Beiträge von Charles De Goal

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Bundeseinheitliche Notbremse at its best. ^^^^


    Nach gerade mal 9 Tagen und sinkenden Zahlen, die kaum etwas mit der Notbremse zu tun haben können, macht also jetzt schon wieder jeder, wie er will.

    Moment! Die Bundesnotbremse regelt nur ein Mindestmaß an Regelungen, die kann und wird auch Niedersachsen nicht umgehen. Bei denen wird wohl die Inzidenz entsprechend niedrig sein, so dass eigene Maßnahmen alleiniges Merkmal sind.

    Du hast Recht, Niedersachsen liegt Stand Heute unter 100, somit greift dort (bald) die Notbremse nicht mehr.


    Dennoch suggeriert der Beitrag, dass man eine abweichende Sonderregel einführt, die auch für Inzidenzen unter 165 gilt. Und das müsste sie der reinen Logik nach auch, denn die Schüler/Jugendlichen werden ja auch zwischen den Inzidenzen 100 bis 165 zweimal wöchentlich getestet und dann würde ja das gleiche gelten.

    In Niedersachsen soll es ab Montag wieder möglich sein Sport in Gruppen von bis zu 30 Personen mit Kontakt zu betreiben. Dies gilt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren.

    Begründet wird dies damit, dass diese Gruppe durch Schule / Ausbildungsbetrieb 2x die Woche getestet wird. Inwieweit diese Regelung durch den Inzidenzwert reguliert werden kann, ist mir bislang noch nicht bekannt.

    Bundeseinheitliche Notbremse at its best. ^^^^


    Nach gerade mal 9 Tagen und sinkenden Zahlen, die kaum etwas mit der Notbremse zu tun haben können, macht also jetzt schon wieder jeder, wie er will.

    Du bist also unterm Strich der Meinung, dass man zuerst mit dem Schweren anfängt und das Leichte überspringt? Man muss nicht mit allen Leitsätzen vom DFB einverstanden sein, aber "vom Leichten zum Schweren" ist mit Sicherheit allgemein gültig. Dass Isoliertes Techniktraining das Maß aller Dinge ist, habe ich nirgendwo behauptet und ich empfinde es als Frechheit, mir das so in den Mund zu legen und damit eine Schein-Position anzugreifen.


    Wie lernen Spieler bei dir denn die Schere oder den Übersteiger? Oder wie zeigst du ihnen die richtige Passtechnik? In der Spielform? Das sind eben zum Teil spezielle Techniken, die im Positionstraining geschult werden, weil sie zu den positionsspezifischen Individualtaktiken gehören.


    Das hat nichts mit einem Glaubenskrieg oder einer Interpretation zu tun.


    Es macht einfach keinen Sinn, solche Dinge sofort in einer Spielform zu fordern und zu trainieren. Und seien es nur 20 Minuten, in denen man einen Technikparcours ohne und dann mit Gegenspielern macht...


    Ich gehe doch nicht in eine Spielform und rufe dann bei einzelnen Spielern "das Standbein bitte neben den Ball und dann den Ball mittig treffen" rein. Ich lasse sie vorher "trocken" Pässe spielen, bei denen sie auf unterschiedliche Dinge achten sollen und eventuell sogar selbst erarbeiten, wie der Ball am besten gespielt wird. Möglichst hohe Wiederholungszahl - die ist bei Partnerübungen deutlich höher als in einer Spielform im 6 gegen 6.

    Nach den Partnerübungen geht es dann z.B. in eine Y-Form mit Bewegung, dann in Passspiel auf Ballbesitz mit Gegnerdruck und anschließend in eine Spielform, in der z.B. der Spielaufbau forciert werden soll.


    Direkt in die Spielform zu gehen und Dinge zu fordern, die man nie besprochen, trainiert oder erarbeitet hat, halte ich für nicht zielführend bei den Spielern. Das ist aber deine Idee.

    Ich kenne deine Mannschaft nicht, vielleicht sind sie alle damit gesegnet, perfekte Technik zu haben und individual- und gruppentaktisch alles von Geburt an mitbekommen zu haben. Dann reichen natürlich Spielformen ohne Ende. Aber das ist nicht der Standard.


