Beiträge von joergstgt

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    Nur mal kurz als Klarstellung. Also es ist ja jetzt nicht so dass ich das jedes mal im Training eingebaut hatte. Bisher waren es 3x im Gesamten.
    Wir machen fast in jedem Training 3:3 bzw 4:4 Spiele, meist auf kleine (Hockey-) Tore ohne Ballkontaktbegrenzungen.


    Das Training läuft im Prinzip so ab:
    - Tummelphase (toben)
    - Übung 1
    - evtl. kurzes Spiel (Schwänzchen fangen o.ä.)
    - Übung 2 (aufbauend auf Übung 1)
    - freies Spiel (3:3, 4:4) - mind. 30 Minuten. 3-4 Mannschaften, 1 Spiel = 5 Minuten.

    Hallo Jörg, ich vermute, Du hast den Sinn eines Silent Days nicht verstanden. Sicherlich soll mit einem Silent Day nicht erreicht werden, dass sämtliche Spiele irgendwann in der Zukunft einmal totenstill ablaufen. Aber wenn z.B. einmal im Jahr ein solcher Tag stattfinden würde, würde man wohl schon viele (nicht nur Trainer!) zum Nachdenken bewegen. Ich hatte übrigens nicht vor, einen Silent Day komplett 1:1 zu kopieren, ob man also beim Silent Day ohne Applaus auskommen sollte, müßte man noch diskutieren, soweit wollte ich hier aber gar nicht gehen, dafür könnten wir besser einen Extra-Thread aufmachen.
    Ob beispielsweise der Welt-Aids-Tag direkt meßbar zu weniger Aids Toten führt, kann wohl auch diskutiert werden. Trotzdem halte ich solche Tage für sinnvoll, denn sie verhindern, dass unbequeme Themen unter den Teppich gekehrt werden!

    So etwas in der Art gibt es doch. Tag des Kinderfussballs. Da kann ein Trainer nicht schreien, auch die Eltern nicht da eine Mannschaft nicht dauerhaft zusammen spielt sondern die Spieler nach jeder Runde durchgewechselt werden.

    Ich persönlich finde Ansätze wie einen "Silent Day" ziemlich klasse, ob sie Erfolg haben, wäre sicherlich auch von flankierenden Maßnahmen des Verbandes bzw. des DFB abhängig. Da wir aber sicherlich auf einheitliche Regeln
    in ganz Deutschland lange warten können, könnten wir ja unseren Kreisen einen entsprechenden Vorschlag für einen "Silent Say" machen!

    Oha, ich denke Du hast den Link über den Silen Day hier im Forum aufgeschnappt. Hast Du dich auch mal ein wenig auf der Internetseite weiter umgeschaut und sind dier dann auch die Pro's und Contra's aufgefallen die sie gegenübergestellt hatten? Hier wurde nämlich auch angeführt dass dies auch nicht das wahre ist denn bei einem Silent Day hast du tatsächlich ein Geisterspiel. Keine Kulisse, niemand der jubelt, sich freut und die Kids positiv anfeuert. Totenstille, selbst bei einem Tor. Kein Lob, nichts....
    Ob dass tatsächlich Spass macht wurde hier auch hinterfragt....


    Aber im Prinzip kannst Du doch Deinen Silent day haben. Wir hatten vor 2 Wochen ein Freundschaftsspiel bei unserer Nachbargemeinde in der Halle. Wir haben gespielt wie wir Bock hatten und so lange die Kids konnten. Insgesamt haben wir also 7x 10 minuten gespielt.


    Im ersten Spiel hatten wir den Spielern die Aufstellung und das Spiel, die Aus- und Einwechslungen, etc alles selbst überlassen. Wir Trainer haben und zur Vorgabe gemacht selber mal komplett das ganze Spiel den Mund zu halten. Eltern waren kaum anwesend und die die anwesend waren haben sich durch die Stille mitziehen lassen. Ich sag mal so: Es wäre extrem aufgefallen wenn auch nur einer etwas laut gesagt hätte und so denke ich dass die Eltern zwar miteinenader getuschelt haben aber sonst nichts.

    zum Thema Coachingzone im KiFu. Es liegt immer im Ermessen des Schiedsrichters eine solche Einzurichten.
    Bei unserem letzten Hallenturnier hat ein sehr erfahrener und mit gut bekannter Schiri die Spiele geleitet.
    Mittlerweile ist es ja zur Methode geworden dass ein Trainer auf der einen und der Co-Trainer auf der anderen Seite jeweils neben oder hinter den Toren stehen. Was mich unheimlich ankotzt :)


    Dieser Schiri hat das sofort im Ansatz unterbunden und hat eine entsprechende "Coachingzone" eingerichtet. Also, möglich ist es, je nach Schiri eben...

