Goodie : können trotz dieser Einstellung "Finde ich wenig erstrebenswert und auch eher uninteressant." und vielleicht dann auch Erziehung deiner Kinder (oder dir anvertraute Kinder) bzw. Vorleben dieser Einstellung später für so ein Leben brennen? Und da geht es mir nicht nur um Profisportler. Erfolgreiche Wissenschaftler und Unternehmer machen das auch.
Wir sprechen oft von einer Leidenschaft wecken, für Fußball begeistern, sich selbst mit dem Ball beschäftigen, das Kinder für den Sport brennen usw. - und was machen wir selbst mit unseren Leidenschaften? Sind wir da gute Vorbilder für die Kinder? Können wir als Erwachsene/Eltern Erfolg und Mißerfolg aushalten? Da machen die Kinder ein Wettrennen und streiten sich, wer 1. und 2. wurde - der eine würde jubeln und der andere weinen. Was machen wir meistens? Schlichten, relativieren usw.
Oder das ganze von einer anderen Seite betrachtet: wenn ich will, dass mein Kind diese Einstellung der Profisportler positiv vorgelebt bekommt, muss ich sie dann zu Ex-Profis ins Training schicken, weil das Gros der Bevölkerung das nicht vorlebt/vorleben kann? Oder ist die Forderung "Erziehung zum Erfolg" nicht erstrebenswert und man braucht sie auch in einer Nationalmannschaft nicht?
