie im Training üben, anwendeten. Es wurde aus Angst vor dem robusten Einsatz durch die Gegenspieler, unheimlich schnell abgespielt bzw. der Ball einfach weggeschlagen.

    Mich wundert es nicht, das wir kaum noch Talente (und das sind alle die Kinder, die ich auf diesen Turnieren gesehen habe) in die Bundesliga bringen.
    Wir müssen in diesen so wichtigen Jahren den Kindern ermöglichen ihre Techniken zu perfektionieren und zu verfestigen. Das geht meines Erachtens nur durch angstfreies Spiel.




    @ Dirk Coerverfan

    Dein Beitrag zur Jugendarbeit in unseren Spitzenklubs erschreckt mich schon, da ich eine altersgerechte und technikorientierte Ausbildung gerade in diesen Altersklassen wie du für ein absolutes Muss halte, überharte Bolzfussballer sind mir ein Gräuel (und besonders deren Trainer).
    Habe mit meinen Jungs zu deren Bambinzeiten gegen Hertha BSC spielen können und war damals schon sehr angetan von den Fähigkeiten der gegnerischen Kicker, da wurde nicht übermäßig körperbetont gespielt, ganz im Gegenteil.

    Am Sonntag bin ich mit meinem Team zu einem Turnier der Hertha eigeladen, mal sehen, ob ich meine bisherigen Erfahrungen revidieren muss. Werde berichten, hoffe aber, dass es doch noch Bundesligaklubs gibt, die ihren Kids das beibringen, was sie in diesem Alter lernen sollten.

    Schöne Grüße

    Coach99

    In den letzten drei Wochen hat unsere D1, die zumeist parallel zu uns spielt, mächtig auf die Mütze bekommen (jeweils 7 Tore Unterschied) und es war nach Angabe des Trainers, den ich im übrigen persönlich sehr schätze, immer dasselbe:

    Das Team bekommt ein, zwei Gegentreffer, lässt sich hängen und geht dann unter. Ende letzter Saison habe ich einige Spiele dieser Mannschaft gepfiffen und dabei auch den Kampfgeist bewundert, den man auch in den ersten Spielen gegen weit stärkere Gegner gezeigt und deshalb auch Erfolg gehabt hat. Der Trainer ist am Boden zerstört und möchte am liebsten alles hinschmeißen. X(

    Klar, dass ich helfen möchte, ohne den Besserwisser zu spielen!
    Da der Bruder eines meiner Spieler auch in der D spielt, habe ich am letzten Wochenende über Umwege Infos aus erster Hand bekommen. Die Mutter dieses Spielers hat meiner Frau berichtet, dass die Kids der D seit einiger Zeit keine Lust mehr haben, da das Training so eintönig sei und das Ergebnis sehe man dann auf dem Platz. Der betreffende Junge ist wie sein Bruder in meinem Team sehr talentiert und hat schon ans aufhören gedacht, was für unseren Verein ein Verlust wäre, vermutlich sieht es bei einigen anderen Spielern ähnlich aus.


    Jetzt stehe ich nicht vor der Entscheidung ob, sondern wie ich mich engagiere, um Trainer und Team zu helfen. Mein persönlicher Draht zu betreffendem Trainer ist sehr gut und ich habe mich entschlossen, ihn anzusprechen. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich die Infos weitergeben soll oder ihm einfach vorschlage, sich mit seinen Jungs einfach einmal zusammen zu setzen und nachzufragen, woran es aus ihrer Sicht liegt, dass die Spiele so schlecht laufen.
    Der Trainer ist eher ein Kumpeltyp und ganz lieb (vielleicht manchmal zu lieb) zu den Kids und sie dürften ihm schon abnehmen, dass sie offen mit ihm reden können, ohne deshalb Nachteile befürchten zu müssen. Wie gut oder eintönig sein Training ist, kann ich nicht beurteilen, da ich nicht zur selben Zeit trainiere. Da seine Mannschaft aber viele technisch und fussballerisch gut ausgebildete Spieler hat, die schon seit Jahren bei ihm sind und in der Vergangenheit auch sehr motiviert waren, dürfte es sich eher um ein neueres Problem handeln, welches möglicherweise auch mit einem Schlaganfall zusammenhängt, den er vor einer Weile hatte und zum Glück gut überstanden hat.

