Beiträge von everysingleday

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Er meint bestimmt D- bis B-Jugendalter ;)

    So ist das jedoch nicht richtig - richtig ist nur, dass diese Spieler erst ab der D- / C- oder B-Jugend im Verein angefangen haben. Sie wären jedoch nicht so überragende Fußballer geworden, wenn sie nicht schon Jahre vorher intensiv Fußball gespielt hätten - beispielsweise täglich auf dem Bolzplatz, das sollte man dabei nie vergessen.

    Gruß
    Sven

    Hallo.

    Ich sag mal so: die gesamte Fußballtechnik kann man sich hart erarbeiten, auch dann wenn man schon 18 Jahre alt ist. Man muss im Grunde nur fleißig üben, üben, üben. Der Haken bei der Sache ist nur: Die beste Technik hilft einem nicht weiter, wenn man nicht die Gelegenheit hat, diese intensiv im Wettkampf zu erproben bzw. anzuwenden. Und genau das ist einem gegeben, wenn man eine komplette Nachwuchskarriere von der F- bis zur A-Jugend durchlaufen konnte. Von daher habe ich so meine Bedenken, schon allein aus eigener Erfahrung, denn ich habe eine relativ solide beidfüßige Technik, diese bringt mir jedoch im Spiel nicht viel, da mir die Spielpraxis fehlt - ich bin Übungsleiter und kein aktiver Spieler. Für mich ist es wichtig, dass ich den Kindern was zeigen kann, die Anwendung der Techniken im Wettkampf ist dann die Aufgabe der Kinder.

    Dennoch wünsche ich dir viel Erfolg beim Erreichen deines großen Zieles :D

    Moin!

    Endlich mal wieder ein Thema für mich :D

    Da ich genau dasselbe bei meinen Kids beobachtet habe, trainieren wir vornehmlich das Passspiel und die Ballan- und mitnahme, wobei mein Torwart diese Übungen alle mitmachen muss.
    Dazu sei aber festgehalten, dass die Pässe von Trainingseinheit zu Trainingseinheit immer schärfer gespielt werden sollten, damit die Ballan- und mitnahme vom Schwierigkeitsgrad gesteigert wird. Es bietet sich hierbei die Gassenform an, wobei man dann auch den Abstand der paarweise zugeordneten Trainingspartner variieren kann (kurze Pässe / lange Bälle). Vor allem ist aber auf ein genaues Zuspiel zu achten, da schließlich im Spiel die Bälle ankommen sollen. Wenn die Kids einigermaßen sicher sind, dann kann man noch das Tempo erhöhen, damit auch wettkampfnah trainiert wird (für mich sowieso ein Punkt, der oft vergessen wird).

    Gruß
    Sven

    Diese trainingsfaulen großmauligen Kinder hat vermutlich jeder in seiner Mannschaft, so auch ich. Zumeist reicht es bei meinen Kids aus, wenn ich den oder die Störer für 10 bis 15 Minuten raussetze - danach sind diese Jungen komischerweise wie ausgewechselt und das Training läuft dann super. Und ob das jetzt unbedingt an der Erziehung liegen muss, wage ich zu bezweifeln - diese Kinder versuchen es einfach bei jedem Training erneut, weil sie vermutlich denken, dass es vielleicht doch irgendwann mal klappt, ihre Meinung durchzusetzen und statt eines geordneten Trainings nur ein Trainings-Spiel durchzuführen. So sehe ich das jedenfalls, aber es ist so glaube ich ganz normal, denn was tun die Kinder denn lieber als zu spielen?
    Neulich meinte einer zu mir "Eigentlich habe ich heute keine Lust aufs Training. Zuhause habe ich lange überlegt, ob ich zum Training gehe, und habe mich dann doch entschlossen, zum Training zu gehen." Diese ehrlichen Worte fand ich schon ziemlich ungewöhnlich, ich habe dann nur gesagt, dass ich seine Ehrlichkeit sehr schätze und ihm erklärt, dass das Training ihn besser macht, auch wenn es ihm mal nicht Spaß bereitet.
    Ich habe es zwar persönlich noch nicht erlebt, dass ein Junge das Training vom Anfang bis zum Ende gestört hat. Sofern das aber doch mal vorkommen sollte, dann weiß ich auf jeden Fall was zu tun ist: Den Jungen nach Hause schicken und ein Spiel Sperre verhängen. Und da ist es völlig unwichtig, ob der Junge gut Fußball spielen kann oder nicht.

