Beiträge von let1612

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    @Goodie: aus meiner Sicht: Ja!
    @Das_Huhn: wenn gute Spieler in gute Teams gehen, bekommen schlechte Spieler mehr Einsatzzeit in ihrem Team - ob sie die dann wollen ist eine andere Frage, weil sie verlieren dann evtl. mehr. Aber ich gebe dir Recht, dass es ein Punkt für einen Trainer sein kann nur die Stärksten spielen zu lassen.


    In dem Fall könnte man die FPL auf E und D-Jugend ausweiten und auch diese Karten verlosen. Dass der BFV ab U11 leistungsorientiert unterwegs ist, kann man auch dem Talentförderungsprogramm entnehmen.


    Und zu den Spielerzahlen: das ist aus meiner Sicht nicht nur ein Problem des BFV oder des Fußball. Ich stehe da der Professionalisierung der Kindheit skeptisch gegenüber.

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    - allerdings anderer Verband

    Ich gehe davon aus, dass der BFV ein bestimmtes Kontingent mit den Parkbetreibern (Legoland, Playmobil usw.) vereinbart hat und das kann er vergeben. In der G und F verlost er die Karten und bei E und D bekommen es die Rückrunden Sieger (man hätte wahrscheinlich auch "ausgeglichener" Gruppen schreiben können).
    Liegt das nun am BFV oder an den Parkbetreibern? Ich könnte mir vorstellen, dass die Parkbetreiber (und die Gesellschaft) das als Belohnung für die Kinder sehen - es wurde eine Leistung erbracht und die wird belohnt. Sieger dürfen da hin.
    Hätte man die Tabellenletzten eingeladen, wäre es ein Trostpreis - meist gibt es aber auch noch etwas Besseres wie einen Trostpreis (und das wollen die Parkbetreiber wahrscheinlich nicht mit ihnen in Verbindung bringen). Und jetzt mal ein Vorurteil von mir: obwohl die sich vielleicht schlechter ernähren und dann mit Cola und Pommes mehr Umsatz möglich wäre (Bitte nicht ganz ernst nehmen).
    Ich habe meinem Kind auch noch nie für eine schlechte Note eine Belohnung gegeben - darüber muss ich jetzt mal nachdenken.

    Du bist nicht allein :) - ich höre die Frage regelmäßig!
    Bei meinen Kindern ist es dann auch egal, ob man 7 gegen 7 oder 15 gegen 15 spielt - das ist für sie dann ein richtiges Spiel (egal wie viele Ballkontakte sie haben).
    Ich höre die Frage auch oft, weil ich dem Wunsch nicht nachgebe - und die Kinder kommen trotzdem zum nächsten Training.
    Woher kommt das? Ich könnte mir vorstellen, dass es davon kommt, dass am Wochenende auch 7 gegen 7 gespielt wird. Deshalb ist es dann für die Kinder richtiges Fußball. Falls hier jemand im WFV spielt (Spielenachmittage), habt ihr die Frage auch so oft?


    Ich kann aber auch eine Beobachtung von mir gestern beim Trainingsvergleich erzählen. Wir haben 1 gegen 1, 2 gegen 2 und 4 gegen 4 gespielt. Die Eltern saßen im Schatten und haben hin und wieder nach ihren Kindern geschaut. Nachdem ein Kleinfeld bereits aufgebaut war, habe wir zum Abschluss 8 gegen 8 spielen lassen. Plötzlich standen sehr viele Eltern auf und begaben sich zum Spielfeldrand - da hatten manche Kinder gar keinen Ballkontakt und zuvor hatten sie viele Tore geschossen. Warum schauen sich die Eltern das 8 gegen 8 an - wo ihr Kind evtl. nicht an den Ball kommt - nicht aber das 1 gegen1?

    Lese mal ein Buch, das nix mit Fußball zu tun hat.

    falls du eine Empfehlung möchtest: Das LOLA-Prinzip von Rene Egli


    auf dem Cover steht: "Das LOLA-Prinzip zeigt, wie Sie jedes Ziel mit weniger Zeit und Aufwand erreichen als auf die herkömmliche Art."


