Beiträge von Charles De Goal

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    Änderung der Coronaschutzverordnung in NRW für Kreise zwischen 50 und 100:


    - Gruppengrößen sind auf 25 Spieler + zwei Trainer/Betreuer geändert

    - Die unsägliche 14-Jahres-Grenze ist auf eine neue - für manche vielleicht ebenfalls unsägliche Grenze verlegt worden: 18 Jahre. Darunter also mit Kontakt, darüber kontaktlos


    Für die niedrigeren Inzidenzen gibt es ebenfalls Änderungen, aber da die mich nicht betreffen, habe ich sie nicht ausführlich gelesen.


    Die Verordnung tritt ab morgen (28. Mai) in Kraft

    Da würde ich dann sagen: „Das ist dann halt so.“

    Man kann es ja auch mal aushalten, wenn das Training kurzfristig abgesagt wird weil sich der Trainer mit einer potentiell tödlichen Krankheit angesteckt hat.

    Es geht eher um die Dauer, bis das positive Ergebnis beim Trainer ankommt. Ist dann das Training bereits gestartet...

    Kommt auf das Testzentrum an: Bei uns haben wir in Platznähe (5 Minuten zu Fuß) eine Testmöglichkeit, das Ergebnis kommt pünktlich nach 15 Minuten. Wenn ich also um 17 Uhr Training habe, kann ich spätestens um 16:30 testen und habe dann deutlich vor Trainingsbeginn mein Ergebnis.


    Wenn das dann wider Erwarten positiv ist (und das wird doch wohl nur einmal vorkommen können), fällt das Training eben einmal spontan aus.


    Aber es gibt auch andere Testzentren, bei denen das ganze länger dauert oder komplizierter ist.


    Wenn euer Testzentrum weiter weg ist, hast du doch vielleicht dein Ergebnis, wenn du vom Testzentrum zum Platz gefahren bist.


    Ich habe mich mal informiert: Es zählt das Testergebnis zu Beginn des Trainings. Theoretisch kannst du auch jederzeit in den 24 Stunden vor Trainingsbeginn testen fahren. Sei es morgens oder am vorherigen Abend.

    Für kleinere wäre es vielleicht auch interessant, die hintere Linie durch ein 5 Meter-Tor zu ersetzen. Erstens muss man dann keine Bälle wiederholen und zweitens Fallen dann eben auch mal Tore.


    Bei der C-Jugend habe ich den größten Teil der Linie mit einem großen Tor abgedeckt, weil die Bälle dann öfters doch sehr scharf kommen und am anderen Ende des Sportplatzes landen.

    Ich möchte mich bei dir nochmal explizit für diese Übung bedanken.


    Habe sie letzte Woche mit meiner Jugendmannschaft und auch unserer ersten Herrenmannschaft gemacht. Im zwei gegen zwei und jeder Spieler hatte einen Kontakt pro Ballwechsel. Ein Feld war 12x12 Meter groß, das war die ideale Größe. Was da für spannende Ballwechsel dabei waren und was die Spieler für einen Spaß hatten - super!!


    Die Übung kam so gut an, dass die Jungs sich das am Samstag nochmal gewünscht haben und es für morgen auch ganz oben auf der Abstimmungsliste steht.


    Bälle abfangen, scharfe Pässe spielen, Bereiche abdecken und Teamfähigkeit werden gefordert, toller Wettkampf!!

    So interessant diese Diskussion auch für die Beteiligten sein mag. Ich würde hier gerne mehr interessante Grafiken sehen und weniger individuelle Beratungen und Philosophie-Diskussionen. Vielleicht macht man zukünftig dann einen eigenen Thread auf oder klärt sowas in Privatnachrichten. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er an so einer Off-Topic-Diskussion teilnimmt oder nicht. Leider zieht sich das auch durch andere Threads, in denen dann Diskussionen über völlig andere Themen provoziert werden. Finde ich persönlich wirklich anstrengend und das haben nun auch schon andere User kundgetan.


