Beiträge von let1612

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    "die Erhöhung der Ausbildungsentschädigung eine beschlossene Sache. "Es wird einen größeren Topf geben, als die eine Million, die bisher an jene Vereine ging, die Lizenzspieler in den fünf Jahren vor deren Profidebüt ausgebildet haben. Ab der kommenden Saison wird das auf 4 bis 4,5 Millionen ausgeweitet", kündigt Schwenken an. Die genaue Summe hängt von der Anzahl der Spieler ab, künftig sollen alle Klubs, die den Spieler ab dem sechsten Lebensjahr ausgebildet haben, mit dem warmen Geldregen bedacht werden."
    Quelle: www.kicker.de

    Hat jemand Erfahrung mit diesen Toren: https://www.teamsportbedarf.de…t-1-20-m-x-0-80-m/a-1530/
    (Trainingsbetrieb)

    Mit diesen Toren habe ich leider keine Erfahrung, aber mit ähnlichen. Habe mir zuletzt diese zugelegt: Noorsk
    Die Haken direkt am Tor haben mir nicht gefallen - ich lege hinten immer ein Bauarbeiterhütchen darauf. Eins hatte einen Produktionsfehler, aber da habe ich sofort Geld zurück bekommen. Hatte zuvor ähnliche von relaxdays, die halten richtig gut - sind aber leider nicht mehr erhältlich.

    @Schnattl: dein Post gefällt mir sehr gut
    @totog: es geht also noch schlimmer "sauber sein müssen" :(
    @Premutos: ich teile deine Erfahrung - die heutigen "Fußballer" wollen Fußball spielen
    @Andre: ich wünsche mir, dass du wieder als Bambini Trainer anfängst :)


    Woran macht ihr Lust und Spaß der Kinder fest? Auch die Brülltrainer und Schlangen-steh-Trainer haben viele Kinder im Training und wenn die die Kleinen nach dem Training fragen, ob es ihnen Spaß gemacht hat, sagen die auch JA oder? Und auch deren Teilnehmerzahlen wachsen in der Altersgruppe Bambini oder sehe ich das falsch?


    Auch bei den Fußballschulen und -camps ist mein Eindruck, dass die Kinder immer jünger werden bzw. die Anzahl der Jüngeren steigt.


    Mein Experiment Bambini und G-Jugend ist in einem Monat beendet - und ja, ich wurde kein Fan davon, auch wenn ich Fortschritte bei den Kindern sehe (aber die hätten sie auch ohne mich gemacht). Ich akzeptiere das immer früher, weil ändern werde ich es nicht (mein Sohn bekam auch mit 5 Fußballschuhe - zwar als einer der letzten im Team, aber verhindern konnte ich es nicht. Bei Trikot und Hose bin ich froh, weil andere kommen mit der Jeans zum ersten Training und das geht aus meiner Sicht gar nicht - sage ich den Eltern dann auch immer deutlich :) ).


    Bin mal gespannt, ob sich der Altersgruppe mal die Wissenschaft annimmt und was die dann heraus bekommen ;) (gibt es noch Langzeitstudien in der heutigen Zeit? :P )

    Ich habe bei mir im Verein durchgesetzt, dass wir erst Kinder mit 4 Jahren beim Fußball nehmen (ab Sept. 2017 dürfen die 2013er mitmachen). Davor hat der Verein Mutter-Kind-Turnen und Kinderturnen. Ich frage mich aber, warum man dann schon in Sportarten denken muss. Könnte man dann nicht als Verein eine Bewegungsschule und danach vielleicht eine Ballschule anbieten? - unabhängig von der Sportart (Fußball, Tennis, Basketball usw.). Wegen mir könnte das auch ein tägliches Programm sein (muss nicht, aber kann), dass täglich von einem Trainer einer anderen Sportart durchgeführt wird. Somit hätte man Mutter-Kind-Turnen (0-2 Jährige), Kinderturnen (3-4 Jährige), Bewegungsschule (4-5 Jährige), Ballschule (5-6 Jährige). Sportartenspezifische Trainings erst mit Eintritt in die Schule.
    Ist das heute noch denkbar? Oder wären die Kinder bei den Nachbarvereinen?
    Wo führt das immer jünger noch hin?

