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    Aber dieser Artikel, Überschrift "ohne Technik keine Taktik", ist lesenswert: Artikel – Fußballtraining

    Finde aber auch, dass man so nicht automatisch schlussfolgern kann, dass Technik ohne Taktik existiert.
    Auch beim fintieren mit Gegenspieler existiert Individual-Taktik in den absoluten Grundzügen.
    Das richtige Einsetzen von Finten ist ja ein taktisches Element.

    Einen Übersteiger in der falschen Situation einsetzen ist ja ein taktischer Fehler und kein technischer Fehler, wenn er diesen richtig ausführt.


    Es bedingt sich ja also beides schon ein wenig. Ohne Technik keine Taktik, aber auch keine Technik ohne Taktik.
    Damit meine ich im speziellen jedoch die Individual-Taktik, die bis einschließlich D-Jugend absolut im Vordergrund stehen sollte.
    Ab der C-Jugend kann man gruppentaktische Elemente trainieren und fokussieren.
    (So sieht es ja auch der DFB vor, wenn man die Trainingsbücher Glauben schenken mag)

    Am Montag ist ein neues Buch erschienen: "Die Nachwuchs Lüge" von Philip Kaß.
    Zusätzlich spricht er im Podcast "Technik vor Taktik" in der aktuellen Folge über das Buch und die Probleme der Talentförderung im deutschen Fußball.
    Die Podcast-Folge habe ich gehört, beim Buch bin ich noch dabei, ist aber sehr interessant.

    Technik muss immer sinnvoll eingesetzt werden, dass heißt einem Zweck dienen. Den Bereich Technik gibt es deshalb in der Wissenschaft auch gar nicht, er heißt technisch-taktischer Bereich und das hat einen Grund.

    Amen.

    Wobei ich mal gelernt habe, dass man Erfolge bei Spielern eher schwierig coachen kann, da der Spieler im Kopf sich nur fragt, was man von ihm will, wenn es doch geklappt hat.
    Und über Standbein passen ist manchmal durchaus nützlich und sinnvoll ;)

    Also ich habe langsam das Gefühl, dass mittlerweile hier etwas aneinander vorbei diskutiert wird.
    Ich bezweifel, dass hier irgendwer seinen Kids beibringt wir man den Gegner schubst oder böswillig umtritt.

    Was aber Fachidiot richtig schreibt, gehört zum Fußball aber auch etwas Körperkontakt. Den Ball "Behaupten" also mit dem Körper situativ dem Ball vom Gegner "abschirmen" ist wichtig und gehört ab der D-Jugend bei etlichen Leistungsteams dazu. Spätestens ab der C-Jugend wird in den meisten Oberligen und in den Regionalligen es deutlich körperbetonter.
    Auch wenn ich an ein Laufduell denke, ist es nunmal selbst vom DFB vorgegeben, dass man als Verteidiger versuchen soll beim Vorlegen des Gegners seinen Körper dazwischen zu bekommen.

    Gezielt trainiert man das nicht, höchstens coacht man das in 1v1 Situationen. Die Angst davor, sich da reinzustellen und Körperkontakte zu haben, kann man durch solche Ring&Raufen-Spiele zum WarmUp minimieren.

    PS: JA ich schreibe hier von keiner F-Jugend

    Aber: nicht der Verein hat sich geändert, sondern die Ansichten von ein paar Leuten.

    Es wurden Leute in diese Position gewählt.

    Dass das Kernproblem scheinbar deutlich weiter oben und viel weiter in der Vergangenheit sitzt, will ich nicht bestreiten. Aber das sind nunmal jetzt Tatsachen.

    Dafür sind aber halt auch Wahlen für Jugendvorstand da.
    Da können Leute sich wählen lassen, die Ideen haben, wie sie diesen Bereich im Verein voranbringen wollen. Man kann sich da ja als Gegenkanditat aufstellen und andere Pläne vorbringen.

    Wer aber bei sowas nicht teilnimmt oder Initiative zeigt, muss sich mMn am Ende nicht wundern, wenn dann da Leute sitzen, die ihre Ideen voranbringen und einem das selber nicht passt.

    Wie wird so oft hier im Forum geschrieben:
    Fußball im Verein ist nicht nur eine Dienstleistung, die du billig in Anspruch nehmen kannst, sondern da gehört auch noch mehr dazu (aktives Vereinsleben).

