Für so manchen G-Junior sind selbst 4er Bälle schon zu groß, von daher solltest du auf jeden Fall 4er Bälle kaufen. Nimm die 290g-Variante, mit den leichteren habens die Kinder einfacher, damit ihnen Pässe und Torschüsse gelingen.
Beiträge von everysingleday
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Hallo weiss,
das Material zu diesen Themen gibts auf einer Vielzahl von DVDs, die bei mir im Regal stehen
Die beste DVD zu den fundamentalen Dribbeltechniken ist die von Peter Schreiner mit dem Titel "Großgruppentraining" ... diese gibt es auch in Kombination mit "Gegner im Rücken" (TOP!) als Doppel-DVD mit dem Titel "Kreativ Fußball spielen" beim Institut für Jugendfußball (ifj96). Diese Doppel-DVD kann ich jedem Trainer, der 8- bis 12-Jährige trainiert, wärmstens empfehlen. Alle diese Techniken sollte jeder 12-jährige Fußballspieler beherrschen.
Wie schon oft in diesem Forum erwähnt, bietet das Coerver-Coaching ein großes Repertoire an Übungen zum Trainieren von Dribblings und Finten. Meiner Meinung nach sollte man die sogenannten Drills des Coerver-Coaching erst dann anwenden, wenn man die Grundlagen der schnellen und engen Ballführung einigermaßen beherrscht.
Leider kann ich dich nur auf diese hervorragenden DVDs hinweisen und aufgrund des bestehenden Copyrights nicht näher darauf eingehen. Letztendlich lässt sich nur noch einmal unterstreichend sagen, dass es vor allem auf viele Ballkontakte und eine Vielzahl von Wiederholungen ankommt. Denn was sich automatisieren soll, das muss fleißig und regelmäßig geübt werden.
Gruß
Sven -
Hallo weiss,
ich denke, dass das größte Problem die fehlende Technik ist. Zweikampfverhalten zu trainieren, ohne vorher über eine sichere Ballbehandlung zu verfügen, bringt meines Erachtens nur wenig.
Mein Tipp für dich: Lege einen Schwerpunkt "Dribbling und Ballbeherrschung". Wenn du diesen Schwerpunkt mindestens 4 bis 6 Wochen durchziehst, dann wird sich auch das Zweikampfverhalten verbessern, weil deine Jungs dann ballsicherer sind. Vor allem solltest du auf Richtungsänderungen und Finten viel Wert legen, gerade im D-Juniorenalter kann man das den Jungs auch verdammt schnell vermitteln - wichtig sind dabei eine Vielzahl von Ballkontakten (Stichwort: Dribbelparcours). Was ich außerdem sehr gern durchführe: Die Ausführung der Dribblings sukzessive zu beschleunigen, das bringt noch mal einen Tick mehr an Ballbeherrschung, weil das dann praxisbezogen ist.
Und noch eine wichtige Anmerkung: Schnelligkeitstraining! Denn was bringt einem zu wissen, wie man sich in Zweikämpfen geschickt verhält, wenn man vom Gegner überlaufen wird und im Tempo nicht mithalten kann?
Gruß
Sven -
Eltern können einem alles kaputt reden. Ich selbst hatte bisher noch nicht das Problem, dass mir die Eltern meiner Spieler reingeredet haben. Zudem habe ich das Gefühl, dass meine Spielereltern das Prinzip eines vernünftigen Kindertrainings verstanden haben, und es deshalb noch nicht dazu kam, dass mich einer von ihnen versucht hat, zu einer Auswechslung eines schwächeren Spielers zu überreden.
Bleib deiner Linie treu, denn auch ich bin der Meinung, dass zunächst einmal der Fortschritt eines jeden Kindes im Vordergrund steht und nicht der Tabellenplatz.
Gruß
Sven -
Hallo John,
bei den F-Junioren gibt es bei uns nur die Kreisebene und wir trainieren (leider nur) 2 mal in der Woche jeweils 90 Minuten. Wenn ich Zeit finde, dann gehe ich mit einigen meiner Jungs gern am Wochenende Nachmittags auf den Bolzplatz, damit sie auch mal gegen ältere Jungen und Mädchen spielen und damit ihr Zweikampfverhalten verbessern bzw. 1-gegen-1-Situationen meistern.
