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    - "alte, weiße Männer" in verantwortlichen Positionen im Sportverein

    Das Problem ist nicht, dass es alte, weiße Männer sind, sondern dass sich viele wie diese verhalten.


    Und das ist tatsächlich, was mich am meisten ärgert. Alle wollen verkrustete Strukturen aufbrechen, neue Wege gehen, kritisieren Ergebnisorientierung statt Weiterentwicklung, propagieren altergerechtes Training, bemängeln fehlende Vereinstreue, werfen den Verbänden fehlende Innovationen vor.

    Und dann schaut man in die Mannschaften oder Vereine. Es werden Spieler ab der E-Jugend von anderen Mannschaften abgeworben. Schwächere Spieler bekommen nur die letzten 3 Minuten Einsätze und auch nur wenn es nicht knapp ist. Laufeinheiten ab der D-Jugend. 3 vs 3 wird gleich ganz ablehnt, weil es ja kein richtiger Fußball wäre.


    In ein paar Jahren gehöre ich zu der oben genannten Kategorie. Ich hoffe aber, dass ich nie wie einer handle.

    In Niedersachsen sind die Vereine verpflichtet, den ÜL-Zuschuss an die Übungsleiter weiterzugeben. Passiert (im Jugendbereich) aber in der Regel nicht, weder bei uns im Verein noch bei vielen anderen Vereinen in der Umgebung. Dafür übernehmen die Vereine die Kosten für den Lehrgang.

    Ich weiß von mind. 3 Vereinen, bei denen die Trainer den Lehrgang selber zahlen mussten, dort geht der ÜL-Zuschuss an die Trainer.

    Ich habe das in einer E-Jgd. mal so probiert: 2x Training die Woche. 1x ist für jeden Spieler Pflicht, wer möchte, kann 2x kommen. Hat aber nicht so ganz geklappt. Die besseren Spieler waren 2x da, andere kamen teilweise gar nicht. Das hat zu Unzufriedenheit bei den Mini-Messis in meiner Mannschaft geführt.


    Aktuell gehe ich einen ähnichen Weg. Ich habe einen festen Trainingstermin in der Woche und einen unregelmäßigen zweiten Termin. Das hat aber mehr damit zu tun, dass ich nicht immer zu zwei Trainingseinheiten in der Woche Zeit habe.


    Übrigens muss es auch nicht immer ein zweiter Sport sein. Musik, Pfadfinder, Feuerwehr etc. sind für mich auch akzeptabel.

    Du hast die Frage doch schon selbst beantwortet. Das ist bei Kindern normal. Du sagst, dass es schon einmal anders war. Das kann an so irrsinng vielen Faktoren liegen.


    Die Spielstärke des Gegners, die Physis des Gegners (waren alle ein Kopf größer). Beim Training spiele ich zum Aufwärmen ein Rugby-Variante, zuerst ohne Körperkontakt und wenn es die Situation hergibt, schränke ich die Regeln weiter ein. Die Spieler sollen so die Angst vor Kontakten verleieren.


    Das Verhalten der gegnerischen Trainer und Eltern. Sei selber immer Vorbild, verhalte dich draußen ruhig, lob deine Spiele und vermittel ihnen, dass sie während des Spiels nicht auf Zurufe hören sollen (außer dem Schiedsrichter, wenn ihr schon welche habt).


    Am Wahrscheinlichsten sind aber Dinge, die sich außerhalb des Fußballplatzes abspielen. Da kannst du schwer drauf Einfluss nehmen.

    Dein Jugendleiter sollte über DFBnet den Staffelleiter anschreiben und erklären, dass der Gast nicht angetreten ist (Kopie an Gastverein). So wird bei uns im Kreis gemacht. Bei Nichtantritt kann dem Gegner eine Geldstrafe drohen. Bei uns wird das Spiel dann 5:0 gewertet.

    Die dunkle Seite des Sports ist stark in mir: U12 (9er) zu Saisonbeginn mit 21 Spielern. Von drei Spielern habe ich mich getrennt, weil die wiederholt kurzfristig abgesagt haben (keine Lust) oder einfach nicht zu den Spielen aufgekreuzt sind. Einer ist neu dazu gekommen.


    Für ein Auswärtsspiel morgen haben sich 12 Spieler abgemeldet, 2 Spieler haben sich gar nicht zurückgemeldet. Zu früh, zu spät, Geburtstag...

