Beiträge von let1612

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    "Rund 2,5 Millionen Euro pro Saison lässt sich Hannover 96 die Talentförderung bis hin zur U23-Mannschaft kosten, und mehr als 15 Millionen hat der Bundesligist für sein neues Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) veranschlagt, mit dessen Bau in diesem Jahr endlich begonnen wird. 2017 wird es fertig sein ..." Quelle: haz.de (08.01.2015)


    "Im August rechnen die Kickers zudem mit der Zertifizierung des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ). Die Jugendarbeit lassen sich die Stuttgarter rund 250 000 Euro pro Saison kosten. Auch deshalb wurde der Etat der Profis von 2,5 auf 2,2 Millionen Euro gedrückt (Gesamtetat: sechs Millionen). "Die Auflagen für ein NLZ kosten viel Geld. Wir müssen auf vielen Positionen hauptamtlich ausgerichtet sein", weiß Präsident Rainer Lorz." Quelle: kicker.de (26.05.2014)


    Hannover 96 spielt gerade nur mit der U19 Bundesliga und die Stuttgarter Kickers mit der U19 und U17 - mit 1/10tel des Etats.


    Ich frage mich aber auch, ob Nachwuchsförderung immer wirtschaftlich sein muss. Warum bilden Unternehmen teilweise mehr Auszubildende aus, als sie brauchen? Spielt da nicht auch Prestige, Image, Marketing usw. eine Rolle?


    Hier mal ein internationales Ranking: football-observatory.com : aus deutscher Sicht Schalke vor Freiburg und Bayern (wobei Bayern's Erfolge ein paar Jahre zurück liegen (Lahm, Müller, Badstuber, Hummels, Alaba)) - vielleicht sollte man mal nach Spanien fahren um zu lernen ;)

    Ich finde es interessant, dass hier viele wissen auf was es in der Zukunft ankommt und wie Kinder heutzutage ausgebildet werden müssen. Die Erkenntnisse kommen dabei aus der Vergangenheit und aus der Erfahrung und sollen die Zukunft vorhersagen. Ich weiß nicht was wichtig sein wird!
    Definiert sich der Mensch zukünftig noch über die Arbeit? Muss man in der Öffentlichkeit stehen, um glücklich zu sein? Macht ein dicker Geldbeutel glücklich? Will ich Chef sein? Will ich alles aufgeben, um ein Ziel zu erreichen oder gebe ich mich auch mit weniger zufrieden und kann mehr machen? Wie wird das "Beste" gemessen und wer legt das fest? Muss das meinem Ideal entsprechen?
    Mir fallen da so Namen wie Sebastian Deisler, Tobias Rau, Timo Heinze und Lutz Pfannenstiel ein. Sind die unglücklicher als Oliver Kahn, Stefan Effenberg oder Thomas Müller?
    Wenn ich mir z.B. den Skisport ansehen, dann haben sich hier viele Alternativen zum Alpinen Skirennsport gebildet - Freestyle, Extreme Skiing, Skicross - und da wird teilweise auch gutes Geld verdient. Was kommt beim Fußball? Futsal? Fußball-Golf?
    Hier mal noch ein paar andere Worte: Nachhaltigkeit, Gesellschaft, Familie, Vergnügen, Spiel und Spaß, Werte, LEBEN.


    in der Schule lernen wir Tests (Klausuren, Proben usw.) zu bestehen und beim Sichtungstraining dem Sichter zu gefallen (gefällt dem Trainer wenn man abspielt, dann spielt man halt den Ball ab, wenn man dabei bleiben möchte). Ich bin mal gespannt, ob das zukünftigen Generationen noch reicht und ob sie das System verteidigen werden.

    Nachdem Verschieben im Mannschaftsverbund oftmals in Richtung ballorientiertes Verhalten tendiert, empfehle ich American Football und Rugby in ihrer Urform oder Kinderform. Und dann natürlich Fußball mit den Regeln der beiden Spiele. Die Spiele sind einfach zu erklären und die Jugendlichen/Erwachsenen verhalten sich automatisch ballorientiert und verschieben hin zum Ball.

