Beiträge von -Nils-
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Der Sinn, die Wettbewerbe zu sein zu lassen und die Teamstärke zu reduzieren, liegt im Spiel. Die Kinder wollen spielen. Natürlich wollen sie sich messen mit Gleichaltrigen, aber dazu braucht man eben Spiele und keine Wettbewerbe. Die Reduzierung der Mannschaftstärke hat zur Folge, dass die Kinder mehr Ballkontakte haben, mehr im Geschehen sind und nicht nur nebenher laufen.
Das halte ich für absolut richtig. Was nützt einem Kind der 1. Platz, wenn es während der Spiele hinten steht und nie den Ball kriegt?
Das 3:3 bei der G-Jugend, das 5:5 auf einem F-Jugendspieltag mit vielen Teams bei einem ausrichtenden Verein ist absolut richtig. Ich kann gar nicht nachvollziehen, wieso man das als Trainer nicht haben will. -
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Das sieht der WFV anders und es wird Gründe geben, von denen ich auch einen bereits zweimal dargelegt habe.
Der Spieler kann ja wechseln, aber muss eben mit einer dreimonatigen Sperre rechnen. Dafür gibt es dann die Ausbildungsentschädigung, gegen die sich der Württembergische Fußballverband innerhalb seines Wirkungsbereiches entschieden hat. Also bleibt die Sperre, wenn sich die beiden Vereine nicht irgendwie einig geworden sind.
Nochmal: Ein finanzstarker Klub könnte sich die Spieler zusammenkaufen (die Ausbildungsentschädigung zahlen und die Spieler irgendwie anders anlocken) und der abgebende Verein hätte rein kaderplanungsrelevant die Nöte. Das ist ein Punkt, der mit dieser Regelung verhindert wird, denn der aufnehmende Verein kann zunächst nicht mit dem "abgeworbenen" Spieler planen, wenn er sich nicht mit dem abgebenden Verein einig geworden ist.
Ich bin echt überrascht, dass das im WFV so ist.
Das Argument mit dem finanzstarken Klub zieht bei uns in Hessen so nicht. Zwar kann der finanzstarke Verein sich theoretisch die Mannschaft "zusammenkaufen". Aber jedes Kind kann ohne Angabe von Gründen bis zum 1.11. zum Altverein zurückwechseln und ist direkt spielberechtigt. Damit wird also vorgebeugt, dass Vereine einfach so möglichst viele Spieler aufsammeln.
Das halte ich für eine noch bessere Möglichkeit.
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Wie machen die den Kader größer, wenn die Zugänge 3 Monate gesperrt sind? Genau da ist der Ansatz. Einen Kader ohne ausreichend Spieler, die auch spielen dürfen, nutzt ja nichts.
Ich möchte die Vorgehensweise des WFV nicht verteidigen oder gar gutheißen, kann aber die Intention nachvollziehen. Wir sind z.B. ein kleiner Dorfverein, bei dem zwei, drei Abgänge schon entscheidend sind, ob wir eine oder in einer anderen Jugend zwei Mannschaften oder nur eine melden können.
Natürlich müsste man schauen, ob sich der aufnehmende Verein damit selbst alle Optionen offen hält und "wir" dann das Nachsehen hätten, oder ob es eben soziale, familiäre, berufsbedingte Umzugsgründe, etc.pp. sind, die zum Wechsel führen. Der abgebende Verein kann sich ja immer auch einverstanden erklären.
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Es ist ein Hobby, jeder von uns übt seine Hobbys doch auch dort aus, wo er will, oder? Und wenn es irgendwo nicht gefällt, dann hört man auf oder sucht sich einen anderen Ort/Verein.
Das sieht der WFV anders und es wird Gründe geben, von denen ich auch einen bereits zweimal dargelegt habe.
Der Spieler kann ja wechseln, aber muss eben mit einer dreimonatigen Sperre rechnen. Dafür gibt es dann die Ausbildungsentschädigung, gegen die sich der Württembergische Fußballverband innerhalb seines Wirkungsbereiches entschieden hat. Also bleibt die Sperre, wenn sich die beiden Vereine nicht irgendwie einig geworden sind.
