Beiträge von Charles De Goal

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    Ich hatte neben "jeder Spieler schießt mindestens ein Tor" immer noch das Ziel, die wenigsten Gegentore in der Liga zu bekommen. Einfach um von jedem Spieler die Defensivarbeit zu fordern.


    Ich weiß jetzt nicht, um welche Altersklasse es geht, bei mir in der damaligen D-Jugend wollten die Jungs unbedingt mal Meister werden. Es gab 30 Punkte zu holen, mit 28 Punkten ist sicher Meister. Ich habe dann 28 Rechtecke auf einen Zettel gedruckt und nach jedem Sieg, Unentschieden (oder nach jeder Niederlage der Konkurrenz) die entsprechenden Kästchen abgehakt. Der Zettel hing bei jedem Spiel in der Kabine. Dadurch haben sie (hoffentlich) gelernt, jedes Spiel ernst zu nehmen und jede Woche für das selbstgesteckte Ziel zu arbeiten. Eine Niederlage bedeutet, dass man keine Kreuze machen kann und dass man sich seinem Ziel nicht annährt.


    Ich gebe zu, das ist ein wenig Konträr zu meiner Signatur, weil man hier Ergebnisse höher hängt als man sollte. Aber für den Lerneffekt war es mir recht.

    Mir fällt dazu keine Variante ein, bei der der Spieler Gegnerdruck hat, ohne das dieser Gegner ansonsten halt wartet und rumsteht. Geh näher ran und mach 1 vs. 1 Spieler/Torspieler.

    Wie wäre es, wenn man folgenden Aufbau auswählt und die Spieler dann ins gegenüberliegende Tor treffen müssen?


    Also die Mitte soll bei Ballgewinn ein Tor schießen, die Außenspieler müssen nach X Pässen/Sekunden ein Tor schießen, aber dabei die Mitte durchqueren. Dann hätten wir den geforderten Gegnerdruck.


    Variation:

    - Trainer zeigt an, welches Tor (frontales 1 gegen 2 oder Torabschluss mit Gegner im Rücken)

    - einer aus der Mitte ins Tor laufen, der andere im 1 gegen 1 verteidigen

    - 4 gegen 2 auf das gegenüberliegende Tor (Überzahl ausspielen)


    Wenn die Mitte den Ball erobert, spielen sie ein 2 gegen 1 gegen den, der den Ball verloren hat auf das Tor, das hinter diesem Spieler steht. Oder ein 2 gegen 2 gegen den Ballverlierer und den anderen Spieler, der neben ihm vor dem Tor steht, das verteidigt werden muss.

    Ich sehe das Problem bei uns im Kreis auch. Es gibt zwar 5 verschiedene Spielstärken (1, 3 & 5 sind stark, mittel und schwach, 2 & 4 kommen dann in die angrenzende Gruppe, damit es zahlenmäßig passt), aber auch hier gibt es zweistellige Siege in allen Altersklassen.


    Vom Prinzip her ist das ein gutes System, es scheitert aber dann an der (Selbst-)Einschätzung der einzelnen Trainer - bewusst oder unbewusst.


    Interessant wären zumindest im unteren Jugendbereich Quali-Turniere vor Saisonbeginn. Man könnte sich dort an einem Tag für die entsprechende Liga qualifizieren und müsste dafür nicht ein halbes Jahr die Quali-Runde spielen. Dann ist das ganze natürlich von der Tagesform abhängig, würde alles etwas entzerren. Im Winter können dann die besseren Teams in eine höhere Liga aufsteigen, die unteren werden herabgestuft. Man vermeidet damit, dass Trainer ihr eigenes Team falsch einschätzen. Es muss ja nicht nach Ergebnissen sortiert werden, sondern nach dem subjektiven Eindruck der Trainer. Es würde vielleicht sogar helfen, wenn diese Turniere als Hilfestellung zur Selbsteinschätzung verkauft werden.

