"Football is so complex that you tell a player "this is your zone", football is not like that"
Quelle und Auflösung - es ist ein Video und ich finde die Gedanken des Spielers sehr interessant
"Football is so complex that you tell a player "this is your zone", football is not like that"
Quelle und Auflösung - es ist ein Video und ich finde die Gedanken des Spielers sehr interessant
Goodie : erst mal vielen Dank für deinen ausführlichen Post. Er enthält für mich interessante Argumente für meine Gedankenspiele.
Was kommt mir entgegen?
- G1 ist näher bei der F-Jugend als bei der G2 -> würde für eine andere Jahrgangszusammenstellung (U6; U8; U10 usw. anstatt U7; U9 usw.) sprechen
- G2 und jünger mögen keine Wettkampfspiele -> spricht für keinen geregelten Spielbetrieb (nicht mal 2 gegen 2) in dem Alter
Wo ich anderer Meinung bin?
- "Eltern-Kind-Fußball" (Erwachsener bei deinen Staffeln): Eltern/Erwachsene ins Training mit einbeziehen - das möchte ich nicht. Potentielle Ehrenamtliche gerne, aber kein "Eltern-Kind-Fußball" nach dem "Eltern-Kind-Turnen" oder zeitgleich/nebeneinander. Ich habe dafür 2 Jugendliche dabei (als Vorbilder und die sind auch näher an den Kindern dran)
- Hilfestellung und Rahmenbedingungen anstatt Problemlöser: z.B. Rolle vorwärts lernen mit Kasten und Keilmatte (da muss man auch deine Griffe und Tipps geben, aber die Rahmenbedingungen erleichtern das). Einsatz in Übungen erst wenn sie es können. z.B. Ball fangen: es kommt nicht nur auf den Fänger an, sondern auch auf den Werfer - mache ich den Werfer geht diese Erfahrung verloren (bei beiden). z.B. deine Lieblingsübung - da hast du die meisten Ballkontakte und das will ich bei mir verhindern
Das wir beide z.B. zuerst einfache Fangübungen machen und einen methodischen Aufbau haben, davon gehe ich jetzt mal aus - auch wenn ich das bei manchen Trainern nicht erkennen kann. (Deshalb lässt sich auch von einer Übung nicht auf das ganze Training schließen)
Was ich allerdings manchmal mache, ist die Grenzen auszutesten. Wie weit sind sie schon? z.B. Tennisball hochwerfen und mit einer Hand fangen und dann 2 Tennisbälle hochwerfen und mit beiden Händen jeweils einen fangen (und da sind teilweise die 2018 besser als die 2017).
Was ich bei mir auch nicht so beobachte, sind die sensiblen Kinder bzw. die Tränen bei Leibchen wegnehmen. Das könnte aber auch damit zusammenhängen, dass ich eher eine "Sportplatzpädagogik" (Kind muss von sich aus wollen; es ist eine Mannschaft/Gruppe) als eine "Kindergartenpädagogik" (Erzieher ist für die Integration zuständig und muss das Kind dazu motivieren; ein Kind das beim Elternteil bleiben will, darf das und kommt halt in ein paar Wochen oder Monaten wieder) verfolge. Damit spielen diese Kinder wahrscheinlich bei mir (noch) nicht mit.
Topepe : Geduld und Vertrauen zahlt sich aus - siehe drüben im Freude Thread
- RE: Freude-Thread
Danke für eure Rückmeldungen - meine Gedanken gingen in eine andere Richtung
.
Goodie : ich habe bei uns das Gegenteil beobachtet. Als ich draußen "Schneeballschlacht" (mehrere Kinder in einem Viereck, die abgeworfen werden können und die anderen außerhalb des Vierecks) gespielt habe, sind Kinder, die sich eine Auszeit genommen haben, dazu gekommen. Auch konnte ich keine Standzeiten beim Fangspiel feststellen.
Thema: Ball ist mein Freund - unterschreibe ich 100%. Mit dem Abwerfen will ich den Kindern das Gefühl geben, dass ein Ball "nicht weh tut" und ihnen die Angst vor dem Ball nehmen. Für den Fänger sind es Erfahrungen beim Werfen und für denjenigen der gefangen wird, Koordination und Reaktionsschnelligkeit.
