Beiträge von CoachT

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    Moin Moin in die Runde, weil ich selber viel darüber nach gedacht habe, da für mich persönlich relevant geworden:


    Habt ihr Vorstellungen/ Erwartungen, die ihr an ein Trainerteam (welches von euch geführt wird) nicht missen wollt?

    Wie sieht eurer Traum-Gespann aus, wer sollte was mitbringen, wie würde für euch die Aufgabenteilung aussehen?

    Was habt ihr da schon für negative Erfahrungen, abseits von kam nie, oder positive gemacht?


    Mich interessiert das echt, da für mich grad aktuell Thema.

    Solche rechte Kommentare sind bodenlos!

    Absolut ekelhaft.


    Bitte sperren!

    Was genau ist von let1612 da rechts und bodenlos?
    Er stellt doch nur den Fak dar, dass wir deutsche Spieler haben auf sehr guten Niveau, die von einer solchen Regel "wir fördern im deutschen Jugendfußball hauptsächlich deutsche Spieler" ausgeschlossen wären, bzw. nicht so zum Vorschein gekommen wären und es deshalb aus fußballerischer Sicht falsch wäre.

    Ich hab letztens auf der Plattform "Coaching Zone" auf Facebook einen Beitrag vom 02.12.2022 gesehen, mit der Überschrift "Der deutsche Fußball steht genau dort, wo er vor vier Jahren war: Am Boden. Doch was hat sich verändert? Nicht viel."
    Ich will ungern den ganzen Text hier posten, aber da es da wie auch hier im Thread (wie auch in etlichen anderen Threads) teilweise um den Nachwuchs ging, kann ich das nur jeden mal empfehlen zu lesen. Da werden mMn Probleme gut aufgegriffen.

    Ein Link dazu: Coaching Zone | Facebook

    Ich hab mir das grad mal angeguckt. Unten kann man ja auf "interaktiver Spieler" klicken, dass ist ja das was du mit interaktiv sicher meinst. So kann ich ja selbst von links nach rechts schwenken und jederzeit selbst den TW zB beobachten.

    Und, dass das Video so ist, wie es da hochgeladen ist, dafür hast du selber jetzt nicht viel einstellen müssen, richtig?

    - Follow Cam: damit greifst du auf das bearbeitete, zugeschnittene Material zu

    - Interaktiv: hier arbeitest du mit den Rohdaten, und kannst die Kamera selbst zoomen und schwenken

    Also ist beides möglich. Hast du schon getestet, wie es ist ob du auch beide Optionen für ein Spiel nutzen kannst?
    Für Spieler oder für individuelle Szenen ist das mitzoomen und schwenken sicher cool
    aber wie geschrieben, wenn ich Mannschafts-Analyse betreibe, will ich gerne ALLE Mannschaftsteile sehen

    Hallo zusammen,


    ich wollte mich mal erkundigen, ob hier Kollegen mit Aufnahme-Systemen wie VEO oder Pixelot arbeiten.
    Wie ist so eure Erfahrung, besonders im Blick auf Analyse von Spielen.

    Was ich immer bei Video im Internet sehe, ist dass die Kamera ja automatisch mitschwingt t und zoomt, was ich bei Analysen etwas unvorteilhaft finde, da ich oft auch gerne wissen will, was im Zweifel in anderen Bereichen als unmittelbarer Ballnähe passiert. Beispiel: Bei Abstoß und es nur bis zur Mittellinie filmt, man aber so die verteidigende Abwehrlinie nicht sieht.
    Kann man das Zoomen und schwänken ausstellen bzw. so einstellen, dass man eventuell wie im Weitwinkel (fast) die ganze Breite des Spielfeldes sieht?


    Danke im Voraus.

    Wenn die Wahrnehmung infolgedessen beeinträchtigt ist, bedeutet das puren Stress für den Körper und die Leistung lässt automatisch nach. Signale vom Gehirn zum Muskel brauchen in dieser Phase etwas länger. Daher wirken viele Heranwachsende auch oft so unkoordiniert.

    Deswegen sollte man im Nachwuchsbereich (solange plötzliche Schübe auftreten können) immer viele Koordinationsaufgaben mit rein nehmen. Und nein Koordination ist nicht nur die Leiter oder irgendwelche Hürden, das ist alles, wofür man etwas sein Köpfen braucht.

