Und jetzt seid ihr wahrscheinlich beim Zentrum für viele Probleme angekommen
- die Verbände. Übrigens im Fußball 21 - und das bei 16 Bundesländern (und da haben wir noch Stadtstaaten wie Hamburg, Berlin und Bremen).
Und jeder muss sich an Rahmenspielpläne halten - das schränkt die Flexibilität enorm ein. Und ganz besonders kommt das bei Ligen mit Auf- und Abstieg über eine Saison zu tragen. Und beim Auf- und Abstiegsthema kommt das hier angesprochene Liga"erben" noch dazu. Auch sind die Voraussetzungen teilweise sehr unterschiedlich - z.B. Flächenland Bayern (ca. 70.000 m²) zu NRW (ca. 35.000 m²) oder Einwohner Bayern (ca. 13 Mio.) zu Thüringen (2,1 Mio.). Wer bekommt wie viele Startplätze in den verschiedenen Ligen?
Und während in Bayern Spiele wegen Schnee ausfallen, ist das in anderen Bundesländern eher die Ausnahme (Stichwort Rasenheizung bei NLZ - die gibt es z.B. bei Bayerischen Leistungszentren nicht).
Möglichkeiten das Wettbewerbssystem zu ändern, gäbe es aus meiner Sicht viele:
- 2 Meisterschaften pro Jahr - ich würde da sogar mit Auf- und Abstieg monatlich in 4er oder 6er Gruppen spielen lassen, damit man unter der Saison zu gleichstarken Gegnern kommt
- Leistungsvergleiche
- Turnierform statt Ligabetrieb
- höherer Stellenwert der Nationalmannschaft (evtl. Teilnahme am Ligawettbewerb - z.B. U19 Nationalmannschaft spielt 3. Liga)
- warum muss die U17-Bundesliga gleich sein, wie die U19-Bundesliga (jeweils 3 Staffeln)?
Zum Thema Druck: die Spieler haben genug Druck - wer wird im Arbeitsleben halbjährlich beurteilt und dann ggf. aussortiert?
Auf- und Abstieg ist der Druck der Vereine und Trainer - kaum ein Spieler hat etwas von seinem Auf- und Abstieg, weil er dann den Jahrgang oder Verein wechselt. Die Vereine und Trainer werden danach beurteilt und müssen es "ausbaden".