Bei mir Schlagen da 2 Herzen in meiner Brust - ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll, was du bei der U9 beobachtet hast.
Beiträge von let1612
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Bitte keine neuen Regeln im Kinderfußball! Macht wegen mir neue Spiele: Funino; 1 gegen 1 Turniere; Dribbel- und Geschicklichkeitswettbewerbe u.a.
Bei den ganzen Diskussionen hier stellen sich mir folgende Fragen:
- bin nur ich so sozialisiert worden, dass ich es noch nicht ganz geschafft habe das Ergebnis zu ignorieren? ich arbeite daran mit Trainingsvergleichen, meiner Sprache, meinem Gedankengut - schaffe es aber nicht komplett auszublenden
- warum soll ich mir und den Spieler Möglichkeiten weg nehmen, die regelkonform sind?
- was ist der Unterschied zwischen einem langen und einem kurzen Ball? Beide Male bin ich nicht mehr im Ballbesitz und habe den Gegner mit einem Pass überspielt.
- führt ein Spiel gegen Ältere zu mehr 1 gegen 1 oder zu mehr Kombinationen?
- ich finde übrigens auch mehrere Coachingarten gut - genauso wie Führungsstile oder Lernmethoden - für mich ist das situations- und personenabhängig. Oder gibt es die eine erfolgreiche Coachingart? -
Wasserpfeife und Verstoß gegen den Zapfenstreich reichen heute um eine Profikarriere zu gefährden
http://www.kicker.de/news/fuss…iert-zwei-jungprofis.htmlIst das wirklich so schlimm? Da hätte früher die eine oder andere Nationalmannschaft Schwierigkeiten bekommen ein schlagkräftiges Team auf den Platz zu bringen. Wie seht ihr das?
Zusatz: ich gehe davon aus, dass in Leipzig noch etwas anderes passiert ist, das (um die Spieler zu schützen) nicht ausgesprochen wurde (ist aber reine Spekulation von mir)
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"Denn Garantien gibt dir keiner
Kein lieber Gott, auch der nicht, leider" - Marius Müller-Westernhagen: Ganz und GarIch habe in den 80iger Jahren bei einem Zweitligisten mit 6,5 Jahren angefangen und bis zum 1. Jahr B-Jugend dort gespielt. Von der F-Jugend-Mannschaft hat nachher einer ein Zweitligaspiel gemacht und einer Oberliga gespielt. Damals hat man in der F-Jugend 1x trainiert, E- und D-Jugend 2x, C-Jugend 2-3x, B-Jugend 3x + am Wochenende min. 1 Spiel. Ich wollte damals auch nichts anderes als Fußball spielen. In der C-Jugend gingen wir auch ins Training, wenn wir mal keine Lust hatten.
Später Ende der 80iger/Anfang der 90iger trainierte ich 3 Jahre die F-Jugend in diesem Verein. Aus den drei Jahrgängen hat es einer in die 3. Liga im Verein geschafft. U.a. hatte ich einen Spieler, der 45-60 min. einfach zum Training und Spiel fahren musste/wollte. Er war in dem Jahrgang überragend und seine Eltern wollten das so (anderer Zweitligist war auch ca. 45-60 min. entfernt). Dieser machte das 2-3 Jahre dann waren die anderen gleich stark und später spielte er Bezirksliga. Anschließend trainierte ich den ersten Jahrgang C-Jugend. 2 Spieler reisten über eine Stunde zum Training an - ein Spieler, der 10 min. vom Trainingsgelände weg wohnte und in der D-Jugend kam, wurde Zweitligaspieler.
Weder ich noch die meisten anderen werden sagen, dass es ihnen geschadet hat (wahrscheinlich hat es uns auch sehr viel genützt) - wir wissen aber alle nicht, wie wir uns in einem anderen Verein entwickelt hätten. Ich kenne viele, die später dazu gestoßen sind und es geschafft haben und viele, die es auch nicht geschafft haben.
Die NLZs wurden seitdem natürlich professionalisiert (pädagogische und ärztliche Betreuung hat stark zugenommen). Dafür sind die Trainingszeiten und Aufwand für die Spiele auch stark gestiegen. Ich bin deshalb hin und hergerissen, ob und wann ein Wechsel ins NLZ sinnvoll ist.
