@ Thomekz und Black Torro,
nach meinen Erfahrungen gibt es diese Fehlentwicklungen nicht nur bei kleinen Vereinen sondern leider oft auch bei den Vereinen, die sich selbst für professionell halten.
Ich habe da sowohl aus kleinen aber auch großen Vereinen positive und negative Beispiele von trainern erlebt. Dass der Anteil der lizensierten Trainer zumindest in unserer Region bei größeren Vereinen höher ist, dürfte durchaus ein Grund für die dort professionellere Trainingsarbeit sein.
Bei uns im Verein muss sich jeder Trainer, der nicht bei Übernahme des Traineramtes schon im Besitz einer Lizenz ist, verpflichten, an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen und perspektivisch auch den Trainerschein zu machen. Außerdem müssen in unserem Landesverband die Trainer von Teams ab Landesliga aufwärts auch im Jugendbereich eine DFB-Lizenz haben bzw. zeitnah erwerben. Finde ich eine gute Maßnahme, bei der man auch über eine Ausdehnung auf den Breitensport nachdenken könnte. Mein Verein veranstaltet auch Trainerfortbildungen zu Problemen wie Sucht und Abhängigkeit, die Pflicht sind.
Letztlich liegt es aber an jedem einzelnen, wie er sich verhält.
Beiträge von Coach99
Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
-
-
Nach meiner Erfahrung ist ein 3-3 tatsächlich das geeignete System. Unterzahlsituationen können so gut vermieden und auch die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung sowie eine offensive Ausrichtung der Verteidiger können gut geschult werden. Man sollte darauf achten, die Kids auf allen Positionen einmal zum Einsatz kommen zu lassen.
2-2-2 habe ich auch schon ausprobiert und keine guten Erfahrungen damit gemacht.
@BB
Ob ein 2-3-1 wirklich anspruchsvoller ist, darüber kann man sicher trefflich diskutieren. Ein gut geschultes 3-3 vermittelt den Spielern nach meiner Auffassung schon eine ganze Menge im Rahmen ihrer Ausbildung und taktische Schwerpunkte wollen wir in der E ja ohnehin noch nicht legen. Bei einem Bundesligaverein in unserer Region wird übrigens bei 1+6 ab den Bambinis und auch in der E im 3-3 gespielt und dieser Club ist durchaus für gute Jugendarbeit bekannt.
Schöne Grüße
Coach99 -
Hallo Dellwich,
habe ich das richtig verstanden, ihr müsst mit der E1 auf dem Großfeld spielen? Ist ja gruselig und überhaupt nicht kindgerecht!
Andre hat Recht, man sollte von Seiten der Vereine versuchen, den groben Unsinn schnellstmöglich abzuschaffen und bei eurem Verband den Trend zu kleineren Spielfeldern, weniger Spielern und damit auch Ballkontakten erkennen.
Auch in der D finde ich es persönlich noch zu früh, aufs Großfeld zu gehen, gerade im goldenen Lernalter sollte man den Kids Gelegenheit geben, Fußball zu spielen und nicht auf einem viel zu großen Feld mit wenig Ballkontakten in der fussballerischen Entwicklung gehemmt zu werden. Ich bin heilfroh, dass wir in Brandenburg erst ab der C aufs Großfeld müssen.
Freundschaftsspiele helfen natürlich immer, sich auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Schöne Grüße
Coach99 -
Zitat:
bcefferen schrieb am 28.10.2008 10:43
Denn nichts hilft besser Schiedsrichterleistungen einzuschätzen, als selbst mal die Tätigkeit auszuüben. Das würde sicherlich auch vielen Trainern, Eltern und Zuschauern helfen, hier und da mal über die eine oder andere falsche Entscheidung hinweg zu sehen bzw. zu wissen, das sie es selbst auch nicht besser könnten.