    Denn - das werden die Beteiligten sicher einsehen - das ist hier mal wieder völlig aus dem Ruder gelaufen und hat nicht viel mit der interessanten Thread-Idee von let1612 zu tun!


    Und um den Thread mal wieder in die ursprüngliche Richtung zu lenken: Diese Grafik habe ich im Jahr 2015 mal beim DFB gefunden. Erstens ziemlich interessant um mal zu sehen, was man alles in einer Saison leistet und zweitens vielleicht auch mal zum Nachdenken, welche Schwerpunkte man setzt (muss man wirklich exzessiv Flanken und Kopfbälle trainieren, wenn diese im Schnitt kaum vorkommen)? Die Grundlage dafür ist natürlich 4x Training in der Woche + Spiel, kann man sich dann ja selbst runterrechnen.

    Und bevor wir wieder über Einzelheiten diskutieren müssen: wer das nicht versteht oder es blöd findet, kann es auch unkommentiert stehen lassen. Ich habe keine Lust, mir wieder von irgendwem erzählen zu lassen, dass ich falsches Training mache, weil ich mir diese Grafik mal angeguckt habe.

    Was sind eure Lieblingsgrafiken zum Thema Fußball?

    Meine ist die "Goldene Zone" - Artikel unter dfb-akademie.de

    Ist natürlich klar, dass der Profifußball nicht mit Kinder-, Jugend- und Amateurfußball vergleichbar ist. Aber da die Regeln und die Bedingungen gleich sind, kann man aus dieser Grafik schon interessante Dinge ableiten. Im Prinzip sagt uns diese Grafik, dass kaum Tore von der Eckfahne aus fallen, dass zentral die beste Position ist und je näher dran, desto besser. Ich bin mir sicher, dass dem niemand widersprechen wird. Es gibt Ausnahmen, aber im Durchschnitt habe ich in 25 Jahren Fußball das erlebt.


    Wenn ich nun Kindern oder Jugendlichen suggerieren kann, von wo beim Fußball die meisten Tore fallen, bringe ich sie vielleicht dazu, diese Bereiche eher zu suchen als die, die "ungefährlich" sind. Das Ganze untermauert mit der Grafik wird mit Sicherheit für eine "Effektivere" Spielweise sorgen.


    Mit "effektiv" meine ich übrigens nicht, dass Tore über alles entscheiden. Aber Fußball wird nun mal mit dem Ziel Tore zu schießen gespielt. Sie sind nicht der alleinige Indikator für gut oder schlecht, aber ich habe lieber im Hinterkopf "Wenn wir zentral in den 16er kommen, ist die Wahrscheinlichkeit am größten" als "irgendwann schießt mal einer von irgendwo". Das eine hat einen Plan und ein Ziel, das andere ist planlos - niemand weiß, was man eigentlich will oder wie man es will. Ziel sollte es sein, eben diese Räume vermehrt im Angriff zu suchen.

    Wie ist das wenn sich ein Spieler mit langem Bein in den Ball 'wirft' und blockt, zählt das als erster Kontakt ? Dann müsste der Ball anschl. direkt rüber gespielt werden ?

    Bei meiner Übung wäre das Blocken ein Kontakt. Und wenn mit Direktspiel gespielt wird, wäre das dann ein Punkt für den Gegner. Das Empfehle ich aber ganz stark nur für höherklassige Teams oder Senioren. Wir haben das bislang nur mit zwei Kontakten gespielt (und der Ball durfte nicht gestoppt werden), das war damit ganz gut.


    Aber das Gute ist ja: aus der Idee kann sich jeder das basteln, was zu seiner Mannschaft und dem Können passt.

    Vergangene Woche habe ich folgendes mit meinen Mädels gemacht: ich nenne es mal "Flach-Tennis" - kam so gut an, dass wir es 2/3 des Trainings gemacht haben und die Mädels sogar auf die abschließende Torschuss-Übung verzichtet haben, um noch eine Revanche austragen zu können.

