Beiträge von Charles De Goal

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    Nein, das ist mit Sicherheit auch bei jedem unterschiedlich, abhängig von Kondition und Konstitution. Vor allem im Breitensport wird das ganz weit auseinandergehen.


    Aber auch hier wird es meiner Meinung nach zu viel Aufwand, wenn man es für jeden Spieler einzeln macht. Mit dem Durchschnitt zu arbeiten ist wahrscheinlich vom Aufwand/Nutzen-Verhältnis am sinnigsten.

    Mir gefällt der Ansatz mit den subjektiven Eindrücken der Spieler sehr gut - sicherlich ab der U15 auch verlässlich möglich. Um es nicht zu übertreiben, reicht es ja, nach dem Training in die Runde zu fragen, wie intensiv das Training wahrgenommen wurde (Skala von 1 bis 10). Mit einem Durchschnittswert kann ich schon arbeiten und kann abschätzen, welche Schwerpunkte ich für das nächste Training setze und wie intensiv es sein sollte. Oder man setzt sich das Ziel, für eine Woche im Schnitt bei jeder Einheit bei 7 zu liegen.


    Ich möchte ungern für 20 Spieler Buchführung machen und ständig Zahlen eintippen, um ihre Regenerationszeit zu berechnen. Wenn ich mich aber am Durchschnitt der Mannschaft orientiere, werde ich jedoch wohl den meisten gerechter als bislang.


    Ich werde das mal ausprobieren. Nach ein paar Monaten Erfahrungen auf dem Gebiet werde ich das sicherlich noch besser durch die Trainingsplanung steuern können. Allerdings bestimmen ja meist die Spieler selbst die Intensität im Training und das ist für den Trainer kaum planbar.

    Danke, das stand vor einiger Zeit auch im Spiegel. Ich hatte den Artikel einigen überbesorgten Eltern in der E-Jugend zugeleitet (verbunden mit dem Argument, dass die Kinder sich auch weiter bewegen und in Wettkämpfen messen, wenn kein Training ist, zum Beispiel auf dem Schulhof). Interessant ist aber der ältere Juniorenbereich (ab C-Jugend). Vielleicht versuche ich hierzu mal mein Glück mit einer Anfrage beim DFB ...

    Ich weiß nicht, ob der DFB mit dem Thema sich tiefergehend damit befasst.


    Immerhin bietet man dort Montags in vielen Teilen Deutschlands Stützpunkttraining an, obwohl fast alle Jugendspiele Samstags stattfinden. Entweder ignoriert man das Thema oder man beim DFB Erkenntnisse, dass das keinen allzu großen Einfluss hat.

    Hier ein kleiner Artikel zur Regeneration und körperlichen Verfassung von 8- bis 12-Jährigen: Offenbar sind zumindest im unteren Bereich die Kinder müdigkeitsresistenter und erholen sich schneller als Erwachsene.

    Ich würde aber schon bezweifeln, dass man die Belastung und Regeneration eines C-Jugendlichen Kreisliga-Kickers mit der eines Vollprofis vergleichen kann.


    Natürlich sind das unterschiedliche Belastungen, Anforderungen und andere Voraussetzungen. Und grundsätzlich sind die einen durchtrainierter und leisten mehr, die anderen sind weniger trainiert und leisten weniger.


    Aber ich sehe Jugendliche, die nach ihrem Spiel noch aufs Tor pöhlen wollen (und können). Und auf der anderen Seite sehe ich Profis, die nach dem Spiel nicht mehr geradeaus laufen können. Es gibt auch Kreisliga-Kicker, die morgens in der Zweiten spielen und nachmittags noch mit zur Ersten fahren. Als ich 18 war habe ich mal zwei Spiele nacheinander gespielt (A-Jugend-Landesliga und Senioren-Kreisliga). Mag sein, dass das 2006 noch was anderes war und vielleicht auch nicht richtig so war. Aber ich denke nicht, dass in der C-Jugend-Kreisliga diese Maßstäbe angesetzt werden müssen. Wir befinden uns auf einem ganz anderen Leistungsniveau und was mache ich jetzt mit Spielern, die nebenbei andere Sportarten machen oder Schulsport haben? Sollen die nach ihrem Tennisspiel dann auch 72 Stunden kein Fußball spielen?