    Menschen schließen sich zu einem Verein zusammen weil sie was gemeinsam unternehmen wollen.

    Das ist doch genau der Knackpunkt.

    Wenn sie einen neuen Verein gründen (sich also zu einem Verein zusammenschließen), können sie ja es so tun, wie sie wollen.

    Wenn sie aber einem bestehenden Verein beitreten, in dem sie nicht den Vorsitz haben, müssen sie sich nunmal an die Rahmenbedingungen halten, die denen vorgesetzt werden.

    wenn es mir nicht passt, dann passe ich nicht zu diesem Verein und muss mir einen suchen, wo meine Vorstellungen (jeder kann machen was er will) halt teilt.
    Im Zweifel muss ich dafür meinen eigenen Verein gründen

    Krasses Beispiel was das für ander Sportarten bedeuten könnte:


    In der Formel 1 fahren die Autos jetzt auch viel schneller und auf engeren Pisten.

    Wir sollten unsere Kinder unbedingt mit 7 Jahren den Führerschein machen lassen und mit 8 sollten ihre Go-Cards schon mindestens 120 km/h fahren können/müssen.


    Wie würde es beim Boxen, Karate, Judo usw. dann wohl aussehen?

    Ich sage mit keiner Silbe, dass man 8 Jährigen gezielt beibringen soll, wie man bodychecks verteilen soll.

    Hier wurde eingeworfen, also Contra-Punkt, dass man ja nicht Manndeckung spiele, ich habe das lediglich nüchtern und sachlich korrigiert.

    Für mich und für die LA-Trainer in meinem Bundesland gehört es aber zum fußballerischen Können dazu, zu wissen, wie man auch seinen Körper nutzt, um Bälle behaupten oder erobern zu können.
    NOCHMAL der klare Hinweis: Ich sage nicht, dass das ein F-Jugendlicher können muss.
    Nur verschließen vor Körperkontakt halte ich ebenso für falsch, genau so wie das explizit einzufordern.

    Irgendwer wird ja den Jugendvorstand gewählt haben ;)

    Grdsl. hat ja ein Verein drei Möglichkeiten Teamzusammenstellungen vorzunehmen:
    1. Nach Jahrgängen getrennt
    2. Nach Leistung getrennt (1. = Beste, 2.= zweit Beste,...)
    3. Jeder macht irgendwie sein Ding (Vereine im Verein)


    Wenn der Verein sich in Form des Vorstandes jetzt für einen Weg entscheidet, müssen halt Spieler und Trainer halt diesen Weg mitgehen.
    Andernfalls geht man oder wird gegangen, oder das passiert halt nicht und der Verein rutscht automatisch in Option 3 rein.


    Grundsätzlich kann natürlich niemand zu irgendwas gezwungen werden, aber sowas hat ja immer Konsequenzen

    wer körperbetontes Spiel von F oder E-jugendlichen fordert ist meines erachtens selber ziemlich ratlos wie man einen ball erobern kann in einer raumdeckung oder spielen die immer noch manndeckung?

    Also grundsätzlich geht der Trend in den Profi-Ligen schon immer mehr Richtung Manndeckung, bzw stärker in eine Mischform.

    Und einen Zweikampf führen ist nun mal einer der Wege, wie man einen Ball erobern kann.
    Ob man deswegen in der F-Jugend gezielt Körper-Zweikämpfe trainieren muss: keine Ahnung.

    Was wir aber auch im KFB gerne machen sind Spielchen mit Ringen und Raufen, um einfach auch den Jungs zu zeigen (die regelmäßig gegen ältere spielen), dass sie vor Körperkontakt keine Angst haben müssen

    ch kenne die Bücher "Ausbilden mit Konzept " vom DFB.

    Sie sind vom DFB und erklären, was die Lerninhalte in der jeweiligen Altersklassen sein könnten. Sie bauen aufeinander auf.

    Die Bücher kenne und besitze ich auch :D

    Ich finde sie nur etwas aus der Zeit gefallen, besonders mit der neuen Trainingsphilosophie und auch sehr allgemein gehalten.
    Klar kann man Transferleistungen erbringen, wenn man zB weiß, dass man eher eine Leistungsmannschaft hat, Inhalte aus dem nächsten Jahr behandeln.

