Beiträge von let1612

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    @Ersatzbank: Danke für die Bilder.
    Habt ihr hinter dem Tor mit Bande gespielt? Waren auf der Zuschauerseite die Tore auch an der Wand gestanden? Sind die Trainer auf der Linie störend oder gut um zu verhindern, dass die Bälle in das andere Feld rollen?


    Die alten Hasen seid ihr ;) - ich suche einen neuen Trainer für die 2011/12er :) Und zu deinem Hinweis mit den 3 und Dreieck - das ist vollkommen richtig. Ich werde das zukünftig mehr berücksichtigen - im ersten Schritt ging es mir um die 4 Tore (da spielen bei mir manchmal auch 6/5/4 drauf). 3 habe ich noch nicht gemacht, weil 4 besser zu organisieren war (manchmal habe ich außen 2 gegen 2 spielen lassen und dann ist das tauschen einfacher und 8 Tore sind auch vorhanden (ja, ich könnte auch Hütchen nehmen, aber Tore haben einfach etwas). Auch fordere ich immer alle auf zu spielen - kürzlich sah ich allerdings auf dem anderen Feld, das ein Trainer 2 pro Mannschaft in die Tore gestellt hat. Da bin ich dann hin und habe zum Mitspielen aufgefordert.

    Hat jemand schon mal die Kinder gefragt? Mit wem als Trainer wollen die lieber Fußball spielen? (Vorsicht, es kommen nun Vorurteile!)
    Mit dem 80jährigen Opa bei dem Drill und Ordnung herrscht und der nach Leistung aufstellt.
    Dem Mitvierziger der alles abwägt und versucht alles Richtig zu machen.
    Oder dem 18jährigen Fußballer der Spaß und vielleicht auch Blödsinn auf dem Fußballfeld vermittelt.

    Ich kann die Diskussion nicht verstehen. Mit 18 darf man Autofahren, Alkohol trinken, zum Wählen gehen ... - warum soll man da nicht auch eine F-Jugend trainieren können? Das Alter ist kein Qualitätsmerkmal! (siehe Julian Nagelsmann)
    Ich habe auch mit 18 (sogar mit 17) Jahren eine F-Jugend trainiert und sowohl Verein als auch Eltern waren sehr zufrieden (und das sogar in einem heutigen NLZ). Ich war da näher am Team dran, als ich das heute bin -> folglich hatte ich mehr Verständnis für die Kinder.

    @TW-Trainer: Ich verstehe unter Taktik nicht nur Mannschaftstaktik - Gruppen- und Individualtaktik sind mir auch Begriffe ;)


    @Goodie: Wahrscheinlich hast du Recht, dass ich das bei den kleinen zu eng sehe und ich es einfacher hätte, wenn ich mir da nicht so viele Gedanken machen würde. Bei uns im Ort und in der Umgebung gibt es aber nach dem Mutter-Kind-Turnen und Kinderturnen ohne Zusatzkosten zur Vereinsmitgliedschaft nur Fußball und somit kommen die Eltern mit ihren Kindern zum Fußball (wir haben kein Handball; Basketball nimmt erst ab 7 Jahren; in Schwimmverein können die Kinder nur, wenn sie schon schwimmen können (Schwimmkurs wird von kommerziellen Unternehmen angeboten); Ballschule kostet extra - vielleicht wäre ich da im Frustabbau-Thread besser aufgehoben ;) ) . Schade, dass du nicht in der Nähe wohnst, dann würde ich einen Scheich suchen :)


    Um auf die Überschrift zurück zu kommen - vielleicht sollte man von Kinderfußball nur bei der F/E-Jugend sprechen. D/C-Jugend von Jugendfußball und bei B/A-Jugend von Adoleszenz sprechen. Und bei der G-Jugend einfach von Bambini.