Da ich, wenn es die Zeit zulässt, auch Spiele anderer Teams pfeife, kann ich diese Aussage nur bestätigen. Da erlebt man halt live, was es heißt, als Schiri in Sekundenbruchteilen die richtige Entscheidung treffen zu müssen, und ich habe da durchaus schon im nachhinein überlegt, ob ich auch wirklich richtig gestanden und entschieden habe. Denn alleine Position und Blickwinkel führen ja dazu, dass es unterschiedliche Sichtweisen gibt. -
Sehe es ebenfalls als positiv an, dass die Dauer der Vereinszugehörigkeit nicht geringer geworden ist; außerdem ist es doch toll, dass die Kids viel früher als zu unseren eigenen Kindertagen zu uns in die Vereine kommen.
Bei meinem Junior und einigen seiner Mitspieler hoffe ich aber nicht, dass die Statistik auch für diese zutrifft, dann würden die alle schon mit 16 aufhören und das kann und vor allem will ich mir gar nicht vorstellen.
Bindung schafft man nur durch ein Angebot, welches die Bedürfnisse der Spieler möglichst umfassend abdeckt. Da unterscheidet einen Fußballverein nichts von einem Unternehmen, welches ja auch zunächst seine Zielgruppe kennen und dann flexibel auf die Bedürfnisse reagieren muss.
In unserem Verein haben wir zum Beispiel gute Erfahrungen damit gemacht, dass wir sowohl Leistungs- (bzw. leistungsorientierten) als auch Breitensport anbieten, um dem Verein auch langfristig eine Perspektive zu geben. Probleme mit ihrer Mitgliederzahl haben in unserer Umgebung die Vereine, die ausschließlich auf Leistungs- oder Breitensport setzen. Erfreulicherweise ist es damit gelungen, dass unverändert viele Eigengewächse in den Männermannschaften ankommen.
Gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen werden wir nicht ändern können und daher wird es auch zukünftig diverse Spieler geben, die aus beruflichen oder familiären Gründen aufhören werden. Gilt ja auch für uns Trainer, wenn ich aus beruflichen Gründen meinen trainerjob nicht mehr machn könnte, würde ich ja auch aufhören, da meine Familie ja ernährt werden muss.
Schöne Grüße
Coach99 -
Hallo Hans,
grundsätzlich ist auch aus meiner Erfahrung das Training von E-Junioren an zwei aufeinanderfolgenden Tagen kein Problem. eine anerkannte Quelle habe ich abr auch nicht, würde notfalls bei eurem Verband oder beim DFB anrufen und mich nach einer solchen erkundigen.
Wo liegt aber dein Problem?
Nimm einfach den Dienstag und den Donnerstag als reguläre Trainingstage und biete Mittwoch das freiwillige Training an. Ich trainere auch dienstags und donnerstags und empfinde dies als ideal, weil dann sowohl vor als auch nach den Wochenenden genügend Erholungsphasen zur Verfügung stehen.
Ob man bei E-Junioren überhaupt dreimal pro Woche trainieren sollte, wage ich auch zu bezweifeln. Einige unserer Landesliga-Konkurrenten machen das zwar auch, bei den bisherigen Spielen war für diese aber kein Vorteil aus dem erhöhten Trainingspensum zu erkennen. Für meine Jungs habe ich entschieden, nur zweimal zu trainieren, da fast die Hälfte der Truppe zusätzlich noch in der Auswahl trainiert und man den Kids, die häufig neben dem Fußball auch noch andere Verpflichtungen wie z.B. Musikschule haben, meiner Meinung nach auch die Möglichkeit einräumen sollte, einfach nur ganz normale Kinder zu sein, die mit ihrem Freunden spielen.
Wenn das dann, wie bei meinem Junior sehr häufig - auf dem Bolzplatz stattfindet, habe ich natürlich nichts dagegen.
Bolzplatz ist im übrigen gar keine schlechte Ergänzung zum Trainingsbetrieb, da man dort ja in allen möglichen Altersstufen gemeinsam spielt und die Kinder so die Scheu vor älteren Gegenspielern verlieren.
