Beiträge von let1612

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    Und ein Ausschnitt aus dem Interview - anderer Artikel:

    "Bei den ganz Kleinen, wenn sie sechs Jahre alt sind, Zwei gegen Zwei als Basis. Wenn sie acht Jahre alt sind, dann auch Drei gegen Drei. Anschließend kommt irgendwann mit zehn das Vier gegen Vier dazu. Dabei sollte es als Basis bleiben, denn wenn in der D-Jugend schon Neun gegen Neun gespielt wird, ist das keine sinnvolle Orientierung fürs Training, weil die Kinder viel zu wenig Ballkontakte haben."

    sportschau.de


    Er spricht von 8 und 10 Jahren (U6, U8 und U10 :)) und nicht von 9 und 11 (U9; U11). Ansonsten wird das auch ziemlich knapp bis zur U15 und dem 11 gegen 11 - 1. Jahrgang, der auch international spielt.

    Die Verteidiger stehen links und rechts NEBEN dem Strafraum

    Warum stehen die "Neben" dem Strafraum? Da könnte ich sie als Gegner zustellen. Mit der neuen Regel würde ich sie im Strafraum sich aufhalten lassen - neben dem Torhüter.

    Ist euer Torwart grundsätzlich auch ein ordentlicher Feldspieler

    Spielt ihr in der U10 schon mit der Rückpassregel? Ansonsten könnte der Torwart im Notfall den Ball auch mit der Hand aufnehmen.

    Die Trainer haben einen Zugang zur Excel Tabelle ihres Jahrgangs und können so im Voraus nach eingeschätzter Stärke des Teams die Wochenenden einplanen. Dazu auch wieviele Mannschaften sie anmelden und variieren bei der Gegner Auswahl.

    Wie viele Vereine nehmen da in der U9 teil?

    Für engagierte Trainer finde ich das klasse. Wie wird es von den weniger engagierten Trainern angenommen und bewertet? Melden die an weniger Wochenenden oder nicht?

    Wie viele U9 Festivals finden an einem Wochenende statt?

    Da wir aber auch Befürworter der klassischen Spielform sind, haben wir zwei Sonntage im Monat wo wir 7 gg 7 spielen.

    Das sind dann selbstorganisierte Freundschaftsspiele?

    Der Trainer rennt nach dem Spiel schreiend auf den noch Jugendlichen Schiedsrichter zu.


    Der gegnerischer Trainer tut es als Lappalie ab.

    Da wundert mich das Verhalten der Kinder und Jugendlichen nicht.


    Ich habe mir am Wochenende 3 Jugendspiele ziemlich neutral angesehen. Von keinem Trainer habe ich eine Hilfe/Verbessserung/Tipp an seine Spieler gehört. Nur "Körper", "ihr müsst rangehen", "ihr müsst aggressiver sein" bis zu "Bodycheck" auf der einen Seite und "wacht auf" und "konzentriert euch" auf der anderen Seite.

    Es werden lediglich Ausrichter bestimmt und die Plätze entsprechend blockiert durch den Verband. Den Rest organisieren die Trainer selbst.

    "Wer in der 3 gegen 3-Liga Köln mitspielen möchte, meldet seine Mannschaft entsprechend beim Kreis Köln. Zugleich teilt der Verein Name des Trainers, Mobilnummer und Heimspieltage mit. Der Kreis Köln leitet die Informationen an die Koordinatoren der Liga und an die Organisatoren der Staffeln weiter. Die 3 gegen 3-Liga Köln fasst alle Mannschaften einer Altersklasse in einer Staffel zusammen (U6-Staffel, U7-Staffel, U8-Staffel usw.), für die jeweils WhatsApp-Gruppen zur direkten Kommunikation der Trainer untereinander gebildet werden. Jede Staffel wird von einem Organisator betreut, der selbst ein beteiligter Trainer ist und den Rahmenspielplan überwacht und kontrolliert."

    Quelle: kickplan.de


    Ich nehme mal bei uns nur die U9 her. Das sind 131 Vereine - in einer WhatsApp-Gruppe?

    Wir haben bei uns gerade 4 Pilotligen laufen mit 11-12-12-18 Mannschaften -> 53 Mannschaften (47 Vereine). Aus meiner Sicht bräuchte es keine WhatsApp Gruppen, aber die haben sich gebildet, weil jeder detailliert wissen will, wer mit wie vielen Mannschaften zum Festival kommt. Ich würde da lieber ein Feld mehr aufbauen, als das im Voraus zu planen und wissen. Und von Freitag auf Samstag werden dann doch wieder welche krank.

