Habt ihr NLZs?
Spielen DFB oder BFV-Förderliga bzw. fahren mit ihren E- und F-Jugendlichen durch die Welt
- muss ich somit nicht beachten ![]()
Habt ihr NLZs?
Spielen DFB oder BFV-Förderliga bzw. fahren mit ihren E- und F-Jugendlichen durch die Welt
- muss ich somit nicht beachten ![]()
Ich würde beim Jahrgang 1 - 2,5 - 5 nehmen.
Beim gemischten Jahrgang sehe ich das so wie ScuBac
Jetzt geht es um die Gewichtung zwischen Stärke und Jahrgang.
Gerade hat ein mittlerer Altjahrgang die Stärke eines sehr starken Jungjahrgang -> nämlich 3.
Der starke Jungjahrgang hat 6. Der sehr schwache Altjahrgang 5. Der sehr schwache gemischte wäre bei 7,5. Ein starker gemischter bei 3.
Nachdem die Frage in einem andern Thread kam, wie man mitarbeiten kann ohne Funktionär zu werden, freue ich mich hier auf eure Ideen.
Thema: Einteilung von Ligen
Variablen:
Stärkemeldung: sehr stark - stark - mittel - schwach - sehr schwach
Jahrgang: alt - gemischt - jung
Ich würde gerne daraus eine Multiplikation machen und danach mit dem Ergebnis die Ligen einteilen.
Beispiel:
Stärke: 1-2-3-4-5
Jahrgang: 1-1,5-3
Multiplikation: kleinste Zahl ist die stärkste Mannschaft; höchste Zahl die schwächste
-> erste 18 Mannschaften eine Liga (sofern die Regionalität auch passt)
Gute Idee? Andere Idee?
Die Faktoren beim Jahrgang habe ich absichtlich so gewählt. Andere Ideen?
Meister gäbe es keine aber wer braucht die? Frag mal nen A-Jugendlichen ob er noch weiß, wievielter er in der D-Jugend war.
Das wissen viele noch - sogar einzelne (prägende) Spiele.
Ich führte die Diskussion kürzlich, ob man bei 10 Spieltagen 6er Gruppen macht mit Hin- und Rückspiel oder eine Einfachrunde mit 11er Gruppe (da kommt oft das Argument, dass der Heimvorteile in manchen Spielen nicht gegeben ist - schaue ich mir die 6er Gruppen an, dann gehen min. 70-80% der Spiele bei Hin- und Rückrunde gleich (S, U, N) aus). Bei einer Umfrage zur Gruppengröße unter den Vereinen haben wir ein 50:50 (6er oder 11er) heraus bekommen.
Und zum Thema Meister hieß es, lass doch die Kinder Meister werden. Die freuen sich und umso mehr umso besser.
vor 30 Jahren, als wir noch mit Straßenkarten im Auto jongliert haben, mag das ein Problem gewesen sein.
Hast du schon einmal die Wünsche der Vereine zu den Spielen gesehen? Es sind so Sachen, wie die F-Jugend darf nicht spielen, wenn die 2. Mannschaft spielt (Spieler der 2. Mannschaft trainiert die F-Jugend) oder die D2 soll immer vor der D1 spielen, aber das nur an geraden Wochenenden, weil an ungeraden die C-Jugend spielt usw. Da ist teilweise selbst die KI machtlos ![]()
Bei uns in Bayern haben wir noch das Glück, dass wir genügend Plätze und Freiräume haben, aber in anderen Teilen der Republik sind die Plätze teilweise von 8-21 Uhr durchgeplant (Bezirkssportanlagen mit mehreren Vereinen).
Gibt es eine solche Übersicht auch von Bayern?
Die Daten gibt es beim DFB - allerdings nicht so schön dargestellt.
Sehr interessante Diskussion.
Ich finde 4 Trainer für eine D-Jugend auch krass - aber eher aus meiner Sozialisation heraus. Früher gab es 1 Trainer + 1 Betreuer und vielleicht noch einen, der übergreifend die Torhüter trainiert hat. So habe ich alleine 12 F-Jugendliche oder 16 C-Jugendliche trainiert. Ob ich das heute so machen würde? Wahrscheinlich nein.