Schöne Grüße
Coach99
-
Gratuliere zu eurem Erfolg, da hat dem anderen Verein die Verstärkung aus der ersten Mannschaft ja nicht wirklich genutzt.
Schöne Grüße
Coach99 -
Sehe ähnliche Probleme wie Andre und Holler. Mag mir das gar nicht vorstellen, wie es z.B. wäre, wenn du gleich ins Beuteschema mehrerer Spielerinnen fällst und dadurch ungewollt der Auslöser eines Zickenkrieges wirst.
Minimum wäre für mich eine weibliche Betreuerin als Unterstützung, würde mir das aber selbst nicht antun wollen. Auch bei männlichen E-Junioren muss man ab und zu schon mal ein Wort auf die Goldwaage legen, aber die Empfindlichkeit der Mädchen in der Altersklasse C/B ist noch ein ganz andere und man benötigt sicherlich eine ganz besondere Geduld.
Gebe aber zu, dass ich mit eigenen pubertierenden jungen Damen noch keine Erfahrung wie bcefferen habe (meine Tochter ist erst 6 und ich befürchte schon Schlimmes...)
Schöne Grüße
Coach99 -
Hallo Hattabi,
finde ich auch immer interessant, wie andere Landesverbände die Themen so lösen.
Gibt es eigentlich eine Begründung dafür, weshalb nur der Einsatz in der ersten Hälfte zählt und weshalb man nach der für euch gültigen Regelung einen Spieler immer komplett den zweiten Durchgang spielen lassen könnte, ohne dass er als Spieler der höherklassigen Mannschaft zählt?
Für mich ist das nicht nachvollziehbar, vielleicht habe ich das Ganze aber auch nur falsch verstendan (es ist ja schon spät).
Schöne Grüße
Coach99 -
Bei uns können an den Hallenkreismeisterschaften unbegrenzt viele Teams aus einem Verein teilnehmen. In der letzten Saison haben von unseren 5 E-Juniorenteams 4 an der Vorrunde der Hallenkreismeisterschaften teilgenommen (die erste spielt im Landesligabetrieb und bei der Hallenlandesmeisterschaft mit). Mit meinem Team hatte ich auch ein anderes Team aus unserem Verein in der gleichen Staffel, vor zwei Jahren haben wir mit zwei Teams in der Endrunde den Vizemeister und den dritten Platz gestellt. Insofern haben mitgliederstarke Vereine kein Problem, Kinder ausschließen zu müssen.
-
Hallo Lothar,
Hattabi hat, recht, da in Fußballdeutschland jeder Landesverband - und in diesem zum Teil auch die Fußballkreise - ihr eigenes Süppchen kochen und unterschiedliche Reglements haben können, bleibt einem nichts anderes übrig.
Bei uns ist es z.B. so, dass generell nur ein Spieler der höherklassigen Mannschaft in einem unteren Team mitspielen darf. Es ist aber nicht so, dass ein Teammitglied des höherklassigen Teams dadurch automatisch "Spieler einer höheren Mannschaft" ist . Dies ist nur derjenige, der in der höheren Spielklasse mehr als 50% der Ligaspiele (Landespokal zählt nicht) mitgemacht hat. Ich führe daher als Trainer einer höheren Mannschaft Tabellen, um das auch richtig zu machen, falls ein Kollege aus einem Kreisligateam mal Unterstützung braucht, weil er nicht genügend Kinder hat. Andere Vereine schicken da schon mal Kids unter falschem Namen aufs Feld (finde ich unmöglich), was zum Glück auch mal auffällt.
Aufgrund der dargestellten Regelung ist es natürlich für den Gegner nicht sofort erkennbar, ob wirklich ein Regelverstoß vorliegt, wenn er z.B. auf der Homepage gesehen hat, dass Spieler eigentlich zur ersten Mannschaft gehören. Um hier Transparenz zu haben, müssen die auf Landesebene spielenden Mannschaften in Brandenburg auch den Staffelleitern der Kreisligen Mannschaftslisten schicken, damit der Einsatz von Landesligaspielern erfasst und Verdachtsfälle durch Nachfrage beim zuständigen Landesligastaffelleiter geklärt werden können.