    Aber das gehört für mich überarbeitet

    RedDevil sehe ich ähnlich.
    Wie oft hört man auch, dass man als Trainer-Neuling gerne Hilfestellungen vom Verein an die Hand bekommen würde, wie und was gemacht werden sollte.

    Ist es für ein Verband wie dem DFB so schwer verschiedene "Lehrpläne" zu erstellen?
    Lehrplan für die untersten Jugendspielklassen (Kreis oder Bezirk), Lehrpläne für Landesspielklassen und Lehrpläne für Leistungsspielklassen/ regionalspielklassen.

    Sicher würden Top-Vereine im Leistungsbereich davon eher weniger Gebrauch machen, weil sie vllt. schon bestimmte Konzepte haben. Aber auch hier hätten sie damit einen Anhaltspunkt und können das für ihre Ansprüche anpassen.
    Auch würde ich dabei die Landesverbände mit in der Verantwortung sehen. Die beschäftigen so viele STP-Trainer und Landesauswahltrainer, die für das verhältnismäßig gute Geld auch mal etwas mehr Arbeit investieren können, als nur einmal die Woche eine Trainingseinheit zu gestalten

    Über die gemeinsamen Spielprinizipen habt ihr doch ein Leidfaden für gruppentaktische Elemente in der Offensive und Defensive also wie verhält ihr auch gegen und mit dem Ball. ich denke in unteren Ligen reichen 3-4 Prinzipen vollkommen aus. Das Problem ist jedoch die konstante Anwendung im Spiel und Training. . Dazu muss man natürlich auch Spieler haben die die Mannschaft durch Kommandos auch leiten und führen und Kreativität mit reinbringen. Kann auch sein das ich dich nicht richtig verstehe.
    Das wäre jedoch mein Denkansatz.

    Wir haben einige einheitliche Punkte, die aber sehr spezielle Bereiche abdecken.
    Was wir intern machen, ist Spielerprofile anzulegen.
    Danach werden wir uns in Zukunft orientieren können.

    Es ging mir in diesem Thread auch mehr um einen allgemeinen Austausch, als um Tipps für meine Mannschaft persönlich.
    Ich für mich habe gewisse Ideen, die eine U14 auf unserem Leistungsniveau können muss, auch ein stückweit inspiriert durch Feedback der Landesauswahl-Trainer, wenn die Rückmeldung geben, wie meine Spieler waren und wo sie Mängel haben.

    technische Ausbildung der Jungs

    + taktische ausbildung. und damit meine ich nicht wie ich speziell Anlaufen will oder ähnliches, sondern wie die spieler sich individuell und in konstellation in gruppen verhalten.

    Wie biete ich mich im Zentrum an, wie ist meine Stellung und Position im Verhältnis zum Gegner, usw.

    Grundlagen und Grundbasis im Kleinfeldbereich und immer weiterführend mit jedem Jahrgang.


    So denke ich darüber zumindest

    Ich sag mal provokativ: der gute Trainer nutzt sein Hirn

    wäre wünschenswert, und sicher könnte man kein Handbuch, welches man vllt im Verein schreibt, nicht Jahr für Jahr 1:1 genau so umsetzen.

    Aber genau so ist es ja auch mit Lehrplänen in der Schule. Auch dort werden mal Themen nicht behandelt, weil die Klasse einfach noch nicht so weit ist, oder es wird zum Ende des Jahres schon ein kleines Thema aus dem nächsten Jahr vorgezogen, weil man sehr gut und schnell durch Jahr gekommen ist.

    Aber am Ende des Tages ist doch der Weg ziemlich identisch oder nicht?
    Auch beim Fußball wollen wir am Ende gut ausgebildete Fußballer haben, heißt ja, dass sie einfach gewisse Dinge können sollten. Man kann aber sich auch nicht in der D-Jugend hinstellen, alles, was er als Herrrenspieler können muss, trainieren und dann sagen "Ja jetzt festigst du das nur noch die restlichen 8 Jahre"

    Es muss ja aufgebaut werden.
    Erst lernt man das 1v1.
    Dann kommt ein zweiter Spieler dazu. Wie spielt man ein 1v2.
    Dann kommen in dem Bereich die verschiedenen Bereiche des Feldes dazu (man verteidigt ein 1v2 auf den außen anders wie im Zentrum)

    usw.