    Gruß
    Sven

    Hallo.

    Ich habe da ein paar Bedenken, die im Alter der Kinder begründet liegen. Man darf nicht vergessen, dass Kinder diesen Alters noch nicht so ausdauernd im Erlernen von Techniken sind, wie man sich das im Rahmen der Coerver-Methode wünschen würde - schließlich sind eine Vielzahl von Wiederholungen nötig, um eine Technik zu automatisieren. Hinzu kommt desöfteren, dass der ein oder andere sich nicht ausreichend auf die Trainingsinhalte konzentriert, weil er es nicht unbedingt als wichtig erachtet, die Demonstrationen des Trainers anzuschauen und sich die Erklärungen anzuhören. Da kann es dann schon mal zu Situationen kommen, in denen du am liebsten fluchen würdest. (Zumindest so bei mir geschehen - gar nicht so einfach, sich in einer solchen Situation unter Kontrolle zu bringen, in Anbetracht dessen, dass man den Kindern ja was beibringen möchte.) Man sollte in diesem Zusammenhang bedenken, dass erst Kinder ab der 3. Klasse wirklich in der Lage sind, Techniken effektiv zu lernen - und da es sich um eine F-Jugend handelt, wird dies nicht unbedingt bei jedem Kind der Fall sein, es ist also gut möglich, dass du ein starkes Leistungsgefälle bezogen auf die neuen Techniken während deiner Trainingseinheiten beobachten wirst.
    Ich finde es dennoch gut, dass du versuchen möchtest, den Kindern die Coerver-Methode näher zu bringen - viel Erfolg dabei.

    Gruß
    Sven

    Zitat:


    Vergyone schrieb am 19.07.2007 15:05
    Meist kommen ja auch einige neue Spieler dazu die man selbst noch nicht so kennt!



    Ist das bei dir wirklich üblich, dass beim ersten Saisontraining neue Spieler dazukommen? Ich kenne das nur nach so ca. 4 bis 8 Trainingseinheiten (also 2 bis 4 Wochen). Aber wenn dem so sein sollte, dann würde ich auch in den ersten beiden Trainingseinheiten viel Wert auf Trainingsspiele legen, um zu sehen, inwiefern die Neuzugänge die Mannschaft weiterbringen können oder und die neuen Jungen ins Team passen. Es bringt meiner Meinung nach eine Menge, wenn man die neuen Spieler in einem wettspielorientierten Trainingsspiel in Aktion sehen kann - so zumindest meine Einschätzung, denn manch einer geht mit dem Ball noch nicht so gekonnt um, hat aber möglicherweise andere für das Team wertvolle Stärken, die man womöglich in einem "normalen" Training nicht erkennen würde.