    Ich würde auf jeden Fall den Trainer ansprechen.


    Ich hatte einmal einen Spieler, der mich als ungerecht empfunden hat. In meinen Fall ging es vor allem darum, dass ich den Spieler weniger loben würde als andere Spieler. Ich hatte den Eltern damals erklärt, warum ich so gehandelt habe. Ich habe mehrere Gespräche mit dem Spieler geführt. Wir sind aber nicht mehr auf einen grünen Zweig gekommen. Nach den Gesprächen habe ich besonders darauf geachtet (Anzahl des Lobs sogar gezählt). Ich habe dem Spieler noch geholfen, eine neue Mannschaft in unserer Spielgemeinschaft zu finden. Das Empfinden war so stark, dass der Wechsel am Ende die beste Lösung für den Spieler war.

    Ich habe mit "Platzwarte!" angefangen, weil die bei vielen Vereinen -zumindest bei uns im Umfeld- eine spezielle Spezies sind. Häufig etwas grummelig. Am liebsten soll auf den Plätzen gar nicht gespielt werden, weil die Qualität des Rasen darunter leidet. Das gehört auch irgendwie dazu. Genauso wie der Kassenwart, der Stacheldraht im Portemonnaie hat.


    Unser Platzwart ist dann noch etwas spezieller. Wir Jugendtrainer werden fast jede Woche angepflaumt. Die Kinder und Jugendlichen machen den Platz, wo die Tore stehen kaputt. Immer machen wir Training, wenn er den Platz beregnen möchte. Die Jugenspiele sind immer dann, wenn er keine Zeit zum Abkreiden hat. Warum spielen 9er und 7er Mannschaften am selben Tag. Warum werden Jugenspiele ständig verschoben? Dafür ist der Platz in einem Topzustand. Der B-Platz in einem besseren Zustand als die meisten A-Plätze. Die Linien sind auf weniger Milimeter genau. Deswegen nimmt man das Meckern auch hin, entschuldigt sich und macht trotzdem weiter wie zuvor. Eigentlich machen wir uns schon fast einen Spaß daraus.


    ScuBac Es gibt nur einen groben Belegungsplan für die Plätze (den ich sogar zur Vereinfachung erstellt habe). Die Kommunikation fand immer direkt zwischen mir und Platzwart statt. Als er mir am Vortag gesagt hat, dass wir nicht auf den A-Platz könnten habe ich wörtlich gesagt: "Ok, kein Problem, dann gehen wir halt auf den B-Platz."

    Ich stimme deiner Aussage zu, dass es Blödsinn wäre, deswegen den Verein zu wechseln. Das ist nur ein weiterer Baustein. Schwerer wiegt eher die (Nicht-)Reaktion des Vereinsvorsitzendens. Nicht eingehaltene Zusagen. Fehlende finanzielle Ausstattung der Jugendmannschaften. Insgesamt halt weitere Indizien, welchen Stellenwert der Jugendfußball in unserem Verein hat.


    Btw.: Der Beitrag sollte dem originären Zweck dieses Zwecks dienen: Frust ablassen! Aber, danke für die Hinweise.

    Platzwarte! Unser Trainingslager sollte mit einem Turnier als Vorspiel für die erste Herren enden. Am Vortag dann die Mitteilung, dass wir nicht auf den A-Platz könnten, weil der Platz durch den Befall von Larven stark geschwächt ist. Ärgerlich, dafür habe ich aber Verständnis. Wofür ich aber keinerlei Verständnis habe, ist dass der Platzwart während des Turniers auf den B-Platz kam und sagte, wir müssen aufhören, weil sich dort ja die Mannachaften warm machen müssten.

    Ich hatte Mühe und Not mich zurückzuhalten, den nicht direkt vor den Kindern anzuschreien. Habe mich aber geweigert den Platz mit den Kindern zu verlassen. Der liebe Vereinsvorsitzende versteht meinen Ärger nicht. Ob das noch mein Verein ist, ich weiß es nicht.