    Zusätzlich nutzen wir definierte Spieler- Positionsprofile mit Verhaltens- und Bewegungsmuster in den entsprechenden Spielräumen, Spielsituationen, sowie eine Basisdidaktik mit klaren übergeordneten Prinzipien und dazugehörigen Sub- und SubSub- Prinzipien und Kompendium für Kommandosprache mittels Chunks, Begriffsdefinionen, Spielphilosphie mit Ball und gegen Ball.

    Das ist wahrscheinlich etwas, was uns im Verein noch fehlt (wo wir aber uns schon ran gesetzt haben).
    Zum Teil haben wir aber durch internen austausch bestimmte Dinge im Jugendbereich standardisiert aber nicht fest aufgeschrieben (weshalb es bei neuen Trainern etwas unter geht.)

    So geht es zB ums Wording für geforderte Bälle in die Box, wie wir in unserer eigenen Box verteidigen in Zusammenspiel mit den TWs verteidigen wollen.

    In der Schule wird in der 7.Klasse auch nicht an Gymnasium und Realschule der gleiche Stoff in Mathematik unterrichtet.

    Richtig, deswegen finde ich diese Trainingsbücher vom DFB auch nicht passend, da nicht in den Leistungsebenen unterschieden wird.
    Wobei natürlich sich auch die Frage stellt, wie unterteil man am sinnvollsten in den Leistungsebenen.

    Moin,


    man liest ja immer, wenn es um den Jugendfußball geht, von coolen "Ausbildungskonzepten" und Philosophien, etc.
    Ich hab mich letztens gefragt, was soll eigentlich dahinter stecken, was ist genau damit gemeint.

    Dann kam mir die Idee/Frage auf: Wieso gibt es eigentlich nicht "Lehrpläne" für jeden Altersbereich in den verschiedenen Leistungsbereichen, wie in der Schule? (Klar gibt es diese uralten Trainingsbücher vom DFB für Bambinis bis E-Jugend, D und C Jugend und B-Jugend bis Aktive). Aber die sind in meinen Augen etwas veraltet und nicht angepasst auf verschiedene Leistungsbereiche.


    Im speziellen habe ich mir natürlich Gedanken gemacht, wie es bei einer C-Jugend sein sollte (da ich eine U14 trainiere.)

    Meint ihr es gibt bestimmte Ausbildungsinhalte, die ein U14-Spieler am Ende seines ersten Großfeldjahres können müsste?
    Gibt es vielleicht dazu in Verbindung verschiedene Spielsysteme und Formationen, die das unterstützen und daher zu bevorzugen sind?

    Als Beispiel: So richtig das Verhalten einer 4er-Kette kommt ja erst mit dem Sprung aufs Großfeld. MMn. wäre es dann unsinnig, wenn man, nur weil es gerade ein Trend ist in einem 3-4-3 zu spielen.
    Auch sollte man mMn weniger im Jugendbereich (bis ca. B-Jugend) darauf gucken, was man selber am Trainer cool findet oder welche Formation den Spielern auf dem ersten Blick eher passt.

    Als Beispiel: Mein nächster Jahrgang: originär habe ich keine 5 Spieler, die ich klar einer defensiven Abwehrkette zuordnen könnte, besonders mit Berücksichtigung von AVs. Dazu müsste ich einen Zentrum-Spieler als AV einsetzen. Mir wird deswegen geraten ein System mit einer 3er-Kette zu spielen, ich sage, dass ich lieber etwas "Positionsfremd" (als 12-13 jähriger hast du noch keine klare feste Position) aufstelle, weil mir die Ausbildungsinhalte (hier: 4er-Kette) wichtiger sind.


    Was meint ihr?

    Also hier im SHFV spielen wir bis Ende Mai (Ende Juli sind dann Sommerferien).
    Saison startet demnach aber auch erst im September.

    Ich finde das krass, aber auch, weil der Großteil der Ferien im August liegt. Kann mich nicht daran erinnern, die selber als Kind so spä gehabt zu haben.

    aber die aussage hinkt doch da die ferien ja "wandern"

    ich weiß, dass die Ferien "wandern", aber wenn man es mit dem Wetter in Verbindung bringt, finde ich es einfach bemerkenswert