Beiträge von Charles De Goal

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    Oh man... Als wir damals im Frühling 2020 mit dem kontaktlosen Training und in Kleingruppen anfangen mussten, war das neu und sogar eine spannende Herausforderung. Aber man wusste, es wird bald besser. Und im Nachhinein kann man sagen: die paar Kontakte hätten wohl keinen Unterschied gemacht.

    Und jetzt den ganzen Mist nochmal? Die Kids fanden das damals blöd, aber haben es durchgezogen, weil man es eben mal probieren musste. Jetzt wird man damit niemandem zum Platz locken können.

    Echt? Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Jungs da sofort dabei wären. Ich hatte aber auch im Frühjahr eine sehr gute Trainingsbeteiligung...


    Die Motivation überhaupt mal wieder mit den Freunden auf dem Platz zu stehen ist nach meiner Beobachtung sehr hoch. Insbesondere seit die Schulen wieder zu sind.

    Das ist schön, wenn es bei dir so ist. Ich kann es mir nicht vorstellen, wieder in 4er Gruppen ohne Kontakt auf dem Platz zu stehen. Vor allem nicht, nachdem wir das schonmal durchgemacht haben und man sich jetzt, ein Jahr später, fragen muss: warum wieder genauso? Überall wird alles angepasst und es gibt neue Erkenntnisse, aber beim Sport an der frischen Luft mit wirklich wenig Kontakten untereinander hat man überhaupt keine Erkenntnisse?


    Beispiel: Im November liefen bei der Ukraine einige infizierte Spieler beim Spiel gegen Deutschland rum. Wie viele Deutsche Spieler waren danach infiziert? Genau. So gefährlich sind wohl 90 Minuten intensiver Fußball.

    Das habe ich heute morgen auch gelesen. Das ist tatsächlich eine Katastrophe was der LSB Nds. da vorschlägt. Dann können wir die Tür am Sportplatz gleich dichtschließen, wo soll da noch Motivation herkommen.

    Oh man... Als wir damals im Frühling 2020 mit dem kontaktlosen Training und in Kleingruppen anfangen mussten, war das neu und sogar eine spannende Herausforderung. Aber man wusste, es wird bald besser. Und im Nachhinein kann man sagen: die paar Kontakte hätten wohl keinen Unterschied gemacht.

    Und jetzt den ganzen Mist nochmal? Die Kids fanden das damals blöd, aber haben es durchgezogen, weil man es eben mal probieren musste. Jetzt wird man damit niemandem zum Platz locken können.


    Und was haben eigentlich die Verbände und Sportbünde ein Jahr lang gemacht? Hätte man nicht vielleicht ein Konzept erarbeiten können, um vernünftiges Training anbieten zu können? Stattdessen kommt das jetzt wenige Tage vor dem 14. Februar raus, klingt wie hingekackt und hingeschissen. Man hatte ein Jahr lang zeit, sich das zu überlegen, stattdessen will man alles so machen wir vor einem Jahr.

    Es gibt sicherlich Eltern, Trainer (insbesondere Stützpunkttrainer) die zu viel Druck machen. Den meisten Druck machen sich die Jungs/Mädels aber auch selber. Auf einem bestimmten Level besteht selbst in der besten Umgebung ein gewisser Leistungsdruck, weil eben nicht alle im Kader (gleichviel) spielen können. Bis zu einem bestimmten Grad ist Druck oder Stress auch nicht schlecht, im Gegenteil wenn man gar keinen Druck oder Stress hat, ist das auch schon wieder ungesund. Dieser Grad ist halt bei jedem invididuell. Man muss aber auch mal einsehen, dass es auch viele Kinder gibt, die ab einem bestimmten Alter (meist im E/D Jugend Alter) erkennen, dass sie etwas Talent für Fussball mitbringen und dann aus eigener Motivation guten Fussball spielen wollen, in einer möglichst guten Mannschaft, mit möglichst gutem Training und am besten immer gewinnen. Es ist nicht so, dass jeder Mensch völlig ambitionslos ist, wie man das bei einigen Kommentaren hier manchmal denken kann und das beginnt eben schon im Kindesalter, das ist auch nicht unbedingt schlecht, dieser Ehrgeiz im Sport kann auch auf andere Bereiche, wie z.B. Schule abfärben. Muss halt nur alles in gesunden Bahnen sein.

    Aber Fussball kann nur ohne Druck funktionieren? Ich behaupte es gibt Kinder, denn würde Fussball dann ohne einen gewissen gesunden Druck gar keinen Spaß mehr machen. Komplett ohne Druck wird aus Fussball schnell nur reines rumgeblödel.


    Hier die N11 zu nennen macht eher wenig Sinn, früher hatten die Spieler tendenziell eher noch mehr Druck wie jetzt, nach der Logik müsste man eher gegenteilig argumentieren. Es hat sich aber grundsätzlich die Gesellschaft verändert, weswegen das ganze generell nicht passt.