    Das hat alles nichts, oder sehr wenig, mit dem -guten- oder - schlechten- spiel einer mannschaft zu tun. Noch weniger mit dominanz. Grade bei einem Turnier

    Aber er kann im Kontext des Spieles Indizien liefern. Ich kenne Trainer im Leistungsbereich (Semi-Profi und Nachwuchsleitungsbereich) die mittels solcher Statistiken UND eigener Analyse von Spielszene/Videomaterial für sich die Leistung des Teams bewerten, auch im Zusammenhang über die ganze Saison gesehen.

    Wenn dann am Ende des Tages die Tabellenposition nicht dem eigentlich Ziel entspricht, gucken die auch oft darüber, ob die Leistungen trotzdem dem Ziel entsprechen und man einfach nur Pech im Abschluss hatte/ oder einfach keine Sturmqualität des Abschlusses hatte.

    Eine einzelne Statistik bringt einem nie was, man muss immer den Kontext dazu sehen und im Idealfall mehrere Statistiken damit in Verbindung setzen.

    Warum vergleichst du nur mit Spanien?

    Alle anderen Nationen, wie brasilien, England und co haben doch die selben "Probleme" wie Deutschland.

    Weil Nationen wie England oder Brasilien von deutlich besserer Qualität leben. Man hat es in der Vergangenheit von England gesehen, selten haben die da überzeugt, seit etwa 4 jahren aber wächst da Qualität heran, die halt den Unterschied macht, dazu wenige Spieler im Ausland und viel Einheitsbrei in der PL (mit Ausnahmen) was taktische Vorgaben angeht. Da ist es in DE deutlich ausgewogener von absoluten Ballbesitz bis hin zu 90min bunkern und kontern.


    Brasilien das selbe, einfach sau starke Qualität der Spieler, die DE nun mal nicht hat, aus welchen Gründen auch immer.


    kann/muss der Trainer eine Taktik wählen und das Spielermaterial danach auswählen.

    Das kann eine Grundsatz-Diskussion werden. Ich sehe das zwei geteilt, grundsätzlich ja, sollten die Spieler zur Idee des Trainers passen ABER auch andersrum muss die Taktik auch zu den Spielern passen. Du kannst kein Tiki-Taka mit 11 Per Mertesackers spielen. Aber was ist nun, Per M. ist der beste IV der Welt? nimmst du ihn dann nicht mit, weil er nicht zu deiner Idee passt? Oder nimmst du ihn mit und versucht eher deine Idee daran anzupassen?


    Und: Du suggerierst, dass es nur 2 Taktiken gäbe.

    Das ist doch falsch.

    Du kannst zB auch ballorientiert agieren ohne dabei offen wie ein Scheunentor zu sein, defensive Stabilität im Fokus zu haben. Konterabsicherung, Restverteidigung, Gegenpressing, etc.

    Und bei einer WM musst du defensiv stabil stehen. Zumindest seit mindestens den 80er Jahren.

    5 Gegntore in drei Spielen plus viele weitere zugelassene Chancen, das ist viel zu viel.

    Spiel mal gegen einen Gegner, der mit 12 Mann im eigenen 16er verteidigt, dan wirst du immer versuchen, so viel wie möglich an die gegn. Box zu bekommen. Und da sah dann bei DE und bei Spanien immer ähnlich aus. Auch DE hatte einen der 6er der eher als Anker vor den IVs gearbeitet hat, das was ein Busquets bei Spanien gemacht hat. Die Chancen der Gegner waren eher individuelle Fehler als taktische Fehlausrichtungen.


    Spanien hat auch 3 Tore kassiert, mich würde da mal die xGoals-Werte aus den Spielen im Vergleich interessieren, weil für mich das alles eher nach einer Frage der Effizienz aussah.

    Warum bist du als Trainervon der taktischen Ausrichtung im Verein angewiesen?

    Weil man nicht die Zeit hat, groß Taktik zu arbeiten.
    Du kannst nur innerhalb von ein paar Wochen lang taktische Abläufe ansprechen. Diese Zeit reicht dann nicht für ein besonderes taktische System, sofern es nicht nur aus kompakt verteidigen und dann auf Konter hoffen besteht.


    Taktische Einstellung, etc.das sollte er auch beinhalten.

    Man muss als Deutschland nicht taktisch so agieren, wie es Bayern tut.