    Auf jeden Fall gut, dass du drei Dinge forderst. Drei Dinge kann sich jeder Mensch merken für ein Spiel merken - mehr überfordert und ist zu viel Information.


    Aber Frage an dich:

    - Wissen die Jungs, was für Kommandos es gibt und welche sie wann geben sollen?

    - Wissen sie, wie man sich freiläuft?

    - Wissen sie, wie und warum sie den Ball laufen lassen sollen?


    Ich weiß nicht, um welche Altersklasse es sich handelt, aber auch in der B-Jugend erlebe ich Teams, die dies nie gelernt haben. Du kannst keine Dinge fordern, die sie nie gelernt haben, vielleicht wäre jeweils eine Einheit zu jedem Thema wichtig. Der Trainer darf nicht davon ausgehen, dass die Kinder die gleichen Erfahrungen haben, die er selbst hat. Die wissen nicht, wann man was sagt oder dass man sich beim Freilaufen aus dem Deckungsschatten bewegen muss.

    Es sei denn dein Team wird aufgelöst und der B1, C2 zugeschlagen oder du hast deine Spieler an besagten Spieltagen nicht zur Verfügung, da sie aushelfen müssen...


    Ich drück dir die Daumen

    ^^^^


    Also die Niederlage ist sicher ein Argument zum Aushelfen, da wir jetzt keine Doppelbelastung mehr haben.

    Mit meiner C1: Nach einigen guten Testspielen (gegen zugegeben schwache Gegner), einem spielfreien Wochenende und dem ersten Saisonspiel (15:1 Torschüsse, 70% Ballbesitz, 8 mal Aluminium getroffen und 1:1 gespielt - ist wirklich so passiert, ich habe es auf Video) ging es gestern im Pokal gegen die wohl beste Mannschaft bei uns im Kreis, Favorit auf die Kreismeisterschaft.


    Ich habe bereits seit Tagen Kontakt mit dem Trainer, wir reden über B-Lizenz, unsere Gegner in der Meisterschaft und unsere Mannschaften und schieben uns in schöner Regelmäßigkeit die Favoritenrolle in Pokal und Meisterschaft zu.


    In den ersten Minuten waren wir etwas überfordert, weil wir seit Corona wirklich nur gegen spielschwache Gegner gespielt haben und plötzlich eine Mannschaft da war, die den Ball laufen lassen konnte und auch ganz ordentlich gepresst hat. Folgerichtig haben wir das 0:1 kassiert. Dann 1:1 gemacht, 1:2 kassiert und nach der Pause das 2:2 geschossen. Dann waren wir am Drücker, haben die Chancen einfach nicht verwertet und man kennt es ja: Dann fängt man sich ein krummes Ding. Freistoßflanke segelt in den 16er, an allen vorbei ins Tor.

    Dann waren noch 3 Minuten (+ Nachspielzeit) zu spielen, wir machen Druck, aber der Schiedsrichter pfeift zu früh ab... Nach Rücksprache zeigt er mir seine Armbanduhr: Eine analoge Kinderuhr OHNE Sekundenzeiger. Ein 50-Jähriger Mann. Selbst der gegnerische Trainer ist zum Schiedsrichter gekommen und hat ihn gefragt, was das für eine Aktion war. War echt kurios, er wollte seinen Fehler aber nicht einsehen und das Spiel war zu Ende. Für 2-3 lange Bälle in den 16er hätte es sicher noch gereicht und wir hatten die Lufthoheit.


    Unterm Strich war es aber ein richtig geiles Spiel von beiden Mannschaften und wir Trainer sind uns einig: der Glücklichere hat gewonnen. Hätten wir gewonnen, würden wir sicherlich zum gleichen Schluss kommen. In solchen Spielen kann man mit Niederlagen leben, wenn man alles gegeben hat und einen tollen Kampf abliefert. Ich gönne es dem Gegner von gestern mehr als allen anderen!


    In der Saison werden wir uns dann noch zweimal wiedersehen, das wird klasse!