Im nächsten Jahr trainiere ich eine F-Jugend (34 Kinder) mit einem Erwachsenen und 3 Jugendlichen. Und wenn wir mit 6 Teams am Wochenende beim Festival spielen, brauche ich schon ein weiteres Elternteil. Wenn die Jugendlichen selbst spielen, werden es mehr. Und alle sollten in etwa die gleiche Philosophie leben, um den Kindern Sicherheit und Geborgenheit zu liefern sowie berechenbar zu sein. Das ist schon eine Herausforderung auch wenn nur einer die Richtung vorgibt.
Was beobachte und erlebe ich auf den Fußballfeldern? Teilweise 3-4 Trainer, die unterschiedliche Anweisungen geben. Ressourcen, die im Training nicht genutzt werden (2-3 Trainer stehen rum; Übungen und Spiele werden nicht in kleinen Spielformen auf mehreren Felder gespielt, sondern auf einem in großer Spielform - oft dann noch mit den Trainern als Spieler (Ballkontakte pro Kind sinken)). Die Kinder gewöhnen sich an viele Trainer und können ohne kaum noch selbst Spiele durchführen - ist eine subjektive Meinung ohne Belege.
Und die Thematik "Vatertrainer" habe ich gerade noch gar nicht berücksichtigt.
das war hier schon mal Thema
Machen ist viel krasser als wollen ![]()
Beispiele aus meinem Umfeld:
Elternteil:
- man hat Einfluss auf die Wahl des Vereins
- man kann sich selbst einbringen
Trainer:
- unter dem Begriff Training dürft ihr fast alles machen (z.B. Trainingsfestival)
- Fußball 3 Bolz: Kinder bolzen unter der Aufsicht von Eltern (anstatt Training) auf dem Vereinsgelände
- selbst kostenlos Festivals anbieten und fremde kostenpflichtige Festivals boykottieren
- kleine Spiele im Training: Freude, Intensität und Wiederholung
- nur 1x Training anbieten
- Training kindgerecht und multisportiv aufbauen
-> vieles davon führte trotz Vorurteilen zu mehr anstatt zu weniger Kindern
Verband:
- 3x U20 Spieler in der U19
- 3x älterer Jungjahrgang in der Jugend darunter, wenn es keine eigene Spielmöglichkeit in der Altersklasse gibt
- Meldeliga im Kreis (evtl. Ausweiten auf Meldeliga im Kreis)
- Auf- und Abstieg im Winter
- Fußball 3 und 5 im Festivalbetrieb mit 6 Vereinen
Nur einige Beispiele, die es gibt. Ich gebe euch Recht, dass noch viel mehr Innovationen möglich wären - aber bitte sagt mir, wo wir in Deutschland richtig innovativ unterwegs sind. Der Fußball ist nur ein Abbild der Gesellschaft - die allerdings in den letzten Jahren einige Veränderungen mit gemacht hat. Und darauf lässt sich aufbauen.
Flächendeckend das Hammes-System über die Jugend ausrollen. Hammes-System: Die erste Runde wird gesetzt, danach spielen immer die Tabellennachbarn gegeneinander. Nach jeder Runde wird neu geschaut wobei man das mehrfache Aufeinandertreffen vermeidet.
Ich finde das Klasse. Was sind die Voraussetzungen? Viele Spieltage -> viele Mannschaften (weniger Gruppen -> weniger Meister) -> größere Entfernungen.
Anspruch an Flexibilität und Mobilität der Vereine steigt - ich weiß immer erst 1 Woche im Voraus meinen Gegner und den Spielort.
Das sollte mit KI doch leicht zu organisieren sein.
Zuerst braucht die KI eine Akzeptanz. Die KI kann das auch in naher Zukunft, aber lassen es die Handelnden zu? Und ist allen bewusst, was das dann bedeutet? Ich glaube: Nein.
hier die Zahlen vom WFV seit 2003 - und ich sehe (leider) keine Trendwende
Allerdings, mein Gott, warum nicht auch in der E-Jgd ein bisschen Torwarttraining machen. Ist doch voll ok. Torwarttraining ist auch Koordinationsschulung.
Hat sich hier jemand gegen Torwarttraining geäußert? Aus meiner Sicht nicht. Es wurde sogar für mehr Kinder gefordert.
Da hilft auch nicht der Wunsch nach Gleichmacherei noch in der E Jugend.
Wenn Gleichmacherei heißt, dass alle Kinder gleiche Ausgangschancen bekommen, dann habe ich diesen Wunsch und nehme es als Kompliment an. Wenn es heißt, dass alle Kinder das gleiche gut finden sollen und alle gleich sein sollen, dann ist das nicht mein Wunsch. Jedes Kind soll sich entfalten können und sollte eine breite Grundlage bekommen.