    Ich bin gerade dabei diese Pilotliga zu evaluieren und ein großer Kritikpunkt sind die WhatsApp-Gruppen (Datenschutz, Zeitaufwand usw.).


    Ich bin der 3 gegen 3-Liga Köln für vieles dankbar, aber leider gehen sie bei der IT-Infrastukur ihren eigenen Weg (wie andere Landesverbände und Kreise auch) und das führt aus meiner Sicht nicht dazu, dass es bundeseinheitlich größere Fortschritte in der IT-Infrastruktur gibt. Wir halten uns an die BFV/DFB-IT-Infrastruktur um dort Verbesserungen voranzutreiben.


    Bisher wurde die U9 übrigens bei uns von einer höchstens halben ehrenamtlich tätigen Person betreut. Im Gegensatz zu Koordinator und Organisator ;)

    Über die Wertung in Staffeln könnte man zumindest grob eine bessere Einteilung der Festivals vornehmen. Statt das auf einem 12-Teams-Festival Mannschaften von schwach bis stark aufschlagen, könnte man auch entwicklungsgerechte Festivals in drei Leistungsklassen anbieten. Dann kommen zu einem Festival eben 12 starke Teams und ich habe mehr Spiele gegen verschiedene Gegner auf meinem Level, statt das sich vorne auf Feld 1 immer nur die gleichen 3 Teams tummeln.

    Ich bin ein Fan von homogenen Festivals - somit gefällt mir der Denkansatz.


    Hier mal meine Gedanken zur Umsetzung:

    - 12 starke Teams: kommen die aus 12 Vereinen oder meldet ein Verein am Anfang stark, mittel, schwach und das gilt dann für seine 2 Teams (6 Vereine), die er zu einem Festival schickt (z.B. beim Fußball 5)

    -> sind es 12 Vereine teile ich die Mannschaften (wenn ich davon ausgehe, dass eine Mannschaft 12-15 Kinder hat) und eine fährt an Ort A und eine an B (kommt da ein Mannschaftsgefühl auf?)

    -> sind es 6 Vereine mit 2 Teams und ich stelle sie homogen zusammen, ist eines meistens eine klasse besser als das andere (ich erlebe selten 12-15 gleich starke Kinder in einer Mannschaft)

    - was mache ich am nächsten Wochenende? wieder die gleichen 12 Mannschaften? Fände ich langweilig - vor allem bei 6-10 Spieltagen pro Runde

    -> umso mehr Mannschaften ich einer Liga zuordne, desto längere Fahrtwege gibt es

    -> ich muss von vorneherein die Ligen schon vergrößern um eine Abwechslung rein zu bringen

    -> muss ich dann die Ergebnisse aus der Hinrunde auch abfragen, um in der Rückrunde nach stark+, stark-,mittel+, mittel-, schwach+ und schwach- einzuteilen? (Fahrtwege werden nochmals länger)

    - reicht diese Einteilung stark, mittel und schwach für die Altersklasse (z.B. F-Jugend) oder muss ich das noch jahrgangsspezifisch machen? (z.B. über 1. und 2. Mannschaften)


    Habt ihr da einen Wunsch oder Anregungen, wie man das umsetzen könnt? Danke.

    Dort wird er hoffentlich entsprechend seiner aktuellen Entwicklungsstufe gefordert.

    Wir wechseln von "fördern" zu "fordern". Das ist für mich ein Unterschied.

    Der hemmt alle anderen in der Entwicklung, weil er im Abschlussspiel zu 90% den Ball hat.

    Wenn ich ein Abschlussspiel mit einem Ball mache, würde ich das unterschreiben. Mache ich mehrere kleine Spielformen und evtl. auch mal ein Spiel mit mehreren Bällen, dann sieht das anders aus. Und Kindern eifern manchmal auch anderen nach (z.B. großer Bruder) und entwickeln sich so weiter (Vorbildfunktion).


    Ich weiß, dass wir bei diesem Thema nicht auf einen Nenner kommen (müssen wir auch nicht :)).

    ruffy85 : #3966 passt doch. Ihr in Hamburg habt jahrgangsreine Mannschaften und Runden (wie z.B. München auch). Somit lässt du 2016 gegen 2015er spielen. Das ist in anderen Kreisen normal, weil die 2015/16 die F-Jugend bilden.