    Jetzt kam die Frage, ob ich nicht 2 bestimmte Spieler fest in die D1 abgeben möchte. Habe ich verneint. Dann erhielt ich die Anfrage des Koordinators, explizit diese beiden Jungs zu fragen, ob sie nicht beim nächsten Spiel am Samstag in der D1 aushelfen möchten. Die Kontaktdaten der Eltern solle ich den Betreuern zur Verfügung stellen.

    Ich verstehe nicht, was daran so verkehrt ist, den offiziellen Kommunikationsweg über mich, den Betreuer, zu wählen. Naja, ich kann es mir eigl. denken, was da versucht wird...

    Das kommt mir bekannt vor. Es gab eine Sitzung, zu der ich nicht kommen konnte, weil ich Training beim JSG-Verein hatte, dort wurde das Thema hoch- und runtergeben besprochen. Eigentlich sinnfrei, das ohne den Trainer zu machen, der in beide Richtungen (C2 und B1) abgeben soll.


    Anschließend wurde mir mitgeteilt, welche Optionen es gäbe. Spieler fest hoch- und runtergeben (aus einem 17er Kader?!) oder die ganze Mannschaft aufteilen (Hälfte zur B1, Hälfte zur C2). Ich habs schonmal geschrieben, aber es schockiert mich immer wieder, dass das ohne mich als Trainer und Jugendleiter beraten wird und man zu den beiden Optionen kommt. Man hat offenbar nicht mal in Betracht gezogen, das Problem dort zu lassen, wo es herkommt und die beiden anderen Teams als 9er zu melden.. Nein, da müssen ja noch unbeteiligte mit reingezogen werden. :cursing:


    Und das sehe ich bei dir auch so: die Trainer schaufeln sich ihr eigenes Grab mit ihrer Mannschaftsplanung und -führung, aber am Ende sollst du mit reingezogen werden und hast dann unerwartet plötzlich den Stress, weil andere sich nicht kümmern. Es ist sogar exakt das gleiche wie bei mir.

    Meiner Tochter ist beim letzten Spiel, ohne, dass der Ball in der Nähe war, von hinten jemand mit dem Knie mit voller Absicht in den Rücken gesprungen, der Schiri gab nicht mal einen Freistoß.... Sie konnte sich drei Tage fast nicht bewegen...;(


    Zunächst mal sind die Nachwirkungen nicht ausschlaggebend für die Bewertung eines Fouls. Man kann sich auch nach einem Rempler den Arm brechen oder bei einem Foul von hinten nichts tun.


    Und du gibst dir die Antwort, warum der Schiedsrichter nicht gepfiffen hat, doch selbst: "ohne, dass der Ball in der nähe war". Auch der Schiedsrichter hat nur zwei Augen und zwei Ohren. Er kann nicht jeden Zentimeter des Platzes zu jeder Zeit im Auge haben, wenn er auf das Ballgeschehen und noch Abseits achten muss. Und was meinst du, was für ein Spiel zu Stande kommt, wenn der Schiedsrichter auf jede Diskussion wie "haben sie das nicht gesehen?" eingeht und auf Zuruf Karten verteilt? Man muss sich leider damit abfinden, wenn man ohne Assistenten spielt.


    Ich weiß nicht, wie ich die Aussage "der Schiri gab nicht mal einen Freistoß" interpretieren soll?! Der Schiedsrichter hat nicht das Foul begangen und auch ein Freistoß/eine Karte hätte die Schmerzen der Spielerin nicht gelindert. Deshalb sollte man den Schiedsrichter eigentlich bei allen Diskussionen aus der Schusslinie lassen, der gibt hoffentlich immer sein bestes. Und wenn das nicht gut genug ist, muss man es so hinnehmen wie einen zu harten Ball oder ein zu langen Rasen - äußere Einflüsse, die man nicht ändern kann.