    Am Wochenende habe wir mit drei Mannschaften ein Trainingslager veranstaltet. Ging Freitag mit dem Punktspiel einer Mannschaft los und Ende am Sonntag vor dem Punktspiel der Herren. Fünf Trainingseinheiten und ein Turnier. Wir haben am Sportplatz übernachtet (wenn die endlich mal geschlafen haben). Fussballerisch hat sich wahrscheinlich kaum jemand weiterentwickelt. Die Hälfte der Zeit haben die übermüdeten Kinder sich gefetzt, abwechslungswiese auch mit mir.

    Aber das hat uns so stark zusammengeschweißt. Das gilt für Spieler und Trainer. Am Montag fünf Neuanmeldung von Freunden der Spieler.

    Ich kann Coach1976 und Follkao nur zustimmen.


    Allein, dass die euch das "Angebot" in der/für die F-Jugend gemacht haben, sagt schon viel über den Verein/Mannschaft/Trainer aus. Ekelhaft. Bringt der Spieler nicht die erwünschte Leistung, wird er vermutlich abgeschoben. Das muss ein Kind in dem Alter auch erst einmal verkraften, ohne den Spaß am Fußball zu verlieren.


    Und in der F-Jugend geht beinahe ausschließlich darum, die Freude am Fußball zu entwickeln. Ich selber nutze den kleinen Rest für Dribbling und Zweikampf. Der Punkt von Malikinho mit den Kompensationshandlungen ist wohl theoretisch korrekt, aber in meinen Augen sehr praxisfern. Dann müsste ich meinen Spielern ja verbieten in Schule und Freizeit nicht mit den älteren Kindern/Geschwistern zu spielen. Und wenn wir Trainer ehrlich zu uns sind, findet dort mehr als die Hälfte der Entwicklung statt. Wir Trainer sollten uns da nicht zu ernst nehmen.

    Das Strahlen im Gesicht von Kindern... Bei mir hat gerade ein Junge angefangen zu spielen. Vom Typ her extrem zurückhaltend, wirkt im Training beinahe emotionslos, teilweise unmotiviert. Vom Leistungsvermögen hinkt er etwas zurück. Bislang keine Bindung zu Spielern aus meiner Mannschaft. Mein Gefühl hat mir gesagt, dass er schnell wieder aufgibt. Ich bin bei dem gestern vorbeigefahren, weil ich mit seinen Eltern noch einige Dinge klären musste (Vereinsbeitritt, Passantrag usw.). Der Spieler war stolz wie Oskar, dass sein Trainer vor der Tür stand. Bei seinen Geschwistern war er in diesen Minuten der King.


    U10: Beim letzten Training (90 Minuten Miniturnier) ein Mädchen da, die nach den eigenen Aussagen noch nie Fußball gespielt hat. Ich musste ihr erklären, worum es überhaupt geht (Tore schießen und verhindern). Nach 20 Minuten der erste Ballkontakt, nach 60 Minuten konnte sie mit den anderen Kids mithalten, das letzte Spiel hat sie fast im Alleingang entschieden, defensiv alles abgeräumt, 2 Tore geschossen. Die saugt jeden Hinweis förmlich auf und setzt ihn sofort um.

    Im Herrenfußball hat wir mal ein Codewort, bei dem alle Spieler von Quatsch machen auf Fokus umstellen sollen. Hat bei einigen Spielern geklappt.


    In dem 8:4 Fall war es wahrscheinlich so, wie Ballaufpumper es beschreibt. Wenn kein Gegnerdruck da ist, dann gelingen viele Sachen. Bei hohen Führungen sollen meine Spieler den Gegner im Angriffdrittel z.B. nicht mehr angreifen. Das alleine führt dazu, dass sich ein Spiel komplett drehen kann.

    Fussball.de hat auch Probleme mit den Spracheinstellungen am Handy. Bei einem Spieler, dessen Smartphone auf arabisch eingestellt ist, werden die Ergebnisse falsch herum angezeigt. Wenn ich über mein Smartphone oder den PC schaue, dann stimmt alles. Das könnte vielleicht den Dreher erklären.

    (War übrigen ganz lustig: Der Spieler erklärte mir immer, dass die Mannschaft seines Bruders seines Bruders Zweiter wäre und noch aufsteigen könne, dabei war es Rang 8.)


    Beim 22:1 bzw. 19:1 (wtf) könnte das Ergebnis beim vollständigen Ausfüllen des Spielberichtes angepasst worden sein. Dann wird das Ergebnis, dass eine Stunde nach dem Spiel eingetragen werden musste, überschrieben.