    Für den BFV (siehe Link)
    "(Anmerkung: In der Altersklasse der E- und F-Junioren/-innen reicht für Meisterschaftsspiele passrechtlich das Spielrecht für Privatspiele aus. Ab der Altersklasse der D-Junioren/-innen ist für Meisterschaftsspiele passrechtlich das Spielrecht für Verbandsspiele erforderlich.)"
    von Bambini (G-Jugend) schreiben die gar nichts ;)

    @TW-Trainer: Ich kenne kein Spiel, das vollkommen ohne Taktik auskommt (kein Sport- und auch kein Gesellschaftsspiel) ;) - und wenn ich Kinder einfach so auf das Feld schicke, werden sie auch eine taktische Formation einnehmen (schon durch die Wahl eines Torhüters) und mit einer Strategie versuchen Tore zu schießen. Im Bereich G/F-Jugend wird hier im Forum meistens empfohlen keine Taktik vorzugeben und im E-Jugend Bereich erfragend zu einer zu kommen (ich bin der Meinung, ich kann keine neutralen Fragen stellen. Mit Fragen lenke ich meinen Gesprächspartner - höchstens ich stelle alles in Frage, aber dann kommen wir nicht mehr zum Fußball spielen).


    @Goodie: ich erwähne das mit dem Fußball, weil z.B. totog wie oben geschrieben im Kinderbereich Fußballwissen und Fußballkönnen nicht als Qualitätsmerkmal sieht. Und du lebst es auch :) (Handball, Fußball, Volleyball usw.)


    Ich mache die letzten beiden Jahre ein Experiment mit mir selbst. Ich trainiere eine Fußball G-Jugend, obwohl ich das für Schwachsinn hielt/halte. Aus meiner Sicht macht es erst ab der F-Jugend Sinn ins Fußballtraining einzusteigen - vielleicht im letzten Jahr G-Jugend für die Schulkinder. Schulfähigkeit wäre für mich der Indikator für die Teilnahme am Fußballtraining. Und dann gehören Fußballtaktik, -technik und -ausbildung zum Training dazu. Zuvor gäbe es bei mir Bewegungserfahrungen/Turnen und (Ball-)Spiele im Verein, aber kein Fußballtraining. Komischerweise wird so oft im Basketball oder Volleyball gehandelt - weil sonst lernen die Kinder die falsche Technik. Und im Fußball brauche ich keine Technik? Ein anderes Beispiel ist der Schwimmverein, der wählt seine Kinder auch aus und wer noch nicht schwimmen kann, muss zuerst einen Schwimmkurs machen. Im Fußball nehmen wir aber alle Kinder mit 4 oder 5 Jahren ohne motorische Vorkenntnisse (wenn es nach den Eltern ginge auch 3 Jährige). Und dann lassen wir unqualifizierte Trainer auf die Kinder los (ich schließe mich da mit ein, denn weder mein Pädagogikvordiplom noch meine Trainerscheine (Jugendtrainerlizenz (kümmerte sich damals hauptsächlich um F-D-Jugend); DFB-Elite-Jugend Lizenz (Schwerpunkt C-A Jugend) und alte B-Lizenz (Erwachsene) haben mich darauf vorbereitet).


    Ja, ich bin Egoist. Ich mache das Training als Experiment und weil mein Sohn in dem Alter ist. Ich bekomme Anerkennung von den Eltern und den Vereinsverantwortlichen - den Kindern macht es Spaß (sagen sie zumindest und es werden immer mehr), aber ich würde es nicht für Geld machen (selbst wenn ein Scheich mir 5.000 Euro im Monat bieten würde, würde ich das nicht langfristig machen - bei einer bzw. ab D-Jugend würde ich keine Sekunde überlegen und einschlagen :) ).

    Ich tendiere zu spielen lassen, weil die positiven die negativen Argumente überwiegen.
    Positiv:
    - vollwertiges Mitglied der Mannschaft
    - nimmt evtl. auch den Druck von den anderen
    - die Kinder freuen sich mit ihm
    - mich hat noch nie ein Kind angesprochen, warum ich X oder Y eingewechselt habe (höchstens Eltern)
    Negativ:
    - er könnte einen Fehler machen bzw. überfordert sein

    Aus den Beiträgen lese ich heraus, dass ein Kindertrainer folgendes nicht können muss (er keine Qualität benötigt):
    - (Fußball)-Taktik - spielt bei den Kindern keine Rolle bzw. sollte keine Rolle spielen
    - eigenes (Fußball)-Können
    - Talente erkennen: ist ja egal, wenn jeder gleich viel spielt (Gerechtigkeit) auf unterschiedlichen Positionen (Rotation)
    - (Fußball)-Technik kann man sich an lesen und den Kindern sprachlich vermitteln oder ihnen eine DVD zeigen (bzw. gleich auf dem Platz per Tablet zeigen - ich vermute, dass dann der Computer auch der bessere "Korrektor" ist)
    => wahrscheinlich spricht der DFB deshalb von Lizenz Vorstufen und von Teamleiter anstatt von Trainer (auch wird beim Junior-Coach nicht von Trainer gesprochen)
    Quelle: fussball.de


