Beiträge von let1612

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    Gerhard Heinze; 1,76m

    Andreas Köpke; 1,82m

    Stefan Klos; 1,81m

    Guillermo Ochoa; 1,83m (Mexiko)

    Yann Sommer; 1,83m (Schweiz)

    Andriy Pyatov; 1,80m (Ukraine)

    Patrick Pemberton; 1,78m (Costa Rica)

    David Ospina; 1,83m (Kolumbien)


    "Es steht außer Frage, dass eine Körpergröße von 1,87 m bis 1,92 die konstitutionellen Idealmaße sind, doch hat die Vergangenheit gezeigt, dass deutsche Top-Torhüter wie Köpke, Klos oder Enke weit unter den Idealmaßen lagen und trotzdem herausragende Torhüter, national wie international, wurden."

    Quelle: Steffen Krebs, imspiel-magazin.de

    Don Quijote , Trainer E und luibo : Danke für eure Antworten!


    luibo: Du hast dir nicht nur die Tabelle angesehen oder? :) Ansonsten höchsten Respekt! Ich hatte mir das nicht so genau angesehen und war bei beiden Spielen Leitershofen-Diedorf dabei. Habe jetzt mal den Trainer gefragt, wie es zu dem 20:0 kam. Antwort folgt.

    Trainer E : völlig korrekt. Mädchen und Jungs spielen zusammen.


    Was kann ich aus der Tabelle herauslesen:

    - Teilnehmer: Leitershofen, Schwaben, 2x BBU, Diedorf, Wasserburg, Memmingen

    - 2x BBU spielt außer Konkurrenz (a.K.), weil sie aus Baden-Württemberg (BW) und nicht aus Bayern sind.

    - Anzahl der Spiele

    - Anzahl der gewonnen/verlorenen Spiele - nicht aber, ob tatsächlich ein Spiel auf dem Basketballfeld durch die Kinder gewonnen wurde

    - Anzahl der Punkte: gewonnene Spiele zählen 2 Punkte; ein 20:0 -1P (kann Nicht-Antritt sein, muss es aber wahrscheinlich nicht)

    - Körbe ist für mich auch keine gute Überschrift - wie oft wurde denn der Korb getroffen? es gibt 2 und 3-Punkte Würfe - müsste es dann nicht Punkte heißen?

    - Differenz der Punkte

    - ich habe keine Ahnung, wann Memmingen zurückgezogen hat - erst wenn ich die Ergebnisse mir ansehe, weiß ich, dass es vor der Saison war


    Don Quijote : mit Tabellen kann man aus meiner Sicht nichts gewinnen ;) - aber du würdest von mir sofort ein Kaltgetränk bekommen.


    Ich gebe mal ein paar Hintergrundinformationen. Kann man diese den Teams zuordnen? Welche Information gehört zu welchem Team?


    a) es spielen Jahrgänge 2009-11; im Training sind ca. 20 Kinder; im Aufwärmprogramm vor den Spielen sind viele Spiele und Ballgewöhnungsübungen; beim Aufwärmprogramm ist der Trainer im Hintergrund; Trainer macht Videoanalyse

    b) es spielen Jahrgänge 2009-12; im Training sind ca. 20 Kinder; im Aufwärmprogramm vor den Spielen sind viele Dribblingsvariationen und Würfe; Trainer nutzt die Regeln zur eigenen Taktik; Trainer hat viele Ballkontakte beim Aufwärmen

    c) es spielen Jahrgänge 2009-11; im Training ca. 10-15 Kinder; im Aufwärmprogramm sind Würfe und taktische Übungsformen; Trainer gibt viele Anweisungen während des Spiels; alle Kinder werden eingesetzt

    d) es spielen Jahrgänge 2009/10; im Aufwärmprogramm sind viele Wurfkreisläufe und vorgegebene 2 gegen 2 oder 2 gegen 1

    e) es wird schon mal mit einer verstärkten U8 gespielt; Trainer kommuniziert eindeutig; im Aufwärmprogramm dürfen die Kinder sehr viel frei machen, machen aber auch eine Laufschule


    Ich bin gespannt auf eure Antworten :)

    Nachdem im Thread Funino - Startschuss in Bayern jetzt auch noch der Teamgeist angesprochen wurde, frage ich mich, was der Fußball alles leisten soll?