    Was meint ihr, wie sollte man vorgehen?

    Vielen Dank für eure Antworten, möchte möglichst schnell helfen, ohne unnötiges Porzellan zu zerschlagen und den Eindruck zu erwecken, dass ich mich in Angelegenheiten einmische, die mich nichts angehen. :)

    Schöne Grüße

    Coach99


    Hallo Lewando,

    bezüglich der Inhalte hat bcefferen dir ja schon diverse hilfreiche Stichworte gegeben.

    Als Ergänzung noch eine Übung für die Situation Angriff 1:1; Gegner im Rücken + TW:

    Du benötigst hierfür zwei Kegel, 1 Ball und 1 Tor und natürlich einen Angreifer, einen Verteidiger und einen Torwart, insofern materialmäßig keine Herausforderung.

    Einen Kegel stellst Du in Höhe des Mittelkreises leicht seitlich zum Tor auf und postierst den Verteidiger dahinter. Der zweite Kegel samt Angreifer wird mit ca. 5m Vorsprung ebenfalls leicht versetzt aufgestellt.

    Du befindest dich mittig hinter den Spielern und spielst (oder wirfst) einen Steilpaß oder einen weiten hohen Paß (hier kannst du je nach zu simulierender Spielsituation variieren, ebenso bei der Startaufstellung der Hütchen) Richtung Tor, beide Spieler starten und der Verteidiger muss versuchen, den Torabschluss zu verhindern, der TW muss selbst entscheiden, ob und wann er herauskommt.

    Nach dem Torabschluss wechseln Stürmer und Verteidiger die Positionen. Wenn du z.B. auch den Paß trainieren willst, kannst du ihn von einem Spieler ausführen lassen, das hängt aber stark von deinen Spielern ab, da die Pässe schon vernünftig kommen sollten (sollte bei der Lehrprobe hoffentlich kein Problem sein).

    Bei dieser Übung gibt es für alle Beteiligten Korrekturpunkte, die du in die Lehrprobe einbauen kannst:

    - Richtige Laufwege
    - Ballannahme und Mitnahme
    - faires Zweikampfverhalten des Verteidigers und Vermeidung Notbremse
    - variantenreicher Abschluss beim Stürmer (Schußtechniken, lupfen, TW ausspielen etc.) + Zweikampfverhalten
    - Stellungsspiel und Herauslaufen des Torwarts etc.

    Habe ich schon in verschiedenen Altersstufen gemacht, aufgrund des Wettkampfcharakters ist zumeist eine hohe Motivation zu sehen und man kann auf verschiedene Punkte, die ich stichpunktartig skizziert habe, eingehen.

    Hoffe, dass die Übung passt, ansonsten natürlich immer bei soccerdrills reinschauen.

    Schöne Grüße und viel Erfolg :D

    Coach99

    @ BB

    Da scheinst du meine Beiträge ja in den falschen Hals bekommen zu haben...

    Gute Jugendarbeit mache ich nicht an Ergebnissen oder Tabellen, sondern an guter und altersgerechter Ausbildung der Kids fest (wenn du meine Beiträge genau liest, sollte das auch zu erkennen sein).
    Wenn ich unbedingt mit meinem Team immer hoch gewinnen und auf unterer Ebene möglichst viele Titel sammeln wollte, würde ich das ja tun. Das wäre kein Problem, vermutlich würden wir fast jedes Wochenende zweistellig gewinnen, doch was hätten meine Jungs davon? Gar nichts, also mache ich es wie beschrieben (und das gilt zum Glück generell in unserem Verein).