    Gruß
    Sven

    Zur Gestaltung einer Trainingseinheit: Momentan sehen meine Trainingseinheiten so aus, dass ich zuerst verschiedene kurze Laufübungen zum Einstimmen auf das Schnelligkeitstraining durchführe, also Hopserlauf, Rückwärtslauf, Seitwärtslauf, Kniehebelauf, kurze Sprints (kurze Sprints nur um zu sehen, wer am antrittsschnellsten ist) (5 Minuten) etc. Danach gehts über zu Staffelspielen entweder in Form eines Slalomparcours oder über Stangen, unter denen Markierungshauben liegen (dadurch etwas erhöht) - Schnelligkeit wird bei mir übrigens nicht nur im Vorwärtslauf, sondern auch im Rückwärtslauf geübt. Die Übungen werden abwechselnd mit und ohne Ball durchgeführt, d.h. immer eine Runde ohne, danach eine Runde mit Ball, wodurch das Tempodribbling ebenfalls ausreichend trainiert wird (20 Minuten). Nach einer kurzen Pause geht es dann weiter zum Passspiel, erst paarweise mit Partnerwechsel und verschiedenen Vorgaben (Annahme, Mitnahme, Direktspiel, nur schwächerer Fuß) (15 Minuten), danach in der Gasse per Direktpass mit Durchlaufen (jeweils 2x2 oder 2x3 Spieler), wobei das Tempo schrittweise gesteigert wird (15 Minuten). Als nächstes lasse ich gern noch ein paar Flügelläufe mit Flanken üben (15 Minuten), zum Schluss spielen wir noch 3-gegen-3 (Miniturnier) oder 6-gegen-6, was dann 20 Minuten in Anspruch nimmt.
    Dies ist eine Trainingseinheit mit Schwerpunkt Schnelligkeit und Passspiel/Flanken, eine zum Thema Dribbling oder Torschuss würde natürlich ganz anders aussehen.

    Gruß
    Sven

    Ich kann zu dem Thema folgendes berichten: Der Trainer, bei dem ich meinen C-Schein gemacht hab, der meinte, dass man die Grundschnelligkeit nur im Bereich der F- bis D-Jugend effektiv schulen kann, weil da die Muskulatur noch gering ausgeprägt ist. "Wer bis zum Eintritt in die C-Jugend/Pubertät kein schneller Spieler war, der wird auch danach kein schneller Spieler." Vor allem aufgrund dieser Aussage habe ich in meinen langfristigen Trainingsplan ein regelmäßiges Schnelligkeitstraining integriert. Seit ca. 6 Wochen ziehe ich dieses konsequent durch und ob man es glauben mag oder nicht: die Schnelligkeit hat sich bei fast allen enorm gesteigert und weiteres Potential lässt sich erkennen. Schnelligkeit bringt vor allem Vorteile in der Abwehr und auf den Flügeln. Deshalb kann ich nur jedem Kindertrainer wärmstens empfehlen, die Sache mit der Schnelligkeit nicht zu unterschätzen.

    Gruß
    Sven

    Zitat:


    Willi schrieb am 04.07.2007 13:12
    Wie ein Trainer in unserem Verein schon sagte: "Wer grätscht, ist zu langsam."



    Genau meine Meinung. Grätschen gehört nicht ins Training. Ich baue in jede Trainingseinheit mindestens 15 Minuten Schnelligkeitstraining ein, Fortschritte sind schon nach 2-4 Wochen erkennbar - kommt natürlich darauf an, ob die Kinder wirklich alles geben.

    Gruß
    Sven

    Zitat:


    Herr K. schrieb am 25.06.2007 12:45
    leider geht es nicht alle spieler einzuwechseln. du sagste du hättest 16 oder noch mehr ja`?

    leider kann man in der e-jugend nur 4 spieler einwechseln.

    bestimmt spielst du nicht mal fair play was ich aber schlecht beurteilen kann. somit will ich nich vorurteilen, aber wer mehr einwechselt als erlaubt spielt ja eigentlich "unfair"



    Keine Bange, ich halte mich an die Vorgaben. In unserem Landkreis ist in den vorläufigen Spielregeln für die E-Jugend festgehalten, dass man bis zu 6 Spieler einwechseln darf. Bei einer 8er-Mannschaft darf ich also 6 Reservespieler mit zum Spiel nehmen, macht zusammen einen Kader von 14 Kindern - ist also alles regelkonform.