    Ich finde auch, dass die Übung gut aussieht, aber in Bezug auf die Überschrift gefällt sie mir nicht. Wäre die Überschrift irgendetwas mit 4er Kette würde ich sagen OK. Bei einem Mannschaftsverbund gehört bei mir mehr dazu. Hier verschiebt nur die 4er Kette - die Stürmer dürfen in der Verteidigung gar nicht mehr mitmachen.

    Ich bin ein bisschen belustigt:
    - es wird in einem Trainerforum nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gefragt: in keiner Trainerausbildung im Fußball wird wissenschaftlich gearbeitet :)
    - es wird auf einen ZEIT Artikel verwiesen, der eine Stiftung erwähnt - auch das Wort Akademie ist nicht geschützt (Hennes-Weisweiler-Akademie) ;) (genauso wie z.B. Labor - das nutzt ein anderer Professor)
    - der Beruf bzw. Titel Trainer ist z.B. auch nicht geschützt


    Ich finde weder wissenschaftliche Arbeiten die für noch gegen ein Passspiel in der F-Jugend sprechen - wäre vielleicht mal ein Thema für einen Sportwissenschaftler. ;)


    Ich bin kein Gerald Hüther Anhänger, aber ich denke über seine Aussagen nach (und nicht über die Person). Und da sind für mich die Fragen
    - kann ich einem Kind etwas beibringen?
    - muss ich dem Kind etwas beibringen?
    - wie lernt ein Kind?
    aus meiner Sicht durchaus berechtigt. In dem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob die Kinder lernen oder wir sie konditionieren.


    Ich frage mich z.B. auch, was ist technisch der Unterschied zwischen einem Torschuss und einem Pass? Das Ziel ist ein anderes, einmal soll der Ball bei einer Person ankommen und einmal im "Netz zappeln" bzw. ins Tor gehen. Technisch habe ich aber die gleichen Möglichkeiten eines gezielten Innenseitstoß, Spannstoß usw. - der Einwurf bildet hier eine Ausnahme (ist auch ein Pass, zählt aber nicht als Tor und ist somit kein Torschuss). Bewegung kommt einmal durch den Torhüter ins Spiel (das Tor selbst ist statisch) und einmal durch den Passempfänger.


    Muss bei einem Passspiel auf einen Pass ein weiterer Pass folgen? Ab wann spricht man von einem Passspiel?

    nachdem der kleine Philipp L. mit dem Roby (Kinderroboter) im Wald war und dort spielend und tobend mit ihm die Blätter und Früchte des Waldes kennengelernt hat und aus Holz kleine Papierschnipsel produziert hat (Schule gibt es nicht mehr), setzen sich beiden in das vom Vater bereitgestellte selbstfahrende Auto, das sie zum Sportgelände fährt. Auf der Fahrt dorthin sieht Philipp sich seine Highlights des letzten Spieles an. Kommentiert werden diese aufgrund einer Einmalzahlung seines Vaters vom früheren Bundestrainer Jogi L. vom Videohersteller S. Philipps Vater lässt normalerweise die Software von G. Philipps Spiele kommentieren, aber zu Weihnachten hatte er sich etwas besonderes einfallen lassen und dieses Special Philipp geschenkt.
    Am Sportgelände angekommen holt sich Philipp aus seinem Spind den iShoe (zählt Ballkontakte; unterteilt je nach Software in gute und schlechte Trefferquote oder misst auch noch Schwungbewegung bzw. Schrittlängen und Fußstellung), den iBall (misst Schußkraft und -geschwindigkeit; liefert die Ballbilder), sein iTrikot (Protokolliert die Gesundheitsdaten von Philipp) und begibt sich auf den kameraüberwachten iCourt (misst Laufleistung, Fehlpassquote u.a.). Bevor er den Platz betritt werden seine bisherigen Daten eingelesen, so dass er in seinem Level weitermachen kann. Auf einer Leinwand wird im sein Level angezeigt und er kann seine nächste Trainingseinheit am Bildschirm auswählen (hier gibt es kostenlose und Premium Trainingseinheiten). Philipp entscheidet sich heute für eine kostenlose Trainingseinheit. Hier hat der Computer eine nach neuesten, wissenschaftlichen Erkenntnissen eine Einheit zusammengestellt und man kann sich mit anderen Spielern in der Welt messen. Die Premium Variante hätte ihm die Möglichkeit gegeben sich mit den besten zu messen und synchrone Rückmeldungen von Roby angestossen. ...