Ich muss dazu noch was Grundsätzliches sagen: Zunächst hatte ich gedacht, dass meine Jungs mit dem Training vielleicht überfordert wären oder schnell die Lust verlieren würden. Das ist aber glücklicherweise nicht der Fall, denn die Kinder trainieren fleißig und manch einer führt eigentlich schwierige Richtungsänderungen schon in einem recht hohen Tempo aus. Je besser die Kinder werden, umso motivierter werden sie.
Wie organisiere ich das Training?
-> Am Anfang führen die Spieler Ballgewöhnungsaufgaben durch, z.B. Ziehen des Balles mit der Sohle vom rechten auf den linken Fuß und dann wieder zurück, Führen des Balles mit der Innen- und Außenseite im Wechsel (mit Fußwechsel), Pendeln des Balles zwischen den Füßen.
-> Danach gehen wir zum Zick-Zack-Parcour über, durchdribbeln diesen mit verschiedenen Richtungsänderungen ... das ist der Schwerpunkt.
-> Der Parcour bleibt aufgebaut, die Jungs gehen nun zu den Torschussübungen und nach jedem Torschuss durchdribbeln sie auf dem Rückweg den Parcour in einem zügigen Tempo ... somit bildet dies eine Ergänzung des Schwerpunktes.
-> Jede 3. oder 4. Trainingseinheit ersetze ich das Torschusstraining durch ein Passspieltraining, meist in Form eines 3-gegen-1.
-> Zum Schluss gibts ein Trainingsspiel, welches ca. 20 Minuten lang ist.
Gruß
Sven -
Wenn ich von einem Schwerpunkt spreche, dann meine ich damit, dass das entsprechende Thema verstärkt trainiert wird. Das heißt nicht, dass alles andere in dieser Zeit gar nicht behandelt wird. Natürlich wird das Passspiel und der Torschuss im Training nicht vergessen, aber diese Inhalte werden nicht so intensiv behandelt.
Außerdem vertrete ich den Standpunkt, dass man sich in den Alterklassen F- bis D-Jugend eher auf den einzelnen Spieler konzentrieren und nicht die Saison über alles stellen sollte. Es geht schließlich um die Ausbildung von Fußballspielern und nicht darum, jedes Spiel zu gewinnen.
Gruß
Sven -
Hallo,
für einen Schwerpunkt würde ich mindestens 6 Wochen einplanen. Mein momentaner Schwerpunkt ist "Dribbling mit unterschiedlichen Richtungsänderungen" und das ganze natürlich beidfüßig. Insgesamt benötige ich für diesen Schwerpunkt 12 Wochen und da ist es nicht immer einfach, wirklich das Thema einzuhalten - man braucht eine Menge Geduld und Zielorientierung. Aber der Erfolg bleibt nicht aus, bei vielen Jungen hat sich die Ballsicherheit schon verbessert.
Nach Abschluss dieses Schwerpunktes werde ich mich dem Kurzpassspiel widmen, natürlich wieder beidfüßig und vermutlich auch ca. 6 bis 8 Wochen lang.
Gruß
Sven -
Das sehe ich genauso, lass die Jungs mal gegen eine schwächere Mannschaft spielen, das wird sie wieder aufbauen, denn so wie es aussieht, fehlt es ihnen an Selbstvertrauen. Wenn das Selbstvertrauen erstmal wieder vorhanden ist, dann gehen sie auch ganz anders ins nächste Punktspiel, weil sie dann wissen, dass sie gewinnen können und eben nicht immer verlieren müssen.
Gruß
Sven -
Hallo.
Ab Seite 133 wird es interessant. Das Buch ist ein außerordentlich guter Ratgeber und Wegweiser, es lohnt sich daher, öfter mal reinzuschauen. Wie Dirk schon anmerkte, sollte dieses Buch eine Pflichtlektüre eines jedes Kindertrainers sein.
Gruß
Sven -
Hallo Sarnar,
lass dich bloß nicht von ein paar Eltern irretieren. Hinterfrage einfach nur deinen Trainingsziel, indem du dir folgende Fragen stellst:
1. Respektieren mich die Spieler und hören sie auf mich?
2. Bringt bei all dem Spaß die Spieler das Training dennoch weiter?
Wenn du diese beiden Fragen mit "JA" beantworten kannst, dann empfehle ich dir, deinen Stil beizubehalten.