    Ähnliche Übung für ein 1 gegen 1, vielleicht auch möglich für größere Teams, ich habe es aber nur im 1 gegen 1 ausprobiert: Ich nenne es Flachpasstennis!



    Warum "Tennis"? Statt über ein Netz muss der Ball zwischen den Hütchen durch. Und statt einmal auf den Boden aufzukommen, darf der Ball nur ein (oder zweimal) berührt werden. Ziel ist es, den Gegner zu Fehlern zu zwingen und dadurch Punkte zu machen.


    Weitere spannende Spielchen, die ich ausprobiert habe:

    Fußball-Billard: mit Bänken von Bierzeltgarnituren ein 2x4 Bänke großes Feld gebaut. An den langen Seiten in der Mitte und an den Ecken Platz gelassen, damit Bälle durchpassen. Dann zwei Ballfarben, einen schwarzen Ball und einen zum spielen und dann einfach nach Billard-Regeln.

    Fußball-Squash: Tische von Bierzeltgarnituren in U-Form aufgestellt, der eine Spieler schießt den Ball rein (Einfalls-Winkel = Ausfalls-Winkel) und der andere muss ihn direkt (oder mit zwei Kontakten) wieder reinschießen.

    Fußball-Golf: Hoola-Hoop-Reifen sind quasi das "Loch", Hindernisse können je nach Bedarf aufgebaut werden. Der Ball muss am Ende im Reifen liegen bleiben. Alternativ auch einfach Pässe durch einen stehenden/hängenden Reifen.


    Alle vier Übungen sind nicht besonders spielnah, aber sind Wettkämpfe unter Corona-Regeln, machen Spaß und trainieren kleine Bausteine wie die Passtechnik, Reaktionsschnelligkeit und die Kinästhetische Differenzierungsfähigkeit.

    Und warum lässt Du nicht ein normales 4-vs.-2-Rondo spielen, wobei es einen Punkt gibt, wenn ein Pass von Stirnseite zu Stirnseite gelingt (also durch die Schnittstelle der Verteidiger)? Was sollen die Tore? Sie unterbrechen doch nur den Spielfluss und der Verteidiger hat sie ständig im Weg.

    Momentan wird in ca. 70% der Vereine in 5er-Gruppen ohne Körperkontakt trainiert. Deshalb ist ein Rondo 4 gegen 2 nicht möglich, da dafür 6 Spieler benötigt werden und Zweikämpfe stattfinden können.


    Wenn wieder normales Training möglich ist, bin ich ein großer Fan vom 4 gegen 2 mit Doppelrunde bei einem Pass durch die Mitte. Nur momentan können das viele nicht anbieten, da sie sonst gegen geltende Verordnungen verstoßen.


    Und wie ich schrieb: Alternativ ein Dreieck aus Hütchen durchspielen, dann sind keine Tore im Weg und man hat einen Spielfluss.


    Ich bin es allerdings langsam Leid, dass unter meinen Beiträgen meine Philosophie und Kompetenz von dir und Trainer E in Frage gestellt werden. Ich lese den Unterton sehr wohl zwischen den Zeilen und finde das nicht in Ordnung. Wenn du ein Problem hast, melde dich gerne per PN und wir klären das. Aber ich möchte mich nicht ständig in den Threads für meine Ansätze rechtfertigen müssen und mir sagen lassen, dass ich sowieso alles falsch mache. Danke im Voraus!

    Charles De Goal : "kein Bock-Phasen, andere Interessen" - in einem leistungsorientierten Verein arbeite ich mit solchen Spielern in der U15 nicht mehr -> die werden ersetzt.

    @kein Bock und andere Interessen:
    würde ich im Leistungsbereich auch nicht mehr akzeptieren. Die Frage ist natürlich wo fängt der Leistungsbereich an...