Nochmal: Ein finanzstarker Klub könnte sich die Spieler zusammenkaufen (die Ausbildungsentschädigung zahlen und die Spieler irgendwie anders anlocken) und der abgebende Verein hätte rein kaderplanungsrelevant die Nöte. Das ist ein Punkt, der mit dieser Regelung verhindert wird, denn der aufnehmende Verein kann zunächst nicht mit dem "abgeworbenen" Spieler planen, wenn er sich nicht mit dem abgebenden Verein einig geworden ist.
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Sonst könnte man ja jeden Spieler generell 3 Monate sperren, wenn er den Verein wechselt.
Du hast es erfasst. Damit wird verhindert, dass sich ein Verein Jugendliche "zusammenkauft" und andere Vereine das Nachsehen haben. Zumindest kann der finanzstarke Verein dann bis in den November hinein nicht mit den neuen Spielern spielen. Daher ist man auf eine gute Zusammenarbeit und Fairness zueinander angewiesen. Nicht die schlechteste Variante.
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Und das kann man durch Sperren vermeiden?
Wohl kaum!
Man kann verhindern, dass Spieler wechselt, weil der aufnehmende Verein Spieler braucht, um eine Mannschaft stellen zu können und der abgebende Verein der Leidtragende ist. Der Spieler ist dann gesperrt und kann eben nicht für den neuen Verein spielen, der dann eventuell auch keine Mannschaft hat. Hier ist ein Instrument den Vereinen an die Hand gegeben, das solche Abwerbe-Auswüchse verhindert. Der Spieler darf ja ohne Sperre wieder zum ursprünglich abgebenden Verein wechseln und sofort spielen. Wenn der Spieler wechseln will, dann sucht er frühzeitig das Gespräch mit dem abgebenden Verein, der dann auch frühzeitig planen und melden kann. Ganz so schlecht ist das System nicht.
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Hallo Don Quijote,
ja, der WFV ist für uns zuständig.
So wie ich es sehe, ist die Entscheidung, ob gesperrt wird oder nicht, von der Willkür einer Person abhängig. Und es ist tatsächlich so, dass er sich wohl gekränkt fühlt, weil ein guter Spieler seinen Verein verlässt. Von einem seiner Trainer kam die Aussage: "er fährt die Harte Schiene und möchte die anderen in unserem Verein abschrecken - damit sie nicht auch auf die Idee kommen zu wechseln". Schon traurig, wenn ein Verein auf diese Art und Weise seine jugendlichen Spieler halten muss.
Ich halte diese Regelung einer Sperre ohne Möglichkeit einer Zahlung der Ausbildungsvergütung auch für problematisch, aber von Willkür würde ich hier nicht sprechen. Wenn sich ein finanziell stärkerer Verein an den umliegenden Vereinen einfach bedient, und diese haben anschließend ein Nachwuchsproblem, dann kann ich eine harte Linie durchaus verstehen. Die Vereine müssen Strafzahlungen fürchten, wenn sie nicht genügend Jugendmannschaften für eine Spielzeit anmelden.
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Warum ist im Fußball alles reglementiert, aber der Vereinswechsel nicht? Hier gibt es noch nicht einmal ein Gentlemen Agreement.
Wie könnte man den Vereinswechsel für die Kinder und Jugendlichen verbessern? Aus meiner Sicht stehen diese bei den Wechseln meistens nicht im Mittelpunkt und das sollten sie aber aus meiner Sicht.
Hier einfach mal ein paar Gedanken von mir zu möglichen vorgeschriebenen Verbesserungen:
- Anzahl an X Probetrainings
- Min. 2 Spiele mit Gastspielerlaubnis
- ein protokolliertes Gespräch zwischen abgebenden und aufnehmenden Trainers
- ein "Ablösespiel"
- eine neutrale Person muss zustimmen
- Fahrzeit oder Kilometer-Begrenzung (evtl. nach Ligenzugehörigkeit)
- "Elterntest" (Elterngespräch)
- Probezeit nach Vereinswechsel
- Medizintest
Vereinswechsel sind bis ins letzte Detail reglementiert, allerdings und zu Recht nicht im Amateurfußball. Die von dir genannten Punkte halte ich für ein wenig übertrieben.
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Andererseits wird mit dem Regelwerk der Jugendliche ein Stück weit wie Eigentum des Vereins behandelt, hmmm.
Nun, die Verein im WFV sind jetzt größtenteils auf dem Land zu finden, da ist die Nachwuchsgewinnung ein großes Thema. Da kann ich die Regelung nachvollziehen, dass die Vereine die Spieler brauchen und entsprechend planen können müssen. Die Frist für die Meldung der neuen Mannschaften jede Saison läuft früher ab als die Wechselfrist.