    Dann soll der neue Verein alles schriftlich einreichen. Wenn alles rechtens ist, wird - sobald der DFB es bearbeitet hat - der Spieler rückwirkend spielberechtigt. Es ist dann möglich, den Spieler als "freien Spieler" mit Namen und Geburtsdatum in den Spielbericht einzutragen. Fragt der Staffelleiter, Gegner oder Schiedsrichter nach, kann man auf die Unterlagen beim DFB verweisen (am besten eine Kopie statt des Spielerpasses mitführen) und hat dann irgendwann die rückwirkende Spielberechtigung (auf das Datum des Eintragseingang).


    Hier sollte man aber auch ganz sicher sein, dass alles korrekt ausgefüllt ist und man gegen keine Regularien verstößt. Und das sollte der Verein machen und nicht ein Elternteil. Und der Verein bzw. Jugendobmann muss dann wissen, was er tut.

    Vielen Dank, das ist die Antwort, obwohl bei uns im Kreis merkwürdigerweise nach Rückzug einer 1. Mannschaft die anderen nicht aufrücken. Aus welchem LV kommst Du ?

    Es mag natürlich sein, dass dann auch nach der Stärke geguckt wird. Wenn wir unsere D1 in Staffel 1 abmelden, wird unsere D2 dort nicht spielen, weil es von der Stärke einfach gar nicht passt. Namentlich würde dann die D2 zur D1, aber in ihrer Staffel verbleiben.


    Ich komme aus dem FLVW!

    Einfach gesagt: Er ist dann für 5 Spiele der D2 gesperrt.


    Und kompliziert gesagt: Eure D1 ist nicht abgemeldet, wenn dann wird eure D2 zur D1 und eure D2 wird abgemeldet. Wenn es sich nun um einen Spieler aus der D2 handelt würde, wäre es nach der Abmeldung der D2 das gleiche. Immer die Mannschaft, in der er die Sperre bekommen hat, falls diese nicht mehr existiert, ist es die ranghöhere Mannschaft.

    Wie lange läuft dass denn bei euch noch so? Das ist ja absolut kein Zustand!

    Ab wann gilt denn die Festspielregel, ich glaube bei uns erst irgendwann im Januar/Februar. Anders sehe ich ja bei dir keine Lösung oder hab ich die überlesen?

    Also morgen haben wir unser erstes Saisonspiel und alle Spieler, die ich einsetze, sind dann zumindest für 10 Tage in der Schutzfrist. Da in diesem Zeitraum aber auch das nächste Spiel ist, wird sich das so weiterziehen. Ich werde keine Spieler zweimal draußen lassen, damit sie 11 Tage später in einer anderen Mannschaft spielen können. Damit hat sich das zumindest in Richtung der C2 erledigt. Diese kann sich theoretisch ja auch Hilfe in der D-Jugend besorgen, die Jungs würden in der untersten Liga sicher locker mithalten können. Aber es ist ja wahrscheinlich verlockender, die großen zu bekommen, die überlegen sind. ;)


    Bezüglich der B-Jugend habe ich dem Trainer ziemlich klar gesagt, dass es nur einen Spieler gibt, der den deutlich älteren Spielern gewachsen ist. Da er aber am Spieltag der B-Jugend (Freitags) verhindert ist, wird das nicht funktionieren. Alle andere Spieler sind noch nicht ansatzweise in der Lage, körperlich gegen fast Erwachsene zu spielen - das werden auch deren Eltern nicht zulassen.


    Ich weiß für mich also, dass ich den beiden Teams zukünftig nicht helfen kann. Sie müssen also eine Lösung finden und die kann nicht sein, dass ich Schuldige bin. So wird sie aber lauten, obwohl ich absolut nichts dafür kann.

    Dabei hätte die Situation recht einfach vermieden werden können, hätte man sich bereits vor der Saison und Mannschaftsmeldung informiert, wie viele Kinder nun zur Verfügung stehen. Dann muss man eben eine D7 anstatt einer D9 melden.


