Beiträge von let1612

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    @Skriwer: deine Übungen aus Post 2 hier finde ich gut - ich würde sie nur noch mit verschiedenen Bällen machen und werfen hin und wieder mit schießen erweitern. Auch bin ich gerne mit mehreren Bällen unterwegs (z.B. beim Ball über die Schnur oder Völkerball). Das gilt für die G- und F-Jugend.


    Bei den Schulkindern bringen aus meiner Sicht Verbesserungshinweise oder Technikhinweise auch etwas - zuvor ist das aus meiner Sicht sinnlos (auch wenn ich es immer wieder probiere ;) ).


    Und ich bin ein Gegner von Torwarthandschuhen in dieser Altersklasse. Das Fanggefühl ist ohne Handschuhe intensiver (d.h. nicht, dass ich sie verbiete).

    Was möchtest du mit der Musik bewirken? Pushen braucht man G- und F-Jugendliche aus meiner Sicht nicht. Und einschläfern will ich sie nicht.


    Ich will keine Eltern in der Kabine (auch in der G-Jugend nicht - die paar Schuhe kann ich selbst binden) - da wäre laute Musik evtl. eine Abschreckung ;) (und somit ein Vorteil).


    Außerdem möchte ich, dass die Spieler miteinander kommunizieren und da wäre Musik hinderlich. Weiterhin bin ich mit G- und F-Jugendlichen auch nicht so lange in der Kabine, um hier eine Wirkung zu erzielen. Somit sage ich nein zu Musik in der Kabine - v.a. mit dem Hintergrundwissen, wie meine Kinder Musik hören (ich will das Lied, ich das; kaum ein Lied wird vollständig ausgespielt; es wird getanzt usw.). Da ziehen die sich nicht um und bereiten sich auf ein Spiel vor.

    @Grinch: beim Hallenfussball gebe ich dir Recht. Beim Futsal sind sie leider fast nur "Schießbude". Und beim Hallenfussball werden die Feldspieler oft zu den besten Torhütern gewählt.
    "Große Freude zeigte sich beim „Torhüter des Tages“. Dumitru Canea spielt bei den Löwen eigentlich als Stürmer und ist nur ersatzweise zwischen den Pfosten gestanden...."
    Topstar-Cup wechselt den Besitzer - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemei…-Besitzer-id28007522.html


    @Das_Huhn: Ich sehe in Deutschland auch kein Torhüterproblem - meistens ist die Position auch über Jahre durch denselben Torhüter besetzt - die gibt es nur 1x. Feldspieler weichen oft auf eine andere Position aus (vorübergehend oder für immer).

    @AKjfv: Ein NLZ braucht min. eine Mannschaft im Grundlagenbereich (U8-U11) (siehe 2. b) (http://s.bundesliga.de/assets/…0000/1107150_original.pdf)) - somit beginnt ein NLZ nicht erst in der U16. Weiterhin braucht ein NLZ min. 6 bis max. 9 Mannschaften im Aufbau- (U12-15) und Leistungsbereich (U16-23) - das erfüllt Eintracht Frankfurt z.B. mit 3 Mannschaften im Leistungsbereich (U16, U17, U19) und dann 3 aus dem Aufbaubereich (U15, U14, U12) - auch wenn sie die U15 auf ihrer Homepage als Leistungsteam aufführen (http://www.eintracht-frankfurt…sball/leistungsteams.html). Die U13 spielt in keiner Liga und zählt somit nicht.
    Greuther Fürth schreibt auf seiner Homepage von 15 Teams ("Auf den folgenden Seiten findet ihr alles Wissenswerte rund um unsere derzeit 15 Teams mit rund 260 Spielerinnen und Spielern." http://www.greuther-fuerth.de/…/kleeblatt-nachwuchs.html). Und als Ziel steht dort: "Mit allen Junioren-Teams in den höchsten Ligen spielen und dort die höchsten Meisterschaften erringen" (http://www.greuther-fuerth.de/…um/ausrichtung/ziele.html)
    Hoffenheim zieht 2. d) "Spieler des Grundlagenbereichs (U8-U11) müssen nicht am Wettspielbetrieb der Landesverbände teilnehmen." und nennen das dann kidz (http://kidz.achtzehn99.de/)