Interessant finde ich den Ansatz: Fangspiele erst ab G1.
Mir fallen keine weiteren Spiele zum Ausweichen ein. Mir fallen aber auch keine Spiele ein, bei denen ich von einem Kasten springen muss oder irgendwo durchkriechen muss und deshalb ist das für mich in dem Alter kein Argument. Da geht es mir um Ball und Bewegung (so heißt unser Training auch BuB).
ruffy85 : was verstehst du unter einem geschlossenen Wurfspiel?
zu deinen Anpassungen:
Rolle: ich hätte sogar Matten auf den Toren liegen gehabt
- allerdings können die meisten meiner Kinder keine Rolle vorwärts oder rückwärts (wir haben das vor ein paar Wochen mit schrägen Matten begonnen - da sind wir noch nicht so weit).
Ball fangen: können die wenigsten bei einem kontrolliert geworfenen Ball.
mehrere Bälle: ich hatte mich hier dagegen entschieden, weil die Kinder bei der Schneeballschlacht Probleme hatten, die Bälle aus verschiedenen Richtungen wahrzunehmen und da sind wir jetzt bei -Nils-. Es sind 2 Kinder zusammen gestoßen - die noch nicht einmal nach hinten geschaut haben, sondern vorwärts-seitlich zusammen gestoßen sind. Es gab zwar kurz Tränen, passiert ist allerdings (zum Glück) nichts.
Und genau in diese Richtung Wahrnehmung/Sichtfeld sowie Einschätzen von Geschwindigkeiten gehen meine Gedanken, ob das Fangspiel (oder wie Goodie es sieht - jedes Fangspiel) geeignet oder ungeeignet für die Kinder ist. Die Kinder haben ein eingeschränktes Sichtfeld - müssen sie da zuviel wahrnehmen? Bzw. überfordere ich sie da zu sehr (v.a. die 2018er)?
Ich habe anschließend u.a. auch gleichzeitig 1 gegen 1 (mit unterschiedlichen Bällen) auf die 4 Minitore spielen lassen - da waren die Kinder weit weg von Zusammenstößen (da gibt es bei mir im 3 gegen 3 aber auch im 2 gegen 2 brenzligere Situationen). Gleiche Anzahl an Kindern und Raum, aber anscheinend ungefährlicher.
Wie geht ihr mit dem Thema Wahrnehmung/Sichtfeld um? Schließt ihr da alle Gefahrenpotentiale aus oder nehmt ihr kleinere in Kauf um die Kinder schon zu sensibilisieren?
Ausgangssituation:
1/3 einer Dreifachturnhalle
10 Kinder (Jahrgang 2017/2018)
Es sind 4 Minitore aufgebaut und es liegen 5 Tennisbälle und 10 Fußbälle in der Halle herum (für andere Trainingsinhalte).
Fangspiel:
Es gibt 5 Paare mit 5 kleinen Knautschbällen. Zuerst hat der eine den Ball und versucht so oft wie möglich den anderen mit dem Ball abzuwerfen. Der andere rennt davon und will sich nicht abwerfen lassen. Nach kurzer Zeit (und evtl. einer kleinen Erholung mit einer anderen Aufgabe) wechseln die Aufgaben.
Meine Frage an euch: Wie seht ihr das, ist das Fangspiel für das Alter geeignet oder ungeeignet?
Danke schon mal im Voraus.
nachdem es hier auch um Jugendtrainer ging, hier das Interview des kicker mit Onur Cinel (37) Schalke 04 und Co-Trainer Österreichische Nationalmannschaft
Ich freue mich für den Traditionsverein und das sich auch ein Oberligist ein NLZ leisten kann
und fand den Bericht sehr interessant.
Das NLZ im Fokus: Ein Interview mit Marc Stein und Norbert Stippel - Stuttgarter Kickers e.V.
weil es gerade im anderen Thread um Wahrnehmung geht - mir geht es nur um das Video (das Webinar ist auch schon vorbei
)
"In England wurde zu meiner Zeit zum Beispiel der Teamgedanke nicht so hochgehängt, die Spieler haben häufig ihr eigenes Ding gemacht. Das sah dann so aus, dass jeder fast immer versucht hat, ins Eins-gegen-eins zu gehen, immer wieder. Das Passspiel stand da weniger im Vordergrund."