    "Meinen" Eltern habe ich angeboten, wenn ihr Kind nicht bei uns spielen kann, es aber Zeit und Lust hat, darf es gern dort aushelfen. Ich werde jedoch niemanden dazu zwingen und vor allem keine Spieler abgeben, die bei mir gebraucht werden. Schon gar nicht fahre ich deswegen ohne Auswechselspieler zu einem Spiel.

    Das sehe ich ganz genauso: Ich habe beiden Trainerteams nahegelegt, eine 9er-Mannschaft zu bilden. Das hätte zum damaligen Zeitpunkt bei C2 (14 Spieler) und B1 (13 Spieler) nur Sinn gemacht. Stattdessen haben beide gesagt, sie schaffen es und brauchen dann eben Hilfe. Dann kam die krude Idee auf, meine C1 aufzuteilen, die Hälfte zur B-Jugend und die Hälfte zur C2. Das heißt, die einzig funktionierende Mannschaft (unter den Gesichtspunkten Soziales Gefüge, Mannschaftsgröße, Leistungsstärke) soll "geopfert" werden, damit andere Jahrgänge weniger Stress haben. Nur, weil sie das Pech haben, zwischen diesen Problemjahrgängen zu sitzen. Keine langfristige Lösung, denn im nächsten Jahr sind alle drei Mannschaften wieder in A-, B- und C-Jugend verteilt. Außerdem ziemlich dämlich.


    Am Ende gehören zum Abgeben in andere Mannschaften immer mehrere Parteien, die nötig sind, damit das funktioniert: Der Spieler muss bereit sein, die Eltern müssen es erlauben (13-Jährige in der B-Jugend ist eben auch nicht ohne) und ich als Trainer muss es akzeptieren ohne die eigentliche Stammmannschaft zu schwächen. Außerdem muss es natürlich vom Niveau her passen und auch den Regularien entsprechen (Festspielregel)!

    Ich sehe da bei dir, wie bei mir, ein übergeordnetes Problem: Offenbar scheinen die Trainer sich nicht um ihre Mannschaften zu kümmern - zumindest nicht in der Form, in der es nötig wäre. Die Mannschaften werden kleiner, es wird nicht langfristig geplant und offenbar besteht auch bei den Trainern kein Interesse, etwas "gutes" für die Mannschaft zu tun (siehe Trainingskleidung).


    Das ist ganz gefährlich, weil am Ende muss man sich dann plötzlich um 2 Mannschaften kümmern und sie mit Spielern versorgen. Ich sehe es bei mir schon kommen, dass ich irgendwann mal mit 11 Leuten losfahre, weil B1 und C2 nicht genug Leute haben.

    Und weiter geht's: gestern haben sie zweistellig gewonnen, für Samstag werden schon wieder die Leistungsträger angefragt.


    Ich habe selbst nur für den Spieltag nur 13 Spieler, eigentlich sollte es mal andersrum sein: Die C1 braucht Unterstützung von der C2. Aber da kommt man von Seiten der C2 tatsächlich auf die idee "zwei Spiele an einem Tag merkt doch keiner" oder "wir haben ja noch einen Pass mit dem gleichen Vornamen". :/

    Wir hatten Heimrecht. Wie willst du den das Hausrecht in Kraft setzen, sind doch die Trainer der gegnerischen Mannschaft?

    Am Eingang unserer Anlage steht ein Schild: "Der *Verein* hat Hausrecht und kann Platzverbote aussprechen" & "Wer den Schiedsrichter beschimpft oder beleidigt, muss mit der Verweisung vom Sportgelände rechnen!"


    Der Schiedsrichter hat jederzeit das Recht, Personen von der Anlage zu verweisen. Wenn er dies nicht tut, weil er sich nicht traut, aber trotzdem der geregelte Spielbetrieb in Gefahr ist, hätte ich damit kein Problem, als Heimtrainer/Jugendobmann das Problem zu regeln.


    Natürlich muss das ganze begründet sein, wahrscheinlich ist es dann schon ausreichend, das ganze anzudrohen. Denn das Hausrecht hat dein Verein in jedem Fall auf eurer Anlage, da muss sich niemand etwas gefallen lassen, was ihm nicht gefällt.