Und wenn ich die Sportwissenschaft beachte, dann sind die gegen eine zu frühe Spezialisierung, weil die meisten Spitzensportler in jungen Jahren mehrere Sportarten betrieben haben und die Chance größer ist ein Spitzensportler zu werden.
Und ein Neuer bei unserer Bevölkerungszahl ist aus meiner Sicht nicht viel. Hätten wir mehr Kinder gefördert, hätten wir evtl. mehr Neuers bekommen. Noch dazu sind die Torhüter, die in der F- und E-Jugend ausgewählt werden nicht unbedingt die, die motorisch am besten sind. Wir könnten somit bessere Torhüter haben, wenn wir die breite Erhöhen und die Kinder sich erst später spezialisieren müssen.
Und zum googeln: habe gerade mal Mozart gegoogelt ![]()
Ich glaube, dem TE ging es aber um spezifisches Torwarttraining für diejenigen, die schon etwas mehr wollen. Und hier fände ich es weniger zielführend, wenn das die ganze Mannschaft macht
Und wenn ein Stürmer mehr will, dann machen wir mit ihm Stürmertraining? Torschußtraining? Das braucht ein Verteidiger nicht, weil der schießt sowieso nie auf das Tor.
Das ist aus meiner Sicht ein falscher Ansatz in der E-Jugend. Hier sollten alle, die es wollen, jede Position mal ausprobieren dürfen und darauf vorbereitet werden.
In vielen Vereine bestimmt der F- oder E-Jugendtrainer, wer später bei den Herren im Tor spielt. Einmal drin und gut, kommt man nicht mehr raus aus dem Tor - und das wird durch das individuelle TW-Training noch verstärkt.
Wir sind hier im Grundlagenbereich (E-Jugend) und deshalb sollten wir auch Grundlagen für alle Positionen im Fußball legen.
Fallschule: Super! - machen das Judokas auch nur zu 4.?
Fangen/Werfen: auch Super! geht das auch nur zu 4.?
Warum begrenzt ihr euch? Sollte ein Kindertorwarttraining nicht auch spielerisch ablaufen. Welche Spiele kennt ihr für 4?
Ich kenne einige für mehrere Kinder:
Ball über die Schnur - im 3 gegen 3 wären es schon 6 auf einem Feld. Bei 2 Felder wären es 12.
Kinder- und Erwachsenentorwarttraining sind unterschiedliche Trainingsformen!
Der SR kann nur feststellen ob ein Spielrecht für den entsprechenden Verein besteht, alles andere ist Sache des Spielleiters und der Sportgerichte.
Sportgericht: ja - Meldung durch den Schiedsrichter oder einen Verein; Spielgruppenleiter: nein
Warum es technisch heutzutage nicht möglich sein soll, dass schnell zu überprüfen, ist eigentlich auch ein Thema für diesen Thread.
Das müsste man programmieren
- und da gibt es zwischen den Landesverbänden sehr große Unterschiede
(selbst in den Landesverbänden gibt es unterschiedliche Regelungen (Pokal und Liga)).
Jetzt wäre ich mal auf eine belastbare "Regelstelle" gespannt, ich hab nämlich (noch) nichts zu dieser Aussage gefunden.
Genau. Es gibt keine Regelstelle für den Spielleiter in Bezug auf die Spielberechtigung.
Spielberechtigung: §16 (hier)
"Die Spielberechtigungen für mitwirkende Spieler sind bei allen Spielen vor Spielbeginn dem Schiedsrichter nachzuweisen."
und
"Kann die ordnungsgemäße Spielberechtigung für die mitwirkenden Spieler nicht vor deren Einsatz vorgelegt werden, hat der Schiedsrichter hierüber eine Meldung zu verfassen."
auch hier der Schiedsrichter:
"Ein Spieler, der zu Beginn des Spiels nicht auf dem elektronischen Spielbericht der Spielerliste oder auf dem Ausdruck des elektronischen Spielberichts steht, hat sich vor seiner erstmaligen Einwechslung persönlich beim Schiedsrichter
(an der Seitenlinie) anzumelden. Der Schiedsrichter hat diese Person dann nach dem Spiel auf dem elektronischen Spielbericht, der Spielerliste oder auf dem Ausdruck des elektronischen Spielberichts zu ergänzen und das Spielrecht zu überprüfen."
und §18 Spielleitung regelt wie man zu einem Schiedsrichter kommt.