    Ein weiterer Schwerpunkt guter Jugendarbeit besteht neben fussballerischer Ausbildung auch darin, eine Bindung zum Verein herzustellen und dafür zu sorgen, dass ausreichend Eigengewächse in den Männermannschaften ankommen, was bei uns erfreulicherweise auch gelingt (wir spielen auch bei den Männern höherklassig).:)

    Die Negativbeispiele, welche ab der C (oder auch schon früher) alles zusammenkaufen, abwerben etc. gibt es hier zwar auch, aber vermutlich nicht so in der Breite, wie es bei euch der Fall zu sein scheint. Falls von sich aus ein Talent zu uns wechseln will, nehmen wir es natürlich mit offenen Armen auf, diese Fälle haben in den letzten Jahren auch zugenommen.

    Zur Frage der Kommunikation: Mit den Eltern und Kindern werden zu Beginn der Saison bzw. auch schon früher bei eventuellen Mannschaftswechseln Spielregeln und Erwartungen abgestimmt, d.h. es weiß jeder, was ihn erwartet.

    @ Andre:

    Wir sind die E1, neben uns gibt es noch 3 weitere Mannschaften von E2 - E4, die E2 ist das stärkste Team auf Kreisebene.


    Zitat:


    Andre schrieb am 05.11.2008 17:36
    Zum Beispiel stellen sich für mich folgende Fragen:

    1. Spielt man in einer solchen Gruppe mit Auf.- und Abstieg? Wenn ja, wie kommt es dazu, dass der Nachwuchs, also diejenigen die in die Mannschaft altermäßig nachrücken, diese Topleistung bringen. Jeder kennt das, der eine Jahrgang ist so, der ander mal so. Das wäre wenig kindegerecht wie ich finde, weil da wäre ja wieder der Druck für den einen oder anderen Trainer. Zudem könnte ich mir bei diesem Modell vorstellen, dass der Verein, der eine beispielsweise E hat, die dort mitspielt, seine Spieler schon in diesem Alter aus anderen Vereinen rekrutiert, also selber keine super gute Jugendarbeit leistet. Das käme mir schon so vor, als würde hier der Ehrgeiz der Initiatoren schon im Ansatz mit den heutigen Zielen nicht vereinbar sein, obwohl der einzelne Trainer durchaus hier gutes Training mit einer guten Einstellung bringen kann.

    oder ist es so, dass man ein einzelnes starkes Team von Jahr zu Jahr für ein Jahr und ohne Auf.- und Abstieg in eine Leistungsklasse meldet?

    Das wäre für mich eine super Sache und würde noch glänzender dar stehen, wenn es Auswahlkreterien gibt, die für eine objektive Auswahl sorgen würden.




    @ Andre

    Du sprichst hier ein Manko an, welches ich leider auch bei der Regelung im hiesigen Landesverband sehe:

    Es gibt eine Auf- und Abstiegsregelung und damit das Problem, dass sich möglicherweise ein schwächerer Jahrgang im Folgejahr mit zu starken Mannschaften messen muss. In unserer Staffel gibt es leider ein solches Beispiel, dieses Team kassiert als einziges regelmäßig höhere Niederlagen und wäre auf Kreisebene besser aufgehoben.

    Anderersherum kann es natürlich auch laufen. Ein Nachbarverein hatte einen relativ schwachen 97er Jahrgang, der in der Landesliga spielen musste und folgerichtig abgestiegen ist. Der nachfolgende Jahrgang ist aber vergleichsweise stark und hat zum Glück wegen des Rückszugs eines anderen Teams noch eine Wild Card in einer anderen Landelsigastaffel erhalten, wo man gut mitspielt und die Kids gut entwickeln kann. Ich bin mir sicher, dass dieses Team im Kreis nahezu alle Mannschaften abschiessen würde.

    Da aber die meisten höherklassig vertretenen Vereine eine sehr gute Jugendarbeit machen und daher über die Jahre immer wieder starke Mannschaften hervorbringen, gibt es diesbezüglich aber nicht so große Probleme.

    Wenn wirklich alle Vereine entsprechend der tatsächlichen Leistungsstärke Mannschaften melden würden, wie du es als Alternative vorschlägst, wäre das wahrscheinlich die optimale Lösung. :D

    Von einem "Auskegeln" der Leistungsstärke in der Hinrunde halte ich persönlich da weniger, da mir dann im Vergleich zur jetzigen Situation eine Halbserie in der Ausbildung fehlen würde.