    Ich weiß leider nicht, was in irgendeinem anderen Thread zu anderen Themen geschrieben wurde, deshalb ist es für mich schwer, die Diskussion hier liegen zu lassen.

    So ist es, und deswegen habe ich mich auch hier aus der Diskussion verabschiedet. Eine spielform ist auch kein lustiges, coachingfreies, small sided game ohne jegliche intention, sondern folgt einer nutzen erkennen- erkenntnis nutzen methode, die nachhaltig Prinzipien vermittelt.

    Das hat auch niemand behauptet. Ganz im Gegenteil, ich habe deine variable Spielform mehrfach als gute Möglichkeit gelobt, das Gelernte spielnah anzuwenden. Aber diese Spielform kann niemals isolierte Übungsformen mit Bewegungsabläufen ohne Gegnerdruck ersetzen, um erste Grundlagen zu schaffen. Und das sollte sie laut der Definition von Positionstraining aus meiner damaligen B-Lizenz auch nicht.


    Ich sage nur, dass es unsinnig ist, durch eine Spielform bestimmte Techniken und Taktiken zu schulen, wenn sie nicht zuerst individuell trainiert wurden. Ich habe schon das Beispiel angeführt und möchte abschließend von dir gerne wissen:


    Wie vermittelst du in dieser Spielform zwei zentralen Mittelfeldspielern nachhaltig, dass sie sich versetzt bewegen und seitlich anbieten sollen (falls das zu deiner Spielphilosophie gehört)? Und wie lernen Flügelspieler und Außenverteidiger das Hinterlaufen in dieser Spielform?


    Das wären positionsspezifische Anforderungen, die ich an einem Positionstrainingstag vermitteln möchte und die nicht einfach nur mit "da musst du halt neben ihm herlaufen" oder "wenn er da steht, musst du da stehen" erklärt sind. Für nachhaltiges Verständnis sollte man meiner Meinung nach in einer speziellen Situation akribisch ins Detail gehen, variable Wiederholungen machen lassen und dann anschließend durch eine spielnahe Spielform Situationen zum adaptieren schaffen. Genau das passiert bei meinem Ablauf "Thema besprechen, Trockenübungen, Steigerung und Spielform", aber den Effekt hat man nicht mit einer sofortigen Spielform.


    Meine Definition von nachhaltigem Positionstraining wären sowohl Aufwärmspiel, als auch zwei Übungsformen (eine ohne und eine mit Gegnerdruck) zu einem bestimmten positionsspezifischen Thema und anschließend das Anwenden in einer spielnahen Spielform. Kein Jugendspieler unterhalb der Bezirksliga, der das vorher noch nie gehört hat, setzt das sofort ohne Zögern in einer Spielform mit Provokationsregeln gut um. Vielleicht haben wir da aber auch unterschiedliche Ansprüche.



    Zumindest konnten wir TorRalf helfen und seine Frage scheint beantwortet zu sein.

    Daher wäre meine Frage Charles De Goal wie du das anstellst?

    Was wäre ein positionsspezifisches Training z. B. für einen Außenbahnspieler?

    Bisher habe ich das noch nicht gemacht, aber für mich wäre das für die Offensive z.B. Flanken, hinterlaufen, Spiel über den Dritten und offensives 1 gegen 1 am Flügel, für die Defensive z.B. Abwehrkopfball, defensives 1 gegen 1 am Flügel. Die Techniken kann zuerst "trocken" isoliert durchsprechen, in kleinen Übungen aufbauen und dann mit Gegnerdruck und später einer Spielform einbauen. Ich habe das bereits für andere Positionen so gemacht.

    Worin läge für dich der Nachteil, ausschließlich in der gewählten Spielform (ggf. mit Modifikationen und oder Provokationsregeln zu trainieren, die du ja durchaus als sinnvolles Element per se gutheißt?

    Ich sehe da gar keinen Nachteil. Ist sicherlich auch eine Herangehensweise, aber da kann ich überhaupt nicht auf die einzelnen Anforderungen der Positionen eingehen. Will ich den zentralen Mittelfeldspielern seitlichen Freilaufen oder versetztes Anbieten beibringen, muss ich das doch zuerst isoliert besprechen und langsam steigern. Ich gehe doch nicht in eine Spielform und sage "So liebe 6er, heute mal seitlich freilaufen und immer dran denken, dass ihr bei einer Doppelsechs versetzt steht". Die Blicke kann ich mir ungefähr vorstellen.

