In meiner U6 setze ich viel auf freies Spielen mit und ohne Ball. In der Regel turne ich die Übung einmal vor und erzähle kurz und knapp eine Phantasiegeschichte. Anschließend probieren die Kinder in Kleingruppen das gleiche aus. Ich freue mich stets, wenn sie dabei abweichende Lösungen finden, solange sie nicht zu arg schummeln.
In meiner Stunde gibt's zu Anfang meist ein Fang / Kennenlernspiel, bspw. Leibchen-Klau, anschließend geht's langsam mit dem Ball weiter, bspw. Seeräuber-Schatzjagd mit vier Kleingruppen, ein Team-Building, bspw. Dribbel-Krake, und zum Schluss immer ein Spiel nach den Regeln der neuen Spielformen, 3gg3, 2 Rotation, 4 Minitore.
Ich darf aktuell 20 bis 24 Kinder einmal in der Woche für eine Stunde betreuen. Alleine kann ich gerade so den Überblick behalten. Manchmal hat ein Elternteil zusätzlich ein Auge auf eine der beiden Gruppen.
Ich unterteile die Kinder flexibel nach ihrer Tagesform, damit alle zu Erfolgserlebnissen kommen. Die etwas wacheren bekommen etwas schwierigere Aufgaben, im Spiel stehen bei ihnen bspw. die Tore verkehrt herum auf der Linie der Schusszone. Bei der anderen Gruppe nicht.