Beiträge von let1612

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    Viel zu dem Thema "Vatertrainer" findest du auch hier: Vatertrainer, positiv oder negativ ?

    Und wie immer, wenn es um Menschen geht, lautet die Antwort: "es kommt darauf an .... - was für den einen richtig sein kann, führt beim anderen nicht zum Erfolg"


    Vieles ist auch nicht fußballspezifisch (z.B. Zeit für das Hobby und wie sieht es der Partner). Selbst bei Familienzeit gehen die Definitionen auseinander (z.B. muss es immer die ganze Familie sein?)


    Und als Vater wirst du deine Kinder immer mit anderen Augen sehen als es andere tun.


    Ich war früher Betreuerkind und habe diese Kinder/Jugendliche-Perspektive bekommen. Dann Vatertrainer (Tochter und Sohn - ist auch unterschiedlich - auch für die Kinder), da erfährt man oftmals erst danach, was an einem vorbei ging. Und jetzt Trainergespann mit der Tochter.

    Mein Fazit: die Erlebnisse bereichern die Beziehung - aber wie immer, es gibt nicht nur Höhen sondern auch Tiefen.

    Thomas0815-2 : Gegenstrom ist wie auf dem Video zu sehen. Rundlauf ist, ich mach ein Tor auf der anderen Seite und dann gleich anschließend wieder auf meinem Starttor. D.h. nur ein Startzeichen anstatt 2 beim Gegenstromverfahren um wieder zum Starttor zu kommen.

    bei Bambini: 3 gegen 0 bzw. noch besser und einfacher 2 gegen 0 (siehe z.B. youtube); nächste Stufe: Gegenstrom; Rundlauf - also Tor auf gegenüberliegender Seite und am/an Starttor(en)

    mit/ohne Wettkampf

    Wenn mir jedoch eine KI einen Trainingsplan für eine Saison erstellt, dann fehlen ihr aktuelle Infos zum modernen Kinderfußball.

    Die fehlen allerdings auch einigen Trainer*innen und Trainerausbilder*innen ;) - das ist kein Alleinstellungsmerkmal der "künstlichen" Intelligenz


    Leider ist die wöchentliche Trainingszeit vieler Mannschaften auf 180 bis 270 Minuten begrenzt und jede Minute auf dem Platz wertvoller als neben dem Platz für Video- und/oder KI-Analysen.

    Einverstanden. Allerdings hat hier auch niemand das Gegenteil behauptet. Und wenn es durch KI wirklich 180 bis 270 min. werden, weil durch sie das Training effektiver und effizienter wird, dann ist das doch um so besser.

    Basti81 : Ich stimme dir zu, dass es Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen gibt. Ich stimme dir auch zu, dass es dem einen leichter fällt und dem anderen schwerer.

    Ich stimme nicht zu, dass Ausdauer nicht trainiert werden kann (auch in dem Alter). Das ist falsch. Und wenn es trainiert werden kann, dann sollte ich das in meinem Training integrieren.


    Ich habe 24 2018er. Wir nehmen jeden und selektieren nicht. Und die schaffen alle ein Festival als 4er Team mit 7*7 min. Spielzeit im Fußball 3. Manche von ihnen - im Notfall - sogar zu 3. Die fitteren laufen mehr und die anderen etwas weniger, aber sie spielen alle. Warum? Weil es die neuen Spielformen zulassen.

    Und wie bekomme ich sie da hin? Ich lasse sie im Training auch viel spielen.

    Und ich frage mich immer, wie viel haben die Kinder gespielt und sich bewegt. Ich habe 75 min Training. Begrüßung und Verabschiedung - 5 min. weg. 2 Trinkpausen - 10 min. weg. Die eine oder andere Erklärung - 10 min. weg. Bleiben 50 min. Bewegungszeit - das ist praktisch die 7*7min. Spielzeit -> da müssen sie sich bewegen, dass sie sich auch über die Spielzeit hinweg bewegen können.


    Die Kinder brauchen Trainings- und Spielzeiten. Und bei den Trainingszeiten reichen auch 2 Einheiten pro Woche im Breitensport um am Wochenende ein Spiel zu bestreiten - und da laufen viele mehr als Beckenbauer und Müller früher.


    Beispielhaft hier mal ein Artikel der auf das Training von Kindern eingeht.

    Lindmann : das sind 8 Kinder für 2*25*5= 250 min. Spielzeit. Teile ich die Spielzeit durch 8 erhalte ich 31,25 min. pro Kind.