Diese Woche wurde ich auf den Fall "Enigma" in der Kings League in Spanien aufmerksam - Gerard Pique ist da mit seiner Firma beteiligt. Es handelt sich um eine 7 gegen 7 Liga, die im Internet gestreamt (Twitch) wird und in Spanien viele Anhänger hat. Noch mehr als den Maskenmann hat mich allerdings die Regelvielfalt überrascht:
- Spielbeginn mit einem Sprint um den Ball
- es gibt einen Penalty wie beim Eishockey
- den VAR kann man in einem Wettbewerb aktivieren
- Gelbe/Rote Karten; 2 und 5 Minuten Strafe
- Goldene Karten: Eine solche ziehen die Teams im Vorfeld, während der Partie können sie für überraschende Wendungen sorgen: Ein sofortiger Elfmeter, zwei Minuten für einen gegnerischen Spieler, Doppelwertung der Tore in der nächsten Minute, die gegnerische Karte stehlen oder ein Joker, um aus den Funktionen wählen zu können.
Fans stimmen über weitere Regeln ab.
Bin mal gespannt wie lange das funktioniert und sich halten kann - aber anscheinend gibt es gerade dafür ein großes Publikum.
Linksfuss : Da muss ich wohl an meinen Formulierungen noch arbeiten ![]()
Für mich sind Halle (40x20) und Feld gleich groß. In der Halle spielt man darauf in allen Jahrgängen 5 gegen 5 (4+1) und es funktioniert, damit sollte der Platz auf dem Feld für F- und E-Jugend auch reichen. Und ich unterstütze aus meiner Sicht dadurch auch den Leitsatz: "so breit wie nötig und so tief wie möglich", weil ich dem Feld Breite wegnehme.
Ja, mit Mittellinie meinte ich die Mittellinienregelung, dass man darüber beim Abschlag und Abstoß nicht spielen darf. Beim Futsal darf man über die Mittellinie spielen. Und ich will drinnen und draußen nicht darüber spielen.
Die Regel beim Futsal, dass ich den Torwart in er eigenen Hälfte nicht anspielen darf, soll ja nur verhindern, dass man im Spielaufbau Überzahl hat und man sich dann wie im Eishockey vorspielen kann und man nur jemanden für den Abschluss(schuss) sucht. Das verlangsamt das Spiel. Diese Spielweise (Verhaltensweise) sehe ich bei der F- und E-Jugend im Fußball 5 weder in der Halle noch auf dem Feld und deshalb muss man sie aus meiner Sicht auch nicht unterbinden und kann den Torwart am Spielaufbau teilhaben lassen.
Kurz etwas allgemeines:
Die neuen Spielformen finde ich u.a. auch so gut, weil sie Flexibilität zulassen und nicht alles bis auf den letzten Zentimeter geregelt sein muss. Meine Erfahrung auf dem Platz zeigt, dass Kinder damit kein Problem haben, sofern man es ihnen vor den Festivals mitteilt (z.B. ob mit Schusszone oder ohne gespielt wird; oder ob mit Mittellinienregelung oder ohne gespielt wird usw.). Mit den Trainern gibt es meistens auch keine größeren Diskussionen und man einigt sich schnell. Problematisch wird es für Verbandsmitarbeiter
, da habe ich die meisten Diskussionen. Da muss immer alles für alle Festivals gleich geregelt sein, obwohl es dafür gar keinen Grund gibt. Die Flexibilität (z.B. Tore umgedreht an der Schusslinie; Dribbeltore usw.) erhöht ja die Spielintelligenz der Kinder. Und so ist es aus meiner Sicht auch nicht schlimm, wenn mal ohne Mittellinienregelung und mal mit gespielt wird (bei uns im Kreis wird normal ohne gespielt, deshalb bringe ich das Thema immer ein, dass auch mal mit gespielt wird).