    Die Definition von positionsspezifisch ist, dass dein Training auf die Anforderungen einer bestimmten Spielerrolle zugeschnitten ist, nicht dass man isoliertes Techniktraining oder so was in die Richtung macht. Das kann man zwar auch machen, aber es ist sicherlich nicht die Definition.

    Doch, irgendwie ist es genau das: Das Training hat die Schwerpunkte, die eine bestimmte Position erfordert. Und dabei geht es hauptsächlich um Techniken und Individualtaktiken. Was darüber hinausgeht, ist nicht positionsspezifisch, sondern Gruppen- oder Mannschaftstaktik (wo natürlich positionsspezifische Dinge erwartet werden, die zuvor vielleicht mal trainiert werden sollten). Natürlich spielen in einer Übung zu einer Gruppentaktik die Spieler ihre Position (sofern diese festgelegt ist). Das hat aber nichts mit positionsspezifisch zu tun. Wie gesagt: die Übung von Trainer E kann so eine Spielform zum Abschluss sein, um der Gruppe oder den Gruppen die Möglichkeit zu geben, die gelernten Techniken und Taktikten anzuwenden. Wenn Spieler in Spielformen ihre Position spielnah bekleiden sollen, ist das Zusammenspiel meiner Definition nichts anderes als Gruppen- oder Mannschaftstaktik. Nur, weil einer im Trainingsspiel auf der Position spielt, in der er auch im Spiel spielt, ist das doch kein positionsspezifisches Training!

    Langfristig bildet man die Spieler nur wirklich gut positionsspezifisch aus, wenn sie immer wieder in Spielformen auf ihren Positionen zum Einsatz kommen. Die Spielform ist da nicht die Zusammenführung und das Anhängsel, sondern der wichtigste Teil.

    Ich glaube, hier redet niemand davon, dass ab sofort überall nur positionsspezifisch trainiert werden soll. Natürlich ist der Mix entscheidend. Wenn man es (wie übrigens hier schon geschrieben) nur alle zwei Wochen anbieten, reicht das im Breitensport völlig aus. Natürlich schadet es nicht, wenn der schnelle Flügelstürmer auch die Freilaufbewegung der ZMs kennt, aber täte es ihm nicht besser, wenn er (sofern die Position festgelegt ist) im 1 gegen 1 am Flügel trainiert? Ist vielleicht eine Grundsatzentscheidung, aber die Spielform macht ja auch nichts anderes. Wenn dort der Flügel genau auf der Position eingesetzt wird, dann wäre es doch recht sinnig, wenn er vorher das Thema isoliert trainiert hat und nun später nur im Spiel adaptieren muss, oder?

    Gerade im Breitensportverein, in denen maximal 3-mal die Woche trainiert wird, halte ich es für sinnvoll, hauptsächlich auf ganzheitliche Trainingsmethoden zurückzugreifen. Dafür verwende ich Spielformen und spielgemäße Übungsformen bzw. Spielausschnittsformen.

    Wie gesagt: der Mix machts. Bei dreimal Training in der Woche glaube ich, dass man wunderbar ein positionsspezifisches Training anbieten kann, um Spieler gezielt zu schulen und ihnen Anforderungen und Aufgaben bestimmter Positionen zu vermitteln. Bislang habe ich Schwerpunkte gesetzt und habe dann alle Spieler positionsspezifische Übungen zu einer Posiition machen lassen. Eben weil in der C-Jugend nichts in Stein gemeißelt ist und meiner Meinung nach auch der Innenverteidiger, der im Spiel kaum etwas damit zu tun hat, das Angriffspressing und den Deckungsschatten verstanden haben sollte. Zumal er ja im Spielaufbau selbst damit konfrontiert werden könnte.

    Hätte ich aber 6 Trainer und 40 Spieler (2 Mannschaften), würde ich das wahrscheinlich anders strukturieren und jeden für bestimmte Positionen schulen (ob er die dann auch spielt, spielt erstmal keine Rolle).