    Eine derartige Lösung ist aber immer noch weitaus besser, als Staffeln mit starkem Leistungsgefälle zusammen zu lassen.

    Schöne Grüße

    Coach99

    Zitat:


    bcefferen schrieb am 05.11.2008 16:40
    Es ist richtig das die Spieler/Spielerinnen dort sicherlich mehr leisten müssen um einen Stammplatz zu erhalten, aber es wird niemand gezwungen dort zu spielen. Einzige die das eventuell machen sind leider zu ehrgeizige Eltern.




    Hier wird ein weiterer sehr wichtiger Aspekt angesprochen. Überehrgeizige Eltern sind ja immer ein Problem, das sich aber durch alle Klassen zieht (habe ich leider auch schon bei Bambinis erlebt). Man muss sich hier als Trainer nach meiner Ansicht klar positionieren.

    Die Eltern meiner Jungs sind insgesamt sicherlich leistungsorientierter eingestellt und auch ehrgeiziger, als das Gros der Eltern in den unteren Mannschaften. Dies spiegelt sich interessanterweise auch bei den Kids wieder:

    Sie entwicklen mehr Ehrgeiz, kämpfen auch gegen stärkere Gegner zumeist bis zum Umfallen und wollen immer gewinnen (können aber auch damit leben, wenn wir mal verlieren).

    Eltern und Kinder akzeptieren aber auch, dass wir ausbildungs- und nicht ergebnisorientiert arbeiten.
    Am letzten Wochenende hatte unser Gegner einen rabenschwarzen Tag erwischt und meine Jungs waren sehr gut drauf, so dass wir dann doch sehr deutlich 6:1 gewonnen haben. Das Ergebnis hätte noch deutlicher ausfallen können, wenn wir nicht die gute Gelegenheit genutzt hätten, noch mehr als sonst durchzuwechseln und auch den etwas schwächeren Spielern zusätzliche Spielanteile zu geben. Es gab daraufhin aber keine Diskussionen wegen einer möglicherweise nicht optimierten Tordifferenz.



    @ großer:

    E11er Fußball ist ja gruselig und sollte verboten werden, die Verantwortlichen sollte man vom Acker jagen :O (was du vermutlich auch am liebsten machen würdest :D )!

    Erfreulicherweise propagieren bei uns auch die größeren Vereine (bin selbst in einem) zur besseren Ausbildung der Kids Kleinfeldfussball bis einschließlich D, so dass wir erst ab der C aufs Großfeld müssen. =)

    Sorry für diesen Ausflug, ich musste das aber loswerden.

    Schöne Grüße

    Coach99

    Hallo Andre,

    bei uns in Brandenburg gibt es zwar den Begriff "Leistungsklasse" nicht, ich gehe auf deine Fragestellung deshalb mit den in unserem Landesverband üblichen Begriffen ein.

    Ab der E-Jugend gibt es in Brandenburg neben den Kreisligen und -klassen , die den Breitensport abbilden sollen auch Spielklassen auf Landesebene.

    Ich selbst trainiere ein E-Junioren-Landesligateam und spreche an dieser Stelle einmal für mich, da es in anderen Vereinen auch eine andere Sichtweise der Dinge geben kann (und in mir bekannten Einzelfällen leider auch gibt).

    Auf Landesebene spielen hier die von dir beschriebenen Mannschaften, welche in der Lage sind, auf höherem Niveau zu spielen und dadurch auch entsprechend ihres Potenzials gefordert und gefördert werden sollen.

    Meine bisherigen Erfahrungen hiermit sind durchaus positiv. Mein Team, das ich seit mehreren Jahren betreue, zählt sicherlich zu den Top-Mannschaften in unserer Region und es soll sich daher auch mit Mannschaften einer ähnlichen Leistungsstärke messen, damit alle Kinder weiterkommen können. :)

    Dadurch erlebe ich endlich fast an jedem Wochenende spannende Spiele gleichwertiger Gegner, in denen sich die Spieler weiterentwickeln und wo es zumeist auch Fußballergebnisse gibt. :D
    Meine Kids bringt es viel weiter, auch einmal ein Spiel gegen einen starken Gegner zu verlieren, als arme und überforderte Teams "abzuschiessen".