    Fair Play Liga bedeutet:
    1. Abstand der Zuschauer zum Spielfeld: ist in der Halle durch die baulichen Gegebenheiten schwer einzuhalten (könnte man sich etwas anderes überlegen)
    2. Die Trainer beider Teams agieren gemeinsam: ist möglich - selbst bei einer Kreismeisterschaft (die gewinnen nicht die Trainer, sondern die Kinder ;-))
    3. Die Kinder entscheiden selbst: ist möglich - und den Kindern ist es egal, ob es eine Kreismeisterschaft oder sonst ein Turnier ist
    Quelle: dfb.de


    Mir schreibt keiner vor, dass alle gleiche Einsatzzeiten erhalten sollen. Mir schreibt keiner vor wie viele Kinder ich mitnehmen und spielen lassen soll. Ich gewinne hier den Eindruck, dass man fair kein Spiel gewinnen kann und das glaube ich nicht - noch dazu erlebe ich bei den Turnieren, dass auch faire Mannschaften gewinnen können und Turniersieger werden können.


    Eine Kreismeisterschaft hat den Vorteil, dass mit jeder weiteren Runde die Mannschaften sich in ihrer Leistungsstärke anpassen - das ist doch schön (leider spielt man keine Trostrunde (bei mir würde das Champions League und Euro League heißen ;-)). Das beisst sich für mich nicht mit einer Fair Play Liga!

    Warum führt denn eine Kreismeisterschaft den Fair Play Gedanken ad absurdum? Fair Play hat nichts mit verlieren wollen, Wattebausch werfen oder nimm du den Ball ich will dir nicht wehtun zu tun. Fair Play heißt z.B. ein Foul zuzugeben, respektvoll miteinander umgehen und versuchen sich an die Regeln zu halten.

    @Prof. Dr. Trainer: Warum werden Spieler "begrenzt", wenn ich ihnen alternative Lösungsmöglichkeiten zeige? Ich gebe ihnen für ihren Baukasten zusätzliche Bausteine. Das ist für mich eine Erweiterung der Möglichkeiten und keine Begrenzung (unabhängig von der Lernmethode - wenn ich z.B. die Provokationsregel "Tore dürfen nur mit links erzielt werden" (Begrenzung) oder "Tore mit links zählen doppelt" (Belohnung, keine Begrenzung, aber auch keine Erweiterung) benutze. Erweiterung wäre für mich eher in die Richtung "es zählen nur unterschiedliche Tore" (Innenseite 1x, Spann 1x, Hacke 1x, Außenseite 1x, Dropkick 1x, Volleyschuss 1x usw.) - das ist zwar eine Einschränkung zum normalen Spiel, fördert aber die Variationen (und wenn ein Spieler zu mir sagt, dass war eine Innenseite auf das kurze Eck und vorher war es eine Innenseite auf das lange Eck wären das für mich auch 2 Punkte oder Tore ;-)).


    Zum Thema effektiv - effektiver -> beides war erfolgreich. Ich schaue höchstens darauf, ob das effizienter (mit weniger Mitteleinsatz) möglich wäre :)

    Was ist denn "kindgerechtes Aufwärmen"? Das jedes Kind einen Ball hat? Oder spielen die Fangspiele?
    Ich nehme auf Hallenturniere mittlerweile nur noch 2 Tennisbälle mit. Vor dem Turnier bekommen die Kinder diese zum Spielen - was auch immer sie damit spielen wollen. Und ja, ich werde dann angesprochen, ob sie nicht auch einen richtigen Fußball bekommen können. Den habe ich nicht dabei, weil ich auf ihn aufpassen muss und sie ihn nur in diesen 10-20 min. nutzen können. Die Tennisbälle habe ich in der Jackentasche und die bekommen die Jungs vor jedem Spiel im Kabinengang (woanders kann man sich in den meisten Hallen sowieso nicht auf ein Spiel vorbereiten). Damit haben die viel Spaß - und hin und wieder spielen auch gleich die Gegner im Kabinengang mit :) (die Gefahr das mit dem Tennisball etwas kaputt geht ist geringer als mit dem Fußball - ok, die Jungs haben soviel Spaß mit dem Tennisball, dass hin und wieder kleine Blessuren vorkommen. Die nehme ich für Lernprozesse aber in Kauf.) Und wenn ein Gegner mal wieder länger aufs Feld braucht, sind die beiden Tennisbälle auch sofort einsetzbar.

