Beiträge von let1612

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    Warum muss mehr Geld in die Amateurvereine fließen? Warum nehme ich das Geld nicht für eine bessere Infrastruktur oder Werbung für den Fußball?
    - kostenlose Trainerausbildung
    - kostenlose Schiedsrichter (rechnen mit dem Verband ab)
    - DFB Fußballtrainer in Schulen (AGs; Zusatztraining)
    - Nachhaltigkeitsprojekte (nicht nur Sponsoring von Soccercourts, sondern auch deren Auslastung und Instandhaltung/Pflege)
    - Fußball-Events für Alt und Jung (evtl. ohne Tabellen und Mannschaften - sondern bunt gemischt => aus Spaß am Fußball!)
    usw. (ich denke hier im Forum würde es dazu noch viele Ideen geben :) )


    Subventionen werden oftmals nicht wirtschaftlich eingesetzt. Und die Kontrolle von z.B. einer DIN-Norm kostet auch nur Geld.


    Ich habe übrigens nie nach Geld gefragt als ich Fußball spielte und habe trotzdem eines bekommen (und das in der Bezirks- und Kreisliga) - und ja ich habe es genommen.

    Der Bundesliga Report 2016
    DFB Finanzbericht 2015



    Zuerst waren es die Bundesligisten (1. und 2. Liga -> Ligaverband (DFL)) jetzt kommen die Amateurvereine (ab 3. Liga) und dann vielleicht die Frauen, die Schiedsrichter, die Jugend, der Breitensport usw. Wo will der DFB hin? Warum gliedern die sich alle aus? Sie hatten bzw. haben doch heute schon Vertreter im DFB. Machen die ihren Job nicht richtig?



    Die A-Nationalmannschaft, der DFB Pokal, Sponsoren/Lizenzen und die Trainerausbildung bringen neben dem Grundlagenvertrag (DFL - ca. 6 Mio. €) und den Schiedsrichtern im Lizenzbereich noch Geld für den DFB - alles andere hat einen negativen Saldo.

    Der Nordwestdeutsche Volleyball-Verband veranstaltet auch in diesem Jahr wieder einen kostenlosen Volleyball Trainer MOOC (Massive Open Online Course). Ich habe im letzten Jahr am ersten MOOC schon teilgenommen und konnte einiges für das Fußballtraining herausziehen. Falls jemand Interesse hat, gibt es hier weitere Informationen und den Link zur Anmeldung.

    @AKjfv: Was wäre eine bessere Überschrift gewesen? Mich erinnert das an einen Pawlowschen Hund, der beim Glöckchen sabert. Bei 5 bewegen sich meine Kinder.


    Mit dem Runterzählen wollte ich keine Handlungsschnelligkeit trainieren. Ich wollte auch keinen Lerneffekt erzielen. Ich möchte nur, dass der Ball ins Spiel gebracht wird - und das durchaus nach einer Wartezeit (und noch dazu bei einem ruhenden Ball - einer Spielunterbrechung). Ich bin mir auch bewusst, dass ich mich in der G-Jugend befinde und berücksichtige das auch. Die Entscheidungsqualität ist wie schon erwähnt nicht besser oder schlechter, ob ich eingreife oder nicht - der Ball ist schneller wieder im Spiel.


    Nachdem ich der G-Jugend und des "normalen Fußball" in dieser Jugend sowieso kritisch gegenüberstehe, gehe ich da mit @Ersatzbank und schiebe es auch auf die Spielform. Wenn ich mit Eindribbeln spiele, ist der Ball ganz schnell wieder im Spiel. Und ja, ich werde mir zukünftig auf die Zunge beißen, weil ich diese Beobachtung gemacht habe (Fische ;) ).

