Sieht ihr, der Großteil eurer Trainer sind dann Eltern-Trainer (nichts persönlich nehmen). Und ich glaube, wenn man da unabhängig Leute fragt, wie deren Erfahrungen mit diesen sind hat man sicher positive als auch negative Erfahrungen. Und ja in den meisten Fällen reicht so ein Trainer, bei 2mal die Woche Training, reicht es oft viel zu spielen.
Mein Jugendtrainer früher war auch ein Vater-Trainer, aber sein Sohn hat bei weitem NIE davon profitiert, und der war noch so engagiert, dass er von sich aus die Lizenzen gemacht hat, aber es gibt auch sicher die, die dann nur ihre Kinder bevorzugen etc.
"Unabhängige" Trainer zu finden, ist glaube ich da schon schwieriger.
MICH würde jetzt ein Geldbetrag nicht locken, tatsächlich würde es mich eher beschämen, Geld zu nehmen.
In dem Augenblick, wo ich Geld nehme fühle ich mich als "Angestellter". In dem Augenblick, wo ich das Gefühl habe, etwas Gutes zu tun habe ich das "Ehrenamt", dass ich schätze.
Ich mach das auch nicht wegen dem Geld. Und ich habe einen Zeitaufwand von weit mehr als 10 Stunden in der Woche (der dennoch etwas entlohnt wird, aber für den Stundenlohn würde ich eigentlich nicht mal morgens aufstehen)
Nur, da wo es nicht reicht einfach den Trainer wertzuschätzen, ist es nötig da Abhilfe zu leisten.
Da, wo es zB nötig ist, "unabhängige" Trainer zu finden, muss man manchmal auch mit Geld locken.
Bei Schülern sieht das aber anders aus. Hier ist ein verdienter Euro sicher viel mehr wert als einer von Oma und somit sicher eine geeignete Wertschätzung. Und Studenten müssen jobben um über den Monat zu kommen...
Und genau darauf wollte ich hinaus.
Als Erwachsener mit einem ordentlichen Einkommen, kann man es sich leisten auf das Geld zu verzichten (oder man nimmt es und steckt es in die Mannschaftskasse).
Aber Jugendliche, die vllt bei den kleinsten/kleineren unterstützen sollen oder da selber alleine das machen sollen, ist das super unattraktiv. Da gehen die lieber den Wochenspiegel austragen, weil sie OFT ihr Taschengeld aufbessern wollen