    @Prof. Dr. Trainer: nehmen wir mal an, dass es keine idealtypische Bewegung gibt (im Basketball gibt es z.B. den "Perfekten Wurf") und jedes Individuum seine eigene idealtypische Bewegung hat (beeinflusst von Größe, Gewicht, Hebeln, Geschwindigkeit usw.) und ich an der nichts ändern kann bzw. will. So gibt es doch Bewegungen/Techniken mit größeren und geringeren Erfolgsaussichten oder? Warum sollte ich diese meinen Spielern nicht zeigen?
    Nehmen wir das Beispiel Schuss in der F-Jugend: der F-Jugend Spieler schießt den Ball mit der Picke (Spitze). Diese Schusstechnik ist in der F-Jugend sehr erfolgreich. Mein F-Jugendspieler perfektioniert diese. Er schießt nicht, wenn er nicht mit der Picke schießen kann. Soll ich dem wirklich nicht zeigen, dass man auch mit dem Spann, der Innen- oder Außenseite schießen kann? Ich verbiete ihm nicht mit der Picke zu schießen, aber ich gebe ihm weitere Schuss-Möglichkeiten.
    Dem Straßenfußballer wird dies übrigens auch vorgemacht - meistens von den älteren Mitspielern. Und dann stellt sich der Straßenfußballer an die Wand und probiert es ein paar Mal trocken aus, bevor er es im nächsten Spiel anwendet - manchmal fragt er sogar den Größeren und lässt es sich nochmals vormachen (ist zumindest meine Beobachtung).

    Aus meiner Sicht kommt es auf die Mischung und Abwechslung an. Nur üben oder nur spielen wäre für mich als Spieler und Trainer langweilig. Deshalb sollte es Raum geben für beides.
    Gerade beim Schuss machen für mich auch ruhende Bälle Sinn (z.B. Freistoß, Eckball, Elfmeter, Abstoß). Allerdings wenn ich nur ruhende Bälle trainiere, dann fehlen mir die rollenden Bälle und als weitere Steigerung die unter Gegnerdruck und zuletzt die im Spiel.
    Weiterhin haben wir unterschiedliche Lerntypen, denen wir im Training Angebote machen sollten. Auch aus dieser Sicht haben die Lernmethoden ihre Daseinsberechtigung - und zwar alle.

    Was erwartet ihr von den Eltern und was tragt ihr dazu bei?
    Was habt ihr selbst als Elternteil für Erwartungen?


    Beispiele:
    - wenn ich einen Trainingsvergleich (1,5-2 h) mache, frage ich nach Kaffee und Kuchen und stelle Biergarnituren auf -> Eltern nehmen dort meistens Platz und rennen weniger auf dem Sportplatz rum (ja, ich mache auch eine Ansage vorher, aber ich biete eine Alternative); mit Kuchen im Mund wird auch nicht so viel reingeschrieen
    - ich mag als Elternteil keine langen Turniere -> somit mache ich die als Trainer auch nicht aus
    - muss bei jedem Spiel (2x 20 min.) ein Kuchenverkauf organisiert werden? Gab es früher auch nicht und die Vereine und Mannschaften haben überlebt
    - Warum muss ich eine Weihnachtsfeier oder einen Saisonabschluss machen? Wollen das die Kinder? Oder wollen die nicht lieber Fußball spielen?
    - früher war man bei einer Sportart und in einem Verein dabei - heute oftmals bei 2 oder gar 3 - und überall das gleiche, nur weil es Tradition ist?


    Gebt den Eltern (wie auch den Kindern) mehr Zeit. Lasst es sich entwickeln. Schafft das drum herum - Kinder bekommen einen Ball und Eltern setzen sich "kurz" in die Gartenwirtschaft zur Besprechung. Schaut mehr auf die Kleinigkeiten und seid nicht so Event getrieben - und weniger ist mehr :)

    Ich baue das regelmäßig in mein G-Jugend-Training beim Aufwärmen ein - z.B. Sprünge (Schnellkraft, Sprungkraft: Kraft = Masse mal Beschleunigung -> ohne geht gar kein Training :) ). Selbst ein Torschuss ist Schusskraft ;) . Und zur Stabilisation: z.B. Standwaage oder Sprünge in den Stand - ist zwar auch Gleichgewicht, aber auch Stabilisation. Und wird bei der Schuleignungsprüfung überprüft (Hüpfen auf einem Bein; Stehen auf einem Bein).
    Im Kinderturnen wird da viel mehr gemacht.