    Natürlich ist das nicht akzeptabel im Leistungsbereich. Und wer von euch weiß schon im Sommer, dass im März nicht einer Handball für sich entdeckt oder zu viel Stress in der Schule hat?


    Ich hatte in der U14 einen Führungsspieler der U15-Landesauswahl, sollte ins NLZ eines Bundesligisten wechseln. Der hat Hals über Kopf mit Kickboxen angefangen, ging nicht mehr zum Stützpunkt und kam nur noch einmal in der Woche zu unserem Training.

    Versteht das nicht falsch, ich kann solche plötzlichen Sinneswandlungen ab der U15 auch ganz schwer akzeptieren. Aber wenn es soweit ist, ist es zu spät und war auch meist nicht vorhersehbar. Und dann fällt plötzlich ein Spieler weg.


    Mein Beitrag bestand übrigens auch aus mehr als nur den vier Worten. Wenn das alles ist, an dem man sich stört, ist es ja gut!

    Schade das die Positionen in dem Alter schon so fest verteilt sind.

    Dachte zumindest zwischen Mittelfeld und Angriff sollten die Spieler noch flexibel einzusetzen sein.

    Eigentlich tut es auch den Abwehrspielern gut im Mittelfeld weiter Erfahrungen zu sammeln.

    Aber da bin ich als Kleinfeldtrainer wohl zu sehr an der Realität vorbei....

    Ich bin mir relativ sicher, dass bei den Trainern hier nichts in Stein gemeißelt ist und niemand auf die Position festgenagelt wird.


    Dennoch werden ab der U15 vor allem im Leistungsfußball oder zumindest in ambitionierten Teams die Stärken und Schwächen sichtbar. Und da ist es mit Sicherheit nicht falsch, dass Spieler langsam mal auf Positionen eingeplant werden, die sie gut bekleiden können und auch gerne spielen. Brauche ich den ruhigsten Passgeber mit einer guten Übersicht vielleicht eher am Spielaufbau als im gegnerischen Strafraum? Soll der Spieler mit dem härtesten Schuss der Liga Außenverteidiger spielen oder ist er um das gegnerische Tor herum besser aufgehoben? Das sind doch sicherlich Überlegungen, die du als Kleinfeldtrainer auch spätestens ab der E-Jugend hast, oder? Man merkt doch, wer mit seinen Fähigkeiten wo am besten aufgehoben ist.


    Natürlich haben Außenspieler offensiv und defensiv ähnliche Anforderungen. Auch Innenverteidiger und zentrale Mittelfeldspieler haben ähnliche Aufgaben im Spiel (natürlich je nach Spielidee des Trainers). Ich denke, es spricht nichts dagegen, wenn man eine grundsätzliche Planung für die Saison auf den geeigneten Positionen macht. Dass es dann auch alles so sein muss, steht nirgendwo geschrieben.


    Ich denke, dass du als Kleinfeldtrainer noch keine 30 Spieltage-Saison mit pubertierenden Jungs geplant hast. Verletzungen, kein Bock-Phasen, andere Interessen, Verletzungen... Und du brauchst jedes Spiel 11 Leute (+ Ersatzspieler), im besten Fall also 15 Leute. Mit denen kannst du schon fast zwei Kleinfeldmannschaften planen. Je mehr Leute, desto mehr Variablen. Man kann keinem verdenken, dass er darauf vorbereitet sein will und eben eine Einteilung nach Positionen macht.

    Na und? Hab ich an irgendeiner Stelle geschrieben, dass eine besonders spielnahe Übung ist oder sein soll?


    Ich möchte, dass die Spieler den Ball zirkulieren lassen und im richtigen Moment den Pass in die Mitte spielen. Außerdem Spielverlagerungen auf engem Raum spielen, wenn das Tor zu ist. Der Verteidiger muss eben die Tore oder das Dreieck in den Deckungsschatten nehmen.