    Es geht doch schonbei den Bambinis los .... Sorry, das sehe ich komplett anders. Was ich als Trainer erlebt habe, da langst du dir an den Kopf. Meist sind es aber die Eltern, die eine komplette falsche Einstellung am Platz haben. Dann die Jugendtrainer, dann kommen die Stützpunkttrainer. Wobei VORSICHT ! Es gibt Stützpunkte da wird gute Arbeit abgeliefert, jedoch sind meiner Meinung nach 50% schwarze Schafe und glauben sich in einer "Bundesliga Elite" zu sehen. Völlig abgedrifftet und völlig empathielos und egoistisch.

    Eigentlich gibt es genau dazu einen anderen Thread und die Diskussion gehört hier im näheren Kontext eigentlich nicht rein. Aber ich habe das ganze angestoßen - da ging es aber noch um Corona.


    Ich denke, dass viele Trainer eine erfolgreiche Trainerarbeit mit Siegen definieren. Junge Trainer wollen sich dadurch im Verein, Umfeld und vor den Eltern profilieren, weil in der allgemeinen Wahrnehmung Siege immer besser aussehen als Niederlagen. Gute Arbeit auf dem Trainingsplatz ist nicht messbar, Ergebnisse schon. Deshalb befürworte ich die Marschroute vom DFB und den Verbänden, im unteren Jugendbereich Ergebnisse auszublenden und vor allem Spielformen zu entwickeln, in denen Ergebnisse keine Rolle spielen. Damit wird erstens diesen Erfolgstrainern der Wind aus den Segeln genommen und zweitens gibt es gar nicht mehr sowas wie Siege, die irgendwo eingetragen werden müssen. Und selbst, wenn man auf 4 parallelen Spielfeldern kickt und die Ergebnisse zusammenrechnet, wird derjenige gewinnen, der im Durchschnitt die beste Mannschaft hat und nicht der, der die besten drei in eine Mannschaft steckt und nur das Duell gewinnt.


    Um den Schwenk zu Corona zu bekommen: Ich hoffe, dass wir zur Saison 21/22 in den unteren Bereichen mit diesen Spielmodi starten können und die Kleinen einfach nur kicken dürfen, ohne sich an Ergebnissen zu messen. Natürlich wird es weiterhin talentierte und untalentierte Spieler geben, aber mit allen Kids in Action bekommen alle auf jeden Fall die gleichen Voraussetzungen. Vielleicht ist Corona ja dafür gut! Ich kann mir gut vorstellen, dass dadurch eine ganz andere Denkweise ab der E-Jugend entsteht: spielt man kein 7 gegen 7 mehr, in der talentierte Spieler Siege im Alleingang holen und untalentierte Spieler Niederlagen verschulden, hören vielleicht die schwächeren nicht auf und die besseren gehen nicht sofort weg.

    Du schreibst, dass diese Spieler 45 Minuten brauchen zu den jeweiligen Leistungsorientierten Vereinen (oder dem einen), dass ist schon eine ziemlich lange Anfahrt.

    Kurze Korrektur: Ich sagte, sie würden 45 Minuten im Auto für eine Einheit sitzen - also Hin- und Rückfahrt zusammen. Macht dann knapp 20 Minuten für einen Weg.

    Mal was ganz anderes:


    Mir haben in den letzten Tagen mehrere Spieler für die nächste Saison zugesagt, die vor einigen Jahren unseren Verein Richtung Landes- oder Bezirksliga verlassen haben. Sie haben erzählt, dass sie sich und den Fußball im Lockdown hinterfragt haben und zu dem Schluss gekommen sind, dass mit den Kumpels im Team zu spielen und mit dem Fahrrad zum Training zu kommen viel praktischer ist als jede Woche dreimal eine Dreiviertelstunde im Auto zu sitzen, um eine oder zwei Ligen höher zu spielen.

    Das gleiche habe ich von einem NLZ-Spieler eines Zweitligisten gehört, der bei mir bis zur E-Jugend gespielt hat. Der möchte im Sommer ebenfalls den ganzen Stress und Druck hinter sich lassen und zu uns in die Heimat zurückkehren, aber möchte noch abwarten, welche Perspektive er im NLZ bekommt (er erwartet aber eine Perspektive, die dem Aufwand nicht gerecht wird).


    Darüber freue ich mich natürlich. Die höherklassigen Vereine wird es nicht freuen, zumal die drei nicht die einzigen sein werden, die vielleicht andere Wege gehen wollen. Meint ihr, dass das dazu führen wird, dass Leistungsvereine und Breitensportvereine sich wieder annähern?

    Nach deren Meinung ist eine Inzidenz von unter 50 in den kalten Monaten schlicht unrealistisch. Da muss es andere Wege geben um mit dem Virus zu leben.

    Ja, das ist doch auch völlig eindeutig!!


    Im Sommer waren wir bei einer Inzidenz unter 10 deutschlandweit und hatten keinen Lockdown, durften im Prinzip alles machen. Jetzt sind wir seit 3 Monaten komplett eingeschränkt und die Zahlen sind deutlich höher, waren sogar nach 2 Monaten Lockdown noch exorbitant hoch.