    LOLA steht für:
    LO = Loslassen
    L = Liebe (das sogar im Quadrat (ich kann hier nur den 2er oben nicht schreiben)
    A = Aktion/Reaktion

    Ich erlaube mir sowohl meine Kinder als auch die des Gegners zu loben oder zu tadeln.
    Beispiele:
    - wir laufen vom Spielfeld und der beste Spieler des Gegners posaunt raus, dass sie das Spiel nur wegen ihm gewonnen hätten. Den Frage ich dann schon, ob er alleine gespielt hat?
    - Die gegnerische Mannschaft beeinflusst beim 7m-Schießen mit "Hose rutscht" oder erschrecken vor dem Schuß - die Frage ich, ob sie wollen, dass wir das bei ihnen auch machen.
    - beim Trainingsvergleich (da ist sowieso alles einfacher) binde ich dem Gegner die Schuhe oder klatsche nach einem schönen Tor ab


    Ich achte auch bei meinen darauf, das sie Respekt vor dem Gegner haben und lebe das selbst vor. Emotionen gibt es von mir für guten oder schlechten Fußball - und nicht für Tore (ein bisschen ergebnisorientiert bin ich immer noch - zumindest nach innen. Das kann ich nicht komplett ablegen, weil die Eltern/Kinder natürlich(!?!) mit zählen und weil mir hohe Ergebnisse nicht gefallen (egal für wen)). Die Kinder sollen Jubeln - und normalerweise hält sich das auch immer im Rahmen, wenn es von außen nicht noch gepusht wird (ich "pushe" nicht!). Und den Schlachtruf kann man ja auch beeinflussen (z.B. wo und wann). Und auch sonst gebe ich zu bedenken, dass es Kinder sind und die sind nun mal ehrlich und emotional (im Guten wie im Bösen).

    @Ersatzbank: Ich bin ein Dueck Fan, aber in diesem Fall würde ich ihm widersprechen. Auf den Fußball bezogen: Ich brauche nicht den besten Fußballtrainer (Fußballlehrer) bei den Kleinsten, sondern den besten Kinderversteher, Fußballentertainer, Fußballclown, Neugierwecker usw. (habt ihr noch andere Bezeichnungen?). Ein Fußballlehrer kann in diesem Bereich nicht alle seine Kompetenzen (z.B. Taktik) einbringen und fühlt sich dann wahrscheinlich unterfordert oder begrenzt - pädagogisch ist er vielleicht überfordert, weil diese Altersgruppe in seiner Ausbildung kaum eine Rolle spielt. Und das wirkt sich auf seine Begeisterung und Begeisterungsfähigkeit aus.


    Das beste Training ist für mich eines, dass nicht eingrenzt. Ich mag auch so Sprüche mit denen wir groß geworden sind "vor dem Tor wird nicht quer gespielt" (was macht Bayern heute?) oder "Einwurf immer der Linie entlang" (raubt mir weitere Optionen) nicht.
    Dazu das Gleichnis: Von Menschen und ihrer Elefantenschnur (von Tanja Föhr, www.flickr.com) stellt das grafisch sehr schön dar.

    Machen die "besten" Trainer das "beste" Training? Gunter Dueck schreibt "Die Besten sollen lehren!" (ich denke, dass kann man auch auf den Fußball übertragen, wenn man will). Aber stimmt das?


    @Libra: Ich denke schon, dass man ein Programm aus dem Vorjahr nochmals machen kann. Ob allerdings das "beste" Training des Vorjahres auch dieses Jahr das "beste" Training sein wird, mag ich bezweifeln (da gibt es zu viele externe Einflüsse: Wetter, Laune der Kinder, Zusammensetzung usw.). Auch Lehrer machen nicht jährlich den Unterricht neu ;)


    Ich frage mich oftmals, was ist das "beste" Training für die Kinder? Ich möchte, dass sie viele Ballkontakte haben, ihre Technik besser wird, sie als Mannschaft spielen usw. - aber wollen das die Kinder auch? Oder reicht denen nicht auch, dass sie etwas gemeinsam mit ihren Freunden machen, sich ausprobieren wollen und deshalb alles alleine machen, sich gerne für einen Torschuss anstellen, weil sie da sich mit den anderen unterhalten und Quatsch machen können.


    Nachdem mal wieder Mai ist, könnte ich mein Experiment aus den Vorjahr wiederholen :) - jetzt sind meine Kinder alle ein Jahr älter. Mal sehen, ob ich das mache.

