Coerver Coaching hat ein paar Auszüge aus den Videos online gestellt, diese sind im SWF-Format, du musst nur den Link "LEFT CLICK TO PLAY" auf den einzelnen Seiten anklicken:
Ball Mastery: http://www.playgreatsoccer.com/6stepsballmastery.html
First Touch (Passing and Receiving): http://www.playgreatsoccer.com/6stepsfirsttouch.html
Moves 1v1: http://www.playgreatsoccer.com/6stepsmoves1v1.html
Speed: http://www.playgreatsoccer.com/6stepsspeed.html
Finishing: http://www.playgreatsoccer.com/6stepsfinishing.html
Group Play: http://www.playgreatsoccer.com/6stepsgroupplay.html
Schau dir einfach mal die Videos an, dann hast du schon mal ein paar Anregungen für dein Training. Um alle Übungen der Coerver-Methode zu erhalten, wirst du wohl nicht ums Geldausgeben herumkommen.
Gruß
Sven
Beiträge von everysingleday
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Hallo Stanko,
Coerver Coaching ist ein System, mit dem man Skills lernen kann.
Coerver Coaching allein reicht nicht aus, um aus einer schwachen Mannschaft eine starke zu formen, es ist sehr individuell ausgerichtet und was dabei entscheidend ist: Es setzt solide koordinative Fähigkeiten voraus. Das heißt also konkret: Erst die koordinativen Fähigkeiten bei allen Kindern schaffen und erst dann gezielt nach der Coerver-Methode trainieren.
Für den Bereich des Kinderfußballs, der meines Erachtens die zentrale Zielgruppe des Systems ist, reichen die Übungen aus - sofern man nicht ergebnisorientiert ist, denn Coerver macht nur Sinn, wenn man den Sieg eben nicht über alles stellt und den Kindern genug Erfahrungsspielraum lässt. Im Jugendbereich, in dem Gruppen- und Mannschaftstaktik näher in den Fokus rücken, muss die Entwicklung der Skills bereits abgeschlossen sein - Coerver eignet sich daher sehr gut für die Altersklassen von der F- bis zur D-Jugend (8-12 Jahre), ab der C-Jugend mit dem Wechsel vom Kleinfeld aufs Großfeld bleibt kaum noch Zeit für das Neuerlernen von Techniken, da dann andere Trainingsinhalte im Vordergrund stehen.
Gruß
Sven -
bcefferen: Du fragst, was gegen 11er D spricht. Meine Antwort dazu: Wenn die Alterklassen wie oben geschrieben um ein Jahr zurückgesetzt werden, dann ist es hoffentlich klar, dass man in der dann um ein Jahr verjüngten D-Jugend auf jeden Fall nur auf Kleinfeld spielen sollte. Bei uns in Sachsen-Anhalt wird selbst in der D-Jugend-Landesliga nur auf Kleinfeld gespielt - meiner Meinung nach ein wenig zu kleines Spielfeld, aber wenn die Neuregelung wirklich kommt, dann passt es wieder mit der Spielfeldgröße.
Gruß
Sven -
Das ist genau das, was ich jeden Spieltag bei unserer F1 sehe - der Trainer steuert die Spieler fern, den Kindern wird nicht die Möglichkeit gegeben, auch einmal selbst zu entscheiden und aus ihren Entscheidungen zu lernen. Soetwas hat nichts mit Coaching zu tun, das ist einfach so, als wenn ein Mensch 7 Maschinen bedient und darüber auch noch stolz ist.
Als Trainer sollte man Ruhe bewahren und die entscheidenden Fehler in der Halbzeit und nach dem Spiel in der Kabine besprechen.
Gruß
Sven -
Big Bopper: Letztlich kannst du nicht entscheiden, ob dort richtig bewertet wurde oder nicht. Schließlich weißt du nicht, was das für 28 Personen waren. Ein Trainer mit C-Lizenz sollte in jedem Fall die grundlegenden Techniken perfekt beherrschen und Fußball spielen können (auch im Kopf), und ich glaube nicht, dass von diesen 28 Personen das jeder hinbekommen hätte. DFB-Trainer-Lizenzen sind für diejenigen, die leistungsorientiert vorgehen, schon aus diesem Grund müssen diese Übungsleiter einiges an Können mitbringen.