    Einen Einfluss auf die Entscheidungsqualität konnte ich bisher nicht feststellen :) - das machen sie gut.
    @pd33: ab sofort denke ich an Fische in der Situation, vielleicht werde ich dadurch geduldiger :)

    Ich habe kürzlich bei einem Hallenturnier festgestellt, dass ich meine Kinder (unbewusst) konditioniert habe.
    Mich stört bei einem Spiel mit Seiten- und Toraus wenn die Kinder lange brauchen um den Ball wieder ins Spiel zu bringen. Deshalb habe ich irgendwann im Training angefangen, wenn es mir zu lange dauert, von 5 herunter zu zählen. Schaffen sie es in der Zeit nicht den Ball ins Spiel zu bringen, bekommt der Gegner den Ball.
    Kürzlich beim Hallenturnier dauerte es mir auch zu lange und ich sagte 5-4- und der Ball wurde gespielt. Bei der nächsten Ecke vergingen bestimmt auch 10 Sekunden und ich sagte 5-4- und innerhalb der 2 Sekunden wurde der Ball gespielt.


    Meine Frage an euch, was wendet ihr an, dass der Ball wieder schnell ins Spiel gebracht wird? Auch wenn es die 4 sec. Regel im Futsal gibt (wird bei höheren Jugend-Mannschaften auch angewendet), hätte ich gerne, dass die Kinder von sich aus den Ball schnell ins Spiel zurück bringen. Welchen Tipp habt ihr?


    Hinweis: ich spreche nicht vom Ball holen. Der Ball liegt bereits beim Eckball oder auf der Linie.


    Vielleicht habt ihr auch noch andere Beispiele für ungewollte Konditionierung. Wir müssen ja nicht alle die gleichen Fehler machen.

    Das Thema gab es hier schon einmal: Fussballschule mit einem sehr guten Beitrag von TRST


    Wer sich über das Gründen Gedanken macht, dem kann ich die kostenlose Onlinekurse von gruenden-live.de (ganz unten auf der Seite) zum Einstieg empfehlen.



    Das Finanzamt klärt mit dir, ob du Freiberufler oder Gewerbetreibender bist - für mich ist das nicht so eindeutig, wie die anderen schreiben, weil ich nicht genau weiß, was du z.B. mit den Satz "von mir bekommt jedes Kind ein Trikot,was das Kind im Training anhaben muss" meinst. Verkaufst du das denen oder verschenkst du das? Gibt es auch noch eine Trinkflasche usw.? Das Finanzamt hilft dir da weiter.

    Hier mal ein Wettbewerber: http://www.all4you-fussballschule.de/


    Den Bundesligaclub haben wir auch: http://www.fcaugsburg.de/cms/website.php?sid=2ee0dbcda20b75254439265f80c80ae5&id=/index/nachwuchs/ferienfussballschule.htm



    Und eine sehr gute Fußballschulen gibt es auch :) (http://www.fussballferien.de/neufbs/stuetzpunkte_karte.php)


    Ich vermisse in den Beiträgen sowohl das unternehmerische als auch das fußballspezifische Konzept. Sorry - vielleicht funktioniert es trotzdem. Kannst ja mal die 10-15 Eltern der Kinder fragen, wie viel sie bereit wären zu zahlen.


    Übrigens müssen auch Vereine ihre Einnahmen und Ausgaben dem Finanzamt gegenüber offen legen - und ja, da gehört auch der Kuchenverkauf für die Mannschaftskasse dazu und erst Recht ein Fußballferiencamp gegen Bezahlung.

    Ich gehe davon aus, dass Abseits in ein paar Jahren technisch zu überwachen ist (intelligente Trikots; Chip im Ball; Piepsen für den Schiedsrichter).


    Ich würde mir wünschen, dass Spieler ohne Begrenzung fliegend ein- und ausgewechselt werden dürfen -> kein Zeitspiel; mehr Einsatzzeiten für alle; wahrscheinlich schnelleres Spiel (weniger Ermüdung) gerade in den unteren Klassen.