    Jetzt lässt du einen G-Jugendlichen (2017) dort mitspielen, dann ist es nicht 1 Jahr Unterschied, sondern 2 (im schlechtesten Fall fast 3: Januar 2015 zu Dezember 2017).


    Früh entwickelte Kinder sind übrigens in keinem Verband ein Problem - ich darf immer bei den Älteren mitspielen. Für spätentwickelte Kinder gibt es keine Lösung von Verbandsseite.


    In Augsburg hast du auch die Flexibilität. Du kannst zum einen in der Pilotliga mitspielen (nur Minifußball - Fußball 3/4/5) und zum anderen gibt es freiwillige Festivals (geht auch über die BFV Team App oder DFB Teampunkt-App). D.h. du kannst sogar monatlich die Spielform wechseln und du kannst dich als G-Jugend (2017er) auch bei der F-Jugend anmelden. Hier habe ich allerdings gemischte Erfahrungen (positiv wie negativ) gemacht.

    So was ist kein Abschieben sondern eine Möglichkeit, ein Kind seinem können nach auszubilden.

    Du bist 6, damit muss Du unbedingt zu den Bambinis? Das ist doch Blödsinn. Das sortieren nach Alter machen wir schon in den Schulen mit mäßigen Erfolg.

    Ich frage mich, warum ein Kind (im Bambini-Alter) zu uns zum Training kommt. Kommt das um ausgebildet zu werden? Aus meiner Sicht kommt es, weil es Fußball spielen will und ggf. auch seine Freunde da sind. Evtl. auch weil es die Eltern bringen, aber den Punkt klammere ich mal aus.


    Ich gehe trotzdem mal auf die Ausbildung ein:

    - das Kind hat in der G-Jugend mehr Ballkontakte als in der F-Jugend -> spricht für G-Jugend aus meiner Sicht

    - Sozialkontakte sind wahrscheinlich in der G-Jugend (Kindergarten) mehr als in der F-Jugend (Schule) -> spricht für G-Jugend aus meiner Sicht

    - es wird mehr gefordert - was heißt das? das heißt nicht unbedingt, dass die F-Jugendlichen besser Fußball spielen. Die sind wahrscheinlich größer und stärker und hauen den Ball weiter weg und sind evtl. schwieriger zu umdribbeln. Fördert das ein besseres Dribbling? Oder kann das evtl. auch dazu führen, dass der Ball schneller abgespielt wird bzw. weggeschossen? -> dazu habe ich keine (wissenschaftlichen) Erkenntnisse, aber ich lasse es mal für die F-Jugend gelten

    - Trainer: bin ich in der G-Jugend automatisch der schlechtere Trainer als der F-Jugend Trainer? ich würde für mich behaupten "nein" -> spricht für G-Jugend aus meiner Sicht


    Das Kind in dem Thread war nicht auffällig (keine Provokationen, kein Null-Bock, kein sich hängen lassen usw.). Es spielt nur gut Fußball - wahrscheinlich sogar im "Flow" (Fähigkeiten/Anforderungen) in der G-Jugend. Macht es das auch in der F-Jugend?

    Ich habe gerade ein Beispiel bei mir im Verein. Dribbelt in der G-Jugend alle aus. Ist stets dabei. Macht kaum Blödsinn. Sieht leicht aus. In der F-Jugend: verschwitzt, diskutiert über Ball im Aus oder nicht - gehört dort aber auch zum vorderen Mittelfeld. Was bringt dem Kind mehr? Ich weiß es nicht.


    Wir diskutieren über RAE, neue Spielformen (kleine Spielformen), mehr Ballkontakte im Training (Intensität, Freude, Wiederholungen) und Talentprognose (das Stützpunkttraining kommt hier meistens auch nicht gut weg und die sind einiges Älter) und "befördern" die G-Jugendlichen in die F-Jugend, weil sie besser Fußball spielen können. Das leuchtet mir nicht ein.


    Dazu sehe ich, wie viele G-Jugendlichen bei der F-Jugend spielen - und das sind meistens nicht Gründe, die im Leistungsvermögen der Kinder liegen (z.B. wenig Kinder in der F, keinen der sich um die G kümmert, Einstieg in der F, Geschwister spielen schon dort, Nase des Trainers gefällt einem nicht, Trainingstag gefällt einem nicht, nur 1 Training usw.)