    Ausbildung (Fußball und Soziale Kompetenzen), Integration, Unterhaltung, Gemeinschaftsgefühl, Fair Play und Inklusion(?) fallen mir spontan ein. Und ich frage mich auch, ob wir das alles leisten können - ja, ich spreche da von wir (genauso wie Christian Streich es im Interview anspricht - siehe fumsmagazin.de). Wir machen die Sozialisation unserer Kinder. Wir leben Kooperation und Wettbewerb vor.

    Und wenn ich bei Wettbewerb bin, frage ich, ob wir den richtig vorleben. Zum einen frage ich mich, ob ich heutzutage noch eine Rivalität wie Bayern/1860 oder BVB/Schalke (oder andere) benötige und für was? Das dies dann "Hochsicherheitsspiele" sind, ist für mich nicht nachvollziehbar (und ja, hoffentlich wird die DFL und die Vereine an den Kosten beteiligt, wie es gerade in der Diskussion ist - das fördert aus meiner Sicht das Umdenken). Leider zieht sich das bis in die unteren Ligen. Ich bin nicht gegen Wettbewerb, aber man kann sich auf dem Feld bekämpfen und nach Abpfiff ist es vorbei und man trinkt gemeinsam etwas (z.B. gibt es beim Tennis ein anschließendes Essen). Auch macht ein Spiel, in dem ich weit überlegen bin, keinen Spaß. Also muss ich Möglichkeiten suchen, um es als Wettbewerb für beide zu gestalten - machen viele im Urlaub automatisch (der Schlechtere bekommt den besseren Schläger; man versucht gleich starke Teams zu formen usw.). Warum wird das im Alltag nicht gemacht?

    Wir sprechen bei der Spieleranzahl oft von 6-10 jährigen Kindern. Hier wird gerade 7 gegen 7 gespielt. Die Erwachsenen halten eine Gruppe von 5 für das Optimum (siehe z.B. "Etwa 90% aller Gruppen, denen Menschen angehören, umfassen nur 5 und weniger Personen." (Personalführung 9/96; S. 744; www.leuphana.de). Ja, die Zahl ist über 20 Jahre alt. Neuere Untersuchungen sprechen von 8-9 Personen (siehe wiwo.de) - sind für ein 7 gegen 7 meistens auch zu wenige Spieler in einer Mannschaft. Warum muss ich dann einen Teamgeist bei 18 Spielern haben bzw. als Kind lernen? Wir fordern von Kindern oftmals mehr als wir selbst leisten können bzw. wollen. Was soll das?

    England:


    "A child who has not attained the age of 6 shall not play, and shall not be permitted or encouraged to play, in a match of any kind." (S. 502)

    S. 503 - wann wird 5vs5; 7vs.7; 9 vs. 9 und 11vs.11 gespielt - und zwar Maximum

    Link zum Dokument


    Mir wurde erzählt, dass der Schiedsrichter vor einem Spiel sagt mit wie vielen Spielern gespielt wird z.B. 7vs7 oder 8vs8 oder 9vs9 wenn das Maximum 9vs9 ist. Kann das jemand bestätigen?

    Das hier würde dafür sprechen:

    "The above table indicates the maximum number of players per team at that age group. If the competition would like to have smaller numbers, e.g. 7v7 at U11 or U12, this is allowed within this framework." (Quelle kann ich leider nicht verlinken)


    Manchester Junior Respect League mit 12 Regeln u.a.

    "No slide tackles — free kicks are awarded for offenders

    No coaching instructions — coaching staff are not permitted to communicate instructions during play

    Equal numbers — teams must be willing to lend opposition players if a full team can’t be put out

    All positions — all players in a squad must be given time in every position, including goal

    Silent spectators — spectators are not permitted to shout or call out at any point during a match. They can, however, applaud passages of play and goals"

    Quelle


    "The Football Association Laws for 9v9 Football

    This guide provides the Laws for Under 11 and Under 12 versions of the game, with

    children playing a maximum of 9v9. These Laws are also appropriate for other age

    groups playing 9v9 football.

    Please remember:

    a) From season 2015/16 Under 11’s are not permitted to play in leagues where

    results are collected or published or winner trophies are presented, this is

    deemed to be detrimental to the development of the player and the game and

    will not be sanctioned.

    b) Under 11’s can play in a maximum of three trophy events during the season,

    lasting a maximum of six weeks each. These are short-term experiences

    helping children learn about winning and losing in an appropriate

    environment. The winners of these events can be published and trophies can

    be presented.