Es kommt darauf an, dass die Jungs verstehen, dass du der Trainer bist und sich dementsprechend verhalten: Du hast das Wort und sonst keiner...und wer sich deinem Wort als Trainer widersetzt, der hat auf dem Sportplatz nichts zu suchen. Wenn jeder Spieler das verstanden hat, dann ist einem Training mit viel Spaß nicht zu widersprechen.
Was die Trainingsinhalte betrifft: Es muss da unbedingt ein Konzept und eine durchdachte Planung dahinterstehen. Denn nur Spaß und Kicken bringt keinen C-Junioren-Spieler weiter, die Jungs müssen gefordert und somit auch gefördert werden. Mehr kann ich dazu nicht sagen, ich habe schließlich keine Ahnung davon, wie du persönlich deine Trainingseinheiten gestaltest.
Gruß Sven -
Zitat:
playmosoccer schrieb am 13.03.2007 19:46
Fragt sich wer da "versagt" hat - die Kinder oder der Trainer.
Ich möchte anmerken, dass ich die beiden Jungen gern weiter trainiert hätte. Es geht vielmehr darum, dass diese Jungen keine positive Grundeinstellung haben und vorgaben, dass sie Fußball spielen lernen wollen, aber mir offensichtlich nicht zeigten, dass sie es wirklich wollen. Ich kann nicht das gesamte Training auf das Rumgeeiere von zwei Persönchen ausrichten, nur damit die mir nicht weglaufen! Das ist für mich eine Erziehungsfrage. Ob das nun daran liegt, dass die beiden damals in den Montessori-Kindergarten gingen, ist genau die Frage, die ich mir stelle. Folglich habe ich geschlussfolgert, dass die Montessori-Schule ähnlich gestrickt ist - und da habe ich einiges zu hören bekommen, was diese Schule betrifft...
Bezüglich Montessori allgemein: Es kann sein, dass eure Schule anders agiert, obwohl eigentlich ein Konzept dahinter steht. Und dieses Konzept finde ich für die Entwicklung der Kinder nicht förderlich, ganz im Gegenteil.
Gruß
Sven -
Na da bin ich aber mal gespannt... denn wenn ich mir unsere Montessori-Grundschule anschaue, dann kann ich nur negatives berichten. Von den eh nicht vielen Jungen auf dieser Schule waren zwei vor ca. einem Jahr bei mir im Training. Der eine war zu feige und hat nur zugeschaut, der andere kam sehr unregelmäßig. Diese beiden Jungs sind dann irgendwann gar nicht mehr gekommen, und das lag nicht an deren Eltern, weil die taten alles, um es den Jungen schmackhaft zu machen. Anmerken möchte ich zudem, dass wir in unserer F- und E-Jugend keinen einzigen Montessori-Schüler haben... man muss sich nur diese Schule von innen anschauen und einfach nur den Tagesablauf beobachten, dann kann man sich das schon zusammenreimen. Ich kann da nur einen Tipp geben: Eltern, die ihren Kindern etwas Gutes wollen, sollten ihre Kinder nicht in solche Schulen stecken.
Bei den Kindern auf den "normalen" Grundschulen habe ich nur ein Verhalten beobachtet: Entweder die kamen nur ein einziges Mal zum Training und dann aus Desinteresse nicht mehr oder sie wollten gleich nach dem ersten Training angemeldet werden. Solch ein Rumgeeiere wie bei den angesprochenen zwei Jungen aus der Montessori-Schule erlebe ich sonst nicht.
Ich wünsche dir dennoch viel Erfolg bei deinem Vorhaben, vielleicht kannst du die Schule und damit vor allem auch die Schüler zu mehr Sportlichkeit erziehen.
Gruß
Sven -
Zitat:
Uwe schrieb am 28.02.2007 22:46
Können Kindertrainer nicht eine bestimmte Ausbildung verlangen?
Das ist genau der Punkt, der mir am System des DFB nicht gefällt. Da wird lieber für jeden U23-Spieler, der erstmals in der Bundesliga eingesetzt wird, 50.000 Euro an den Verein des Spielers gezahlt. Aber die tausenden ehrenamtlichen Kinder- und Jugendtrainer dürfen ihre Ausbildung selbst bezahlen. Der DFB sollte endlich mal dazu übergehen, die C-Ausbildung für jeden einzelnen Kindertrainer kostenlos anzubieten, als wie in diesem Falle insgesamt 2 Millionen Euro zusätzlich an die Profivereine zu zahlen.