    Im Sommer sind die Zahlen TROTZ Lockerungen nicht gestiegen (erst Mitte Oktober), im Winter stiegen sie trotz scharfen Lockdown extrem.


    Man erkennt als erstes eine klare Korrelation zwischen Inzidenz und Jahreszeit, als zweites MUSS man aber auch erkennen, dass der Wert 50 im Winter tatsächlich nicht zu erreichen ist, wenn man ihn selbst jetzt nach 3 Monaten Lockdown nicht erreicht hat.


    Und da stehen die Prügel und Einschränkungen für die bösen Menschen, die sich trotzdem treffen, in einem anderen Licht da. Natürlich ist das nicht erlaubt und trägt seinen Teil zur Verbreitung bei. Aber das macht nicht eine Steigung um 2000% von September bis Januar aus.

    Richtig, dass diese Annahme falsch ist.


    Im Juni, Juli und August hatten wir deutschlandweit durchgängig eine Inzidenz von unter 10, im September war sie noch unter 15. Erst Mitte Oktober stieg die Inzidenz an. Das ist aber nicht unmittelbar mit den Lockerungen im Juni/Juli in Verbindung zu bringen, wenn die Zahlen 3-4 Monate danach erst steigen. Und von einer Explosion kann man erst recht nicht sprechen. (Quelle)


    Viel offensichtlicher scheint mir, dass die Inzidenz mit der Jahreszeit und den herrschenden Temperaturen zusammenhängt als mit Lockerungen, die ein Vierteljahr zuvor stattfanden! Vielleicht sollte man einfach den Winter verbieten. :sleeping:

    Für mein Verständnis und meine Corona-Erfahrung muss ein Inzidenzwert unter 50 liegen, damit die Gesundheitsämter Kontakte nachvollziehen können, ein Lockdown beendet wird und z.B. Fußball wieder erlaubt wird (so war es 2020). Jetzt lese ich von Niedersachsen, dass sie völlig unrealistisch unter 10 kommen wollen. Warum durfte im Oktober bei 50 gespielt werden, jetzt müssen aber 10 erreicht werden?

    Ich will nur kurz hierauf antworten, das ist nicht meine Argumentation, aber ich sehe, dass es in diese Richtung geht:


    Warum wird nicht wieder so geöffnet, wie es im Sommer/Herbst war, wen wir 50er-Werte erreichen? Die Logik dahinter ist doch genau diese, dass die Infektionszahlen mit den Öffnungen wie im Sommer/Herbst und den damaligen 50er-Werten in den Folgewochen explodiert sind. Also wird eben nicht dann direkt alles wieder erlaubt, um keine dritte Welle zu erhalten.

    Ja, das ist doch logisch. Ist der Wert unter 50 heißt das ja nicht, dass er dort auch bleibt.


    Aber das bedeutet dann auch wieder, dass Lockerungen und Einschränkungen in Wirklichkeit gar nicht von der 50er-Marke abhängen. Das wird aber ständig suggeriert ("wir müssen unter 50 kommen"). Wozu ruft man diese Zahl aus und brennt sie in die Köpfe der Menschen, um dann beim Erreichen eventuell ganz anders damit umzugehen, als es vor einigen Monaten war?


    Genau das sorgt doch für Misstrauen und wenig Akzeptanz.


    Wie gesagt: neue Erkenntnisse sind willkommen, akzeptabel und notwendig. Aber Ziele auf Grundlage der Erkenntnisse von 2020 auszurufen und wenn es dann näher kommt, doch wieder umzuschwenken, empfinde ich tatsächlich als Verarsche (und damit bin ich kein Corona-Leugner oder sonst was).

    Ich stimme dir absolut zu. Das größte Problem ist meiner Meinung nach (und das hatte ich schonmal geschrieben):


    Man wechselt immer wieder Argumente und Auslöser für Einschränkungen - es ist immer wieder etwas anderes. Damit schafft man aber jedes mal Präzedenzfälle, von denen dann aber niemand mehr etwas hören will, wenn sie wieder eintreffen bzw. die Messwerte im positiven Bereich sind. Es ist einfach nur zum verzweifeln, wenn man Gradlinigkeit und Logik sucht.


    Für mein Verständnis und meine Corona-Erfahrung muss ein Inzidenzwert unter 50 liegen, damit die Gesundheitsämter Kontakte nachvollziehen können, ein Lockdown beendet wird und z.B. Fußball wieder erlaubt wird (so war es 2020). Jetzt lese ich von Niedersachsen, dass sie völlig unrealistisch unter 10 kommen wollen. Warum durfte im Oktober bei 50 gespielt werden, jetzt müssen aber 10 erreicht werden?