    So sehr man vielleicht den Ansatz auch im Hinterkopf behalten sollte: umsetzbar wird das nicht für viele sein und ich finde es fraglich, ob das aus dem Spitzensport 1 zu 1 übertragbar ist.

    Das klingt wirklich frustrierend und genau diese Vorstellung hatte ich auch für meine ersten Trainingseinheiten (ich wurde zum Glück eines besseren belehrt und es klappte super).


    Geh doch mal mit einer positiven Einstellung an die Sache ran: Wenn die Jungs im Moment nur Übungen auf E-Jugend-Niveau schaffen, machen sie halt welche auf E-Jugend-Niveau. Wenn die Sachen nicht klappen, lass sie sich durch das einfachste - nämlich simple Spielformen - wieder an den Ball gewöhnen.


    Denk nicht, dass sie etwas verlernt haben, sondern sieh es als Chance, ihnen die Basics nochmal zu vermitteln!


    Es war und ist eine schwierige Zeit währen Lockdown und Corona und niemand hat Erfahrungen damit. Aber bislang bin ich fußballerisch durch alles gut durchgekommen, weil ich es immer als Chance gesehen habe. Ich habe mich nicht drüber aufgeregt, dass wir Fünfer-Gruppen oder sogar Partnerübungen machen mussten. Mich hat es dann richtig gereizt, mir Trainingsformen auszudenken, die erlaubt sind, Spaß machen und zum Niveau passen.


    Und auch mit wenig Kindern kann man - wenn man es natürlich passend plant - tolle Sachen machen. Ich hatte in den letzten Wochen im Schnitt 18 Spieler da (von 20 im Kader). Aufgrund des langen Wochenendes waren Mittwoch nur 10 da. Ich wusste es, konnte dann entsprechende Übungen im 4+1 gegen 4+1 machen.


    Was ich damit sagen will: Lass dich davon nicht runterziehen oder entmutigen. Pass dich als Trainer den Gegebenheiten (zumindest denen, die du vorhersehen kannst) an und mach das Beste daraus! Ich muss es mir auch immer wieder sagen, wenn ich wegen unmöglichen oder verspäteten Abmeldungen das Training umstellen muss: Du machst das Training für die, die kommen und nicht für die, die nicht kommen!!

    Bei uns im FLVW gibt es eine App vom Verband. Dort kann sich jeder Verein registrieren, bekommt einen QR-Code zum aushängen und kann dort alle Trainingseinheiten und Veranstaltungen eintragen. Jeder Trainer von uns hat auch seine ganze Mannschaft hinterlegt und kann nach jeder Einheit einfach anklicken, wer da war.


    Schau doch mal, ob dein Verband (falls es nicht der FLVW ist) sowas auch anbietet.


    Wir wollten von der Zettelwirtschaft wegkommen und das ganze digital machen. Bislang klappt das mit den Trainern bestens, Spiele haben wir unter den Voraussetzungen noch nicht gemacht.

    Solche Äußerungen wie "das ist den Kindern nicht zuzumuten" ist Erwachsenen-Bla-Bla. Natürlich möchten die Kinder immer erstmal bei bekanntem bleiben aber sie sind auch auf Neues neugierig und zumeist offen.

    Analog dazu gibt es die tollen Sprüche "gleich und gleich gesellt sich gern" und "Gegensätze ziehen sich an". Und als wäre das noch nicht genug, gibt es auch "wir sind uns zu ähnlich" und "wir haben zu wenig gemeinsam". Da sucht sich auch jeder aus, was gerade zu seiner Lust und Laune passt. :D


    Und ich denke, dass auch bei dem Thema entweder "ist doch besser, wenn sie den Trainer schon kennen" oder "sie brauchen mal was neues" angewendet werden, je nachdem welche Entscheidung sowieso schon getroffen ist.