Das Thema wurde auch hier schon diskutiert: Hallenfussball oder Futsal?
Bevor es Futsal gab, gab es Hallenfußball mit und ohne Bande. Beim Hallenfußball mit Bande wurde/wird meistens auf 5x2m Tore gespielt. Beim Hallenfußball ohne Bande wurde in der Jugend meistens auf Handballtore und bei den Erwachsenen auf 5x2m Tore gespielt. Es gab sogar Meisterschaftsrunden ohne Bande (Vorrunde) und mit Bande (Finalrunde) bei den Erwachsenen. Im Jugendbereich gab es Meisterschaftsrunden ohne Bande und teilweise Privatturniere mit Bande.
Anfangs wurde in der Jugend mit den Fußballregeln von draußen gespielt - da gab es noch einen Einwurf (das weiß ich so genau, weil wir mit Einwurf -> Kopfball viele Spiele in der F- und E-Jugend gewonnen haben und das ein Grundstein für die Württembergische Meisterschaft war - heute zurecht unvorstellbar). Danach kam das Einrollen.
Für mich stellt sich die Frage, was diskutieren wir im Kinder und Jugendbereich?
G-Jugend (U7): hier sollte für mich sich die Frage gar nicht stellen und die ideale Wettkampfform ist für mich Fußball 3. Somit stellt sich noch die Frage sprungreduzierte Bälle ja/nein? Durch sprungreduzierte Bälle ist der Ball länger im Spiel - und damit mein Favorit.
F-Jugend (U9): nachdem hier Fußball 3 und 5 erlaubt ist (Maße sind drinnen und draußen gleich), spricht nichts gegen Fußball 5. Dann stellen sich folgende Fragen: Tore - 2x5m oder Handballtore - wichtig ist für mich nicht die Breite sondern die Höhe. Beide sollten verkleinert werden (örtliche Handballvereine haben meistens die Abhängung). Bande ja/nein? Die Frage stellt sich für viele gar nicht, weil es in vielen Hallen keine Bande gibt. Ich bin bei "Nein" - Grund: Höhe der Bande - Verletzungsgefahr und selbstständiges rein und raus gehen. Sprungreduzierter Ball: Ja, siehe U7. Futsal-Regeln? Nein, werden draußen auch nicht gebraucht und machen keinen Sinn - Torwart spielt meistens sowieso nicht mit und bleibt in seinem Kreis/Strafraum. Und damit wäre auch die Mittellinie kein Kriterium, die im Feld als Regel aus meiner Sicht positive Verhaltensweisen nach sich zieht.
E-Jugend (U11): siehe F-Jugend allerdings ohne Torabhängung.
D-Jugend (U13)und C-Jugend (U15): Futsal und (nicht oder!) Hallenfußball mit Bande (geht in die Richtung Bolzplatz bzw. "Käfigkicker")
B-Jugend (U17) und A-Jugend (U19): Futsal - kommt dem Fußball auf dem Feld näher als der Hallenfußball mit Bande.
Gab es zum Thema "Grätschen" eine Regeländerung? Könnt ihr mir bitte die Regel nennen? Danke.
"Ist Grätschen beim Futsal erlaubt?
Ja. Dass es im Futsal ein generelles Grätschverbot gibt, ist vermutlich der weit verbreitetste Irrtum im Futsal."
Quelle: dfb.de (allerdings von 2019)
Dieser Thread Keine Medaillen für alle beinhaltet auch einige Punkte zu dem Thema.
Ich habe mit 17 Jahren als Trainer angefangen und bis 34 Jahre Fußball gespielt - damit geht sogar beides ![]()
Ich habe mit 19 Jahren und mit 50 Jahren eine U14 trainiert - mit 19 war ich definitiv näher an den Jungs als mit 50. Schade, dass ich keine Feedbackbögen ausfüllen habe lassen, aber ich gehe davon aus, dass ich mit 19 bessere Noten von den Jungs bekommen hätte.
Da stellt sich mir die Frage, macht das jemand von euch?
Und haben die Trainer im NLZ auch Halbjahresgespräche oder Zielvereinbarungen? Werden die dann vom NLZ-Leiter geführt und bewertet?