    Except where other provision, in these Laws are made, the Laws of Association Football

    apply. Each Law is numbered to correspond with the appropriate Law of the Game.

    These Laws are mandatory unless special permission is granted by The Football

    Association." (Quelle kann ich leider nicht verlinken)

    In Deutschland brauchen wir aber Ergebnisse und eine Saison - zum Glück in manchen Gebieten eine Qualifikationsrunde (Herbst) und eine mit gleich starken Mannschaften (Frühjahr).


    Ob die Kinder in England auch alle das 7 gegen 7 von Anfang an fordern? ;)

    Die Diskussion läuft :) - hier noch ein Medienbericht: www.fussballn.de


    Übrigens ich habe nur 1 Spieler (von 17) bei mir in der Mannschaft, der im Training nach großen Toren (5x2m) fragt (und das übrigens mittlerweile schon seit 3 Jahren) und der auch bei jedem Turnier von mir die Platzierung wissen will - ich zeige ihm dann immer meinen Turnierplan auf dem ich entweder gar kein Ergebnis oder nur unsere Ergebnisse stehen habe. Sein Vater ist ehemaliger Profi und Trainer in der Bezirksliga ;) - ich mache dem Kind keinen Vorwurf.

    Das Problem ist, dass noch nicht einmal die BFV-nahen Trainer (z.B. Stützpunkttrainer) und Mitarbeiter (z.B. Staffelleiter) sich mit dem Thema Funino richtig auseinandergesetzt haben und deren Vorteile erkennen. Viele sprechen von schönen Trainingsformen, lehnen es allerdings als Wettkampfform ab.

    Ich habe oben angesprochen, dass von September 2018 bis jetzt bei uns ein kleiner Wandel eingesetzt hat. Sept. 2018 wollten sie die Präsentation noch nicht einmal zeigen und jetzt haben sie die Präsentation von sich aus gezeigt. Der Stützpunkttrainer fing dann mit Beispielen aus Belgien und Luxemburg an (Spanien hätte ich ja noch verstanden) - Zugspitze, Erlangen, Berlin und Köln waren ihm unbekannt. Im Sept. 2018 kannten es 3 von 30 Trainern/Jugendleitern jetzt waren es gefühlt 6 von 30. Unser G-Jugendtrainer macht jetzt seinen Trainerschein, der war entsetzt, dass praktisch niemand aus seinem Kurs Funino kannte (mich überrascht das nicht - wer von den alten Fußballern kennt die FairPlayLiga und falls ja, hat sich damit beschäftigt und kennt mehr als den Punkt, dass ohne Schiedsrichter gespielt wird - und die ist über 10 Jahre alt).

    Der Fußball ist nicht der innovativste Sport (fragt mal bei Jürgen Klinsmann nach), aber das Gute wird sich durchsetzen und der Dorfverein ist leider etwas mehr verkrustet und von der Wissenschaft abgeschnitten wie der Bundesligist, deshalb dauert es da ein bisschen länger.

    Und das Verhalten, dass die Verantwortlichen an den Tag legen, ist normal für einen Änderungsprozess - deshalb bitte fallt nicht so sehr über die Verantwortlichen her, sondern überzeugt sie (Teilnahme an Diskussionen, spielt mit den Trainern mal Funino usw.).

    Mir hat es der Jugendleiter gestern erzählt. Wie man auf der BFV-Seite (

    http://www.bfv.de/cms/spielbet…ugendfussball_255753.html) lesen kann, kommt es nicht verbindlich, d.h. es wird wahrscheinlich weiterhin mehr 7 gegen 7 als Funino und 4+1 geben. Allerdings nehme ich eine deutliche Entwicklung im BFV wahr und das freut mich. Die Verantwortlichen in meinem Kreis sprechen im März 2019 ganz anders von Funino und 4+1 als noch im September 2018 - das stimmt mich positiv.

    Ich möchte mit der U10 in der nächsten Saison 4+1 spielen und hoffe, dass es dafür interessierte Vereine in meinem Kreis geben wird. In der F-Jugend müssen der Jugendleiter und ich noch Überzeugungsarbeit leisten - wahrscheinlich werden wir für beide Spielformen melden. Der G-Jugendtrainer ist auch ein Funino-Anhänger, d.h. wir werden dabei sein :)

    Powerzwergenpapa : Danke für die Vorlage :)

    Thiago (Platz 42) bei den besten Dribbler Europas würde ich eher bei Kroos, Özil und Xavi einordnen als bei Sancho, Sane und Mbappe. Letztere profitieren sehr stark von ihrer Schnelligkeit (alle 3) und ihres Körpers (Mbappe) - zwar nicht so, wie die früheren Extrem-Beispiele Briegel oder Zickler, weil sie technisch und fußballerisch auch besser sind.