    Ich glaube, so meinte er das nicht.


    Er möchte die einzelnen Spieler langfristig positionsspezifisch trainieren und nicht eine Spielform machen, in der die Spieler positionsspezifisch spielen.

    Naja, nur das, und das in hoher wdh. Tut man doch damit:/. Verstehe nicht ganz was an der korridor spielform als beispiel nicht positionsspezifisch ist? Durch die korridore werden doch positionsspezifische Anforderungen verstärkt

    Die Definition von positionsspezifischen Training ist nicht, dass eine Übung gemacht wird, in der Spieler ihre Aufgaben wie im Spiel erledigen sollen, sondern dass Spieler mit der gleichen Position (oder Positionen mit ähnlichen Anforderungen) diese isoliert trainieren.


    Ich war mit unserem Stützpunkt in der Sportschule und habe dort das positionsspezifische Training der Innenverteidiger durchgeführt: 6 Innenverteidiger aus verschiedenen Stützpunkten haben dort Übungen zum Thema IV gemacht (z.B. Pass im Spielaufbau, Viererkettenverhalten, Abwehrkopfball), zeitgleich haben die Stürmer, Außenspieler und zentralen Spieler auch isoliert trainiert. Später ging es dann in eine gemeinsame Spielform, in der alles zusammengefügt wurde - dafür eignet sich deine Spielform sicherlich ideal!


    Ich gehe davon aus, dass der Threadersteller auch in diese Richtung wollte, weil es bei ihm nach einem langfristigen Plan klang und nicht nach einer Übung, die er mal machen kann.


    Das ist nichts gegen deine Übung, die ist natürlich gut und eignet sich wie gesagt als Abschlussspiel! Aber die Definition von "positionsspezifisch" ist eine andere.

    in z.b. einer korridorspielform mit 3 korridoren, fester besetzung und wechsel in nebenliegende korridore, trainierst du sowohl zentrale als auch aussenspieler def und off nach prov. Regeln.

    Ist relativ simpel und ganzheitlich und gut zu coachen. Lässt du mal z.b. den 6er entscheiden, wie im 7gg7 die Verteilung der 3 korridore auszusehen hat, erfährst du gleichzeitig die sicht der spieler zur Umsetzung

    Ich glaube, so meinte er das nicht.


    Er möchte die einzelnen Spieler langfristig positionsspezifisch trainieren und nicht eine Spielform machen, in der die Spieler positionsspezifisch spielen.

    Möglichkeit 1: Du suchst in den umliegenden Mannschaften im Verein Spieler, die auch diese Positionen bekleiden und kannst dann größere Gruppen bilden - gleichzeitig hast du auch mehr Trainer von den anderen Teams. Nimm alle Innenverteidiger von C1 und C2 und du hast schon 4-5 Spieler, die gemeinsam positionsspezifisch trainieren können, während nur die C1-Innenverteidiger zu zwei oder zu dritt wären.


    Möglichkeit 2: Du sortierst dir die Positionen nach den Anforderungen, die du an die Spieler stellst. Innenverteidiger und zentrale Mittelfeldspieler werden sicher ähnlich sein, Flügelspieler und Außenverteidiger auch. Auch Stürmer und Innenverteidiger haben vielleicht gemeinsame Anforderungen. Und dann setzt du Schwerpunkte, um größere Gruppen abzudecken. Die Themen sind dann weniger Positionsspezifisch, sondern eher Anforderungsspezifisch. Aber warum sollen Innenverteidiger und Stürmer nicht gemeinsam lernen, wie sie den Körper richtig einsetzen? Oder Flügelstürmer und Außenverteidiger lernen gemeinsam Flanken/Flugbälle.


    Wenn ihr nur zu zweit seid, dann nimmt einer der Trainer eben bei jedem Training eine kleine Gruppe von Spielern und macht spezifisches Training, der andere Trainer nimmt den Rest und macht Grundlagentraining. Dann hat jeder alle ein bis zwei Wochen spezifisches Training, das ist im Breitensport doch ein richtig gutes Angebot.