    Auf dem Nebenplatz trainiert der Grundeinkommensempfänger Mario B. die wilden Kerle. Mario B. hat zu den Jungs gesagt, sie sollen alles zu Hause lassen, womit man ihre Bewegungen kontrollieren kann und deshalb spielen einige mit freiem Oberkörper und Barfuß Fußball - ja, sie spielen nicht iBall, denn zum Glück hatte Mario B. noch einen alten Tango Fußball. ...


    Wer hat Lust weiterzuschreiben?

    Worin unterscheidet sich das Konzept der Schweiz (ca. 8,3 Mio. Einwohner) von dem von Baden-Württemberg (ca. 10,8 Mio. Einwohner) - siehe WFV? Für mich sind die sehr ähnlich - zumindest in der G-Jugend.
    Was ist denn das Beste für die Kinder? Darüber streiten sich nicht nur Fußballtrainer, sondern auch Pädagogen - da gibt es keine einheitliche Meinung! Genauso wenig, wie in der Schulausbildung (das einzige ist die Schulpflicht, die in allen Bundesländern gilt - im Gegensatz zu anderen Ländern - ob das gut ist, darüber kann man auch streiten ;) ).
    Ist es verboten einen Kinderfußballverband zu gründen? Ist es verboten eine private Runde ins Leben zu rufen?
    Mir fehlen auch die wirklich revolutionären Veränderungen. Ich fange mal ein Brainstorming an:
    - Kinder spielen nach Können und nicht nach Jahrgang (-> der RAL wird ausgeglichen)
    - Kinder spielen nicht nach Vereinszugehörigkeit (-> Trainer fördern die Individuen)
    - Kinder spielen und trainieren ohne Erwachsene (nach ihren eigenen Regeln)
    Weil was uns die Zukunft bringen wird, weiß keiner :)

    @Ersatzbank: Danke für die Bilder.
    Habt ihr hinter dem Tor mit Bande gespielt? Waren auf der Zuschauerseite die Tore auch an der Wand gestanden? Sind die Trainer auf der Linie störend oder gut um zu verhindern, dass die Bälle in das andere Feld rollen?


    Die alten Hasen seid ihr ;) - ich suche einen neuen Trainer für die 2011/12er :) Und zu deinem Hinweis mit den 3 und Dreieck - das ist vollkommen richtig. Ich werde das zukünftig mehr berücksichtigen - im ersten Schritt ging es mir um die 4 Tore (da spielen bei mir manchmal auch 6/5/4 drauf). 3 habe ich noch nicht gemacht, weil 4 besser zu organisieren war (manchmal habe ich außen 2 gegen 2 spielen lassen und dann ist das tauschen einfacher und 8 Tore sind auch vorhanden (ja, ich könnte auch Hütchen nehmen, aber Tore haben einfach etwas). Auch fordere ich immer alle auf zu spielen - kürzlich sah ich allerdings auf dem anderen Feld, das ein Trainer 2 pro Mannschaft in die Tore gestellt hat. Da bin ich dann hin und habe zum Mitspielen aufgefordert.

    Hat jemand schon mal die Kinder gefragt? Mit wem als Trainer wollen die lieber Fußball spielen? (Vorsicht, es kommen nun Vorurteile!)
    Mit dem 80jährigen Opa bei dem Drill und Ordnung herrscht und der nach Leistung aufstellt.
    Dem Mitvierziger der alles abwägt und versucht alles Richtig zu machen.
    Oder dem 18jährigen Fußballer der Spaß und vielleicht auch Blödsinn auf dem Fußballfeld vermittelt.

    Ich kann die Diskussion nicht verstehen. Mit 18 darf man Autofahren, Alkohol trinken, zum Wählen gehen ... - warum soll man da nicht auch eine F-Jugend trainieren können? Das Alter ist kein Qualitätsmerkmal! (siehe Julian Nagelsmann)
    Ich habe auch mit 18 (sogar mit 17) Jahren eine F-Jugend trainiert und sowohl Verein als auch Eltern waren sehr zufrieden (und das sogar in einem heutigen NLZ). Ich war da näher am Team dran, als ich das heute bin -> folglich hatte ich mehr Verständnis für die Kinder.