    Und auch ein Kroos und Özil hatten gute Werte in den offensiven Zweikämpfen bei der WM. Aus meiner Sicht können sie ihr Passspiel auch nur durchführen, weil sie gute Dribbler sind (zum Dribbling zählen bei mir auch Finten, Richtungsänderungen und Geschwindigkeitsvariationen).


    Ich finde das immer wieder interessant, wann das Passspiel auf dem Fußballfeld gefordert wird. Beispiele:

    - "Spiel doch ab, der andere steht viel besser.": der Spieler mit Ball ist im Laufen und versucht am Gegenspieler vorbei zu kommen. Der ist voll im Spiel, will seinen Bewegungsvorsprung ausnützen, seine Bewegungsrichtung ist das Tor und dann soll er einen anspielen, der besser "steht" - kein Bewegungsvorsprung; keine Garantie, dass der Pass optimal ankommt und optimal verarbeitet werden kann; steht oftmals nicht optimal zum Tor; ist evtl. nicht 100% im Spiel

    - "Spiel ab, der steht doch frei": wenn ich extrem bin, dann kann ich immer meinen Torwart anspielen, weil der steht meistens auch frei.


    Ich gehe sogar so weit, dass Dribbler bei uns nicht ausgebildet werden - die bisherigen "passierten" einfach und waren gegen die Ausbildung immun. Ich mache da allerdings auch nicht unbedingt den Trainern einen Vorwurf, weil auch sie passen sich den gesellschaftlichen Strukturen an (Egoismus wird bei uns nicht gern gesehen; Neid (Hass) sind einfacher als Bewunderung; Durchsetzungsvermögen ist negativ besetzt usw. - interessant in diesem Zusammenhang ist auch der Artikel "Straßenfußball - Das Geheimnis der Millionen-Stars vom Bolzplatz").

    Ich stelle das Dribbling über das Passspiel - v.a. im Training.

    Warum?

    - in jungen Jahren ist es der Ausbildungsschwerpunkt 1 gegen 1 (geht in die Richtung der Argumentation von SG-Nr8 )

    - es ist ein Auslöser für Foulspiele und somit für Freistöße (offensiv gut, defensiv schlecht - kann man gemeinsam trainieren)

    - wie viele Dribblings macht ein Spieler im Vergleich zu den Pässen, die er spielt? Es wird viel mehr gepasst als gedribbelt und deshalb sollte im Training die Möglichkeit für das Dribbling erhöht werden -> ansonsten wird gar nicht mehr gedribbelt

    - welche Spieler machen meistens den Unterschied? die Dribbler oder Passspieler? Der Dribbler kann eine Situation alleine lösen, der Passspieler braucht dazu einen geeigneten Mitspieler.

    - in Deutschland gibt es den Dribbler nicht (2017 war nur Julian Draxler unter den Top 100 - Quelle: sport1.de)


    Ich bin auch der Meinung, dass Passspiel viel einfacher beizubringen ist als Dribbling (siehe z.B. auch den neusten Beitrag in der Rubrik Wissen unter dfb-akademie.de: Kognitive Leistungssteigerung im Fußball - ich zitiere: "Im Gegensatz dazu hat die Gruppe, die mit dem NeuroTracker (3D-MOT) trainierte, eine Verbesserung ihrer Entscheidungsgenauigkeit beim Passen um 15 % - eine Steigerung von 56,4 % auf 71,8 %." und "Diese Studie bewertete auch die Dribbel- und Schussfähigkeiten, ohne dass signifikante Veränderungen festgestellt wurden.") und das sage ich, obwohl aus meiner Sicht auch beim Passspiel in Deutschland der Schwerpunkt im Training falsch gelegt wird.


    Und ja, da verliert ein Spieler gerne mal den Ball unnötig im 1 gegen 1 im Mittelfeld (siehe Sane 2x im letzten Spiel gegen Serbien) anstatt das er den Ball wieder zu einem Spieler passt ohne größeren Raumgewinn.