    Da habe ich mit "Erwärmen" wohl das falsche Wort benützt - obwohl ich auf "Aufwärmen" verzichtet habe, lässt es diesen Schluss zu. Mir ging es eher ums Ankommen, sich auf das Training einlassen usw. Nicht um Herz-, Kreislaufsystem oder Muskelerwärmung (zumindest bis einschließlich E-Jugend) - bei Älteren und Erwachsenen würde ich z.B. nicht mit Fangspielen beginnen (ist mir das Verletzungsrisiko zu groß).
    Ein anderes schönes Thema ist die Diskussion über die Länge eines Trainings - warum wird von F-Herren in Deutschland meistens 90 min. trainiert? Routine? Tradition?
    Ich liebe und predige sowohl privat als auch beruflich Veränderungen - dennoch sehe ich auch Vorteile von eingefahrenen und vorhersehbaren Strukturen. Die Infrastruktur Fußball ist auch stabil (Tore, Feldgröße usw.) und das Spiel wird nicht langweilig. Ich versuche über viele Übungen, Spiel- und Wettkampfformen die Kinder flexibel zu halten - wahrscheinlich manchmal zu viel ;)
    Bei einer Spielform würde ich mich übrigens nie zu der Aussage "eher für den ..." hinreisen lassen und man kann aus meiner Sicht auch diskutieren, was gutes "Coaching" ist und ob man nicht auch etwas anderes ansprechen darf in einer Spielform als das wofür man sie gedacht hatte (ist aus meiner Sicht situationsbedingt - mit dem Wort besteht man übrigens jede Pädagogikprüfung ;) )

    Nicht das Kind liegt im Brunnen, sondern die Mannschaft ;) - die Kinder haben sich gut entwickelt und spielen in älteren und besseren Mannschaften.
    Was macht ihr mit den restlichen Kindern? Oder Bestand die Mannschaft nur aus 7 Spielern? Gibt es dann nur eine E1 und E2 oder nur noch eine Mannschaft?
    Was hat die Mannschaft in der F-Jugend zusammen gehalten? War es der Erfolg? Dann verstehe ich die Reaktion bei nicht Erfolg von Kindern und Eltern schon (Sozialisation). Oder wollten die Kinder in der F-Jugend einfach nur Fußball spielen und jetzt streben sie nach Höherem (was ist denn das Höhere? das evtl. auch von den Trainern des Vereins vorgelebt wird (Abgang zu den Älteren)).

    Zitat von AKjfv

    Kurze Ergänzung
    Insbesondere der bereits angesprochene Konzentrationsverlust, insbesondere bei den Jüngsten, spricht nach meiner Erfahrung gegen die klassische Dreiteilung des Trainingsaufbau.
    Spielformen die einen wirklichen Effekt haben sollen, gehören nicht ans Ende des Trainings.
    Aber das ist ein anderes Thema.

    Ich dachte mir das Thema könnten wir hier fortsetzen :) - weil im Thread hier schon einiges dazu geschrieben wurde.