Vorteile:
- man wird im Training mehr gefordert (evtl. bessere Trainer, bessere Mitspieler)
- die Mannschaft wird im Spiel mehr gefordert (meistens werden Spiele zwischen den NLZs ausgetragen)
- man bekommt Werte vermittelt
- man hat meistens Profis (Pädagogen, lizenzierte Trainer, Ärzte, Physiotherapeuten usw.) um sich herumNachteil:
- evtl. weniger Spielzeit (bei den Kadergrößen der Nachwuchsabteilungen)
- ich kann mich hinter den Mannschaftskollegen verstecken (muss weniger Verantwortung übernehmen)
- evtl. Fahrzeiten zu Training und Spiel (Aufwand insgesamt)
- neuer FreundeskreisAus meiner Sicht kann man die Frage nicht allgemein beantworten. Und auch im Einzelfall ist die Entscheidung aus meiner Sicht sehr schwer - alles neben dem Fußball (Persönlichkeit, Elternhaus, Wohnort, Schulleistung usw.) sollte auf jeden Fall auch in die Entscheidung mit einfließen. Und dann kommt der Songtext von oben wieder

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Strznievski: das sind schöne Fragen
- Antworten habe ich leider bzw. glücklicherweise keine 
Zum Experiment:
Ich bin auch ein Fan davon, dass Kinder auf mehreren Positionen eingesetzt werden. Aber muss ich dafür immer die gesamte Mannschaft verändern? Warum lasse ich nicht einen "Verteidiger" neben einem "Mittelfeldspieler" spielen und alles andere bleibt wie gewohnt? Ich gehe da von mir selbst aus: auch ich habe es nicht gerne, wenn ich alle 2 Minuten auf einer anderen Position spiele! Wie flexibel sind wir selbst? Und unsere Kinder sollen komplett flexibel sein? Und dann dazu noch alles können - und das teilweise in einem Alter, in dem die meisten Eltern selbst noch nicht einmal (Vereins-)Fußball gespielt haben (zumindest die "älteren" Eltern
- ich habe im ersten Jahr F-Jugend begonnen).
Auch wäre zu überlegen, ob man in der ersten Halbzeit "relativ normal" spielt um den Gegner nicht gleich in einen solchen "Torlauf" zu bringen und Experimente auf die zweite Halbzeit verlegt.Freuen sich die Kinder auch über 11 Stationen oder sind denen 5 mit Torerfolg lieber? Da schlagen 2 Herzen in meiner Brust

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Ich würde denen wöchentlich 1-2 Videos zur Verbesserung der Technik und Kondition (Kraft, Schnelligkeit, Geschicklichkeit) zuschicken und sie auffordern das nachzumachen. Ein individueller Trainingsplan wäre mir zu viel Arbeit.
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Gibt es im Forum schon unter Schweizer System
http://training-service.fussba…hule-961/#!/section/stage
Download: 4 gegen 4 mit wechselnden Mannschaften -
Spannstoß: Standbein neben den Ball -> großer Zeh zeigt dort hin, wohin du schießen willst -> Ball mit dem Schuhbändel des Schussbeines treffen und Bein gerade (nach)schwingen (das ganze mache ich nebenher vor) => danach Einzelkorrektur.
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Ein Vorbild für Helmer und Kiesling! Das ist Fair Play und verdient einen Preis.
http://www.fussballn.de/index.…it-toller-fair-play-geste -
Nachdem mir die Hütchentore an der Mittellinie nicht gefallen, gebe ich die Alternativen über die Mittellinie (oder durch einen Koridor gesamte Breite) zu dribbeln oder einige Muss-Ballkontakte pro Spieler. Kann aber beides auch zu 1 gegen 1/2/3 führen. Wenn ich sicher gehen will, dass 1 gegen 1 gespielt wird, dann lasse ich auch 1 gegen 1 spielen. Übrigens ein 1 gegen 1 geht nicht nur nach vorne

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TW-Trainer: Weil jeder meckern kann, läuft auch der Thread hier so gut
und es gibt schon eine Partei dafür in Deutschland 
Wo sind die Lösungen? Loben - anstatt meckern und kritisieren. Professionalisierung anstatt Ehrenamt und Amateure. - sind aus meiner Sicht Ansatzpunkte.
Ich würde sogar die Frage mit aufnehmen: Was erwartest du von deinem Verein? Was bist du bereit dafür zu geben? (wäre auch mal einen Thread wert oder?)
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Hallo zusammen,
ich benötige eure Hilfe.
Wer von euren Vereinen hat einen hauptamtlichen Jugendleiter und wie wird der ggf. finanziert?
Mitgliedsbeiträge, Sponsoren, Spenden, freiwilliges soziales Jahr oder …?Wer setzt hauptsächlich Honorartrainer ein und wie werden die finanziert?
Zusätzlich zu oben: Spartenbeiträge, durch die Eltern der Mannschaft, nach Trainingsbeteiligung (z.B. ein Euro pro Training pro Spieler) oder …?Hat evtl. jemand schon mit Crowdfunding in diese Richtung Erfahrungen gemacht oder was gibt es sonst noch für kreative Ideen?