    15 Pässe, damit der Ball nicht minutenlang herumgespielt wird ohne auch nur auf das mittlere Tor zu gucken. Ist eben eine Steigerung mit Zeitdruck.

    Charles De Goal : wie verhalten sich die Spieler bei dir in der Übung? Meine würden nur das Tor zustellen und keine Bewegung in Richtung Ballbesitzer machen. Verhinderst du das mit Punkte für Pässe bei den Äußeren?

    Sie haben ja gar nicht die Aufgabe, eine Bewegung richtig Ballbesitzer zu machen. In der Mitte geht es eigentlich um nichts anderes als umzuschalten oder zu antizipieren, was die Ballbesitz-Gruppe vorhat. Erkenne ich, dass der Ball gleich rübergeht, kann ich schon auf die andere Seite laufen und dort das Tor zumachen.


    Eigentlich ist das eine Übung für die Äußeren, um das Spiel zu verlagern und den Verteidiger zu täuschen.


    Wir haben das Anfangs mit einem Dreieck in der Mitte gemacht, durch das der Ball gespielt werden musste.


    Steigerung ist dann, dass der Ball nach z.B. 15 Pässen in einem Tor landen muss, andernfalls war der Ballbesitz nicht erfolgreich. Bei dem Dreieck kann man die Regel einführen, dass mindestens jeder z.B. 15 Pass durch das Dreieck gehen muss.


    Wir sind eine gute C1, deshalb ist das sicherlich schon gehobenere Klasse als eine D-Jugend. Aber wenn die Mannschaft den Ball gut und schnell laufen lässt und verlagert, kann man da wirklich tolle Situationen kreieren. In der Mitte ist es halb wirklich nur Laufarbeit, beim Dreieck wird es ein bisschen spielerischer.

    Das klingt nach einer ziemlich durchdachten Planung. Diese Technikdetails coachen wir auch in jeder zweiten Woche mit einem klaren Schwerpunkt pro Einheit, die Jungs können total davon profitieren, einfach mal zu lernen, worauf sie bei bestimmten Bewegungen achten sollten. Und dazu eignet sich das kontaktlose Training in den Kleingruppen super, es ist halt immer nur die Frage, wie man es verkauft. "Kleingruppentraining mit Techniktraining" klingt nun mal besser als "jetzt dürfen wir schon wieder keine Zweikämpfe machen".


    Aber bevor das hier wieder eine Grundsatzdiskussion wird: du möchtest durchaus auch Technikbesprechungen machen und "von der Pike auf" (haha, das passt ja super) lernen? Also auch Trockenübungen durchführen und diese langsam mit Bewegung und Gegnerdruck steigern?

    Charles De Goal das soll jetzt keine Unterstellung in Richtung deines Vereins... sondern nur wiedergeben, wie es eben meist läuft und die andere Seite der Medaille darstellen.

    Ich unterschreibe diesen Ansatz hundertprozentig, hatte ich vor ein paar Seiten hier auch schonmal erwähnt:

    Warum nicht direkt Kontakt mit dem Trainer aufnehmen und mal abklopfen, wie er den Spieler beurteilt und objektiv und auf Augenhöhe über die Möglichkeiten und Chancen des Spielers sprechen? Dadurch erfährt man doch viel mehr als mit einer Anfrage und einem Probetraining. Wenn das in der Schweiz so oder so ähnlich läuft, empfinde ich es als besseres System. Ein System, in dem die guten nach oben gepusht werden ist meiner Meinung nach besser als ein System, in dem sie nach oben geholt werden.


    Ein ehrliches "Ich hab hier einen für euch" ist meistens eine qualitativ bessere Beurteilung als ein "Wir wollen einen von euch" - die aufnehmende Seite kann vieles im Umfeld des Spielers doch gar nicht beurteilen und kennt keine Hintergründe. Ich als Trainer weiß doch, was meine Spieler für Ziele haben und wie hart sie dafür arbeiten. Das weiß aber niemand, der den Spieler mal spielen sehen hat oder die Torschützenliste durchgeguckt hat.