    Auch bin ich der Meinung, dass das Passspiel für die gegnerischen Mannschaften einfacher zu verteidigen ist als das Dribbling.

    Ich war diese Woche auf dem Staffeltag und sprach das Thema 4+1 für den jüngeren Jahrgang E-Jugend (U10) an. Nachdem es in der Satzung des BFV nun verankert ist (siehe

    Funino-Liga - wir sind dabei!), war eine Verantwortliche auch bereit das Thema für nächste Saison anzugehen. Sie will zu einem Informationsabend einladen und hätte mich gerne als Promotor dabei. Deshalb habe ich ein paar Fragen:

    - wer spielt schon 4+1 im Feld? in Österreich wird das schon praktiziert - hier erhoffe ich mir einige Hinweise ;) - wo noch?

    - werden da Spieltage gemacht? Weil 2x 20 min. erscheint mir für ein 4+1 gegen einen Gegner zuviel.

    - die Vereine in unserer Umgebung haben meistens keine Handballtore auf dem Feld. Deshalb würde ich zu 5x2m Tore tendieren - hat da jemand Erfahrung? Wird das ein "Gebolze"? Was sind Alternativen zu den Handballtoren?

    - macht man 2 Felder und spielt mit 2 Vereinen und 4 Mannschaften oder soll man 4 Felder mit 4 Vereinen spielen. Oder noch mehr?

    - spielt man als Verein mit 2 gleichstarken Mannschaften oder einer stärkeren und einer schwächeren? Bekommen die meisten Vereine 2 Mannschaften zusammen?

    - ich würde es bevorzugen, wenn alle Kinder gleichzeitig spielen und nach ca. 1h der Spieltag vorüber ist. Welche Organisationsformen gibt es da? Ich kenne Champions League Modus oder Spielplan. Kennt ihr noch etwas?

    - die Fair Play Liga (3 Regeln) würde bei mir weiterhin gelten.

    Allgemein: was ist ein "Best practice" für 4+1?


    Meine Ausgangslage ist:

    - ich habe einen Kader von ca. 15 Spielern und möchte, dass die Kinder möglichst viele Ballkontakte und Erfolgserlebnisse am Spieltag haben.

    - 7 gegen 7 gefällt mir nicht so gut und bei 15 Spielern reicht es auch nicht für 2 Mannschaften. Ich hätte auch die Möglichkeit mit der U11 (weitere 18 Spieler) 3 Mannschaften im 7 gegen 7 zu melden - eine gemischte Mannschaft (allerdings haben wir keine gemeinsamen Trainingszeiten)

    - ich bin Fan von kleinen Spielformen und mir gefällt auch das 4+1 in der Halle sehr gut


    Vielen Dank schon mal im Voraus.


    Gerne dürfen auch die 7 gegen 7 - Fans hier mit diskutieren - dann kann ich mich auch auf diese Argumente schon mal einstellen.

    "Kein Kind hat mit dem Fußball angefangen, um zu verteidigen."


    "Es liegt nicht in der Natur des Menschen, dem Ball hinterherzulaufen."


    Es sind 2 Trainer. Quelle und Auflösung

    Nicht nur wegen der 2 Zitate finde ich den Artikel gut. Auch die Definition des Positionsspiel ist aus meiner Sicht sehr hilfreich ("

    Ist er aber richtig positioniert, befindet er sich auf der richtigen Position bzw. im richtigen Raum und steht gleichzeitig auch noch richtig zum Ball.") oder die Ballbesitzzeiten ("Spitzenreiter Kimmich hat den Ball also gerundet nicht einmal zwei Minuten pro Spiel am Fuß (111 Sekunden)." - wer mit dem Ball spielen will, geht wohl lieber zur Rhythmischen Sportgymnastik, da hat man mehr Ballkontakte und darf länger mit dem Ball spielen ;)).

    Von Seiten des DFB schiebt man das Abschneiden bei der WM zwar nicht auf die Jugendarbeit der Vereine, aber man analysiert schon, welche Spielertypen gefehlt haben. Und da fragt man sich, warum uns diese Spielertypen fehlen und wie wir diese bekommen können. Und ja, da bricht man das bis in den Kinderfußball herunter - und aus meiner Sicht auch zu Recht.

    Bei meinem DFB-Elite-Trainer-Fortbildungs-Workshop (könnten sie sich auch mal ein Kürzel einfallen lassen) gingen einige Vorträge der Referenten in diese Richtung.