Welche Lockmittel neben dem Geld gibt es um Schüler und Studenten einen Trainerjob schmackhaft zu machen? Praktikumsbescheinigung, Zeugnis, Führungsverantwortung, Erfahrung sammeln (ist Erzieher oder Lehrer etwas für mich?)
Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Ideen.
Danke. -
Ich fand den Kommentar von @Powerzwergenpapa auch an dieser Stelle gut (er hat Frust abgebaut) und ich kann ihn auch nachvollziehen. Ich kann euch mal an meinem Frust in unterschiedlichen Rollen teilhaben lassen.
Als Elternteil:
Trainer und Verein sagen, dass alle gleich lang spielen sollen und das Ergebnisse nicht wichtig sind. Fragt man den Trainer nach einem Spiel wie es war, bekommt man sofort das Ergebnis genannt (+ Torschützen). Im Heft der 1. Mannschaft wird auch das Ergebnis aufgeführt. Bei engen Spielen bekommen die Stärkeren deutlich mehr Spielzeit als die Schwächeren.Als Trainer:
Eltern wollen die bestmögliche Förderung ihrer Kinder und gute Spieler/Trainer-Schlüssel, wollen sich aber nicht verbindlich binden bzw. festlegen oder schaffen es nicht eine Rückmeldung zu geben (oder sind die nur froh wenn ihre Kinder geparkt sind und ihnen keinen Ärger machen?).Als engagierter Trainer für den Verein:
Trainer stehen meistens nicht Schlange um einen Job als G-/F-/E-Jugendtrainer zu bekommen. Vereine haben kein Geld oder geben keines aus und die Bereitschaft für Qualität zu bezahlen, ist im unteren Bereich auch nicht selbstverständlich (für den Musiklehrer werden 18 €/halbe Stunde bezahlt, nicht aber für den Fußballtrainer - da fallen 7 €/monatlich an (für 6+ Stunden), die meistens nicht beim Trainer landen).So genug davon, ich mache mir mal wieder Gedanken zu den Lösungen
- falls jemand welche hat, gerne auch als private Nachricht. Danke. -
Mit dem Thema kann man es sogar in die Presse schaffen: "Das größte Problem sind die Eltern" (Der Tagesspiegel)
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@schroeppke0815 Am 27. Juli hat Ersatzbank auch die Tore gezählt - soviel zu Ergebnisse

Bitte weiter berichten und für Augsburg als nächsten Versuch werben - auch hier gibt es eine Uni ☺
Über die Organisation eines Hallenturiers würde ich gerne mehr erfahren. Ich bitte um Input. Danke.
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Ich habe dazu im Mai folgendes geschrieben.
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Ich gehe davon aus, dass dein Sohn langfristig von der Rotation profitiert. Kurzfristig würde ich dem Trainer meine Beobachtungen schildern und ihn fragen, ob ich das richtig beobachte oder nicht und falls ich es richtig beobachte, warum er so handelt. Evtl. kommt dabei heraus, dass der Trainer den anderen als zu langsam für andere (Außen-)Positionen empfindet oder ihn aufgrund der Größe usw. dort spielen lässt oder ...
Langfristig wird dein Sohn bei einem Bundesliga Club wahrscheinlich noch mehrere Trainer haben, deshalb würde mich das in der U10 noch nicht belasten - v.a. wenn mein Sohn bei anderen Trainern bekannt ist und bei Turnieren oftmals Auszeichnungen erhält. -
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st_84: nachdem die Überschrift hier "spielnah?" ist, fände ich bei 1. die Alternative einer Schusslinie über die ganze Breite des Passes ein paar Meter vor dem Tor besser bzw. "spielnäher". Dann müssen die Angreifer auch in den Zweikampf, haben aber auch die Wahl einen Trick auf die andere Seite zu machen und die Verteidiger laufen auch besser den Angreifer an und verteidigen das Tor und nicht die Tellertore (evtl. kann man auch das Tor mehr in Richtung der Verteidiger verschieben). Weiter weg vom Spiel bin ich bei der Übung, weil ich den Verteidiger mit einem "gezielten (Fehl)"Pass starten lasse (Tellertor vor dem Angreifer). Von deinen 4 Tricks sind aus meiner Sicht bei der Übung mit dem Tellertor allerdings nur 2 anwendbar (die 2 abkappen) - bei 5. dann alle 4. Das akkustische Signal bei 3. wäre etwas für Reaktionsschnelligkeit und Merkfähigkeit. Mir würde da auch gut gefallen, dass man sagt versucht in den nächsten 30 Sekunden so viel wie möglich von den Tricks zu machen auf einem begrenzten Raum und durcheinander (wäre für mich wieder näher am Spiel als das optische Signal).
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