Wünsche Deinem Team und Dir viel Erfolg (besonders wenn der Nachbarverein mit den höherklassigen Kickern antritt).
Schöne Grüße
Coach99 -
Sehe es wie Chris: Man sollte froh sein, solange wie möglich auf dem KLEINFELD spielen zu können (viele Ballkontakte etc. !!!).
Bin froh, dass es bei uns in Brandenburg erst ab der C-Jugend auf das Großfeld geht, so können wir zwei Jahre länger die Vorteile des Kleinfeldspielbetriebs nutzen.
Schöne Grüße
Coach99 -
Hallo bcefferen,
da kann man doch wieder sehen, dass solche Leute unbelehrbar sind und eigentlich ein Entgegenkommen wie das von euch gezeigte nicht verdienen!
Wünsche euch aber viel Erfolg vor dem Sportgericht, ist denn schon bekannt, was der Spinner zu bemängeln hat?
Hatte auch einmal ein sehr "nettes" Erlebnis mit einem Verein, dessen Kindern gegenüber wir uns fair verhalten haben. War mit den F-Junioren in der Kreisliga, wo es bei uns die Sonderregelung gibt, dass Mädchen ein Jahr länger in ihrer Altersklasse spielen können, um die in der Regel vorhandene körperliche Unterlegenheit auszugleichen. Diese Regelung ist allen im Fußballkreis bekannt und wird von vielen Vereinen genutzt, wo es keine reinen Mädchenteams gibt.
In dieser Saison hatte ich auch ein - leider völlig talentfreies - 97er Mädchen dabei, welchem ich bevorzugt in Freundschaftsspielen, Turnieren und gegen schwächere Teams möglichst viel Spielpraxis gegeben habe. Bei besagtem Auswärtsspiel führten wir schon nach einer Viertelstunde zweistellig und ich habe meine besten Schützen vom Platz genommen, um das Schlimmste zu verhindern. Für meinen Top-Scorer brachte ich besagtes Mädchen, welches in der verbleibenden Spielzeit nicht in der Lage war, zum Teil aus einem Meter ohne Bedrängnis den Ball im gegnerischen Netz unterzubringen (das Kind heißt aber nicht Mario Gomez). Endergebnis war dann 20:0 für uns, ohne meine Maßnahme wären es mindestens 30 Tore geworden, da bin ich sicher. Vom Co-Trainer der Gegner bin ich nach dem Spiel angesprochen worden, dass er sich über die Auswechslungen gefreut habe, da es sonst für sein Team "gruselig" geendet wäre. Zwei Tage nach dem Spiel erfuhr ich dann, dass der gegnerische Verein wegen des Einsatzes des Mädchens Protest gegen die Spielwertung eingelegt hatte und die 3 Punkte forderte. Obwohl alle wussten, dass die älteren Mädchen spielberechtigt sind, war es gar nicht so einfach, die Fundstelle für die Ausnahmeregelung zu finden. Erfreulicherweise haben sogar diverse Kollegen aus anderen Vereinen mitgesucht, bis wir - zum Glück noch rechtzeitig - das Protokoll des zuständigen Gremiums erhalten und vor dem Sportgericht recht bekommen haben.
Ich bin ganz ehrlich, beim Rückspiel war ich zunächst versucht, über die volle Spielzeit mein stärkstes Team aufzubieten, habe es aber dann doch nicht gemacht, da die gegenerischen Kids ja nichts dafür konnten (das Mädchen hat dann auch im Rückspiel trotz klarster Chancen wieder nicht getroffen, aber natürlich mitgespielt).
Nochmals viel Erfolg vor dem Sportgericht und schöne Grüße
Coach99 -
Hallo Basti,
bin beeindruckt, Hut ab vor soviel Engagement!
