Beiträge von let1612

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    @Prof. Dr. Trainer: Danke für das Bild - jetzt habe ich auch verstanden, was du machst und warum.


    Meine Gedanken dazu:
    - die Endzone könnte auch ein Dreieck sein (Richtung Eckfahne, weil der Abwehrspieler dort länger hin braucht)
    - mir gefällt die statische Linie gegenüber des dynamischen (Gegen)Spielers nicht -> das würde aber zu einer Diskussion zwischen Teillernmethode und Ganzlernmethode oder die Grundsätze der Methodischen Reihe führen und hätte mit der Überschrift nichts mehr zu tun.

    @addi73: Danke für das Kompliment (die ersten Menschen, die sagten die Erde ist rund, wurden sogar für verrückt erklärt ;-))
    @Ersatzbank: Auch ich halte mich an Regeln, ob ich sie gut oder schlecht finde. Allerdings kann man auch Neues ausprobieren - und dann heißt das halt bei mir Trainingsvergleich oder -turnier und dann kann man neue Regeln machen. Oder bei anderen "Höfleswetzturnier" (keine Vereinsbindung; andere Jahrgänge), Funino oder 4 gegen 4-Turnier des WFV.


    Körpergröße ist im Gegensatz zum Jahrgang ein gut zu sehendes ("Kopf größer") und zu überprüfendes (Meterstab) Kriterium (übrigens auch bei der Fußgröße, sofern man die Zehen nicht abhackt :) ) . Beim Jahrgang ist das nicht so - früher kam es schon mal vor, dass bei Auswahlmannschaften festgestellt wurde, dass Geburtsdatum im Personalausweis und Spielerpass nicht übereinstimmen (ob absichtlich oder unabsichtlich will ich hier gar nicht aufführen).
    Im Sportunterricht in der Schule spielen die zurückgestellten 2009er mit den 2010ern Fußball und bekommen vom Lehrer Noten (nimmt der auf den Jahrgang Rücksicht?). Im Verein spielen die einen in der F- und die anderen in der G-Jugend. Genauso habe ich ein Beispiel von einem 2007er Mädchen, dass gerade E-Jugend spielen müsste, sie aber F-Jugend trainiert, weil alle 2008er mit ihr in die Schule gehen und ihre Freunde/innen sind -> sie spielt in keinem Spiel und trainiert nur.


    Früher war der Stichtag der 1.8. (aus meiner Sicht nicht besser), wurde dann aber zum 1.1., weil international dieser gilt. Das beweist mir, dass man Regeln ändern kann - wenn man will und eine Mehrheit findet.


    Turniere bei Feriencamps funktionieren übrigens auch und da spielen teilweise 6-12jährige gemischt (wie früher beim Straßenfußball) - und die haben Jahr für Jahr mehr Zulauf.


    Deshalb ist mein Fazit: Änderungen wären möglich und aus Kindersicht wahrscheinlich besser - und nein, ich habe dafür keine wissenschaftlichen Beweise.

    Warum schafft man die Spielerpässe im Kinderfußball nicht einfach ab? Warum wird im Sport im Kinder- und Jugendbereich nach Jahrgängen getrennt? Warum wird im Erwachsenenbereich nicht nach Jahrgängen getrennt? Warum trennt man nicht nach Gewicht oder Körpergröße? Warum nicht nach Schuhgröße?
    Warum habe ich im Schulsystem die Wahl mein Kind einer anderen (jüngeren) Klasse (Jahrgangsstufe) zuzuordnen und im Sport nicht?
    Warum gibt es bei "Jugend forscht" nur 2 Altersklassen und im Fußball 7? Warum funktioniert "Jugend trainiert für Olympia" mit 3 Jahrgängen pro Wettbewerbsklasse?


    Weil es Trainer und Eltern gibt! Die Kinder wollen nur gemeinsam Fußball spielen (unabhängig von Vereinszugehörigkeit, Alter, Leistungsstand) - so lange es faire und möglichst ausgeglichene Spiele sind.

    @Prof. Dr. Trainer: Sorry, da kommen wir nicht zusammen. Zum einen gibt es im Fußball keine Abseitslinie (vielleicht die Mittellinie, weil ab da ist Abseits erst möglich) - im Eishockey ist das etwas anderes. Und zum anderen gefällt mir der Satz "Zumal die Verhaltensweisen ja nicht verhindert werden, sondern nur an das Abseits angepasst werden müssen." nicht. Ich muss meine Verhaltensweise an das Abseits anpassen, dadurch ändere ich meine Verhaltensweise und werde sie weniger oft einsetzen -> im besten Fall gar nicht mehr, weil Abseits bedeutet Ballbesitz für den Gegner.
    Wie oben bereits angesprochen, hat die Regel zwei Gesichtspunkte a) Stellung zum Ball und immer wenn ich mich vor dem Ball befinde b) brauche ich noch 2 Gegenspieler vor mir - und b) zu trainieren mit 1 oder 2 Gegenspieler macht für mich keinen Sinn -> da trainiere ich immer a) (zumindest ist das meine Einstellung, aber ich akzeptiere auch andere ;-))

    @Prof. Dr. Trainer: ein 2 vs. 1 eignet sich nur, wenn der angespielte sich stets hinter dem Ball befindet, sonst ist es nämlich Abseits ;) - weil bei einem gibt es keinen vorletzten Gegenspieler.


