Vereinstraining vs. Förderkader

  • Ich finde, dass es einen Verein/Trainer schlicht nichts angehen sollte, was ein Spieler so treibt. Und wenn er noch in 7 Fußballschulen sein will, dann bitte. Geht er noch zum Schwimmen oder Judo, wäre mir das ebenso egal.

    Einzige Einschränkung: NICHT während der Trainingszeiten / Spieltage.
    Das kann man auch in Richtung Eltern klar kommunizieren...

    Ich stimme dir größtenteils zu, aber wenn der Spieler noch Fußballschulen und andere Vereine besucht und dann ein Vereinstraining ausfallen lässt, weil er schon dreimal woanders trainiert hat, wäre für mich auch wieder eine Grenze erreicht. Auch für die Belastungssteuerung wäre es wichtig zu wissen, was die Jungs noch so an Sport machen. Ich behandle einen, der noch Schwimmtraining hat und Handball spielt, von der Intensität des Trainings her anders als jemanden, der seinen restlichen Tag nur auf dem Sofa verbringt.

    Wer gut zielt, macht viele Tore - Wer gut spielt, hat viel Spaß - Wer beides macht, hat Erfolg

  • Echt? Du würdest also von einem Spieler, der noch schwimmt, andere Leistungen erwarten als von einem Couchpotato? Wie machste das denn?

    Die Belastungssteuerung was so ne ganze Woche angeht, obliegt ja in erster Linie den Eltern... Was ist zu viel, was genau richtig? Das dürfte vollkommen individuell sein. Ich denke, wir haben da alle eine Meinung, dennoch kann das für den einen zu viel, für den nächsten zu wenig sein.

    Schon meine beiden Söhne sind hier sehr unterschiedlich... Ein ganzes Team dürfte hier einen sehr bunten Strauß an "richtig" bieten.

  • ich habe einen Spieler in der C der 4mal die woche trainiert.( verein, dfb stp, dfb stp schule) Da ist eben zu beachten das der auch eben höhere Belastung gewohnt ist.

    Das hat für mich null einfluss auf mein Training. Belastungssteuerung spielt für mich ab nlz eine rolle. Es gibt eben auch kids die fahren 40 km fahrrad die Woche. Und andere die spielen in der zeit eben fortnite.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Echt? Du würdest also von einem Spieler, der noch schwimmt, andere Leistungen erwarten als von einem Couchpotato? Wie machste das denn?

    Die Belastungssteuerung was so ne ganze Woche angeht, obliegt ja in erster Linie den Eltern... Was ist zu viel, was genau richtig? Das dürfte vollkommen individuell sein. Ich denke, wir haben da alle eine Meinung, dennoch kann das für den einen zu viel, für den nächsten zu wenig sein.

    Schon meine beiden Söhne sind hier sehr unterschiedlich... Ein ganzes Team dürfte hier einen sehr bunten Strauß an "richtig" bieten.

    Ich rede von den Fällen, wo die Jungs ganz offensichtlich einfach zu viel machen und ihnen anzumerken ist, dass sie kaputt sind. Beispiel:

    Samstag/Sonntag Turnier, Montag Training, Mittwoch Freundschaftsspiel, Donnerstag aushelfen in der oberen Mannschaft und Samstag das nächste Spiel. Wenn ich das vorher weiß, bekommt der Spieler entweder Montag oder Mittwoch frei, da er sonst am Samstag eventuell zu nichts zu gebrauchen ist.

    Einem "Couchpotato" würde ich niemals so eine Pause zugestehen, weil er nur das Training als sportliche Betätigung hat.


    Wenn ich am Montag Fitnesstraining machen will und weiß, dass einer am Sonntag Leistungsdiagnostik oder ein Stützpunktturnier beim DFB hatte, kann der sich auch mal eine Pause gönnen. Das Stützpunkttraining fällt an solchen Montagen nämlich auch meist aus.

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