Wer als Senior in der Landesliga oder höher gespielt hat, der muss diesen Test übrigens nicht absolvieren, ihm wird attestiert, dass er über ausreichend Können verfügt.
Gruß
Sven -
Soweit ich weiß bekommen Vereine für jeden Fachübungsleiter mit C-Lizenz 25,- Euro pro Monat ... das wären dann 300,- Euro pro Jahr. (alle Angaben ohne Gewähr)
Je höher die Lizenz, desto mehr bekommen die Vereine. -
Hallo Sylvie,
bevor ich mir ein Urteil erlauben kann, habe ich noch ein paar Fragen:
1. Wie viele Jungs spielen in deiner F1?
2. Wie gehst du mit ihnen generell um? bzw. Redest du sehr viel auf sie ein?
Ich denke, dass dies die zentralen Fragen zu diesem Thema sind. Zum einen ist es wichtig zu erfahren, ob du genug Kinder hast, um den ein oder anderen auch mal auszutauschen. Zum anderen würde mich interessieren, ob du (typisch für eine Frau) viel redest und die Jungs sich vielleicht gelangweilt fühlen und dir gar nicht richtig zuhören.
Wie ich das Problem lösen würde:
- jeden, der keinen Einsatz nach einem Rückstand zeigt, sofort auswechseln und ihm sagen, dass er aus diesem Grund ausgewechselt wurde
- die Unmotivierten auf der Bank sitzen lassen und nur bedingt einwechseln, wenn sich wirklich erkennen lässt, dass die Jungs motiviert sind
- den Jungs unmittelbar die Konsequenzen mitteilen, wenn sie sich fehlerhaft verhalten
Wenn du das durchziehst, dann müsste es klappen - wichtig dabei: konsequent sein und nicht weich werden ;o)
Gruß
Sven -
Zitat:
Schieri_11 schrieb am 09.01.2007 13:15
Eine Spielgemeinschaft im Kleinfeld ist eigentlich nicht möglich!
Bei uns in Sachsen-Anhalt sind Spielgemeinschaften (SG) auch auf Kleinfeld möglich. Ich weiß jedoch nicht, ob das von Landesverband zu Landesverband anders geregelt wird.
Gruß
Sven -
Hallo,
na da habt ihr die wohl undankbarste Aufgabe bekommen, die sich ein Übungsleiter/Trainer im Kinder- und Jugendbereich bekommen kann - und das aus folgenden Gründen:
1. nicht einen einzigen Spieler des älteren E-Jugend-Jahrgangs (1996)
2. Spieler des jungen E- (97) und beider F-Jugend- (98/99) und sogar des älteren G- (00)Jugend-Jahrgangs
Bei solch einer Konstellation kann das ja auch nichts werden, ihr seid körperlich und geistig (im fußballerischen Sinne) klar unterlegen. Ich frage mich zudem ernsthaft, warum ihr keine F-Jugend habt. Gehen die Kinder in eurem Ort plötzlich zu anderen Vereinen oder woran liegt das?
Von daher denke ich, dass sich eure Situation nicht ändern lassen wird.
Gruß
Sven -
Gute Kindertrainer zeichnen sich dadurch aus, vor allem den vermeintlich Schwächeren zum Sprung in die Mannschaft zu verhelfen - gerade in diesem sehr jungen Alter der F- bis D-Junioren (Kinder). Schlechte Kindertrainer dagegen zeichnen sich dadurch aus, diese vermeintlich Schwächeren "rauszuwerfen", indem sie den Kindern sagen, dass sie sich doch bitte eine andere Sportart suchen sollen, weil sie für den Fußballsport nicht geeignet zu sein scheinen.