    Ich habe in meinen 2 Jahren Bambini (U6 und Jünger - meine Definition ;) ) alles ausprobiert - Spiele am Anfang, in der Mitte und am Ende und ich kann keine Empfehlung geben - da ist aus meiner Sicht die Tagesform der Kinder der entscheidende Punkt. Auch hat es einen Einfluss, wann die Kinder von den Eltern zum Training abgegeben werden (und da war ich bisher ein schlechter Erzieher ;) ) . Noch dazu habe ich Probleme in diesem Alter von "wirklichen Effekt" zu sprechen - ja, die Kinder lernen etwas, aber ich kann es nicht eingrenzen (Training, Freizeit, beim freien Bolzen usw.).
    G-Jugend (bei mir U7) gehen viele schon zu Schule - dort wird von ihnen verlangt, dass sie 4-5x 45 Minuten sich konzentrieren und das oftmals noch ohne Bewegung. Deshalb erwarte ich da ca. 60 min. Konzentration - meistens gehen am Anfang 15 min. verloren, weil die Kinder erst kurz davor kommen oder gar zu spät kommen - und am Schluss (letzte 15 min.) lässt die Konzentration (und Kraft) meistens auch nach. Somit halte ich mich meistens an eine Dreiteilung 1. Einleitung (Erwärmen mit z.B. Fangspielen (aus meiner Sicht kann man alle Fangspiele mit Ball spielen :) - Diskussion aus einem anderen Thread, der meiner Meinung hier auch weiter geführt werden könnte) und Ballgewöhungsübungen), 2. Hauptteil (Schwerpunkt der Trainingseinheit z.B. 1 gegen 1, Torschuss (das größte Tor war bisher ein Handballtor in der Halle)) und 3. Abschluss (meistens verschiedene Spiele). In der Konzentrationsphase fordere ich die aber auch von den Kindern (z.B. wenn ich sage mit dem anderen Bein, dann möchte ich das auch sehen).
    Die Dreiteilung ist v.a. für mich als Trainer eine "Stütze" (30+30+30=90 min.). In der Halle weiche ich hin und wieder davon ab, weil mir die Zeit nicht reicht (wir haben nur 1h die Halle und 20+20+20=60 min. halte ich nicht so gut ein wie die 30 min. Schritte ;) ).
    In der F-Jugend (U9) sollte dann durch die Schule die Konzentrationsfähigkeit schon ausgeprägter vorhanden sein. Weiterhin steigen die fußballerischen Fähigkeiten - da sind aus meiner Sicht "Flow"-Erlebnisse (Fähigkeiten/Anforderungen) schon möglich bzw. zeitlich länger. Auch kommen dann in der E-Jugend einige Fähigkeiten dazu (die Andre immer wieder erwähnt - 4. Klasse Fahrradprüfung -> Entfernungen und Geschwindigkeiten können eingeschätzt werden).
    Die Dreiteilung gibt aus meiner Sicht allen Beteiligten Routine und Sicherheit - und es können/sollten/müssen (beim Verb bin ich mir noch nicht so sicher) in jedem Teil Spielformen (und Wettkampfformen) vorkommen. Übungsformen sind aus meiner Sicht in jedem Teil unschädlich (neutral).

    @RedDevil: bist du im IFAB-Gremium? :) - die Nettospielzeit ist bei den von der IFAB erwägten Regeländerungen drin (siehe kicker.de)


    Mir gefallen: Punkt 1, 2, 3, 6, 7, 9 - 8 könnte ich auch unterstützen, allerdings ist es mir zu unspezifisch (Kritik ist laut Definition eine Beurteilung und dann würde ich auch einen Punktabzug bekommen, wenn ich den Schiedsrichter lobe (ihm eine gute Beurteilung zukommen lasse) - darf man dann mit dem Schiedsrichter gar nicht mehr reden?)


    Welche Punkte findet ihr gut?

    Ich habe als Jugendanimateur bereits gearbeitet und kann euch sagen, dass Wasserspiele auch Jugendlichen und Erwachsenen großen Spaß machen. Auch sehe ich einen Trainingsnutzen von "Schneeballschlacht" und "Wasserbomben" - z.B. Werfen und Ausweichen. Ich sehe allerdings auch einen Nutzen von Basteln (z.B. Feinmotorik), Musizieren (z.B. Taktgefühl), Schreiben (z.B. Feinmotorik) usw. - und das habe ich auch noch nicht in mein Training integriert (Rechnen kam schon vor ;) ).


    @Libra: das mit dem "nimmt ... als Trainer zu ernst" kann man auch anders sehen. Ich biete nur einmal in der Woche Training an und bei mir müssen sich die Kinder in der G-Jugend nicht entschuldigen. Und so hatte ich kürzlich einen Fall, bei dem das Kind lieber ins Schwimmbad als zum Fußball ging - das ist für mich vollkommen in Ordnung! Da lasse ich los und bin auch nicht böse - ja, ich will sogar, dass sie vieles neben dem Fußball ausprobieren und betreiben. Mein Frage war provokant und rückte bei dir die Person des Trainers (Fußballtrainer oder Animateur) in den Mittelpunkt - mir geht es immer um den "Fußball" (Personen unabhängig). Ich könnte mir aber auch vorstellen vom Verein als Animateur eingestellt zu werden ;)