    Diese Warnungen und Schreckensszenarien dienen bestenfalls als Angstmacher, um sich an die Regeln zu halten. Das mag bei vielen vernünftigen auch seinen Zweck erfüllen. Angenommen, die Experten gehen immer vom schlimmsten aus - eingetroffen ist davon nicht viel. Es wurden uns auch "Zustände wie in Italien" prophezeit - stand jetzt haben wir trotz einem Drittel mehr Einwohnern noch ein Drittel weniger Todesfälle.


    Ich will das hier nicht runterspielen und habe auch schon an anderer Stelle gesagt, dass die Regierung eine Pandemie auch das erste mal erlebt, somit mit Sicherheit zu neuen Erkenntnissen kommt. Aber es kann doch nicht sein, dass immer wieder Ziele zur Bekämpfung ausgerufen werden und wenn diese erreicht werden, plötzlich doch wieder was anderes zählt.


    In #655 habe ich eine Auflistung geschrieben, in der einige der vergangenen Indikatoren, die über Einschränkungen entschieden haben, aufgezählt sind. Aktuell sind wir auf dem Weg in wirklich positive Zahlen, wenn man mit denen von vor einem Monat vergleicht. Dazu kommt besonders positiv dazu, dass das Impfen (wenn auch langsam) ins rollen kommt. Aber ich lese in jedem zweiten News-Artikel über Lockdown-Verlängerungen und weitere Einschränkungen.

    Bei diesen ganzen Modellen muss aber beachtet werden, in wie weit die Impffortschritte berücksichtigt werden.

    Spätestens wenn die Risikogruppen geimpft sind, muss darüber "diskutiert" werden, in wie weit Beschränkungen gelockert werden.

    (nicht falsch verstehen, bin gegen Querdenker, AFD und Verschwörungsanhänger!)

    Das sehe ich auch so. Ein Hauptargument beim Lockdown war immer wieder, dass diejenigen geschützt werden müssen, die zur Risikogruppe gehören. Wenn diese nun bald geimpft sind, also nicht mehr gefährdet sind, ist das kein Argument mehr. Natürlich heißt das nicht, dass alle anderen ruhig Corona bekommen können - aber damit ist die größte Gefahr ja erstmal gelöst.


    Im Herbst wurde der Lockdown verhängt, als die Zahlen ungefähr die 50 Neuinfektionen/100.000 Einwohner auf 7 Tage wieder überschritten haben. Wenn dieser Wert dauerhaft (z.B. 2 Wochen lang) wieder unterschritten ist, sind wir wieder im damals definierten grünen Bereich und sollten logisch gedacht wieder die gleichen Öffnungen haben, die wir damals hatten.

    Ja, ich habe diese auch für unseren Verein eingerichtet, aber erstens war diese nicht verpflichtend und zweitens wurde sie von insgesamt 10 Personen auf unserer Anlage (und das in einem Zeitraum von mehreren Wochen) genutzt, der Rest hat sich nach wie vor handschriftlich eingetragen. Das waren weniger als 5% aller Besucher. Dabei ist die Zeitersparnis enorm: Barcode einscannen und weitergehen (dann einloggen oder Daten eintragen). Handschriftliches Eintragen dauert dann gerne 1-2 Minuten pro Person, benötigt Schreibplätze, Stifte und Wartelinien.


    Als Gast auf anderen Plätzen war es auch immer anders: mal handschriftlich eintragen, mal vorab anmelden, mal nur Namen, mal mit Adresse, mal ging die App, mal nicht...


    Dass es überall anders gehandhabt wurde/wird, hängt ja vor allem daran, dass nichts einheitliches zur Verfügung steht und offenbar nichtmal klar kommuniziert ist, was erforderlich ist und was nicht.


    Der FLVW hat diese App ermöglicht, aber in anderen Verbänden sieht es anders aus. Da das Problem deutschlandweit auftritt, könnte sich tatsächlich mal eine DFB-Delegation damit befassen.


    Aber wenn ich mir die Erfahrung mit der App so anschaue: Die Digitalisierung in Deutschland scheitert wohl eher an jedem Einzelnen, als an der Regierung, an Vorgaben oder Firmen. Ist gleichzeitig nur auch für jeden Einzelnen einfacher, es anderen in die Schuhe zu schieben.

    ...heute in der BILD....

    Nachgehakt


    ...ganz lesenswert!

    Ich gehe mit, dass von DFB-Seite und auch von Verbandsseite Visionen und Strategien zu Lockerungen fehlen. Auch der DFB entscheidet natürlich nicht über Corona oder Einschränkungen/Lockerungen, aber nur mit Bundesliga-Fußball und Home-Training von Stützpunkttrainern kommen die Vereine nicht schadenlos durch die Corona-Zeit. Gibt es Konzepte, die einen reibungslosen Ablauf ab z.B. Sommer ermöglichen? Warum bereitet man nicht jetzt mal eine vernünftige Nachverfolgungs- und Zuschauerapp vor, die verpflichtend und leicht zu bedienen ist (haben zum Teil nur Landesverbände als Option)?

    Macht man sich Gedanken über Heim- und Auswärtsspiele? Wie bekommt man Vereine mit 15 Teams an Wochenenden mit zeitlichen und räumlichen Abständen in den Spielbetrieb?