    Gruß
    Sven

    Zitat:


    Eye-See schrieb am 25.06.2007 12:14
    Wenn du von einer Trainingsbeteilung von 100% sprichst, wirst aber nicht immer alle Kinder beim Training haben, oder? Du ziehst doch bestimmt die entschuldigten Spieler ab?!?! Ich dachte nämlich ich habe schon eine hohe Trainingsbeteiligung. Was mich aber eigentlich interessiert: Hast du auch den Eindruck, dass oftmals die Kinder, bei denen die Eltern dahinter stehen und zuverlässig sind, die Kids auch besser Fußball spielen? Bei war das nämlich bis auf 2 Ausnahmen so.



    Trainingsbeteiligung: Es sind fast immer alle da. Ganz selten kommt es vor, dass mal jemand nicht kommen kann, wenn 1. Trainingsverbot durch die Eltern erteilt wird, weil der Junge seine Pflichten - wie z.B. Hausaufgaben - vernachlässigt hat oder 2. irgendein verdammt wichtiger Schultermin ansteht oder 3. Krankheit. Ansonsten sind die Kinder immer da. :D Von daher war es rein rechnerisch verkehrt, von 100 % Trainingsbeteilung zu sprechen. Ich wollte damit nur klar zum Ausdruck bringen, dass ich mich auf alle verlassen kann und niemand unentschuldigt oder aus billigen Gründen fehlt.

    Zu deinem Eindruck: Ja, der ist berechtigt. Auch bei mir sind bis auf zwei Ausnahmen die Kinder mit den zuverlässigen Eltern die besseren Fußballer.

    Gruß
    Sven

    Zitat:


    Herr K. schrieb am 24.06.2007 22:01
    außerdem fiunde ich es eh besser mit wenigen kindern zu trainieren, da es mehr bringt.

    genauso bei spielen.

    wenn ich weniger zum einwechseln habe, fällt es mir leichter und ich kann auch den schlechteren spielern mehr chancen geben sich zu beweisen.



    Ich persönlich finde es besser, wenn ich ca. 12 bis 16 Spieler im Training habe. Aber auch bei uns im Verein gibt es solche, die lieber nur mit 9 Spielern trainieren und die restlichen Kinder an andere Übungsleiter abtreten. Irgendwann wird diesen Übungsleitern klar werden, dass sie mit diesem Verhalten falsch handeln.
    Zum Thema Spiele: Bei mir kommen alle mindestens eine Halbzeit lang zum Einsatz. Wenn ich viele Kinder zu einem Spiel mitnehme, dann kann es durchaus vorkommen, dass nur ein oder zwei Spieler durchspielen. Das ist für mich aber kein Problem, weil es hier nunmal um Kinderfußball geht und das Spielergebnis im Endeffekt egal ist. Ich wechsele in solchen Fällen in der Halbzeitpause aus. Bei einem E-Jugend-Spiel von 2 x 25 Minuten ist es denke ich in Ordnung, wenn fast jeder nur 25 Minuten zum Einsatz kommt - das ist immernoch besser, als wenn ich die Einwechselspieler nur die letzten 5 Minuten pro Halbzeit reinschicke. Die Kinder sind sozusagen alle gleichwertig, und so soll es im Kinderfußball nun mal sein.

    Gruß
    Sven

    Zitat:


    Andre schrieb am 24.06.2007 16:41
    Ich kann nur raten, möglichst mit 13 Spielern zu starten. Gruss Andre :rolleyes:



    Das sehe ich auch so. Ich trainiere eine 8er Mannschaft und ich starte mit 14 Spielern in die Saison. Rein rechnerisch sollte man also 6 Kinder in Reserve haben. Du wirst es jetzt vielleicht noch nicht wahr haben wollen, aber es können sich ganz schnell einige Dinge zeitgleich ändern und dann stehst du plötzlich in Unterzahl auf dem Platz.