    Nimmt auch jemand Rücksicht auf den Gegner? Auch das ist für mich fair und mit meinem Gerechtigkeitssinn in Einklang zu bringen.


    Habe ich das Vorspiel sehr hoch verloren, dürfen aus meiner Sicht (sowohl als Trainer als auch als Elternteil) die Besten beim Rückspiel spielen, weil dies dem Gegner gegenüber fair ist. Und wenn ich in der Vorrunde hoch gewonnen habe, dann kann ich in der Rückrunde meinen schlechteren Spielern mehr Einsatzzeiten gewähren.


    Als Trainer genieße ich es, wenn ich keinen Wechselspieler habe - ganz früher durfte man beim Fußball nicht wechseln :) . Umso weniger, umso besser. Und als Elternteil spielt mein Kind lieber 1x viel als 3x wenig - wenn es kein Alternativprogramm gibt. Meine Wechselspieler als Trainer spielen auch während des Spiels (am besten gegen gegnerische Wechselspieler) am Rande (1 gegen 1; 2 gegen 1 oder 2 gegen 2 usw.).

    @Easton: warum stellst du die Frage, wenn du es besser weißt?


    Kleinunternehmerregelung sind 17.500 Euro im Jahr - und dann hat @Ersatzbank Recht, dann geht es um die Umsatzsteuer. Die Frage ist dann jedoch noch, was verdienst du außerdem noch (neben den Trainereinnahmen) und welchen Status hast du (Arbeitnehmer, Selbstständiger, Rentner u.a.)? Und das kann dein Steuerberater mit dir durchgehen ;)

    In der A-Jugend kommen nicht mehr so viele Eltern mit und darum gibt es hier weniger zu verdienen -> es werden weniger A-Jugendturniere durchgeführt.


    Die Einladungen für G-Jugend-Turniere nehmen extrem zu -> sinnvoll oder nicht kann jeder für sich beurteilen.


    Ich bin noch G-Jugend und wenn ich eine Hallenzeit am Wochenende bekomme, mache ich einen Trainingsvergleich oder Training - davon haben die Kinder am meisten. In der F-Jugend plane ich ein Turnier zu machen - wahrscheinlich jeder gegen jeden und ohne Tabelle und Preise - weder für den ersten noch für den letzten (aber die gibt es ja bei mir sowieso nicht :) ).

    @Powerzwergenpapa: auch die sind an die Regeln gebunden. Ein Beispiel: ein Verein hat viele Kinder lässt sie aber jahrgangsmäßig zusammen spielen. Darüber hinaus möchte er allen Kindern die gleichen Möglichkeiten bieten. Er macht aus einer großen Mannschaft 4 gleichstarke Blöcke und wechselt die Blöcke von Spieltag zu Spieltag durch. Dazu meldet er zwei Mannschaften. Und schon kommt er mit den Spielberechtigungen in Konflikt (siehe zu viele F1 Spieler vom Gegner in einem F2 Spiel) - und das obwohl der Verband das Vorgehen mit den Blöcken gut findet.


    @Goodie: dass ich als Jüngerer in einer Altersklasse höher spielen darf, das nutzen die NLZ ja oftmals. Dies geht im Jugendbereich gut, beim Übertritt in den Erwachsenenbereich ist dies jedoch eingeschränkt.


    Ich habe in der Jugend meistens 6-15:0 gewonnen - in Pflichtspielen. Wir haben uns darauf gefreut anschließend auf dem Bolzplatz mit den Ältern zu spielen (die in ihrem Jahrgang auch solche Ergebnisse hatten) und 2 Mannschaften zu wählen - da haben wir übrigens auch mehr gelernt (sowohl als jüngerer als auch als älterer Spieler). Und das ganz ohne Hilfe von Erwachsenen :)


    Wollten die Kinder/Jugendlichen auch die Pässe sehen?


    Wie würden Kinder einteilen?

    In der Schule hat der Lehrer jedoch nur einen Jahrgang und keine zwei!

    Mein Sohn (2010) geht mit 2009er in eine Klasse (1. Klasse) und die haben gemeinsam Sportunterricht. Im Verein spielen die 2009er in der F und er in der G-Jugend.