    "Die Abseitsstellung eines Spielers stellt an sich noch kein Vergehen dar. Ein Spieler befindet sich in einer Abseitsstellung,


    • wenn er der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball und der vorletzte Gegenspieler."

    Quelle: www.weltfussball.de


    Auch ein 2 gegen 2 halte ich nicht für sinnvoll, um das Abseits einzuführen - das Spiel würde aus meiner Ansicht Verhaltensweisen fördern, die mir nicht gefallen (ein seitlicher oder rückwärts gespielter Doppelpass ist nicht möglich, weil Abseits). Ab 3 gegen 3 können wir reden ;)

    "Rund 2,5 Millionen Euro pro Saison lässt sich Hannover 96 die Talentförderung bis hin zur U23-Mannschaft kosten, und mehr als 15 Millionen hat der Bundesligist für sein neues Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) veranschlagt, mit dessen Bau in diesem Jahr endlich begonnen wird. 2017 wird es fertig sein ..." Quelle: haz.de (08.01.2015)


    "Im August rechnen die Kickers zudem mit der Zertifizierung des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ). Die Jugendarbeit lassen sich die Stuttgarter rund 250 000 Euro pro Saison kosten. Auch deshalb wurde der Etat der Profis von 2,5 auf 2,2 Millionen Euro gedrückt (Gesamtetat: sechs Millionen). "Die Auflagen für ein NLZ kosten viel Geld. Wir müssen auf vielen Positionen hauptamtlich ausgerichtet sein", weiß Präsident Rainer Lorz." Quelle: kicker.de (26.05.2014)


    Hannover 96 spielt gerade nur mit der U19 Bundesliga und die Stuttgarter Kickers mit der U19 und U17 - mit 1/10tel des Etats.


    Ich frage mich aber auch, ob Nachwuchsförderung immer wirtschaftlich sein muss. Warum bilden Unternehmen teilweise mehr Auszubildende aus, als sie brauchen? Spielt da nicht auch Prestige, Image, Marketing usw. eine Rolle?


    Hier mal ein internationales Ranking: football-observatory.com : aus deutscher Sicht Schalke vor Freiburg und Bayern (wobei Bayern's Erfolge ein paar Jahre zurück liegen (Lahm, Müller, Badstuber, Hummels, Alaba)) - vielleicht sollte man mal nach Spanien fahren um zu lernen ;)

    Ich finde es interessant, dass hier viele wissen auf was es in der Zukunft ankommt und wie Kinder heutzutage ausgebildet werden müssen. Die Erkenntnisse kommen dabei aus der Vergangenheit und aus der Erfahrung und sollen die Zukunft vorhersagen. Ich weiß nicht was wichtig sein wird!
    Definiert sich der Mensch zukünftig noch über die Arbeit? Muss man in der Öffentlichkeit stehen, um glücklich zu sein? Macht ein dicker Geldbeutel glücklich? Will ich Chef sein? Will ich alles aufgeben, um ein Ziel zu erreichen oder gebe ich mich auch mit weniger zufrieden und kann mehr machen? Wie wird das "Beste" gemessen und wer legt das fest? Muss das meinem Ideal entsprechen?
    Mir fallen da so Namen wie Sebastian Deisler, Tobias Rau, Timo Heinze und Lutz Pfannenstiel ein. Sind die unglücklicher als Oliver Kahn, Stefan Effenberg oder Thomas Müller?
    Wenn ich mir z.B. den Skisport ansehen, dann haben sich hier viele Alternativen zum Alpinen Skirennsport gebildet - Freestyle, Extreme Skiing, Skicross - und da wird teilweise auch gutes Geld verdient. Was kommt beim Fußball? Futsal? Fußball-Golf?
    Hier mal noch ein paar andere Worte: Nachhaltigkeit, Gesellschaft, Familie, Vergnügen, Spiel und Spaß, Werte, LEBEN.


    in der Schule lernen wir Tests (Klausuren, Proben usw.) zu bestehen und beim Sichtungstraining dem Sichter zu gefallen (gefällt dem Trainer wenn man abspielt, dann spielt man halt den Ball ab, wenn man dabei bleiben möchte). Ich bin mal gespannt, ob das zukünftigen Generationen noch reicht und ob sie das System verteidigen werden.

    Nachdem Verschieben im Mannschaftsverbund oftmals in Richtung ballorientiertes Verhalten tendiert, empfehle ich American Football und Rugby in ihrer Urform oder Kinderform. Und dann natürlich Fußball mit den Regeln der beiden Spiele. Die Spiele sind einfach zu erklären und die Jugendlichen/Erwachsenen verhalten sich automatisch ballorientiert und verschieben hin zum Ball.