    Was ich halt so rausgelesen habe, das die Betroffenen direkt mit schweren Geschützen auffahren wollen, wie Anwalt, Anzeige, Meldung beim Landesdatenschutzbeauftragten.

    Auch unabhängig von Corona sehe ich es als meine Pflicht an, diese Daten zu schützen. Ich habe sie ins DFBnet eingetragen und habe eine gewisse Verantwortung dazu, wenn ich Zugang zu den Daten der Gegner habe. Ich darf sie weder an Dritte weitergeben, noch sie selbst für andere Zwecke als die Passkontrolle nutzen. Sie an andere Vereine weitergeben geht gar nicht. Das sehen übrigens auch die Eltern so, die in meinem Fall davon betroffen waren. Die wollen aus gutem Grund nicht, dass die Geburtsdaten, Namen und Spieldaten ihrer Kinder zwischen Trainern und Vereinen getauscht werden und im Fußballkreis kursieren.

    Bei den Rechtschreibfehlern bin ich einverstanden, das darf nicht passieren. Und das gibt auch gute Argumente was für eine fehlende Professionalität beim Abwerber bestehen kann. Ein falscher Name, passiert schnell, wenn es nicht gerade um einen typischen Name handelt.

    Nein, das darf nicht passieren. Wenn ich mich um einen Spieler bemühen will, ist es eine Form von Respekt, den Namen richtig zu schreiben. Wenn ich eine Mail mit 5 Namen rausschicke und die alle falsch geschrieben sind, dann kann mein Gegenüber sich ziemlich genau denken, wie wichtig mir eine Zusammenarbeit wäre.


    Beispiel: einer der im ersten Beitrag genannten Spieler hat in der U14 in der Landesauswahl gespielt hat - ja, bei mir in der Kreisliga. Und dann kam erneut der höherklassige Verein und hat uns und dem Vater geschrieben. Der Vater hat nur gelacht und gesagt "solange die unseren Nachnamen nicht richtig schreiben, kommt das gar nicht in Frage". Sie haben es dann tatsächlich nicht geschafft und er spielt immer noch bei uns - was auch für alle Seiten gut so ist. Aber hier ist der andere Verein an der ersten Hürde schon gescheitert.


    Ich weiß nicht, wie du reagierst, wenn jemand dir erzählt, dass er dich schon seit Jahren beobachtet, scoutet und dich gerne in seiner Mannschaft hätte, aber dann nicht mal deinen Namen richtig schreibt oder es kontrolliert. So wichtig scheint es dann wohl doch nicht gewesen zu sein.


    Aber das ist nun wirklich nicht mehr das Thema dieses Threads. Es geht inzwischen hauptsächlich um den Datenschutz (zur Corona-Zeit). Und wenn dagegen verstoßen wird, ist das ein sehr ernstes Thema!

    Und Thema Datenschutz. Solche Information bekommt man durch das Internet heutzutage schnell raus. Da braucht es keine Coronaliste.

    Thema leider verfehlt.


    Genau das ist hier momentan nämlich der Diskussionspunkt: verbotene Nutzung der Corona-Liste haben Vereine nämlich nachweislich betrieben und darüber wird hier gerade diskutiert.


    Ob man dafür nun eine Corona-Liste braucht oder die Daten aus dem Internet bekommt, steht nicht zur Debatte.


    Ich habe diesen Thread auch noch Mal durchgelesen und bin doch etwas erstaunt über die Aussagen hier.

    Dazu möchte ich noch anmerken, dass du den Thread offenbar nicht durchgelesen hast, denn es geht (wie der Titel schon sagt) einzig und allein darum, wie sich höherklassige Vereine (oder welche, die es werden wollen) Kontakt zu Spielern aufbauen. Das wird meiner Meinung nach auch ziemlich klar.