    Und zuletzt: wie viele der zur F-Jugend beförderten werden auch in der C-Jugend zur B-Jugend befördert? Wie viele der Beförderten sind zur C-Jugend noch im Verein und falls sie den Verein gewechselt haben, wie viele von denen sind noch beim Leistungsverein oder NLZ? Die meisten spielen einfach früher F-Jugend und das ist die "Förderung"? Das machen die anderen irgendwann auch. Oder sind 3 Jahre F-Jugend spielen besser als 2 Jahre?


    Und zum Schulsystem (ich bin auch kein Fan davon): woran machst du den mäßigen Erfolg fest? Die Zahl der Abiturienten ist die letzten Jahrzehnte doch gestiegen. ;) (wikipedia.de)

    Ich bin gerade etwas gefrustet, weil ich

    - zum einen hier lese, dass man starke Bambini hat und die in die F-Jugend abschieben soll, man 40 B-Jugendliche hat und das ein Problem ist (bei einer Trainingsbeteiligung von ca. 25 kannst du nicht zu 2 Mannschaften raten, wenn am Wochenende noch ein paar ausfallen) und man welche zu anderen Vereinen schicken oder bestrafen sollte, wenn ihr Verhalten nicht 100%ig ist. Auch wird an allem nur herumgenörgelt und kritisiert (z.B. neue Spielformen, Norweger-Modell) ohne Alternativen zu nennen.

    - zum anderen, weil ich selbst in dieser "Negativspirale" mich befinde und keine Alternative habe/sehe. Bei mir sind es 28 Jugendliche, die dazu führen, dass du dir die ganze Woche Gedanken machst, wie du damit 2 Mannschaften bestücken kannst (meistens fallen 4-5 aus und mit Dauerverletzten führt es zu 12er und 10er Kadern)


    Aber warum sind wir so "negativ" denkend? Normal müsste man doch Freudensprünge machen, wenn man einen so starken Bambini oder 40 Jugendliche in der B-Jugend bzw. 28 in der C-Jugend hat. Auch die Flexibilisierung müsste doch positiv aufgenommen werden. Ist es die Angst vor Veränderung? Ist es die Angst, dass einem etwas weggenommen wird? Das es zukünftig schlechter laufen könnte?


    Was ist da in unserer Sozialisation/Trainerausbildung usw. falsch gelaufen? Wir sind doch da um die Kinder und Jugendlichen vom Fußball zu begeistern und egal wie viele oder in welcher Spielform gespielt wird - oder war das früher auf dem Bolzplatz auch ein Problem? Warum erfreuen wir uns nicht an den Jugendlichen die zu uns kommen und nehmen sie einfach wie sie sind? Der Fußball selbst sollte doch von sich aus auch begeistern können. Sind wir alle zu "verkopft"? Müssen wir mehr "loslassen"?

    Anzahl der Manchaften inkl. Jugend ist doch top

    Mannschaften 2023

    Mannschaften 2013

    Quelle: dfb.de


    und mit Demographie kann man das nicht komplett erklären ;)


    Und zum Thema Mitglieder:

    der FC Bayern hatte 2007/08: 147.072 Mitglieder und 2016/17: 284.041

    wie viele Mannschaften mehr hatte er im Spielbetrieb?

    Quelle: fcbayern.com


    Eines aus deinem Link muss ich allerdings hier noch (positiv) erwähnen: es geht auch um Freizeitmannschaften in den Freizeitligen - und die Zahlen steigen wirklich :)

    Hier könnten wir uns hinterfragen: warum?

    Provokationsregeln: jeder muss den Ball berührt haben bevor ein Tor zählt; die Tore bekommen Farben und es zählt nur die Farbe, die du ansagst; lass mit 2 Bällen spielen usw.

    Bedenke allerdings, das sind Kinder und das ist ein normales Verhalten in dem Alter. Egoisten und eingeschränktes Sichtfeld.


    Ein Antwort diese Woche per WhatsApp an einen Freund - und ich denke die passt auch hier ;)

    zieht und Rupft am Trikot

    Die Regel, die das erlaubt kenne ich nicht :)

    Falls ihr euch fragt, was man mit den Hürden auch machen kann.

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