    Steckt man solche Mannschaften in diesselbe Liga bzw. Staffel mit deutlich leistungsschwächeren Teams, wissen wir doch alle, was passiert:

    Es gibt hohe zweistellige Fußballergebnisse, die weder dem Sieger noch dem Verlierer etwas bringen. Die Spieler der stärkeren Mannschaften sind zumeist unterfordert und entwickeln sich nicht weiter, die Spieler der schwächeren Teams sind ständig überfordert, haben fast an jedem Wochenende Frust und hören irgendwann mit unserem schönen Sport auf. :O

    Es ist aber ganz wichtig, im Trainings- und Wettkampfbetrieb eben nicht einen verkappten Erwachsenenfussball spielen zu lassen, sondern die Kinder altergerecht auszubilden!
    Trotz der im Vergleich zu unserem unteren Teams naturgemäß höheren Leistungsorientierung macht es den Kindern unglaublichen Spaß. Die Trainingsbeteiligung ist nahezu 100%, bei den Spielen sind nur die Kids traurig, die einmal nicht dabei sein können (ich habe 13 Kinder im Kader und darf pro Spiel 12 Kicker einsetzen) und sie lassen lieber einen Ausflug o.ä. als ein Spiel ihrer Mannschaft ausfallen. :D

    Insofern kann ich nur sagen: Leistungsklassen (oder wie immer man das jeweils bezeichnet) ja, sofern altersgerecht ausgebildet wird!

    Das steht im übrigen doch auch nicht im Widerspruch zu der von dir Andre an verschiedener Stelle propagierten Einteilung der Spieler in möglichst homogene Mannschaften, um den Ausbildungserfolg zu erhöhen (was ich ja genauso sehe).

    Schöne Grüße

    Coach99




    Zitat:


    Big Bopper schrieb am 05.11.2008 11:37
    Die Kids, die unregelmässig kommen, fallen leistungsmässig sowieso automatisch zurück. Man sollte lieber die besonders fördern, die wirklich wollen... Nur das Leistungspirinzip bei Kindern anzuwenden ist völlig daneben und kontraproduktiv. Konkurrenzkampf brauchen die in ihrer Freizit überhaupt nicht, warum auch...


    Mit deiner Aussage, dass man die besonders fördern sollte, die auch wollen, hast du Recht, mit der weiteren Aussage aber nicht bzw. nicht vollständig.
    Es schadet keinem Kind, wenn es auch im Kinderfussball Konkurrenz spürt: Wer sich einsetzt, spielt mehr (und wird entsprechend gefördert), wer sich nicht einsetzt, spielt weniger und wird auch weniger gefördert => das ist schon eine Form des Konkurrenzkampfs, den ich persönlich auch völlig OK finde! :)

    Außerdem musst du auch differenzieren, ob es sich um Breitensport handelt oder nicht. Wir bieten bei uns neben Breitensport auch schon ab der E höherklassigen und damit leistungsorientierteren Fußball an und es wird ja keiner gezwungen, in eine erste Mannschaft zu gehen. Haben sie sich aber dafür entschieden, in der ersten Mannschaft spielen zu wollen, müssen sie sich auch einem stärkeren Konkurrenzkampf und auch einem (altersgerechten) Leistungsprinzip stellen.
    Das geschieht freiwillig, wird von mir so auch praktiziert und ich habe trotzdem nahezu 100%ige Trainingsbeteiligung und die Kids verschieben auch bei mir andere Freizeitaktivitäten zu Gunsten des Fußballs => und das völlig freiwillig! :)

    Es ist aus meiner Sicht auch völlig falsch, die Schuld für Unzufriedenheit der Kids immer nur beim Trainer zu suchen ;( - das muss man viel differenzierter betrachten.

    Schöne Grüße

    Coach99

    Auch ich gehöre auch zu der Fraktion, die die Erwartungen von Bondscoach nicht zu hoch finden.