    Die 2 Anfängerinnen spielen 25 bzw. 20 min. - ist diese Spielzeit durch ihre körperliche Fitness limitiert? Aus dem Text lese ich heraus, dass es ihre fußballerischen Fähigkeiten und ihr Einfluss auf das Ergebnis sind.

    Könnten die beiden Anfängerinnen mehr spielen? Wahrscheinlich ja.


    Ist ein 7:1 Sieg ein Ergebnis bei leistungshomogenen Teams? Kann sein, aber in den meisten Fällen ist es das nicht - in der F-Jugend tendiere ich eher noch zum Ja als in der E-Jugend.

    Auf dem 5er Feld brauch ich ja genauso Auswechselspieler, wie auf dem 7er.

    Zwar haben wir eine Hand voll Kinder, die die 2x25 Minuten locker durchspielen können, aber der überwiegende Teil schafft das nicht. Schon oft erlebt, dass die Kinder von sich aus um Auswechslung bitten.

    Bei mir spielen alle 2018er im 3 gegen 3 Fußball 3 - meistens 4 Spieler (3 + Rotationsspieler) ein Team. Die spielen 7 Runden a 7 min. - d.h. 7*7*3/4=36,75 min/Kind -> in einem Spiel 3 gegen 3, dass intensiver als 5 gegen 5 oder 7 gegen 7 ist. E-Jugendliche sind 3 Jahre älter und sollen 2x25 min. nicht durchhalten?

    Wenn man mich fragt, liegt das am falschen Training (z.B. zu viele Standzeiten, zu wenig Intensität, zu wenig Aktionen) oder an der Möglichkeit des Durchspielens am Wochenende. Komischerweise können die Guten immer durchspielen - auch wenn sie keine Kraft mehr haben oder wenn sie nicht mehr laufen. Aber vielleicht habe ich da auch eine falsche Wahrnehmung.

    Zum einen würde uns dafür ein Trainer fehlen.

    Ihr trainiert die Jungs. Es fehlt dann vielleicht ein Coach ;) oder einfach eine Aufsicht (z.B. Elternteil).


    Die E1 spielt Fußball 7 - dort nimmt ihr 9 Kinder mit, die gut sind.

    Die E2 spielt Fußball 5 - dort spielen 4 spielstarke Jungs + 1 TW + 1 schlechterer Spieler als Rotationsspieler (es stehen ja nur 15 am Wochenende zur Verfügung)


    Sorry, bei den Annahmen würde sich für mich die Frage gar nicht stellen. Und 16 von 27 sind ca. 60%, die überhaupt Spielpraxis bekommen - und das in einer E-Jugend. Da läuft für mich etwas falsch.

    Und wenn es dir um "leistungshomogen" gehen würde, würdest du 3x Fußball 5 melden, dann könnten alle 15 Spieler durchspielen und es wäre "noch" mehr leistungshomogen.

    Jahrgang 2015 ist gerade E-Jugend. Da wird in Deutschland Fußball 5 oder Fußball 7 gespielt - wenn er da zu den 5 besten gehört spielt er - das ist in dem Alter auch im NLZ "noch" kein besonderer Spieler. Wenn ich dann noch die Quote nehme, wer von dem Jahrgang (1. Jahr E-Jugend) oben ankommt, dann sind das die wenigsten. Dein Kind ist somit wahrscheinlich guter Durchschnitt in Deutschland -> das ist bei den Erwachsenen später mal Landesliga.

    ruffy85 : diejenigen, die vor 20 Jahren gesagt haben, beschäftigt euch nicht mit dem elektronischen Spielbericht und schickt weiterhin das Papier an den Verband, müssen sich heute von anderen den Spielbericht ausfüllen lassen.

    Und wenn ich heute sehe, wo überall die VEO Cam steht und filmt, dann sollten sich die Trainer schon damit vertraut machen - und da bin ich nicht bei Xabi Alonso sondern eher bei Bill Gates ;)

    Und mit den Tools kann man auch die "Alttrainer" überzeugen. Dazu brauchst du nur mal einen Fitnesstracker einem Kind anziehen und dann sehen die auch, wie viel mehr ein Kind läuft, wenn es spielt als wenn es in einer Reihe ansteht :)

    Muss man sich nicht egal wo im Leben immer verbiegen?

    Verbiegen nein, anpassen OK.

    Sagst du deinem Chef die Wahrheit was du über ihn denkst?

    Ja. Es ist positiv ("love it") - ansonsten würde ich nicht mit ihm zusammenarbeiten (ich kann auch "leave it").