So viel Zeit könnte und will ich nicht investieren. Ich bin - egal ob Heim- oder Auswärtsspiel - 45 Min. bis 1 Std. vor Spielbeginn da und das reicht auch völlg aus, weil ich für Tätigkeiten wie das Ausfüllen des Spielberichtsbogens, Trikotverteilung, Spielfeldaufbau etc. erfreulicherweise genug Helfer aus dem Elternkreis habe.
Meine Aufgaben beschränken sich daher i.w. auf den sportlichen Bereich, d.h. Aufwärmen, Einstimmung auf den Gegner etc.
Nach dem Spiel bin ich aber der Letzte der geht und kontrolliere vor dem Verlassen auch noch die Kabinen etc. und schaue., dass alle Kids abgeholt wurden.
Schöne Grüße
Coach99 -
Hallo Basti,
Freundschaftsspiele sind in diesen Fällen das "a und o". Wenn du ausreichend Kids für zwei Teams hast, frage doch die Trainer der gegnerischen Vereine, ob man nach dem Ligaspiel des "A-Teams" noch ein Freundschaftsspiel des "B-Teams" machen kann. Notfalls können ja auch ein oder zwei A-Spieler noch einmal aushelfen, wenn die B-Spieler nicht ausreichen. Habe auch schon den Gegner "Kinder ausgeliehen", wenn diese zu wenig und wir zu viele hatten.
Bei mir hat das in der Vergangenheit (G- und F-Junioren) schon bestens funktioniert, die gegnerischen Trainer fanden es auch gut, da sie dasselbe Problem hatten und so nicht zweimal zu unterschiedlichen Zeiten anreisen mussten. Außerdem stärkt es den Zusammenhalt zwischen den stärkeren und schwächeren Spielern (A-Team feuert B-Team an und umgekehrt) und nach einer Weile haben auch schwächere Spieler Ehrgeiz entwickelt und sich gesteigert, weil sie endlich auch zum A-Team zählen wollten. Außerdem hatte ich beim erweiterten A-Kader auch einen Spieler dabei, bei dem ein Einsatz im B-Team beflügelnd auf seinen Einsatzwillen wirkte.
Schöne Grüße
Coach99 -
Ein Ergebnis von 42:0 halte ich auch für einen Hammer und unsportlich! Das muss nicht sein, auch wenn man aus einem Profiverein kommt und wenn ein Verein völlig falsch gemeldet hat!
Da nimmt man doch als Trainer seine besten Schützen vom Platz und verteilt Aufgaben wie max. 2 Ballberührungen, vermehrt schwacher Fuß etc.. Man darf ja auch nicht vergessen, dass die stärkere Mannschaft durch spezielle Aufgaben wenigstens noch einen Trainingseffekt hat und das Ergebnis sich in vertretbaren Grenzen hält.
Solange man einen Feldspieler (und nicht den Torwart!) vom Platz nimmt, muss es übrigens nicht unbedingt beim Gegner demütigend ankommen. Bei einem Turnier vor 2 Jahren (meine Jungs waren damals F-Junioren) habe ich auch in Unterzahl spielen lassen, damit die Ergebnisse nicht zu hoch ausfallen (dadurch wurden wenigstens nicht alle Spiele bei einer Dauer von 12 Minuten zweistellig gewonnen) und habe im Gegenteil positive Rückmeldungen von den gegnerischen Trainern erhalten, die das Ziel der Maßnahme sehr wohl erkannt hatten bzw. mit denen ich darüber gesprochen habe.
Letztlich muss aber ein Verein umgehend handeln, wenn er sich bei der Mannschaftsmeldung derart vergriffen hat. Wenn die Kids immer so auf dei Mütze kriegen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn sie irgendwann keine Lust mehr auf Fußball haben.
Schöne Grüße
Coach99 -
Die Spieler sollten dort spielen, wo sie ihrem Leistungsstand entsprechend gefordert und gerfördert werden, d.h. in eurem Fall D1. An deiner Stelle würde ich die Frage im Dialog mit den D1-Trainern lösen und bei evtl. Problemen die Jugendleitung einbinden.