    In der Vergangenheit hatte ich ab und zu bei einigen wenigen Kids auch schon derartige Probleme und kann den Frust daher verstehen. Wer bei mir mit fadenscheinigen Begründungen nicht oder nur unregelmäßig zum Training erscheint, spielt auch nicht. Ebenso erläutere ich den Eltern auch gerne, warum ihr Kind gerade an einer bestimmten Position spielt (die Kids wechseln die Positionen im Rahmen ihrer Ausbildung), hereinreden lasse ich mir aber nicht, die Aufstellung macht der Trainer und nicht die Eltern.

    Aktuell habe ich erfreulicherweise keine der angesprochenen Probleme, die Präsenz beim Training ist nahe 100%, auch bei den Punktspielen kann ich aus dem vollen schöpfen, da die Eltern zum Teil selbst den Urlaub den Ansetzungen anpassen (was aber nicht sein müsste, notfalls verlege ich Spiele in den Ferien auch). Das mag aber auch daran liegen, dass ich aktuell ein Team trainiere, wo bis auf eine Ausnahme alle Eltern voll hinter dem Sport ihrer Kinder stehen und auch dahinter, dass die Spieler gefördert und gefordert werden.

    Dass es an den Einkommensverhältnissen der Eltern liegt, glaube ich nicht. Ich habe generell den Eindruck, dass viele Kinder nicht mehr bereit sind, sich besonders anzustrengen, wenn es mal nicht so läuft. Und wenn ich mir die Eltern dazu ansah (die aus verschiedenen Schichten kamen), wunderte es mich nicht. Diese packten die Kids geradezu in Watte, da kann kein Kind lernen, sich auch einmal durchzubeißen.

    Im übrigen finde ich einige Beiträge auch nicht fair und sachlich, lasst uns doch sachlich und ohne Unterstellungen miteinander diskutieren.

    Schöne Grüße

    Coach99

    @ Andre

    klingt auch für mich gut und ich wünsche euch viel Erfolg bei der Umsetzung und das notwendige Geschick zwischen Diplomatie und klaren Worten, wenn man auch im Hinblick auf die Trainingsinhalte steuernd eingreifen muss. Denn du hast es richtig ausgeführt: Um etwas vorschreiben zu können, müsste der Verein die Trainer anstellen.

    In der Vergangenheit habe ich mir das eine oder andere mal schon gewünscht, bei Trainerkollegen eingreifen zu können, die nicht kindgerecht trainiert haben. ;( Erfreulicherweise trennt sich der Verein seit geraumer Zeit strikt von derartigenTrainern, wenn diese trotz des umfangreichen Weiterbildungsangebots und der Hilfestellung durch erfahrene Trainer an ihrem Stiefel festhalten. :) Das geht natürlich nur, wenn man als Verein eine ausreichende Attraktivität und Ressourcen für Neubesetzungen besitzt (was aber in derartigen Fällen auch bei uns niemals einfach ist). Bei uns müssen sich Trainer für einen Job bewerben und es gibt im Vorfeld entsprechende Gespräche mit den Verantwortlichen.

    Letztlich sollte man aber immer auf eine Überzeugungsarbeit setzen und versuchen, ein Trainerteam zu formen. Wir versuchen das bei uns auch und es gelingt zwar auch noch nicht perfekt, aber wir arbeiten doch schon weitaus enger zusammen als in der Vergangenheit. Vieles scheitert aber alleine schon an der erforderlichen Zeit, sich zusammenzusetzen udn auszutauschen, schließlich hat jeder auch noch einen Job und Familie.

    @ Big Bopper

    Eine Unterteilung in Breiten- und Leistungssport ist tatsächlich hilfreich für die Entwicklung als Verein und bezüglich der Mitgliederzahlen.