    Ja, es muss nicht so kompliziert sein, mit 87 Prinzipien wie bei Nagelsmann, aber gewisse taktische Aspekte müssen den Spielern bekannt sein, und klar weiß jeder wie eine 4er Kette verschiebt, aber es geht dabei auch nicht um Basics sondern ein bisschen mehr.

    Das spanische Positionsspiel wird denen mehr oder weniger seit der Geburt in die Wiege gelegt und auch in den meisten spanischen Teams gelebt, mal mehr mal weniger. Die verfolgen im ganzen ein Ziel, klar ist dann einfacher vereinzelte Spieler darin zu integrieren.
    Bei einem bunten Mix wird es dann aber schwerer.

    Und klar DE hatte mit Kimmich, Goretzka und Musiala im Zentrum eine eingespielte Achse, deswegen waren die auch immer in der Startelf. Und auch die außen mit Sane und Gnabry kennen die Spielidee der anderen. Nur vorne im Sturm fehlte dann die Qualität, die Bayern in Form eines Mane oder Eric CM hat. Da ist ein Müller dann mit Ball etwas unauffälliger. Ob ein Füllkrug den Platz wirklich hätte füllen können? Bleibt ein Rätsel, aber wahrscheinlich wäre vllt. 1-2 Tore gegen japan eher drin geblieben, erst recht bei der Vielzahl an Flanken in die Box.

    Schlussendlich fehlte es auch an der Qualität im defensiven Bereich. Nur Rüdiger mit internat. Erfahrung ist dann einfach zu wenig, die andern brauchen da Zeit, bin ich bei bei Schlotterbeck und Raum zuversichtlich.


    Aber zurück zum Thema Taktik: du hast 2 Möglichkeiten, entweder du hast deine eigene ballorientierte Taktik, die in der Regel wie o.g. von den Vereinen abhängig ist, oder du arbeitest eher gegen den Ball und hoffst auf gute Umschaltmomente. Aber das hat dann mehr was mit Glück zu tun als sonst was. Weil du in der Regel auf kleinere Nationen triffst (zumindest Gruppen-Phase) die auch mehr bunkern, und in solchen Spielen ist alles möglich (siehe CR-Japan oder Bochum gg. Union).

    Dann lieber doch versuchen mehr Kontrolle zu haben. Aber dafür brauchst du Spieler die sich verstehen, weil sie im Zweifel die selbe Sprache sprechen (die selbe Spielidee aus dem Verein kennen oder ähnliche Spielprinzipien haben).

    Ich kann hier grad ehrlich beide Seiten der Argumente verstehen, finde aber, es ist nicht so leicht gesagt, dass es so oder so ist.

    Ja Japan hat eine brutale Effektivität bislang in diesem Turnier (zeigen auch andere Mannschaften). Klar funktioniert es scheinbar, wenn man 85min bunkert und nur über Konter kommen will. Siehe als Beispiel Union Berlin, aber will man diesen Fußball sehen?

    Und mit Spanien kann man uns auch nicht vergleichen, klar beide Teams wollen viel den Ball haben, aber die Ausbildung ist da dann doch sehr unterschiedlich, da die Spanier durch die La Masia bereits seit ihrer Kindheit so getrimmt und viele der Spanier aus den Bereich kommen. Da ist die Ausbildung in den deutschen NLZs doch sehr unterschiedlich, wie Spiele angegangen werden.


    Und da kommen wir wieder zu dem Thema, wieviel Einfluss ein Trainer in der Natio hat (Ich werde hier später den Post editieren, da ich den Namen des Buches raussuchen muss).

    In diesem Buch wird das Thema auch angegangen, wie Löw den WM-Title 2014 geholt hat und welchen Weg es dafür gebaucht hat.

    Du bist als Natio-Trainer so doll auf die Vereinsarbeit (und deren taktischen Ausrichtungen) angewiesen oder auf herausragenden Einzelspieler-Qualität.

    Und wir haben aktuell in beiden Bereichen in DE Probleme. 2014 haben Spieler aus 2 Teams hauptsächlich gespielt: Bayern und Dortmund. und jetzt? wir haben da teilweise 3-4 verschieden Vereine hinter in der Elf auf dem Platz und hier fordern manche noch mehr verschieden Hintergrund-Teams auf dem Platz.