    Wenn ich TW-Trainer verstehe hätte er gerne als Prüfungsteil neben der Lehrprobe, mündliche Prüfung, Klausur, freier Vortrag, ein "Referendariat" anstatt eines Praxisteils. Dann könnte evtl. der Nachweis über eine Trainertätigkeit zur Anmeldung wegfallen (das Referendariat kommt auch erst nach dem Lehramt-Studium).


    Welche Qualitäten bleiben dann noch:
    - Mannschaftsführung bzw. -betreuung
    - Bewegungslehre
    - Didaktik
    - Ernährung
    - Kommunikation (muss ein guter Kindertrainer "Deutsch" können?)
    - (Sport)Spiele
    - Recht
    Diese Ausbildung könnte interdisziplinär durch den Deutschen Olympischen Sportbund durchgeführt werden (kurz mal google gefragt und einen Link (Übungsleiter C und B) gefunden).



    PS: Anerkennung habe ich jetzt mal als Trainerqualität (Eigenschaft) weg gelassen.


    PPS: Ich habe mal eine Woche den Lehrgang "Sport in der Prävention" mitgemacht - da war ich zwar der jüngste, aber auch der unbeweglichste Teilnehmer :( - und Fußball fehlte mir auch im Lehrgang ;)

    @TW-Trainer: Einspruch ;) - aus meiner Sicht gehört eigenes Können dazu (hier wieder mein Mathelehrer-Beispiel - kann er kein Mathe, kann er es nicht unterrichten). Ich muss mich in die Spieler "reinfühlen" bzw. in die Lage der Spieler versetzen können. Und ja, ich mache auch nicht mehr alles selbst vor bzw. benutze Hilfsmittel (z.B. Weichbodenmatte für einen Fallrückzieher).
    Auch bei den Trainerlehrgängen habe ich das meiste auf dem Platz gelernt bzw. übernommen - was man selbst macht behält man auch viel besser. Und v.a. war dies die Zeit, die bei jedem Lehrgang bisher Spaß gemacht hat!
    Und zum Thema Mannschaftsführung: mit der Frage, "ob man führen lernen kann" verdienen sich Berater und Trainer eine goldene Nase ;)

    Die besten Trainer trainieren bereits im Kinderfußball! Soll ich Namen nennen? Zodiak, Schimanski (evtl. kann man hier schon von Jugendfußball sprechen), Ersatzbank und alle anderen Trainer. Wären sie nicht die Besten, würde das bedeuten, dass Jugendleiter nicht die Besten auswählen (ich schreibe extra von trainieren und nicht arbeiten - für Arbeit gibt es nach der Definition ein Entgelt (ok, dann fällt Zodiak raus ;) ) ; können Jugendleiter überhaupt auswählen?). Der 80ig jährige Opa, der die Kleinen mit Methoden aus dem Militär trainiert, ist der Beste, weil Einzige für die Kleinen - der steht zuverlässig und pünktlich auf dem Trainingsplatz und ist immer da (ob ich das nun gut finde oder nicht!?!).


    Tuchel, Neururer, Guardiola, Schuster, Ancelotti - wer ist der beste Trainer (die schimpfen sich übrigens Fußball-Lehrer und nicht Trainer ;) )? Schuster war letzte Saison "Trainer des Jahres" und in seinem Lehrgang soviel ich weiss "Lehrgangsbester" (war Robin Dutt auch einmal :) )


    Dem "die besten Trainer für den Kinderfußball" setze ich "die besten Mathematiker in die Grundschule" entgegen. Ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere nun sagt, dass dies Ressourcenverschwendung wäre.


    Ich verabschiede mich mal von "beste", weil ich das nicht definieren kann.