    Wir können erfreulicherweise in allen Altersstufen von der E- bis zur A-Jugend neben Breitensport auch leistungsorientierten Fußball anbieten (die Anforderungen steigen natürlich gemäß den Altersstufen) und so finden sowohl Fußballtalente mit entsprechendem Ehrgeiz als auch reine Freizeitfußballer ihren Platz Hierdurch verzeichnen wir eine sehr erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen (Breitensport) und auch den Wechsel von Talenten zu uns (Leistungssport), ohne dass wir diese plump abwerben. :D

    Ganz wichtig ist dabei die Durchlässigkeit der Mannschaften, d-h- es besteht bei entsprechender Leistung für jeden spieler die Möglichkeit, in die ersten Mannschaften zu kommen und genauso Durchlässig ist das System auch nach unten. Ich habe z.B. einen Kicker in meinem Team, wo möglciherweise in Absprache mit den Eltern und dem Trainer unserer 2. Mannschaft ein - möglicherweise temporärer - Wechsel in die untere Mannschaft für die Entwicklung des Kindes sinnvoll wäre, mal sehen.

    Schöne Grüße

    Coach99

    Genau so ist es:

    Kreativität und Spielfreude müssen in Verbindung mit der Verbesserung der technischen Ausbildung im Vordergrund stehen! Vorwärts- und Rückwärtsbewegung müssen sowohl draußen als auch in der Halle umgesetzt werden. :)

    Dieses steht für mich aber nicht im Widerspruch zum Training von Spielzügen, man muss den Kindern aber klarmachen, dass sie damit Möglichkeiten für ihr Spiel erlernen und dass sie selber entscheiden sollen, wann sie welche Möglichkeit einsetzen.
    Wie bei der Technik müssen wir Trainer den Kindern quasi eine Werkzeugkiste an die Hand geben, aus der sie dann das richtige Werkzeug heraussuchen. Und wenn sie dann mal einen Hammer statt eines Schraubenschlüssels rausnehmen, dürfen wir auch nicht böse sein und müssen halt weiter die Grundlagen festigen.

    Dies klappt auch bei meinen E-Junioren ganz hervorragend, wo ein Schwerpunkt im Training auf der Förderung der Kreativität in Verbindung mit schnellem Paßspiel liegt. Wir haben zum Beispiel zuletzt in einigen Trainingseinheiten Steilpaßvarianten geübt, die von den Kids erfreulicherweise in genau den richtigen Situationen eingesetzt wurden (der Gegner sprach in seinem Spielbericht von "überfallartigen" und "blitzschnellen sauberen Kontern"), andererseits wurden in den Spielen auch kreativen Lösungen mit schnellem Kurzpaßspiel gefunden, die mich begeistert (und ebenfalls zu Torerfolgen geführt) haben. =)

    Habe wie BB auch noch ein Beispiel vor Augen, wie einstudierte Spielzüge nach hinten losgehen können:
    Das war in der F-Jugend, wo ein Trainer eines benachbarten Vereins stark auf einstudierte Spielzüge gesetzt hat und zugegebenermaßen gegen viele Gegner sehr erfolgreich war. Als wir sein Team dann im damaligen Halbfinale um die Kreismeisterschaft mit aggressivem Forechecking unter Druck gesetzt und die Spielzüge so unterbunden haben, landeten plötzlich viele Bälle im Aus oder beim Gegner und die Kids machten in einigen Szenen einen ratlosen Eindruck. Dass wir dann nach Verlängerung und Neunmeterschießen doch noch verloren haben, lag sicherlich nicht an den einstudierten Spielzügen, sondern am Pech in der Lotterie Strafstoßschießen.

    Schöne Grüße

    Coach99



    Wofür willst du denn die Shirts genau nutzen?

    Davon würde ich die Auswahl nämlich zunächst abhängig machen. Gerade in der kalten Jahreszeit lege ich Wert auf atmungsaktive Materialien. Es hilft einem gar nichts, wenn die Kids schick aussehen und dann unnötige Erkältungen bekommen.

    Zum Unterziehen haben wir z.B. für meine Kids die atmungsaktiven Rollis von Jako besorgt, sind zwar etwas teurer, können aber während des Spiels getragen werden und es gibt erheblich weniger Erkältungskrankheiten als bei den von den meisten vorher genutzten Baumwollshirts.