    Wäre es nicht das einfachste, wenn jeder Besucher seinen Personalausweis dabei hat und dieser nur kurz per Scan abfotografiert wird? Vielleicht sogar per NFC oder ID anonym eingespeichert wird und bei Bedarf dann geprüft wird? Kein Eintragen in Listen oder in Apps. Nur so als Idee, das könnte ein Dachverband ja mal in die Wege leiten.


    Gibt es Strategien, wie ein eventueller Spielerschwund kompensiert werden soll? Man stelle sich vor: wenn (nur so als Zahl) 30% der Spieler aufhören, dann werden mit Sicherheit auch 30% der Teams wegbrechen, zum Teil JSGs melden oder gar keine Mannschaften mehr stellen können. Wie soll der Spielbetrieb dann stattfinden? Kann man Kleinfeld oder Outdoor-Futsal-Turniere oder -Ligen bilden?

    Wie können DFB und Landesverbände Amateurspieler und Kinder bei Laune halten oder den Vereinen und Trainern dabei helfen, die Spieler nicht zu verlieren?


    Was Joachim Löw allerdings damit zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Monatelang wollte keiner von ihm was hören und sehen, am besten sollte er zurücktreten. Jetzt ist mal ein paar Monate kein Länderspiel und er erscheint eine Zeit lang nicht in den Medien - auch wieder falsch. Warum sagt denn Jürgen Klopp als Welttrainer oder Hansi Flick als Triple-Sieger nichts? Könnten sie ja genauso machen - tun sie aber auch nicht. :/

    Man sollte sich vielleicht mal fragen warum AfD, FDP und die Linken - nicht gerade Parteien die Gegenseitig viel voneinander halten - quasi genau das gleiche kritisieren...

    Ganz einfache Antwort: Weil sie in der Opposition sind. Das ist wie beim Fußball (um jetzt mal den Bogen zurück zu schlagen). Wenn Du als Trainer verlierst/absteigst, wissen alle anderen genau, was Du anders machen musst.

    Entscheidungen werden erst dann schwierig, wenn man in der Verantwortung steht, sie zu treffen. Für alle anderen sind sie ganz einfach.

    Vor allem ist es jetzt mit neuem Wissen ganz einfach, die Entscheidungen aus dem Februar 2020 zu kritisieren. Jetzt weiß man eben mehr und kann retrospektiv alles ganz einfach in Frage stellen. Eventuell sieht auch die aktuelle Regierung einige ihrer eigenen Entscheidungen aus den vergangenen 12 Monaten kritisch.


    Ändert aber nichts daran, dass Entscheidungsträger sich an ihren Entscheidungen messen lassen müssen. Vor allem, wenn andere Regierungen besser durch die Krise manövrieren konnten (was aber mit Sicherheit nicht jetzt abschließend bewertet werden kann, sondern in 2-3 Jahren). Bis man das wirklich bewerten kann, sollte man mit dieser Kritik vorsichtig sein.

    Geht im Hinblick auf die kommende Wahl eben auch um Wählerfang und da ist jedes Mittel Recht. Und was ist einfacher, als pauschal andere zu diskreditieren, wenn man selbst keine Inhalte hat?


    Aber das wird dann wohl zu politisch hier.

    In meinem Kreis gab es heute einen Ausbruch in einem Altenheim, an einem Tag so viele Neuinfektionen, wie in den ganzen 7 Tagen zuvor.

    Mit solchen Ideen ist der Breitensport mindestens für 2021 tot. Muss man leider so sagen. Da kommt man sehr schnell wieder in die Lockdown-Falle.

    Ja, das denke ich mir auch bei vielen der Maßnahmen.


    Mit jeder Einschränkung und jeder Regel schafft man einen Präzedenzfall für eine bestimmte Situation, an dem sich die Entscheidungsträger bei späteren Situationen messen müssen.


    Sagt man im Oktober, dass wir Lockdown machen, weil die Zahlen steigen, muss man das bei einem ähnlichen Geschehen in Zukunft wieder machen. Jetzt sinken die Zahlen deutlich, aber man verlängert den Lockdown, weil es eine neue Variante gibt.

    Sagt man, wir müssen das durchhalten, bis eine bestimmte Zahl geimpft ist, dann müssen wir das eventuell noch 2 Jahre durchmachen.


    Was ich damit sagen will: die Lösungsansätze sind alle kurzfristig und panisch und geben überhaupt keinen Hoffnungsschimmer für Lockerungen oder ein Ende. Man schaut eigentlich nur von Woche zu Woche und verlängert dann, weil es noch nicht gut ist. Diesen Maßstab muss man aber dann für die nächsten Monate ebenfalls ansetzen und da kann es passieren. Entweder muss man strikt am Lockdown festhalten oder man muss trotz gleicher Infektionszahl lockern und eingestehen, dass der vergangene Lockdown nicht nötig war, weil er ja trotz gleicher Zahlen beendet wird.