    Und z.B. der Verband hat mich geholt um den Kinderfußball einzuführen ("change it"), weil ich ihn zuvor kritisiert hatte. Ich habe in den letzten Jahren die "Bewahrer" und "ich will nicht auffallen" kennengelernt. Wir brauchen aber die Klinsmann, Sammer, Wolf, Nagelmann usw. die ihren Weg gehen, um insgesamt im Fußball besser zu werden.


    Und "Sorry", die alten Wege haben uns dort hin gebracht, wo wir heute sind - und da haben andere bessere Wege (z.B. Portugal, Spanien, Frankreich).

    Ich spiele immer wieder mit ChatGPT und die Trainingseinheiten werden immer besser - die Datengrundlage wird auch immer besser und erweitert. ChatGPT lernt auch schneller als ich ;) - es kommt nämlich auch auf die prompts an (und da habe ich wohl sehr viel Luft nach oben)

    Außerdem ist ChatGPT ein LLM (large language model) - es produziert Texte. Und trotzdem gehe ich davon aus, dass in 3-5 Jahren die Trainingseinheiten auf dem neusten Stand sind.

    Meine Erwartungen an die KI sind aber, dass ich mit ganz anderen Daten arbeiten kann und ich individuelle Anregungen bekomme - im Profi-Bereich heute schon möglich. Ich denke, dass wird auch in den Amateur und Jugendbereich Einzug erhalten. Es wird nur seine Zeit brauchen. Und dann ist die Frage, wer damit umgehen kann :)

    Ein interessantes Beispiel ist Eintracht Frankfurt: Dort durfte kürzlich ein 14-Jähriger bei einem Testspiel der Profis mitwirken solche Erfahrungen bringen junge Talente enorm weiter.

    Da bin ich mal gespannt. Es kann auch Karrieren zerstören, wenn zu früh zu viel gefordert wird. Und ein Verstoß gegen die Jugendordnung war das auch (siehe kicker.de).

    Wenn Kinder bereits weiter sind als der Durchschnitt, sollte man ihnen auch die Chance geben, mehr zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

    Verbietet niemand. Dein Beispiel darf bei der U17 mitspielen. Selbst deine U8 Spieler dürften dort mitspielen. Der Durchschnitt spielt allerdings in seinen Spielformen und muss sich nicht "verbiegen" für bessere oder schlechtere Spieler.

    Warum? Weil man sehr schnell merkt, dass der eigene Kopf mitunter schneller „weg“ ist, als einem lieb ist.

    Kritik am System ist weitestgehend unerwünscht.

    Offene und ehrliche Meinungen sind selten erwünscht insbesondere dann, wenn sie grundlegende Strukturen hinterfragen.

    "Love it, leave it or change it" - und wenn du es nicht ändern kannst/willst oder dir das Risiko zu hoch ist, dann kannst du nur noch lieben oder gehen.

    Grundsätzlich kann das funktionieren – doch im laufenden Ligabetrieb stellt sich die Frage: Wer hat die notwendige Zeit dafür? Letztlich werden auch wir Trainer an den sportlichen Ergebnissen gemessen.

    Die Trainer beschweren sich, dass sie an den sportlichen Erfolgen gemessen werden. Wer besetzt die Positionen, die bewerten? Meistens ehemalige Trainer - warum machen die es nicht anders?

    Auch wenn 3-gegen-3 derzeit die empfohlene Spielform im Spielbetrieb ist, stellt sich die Frage, warum es „falsch“ sein sollte, gelegentlich auch andere Formate wie 5gegen5 oder bei entsprechend entwickelten Spielern 7gegen7 auszuprobieren. Vielfältige Spielformen können zusätzliche Impulse in der Ausbildung setzen.

    Von was sprechen wir jetzt: vom Übergang der Spieler aus dem NLZ in den Erwachsenenbereich? Oder vom Kinderfußball?


    Im Kinderfußball haben wir einen Plan. Leider gibt es keinen Plan für den Jugendbereich und noch weniger Pläne für den Übergang zu den Erwachsenen. Und das ist nicht nur ein Problem für die NLZ, sondern auch für den Leistungs- und Breitensport.


    Und im Training darfst du deine Kinder alles spielen lassen - und da verbringen sie viel mehr Zeit als im Wettkampf.

    Lasse den Torwart andribbeln, dann ist es kein TW-Abschlag mehr und ihr spielt Überzahl. Wird er nicht angegriffen, dribbelt er und schießt ein Tor.