Eine gute Zusammenarbeit der Teams und ein Austausch von Spielern bei Veränderung der Leistungsstärke sind im Interesse der Spieler und daher sinnvoll. Die D1-Trainer dürften nichts dagegen habe, wenn Spieler, die bei ihnen nicht zum Einsatz kommen, statt eines freien Wochenendes lieber in der D2 aushelfen und Spielpraxis sammeln. Auch ein Wechsel innerhalb der Mannschaften kann hilfreich sein (solange man dann nicht wie bei Klinsmann ständig auf fast allen Positionen rotiert).
Mit dem Trainer unserer E2 stehe ich in ständigem Kontakt und als gestern die Nachfrage nach Unterstützung kam, habe ich natürlich auch nicht nein gesagt und werde die sonst spielfreien Kinder auch gerne in der zweiten Mannschaft helfen lassen (hatte das bereits zu Saisonbeginn angeboten).
Schöne Grüße
Coach99 -
Habe leider auch schon hochmütig auftretende F-Junioren samt Anhang erleben müssen und sehe das Thema deshalb unverändert.
Den TW tauschen und als Feldspieler einsetzen ist OK, gerade in diesem Alter sollte man die Spieler ja ohnehin öfter auf verschiedenen Positionen spielen lassen.
Schöne Grüße
Coach99 -
Hallo bcefferen,
herzlichen Glückwunsch an dich und dein Team, finde ich klasse!!!
Schöne Grüße
Coach99 -
Hallo Andre,
ich glaube, du hast meinen Beitrag mißverstanden. Ich habe ja lediglich gesagt, dass man nicht davon ausgehen kann, von den Bambinis bis zur ersten Mannschaft die Mannschaft des Kindes zu trainieren und dass man sich deshalb irgendwann die Frage stellen muss, ob man auch bereit ist, ein anderes Teams zu trainieren.
Es fällt mir überhaupt nicht schwer, dich zu verstehen!
Bei unserer Diskussion im Verein haben sich übrigens nahezu alle Vater-Trainer dafür ausgesprochen, das Team der eigenen Kinder weiterhin trainieren zu wollen. Ich habe auch abgelehnt, als man mich gebeten hat, dauerhaft die E1-Landesligamannschaft zu trainieren und mich dafür entschieden, lieber im nächsten Jahr mit den Jungs in die D hochzugehen. Da wir jüngerer Jahrgang sind, steht trotz der sehr hohen Qualität der Mannschaft erst im übernächsten Jahr wieder das Spielen in der höchsten Spielklasse an (bei uns spielt immer die stärkste Mannschaft des älteren Jahrgangs, ergänzt um besonders talentierte Kicker des jüngeren Jahrgangs in der höchsten Spielklasse). Problematisch könnte es dann werden, wenn ich darum gebeten werden sollte, meinen Junior auch als jüngeren Jahrgang schon in der ersten D im Land mitspielen zu lassen. Da es aber noch eine ganze Weile hin ist, werde ich mich überraschen lassen und zunächst die laufende Saison, wo die Jungs mir bislang extrem viel Freude machen und sich prima entwickeln, geniessen.
Ich bin ohnehin gespannt, wie es in dieser Frage perspektivisch bei uns weitergeht, da sich auch die festen Trainer ab der C nach der letzten Saison nicht nur positiv geäußert haben, nicht mit "ihren" Spielern weitermachen zu können und es nach und nach ansteht, dass Vater-Trainer ihre Mannschaften abgeben müssten. Ich persönlich befürchte schon einen Aderlass an guten Trainern, da sich die meisten ja zunächst entschieden haben, Trainer zu werden, damit die eigenen Kinder trainiert werden und da auch die gemeinsame Freizeit mit den Kindern einen besonderen Stellenwert hat. Bei dem zeitlichen Einsatz, den ich für mein Team aufwende, würde ich meinen Junior kaum noch sehen, wenn ich ein anderes Team trainieren würde.
Schöne Grüße
Coach99