Ich denke, dass fast jeder von uns Übungsleitern auch einige schwächere Spieler in der Mannschaft hat - so auch bei mir. Da wir derzeit in der Halle trainieren und somit viel Zeit mit Trainingsspielen verbringen, teile ich die Mannschaften so ein, dass die schwächeren eine Mannschaft gemeinsam mit den beiden Übungsleitern bilden und somit aktiv im Angriffsspiel und Zweikampfverhalten gefordert und gefördert werden - und siehe da, das funktioniert sogar
... gespielt wird ohne "Torspieler", die beiden Übungsleiter fungieren als "Hintere Spieler", die drei Kinder als "Vordere Spieler" (links, zentral, rechts), nur die Kinder dürfen Tore erzielen, Übungsleiter dürfen ins Angriffsspiel nur bis zur Mittellinie eingreifen dragon einen Versuch wert, man sollte zumindest nicht vergessen, dass in diesen Alterklassen die Übungsleiter auch Mitspieler sind.
Gruß
Sven -
Hallo,
da habt ihr natürlich ideale Voraussetzungen in eurem Verein, der euch Übungsleitern zwei weitere "Trainingszeiten" zur Verfügung stellt. Bei uns ist das leider nicht möglich, zumindest war es bisher nicht erwünscht - ich hatte in diesem Jahr einige Male zusätzlich ein Torwarttraining angeboten und schon wurden Stimmen laut, dass ich damit die anderen Mannschaften in ihrem Training störe. Zuerst muss man sich das Verständnis für innovative Ideen von Vereinsseite her holen, bevor man solche Ansätze umsetzen kann. Ich habe auch schon über einen "Spielnachmittag" nachgedacht (ohne Trainer, ohne Regeln, etc.), aber wie ich schon ausführte, sehe ich da kaum Chancen für die Durchsetzung dieses hervorragenden Gedanken.
Gruß
Sven -
Hallo Leute,
ich möchte mal zu diesem Thema meine Erfahrungen und meine Sichtweise einbringen.
Das Problem wurde teilweise schon korrekt analysiert: Die Kinder von heute spielen zu wenig Fußball mit Älteren - da können die Kinder aber nichts für, weil deren Eltern zu große Angst um ihre Kinder haben
Schon im Bereich der G-Junioren/Bambinis fällt einem sofort auf, wer von den Kids außerhalb des Vereinstrainings oft Fußball spielen/bolzen geht, sei es im Kindergarten oder Nachmittags auf dem Spielplatz. Es gibt meines Erachtens viel zu viele Eltern, die davon ausgehen, dass Training allein ausreicht - und deshalb ihre Kinder Nachmittags in der Bude hocken lassen, anstatt sie an die frische Luft zu schicken. Für meine Begriffe würde ich mir wünschen, wenn so manche Mütter endlich mal aufwachen würden und auch mal etwas von ihrer kostbaren Freizeit der Kinderbetreuung im Freien schenken könnten, so schwer kann das doch nicht sein.
Ich persönlich habe im Sommer diesen Jahres viel Zeit mit Kindern unterschiedlichsten Alters auf dem Bolzplatz verbracht und muss auch etwas anmerken, was man bei allem nicht vergessen darf. Aufgefallen ist mir folgendes: Ungefähr 80 % derer, die unbeaufsichtigt durch ihre Eltern auf den Blozplatz gehen durften, vernachlässigen ihre Schulpflichten - diesen Punkt muss man sich immer vor Augen führen, schließlich kann es nicht unser Ziel sein, hervorragende Fußballer auszubilden, die letztendlich jedoch nichts anderes außer Fußball in der Birne haben. Die schulischen Leistungen sind heutzutage verdammt wichtig, und deshalb können wir nicht erwarten, dass jeder Fußballer aus unseren Vereinsmannschaften täglich auf dem Bolzplatz stehen kann, schließlich hat jeder einzelne von ihnen andere Voraussetzungen.
Es ist also alles nicht so einfach, wie es sich der DFB wünscht, und so wie damals wird es auch nicht mehr werden.
Gruß
Sven -
Ich weiß nicht wie es bei euch geregelt ist, aber bei uns in Sachsen-Anhalt wird in der D-Jugend nur auf Kleinfeld gespielt, eine Liga für Großfeld gibt es nicht. Und das finde ich auch gut so, weil gerade die E- und D-Junioren sich in dem Alter befinden, wo viele Ballkontakte auf engem Raum das wichtigste überhaupt sind. Von daher ist es erstrebenswert, dass auch auf Bundesebene das Kleinfeld für die D-Junioren durchgesetzt wird, und es somit in allen Bundesländern einheitlich zum Standard wird.