Wenn ich das Profil z.B. von Danny Galm ansehe, dann hat er 3 Jahre bei der SpVgg Neckarelz als Trainer gearbeitet bevor er ins NLZ wechselte. Dort trainierte er 1,5 Jahre die U16 und dann die U17. Von 2013-2016 war er Trainer und Spieler gleichzeitig. Er ist Jahrgang 1986 und begann seine Trainerkarriere mit 27 Jahren. Seine Fußballkarriere beendete er mit 30 Jahren und zu der Zeit stieg er dann bei der TSG Hoffenheim in der U16 ein. Er hat als Spieler Erfahrung in der 3. Liga, Regionalliga, Oberliga und im NLZ - ihm fehlt 1. und 2. Liga (1. Liga fehlt auch Jürgen Klopp (trainierte mit 20 Jahren die D-Jugend von Eintracht Frankfurt
) und Thomas Tuchel (wurde übrigens auch mit 27 Jahren Trainer)).
Der Vergleich Pferd/Jockey gefällt mir sehr gut. Und z.B. Fahrlehrer darf man auch mit 21 Jahren werden und muss davor nicht 12 Jahre selbst (unfallfrei) gefahren sein.
Trainer E und vangaalsnase sprechen das unter sich sein der Profis an - wer würde sonst ein solches Risiko eingehen und evtl. als Kinder-/Jugendtrainer beim NLZ mit Anfang 30 anfangen, um dann mit 33/34 Jahren einen hauptamtlichen Job zu ergattern, der auch ständig auf der Kippe steht (für das wird er nicht gut bezahlt, sonst schon). Viele nehmen die Sozialisation Studium oder neben der Fußballkarriere (dort ist die praktische Prüfung auch noch gut zu bestehen) oder eben als Profi nach dem Karriereende. Trainer mit einem Job, die mit Mitte 30 aus dem Job aussteigen und ins NLZ einsteigen, sind auch die Ausnahmen (z.B. Lehrer mit Sabbatical oder unbezahlten Urlaub). Oder sehe ich das falsch?
Ich glaube die DFB-Akademie liest hier auch mit
: Das Fazit der Studie: Der Bildungsgrad beeinflusst nachweislich die Arbeitsweise von Trainern.
An der Studie nahmen allerdings nur 10 Trainer teil.
Das Christian Wörns Interview ist für mich allerdings ein Deja-vu in Richtung WM - und ich befürchte, dass es nicht so schnell besser wird.
Mal eine paar Fragen hauptsächlich an die Diskussionsteilnehmer in Österreich und der Schweiz.
Österreich: So wie ich das lese, gilt in Österreich die Alterseinteilung U18, U16, U14 usw.
RB Salzburg hat eine U18, U16, U15, U14, U13, U12, U11, 2x U10, U9, U8 und U7 laut Homepage. Es fehlt somit die U17. Nach der U18 geht es beim FC Liefering (2. Liga - Kooperationsverein) weiter. In der U19 Youth League spielt dann ein gemischtes Team aus Liefering/Salzburg. Dieses Team war 21/22 im Endspiel und gewann 16/17.
Austria Wien hat laut Homepage die gleichen Jugenden besetzt (auch keine U17). Auch hier spielen die Young Violets in der 2. Liga.
Frage 1: ist das bei den meisten so, dass die U17 dann eingespart wird?
Frage 2: wie kommt diese Einteilung im Breitensport an? Ist sie überhaupt ein Thema?
Schweiz: In der Schweiz gibt es laut wikipedia.de für den
Spitzenfußball U21, U18, U16, U15 und dann Footeco
im Breitensport U20 (drei Jahrgänge), U17, U15 usw.
Young Boys Bern haben laut Homepage eine U21, U18, U17, U16, U15 und dann FE14, FE13, FE12 (alle Jahrgangsstufen bis U18 besetzt)
FC Zürich hat laut Homepage auch alle besetzt (U21, U18, U17, U16, 2x U15, 3x FE14, 4x FE13, 5x FE12, U11-U8 (ca. 100-120 Kinder))
Frage 1: hier wird die U17 nicht eingespart? gibt es dafür Gründe?