    Gruß
    Sven

    Die Frage, die ich mir gerade stelle ist die, ob du die Möglichkeit hast, deine Mannschaft aufzufüllen, wenn dir der eine oder andere Spieler wegbrechen sollte - deine Kaderstärke ist meines Erachtens ziemlich knapp bemessen. Die Frage stellt sich mir deswegen, weil es den ein oder anderen Spieler möglicherweise übel aufstoßen wird, wenn du plötzlich ganz anders zu ihnen bist. Du musst mit Abmeldungen rechnen, wenn manche Kinder mit deiner neuen Art nicht zurecht kommen.
    Nun aber zum eigentlichen Thema: Du musst auf jeden Fall durchgreifen, denn offensichtlich hast du die Eltern der Kinder nicht unter Kontrolle. Die Trainingsbeteiligung in meiner Mannschaft (derzeit noch F-Jugend) liegt bei 100%, aber auch nur deswegen, weil ich mich nur für die Kinder entschieden habe, bei denen ich weiß, dass ihre Eltern zuverlässig sind und hinter dem Sport ihrer Kinder stehen. Die restlichen Kinder habe ich einem anderen Übungsleiter übergeben. Aber auch bei den zuverlässigen Eltern waren zunächst einige unzuverlässige dabei - nachdem ich mich mit diesen unterhalten habe, gibt es diesbezüglich keine Probleme mehr.
    Kinder, die bei mir unentschuldigt fehlen, spielen bei mindestens einem Spiel nicht. Und das wird konsequent durchgezogen. Die Kinder und Eltern wissen darüber bescheid.
    Übrigens gibt es in jeder Mannschaft den ein oder anderen Spieler, der manchmal oder öfter keine Lust am Training hat. Diesen Kinder muss man klar machen, dass sie der gesamten Mannschaft schaden, wenn sie ihre Unlust offen beim Training zeigen oder gar wichtige Grundlagenübungen halbherzig angehen. Ich wende da folgende Methodik an: Ich fordere den entsprechenden Spieler zur Bewegung auf und wenn das nix bringt, dann setze ich den Spieler auf die Bank.

    Abschließend möchte ich erwähnen, dass auch ich in meiner ersten Saison sehr viel Wert auf Spaß gelegt habe - das war jedoch genau das falsche, denn die Kinder tanzten mir auf dem Kopf herum, ein geregeltes Training war einfach nicht möglich. Ich denke, dass eine gesunde Mischung aus Fordern, Fördern und ein paar kurzen witzigen Sprüchen zwischendurch die beste Basis ist. Den Kindern muss klar gemacht werden, dass das Training wichtig ist und daher gewissenhaft angegangen werden muss.

    Gruß
    Sven

    Zitat:


    Fugazzi schrieb am 21.06.2007 10:03
    Meine Erfahrung ist, dass wenn die Kinder mit der Zeit fast alleine Anfagen zu kombinieren. Meine Erklärung hierfür ist, dass sie durch kontinuierliches Technik (Coerver, Schreiner) und Koordinationstraining (Schreiner) nicht mehr ihre ganze Konzentrationsfähigkeit auf sich und den Ball richten müssen. Sie können ihrer Umgebung mehr Aufmerksamkeit schenken.



    Genau diese Beobachtung habe ich auch festgestellt, deshalb ist das Training des Kombinationsspieles bei den F-, E- und D-Junioren noch nicht zwingend notwendig. In den unteren Altersklassen (Kinderfußball) ist das Vermitteln einer soliden Technik und Körperbeherrschung primäres Ziel, wobei das Thema "Schnelligkeit" den dritten Schwerpunkt bilden sollte. Ab der C-Jugend bildet das Kombinationsspieltraining jedoch zunehmend einen Trainingsschwerpunkt.

    Gruß
    Sven

    Zitat:


    Lura02 schrieb am 12.06.2007 11:26
    sehe ich genauso.....und.......was machen die Kinder in den "Pausen" ? Sich einen Ball schnappen und draufloskicken...!!!