    Ob das Gründe sind, kann ich nicht sagen, aber es wären Erklärungsansätze.

    Es spielen da wirklich zu viele Faktoren mit rein, um die Situation wirklich beurteilen zu können. Und ich kenn die handelnen Personen nicht. Ich kann nur sagen, welche Gedanken ich mir in seiner Situation gemacht hätte.


    Der Satz "Die Tür zur ersten steht immer offen." hat den Spieler wahrscheinlich wie ein Dampfhammer getroffen. Der Spieler ist 33 Jahre, der entwickelt sich nicht grundlegend weiter, es sei denn, er hat Fitnessdefizite.Er fühlt sich wie der Notnagel, wenn drei Spieler sich verletzen, dann wäre er wieder gut genug.

    Wenn der Spieler 15 Jahre in dem Verein gespielt hat, wechselt der jetzt auch nicht mehr. Bei der Aussage darum, sein Ego aufzupolieren. Viele Möglichkeiten hat er auch nicht. Entweder wechselt er die Liga/Kreis oder zu einem Team, dass über euch oder auf dem selben Niveau in der Tabelle steht.


    Aktuell sieht es nach einem Machtkampf zwischen dir und dem Spieler + seinem Vater aus. Und trotz der Versicherung des Vorstandes, hinter dir zu stehen, bist du der Underdog. Selbst wenn der Spieler geht, ist der Vater immer noch da.

    Auch wenn das jetzige Verhalten des Spielers wirklich übel ist, wirst du wohl in den sauren Apfel beißen müssen und bei dem Spieler für die unsensible/unpassende Kommunikation um Entschuldigung bitten müssen. Schließe aber das Kapitel erste Herren für den Spieler!

    Irgendwie erinnert mich die Situation an Löw und Ballack. Die hatte ein klärendes Gespräch. Ballack ist rausgegangen und war überzeugt bald wieder in der Nationalelf zu spielen und Löw hat sich die Hände gerieben, weil er der Meinung war, Ballack mitgeteilt zu haben, dass er raus ist.

    addi73 Da muss ich dir in bei ahe allen Punkten widersprechen.


    Haftbar sind Vorsitzender und Stellvertreter, nur die sind im Vereinsregister eingetragen. Das ganze würde noch zusätzlich durch einen Vorstandsbeschluss legitimiert. Belege (Welche Belege gibt es denn für Aufwandsentschädigungen?) sind gerade nicht notwendig und das entlastet Kassenwart und den jeweiligen Mannschaftsverantwortlichen. Ich könnte dir aus den Stehgreif drei Vereine nennen, die das so machen.


    Es geht doch auch darum, die alten nicht funktionierenden Strukturen aufzubrechen und das Traineramt attraktiver zu machen. Es kann doch nicht sein, dass ein Trainer noch Geld für sein Ehrenamt mitbringen muss. Wie will ma denn junge Erwachsene (Schüler, Studenten, Auszubildene) als Trainer gewinnen?

    Ursprünglich sollte das Beispiel mit dem Außenverteidiger dafür herhalten, zu zeigen, dass es halt Spieler gibt, die man kaum gegriffen bekommt. Aber vielen Dank für die Einwürfe, weil die helfen, das noch einmal zu reflektieren.


    Zum Spieler: Helikopter-Mutter, Einzelkind. Wohl auch aus diesen Gründen gelingt es mir bei diesem Spieler kaum ein persönliches Verhältnis aufzubauen. Die anderen Spieler sehen in mir eher einen großen Kumpel. Dieser Spieler ist mit den Freiheiten, die die Spieler bei mir bekommen, überfordert.


    Grundsätzlich sind Spielformen bei mir immer erste Wahl, erst wenn sich dort nicht die erhoffte Entwicklung einstellt, gehe ich zu Trainingsübungen über. Zum Einzelcoaching gehe ich erst über, wenn einzelne Spieler hinter den Rest der Mannschaft zurückliegen. In diesem Fall vermute ich, dass der Spieler Probleme im Umschalten von Offensive auf Defensive hat. In der Offensive sollen die Spieler nach außen rücken in der Defensive eher in die Mitte. Das sind wahrscheinlich, die Wenn-Dann-Regeln die Skriwer meint, oder?