Dann hat sich in den letzten 10 Jahren aber viel verändert.
"Viel" definiert wohl jeder anders
. Es gab Änderungen in den letzten 10 Jahren - sogar in den letzten 6
, weil länger bin ich noch nicht dabei.
Also da gehört eine Anzeige gegen den Spielgruppenleiter her, wenn er das anhand der Spielberichtsbögen nicht merkt,
Schon mal die Durchführungsbestimmungen gelesen (Bayern)? Das Spielrecht stellt der Schiedsrichter fest. Ist der nicht da, dann derjenige, der pfeift. Gibt es keinen Schiedsrichter sind dafür die Trainer verantwortlich. ScuBac hat alles richtig gemacht.
Ich finde die Diskussionen über das Alter in Bezug auf Fußball immer krass. In der Schule akzeptieren wir, dass Schüler später eingeschult werden, ein Jahr freiwillig wiederholen und sitzen bleiben können. Dort legen sie mit ihren Noten und Abschlüssen die Grundlage für ihr späteres Leben -> da ist es kein Problem, dass im Abitur ein 17-jähriger die gleiche Leistung bringen muss wie ein 19-jähriger (z.B. 12,0 sec. auf 100m für 15 Punkte in BaWü - differenziert übrigens auch nach Bundesland). Das fließt in den NC ein und bestimmt das weitere (Studien-)Leben. Und im Fußball haben wir jeden Sommer einen Wechsel der Jahrgänge (z.B. gerade F-Jugend 2016/17 und nächste Saison 2017/18) - und wehe ich spiele mit 2017er jetzt noch in der G-Jugend mit und in 1,5 Monaten sind sie zusammen).
Ja, ich trenne auch nach Jahrgang, weil es ein objektives Kriterium ist. Trotzdem finde ich es verrückt und widersetze mich manchmal - Regeln sind in Deutschland gerade im Fußball auch nicht einheitlich
(z.B. Alter von Mädchen, die bei Jungs mitspielen dürfen).
"Prof. Dr. Heinz Reinders, Leiter der Studie, betont: „Unsere Analysen zeigen, dass gerade jene Vereine, die strategisch vorgehen und ihre Nachwuchsarbeit konsequent an klaren Zielen ausrichten, deutlich erfolgreicher sind. Diese sogenannten Next-Gen-Vereine schaffen es nicht nur, neue Spielerinnen und Spieler sowie Ehrenamtliche zu gewinnen, sondern bieten ihnen auch ein Umfeld, das sie langfristig an den Verein bindet.“ Besonders beeindruckend sei, so Reinders, dass diese Vereine eine Balance zwischen sportlicher Leistungsförderung und sozialer Integration herstellen – und das für Jungen und Mädchen gleichermaßen."
"Überraschend deutlich wird zugleich, dass klassische Maßnahmen wie finanzielle Anreize eine untergeordnete Rolle spielen. Lediglich 15 Prozent der Vereine sehen dies als geeignete Maßnahme an, um Spielerinnen und Spieler oder Ehrenamtliche von einem Engagement im Verein zu überzeugen. Vielmehr ist es die direkte persönliche Ansprache an Eltern und Jugendliche (89 Prozent), auf die die Vereine zurückgreifen. Erfolgreiche Fußballklubs weisen insgesamt eine Wertschätzungskultur und langfristige Bindungsstrategien auf. Dabei zeigt sich, dass digitale Anwerbungswege zwar genutzt werden, aber noch zu selten durch nachhaltige Programme wie Schulkooperationen ergänzt werden."
Sind Spiele der Frauen gegen die männliche Jugend eine gute Idee?
"Gegenüber dem „Blick“ sagte Sven Micossé, Mediensprecher des Schweizerischen Fußballverbandes: „Es ist im Frauenfußball nicht unüblich, gegen Juniorenteams anzutreten. Das Ziel: einen gewissen Wettkampffaktor miteinzubringen. Der Fokus in dieser Phase der Vorbereitung liegt auf dem physischen Aspekt. Losgelöst vom Resultat kommen diese Trainingsspiele in puncto Intensität und Laufleistung unseren Länderspielen sehr nahe.“
Quelle: sportbild