    Und auch die Qualität lässt zu wünschen übrig. Ja Musiala gibt Lichtblicke ist aber noch sehr weit am Anfang seiner Entwicklung. Füllkrug spielt eine überragende Hinrunde hat aber keinerlei internationale Erfahrung (die zB bei Schlotterbeck als fehlend kritisiert wird). Ja er hat getroffen, aber alles weiter ist ein hätte wenn und aber. Was wäre wenn er gestartet wäre und nicht geliefert hätte? Dann würde diese Diskussion genau das herantragen: fehlende internationale Erfahrung; wie kann man so einen, in so einem wichtigen turnier spielen lassen etc.

    Unsere Verteidigung braucht teilweise mehr Erfahrung, ein Schlotterbeck ist noch jung, auch David Raum.. Aber ein Rüdiger ist auch schon 29, ob der noch eine WM macht?

    Wir haben halt aktuell einfach kein guten Mittelstürmer der auch im Verein viel internationale Erfahrung hat, wie zB damals ein Klose.

    Kurzes Update, da fast endlich in der Winterpause.

    Trainer-Prüfung habe ich erfolgreich bestanden (meine Prüfer waren mit der Lehrprobe mehr als zufrieden).


    Zwischenfazit zum ersten Teil der Spielrunde:

    2 geteilte Staffeln mit anschließender Meister und Abstiegsrunde sind einfach mist...
    An für sich haben einen sehr zufriedenstellenden und akzeptablen Punkteschnitt derzeit erreichen können, aber leider einen Großteil der Punkte gegen NLZ-Teams eingefahren, die anders als wir in die Meisterrunde gekommen sind. Wir hingegen sind leider in der Abstiegsrunde gelandet, weshalb wir etliche Punkte nicht mitnehmen können.


    Wieso leider?

    Unnötigerweise Punkte gegen schwächere Gegner liegen gelassen, mit denen wir es locker geschafft hätten unter den Top 4 zu landen, aber es sollte leider nicht sein.


    Wir haben trotzdem extrem gute Spiele abgeliefert, haben mMn eine der besten Spielideen mit und gegen den Ball und konnten defintiv zeigen, dass wir auf einer Wellenlänge mit den NLZs sind. trotzdem fehlte manchmal die Bestätigung dieser Leistung auch in den Spielen, die man gewinnen muss.

    Trotzdem haben wir sau starke Spieler im Team, die auch alle durchweg extreme Fortschritte gemacht haben. (einige die auch jetzt unter Beobachtung der NLZs stehen - für uns eine Bestätigung unserer Arbeit)


    Unsere Ausgangslage für die Abstiegsrunde ist ok, könnte aber besser sein. Es steigen am Ende 6 von 8 Teams aus der Abstiegsrunde ab. Derzeit stehen 3 Teams vor uns (2x mit 13 Punkten, einmal mit 9 Punkten - wir mit 8 Punkten, wie gesagt, Großteil der Punkte haben wir gegen Teams über den Strich geholt und nehmen die deshalb nicht mit). Das eine Team mit 13 Punkten kommt aus unserer Staffel, können also gegen die nichts mehr selber machen, heißt wir müssen gegen alle anderen punkten (am besten dreifach) und hoffen, dass das andere Team mit 13 Punkten auch so noch Punkte liegen lässt.

    Mal schauen was wird, und selbst wenn es der Abstieg werden sollte, dann ist das so. Wir wissen, was wir geleistet haben und das wir mit einem normalen System vermutlich nicht absteigen würden bei usneren Leistungen, aber das wäre ein "Hätte wenn und aber".


    Jetzt geht es erstmal in die Winterpause, nachdem wir noch unser Pokalspiel bestritten haben und im Januar mit vollen Tanks und voller Energie in die letzten 8 Spiele.

    Die Frage von coachkai ist schon richtig.

    Das ist auch das erste was man sich prinzipiell bei der Ausarbeitung von Trainingseinheiten stellen soll.
    Was genau will ich trainieren, welches Szenario stelle ich mir vor, welches im Spiel vorkommen kann.
    Was ist mir dabei wichtig? worauf lege ich den Fokus? Welchen Jugendbereich habe ich? (nur als eine kleine Anzahl von möglichen Fragen)


    Eine Frage wäre deshalb korrekterweise:

    Wo soll das ganze stattfinden?

    Sprich, eher auf den Außenbahnen? Im Zentrum? Verkleinertes/abgeschnittes Feld?

    Ich würde es schon spielnah aufbauen und mit einer Idee dahinter. Es kann durchaus sein, dass du gefragt wirst "Wieso hast du die Übung dort machen lassen, wo die machen lassen hast?" (Als Beispiel, wenn auf den Außen, wieso auf den Außen? Wieso Im Zentrum? Wieso kurz vor dem 16er, wieso in der eigenen Spielhälfte, etc...)