    Die Pausen dienen der aktiven Erholung, d.h. trinken und erzählen. Gerade das Erzählen in der Gruppe brauchen die Kinder in einem Trainingslager, damit sie sich besser kennenlernen. Ich kenne das von meinen Jungs, die setzen sich in der Trinkpause gern in einem Kreis zusammen - das lässt meines Erachtens erst wirklich ein Zusammengehörigkeits-/Teamgefühl aufkommen.

    Gruß
    Sven

    Zitat:


    madd!! schrieb am 10.06.2007 19:29
    Findest du 3,5 Stunden Training nicht sehr Extrem??Für eine E Jugend??Und am nächstem Morgen dann vom Frühstück bios mittagessen (Frühstück meistens 8Uhr und Mittag 12Uhr) ????
    Klar das Pausen dabeisind, aber trotzdem hört sich das Extrem an.



    Ich finde das OK. Wir hatten im letzten Jahr eine Fußballschule bei uns zu Gast und die haben mit den Kindern auch Vormittags, Nachmittags und Abends trainiert und Fußball spielen lassen. Die Kinder, unter denen auch G-Junioren waren, hatten damit kein Problem - das Wetter war hochsommerlich (Ende September). Man sollte es nur vermeiden, die Kinder zu viel laufen zu lassen, das Training sollte daher eher technisch orientiert sein.

    Gruß
    Sven

    Zitat:


    Tyron schrieb am 22.05.2007 21:00
    Ich meine, dass meine Jungs all das, was ihr denen in der D-Jgd beibringen wollt schon in der G-Jgd und in der F-Jgd. beigebracht wurde.




    Nie und nimmer! Diese Behauptung kann nur scherzhaft gemeint sein, denn die Inhalte eines F-Junioren- und eines D-Junioren-Trainings unterscheiden sich beachtlich - jedenfalls sollte das so sein. In der F-Jugend wird schließlich nur das nötigste an Taktik behandelt, das sieht dann in der D-Jugend schon anders aus.
    Ich kann dir sagen, was ich momentan und in der nächsten Saison trainiere: vor allem das Erlernen von Dribblings und genauem Passspiel. Genau das werde ich in der D-Jugend nicht schwerpunktmäßig behandeln, denn da wird vorausgesetzt, dass man es schon kann. Im D-Jugend-Alter wird das Erlernte nämlich erweitert um taktische Elemente, wie z.B. Hinterlaufen nach einem Pass.

    Übrigens wird bei uns im gesamten Bundesland (Sachsen-Anhalt) bis zur D-Jugend auf Kleinfeld gespielt, erst ab der C-Jugend spielen wir auf Großfeld. Und ich finde das super. ;)

    Gruß
    Sven

    Das ist ja unglaublich - 11er in der E-Jugend?! Wohnst du in Deutschland? Jedem Landesverband sollte man die Lizenz entziehen, der in der E-Jugend 11-gegen-11 spielen lässt. Einfach nur peinlich sowas.

    Gruß
    Sven

    Hallo Kohler,

    der jetzige Trainer der Mannschaft macht das genau richtig, ich wende das auch an. Jeder darf eine Halbzeit spielen; wenns mal weniger Kinder sind (z.B. bei Krankheit), dann spielen manche durch. Er hat das System des Kinderfußballs verstanden; ihm wird so schnell kein Kind weglaufen, weil Kinder ohne Spielpraxis hat er ja nicht. Wenn dir das nicht reicht, dass jeder seine 25 Minuten spielt, dann kannst du ja noch versuchen, zusätzlich Freundschaftsspiele zu vereinbaren - da ist dann aber die Frage, ob die Eltern damit einverstanden sind. (Einfach mal nachfragen.)

    Man kann es nur immer wieder erwähnen: Nicht auf die Tabelle schauen, sondern jedem Kind eine faire Einsatzzeit ermöglichen.

    Gruß
    Sven