    Ich bin mir relativ sicher, dass kein Trainer hier seinem Spieler Steine in den Weg legt, wenn er zu Höherem berufen ist und eine Chance wahrnehmen möchte. Es geht einzig und allein darum, dass Spieler mit falschem Namen angeschrieben werden oder der Datenschutz missachtet wird, nur um an Namen und Kontaktdaten zu kommen. Das sind unlautere und viel mehr verbotene Mittel.


    Das ist zwar nicht Kernpunkt des Threads, aber da sollten sich Eltern und Spieler überlegen, ob das wirklich der richtige Verein für sie ist. Wenn man nicht mal den Namen richtig schreiben kann oder einfach wild Corona-Listen abtelefoniert, ist man vielleicht doch nicht der auserwählte Superstar, sondern nur einer von 40 Kids, die zum Sichtungstraining kommen sollen.

    Ich würde die Suppe noch viel heisser kochen. Wir reden hier über Kinder. Ich würde niemals jemandem mein Kind anvertrauen der nichtmal die Daten des Kindes schützt. Meldung beim Landesdatenschutzbeauftragten machen, damit der sich der Sache annimmt. Das ist ja kein schlampiges Verhalten sondern mutwilliges.

    Im ursprünglichen Thread ging es um einen gegnerischen Trainer, der nach dem Spiel zu einem damals 12-Jährigen ging und sagte "gib mir doch mal deine Nummer und deine Adresse, dann melde ich mich wegen eines Probetrainings". Er war im Glauben, unseren Verein diesbezüglich benachrichtigt zu haben, hatte er aber nicht.


    Völlig unabhängig von der Benachrichtigung über die Kontaktaufnahme sprechen wir dann über ganz andere Dinge als Datenschutz, wenn man 12-Jährige nach ihren Kontaktdaten fragt.


    Ich sehe das ganze als höchstsensibel an und frage als Jugendleiter auch immer erst die Eltern, wie der Stand ist. Über Anwälte habe ich noch nicht nachgedacht, aber wie gesagt: der Verband wird so ein Verhalten nicht gutheißen und wenn sich das in der Elternschaft rumspricht, ist der Ruf des anfragenden Vereins ganz schnell ruiniert.

    Das dfb Abzeichen führen wir im verein immer im feriencamp durch. ( bis auf corona zeiten😉)

    ich bin da zwiegespalten z.b. beim kopfball, weil das Auch vom zuwerfer abhängt( schockwurf)...

    Beim dribbling parcours ist es eben wie beim spomotest des dfb. Kaum aussagekräftig, weil der beidfüssige der gegnerfern dribbelt und 0,2 Sekunden langsamer ist, eine schlechtere wertung bekommt.( bei den spomotests ist das ja den testern bekannt, finde ich mal positiv). Ob das nun hilft oder nicht mag jeder für sich beurteilen und hängt natürlich von den Erfahrungen und Erwartungen des Trainers und spielers ab. Möchte es also nich per se schlecht reden

    Nunja, beim Kopfball kann man entweder die Trainer werfen lassen oder bei erkennbar schlechten Würfen eine zweite Chance geben. C-Jugendliche können aber im Übrigen auch schon ganz gut Bälle werfen.


    Ich wollte das DFB-Fußballabzeichen auch nicht über alles stellen und es als spielnah beschreien. Es ist aber ein "genormter" Technik-Test, an dem man einige seiner Fähigkeiten messen kann und in einem Jahr wieder machen kann um zu schauen, ob sich z.B. Dribbling und Passspiel verbessert haben. Gleichzeitig kann man auch einschätzen, wie man im Vergleich zu anderen steht (Gesamtpunktzahl oder Medaille).


    Unterm Strich ist das eine Spaßeinheit mit Wettbewerbscharakter (Einzelwettbewerb oder zwischen Gruppen), die ich jedem empfehlen kann - außer natürlich, man möchte eigentlich lieber einen sportmotorischen Test machen oder steht nicht hinter den Anforderungen, die der Test beinhaltet. ;)