    Trainer E , ich bin mir nicht sicher, was du mit Positionsspielen meinst. Machen die in einerU12 (nächste Saison) wirklich Sinn? Bislang habe ich wirklich jede Position auch während der Spiele durchrotiert. Wobei ich davon in der kommenden Saison auch planmäßig abrücken werde (9er Mannschaften).

    Ja. Das Geld geht ja in die jeweilige Mannschaftskasse. Es geht darum, wie die gefüllt wird.


    Ich kenne das von drei Nachbarvereinen, die so vorgehen. Da sind es 600€ pro Mannschaft pro Jahr. Daraus sollen alle Investitionen der Mannschaft getätigt werden. Bälle, Trainingsmaterialen, Schiedsrichter, Mannschaftsfeiern, Mannschaftsfahrten/feiern oder eben eine Aufwandsentschädigung für Trainer.

    Aber etwas Dampf muss ich jetzt auch los werden:


    Seit sechs Jahren kämpfe ich bei uns im Verein dafür, dass jede Jugendmannschaft bei uns ein festes Budget erhält, dass von der Mannschaft/Betreuer/Trainer verwaltet wird. Die jeweilige Mannschaft/Betreuer/Trainer soll dann selbst entscheiden, wofür das Geld verwendet wird. Ich bezwecke damit zwei Dinge. Zum einen soll der Aufwand für die Trainer/Betreuer verringert werden, da diese nicht mehr einzeln jede Ausgabe vorher anmelden und einen Monat auf ihr Geld warten müssen oder die Anfrage sogar ablehnt wird. Zum anderen sollen die Mannschaften auch die Möglichkeit haben, einen Trainer oder Co-Trainer mit diesem Geld zu bezahlen. Ein direkte Bezahlung von Jugendtrainern lehnt der Verein ab.


    Wir sprechen von drei Jugendmannschaften. Das Budget soll 400€ pro Saison betragen. Jedes Jahr gibt es eine neue Begründung:


    1. Es muss eine Kontrolle darüber geben, wofür das Geld verwendet wird. (Würden sogar jährlich nachträglich ein Nachweis bekommen.)

    2. Kein Vertrauen in die Kassenwarte der Mannschaften. (In die jetzigen schon, aber es könnte ja auch jemand anderes kommen.)

    3. Die Mannschaften hätten keinen Bedarf für das Geld. (Obwohl angefragt?!)

    4. Eine der Mannschaften hat doch einen guten Sponsor. Die benötigen das Geld nicht. (Die anderen dann auch nicht.)

    5. Die anderen Vereine in der JSG müssten alle den gleichen Betrag bezahlen. (Die Diskussion führe ich dann in 5 statt 1 Verein.)

    6. Das Geld gibt es nur, wenn der Verein auch eine Gegenfinanzierung hinbekommt.


    In diesem Jahr bin ich besonders glücklich über die Aussage. Der Verein hat das Aufstellen einer Ergebnisanzeige mit 2.500 € bezuschusst. Damit hätte man zwei Jahre lang die drei Jugendmannschaften finanziell ausstatten können.

    Aber das beantwortet auch die Frage, warum die letzten 8 Jahre ein Jugendspieler bei den Herren angekommen ist. Und die nächsten 2 Jahre auch niemand da ist. Und das erklärt auch, warum in diesem Zeitraum im Schnitt pro Jahr netto 1.000 € Ausbildungsentschädigung für neue Spieler in der Herren ausgegeben werden mussten.

    Doofenheinz, ich habe einen Spieler der seine Sache als Außenverteidiger (wenn es ihn dort hinrotiert) recht gut macht -wenn der Ball auf seiner Seite ist. Ist der Ball auf an der anderen Außenlinie, steht er häufig in Nähe der eigenen Eckfahne. Während seine Mannschaftkameraden das über Spielformen recht schnell gelernt haben, fruchten die bei ihm nicht. Wenn ich durch Fragestellungen versuche herausauszukitzeln, warum eher vorrücken soll, dann bekomme ich jede Woche eine andere Antwort. Wenn ich ihn während des Spiels coache, dann spielt er meistens komplett vogelwild.

    Der war anfangs recht talentiert, in den letzten drei Jahren ist aber über die Hälfte der Spieler an ihm vorbeigezogen. Das ist bei dem eine Blockade im Kopf. In der Schule ist er auch backen geblieben.