    In anderen Diskussionen hier im Forum geht es um leistungsorientierten Fußball, Drop out in der D-Jugend oder Aderlass in der A-Jugend. Man fragt sich warum? Eines meiner Trainerziele ist es die Faszination "Fußball" weiter zu geben, dann stellen sich aus meiner Sicht die anderen Fragen nicht. Ich habe mein ganzes Leben "Fußball" gespielt. Zuerst leistungsorientiert, dann breitensportorientiert (bei besseren und schlechteren Vereinen), aufgrund von Studium (damals gab es die Zweitspielberechtigung in einem anderen Landesverband noch nicht) und Arbeit/Freundin teilweise nur in Teilzeit (nur Training und wenn ich mal am Wochenende da war, habe ich auch gespielt - und ja mir war es egal ob 3. oder 1. Mannschaft) und dann nochmals breitensportorientiert (verlässlich). Ich war somit schon mal der "ich bin immer da" und "Unzuverlässliche" - immer mit entsprechender Kommunikation.


    Ich erlebe als Elternteil nun Weihnachtstraining, Ostertraining, Wassertraining, Verkleidungstraining usw. - von einem Event zum anderen (übrigens nicht nur im Fußball). Wo ich mich Frage, ob das sein muss und warum die Kinder nicht einfach zum FUßBALLtraining gehen - werden sie älter, bietet der Freundeskreis bessere Events an und dann gehen sie da hin - für mich logisch.
    Als Fußballtrainer erlebe ich Kinder, die spielen nur Fußball und kommen zum Training, weil das der Freund*in macht oder die Eltern wollen - natürlich dürfen die mitmachen, aber mit denen brauche ich als Verein nicht lange rechnen und sie bekommen von mir als Trainer kein Extraprogramm oder -aufmerksamkeit - und ja, wenn der Fußball in den Mittelpunkt rückt, kommt das von alleine wieder (habe jetzt wieder 2 Kinder mit 7 Jahren zu mir bekommen, die vor 2 Jahre in meinem Training keinen Spaß hatten - jetzt steht der Fußball in ihrem Mittelpunkt und sie haben Spaß).


    An anderer Stelle habe ich auch schon mal ein "Vereinskonzept" erwähnt. Ich habe den Eindruck, dass der Fußball immer mehr zum Auffangbecken wird - oder werden diese Wasserspiele auch beim Volleyball, Basketball usw. angeboten bzw. gefordert? (und kommt mir bitte nicht damit, dass dies in der Halle stattfindet - man kann auch nach draußen gehen).


    Und zu guter Letzt: ich habe übrigens nichts dagegen, wenn der Wassereimer gegen Ende meines Trainings zweckentfremdet wird und die Kinder damit Wasserspiele machen - nicht animiert, sondern aufgrund eigener Kreativität.

    War das ein Verbandsschiedsrichter? Wie aufgeheizt war die Stimmung? Die Entscheidung sollte dann situationsbedingt erfolgen (siehe 1860 gegen den Jahn). Ich hätte wahrscheinlich das Gespräch in der Halbzeit gesucht, wäre keine Besserung eingetreten (bei dementsprechenden Aussagen schon in der Pause), wäre bei mir jeder Spieler der nicht mehr wollte verletzt gewesen und das Spiel somit beendet (bei zuwenig Spielern geht es nicht weiter ).

    Einen Eimer Wasser zum Abkühlen aufstellen.
    Zum Thema Wasserspiele stelle ich mir die Frage: bin ich Fußballtrainer oder Animateur?
    Da lasse ich lieber das Training ausfallen und die Kinder treffen sich im Freibad.

    Als Trainer könntest du dich auf Kunstrasen und Hartplatz konzentrieren und die 2 Rasenspiele herschenken und trotzdem aufsteigen - als Spieler, der auf Hartplatz und Kunstrasen groß geworden ist, sage ich aber, dass jedes Rasenspiel eine wahre Freude war - lass deine Spieler Freude haben ☺