    Die Indikatoren für Einschränkungen sind mir auch nicht ganz klar:

    - Reproduktionszahl muss unter 1 sein

    - es sterben immer mehr Leute

    - immer mehr Infizierte

    - immer mehr in Quarantäne

    - Krankenhäuser sind überlastet

    - Gesundheitsämter können nicht nachverfolgen

    - 7-Tage-Zahl zu hoch

    - Nachmeldungen können noch kommen

    - Mutierter Erreger aus England/Südafrika


    Für sich alles nachvollziehbare Gründe. Aber unglaubwürdig wird es, wenn bei jeder Einschränkung andere Dinge zählen und die vorherigen - obwohl man das Problem eventuell in den Griff bekommen hat - plötzlich gar keine Rolle mehr spielen.


    Stand jetzt trifft von den oben genannten Punkten nur zu, dass die 7-Tages-Zahl hoch ist (im Vergleich zu Dezember aber niedrig) und dass es mutierte Erreger gibt. Von den anderen Punkten liest man nichts mehr, obwohl sie vor einigen Monaten noch zu krassen Einschränkungen führten.

    Problem Staffelung nach Kreisen:
    Würde man statt landesweit die Kreise in die Stufen einteilen, hätten wir das gleiche Problem. Dann könnte es passieren, dass wir aus Lübeck hier nicht trainieren oder Spiele austragen können, im Nachbarkreis aber schon. Dies gilt dann zum Beispiel auch fürs Shopping oder Restaurantbesuche.

    Überkreislicher Spielbetrieb wäre dann eventuell nicht möglich.


    Für meinen Verein würde gelten: Wir gehören politisch zu einem anderen Kreis als fußballerisch. Bereits im ersten Lockdown hatte ich die Sorge, dass wir durch unsere politische Zugehörigkeit eingeschränkt sind, aber der Rest unseres Fußballkreises nicht.


    Das ganze hat sich dann im Juni bestätigt: Wir durften wegen eines Infektionsgeschehens am anderen Ende des Kreises nicht trainieren, während der Rest unserer Liga (zum Teil nur 2km entfernt) fleißig die Vorbereitung absolvieren durfte. Glücklicherweise wurde unser Lockdown dann vorzeitig beendet, sonst hätte sogar der Freundschaftsspielbetrieb ohne uns begonnen.


    Das führt in diesem Einzelfall auf jeden Fall zu Wettbewerbsverzerrung, insgesamt gesehen ist es aber sicher auch nicht durchführbar. Training sollte man in den Bundesländern erlauben, sobald das Infektionsgeschehen gesichert ist. Spiele und Wettbewerbe erst, wenn es Deutschlandweit gesichert ist. Man möge sich vorstellen, dass Spieler den Verein wechseln, um in einem anderen Bundesland ein paar Wochen/Monate früher Spielbetrieb zu haben.

    In meinem Lehrgang hatten auch Teilnehmer Verletzungen oder konnten nicht durchgängig mitmachen, weil sich alte Verletzungen zurückgemeldet haben. Im Lehrgangsspiel hatten wir zwei Teilnehmer, die nicht mitmachen konnten - die haben dann die Mannschaft gecoacht. Es werden schon Wege gefunden, dass das funktioniert.

    Ein Kollege berichtete mir, dass in Oberhaching Teilnehmer nach Hause geschickt wurden, weil sie nicht nicht komplett mitmachen konnten. Gebühr komplett bezahlt und dann nach Hause geschickt. Es scheint mir auch hier so, dass in den Lehrgängen unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden.

    Ich spreche natürlich für den FLVW. Wie das woanders ist, kann ich nicht beurteilen. Bei uns war es jedenfalls "locker" und es wurde auch mal ein Auge zugedrückt.

    Mich ärgert es einfach, dass viele Trainer von der B-Lizenz abgehalten werden bzw. durch den Test abgeschreckt werden.

    Für mich war die C-Lizenz zu dünn. So richtig was gebracht hat sie mir nicht. Alles was dort vermittelt wurde war für mich selbstverständlich. Nichts wofür ich den Lehrgang tatsächlich benötigt hätte.

    Ich kann ja verstehen, dass die B-Lizenz als logische Weiterbildung zur C-Lizenz gesehen wird. Natürlich sind dort tiefergehende Inhalte drin und das arbeiten ist deutlich akribischer. Man kann dort viel viel mehr mitnehmen, als bei der C-Lizenz - geschuldet natürlich auch der Qualität der Teilnehmer (für die ganze nebenbei auch der Eignungstest verantwortlich ist). Sitzt du dort mit 22 Vätern, die die F-Jugend ihrer Söhne seit einem halben Jahr machen, kann man dort mit Sicherheit weniger mitnehmen als wenn man neben ehemaligen Schützlingen von Norbert Elgert oder ehemaligen U-Nationalspielern sitzt.