    Bei unserem 1 Ligaspiel hat der gegnerische Trainer und sein Co die ganze Zeit die Entscheidung des Schiedsrichter lautstark versucht Einfluß zu nehmen. Entweder ein falscher Einwurf oder Abseits gerufen. Was macht ihr in solch einem Fall?

    Wart ihr die Heim- oder Gastmannschaft?


    Als Heimmannschaft hätte ich den Schiedsrichter zu mir gebeten und ihn gefragt, ob wir von unserem Hausrecht Gebrauch machen sollen. Denn sowas gehört sich nunmal nicht und wenn der Schiedsrichter sich unwohl fühlt und sich nicht traut, etwas dagegen zu tun, kann ihn dabei sicher unterstützen.


    Ansonsten hätte ich einfach einen positiven Gegenpol gebildet und hätte kooperativ gearbeitet. Ihn einfach sein Spiel pfeifen lassen ohne irgendwas zu kommentieren. Damit fährt man auch grundsätzlich meist besser. ?

    Und dann ist man der Dumme, wenn man diese Spieler nicht abgeben will. Es sei doch im Vereinsinteresse. Warum muss man jedoch ständig die Probleme, die sich die anderen selbst schaffen, ausgleichen?

    Ja... Er bekommt jetzt zwei Spieler, die Spielpraxis gebrauchen können. Ungern, weil eben letztes gemeinsames Training vor dem ersten Pflichtspiel, aber ist dann halt so und die beiden am Samstag definitiv im Kader stehen werden und auch im Training Nachholbedarf haben.


    Aber jetzt soll noch ein Torwart dazu, weil bei ihm einer krank ist und die anderen beiden Torhüter lieber im Feld spielen wollen. Klar, noch mehr Sonderwünsche?


    Natürlich macht es auch jedem Spieler Spaß, wenn er als Altjahrgang in der untersten Liga aushelfen darf und seinen Gegenspielern meilenweit überlegen ist. Aber wem soll das was bringen? Außer, dass dann das Spiel dann sicher gewonnen wird?


    Ich schätze, der Trainer hätte gerne die Stützpunktspieler und den ersten Torwart gehabt, die sowieso schon immer da sind, am meisten trainieren und demnach auch am meisten Spielzeit bei uns bekommen - damit auf keinen Fall was beim Spiel schief geht. :S


    Ein Glück, dass das Theater nächste Woche ein Ende hat, wenn wir die ersten Pflichtspiele hatten und die Spieler festgespielt sind.

    Ich hatte zu dem Thema schon einige Frust-Beiträge geschrieben... Ich habe eine C1 (inzwischen 17 Spieler) eine C2 (zwischenzeitlich 14 Spieler, jetzt 18 Spieler) und eine B1 (15 Spieler) unterstützen.


    Unsere C2 hat ihr erstes Saisonspiel auf morgen verlegt und heute gemerkt, dass sie gar nicht genug Leute haben (1/3 hat abgesagt, es stehen nur 12 Spieler zur Verfügung). Leider haben wir zeitgleich unser letztes Training vor dem Saisonstart und möchten schon gerne noch einmal zusammen trainieren. Ursprünglich wollte ich an dem Tag sogar ein Testspiel machen, was mir der C2-Trainer aber untersagt hat, weil er eine Platzhälfte für sein Training braucht. Er hat mir dann versprochen, das wir ein internes 11 gegen 11 spielen. Das hat sich dann wohl auch erledigt.


    Einfach nur zum kotzen, dass ich auf eine vernünftige Spielvorbereitung meiner Mannschaft (es geht in dieser Saison um den Bezirksligaaufstieg) verzichten muss, damit die C2 in ihrer Staffel 8 noch zwei Spieler auf der Bank hat.


    Warum verlegt man ein Spiel, klärt aber erst einen Tag vorher ab, ob man dann überhaupt genug Spieler zur Verfügung hat?