Vergessen darf man außerdem den angestrebten Ausrüsterwechsel beim DFB nicht. Lautstark wurde da vermeldet, dass das zusätzliche Geld, welches Nike mehr zahlen würde als Adidas, in die Basis fließen soll - wollen die uns eigentlich verarschen?!
... diese 10 Millionen Euro, die da im Raum stehen, werden sicherlich ausgegeben werden, aber das Geld wird in den Landesverbänden stecken bleiben und nicht den Weg bis zur Basis finden - die alten Herren Funktionäre in den LV werden sich freuen!
Gruß
Sven -
Zitat:
playmosoccer schrieb am 23.02.2007 14:15
Aber sollte man nicht versuchen schon von Anfang an (f3) Techniken lernen und intelligentes Spiel zu verbinden?
(Wär´wahrscheinlich sowas wie der "Königsweg")
Das wäre natürlich der beste Weg, aber die Frage an dieser Stelle ist eine ganz andere, nämlich: Sind die Kinder im Kopf schon so weit, um die Übung auch gewissenhaft und konzentriert anzugehen? Wenn ich mir da meine Kids anschaue, dann bin ich schon froh, wenn die sich zumindest für ein paar Minuten wirklich richtig konzentrieren können, aber das liegt am Alter, es sind nunmal 7- und 8-Jährige. Für mich ist es derzeit wichtig, dass eine vereinfachte Form des Minifußballs gespielt wird, d.h. 3 gegen 3 oder 4 gegen 4 auf vier Tore ohne Torspieler und ohne Vorgaben. Mit den Vorgaben, z.B. so schnell wie möglich ein Tor zu erzielen, werde ich erst in der E-Jugend beginnen, eher nicht.
Gruß
Sven -
Zitat:
Uwe schrieb am 22.02.2007 23:20
everysingleday
Unsere Beiträge haben sich überschnitten.
Eben das meine ich auch: Das Training darf niemals über Jahre in eine Richtung gehen. Jede DVD und jedes Buch kann nur eine Ergänzung sein. Ideen gibt es auf der DVD sehr gute. Ob die DVD erst für Kinder ab 9 Jahren geignet sind, darüber könnten wir streiten.
Ich würde "bis 14 Jahre" als zu alt ansehen, aber wie gesagt: Das ist das Problem mit den Altersangaben ohne Berücksichtigung des Leistungsstandes.
Hallo Uwe,
ich selbst habe mir diese DVD vor kurzem gekauft, weiß also sehr gut über den Inhalt bescheid. Die Ideen und Übungen sind wirklich sehr gut, diese werden auch bei mir zum Einsatz kommen, weil sie mit dem "Group Play" und "Fast Break Attack" des Coerver Coaching eng verwandt sind. Aber wie du schon sagtest: Die Durchführbarkeit ist abhängig vom Leistungsstand der Kinder und weniger von deren Alter - von daher werde ich mit meinen Kids (8 Jährige) noch einige Monate an den Techniken und an den motorischen Fähigkeiten feilen und erst dann zum Mini-Fußball übergehen.
Gruß
Sven -
Zitat:
Joshua schrieb am 22.02.2007 14:34
Gerade bei kälteren Temperaturen muss drauf geachtet werden, dass sich die Kinder ordentlich warm machen, sonst ist das Ganze viel zu gefährlich.
Falsch! Bei Kindern ist das anders. Noch keinen Übungsleiter-/Trainerschein gemacht?
Zitat:
Beim Training sieht das Warmmachen wie folgt aus:
1) Halbe Runde einlaufen (ohne Ball)
Wie sinnlos...
Vergeudete Zeit.Zitat:
2) Dehnübungen (Dafür ist mein Kapitän verantwortlich. Das klappt richtig klasse. Er baut mit den Jungs selbständig einen Kreis und führt dann Übungen (die ich mit ihm abgesprochen habe) mit den Jungs durch.
Kinder und Dehnübungen... sowas sieht man bei fast jedem Übungsleiter.
Vergeudete Zeit.Zitat:
3) Kleine Lockerungsübungen mit Ball + ein paar kleine Sprints
Was sind denn kleine Lockerungsübungen mit Ball?Zitat:
4) Nochmal ein paar Dehnübungen.