    Ich finde auch, dass die Übung gut aussieht, aber in Bezug auf die Überschrift gefällt sie mir nicht. Wäre die Überschrift irgendetwas mit 4er Kette würde ich sagen OK. Bei einem Mannschaftsverbund gehört bei mir mehr dazu. Hier verschiebt nur die 4er Kette - die Stürmer dürfen in der Verteidigung gar nicht mehr mitmachen.

    Ich bin ein bisschen belustigt:
    - es wird in einem Trainerforum nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gefragt: in keiner Trainerausbildung im Fußball wird wissenschaftlich gearbeitet :)
    - es wird auf einen ZEIT Artikel verwiesen, der eine Stiftung erwähnt - auch das Wort Akademie ist nicht geschützt (Hennes-Weisweiler-Akademie) ;) (genauso wie z.B. Labor - das nutzt ein anderer Professor)
    - der Beruf bzw. Titel Trainer ist z.B. auch nicht geschützt


    Ich finde weder wissenschaftliche Arbeiten die für noch gegen ein Passspiel in der F-Jugend sprechen - wäre vielleicht mal ein Thema für einen Sportwissenschaftler. ;)


    Ich bin kein Gerald Hüther Anhänger, aber ich denke über seine Aussagen nach (und nicht über die Person). Und da sind für mich die Fragen
    - kann ich einem Kind etwas beibringen?
    - muss ich dem Kind etwas beibringen?
    - wie lernt ein Kind?
    aus meiner Sicht durchaus berechtigt. In dem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob die Kinder lernen oder wir sie konditionieren.


    Ich frage mich z.B. auch, was ist technisch der Unterschied zwischen einem Torschuss und einem Pass? Das Ziel ist ein anderes, einmal soll der Ball bei einer Person ankommen und einmal im "Netz zappeln" bzw. ins Tor gehen. Technisch habe ich aber die gleichen Möglichkeiten eines gezielten Innenseitstoß, Spannstoß usw. - der Einwurf bildet hier eine Ausnahme (ist auch ein Pass, zählt aber nicht als Tor und ist somit kein Torschuss). Bewegung kommt einmal durch den Torhüter ins Spiel (das Tor selbst ist statisch) und einmal durch den Passempfänger.


    Muss bei einem Passspiel auf einen Pass ein weiterer Pass folgen? Ab wann spricht man von einem Passspiel?

    nachdem der kleine Philipp L. mit dem Roby (Kinderroboter) im Wald war und dort spielend und tobend mit ihm die Blätter und Früchte des Waldes kennengelernt hat und aus Holz kleine Papierschnipsel produziert hat (Schule gibt es nicht mehr), setzen sich beiden in das vom Vater bereitgestellte selbstfahrende Auto, das sie zum Sportgelände fährt. Auf der Fahrt dorthin sieht Philipp sich seine Highlights des letzten Spieles an. Kommentiert werden diese aufgrund einer Einmalzahlung seines Vaters vom früheren Bundestrainer Jogi L. vom Videohersteller S. Philipps Vater lässt normalerweise die Software von G. Philipps Spiele kommentieren, aber zu Weihnachten hatte er sich etwas besonderes einfallen lassen und dieses Special Philipp geschenkt.
    Am Sportgelände angekommen holt sich Philipp aus seinem Spind den iShoe (zählt Ballkontakte; unterteilt je nach Software in gute und schlechte Trefferquote oder misst auch noch Schwungbewegung bzw. Schrittlängen und Fußstellung), den iBall (misst Schußkraft und -geschwindigkeit; liefert die Ballbilder), sein iTrikot (Protokolliert die Gesundheitsdaten von Philipp) und begibt sich auf den kameraüberwachten iCourt (misst Laufleistung, Fehlpassquote u.a.). Bevor er den Platz betritt werden seine bisherigen Daten eingelesen, so dass er in seinem Level weitermachen kann. Auf einer Leinwand wird im sein Level angezeigt und er kann seine nächste Trainingseinheit am Bildschirm auswählen (hier gibt es kostenlose und Premium Trainingseinheiten). Philipp entscheidet sich heute für eine kostenlose Trainingseinheit. Hier hat der Computer eine nach neuesten, wissenschaftlichen Erkenntnissen eine Einheit zusammengestellt und man kann sich mit anderen Spielern in der Welt messen. Die Premium Variante hätte ihm die Möglichkeit gegeben sich mit den besten zu messen und synchrone Rückmeldungen von Roby angestossen. ...


    Auf dem Nebenplatz trainiert der Grundeinkommensempfänger Mario B. die wilden Kerle. Mario B. hat zu den Jungs gesagt, sie sollen alles zu Hause lassen, womit man ihre Bewegungen kontrollieren kann und deshalb spielen einige mit freiem Oberkörper und Barfuß Fußball - ja, sie spielen nicht iBall, denn zum Glück hatte Mario B. noch einen alten Tango Fußball. ...


    Wer hat Lust weiterzuschreiben?