    Für mich klingt es so, als hätte man es dem anderen aus wahrscheinlich verständlichen Gründen zugesagt, aber es dir einfach nicht mitgeteilt, weil es unangenehm war. Das ist ein reines Kommunikationsproblem und offenbar kein Kompetenzproblem deinerseits. Ich gehe davon aus, dass der Fehler nicht bei dir oder deinem Training liegt, sondern einzig und allein in der Entscheidungsfindung eures Vorstandes.

    Dem kann man folgen, aber wenn das Training gut war, wieso lässt sich der Vorstand dann derart überreden.

    Aber sei es drum. Hier scheint tatsächlich der Verein unfähig gewesen zu sein.

    Wir werden es nicht erfahren und vor allem werden wir es nicht erraten.


    Aber es gibt nun mal auch andere Dinge, die einen Trainer passender zu einer Mannschaft und ich verstehe nicht, warum du ohne eine involvierte Person oder die Gegebenheiten zu kennen sowas polarisierendes (vielleicht sogar provozierendes oder beleidigendes) vermutest.


    Vielleicht war es einfach mal Zeit für einen Trainerwechsel oder der andere Trainer bringt einen Großteil der Mannschaft mit und ist dort schon integriert. Dafür muss das Training eines Trainers nicht besser oder schlechter sein. Es gibt genügend rationale Gründe, warum eine solche Entscheidung nachvollziehbar ist, ohne das jemand "besser" oder "schlechter" ist.


    Wie gesagt: die Kommunikation von Vereinsseite scheint hier das Problem zu sein.

    Wegen Corona ist es wahrscheinlich eh zu spät. (Der DFB hatte Mal wieder mit peinlichen Machtspielchen zu tun!)

    Es ist aber trotzdem ein Zeichen für den Sport!!!

    Nein, ich glaube, dass das ganze einen ganz anderen noch viel erschreckenderen Grund hat.


    In nicht einmal zwei Wochen startet die EM und wie kann man am besten vorher Stimmung machen und die Zuschauer auf seine Seite ziehen?

    In dem man sie bei der Ausübung ihres Hobbys unterstützt. Hätte man im Januar eine solche Petition gestartet, wäre der Effekt doch im März schon verpufft.


    Würde mich nicht wundern, wenn kurz vor der EM für den Fußball und Sport weitere Lockerungen kommen und man dann voller Euphorie den DFB bei der EM unterstützt. Und das wird dann auf diese DFB-Petition zurückgeführt und der DFB feiert sich dafür.


    Nein, das ist keine Verschwörungstheorie. Das ist nur eine mögliche Erklärung, warum diese Petition plötzlich wie aus dem Nichts kommt, obwohl man über ein Jahr Zeit hatte, das ganze zu starten. ^^

    Ich finde solche Entscheidungen akzeptabel und legitim. Natürlich gibt es Trainer, die für einen bestimmten Bereich besser geeignet sind und andere, die dafür in anderen besser aufgehoben sind. Ein guter F-Jugend-Trainer ist nicht zwingend auch gut in der A-Jugend und andersrum. Wenn man erkennt, dass dein Kompetenzbereich in einer älteren Mannschaft liegt (und jemand anderes aus verschiedenen Gründen besser bei den jüngeren aufgehoben ist), dann ist man grundsätzlich kein besserer und nicht schlechterer Trainer.


    Hier scheint das Problem aber ausschließlich die Kommunikation zu sein. Ich finde es auch unmöglich, mit den betroffenen Trainern quasi als letztes zu sprechen. Transparenz und Kommunikation sind doch bei ehrenamtlichen Tätigkeiten das A und O. Warum nicht im Januar mal bei dir anrufen und abklopfen, wie du es dir weiter vorstellst? Warum holt man dich nicht dabei ins Boot und erarbeitet gemeinsam eine Lösung für die Situation?


    Für mich klingt es so, als hätte man es dem anderen aus wahrscheinlich verständlichen Gründen zugesagt, aber es dir einfach nicht mitgeteilt, weil es unangenehm war. Das ist ein reines Kommunikationsproblem und offenbar kein Kompetenzproblem deinerseits. Ich gehe davon aus, dass der Fehler nicht bei dir oder deinem Training liegt, sondern einzig und allein in der Entscheidungsfindung eures Vorstandes.