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Das ist doch völliger Quatsch. Es darf bis zum 01.07. gewechselt werden und wenn diese Frist eingehalten wurde (Abmeldung vom Spielbetrieb), dann kann doch der abgebende Verein lediglich Ausbildungsentschädigung verlangen, und nur solange, bis die gezahlt wurde, ist der Spieler noch nicht spielberechtigt. Das ist jetzt in der Schnelle aus dem Gedächtnis.
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Vielleicht traut er sich nicht, den Grund zu sagen und er hat irgendeinen gefühlten Leistungsdruck. Er möchte ja seinem Papa beweisen etc.pp.
Sprich mit ihm, lobe ihn für seine guten Aktionen und sprich mit dem Trainerteam, ob sich was bei denen geändert hat, da ja jetzt ein Spielerpapa im Training dabei ist und sie ihn besonders motivieren oder so.
Wenn sich das nicht bessert, gibt es vielleicht die Möglichkeit, sich selbst deutlich zurück zu nehmen und zu verhindern, vielleicht unbewusst Druck aufzubauen. Manchmal merkt man das ja nicht.
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Bei mir gehören die Aufwärmeinheiten zur Gesamttrainings-Einheit dazu. Aber natürlich bewegen sich die Kinder, die schon eher da sind, mit dem Ball oder spielen Rondello oder wie das bei euch heißt (Eckchen, 4 gg. 1).
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2. Und wie handhabt ihr das mit der Spieleranzahl?l bei den vereinfachten Spiele.
Baut ihr mehrere Felder auf oder macht ihr das immer nur mit vier Spielern?
Hier empfehle ich unbedingt mehrere Felder. Lass die Kinder spielen, bevor sie am Rand stehen und vier anderen zuschauen. Du kannst ja dir dein Coaching-Spielfeld aussuchen und das andere als Tummelspielfeld sich so halb selbst überlassen, wenn du allein bist.
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Weißte was: du hast Recht, ich meine Ruhe!
Solch - pardon - weibliche Zickigkeit hilft nicht viel weiter.
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Ich möchte, dass sich der DFB anders um die Mädchen und Frauen bemüht als feigenblattmäßig über die Gendersprache.
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Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass wir nicht mehr Mädchen für den Fußball begeistern können, indem wir Sternchen in die Texte setzen.
Das Problem ist einfach da und muss von den Eltern gelöst werden, indem sie ihre Kinder zum Fußball schicken und nicht nur den Sohnemann. Meine Tochter beispielsweise spielt auch Fußball jetzt (eigentlich seit einem Jahr, aber Corona) und zwar bei den Bambini. Sie hat irgendwie Talent, die Bewegungen etc. sehen nach Fußball aus und der Ball wird fußballerisch behandelt. Im Gegensatz zu den anderen drei Mädels bei den Bambini sticht sie richtig heraus. Mal sehen wie sie sich entwickelt.
Ich finde, es hat sich schon viel getan, in unserer U11 sind vier Mädchen, die werden bestimmt noch eine Weile dabei bleiben. Ein Sternchen im Text hat da im Grunde nichts beigetragen, da es diesen Unsinn erst seit kurzem gibt.
Man kann am Sternchen gut erkennen, ob ein*er was am Sträußchen hat oder nicht, das ist der Vorteil daran. -
Hier muss ich dagegen halten, dass es nicht "der Fußball" ist, der hier in der Verantwortung steht, sondern die Eltern, der Kindergarten, die Schule. Vielleicht aber sind einfach die Interessen der Mädchen andere?
Jungs treffen sich mit Jungs und Mädchen eben mit Mädchen, das ist meiner Ansicht nach auch nicht verwerflich. Und wenn ein Junge eben Fußball spielt, weil der Papa das vormacht, dann gibt es inzwischen auch genügend Spielerinnen, die Mutter geworden sind. Da steht überhaupt nichts im Wege, die Mädchen für den Fußball zu begeistern. Ob der Funke überspringt, ist dann wieder eine andere Sache, das gilt aber gleichermaßen für beiderlei Geschlecht.
Und wenn es bereits in den Jugenden reine Mädchenmannschaften gibt, dann ist die Dusche später mal sicherlich kein Problem mehr.