    @Ersatzbank und @TW-Trainer müssen wir dann nicht auch das Dokument mit den Sicherheitshinweisen "nicht nach hinten auf den Kopf abrollen/fallen" oder "nicht auf den Ellenbogen fallen bzw. Ellenbogen unter dem Körper" beim Abkippen (1. und 2.) ergänzen? Das beobachte ich bei Kindern öfters als das Fangen mit den Fingerspitzen (Sorry, habe ich noch nie gesehen bzw. zum Glück hatte ich das noch nie - wo ist Holz zum Klopfen? ;) )


    In Bezug auf Sicherheit kann man auch auf verschieden Bälle zurückgreifen: Softball, Gummiball, Gynastikball, Volleyball, Fußball - und dann sehe ich die Fehler und kann sie korrigieren.


    Kleine Anekdote (nachdem die Katze von Anzing hier auch schon erwähnt wurde):
    In meiner Prüfung zur "WFV-Jugendtrainer-Lizenz" (1990) hatte ich in der Lehrprobe das Thema "Torwarttraining". Teilnehmer waren D-/C-Jugend. Ich fragte den Torwart, der ohne Schwungbein mitzunehmen hochsprang, wie das ein Hochspringer macht. Die Antwort war, der nimmt das Schwungbein mit. Daraufhin fragte ich ihn, welchen Vorteil das noch hat, außer höher zu springen. Ein Stürmer antwortete "Ich würde weg bleiben."
    Der Prüfer sagte zu mir, dass dies zwar richtig ist, er das wahrscheinlich auch sagen würde, er mir dafür aber in der Lehrprobe trotzdem eine halbe Note abziehen müsste. :)

    @Goodie: wo ist hier der "Gefällt mir"-Button? Du sprichst mir aus der Seele :)


    Zu mir kam am Samstag ein Vater eines Spielers, der selbst eine Herrenmannschaft in der Kreisliga trainiert und sagte zu mir, dass meine Übungen auch ganz gut bei denen ankommen und die teilweise größere Schwierigkeiten als die Kleinen hätten :)

    Nachdem der Torwart nicht angegriffen wird, bekommen wir die Situationen aus den Videos der @Ersatzbank bzw. MFS leider nicht - obwohl sie mir sehr gut gefallen. Freilaufen und Tempo haben die anderen bereits erwähnt. Kreuzen (kennt man im Fußball) und blocken (könnte man beim Basketball und Handball abschauen) wären andere Lösungsmöglichkeiten.
    Ich würde den Torwart allerdings über außen kommen lassen, wenn er nicht angegriffen wird.
    Vorteile:
    - der Ball in die Spitze ist ungefährlicher, wenn er abgefangen wird
    - der Verteidiger in der Mitte darf über die Mittellinie
    - Gegner ist verwirrt und weiß nicht, wie er sich verhalten soll (eine Seite ist offen)

    @TW-Trainer: Der Kommentar hat mich geärgert ("Tja, da sieht man mal wieder wie wichtig eine Trainer- und Torwarttrainer-Ausbildung ist! Es reicht leider nicht das lesen, sondern man muß es auch verstehen! Die Unterschiede zwischen G- und F-Jugend sind riesig."). Er beinhaltet eine "negative" persönliche Wertung.


    Mir stellt sich die Frage, welche Übungen aus Post 2 von Skriwer für eine G-Jugend nicht geeignet sind und warum bzw. warum sie für eine F-Jugend geeignet sind.


    Und dann stellt sich mir noch die Frage, warum ich eine falsche Technik den Kindern zeigen soll ("Zeigen (mit einem Ball), dass man sich die Finger prellt, wenn man sie in Ballrichtung streckt."). In Mathe rechne ich ja auch nicht falsch vor. Und vor dem Fahrradfahren sage ich auch nicht zuerst, was alles passieren kann, sondern ich lasse sie es in einer sicheren Umgebung lernen und gebe Tipps wie man Fahrrad fährt. Mein Beispiel dafür ist immer: "Denke nicht an den rosaroten Elefanten." Und an was habt ihr jetzt gerade gedacht?