    Das ist ja ein Wahnsinn ...

    Warum die Betreuer begrenzen und erwähnen ?

    Über 18 Kontaktlos anstatt wenigstens kontaktarm ... wirst ja irre

    Da fragt man sich warum sich die Länder nicht wenigstens absprechen das nicht jeder seine eigenen Suppe kocht ...

    ;(<X:cursing:<X:wacko:

    Ich weiß es doch auch nicht ^^


    Aber ich kann damit leben, wir können am Samstag U14 gegen U15 im 11 gegen 11 spielen, das ist schon super!


    Heute die erste Einheit mit Kontakt (sind seit Mitte der Woche ohne Notbremse), hat sooooooo viel Spaß gemacht!

    Änderung der Coronaschutzverordnung in NRW für Kreise zwischen 50 und 100:


    - Gruppengrößen sind auf 25 Spieler + zwei Trainer/Betreuer geändert

    - Die unsägliche 14-Jahres-Grenze ist auf eine neue - für manche vielleicht ebenfalls unsägliche Grenze verlegt worden: 18 Jahre. Darunter also mit Kontakt, darüber kontaktlos


    Für die niedrigeren Inzidenzen gibt es ebenfalls Änderungen, aber da die mich nicht betreffen, habe ich sie nicht ausführlich gelesen.


    Die Verordnung tritt ab morgen (28. Mai) in Kraft

    Da würde ich dann sagen: „Das ist dann halt so.“

    Man kann es ja auch mal aushalten, wenn das Training kurzfristig abgesagt wird weil sich der Trainer mit einer potentiell tödlichen Krankheit angesteckt hat.

    Es geht eher um die Dauer, bis das positive Ergebnis beim Trainer ankommt. Ist dann das Training bereits gestartet...

    Kommt auf das Testzentrum an: Bei uns haben wir in Platznähe (5 Minuten zu Fuß) eine Testmöglichkeit, das Ergebnis kommt pünktlich nach 15 Minuten. Wenn ich also um 17 Uhr Training habe, kann ich spätestens um 16:30 testen und habe dann deutlich vor Trainingsbeginn mein Ergebnis.


    Wenn das dann wider Erwarten positiv ist (und das wird doch wohl nur einmal vorkommen können), fällt das Training eben einmal spontan aus.


    Aber es gibt auch andere Testzentren, bei denen das ganze länger dauert oder komplizierter ist.


    Wenn euer Testzentrum weiter weg ist, hast du doch vielleicht dein Ergebnis, wenn du vom Testzentrum zum Platz gefahren bist.


    Ich habe mich mal informiert: Es zählt das Testergebnis zu Beginn des Trainings. Theoretisch kannst du auch jederzeit in den 24 Stunden vor Trainingsbeginn testen fahren. Sei es morgens oder am vorherigen Abend.

    Für kleinere wäre es vielleicht auch interessant, die hintere Linie durch ein 5 Meter-Tor zu ersetzen. Erstens muss man dann keine Bälle wiederholen und zweitens Fallen dann eben auch mal Tore.


    Bei der C-Jugend habe ich den größten Teil der Linie mit einem großen Tor abgedeckt, weil die Bälle dann öfters doch sehr scharf kommen und am anderen Ende des Sportplatzes landen.

    Ich möchte mich bei dir nochmal explizit für diese Übung bedanken.


    Habe sie letzte Woche mit meiner Jugendmannschaft und auch unserer ersten Herrenmannschaft gemacht. Im zwei gegen zwei und jeder Spieler hatte einen Kontakt pro Ballwechsel. Ein Feld war 12x12 Meter groß, das war die ideale Größe. Was da für spannende Ballwechsel dabei waren und was die Spieler für einen Spaß hatten - super!!


    Die Übung kam so gut an, dass die Jungs sich das am Samstag nochmal gewünscht haben und es für morgen auch ganz oben auf der Abstimmungsliste steht.


    Bälle abfangen, scharfe Pässe spielen, Bereiche abdecken und Teamfähigkeit werden gefordert, toller Wettkampf!!