    "Mehr Trainer" steckt auch in der Überschrift. Ich kenne Mannschaften mit 3-5 Trainern, aber oftmals ist nur einer da. Ist das gut für die Kinder? Woche für Woche einen "Neuen" - wer will schon wöchentlich einen neuen Vorgesetzten? Brauchen Kinder nicht auch Konstanz? Was ist mit klaren Regeln und Verhaltensweisen ("Mama bekomme ich ein Eis?" - "Nein"; "Papa bekomme ich ein Eis?" - "Ja")?


    Tuchel, Nagelsmann und Wolf (VFB Stuttgart) sind aus meiner Sicht gute Junioren-Trainer - jetzt sind sie Senioren-Trainer teilweise in ihren eigenen Vereinen. Warum? Ich sage jetzt mal, weil sie beides können und wollen. Norbert Elgert (Schalke 04 U19) wäre für mich ein anderes Beispiel.


    Zum Thema Anerkennung: sind wir als Kindertrainer nicht die heimlichen "Helden" der Dörfer? Die Kinder kennen und grüßen einen genauso wie die Eltern. Wenn ich meine Kinder frage, ob ihnen das Training Spaß gemacht hat, schreien die aus vollen Kehlen "JA!". Eltern loben einen - wenn man mit aufhören droht, sogar die, von denen man es nicht erwartet hätte ;) . Auch die Presse schreibt über uns, wenn wir uns nur darum kümmern :D


    Was können 5.000 Euro/Monat für einen Kindertrainer auslösen? Traumjob? Neid? Ist es die Motivation den Kindern etwas Gutes zu tun oder nur einfach verdientes Geld? Wie sieht es im Verhältnis zum Verdienst der Erzieherin oder Sozialpädagogin im Kindergarten aus? Für wie viel Euro im Monat geben Vatertrainer ihren Job/Beruf auf und konzentrieren sich auf das Training? (wäre mal eine Umfrage wert ;) ).


    Verdammt. Ich bin keinen Schritt weiter bei der Frage (aber ich habe auch mal einen langen Eintrag wie TW-Trainer :) - und ich bin noch nicht einmal auf ein bedingungsloses Grundeinkommen als eine Lösungsmöglichkeit oder die gesellschaftlichen Vergleiche (wie viele Facharbeiter werden zu Führungskräften und fehlen als Facharbeiter) eingegangen).

    @Ersatzbank: da machst du ein schönes Thema auf ;)


    Ich bin mir allerdings nicht sicher über welche Qualitäten und Zeitpunkte wir sprechen.
    Zeitpunkte: Kinder(fußball)trainer, Jugend(fußball)trainer, Senioren(fußball)trainer - bei der heutigen Entwicklung vielleicht zukünftig auch Baby(fußball)trainer oder Pränatal(fußball)trainer ;)
    Qualitäten: gibt es da nicht Ausbildungen? Trainerscheine (z.B. Fußball-Lehrer, A/B/C-Lizenz) oder Studium (z.B. Pädagogik, Sport); reden wir von Trainern im Breiten- oder Leistungssport?


    Brauchen wir überhaupt Trainer? Trainieren heisst systematisch üben (schreibt zumindest google ;) ) - kann das nicht ein Roboter oder eine App besser? Oder brauchen wir Coach, Lehrer, Begleiter, Koordinator, Berater oder anderes?


    Und zum Thema Geld und Professionalisierung - hoffentlich wird das mal kein sozialer Beruf (da sind die Verdienstmöglichkeiten meistens gering ;) ). Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Beiträge :)

    Vorteile:
    - provozieren von Unter-/Überzahl oder als Ausgleich (gleiche Anzahl)
    - provozieren von bestimmten Spielsituationen
    - Gegenpart für einen "Überflieger"
    - "Ergebniskontrolle" (ab 3-5 Tore Vorsprung spielt man mit) -> weniger Frust und Tränen bei den Kleinen
    - Herausforderung / Motivation (Trainer überspielt/ausgespielt usw.)
    - Intensitätskontrolle
    - Blickwinkel des Spielers
    - Vorbild ("der macht ja auch das was er sagt")
    - Teil des Teams
    - bei den Bambinis nach den DFB Richtlinien gehandelt :)


    Nachteile:
    - Blick von außen fehlt
    - Ballkontakte, die den Kindern verloren gehen
    - anderes Coaching als im Spiel
    - Nachteil für die andere Mannschaft
    - durch Konzentration auf das Spiel geht Konzentration für das Training(skonzept) verloren
    - Verletzungsgefahr