    Fußballtennis kann ich auch nur empfehlen. Als Alternative dazu mit Flachpässen: ein Hütchentor auf dem Boden, die beiden Spieler stehen sich gegenüber, müssen sich die Bälle zuspielen und immer durch das Tor spielen. Immer mit zwei Kontakten, fordert vernünftige Annahmen und gezielte Pässe, um den gegenüber in Schwierigkeiten zu bringen.

    Ich gebe dir recht, es ist noch chaotischer. Das habe ich aber mit meiner Aussage nicht ausgeschlossen. ^^


    Ansonsten 100% Zustimmung, man muss sich durch diesen Urwald hangeln und nach bestem Wissen und Gewissen das Training aufbauen. Ich habe mit zwei anderen Trainern 15 Kinder bespaßt mit Passtechnik, Ballan- und Mitnahme und Torabschlüssen. Heute rücken alle Gruppen eine Station weiter, Donnerstag wieder. Jeder kann jedes Thema diese Woche einmal machen und wird im Kleingruppentraining weiterkommen als in der 15er Gruppe. Von daher: Spaß und Motivation verbreiten, die Einschränkungen als Chance verkaufen und schon kann man diese nervige Zeit viel einfacher überstehen.

    Dass aber normales Training bei unter 150 möglich ist, steht so nicht im Bundesgesetz ist eigentlich genau eine dieser Lockerungen (so gut und logisch sie auch ist), die damit unterbunden werden sollte.

    Werde aber einen Teufel tun und mich beschweren ^^

    Ich beschwere mich ja auch nicht darüber, dass unsere Stadt deutlich lockerer mit den Regeln umgeht als andere. Wie gesagt, ich gönne es jedem und kann auch auch den Sinn dieser Einschränkungen nicht verstehen. Aber "bundesweit gleich" ist halt was anderes als dass manche bei einer Inzidenz von 101 immer noch nicht trainieren dürfen, andere mit 149 ganz normal und wieder andere mit 250 in 5er-Gruppen.


    Das Gesetz ist somit in der Umsetzung gescheitert, die Unterschiede hatte man vorher auch.

    Dass aber normales Training bei unter 150 möglich ist, steht so nicht im Bundesgesetz ist eigentlich genau eine dieser Lockerungen (so gut und logisch sie auch ist), die damit unterbunden werden sollte.

    Der Landessportbund NRW äußert sich übrigens in seiner Interpretation auch zum Alter: Dort steht eindeutig NICHT "bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres" (wäre bis einschließlich 13) wie im Gesetz, sondern "im Alter von bis zu 14 Jahren" (das ist wiederum wie bisher bis einschließlich 14).


    Die "Definition"...


    Verkompliziert es noch weiter und sorgt wieder für viel mehr Unterschiede... 8o

    Unser Gesundheitsamt gab folgende Infos für unseren Landkreis an uns: "Übungsleiter benötigen keinen Test, dürfen aber nur 5 Kinder fest betreuen, keine gruppenübergreifende Betreuung erlaubt!".


    Dazu noch sei normales Training für unter 14 jährige ab einer Inzidenz <150 wieder möglich.

    Wozu gibt es überhaupt ein Gesetz, wenn es Vorort dann so umgedeutet wird.

    Wenn die anderen Punkte des Gesetzes so umgesetzt werden, dann ist das Gesetz überflüssig. Oder die untergeordneten Institutionen müssen ersetzt werden.

    Der Punkt mit dem Test ist dem Bundesland ja freigestellt. Steht auch so im Gesetz, das darf eigenmächtig entschieden werden. In machen ist es eben Pflicht, in anderen nicht, das ist auch in Ordnung so.


    Dass aber normales Training bei unter 150 möglich ist, steht so nicht im Bundesgesetz ist eigentlich genau eine dieser Lockerungen (so gut und logisch sie auch ist), die damit unterbunden werden sollte.


    Das kann es doch gar nicht geben!! Das sorgt nur für einen neuen Flickenteppich.

    "Anleitungspersonen müssen auf Anforderung der nach Landesrecht zuständigen Behörde ein negatives Ergebnis einer innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2"


    Nachdem sich jetzt auch in Bayern etwas bewegt, bräuchte ich eure Hilfe: Ist da ein Selbsttest (vom Wortlaut müsste es so sein) oder ist ein Schnelltest (nur der wäre ja datiert möglich) notwendig? - Ich glaube das wurde zwar schon mal diskutiert, ich habe es aber nicht mehr finden können. Wie ist die Regelung bei euch?