Gruß
Sven -
In der Winterpause gibts 2 mal pro Woche Hallentraining, jeweils 1,5 Stunden... ab kommenden Winter gehen wir dann 1 mal pro Woche auf den Kunstrasen und 1 mal pro Woche in die Halle. Im Januar/Februar/März nehmen wir an max. 4 Hallenturnieren teil.
Gruß
Sven -
Meines Erachtens spielt das Teamplay eine übergeordnete Rolle, denn wenn die Mannschaft nicht als ganzes funktioniert, dann wird man nur sehr schwer Spiele gewinnen können - das fällt einem auf Kleinfeld noch nicht so stark auf, erst auf Großfeld erkennt man das Dilemma, wenn das Teamplay nicht funktioniert. Jeder einzelne muss für jeden einzelnen seiner Mannschaftskamerade da sein, nur dann gelingt es, sich gegenseitig im Spiel zu helfen und was noch viel wichtiger ist: gemeinsam ein Spiel aufzubauen und nicht einen besser positionierten Mitspieler zu ignorieren.
Die Einzelaktionen lernen die Kinder und Jugendlichen doch von selbst, sowas muss man ihnen nicht antrainieren, sie müssen es sich nur zutrauen und es oft genug probieren. Wie Schiri_11 schon sagte: es kommt darauf an, dass beide Elemente im Spiel angewendet werden, die Mischung machts, wobei die Gewichtung eher zugunsten des Teamplays ausfallen sollte.
Gruß
Sven -
Mein Tipp: Lass ihn auf einer anderen Position spielen, damit er Vorlagen geben kann und ein Spieler mit stärkeren Nerven/mehr Ruhe die Tore schießen kann - anders würd ichs jedenfalls nicht tun. Wenn der vermeintliche Superstürmer im Training wirklich so oft trifft, dann wird er sich ernsthaft Gedanken darüber machen, warum du ihn nicht mehr als Stürmer spielen lässt und von sich aus im Spiel auch mal als Mittelfeldspieler einen Torschuss wagen - ich bin davon überzeugt, dass er dann auch im Spiel Tore schießen wird.
Gruß
Sven -
Hallo Däniel,
das Verhalten deiner älteren Freunde lässt sich durch Training nicht beeinflussen, es ist schließlich deren Charakter und diesen kannst du nicht einfach so "zack" ins Positive wenden. Mit dem Auftreten dieser Menschen musst du dich abfinden oder dir neue Freunde suchen - was anderes lässt sich meines Erachtens dazu nicht sagen.
Lass dich von solchen Äußerungen nicht runterziehen, denke einfach daran, was du kannst und vergiss dabei dein Alter nicht - ein Jugendlicher, der 3 oder mehr Jahre älter als ein anderer ist, hat ganz andere körperliche Voraussetzungen - hier im Forum wurde außerdem schon desöfteren das zweite goldene Lernalter für Techniktraining angesprochen und in genau dieses Alter (ca. 15/16 Jahre) fallen deine Freunde, daher ist klar, dass sie schon weiter sind als du.
Mit bestem Gruß
Sven -
Hallo!
Dass die Mädchen keine Lust auf Torschusstraining haben, kann ich irgendwie nicht nachvollziehen - bei meiner Truppe (habe auch zumindest ein Mädchen dabei) nörgeln die Kinder eher rum, wenn sie mal was anderes üben sollen
... die Kinder sind im Alter von 5 bis 7 Jahren. Ich sehe das Problem wohl eher darin, dass es eine Mädchenmannschaft ist - da sich Mädchen in einer Gruppe anders verhalten als Jungen, könnte meines Erachtens auch das Verhalten im Training beeinflussen, man denke nur an die wohlbekannten "Zicken"
Wie schon von S.M. erwähnt solltest du verschiedene Übungen ausprobieren und dann das Verhalten deiner Schützlinge beobachten - diejenigen Übungen, die den Mädchen am meisten zusagen, könntest du dann öfter durchführen, bestenfalls in den Momenten, wenn die Motivation der Mädchen erneut nachlässt.