    Aber wofür macht man die B-Lizenz und wozu befähigt sie? Damit darfst du die höchste Liga in deinem Landesverband trainieren, ganz nebenbei viele höherklassige U-Teams und Damenteams bis zur zweiten Bundesliga. Hier muss man einfach verstehen, dass dazu nicht jeder zugelassen werden KANN. Oder soll das jeder machen können? Denn sonst macht doch kein Mensch mehr die C-Lizenz und die B-Lizenz verwässert komplett. Danach werden dann die B-Lizenz-Inhaber fordern, dass die Elite-Jugend-Lizenz für jeden zugänglich ist. Nein, das funktioniert so nicht. Irgendwo muss es ja auch Restriktionen geben, solche Trainerlizenzen können nicht ohne entsprechendes Vorwissen (aus einer höherklassigen aktiven Karriere) oder einer Eignung (Basics und gewissen sportliche Qualität) jedem zugänglich gemacht werden.


    Hätte ich den Eignungstest damals nicht bestanden, würde ich das vielleicht auch anders sehen. Aber ich bin froh, dass vor allem die spielerische Qualität in der Spitze in meinem Lehrgang so gut war. In der C-Lizenz wurde tatsächlich mit der Pike geschossen und sich bei Kopfbällen weggeduckt. Wenn das bei der B-Lizenz zugelassen wird, könnte hypothetisch jemand in der A-Jugend-Bundesliga an der Linie stehen, der keinen geraden Pass spielen kann, obwohl er körperlich topfit ist. Das kann doch nicht das Ziel eines Sports und einer Ausbildung sein. Natürlich ist die Technik nicht das entscheidende beim Trainer - bei der Lizenz aber ebenfalls nicht (ich meine 10% der Gesamtnote). Aber so ein paar Dinge sollte man jawohl mitbringen, meinst du nicht?

    Dazu kommen 2 kaputte Knie und eine mehr als deutlich ausbaufähige körperliche Verfassung.

    Das sind ja auch verständliche Gründe. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass dies beim Eignungstest berücksichtigt wird. In meinem Lehrgang hatten auch Teilnehmer Verletzungen oder konnten nicht durchgängig mitmachen, weil sich alte Verletzungen zurückgemeldet haben. Im Lehrgangsspiel hatten wir zwei Teilnehmer, die nicht mitmachen konnten - die haben dann die Mannschaft gecoacht. Es werden schon Wege gefunden, dass das funktioniert.

    Warum legt man bei mir den gleichen Maßstab wie bei einem ehemaligen Profi an?

    Tut man nicht. Auch in meinem Lehrgang waren Trainer, die maximal in der Kreisliga C gespielt haben und auch in den Spielformen untergegangen sind. Zum Teil wurden sie vom Kursleiter an die Seite gestellt, um die Spielformen nicht zu stören. Die hatten halt den Eignungstest geschafft, das Eigenkönnen hat aber auch nicht zu mehr als 5 Punkten gereicht. Sie waren aber auch nicht so unbegabt, dass sie nicht die Basics draufhatten. Technisch war alles in Ordnung, nur eben nicht im gleichen Tempo wie die Spitze des Kurses.

    Vielleicht wäre eine Stufe zwischen C (Papatrainer) und B (könnte Männer Oberliga trainieren) sinnvoll. Da könnte auch 3x jonglieren reichen ;)

    Schaut man sich die Lizenz-Pyramide vom DFB an, so ist die C-Lizenz bereits eine "Zwischenstufe" zwischen Teamleiter und B-Lizenz. Wenn es eben für die B-Lizenz (aus welchen Gründen auch immer) nicht reicht, so muss man sich eben auf der Ebene der C-Lizenz weiterbilden.


    Niemand verbietet, sich zum Eignungstest anzumelden und es zu versuchen. Wenn man aber wirklich so wahnsinnige technische Defizite hat, dass man auch im Trainerjob Probleme bekommen könnte, muss man akzeptieren, wenn es nicht klappt. Aus dem Stehgreif die Technik eines Flugballs zu erklären traue ich eben mehr jemandem zu, der dies auch vormachen kann als jemandem, der das noch nie gemacht/gekonnt hat.

    Wenn ich dann aus Deiner Erfahrung höre, dass das nicht für die Zulassung zur B-Lizenz reicht, kann ich nur mit dem Kopfschütteln.

    Das sind alles seine subjektiven Eindrücke. Das einzige, was objektiv bewertet ist, ist das jonglieren - gemessen an der Anzahl der Kontakte. Und diese Anzahl lässt (mehr oder weniger) Rückschlüsse auf das Ballgefühl zu. Das als Indikator lässt mich stark zweifeln, dass die anderen Fertigkeiten wirklich akzeptabel genug sind. Aus meiner Erfahrung kann jemand, der nur zweimal den Ball jonglieren kann, nämlich nicht besonders gut Fußball spielen. Technisch saubere Flugbälle zu spielen kann ich mir dann gar nicht vorstellen.