    Es ist eben Fakt dass man an einem Verein mit etwas älterer Vereinsführung nur etwas ändern kann wenn man sich direkt in den Vorstand wählen lässt und/oder eine Position ausübt in welcher man etwas ändern kann, sprich: Jugendleiter o.ä.
    Es tut mir leid, aber das merke ich in meinem Verein selber. "Nur" als Trainer, kannst Du nichts bewegen ausser innerhalb Deiner Mannschaft.


    Grüßle


    Jörg

    Hallo zusammen,


    wir sind durch die örtliche Grund- und Hauptschule eingeladen worden an Ihrem Kinderfest teilzunehmen. Hierzu sind die Ortsansässigen Vereine eingeladen, sich zu präsentieren und vorzustellen.


    Ich würde hier gerne mitmachen und eine Aktion planen und suche hierfür noch Ideen.


    Folgendes ist mir schon durch den Kopf geschossen:


    Torwand schiessen - naja ist nicht unbedingt die beste Präsentation. Ungeeignet für kleine Kinder.
    Stationen mit verschiedenen Parcours, ähnlich dem DFB & McDonalds Fussballabzeichen - Viel Material und Aufsichtspersonal benötigt.


    Vielleicht habt Ihr für mich noch einen kleinen Input?

    Sehr interessantes Thema.
    Zu Schule und Fussball gabe es vor rund 3-4 Wochen einen Artikel in unserer Zeitung welchen ich überaus Interessant fand. Man muss ja in Kooperationen mit Schulen nicht unbedingt ein solch Aufwändiges Modell fahren. Auch kleine Kooperationen wären denkbar.


    http://www.stuttgarter-zeitung…ppelpass-mit-dem-jkg.html


    In Sachen Mannschaften dem Trainer zuordnen, das sehe ich auch etwas skeptisch. Ich denke damit läufst Du u.a. auch Gefahr dass du einem Trainer eine Mannschaft übergibst welche er sich überhaupt nicht zutraut.

    Ich versuche schon länge mich intensiv über Coerver zu informieren und hätte auch Lust auf eine Trainerfortbildung. Allerdings gibt die Coerver.de Adresse nicht viel Infos her, ausser aus 2009 und das waren Lehrgänge für die ich einige Stunden hätte fahren müssen.
    Wo bekomme ich also direkt und zuverlässig Infos über Lehrgänge etc. her?

    Siebener,


    da bin ich voll und ganz bei dir. Nur sieht es so aus als habe sich Rosario dieser Resozialisierungssache hingegeben und ich denke das ist die Sache jedes einzelnen ober er sich diesen Stiefel anzieht oder nicht.


    Hier ziehe ich den Hut vor Ihm, er zieht in sich an.


    Das ist aber nichts gegen diejenigen die Konsequent Spieler ausschliessen, denn es kostet nicht nur Zeit sondern auch massiv Kraft, Nerven und Aufwand wenn man sich auf dieses Terrain begibt. Weiters kann das ganze auch nach hinten losgehen wenn man es falsch angeht und das möchte sich nicht jeder aufbürden.


    Jedenfalls ist es so, dass Rosario um Hilfe bzw. Rat frägt und die kann ich keinem Kollegen verwehren. Ob sie hilfreich ist oder nicht kann ich nicht beurteilen, das ist seine Sache.

    siebener,


    Prinipiell hast Du echt mit Deiner Aussage. Aber nur wegen einzelner Spieler gleich eine komplette Mannschaft aus dem Spielbetrieb nehmen ist doch auch übertrieben. Ich habe auch schon AH's gesehen welche sich in den Haaren hatte, alles gestandene Männer und Spieler.
    Es wird in den unteren Klassen immer zu Konfliktsituationen kommen, es ist nur eine Sache wie man mit den Konflikten umgeht.
    Natürlich sollten extrem auffällige Mannschaften zeitlich gesperrt werden aber Du wirst nie verhindern können dass der ein oder andere Spieler aus einer Mannschaft ausflippt (Selbst einer von dem Du das gar nicht denkst).