Frage 2: wie kommt das Footeco bei euch an?
Frage 3: mir gefällt die Pyramide - unten eine breite Ausbildung und nach oben wird die Zahl verringert (von Breite zu Leistung). Wie kommt es bei den Beteiligten an?
Frage 4: Ist die Unterscheidung Breitensport und Leistungssport bei euch ein Problem?
Frage 5: Ist der Breitensport mit seiner Jahrgangseinteilung zufrieden?
Danke schon mal für die Antworten.
Zusatz für mich:
England
FC Liverpool: hat laut wikipedia U21, U18, U16, U15, U14, U13, U12, U11, U10, U9, U8, U7, U6 (es fehlt die U17)
in der Youth League spielt eine U19
FC Chelsea: hat laut transfermarkt auch eine U21 (wikipedia spricht von einer U23?) und U18.
Die U19 war schon 4x im Endspiel der Youth League (2 Siege)
Portugal
Benfica Lissabon hat eine B, U23, U19, U17, U15 - gönnen sich 2 Mannschaften im Herrenbereich, sonst wie bei uns
Haben auch 4 Endspielteilnahmen in der Youth League (1 Sieg)
Ein Beispiel ohne eigene U23 und mit Doku bei youtube.com ("Der Traum vom Fußball-Profi - Bundesliga oder Bolzplatz"): RB Leipzig
16 Abgänge aus der U19 (transfermarkt.de)
4x Bundesliga-Kader
1x 2. Liga (Hannover 96)
1x 1. Liga Dänemark; 1x 1. Liga Polen; 1x 2.Liga Polen
5x Regionalliga
1x Verbandsliga
1x U19 Hanover 96
1x vereinslos
Der Protagonist im Video Ben Klefisch ist gerade von RB Leipzig an Viktoria Köln ausgeliehen - allerdings noch ohne Einsatz in der 3. Liga.
Auch eine schöne Doku ist aus meiner Sicht die der TSG Hoffenheim U17 bei youtube.com. Nachdem die schon 3 Jahre alt ist, kann man heute auch bei transfermarkt.de den weiteren Weg von z.B. Armindo Sieb (heute 2. Liga Greuther Fürth), Melkamu Frauendorf (heute U21 FC Liverpool) und Umut Tohumcu (meistens Regionalliga bei Hoffenheim) nachvollziehen. Und der Trainer Danny Galm ist heute bei Bayern in der U19.
Auch mal positive Dokus ![]()
Wie hoch ist der Anteil von der U19 z.B. vom VFB Stuttgart die im Anschluß einen Profivertrag bis zur 3 oder 4. Liga oder Ausland erhalten.
Ein mathematisches Beispiel:
Es gibt in Deutschland 57 NLZ und 56 Vereine der 1.-3. Liga (18+18+20). Nehme ich an, dass man von 19-34 Jahre auf dem Level spielen kann, sind das 15 Jahrgänge a 2 Spieler bei einem 30iger Kader. Würde ich weiterhin annehmen, dass in einer U19 der Kader aus 20 Spielern besteht und 10 junger und 10 älterer Jahrgang sind und ich ein NLZ ignoriere, so können von den 10 Spielern 2 einen Platz finden (20%), weil 2 jährlich ausscheiden.
Sind die Kader der Herren kleiner oder die Kader der U19 größer, verringert sich die Prozentzahl. Nehme ich die 4. Liga (Regionalliga) dazu, erhöht sich natürlich die Prozentzahl (5 Ligen mit gerade 93 Vereinen (20, 19, 18, 18, 18)).
Bei deinem Beispiel VFB wurde laut transfermarkt.de ein U19 Spieler (Thomas Kastanaras), ein U17 Spieler (Laurin Ulrich) und ein Spieler der 2. Mannschaft (Alou Kuol) in die Bundesliga aufgenommen. 7 Spieler stehen im Kader der Regionalliga-Mannschaft. 1 Spieler wechselte zum AC Mailand U19, 1x 3. Liga und 2x Regionalliga bei einem anderen Verein, 2x 5. Liga und 2x vereinslos (siehe transfermakt.de).