    Genau das hatte ich damals auch in der Antwort geschrieben:

    "Jonglieren ist nun mal ein Indikator für Ballgefühl (ich weiß, nicht jeder gute Spieler kann jonglieren und nicht jeder gute Jongleur kann gut Fußball spielen) und wenn den Prüfern auffällt, dass du nur zweimal den Ball jonglieren kannst, werden sie erhebliche Zweifel haben, ob du die technischen Voraussetzungen erfüllst, um in der Gruppe mitzuhalten."


    Ich bin gerne bereit, mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen... Aber für mich ist das jonglieren eine Grundlage, an der man ziemlich schnell erkennt, ob jemand mit dem Ball umgehen kann oder nicht.


    Ich kann aus den genannten Tatsachen keinerlei Rückschlüsse ziehen, dass Zecke1987 nicht fähig sein sollte Trainer im Bereich der B-Lizenz sein zu können.

    Und ich habe auch überhaupt nicht die Fähigkeit des Users in Frage gestellt, ob er Trainer im Bereich der B-Lizenz sein kann!!!!!!!!!!!!!! Ich habe gesagt, dass es im Eignungstest schwierig für ihn wird. Es war einzig und allein darauf bezogen, was er gefragt und als Informationen dazu gegeben hat.


    Nochmal zur Erinnerung: Er wollte wissen, was beim Eignungstest drankommt und ob er mit dem, was er kann, wohl bestehen kann. Dazu habe ich ihm gesagt, was erwartet wird und dass das vermutlich nicht reichen wird. Und das ist mit Sicherheit keine Übertreibung, denn ich weiß noch sehr genau, was für Trainer in meinem Lehrgang damals waren und welche den Eignungstest NICHT bestanden haben.


    Aus meiner Sicht wäre es deutlich sinnvoller die Zulassung zur B-Lizenz an ein Ergebnis der C-Lizenz zu knüpfen. Dort gäbe es ja die Möglichkeit meine Eignung als Trainer und ggf. auch mein Potenzial für eine weitergehende Lizenz zu prüfen und zu dokumentieren.

    Ja, zum Beispiel. Früher ist das sogar so gewesen: die "Jahrgangsbesten" der C-Lizenz wurden ohne Eignungstest direkt zur B-Lizenz eingeladen. Wäre eine interessante Idee, da a) die Grundlagen vorhanden sind und b) in der C-Lizenz bereits der Verband den Spieler kennenlernen konnte und einschätzen kann.

    Dann habe ich das missverstanden. Da ich das Thema als erstes angesprochen hatte und an der Eignung von jemandem gezweifelt habe, der tatsächlich sportlich nicht geeignet scheint, hatte ich das auf mich bezogen.

    Da geht es dann nicht mehr vorrangig darum, dass man "einen Ball dreimal jonglieren kann" oder "einen sauberen Flugball spielen", sondern um deutlich weitergehende Fähigkeiten.

    Natürlich, niemand sagt, dass es vorrangig um das Eigenkönnen gehen muss. Ich habe mehrfach gesagt, dass das Eigenkönnen mit dem geringsten Prozentsatz in die Note eingeht, was ich absolut unterstütze. Aber ich bleibe trotzdem dabei: Wer die sportlichen Basics im körperlich fitten Zustand nicht kann, was will der im Fußball? Das ist das einfachste 1 mal 1, das jonglieren bekommen F-Jugendliche hin. Um mal ein Zitat einzubringen "ich studiere doch auch nicht Musik, weil ich Hänschen-Klein auf der Blockflöte spielen kann". Nicht mehr als "dreimal jonglieren" ist nichtmal Hänschen-Klein, sondern derjenige weiß nichtmal, wie er die Blockflöte halten soll.

    Um das nochmal zurückzuführen: Ein Fußballer, der bei Übungen in den Lehrgängen eher als Stolperstein fungiert und tatsächlich keinen geraden Pass spielen kann, bei dem sollte man sich tatsächlich nach der Eignung fragen. Aber alles was darüber hinaus geht, sollte nicht auf dem Platz, sondern an der Seitenlinie entschieden werden.

    Es ging beim Ausgangspost einzig und allein darum, dass ein Spieler, der keinen geraden Pass spielen kann und nicht dreimal jonglieren kann, nicht für die B-Lizenz geeignet wäre und dementsprechend tatsächlich beim Eignungstest bangen muss. Um NICHTS anderes. Ich verstehe nicht, warum mir ständig User in den Mund legen, ich hätte was gegen ehemalige Kreisligisten bei der B-Lizenz.


    Wer fußballerisch das einfachste nicht auf die Kette bekommt, würde im Lehrgang stören, hätte als Trainer sicherlich das ein oder andere Problem (man stelle sich vor, der körperlich fitte 30-Jährige bekommt keine Schere hin, seine Spieler müssen es ihm zeigen) und würde demnach vermutlich schon beim Eignungstest ausgesiebt. Vollkommen zu Recht.


    Außer Acht wird aber gelassen, dass der Eignungstest auch einen schriftlichen Teil beinhaltet, in dem man mangelnde Fähigkeiten (wenn sie nicht so drastisch wie beschrieben sind) ausgleichen kann.