    So seit heute kann ich auch sagen, dass ich die (Ausgangs-)Übung mit meiner G-Jugend (2010er) gemacht habe :) - bis sie die meisten kapiert haben, war ich ganz schön laut ;) , aber beim 3. und 4. Durchgang habe ich mir dann auf die Zunge gebissen :D .
    Mir gefällt die Übung sehr gut, allerdings sind bei mir die meisten noch nicht so weit - jetzt kann ich mich fragen, ob ich die Übung öfters mache und die Kinder sich dann an die Übung gewöhnen oder ob ich sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder mache (z.B. nächste Saison in der F).

    zu Frage 1: Ich dokumentiere mein Training seit Januar 2015: letonline.wordpress.com - eine Geschichte drum herum gibt es bei mir nicht (begleite die 2010)
    zu Frage 2: Ich habe gerne so wenig wie möglich Auswechselspieler :) - habe aber mit meiner G-Jugend noch kein 7 gegen 7 gemacht. Wahrscheinlich nehme ich 9 Spieler beim 6+1 mit.
    zu Frage 3: Torwart wird rotiert - sogar ohne Torwarttrikot (nur andersfarbiges Leibchen). Es gibt auch keinen Spielführer.
    zu Frage 4: Eltern schauen auf das Ergebnis - ich nicht. Bisher kam kein Unmut bei den Hallenturnieren auf.
    zu Frage 5: Fortschritte sind zu erkennen - und da kommt es dann auf die Sichtweise darauf an, ob man hier von großen oder kleinen Fortschritten spricht :)

    Ich glaube unsere Kinder haben mehr Erfahrung im "Aussortiert" werden als im "Einsortiert" werden - Freizeitpark (ich brauche eine bestimmte Größe oder Alter), Einschulung (Zurückstellung), Grundschule (sitzen bleiben, nicht auf das Gymnasium kommen), Fußball (1er, 2er oder 3er Mannschaft). Wo wird einsortiert? Anzahl integrativer Kindergärten zu "normalen" Kindergärten; wie viele Kinder haben einen Schulbegleiter und wie viele haben keinen?
    Das NLZ hat die Leistung (L) bereits im Namen. Was müsste sich ändern, dass ein NLZ nicht mehr aussortiert? Ein NLZ muss die Kinder von der E- bis zur C-Jugend ausbilden und darf niemanden wegschicken? Darf von anderen Vereinen niemanden aufnehmen?
    Eine Trennung vom NLZ läuft meistens gut und fair ab - der Verein möchte das Kind ja weiterhin als Fan haben. Und die NLZs versprechen den Kindern nicht, dass sie Profi werden. Dieser Einfluss kommt meistens aus dem Umfeld des Kindes.

    Die spielen weiterhin Fußball und manchmal kommen sie zurück (Reus, Großkreutz - ok, die waren ein bisschen älter) oder werden wo anders erfolgreich :)
    Was passiert mit Kindern, die in der Schule aussortiert (z.B. Sitzen bleiben, die Schule wechseln müssen) werden? Was mit denen, die auf dem Bolzplatz als letzte gewählt werden?

    "Doch wie soll jetzt der große Sprung von den U-Mannschaften ins Profi-Team vonstattengehen? Rangnick hatte dazu erklärt, dass "spätestens im ersten U-19-Jahr" entschieden werde, ob ein Nachwuchstalent das Zeug für die erste Mannschaft hat. Ist das nicht der Fall, sollen Spieler in die 2. und 3. Liga verliehen werden."
    Quelle: Kicker.de

    Es gibt sicherlich Jugendmannschaften, die eine Jahrgangsstufe weiter oben spielen können (machen die NLZs auch) und wenn es zu ausgeglichenen Ergebnissen führt, finde ich das auch gut - aber das probiere ich vorher in einem Freundschaftspiel aus. Ich ärgere mich, wenn ein durchschnittlicher, jüngerer Jahrgang ein Spiel mit 11:0 gewinnt, weil der Gegner eine G-Jugend gemeldet hat, weil er zu faul ist Freundschaftsspiele auszumachen (bei uns gibt es zum Glück keine G-Spielrunde). Das bringt doch keinem etwas.

    Mich ärgern G-Jugendmannschaften, die in einer F-Spielrunde mitspielen und hoffnungslos unterlegen sind. Was soll das? Kann man da nicht Freundschaftsspiele im gleichen Jahrgang ausmachen?

    Ich denke immer gewinnorientiert - das setzte ich aber nicht mit ergebnisorientiert gleich! Eine neue Erkenntnis ist für mich auch ein Gewinn oder Erfolg - und schon sind wir bei erfolgsorientiert :) Und manche Entscheidungen treffe ich unter anderem auch aufgrund des Ergebnis (nicht des Spielstandes)

    Kräftigen mit Ball

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