    Generell ist mMn das Thema Nationalmannschaft und deren Fußball(Spielidee) etwas ganz komplexes aber auch interessantes Thema.

    In einem meiner Bücher über Fußball-Trainer (wo u.a. Klopp, Pep auch Marcelo Bielsa und weniger bekannte Trainer) dargestellt werden, gibt es auch ein Kapitel über Löw.
    Da wird auch das Thema dargestellt, dass Fußball bei Nationalmannschaften was komplett anderes erfordert als Vereinsfußball.

    Du hast deutlich weniger Zeit mit den Spielern, musst daher gucken, dass du idR Spieler so zusemmn holst, die in den Teams ähnliche Systeme spielen um diese Systeme dann zu nutzen (das war Löws super Fähigkeit, dass er an keinem System ewig festgehalten hat, sondern stetig "mit der Zeit gegangen ist"). Sowas erfordert Zeit, so war bei löw und den verscheidenen Spielstilen gut erkennbar, dass nach neuen taktischen "Revolutionen" die ersten turniere eher mäßig waren, aber beim darauffolgenden Turnier es deutlich besser lief. So waren wir zwar oft im HF aber EM 2008 waren die Spiele dann doch eher enger.


    Darüber hinaus lässt sich über die Qualität des Kaders streiten, ob der im Vergleich zu z.B. 2014 wirklich deutlich schlechter ist, bzw. was da einfach fehlt

    Allerdings langfristig gesehen wäre es für die Jungs natürlich trotzdem schön das "Problem" bzw. Verhalten gelöst/geändert zu bekommen.
    Damit man beide Varianten spielen kann.

    Naja, wird schwer, wenn du keinen klassischen Mittelstürmer hast über die Schiene zu gehen, es ist schwer jemanden dahingehend zu formen, weil man dafür Eigenschaften mitbringen muss, die man teilweise angeboren bekommt.

    Das ganze bietet auch wieder Stoff für eine Grundsatz-Diskussion.

    Aber zu deinem persönlichen Problem, wurden ja schon viele gute Tipps gegeben. viele Spielformen etc. aber vllt auch mal mit den Jungs sprechen, es geht vieles beim Fußball übers mentale, kann ja zB auch sein, dass sie weniger den Ball haben wollen, weil die Spieler Angst haben Fehler zu machen und diese Angst zB gilt es dann zu minimieren.


    Aber zum Thema klassischer 9er/ Mittelstürmer:

    MMn, muss man seine Spielidee auch immer ein stückweit dem Spielermaterial in der Mannschaft anpassen, klar kann man grundlegende taktische Merkmale auch trainieren und bei allen verbessern, aber zB ein konsequentes Andribbeln kann ich von meinem IV zwar verlangen, aber wenn er es einfach nicht drauf hat (weil er trotz guter Technik etc die Bälle als Beispiel immer verstolpert oder er im Moment der Ballabgabe nicht mehr die richtigen Entscheidungen treffen kann), dann versuche ich halt seine Stärken besser für mich zu nutzen und meine Idee etwas zu ändern. genau beim Mittelstürmer und Tore schießen; überleg dir, was deine Mannschaft gut kann und wie du daraus zu guten Torchancen kommst.

    ohne klassischen 9er kann ich halt nicht jeden Ball aus dem Halbfeld hoch in 16er bringen und hoffen, dass da jemand den kopfball reinmacht, dann muss ich vllt eher an der Grundlinie durchbrechen oder die Steckbälle in die Tiefe suchen...

    t. Mich interessiert dabei vor allem, mit welchem Fuß die Ballmitnahme von B sinnvollerweise erfolgen sollte.

    Wie schon geschrieben wurde; beides ist möglich und kommt auf die jeweilige Situation an.
    Eine Drehung mit dem gegnerfernen Fuß würde ich da am sinnvollsten halten, wenn man eh in einer komplett geschlossenen Stellung steht und da den Gegner im Rücken hat.
    Hat man mehr Platz oder den Gegner schon seitlich von sich, kann man eine schnellere temporeiche MItnahme durchführen (wobei ich da weniger die Außenseite nutzen würde, sondern durch die offene Stellung bei dem linken Fuß eh schoon die Innenseite nutzen kann.