    So interessant diese Diskussion auch für die Beteiligten sein mag. Ich würde hier gerne mehr interessante Grafiken sehen und weniger individuelle Beratungen und Philosophie-Diskussionen. Vielleicht macht man zukünftig dann einen eigenen Thread auf oder klärt sowas in Privatnachrichten. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er an so einer Off-Topic-Diskussion teilnimmt oder nicht. Leider zieht sich das auch durch andere Threads, in denen dann Diskussionen über völlig andere Themen provoziert werden. Finde ich persönlich wirklich anstrengend und das haben nun auch schon andere User kundgetan.


    Denn - das werden die Beteiligten sicher einsehen - das ist hier mal wieder völlig aus dem Ruder gelaufen und hat nicht viel mit der interessanten Thread-Idee von let1612 zu tun!


    Und um den Thread mal wieder in die ursprüngliche Richtung zu lenken: Diese Grafik habe ich im Jahr 2015 mal beim DFB gefunden. Erstens ziemlich interessant um mal zu sehen, was man alles in einer Saison leistet und zweitens vielleicht auch mal zum Nachdenken, welche Schwerpunkte man setzt (muss man wirklich exzessiv Flanken und Kopfbälle trainieren, wenn diese im Schnitt kaum vorkommen)? Die Grundlage dafür ist natürlich 4x Training in der Woche + Spiel, kann man sich dann ja selbst runterrechnen.

    Und bevor wir wieder über Einzelheiten diskutieren müssen: wer das nicht versteht oder es blöd findet, kann es auch unkommentiert stehen lassen. Ich habe keine Lust, mir wieder von irgendwem erzählen zu lassen, dass ich falsches Training mache, weil ich mir diese Grafik mal angeguckt habe.

    Was sind eure Lieblingsgrafiken zum Thema Fußball?

    Meine ist die "Goldene Zone" - Artikel unter dfb-akademie.de

    Ist natürlich klar, dass der Profifußball nicht mit Kinder-, Jugend- und Amateurfußball vergleichbar ist. Aber da die Regeln und die Bedingungen gleich sind, kann man aus dieser Grafik schon interessante Dinge ableiten. Im Prinzip sagt uns diese Grafik, dass kaum Tore von der Eckfahne aus fallen, dass zentral die beste Position ist und je näher dran, desto besser. Ich bin mir sicher, dass dem niemand widersprechen wird. Es gibt Ausnahmen, aber im Durchschnitt habe ich in 25 Jahren Fußball das erlebt.


    Wenn ich nun Kindern oder Jugendlichen suggerieren kann, von wo beim Fußball die meisten Tore fallen, bringe ich sie vielleicht dazu, diese Bereiche eher zu suchen als die, die "ungefährlich" sind. Das Ganze untermauert mit der Grafik wird mit Sicherheit für eine "Effektivere" Spielweise sorgen.


    Mit "effektiv" meine ich übrigens nicht, dass Tore über alles entscheiden. Aber Fußball wird nun mal mit dem Ziel Tore zu schießen gespielt. Sie sind nicht der alleinige Indikator für gut oder schlecht, aber ich habe lieber im Hinterkopf "Wenn wir zentral in den 16er kommen, ist die Wahrscheinlichkeit am größten" als "irgendwann schießt mal einer von irgendwo". Das eine hat einen Plan und ein Ziel, das andere ist planlos - niemand weiß, was man eigentlich will oder wie man es will. Ziel sollte es sein, eben diese Räume vermehrt im Angriff zu suchen.

    Wie ist das wenn sich ein Spieler mit langem Bein in den Ball 'wirft' und blockt, zählt das als erster Kontakt ? Dann müsste der Ball anschl. direkt rüber gespielt werden ?

    Bei meiner Übung wäre das Blocken ein Kontakt. Und wenn mit Direktspiel gespielt wird, wäre das dann ein Punkt für den Gegner. Das Empfehle ich aber ganz stark nur für höherklassige Teams oder Senioren. Wir haben das bislang nur mit zwei Kontakten gespielt (und der Ball durfte nicht gestoppt werden), das war damit ganz gut.


    Aber das Gute ist ja: aus der Idee kann sich jeder das basteln, was zu seiner Mannschaft und dem Können passt.