Eine kurze Zusammenstellung, was den Kindern in meinem Training an Übungen gefällt und welche nicht so sehr:
Positiv: - schnelle Fangspiele, Staffelspiele mit vielseitigen Bewegungsmöglichkeiten (vorwärts/rückwärts/seitwärts laufen, Krebsgang vorwärts/rückwärts, Entengang, auf allen vieren, Kegel umkreisen - Tempodribbling bietet sich auch an), Torschüsse aus dem Lauf (allein auf den Torwart zulaufen, mit Doppelpass, gegen einen passiven/aktiven Gegenspieler [Trainer]), paarweises Passspiel in Richtung Tor mit abschließendem Torschuss, Trainingsspiel 3:3 oder 4:4, 9-Meter-König zum Abschluss des Trainings
Negativ: - generell alle Übungsformen, bei denen die Kinder kaum in Bewegung sind oder lange warten müssen, Trainingsspiel 6:6 und höher
Letztendlich darf man sagen, dass sich bei fast jeder Übung der Torschuss einbauen lässt. Und je öfter die Mädchen aufs Tor geschossen haben, desto eher wird sich dann natürlich auch eine Verbesserung einstellen. Wenn die Mädchen vor dem Schuss aufs Tor z.B. einen kleinen Parcours durchbribbeln müssen, wird sich meines Erachtens keines der Mädchen mehr über das Torschusstraining negativ äußern, weil der Schwerpunkt dann eindeutig beim Dribbling lag
Gruß
Sven -
Das Unterschied besteht darin, dass man ein Trainingsspiel nicht mit einem Spiel gegen einen realen Gegner vergleichen kann. Beim Trainingsspiel kennen sich die Kinder, sie wissen, wie sie verschiedene Mannschaftskameraden ausspielen oder vom Ball trennen können - bei einem Spiel gegen einen realen Gegner ist das nicht gegeben - und genau dessalb funktioniert das dann nicht so wie im Training, weil der Druck des Gegners ein ganz anderer als im Trainingsspiel ist. Das einzige was da hilft sind mehrere Testspiele außerhalb des Punktspielbetriebs... und in diesen Testspielen kannst du dann natürlich solche Sachen wie "nur 4 Ballkontakte, dann Abspiel" von deinen Kiddies fordern - wers nicht macht, der wird dann eben ausgewechselt.
Ich schließe mich zudem phyl an: 3gegen1 und später dann 4gegen2 sind das A und O im Kinderfußball.
Gruß
Sven -
Hallo Thomas,
ich denke, dass man da unterscheiden muss. Sofern es sich um den jüngeren E-Junioren-Jahrgang (derzeit 1997) handelt, hat man durch regelmäßiges koordinatives Training gute Chancen, dass sich der Bewegungsapparat schlagartig verbessert. Sind die beiden neu zum Verein hinzugekommen oder sind sie aus der F-Jugend hochgekommen? Wenn die Zwillinge jedoch schon zum älteren E-Junioren-Jahrgang (derzeit 1996) zählen, dann sollte sich jemand per Kleingruppentraining (Elternteil?) mit ausschließlich koordinativen Übungen mit den Kids befassen. (Das muss nicht zwangsläufig langweilig sein, schließlich umfasst das koordinative Training verschiedenste Übungen, die auch fast alle mit Ball durchführbar sind.)
Ich möchte zudem anmerken, dass ich vom "Aussieben" in dieser frühen Altersklasse wenig halte. Auch bei mir war bis vor kurzem ein 1998 geborener Spieler im Training, der neu hinzugekommen war und sich ganz merkwürdig bewegt - der Junge ist aber aufgrund seiner Größe als Abwehrspieler gut geeignet, als Stürmer hätte er es schwerer, weil er nicht so beweglich und gewandt ist. Jeder einzelne Spieler hat seine Stärken, man muss diese nur als Trainer identifizieren - bei dem angesprochenen Jungen ist es eindeutig seine Zweikampfstärke.
Gruß
Sven