    Hallo zusammen,


    habe nun auch mal eine weile mitgelesen und finde die Diskussion/Unterhaltung sehr Interessant.
    Endlich mal einer der die Fakten auf den Tisch legt und nicht die schöne heile Fussballwelt propagiert.
    Es sind fakten wie sie in der tatsächlichen Welt, auch bei uns in Deutschland täglich passieren.
    Ich habe so etwas auch schon in meinen früheren Jahren erlebt und sehe das gleiche heute teilweise immer noch. D und C Jugendliche die keinerlei Respekt haben und nur auf den Platz kommen um sich über alles und jeden aufregen, alles und jeden beleidigen und immer auf der Suche nach "Stress" sind.


    Nun, wie soll man darauf reagieren wenn man selbt eine solche Mannschaft übernehmen sollte. Die Kids rauswerfen?
    Halte ich für den falschen Weg, so drängt man die Kids noch mehr ins Abseits und damit noch mehr in die Kriminalität, Gewalt, Nutzlosigkeit und Alkohol-, Drogenkonsum.


    Mannschaftssport halte ich unheimlich wichtig für die solziale Entwicklung der Kids. Natürlich muss diese auch ordentlich vorgelebt und praktiziert werden. Wenn ich schon einen aggressiven Trainer an der Linie habe der alles und jeden "umgehauen" haben will, dann klappt das mit Sicherheit nicht.
    Habe ich aber jemanden wie Rosario dann bekommt das alles einen positiven Rahmen (so wie ich sein geschriebenes beurteile) und man kann mit den Jungs richtig was reissen.


    Meiner Meinung nach ist das was die Jungs brauchen vor allem Verantwortung und Zusammengehörigkeitsgefühl. Mein Trainer und mein Team muss sich auf mich verlassen können. Ich meine nicht, dass Spieler eins ne Hauerei anzettelt und genau weiss dass Spieler 2, 3 und 4 immer hinter ihm steht um dem Typ auch noch eine draufzuhauen, nein, das meine ich nicht unter Zusammengehörigkeit und Verlässlichkeit.


    zur Verantwortung:
    Patenaktion: Jeder Spieler übernimmt eine Patenschaft für einen Bambini, F-Jugendlichen , in jedem Fall jüngeren Spieler hat die Aufgabe diesem Kind zur Seite zu stehen. Hilfe beim Training, Übungen & Tricks zeigen, etc. Wie oder was auch immer.....fände ich eine tolle Idee.


    Zusammengehörigkeit:
    Teamprojekt: Ich kenne leider eure Umgebung des Sportplatzes nicht. Weiters weiss ich nicht wie es bei euch um die Jugendhilfe oder ähnlichem bestellt ist. Um diese Idee zu verwirklichen benötigt Ihr ein wening Platz und Baumaterial bzw. Holz. Beispielsweise den Bau einer kleinen Hütte als Jugendtreff für eure Mannschaft.
    Ich meine keine Hütte mit Sonderausstattung, WC, Duschen und so weiter. Einfach wie so eine kleine Gartenhütte aus Brettern mit Sitzgelegenheiten drin und nem Tisch oder so.....


    Konsequenzen Zuschauer:


    Ich habe das Alter Deiner Jungs icht mehr im Gedächtnis, ich kenne einen Verein der viele südl. Spieler hat. Im Bereich des Kinderfussballs wird es dort so gehandhabt dass die Sprache auf dem Platz deutsch ist. Weiters wird bei reinrufen der Eltern der Spieler gefragt was Elternseitig hereingerufen wurde und der Spieler wird aus dem Spiel genommen.
    Die Eltern wissen das und die haben traumhafte Ruhe am Spielfeldrand, ausser den Anfeuereungen.
    Übrigens ist der Trainer auch Südländer


    Nunja, so weit so gut......Bevor ich hier noch anfange Romane zu schreiben...............