Zitat:
( 5: Die Torhüter machen sich untereinander noch ein bisschen warm)
(Laufen die dann auch eine halbe Runde und führen Dehnübungen aus?
)
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Hier ein paar Tipps von mir:
- Keine halben oder ganzen Runden laufen, sondern auf das Lauf-ABC zurückgreifen. D.h. Hopserlauf, Kniehebelauf, Anfersen, Rückwärtslaufen, Seitwärtslaufen, Seitwärtskreuzlaufen, Laufen mit Ausfallschritt, Laufen mit einer vollen oder halben Körperdrehung - immer darauf achten, dass auf dem Fußballen und nie auf den Fersen gelaufen wird.
- Dehnübungen nur bei Kindern und Jugendlichen ab dem alten D-Jugend-Jahrgang und älter.
- Passspielübungen im Dreieck, Viereck mit Gegner (3:1 / 4:2) - damit die Kinder nicht die ersten Spielminuten verschlafen und gedanklich von Beginn an im Spiel angekommen sind.
- Torschüsse mit Wandspiel und Hinterlaufen - Wandspieler ist nicht der Trainer, sondern eines der Kinder im Wechsel.
Gruß
Sven -
Ich muss da eindeutig ein "nein" aussprechen. Meines Erachtens kann man das erst mit Kindern üben, die 9 Jahre und älter sind.
Bring deinen Kindern dann doch besser zunächst eine solide Ballbeherrschung bei. Wenn du das dann geschafft hast, dann leg ich dir ein intensives bewegungsorientiertes genaues Passspiel ans Herz. Wenn die Kids dann das alles können, dann kannste mit der "Entwicklung der Spielintelligenz" beginnen. Wobei ich ganz klar anmerken muss, dass sich der Autor mit dieser DVD eher an E- und D-Jugendmannschaften wendet.
Ich kann da eigentlich nur für mich sprechen: In meinem Training wird das System von Horst Wein vorerst keine Anwendung finden, für mich ist die Entwicklung von Skills bei allen Kindern momentan und auch in naher Zukunft an oberster Stelle. Vergessen darf man zudem nicht, dass das Koordinationstraining mit all seinen unterschiedlichsten Elementen auch eine Menge Trainingszeit kostet und man die Koordinationsschulung nicht vernachlässigen darf.
Gruß
Sven -
Das sehe ich auch so. Man kann ja ruhig mit den 22 trainieren, aber spielen sollten sie dann als zwei Mannschaften à 11 Spieler. Es ist schlimm, wenn die Hälfte der Mannschaft keine Spielpraxis bekommt.
Bei uns im Kreis darf man 14 Spieler in der F- und E-Jugend einsetzen, d.h. 6 Einwechsler. Da bietet sich natürlich an, im Block zu wechseln. Mehr als 16 Jungen werde ich nicht trainieren, wenn mal ein oder zwei Spieler nicht zum Spiel mitkommen, dann ist das schon vertretbar, alles andere ist einfach nur verantwortungslos.
Gruß
Sven -
Man sollte das glaube ich differenzieren: Ich stimme zu, dass ein Trainer einer Herrenmannschaft alle 2 bis 3 Jahre wechseln sollte. Im Kinderfußball lehne ich dies aber rigoros ab, dort ist es meines Erachtens äußerst angebracht, wenn ein Trainer beispielsweise eine Mannschaft in der F-, E- und D-Jugend betreut - das sind dann 6 Jahre, in denen man die Kinder gezielt nach festem langfristigem Trainingsplan fördern kann. Ab der C-Jugend, wo der Wechsel aufs Großfeld stattfindet, hätte ich nichts dagegen, wenn ich die Mannschaft abgebe, eine andere übernehme und mich dadurch einer neuen Herausforderung stelle. Für die Jugendlichen kann das nur von Vorteil sein.
Gruß
Sven -
Ich möchte noch kurz etwas zu den Kosten für die Videos sagen: das Coerver DVD Package kostet bei Ebay incl. Versand 81,80 US Dollar, das sind nach aktuellem Wechselkurs gerade mal 62,91 Euro ... für das Geld bekommt man alle drei Make-Your-Move-DVDs und die drei Master-Class-Videos auf zwei DVDs gratis dazu. Wenn jemand meint, dass dies teuer ist, dann soll er sich mal die Preise der Schreiner-Filme anschauen, für diese muss man viel mehr Geld ausgeben.
Gruß
Sven