    "Anerkannter Test" ist meines Wissens nach nur ein Schnelltest, kein Selbsttest. So war es bei uns im Kreis seit Wochen und so handhaben wir es im Verein auch. Vielleicht ist das die falsche Interpretation, sicherer ist es aber definitiv.

    Vereinssport im Freien für Jugendliche unter 18 Jahren jetzt ermöglichen! - Online-Petition


    die Petition läuft seite heute Nachmittag und hat bereits an die 4000 Unterschriften bekommen.

    Vllt kann damit etwas bewegt werden von daher unterschreiben und teilen, teilen, teilen.

    Erledigt, aber "unter 18 Jahre" ist natürlich wieder eine unverständliche Trennung. Warum Jungjahrgang A-Jugend, aber nicht Altjahrgang? Und wenn schon fast erwachsene A-Jugendliche, warum nicht alle Erwachsene?

    Aber wenn ihr über 100 liegt und die "Bundesnotbremse" greift, dürfen 14-Jährige nicht in 5er-Gruppen trainieren. Dann hat das Ordnungsamt einen Fehler gemacht. Wäre nicht das erste Mal, dass selbst die lokalen Stellen mit dem Wirrwarr an Regeln überfordert sind.

    Ja, zu dem Ergebnis komme ich hier nach den Beiträgen zu der Grenze auch. Man hat die Grenze im Gesetz verschoben und hat die Formulierung aber so geändert, dass sie für den Laien beim lesen gleich aussieht. Sieht jemand dort eine 14, interpretiert er eben aus der Erfahrung der letzten 13 Monate, dass "einschließlich 14" gemeint ist.


    Aus "im Alter von einschließlich 14 Jahren" wird "bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres" und das sind beides unterschiedliche Grenzen, werden aber beide mit der 14 definiert. Ein Skandal, dass hier billigend das Missverständnis in Kauf genommen wird und in anderen Paragraphen für ein solches Missverständnis Strafen drohen können. Warum nicht die gleiche Definition mit einer unterschiedlichen Zahl? Nach Information unseres Ordnungsamtes sind im Falle des Sports allerdings keine Strafen festgesetzt und es wird dann im Problemfall maximal eine Ermahnung geben.


    Nichtsdestotrotz hat unser Ordnungsamt dann den Fehler gemacht und nicht wir. Wir werden nicht eigenmächtig und aus Solidarität unsere C-Jugenden nach Hause schicken, obwohl das Training für sie laut der Kontrolle hier vor Ort nicht verboten wurde.

    Wie gesagt: Unser Ordnungsamt hat allem zugestimmt, was wir ins Konzept geschrieben haben (u.A. auch die Grenze "bis einschließlich 14").


    Diejenigen, die die Kontrolle durchführen, sollten wohl am besten wissen, was sie kontrollieren und zulassen.


    Ändert offenbar aber nichts an der Tatsache, dass die bundesweite Regelung nicht dazu beiträgt, dass überall das gleiche gilt.

    Charles De Goal Weiß halt keiner ob das so rechtlich in Ordnung war. Unser Kreisjugendwart hat die Empfehlung ausgesprochen das Training bis auf weiteres auszusetzen.


    Es ist nicht klar wieviele Kinder insgesamt auf den Sportplatz dürfen, ob die Materialien desinfiziert werden müssen (meiner Meinung nach der größte Unfug) wenn die nächste Gruppe sie benutzt... Gefühlt sind da 100 offene Fragen.

    Unser Ordnungsamt hat für unser Vereinskonzept das Okay gegeben. Somit ist das mit Sicherheit für uns so erlaubt, wie wir es machen. Aber das zeigt, dass der Flickenteppich und die unterschiedlichen Regeln und Interpretationen auch trotz einheitlicher Regeln kein Ende nehmen.


    Wir haben die (strengen) Regeln von der Zeit nach dem Lockdown 2020 genommen (80 Personen auf dem Sportplatz).