Beiträge von Coach1976

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    Jedes gewonnene Spiel ist ein Erfolgserlebnis.

    Eine gewonnene Meisterschaft oder ein vermiedener Abstieg könnte für Kinder völlig egal sein, wenn Erwachsene ihnen nichts anderes einreden würden.

    Die wenigsten Vereine im Breitensport sind ja überhaupt in der Lage Jahrgangsmannschaften zu stellen. Deshalb stelle ich mir eine Mannschaft aus Spätgeborenen schwierig vor.
    Im NLZ könnte das natürlich funktionieren.
    Ich hatte aber auch schon ein Dezember-Kind in der Mannschaft, das körperlich mit Abstand am weitesten entwickelt war und mittlerweile wieder eingeholt wurde.

    D.h. das Geburtsdatum ist sicher ein Faktor, aber nicht der alleinige.

    Für mich steht und fällt nach wie vor alles mit Spielformen ohne Ergebniswertung und Tabellen im Leistungs- und im Breitensport.

    Die Mannschaften könnten dann tatsächlich nach Größe und Entwicklung relativ unabhängig vom Geburtsdatum gebildet werden. Die Trainer könnten dementsprechend bei der Auswahl mehr Fokus auf die "weichen" Talentmerkmale legen.

    Das Thema bekommen wir vermutlich erst gelöst, wenn die Gentechnik ermitteln kann, wie sich ein Kind körperlich, aber auch Fußballerisch entwickeln wird ;)?(

    Das Problem (speziell in Deutschland) ist leider, dass sich die oberen Punkte wunderbar messen und in Tabellen einordnen lassen, während die unteren eben schwer bis gar nicht messbar sind und in erster Linie subjektiv bewertet werden.

    In unserer Neid-Umgebung Fußball bedeutet dass dann wieder:

    Der wird nur gefördert, weil er Trainerliebling, der Papa Sponsor etc. ist.

    Diese Auslegung könnte aber auch dazu führen, dass die Offensivspieler pauschal zu früh einlaufen, weil wenn der Elfer reingeht, passiert eh nichts und wenn man durch das erfolgreiche zu frühe Einlaufen den Nachschuss trifft wird im schlimmsten Fall der Elfmeter wiederholt.

    Oft wird es in der Praxis vermutlich so gehandhabt, wie Du schreibst, optimal ist es aber auch nicht...

    Ach so: Bei uns dürfen die Vereine im Winter erneut melden, wenn sich was geändert hat.

    Geht bei uns so weit ich weiß vermutlich auch.

    Aber prinzipiell wäre es doch für alle verantwortlichen schön, wenn sie eine komplette Saison planen können.

    Wir fordern einerseits im Leistungsbereich, dass man Kinder nicht im Winter aussortiert, sondern ihnen für ein Jahr eine faire Chance mit ausreichend Spielzeit gibt und andererseits können Spieler im Winter von Verein zu Verein hoppen, und die müssen unter Umständen 2x pro Jahr schauen wo sie bleiben...

    Das Fazit hätte von mir stammen könne. Deckt sich 1:1 mit dem Gefühl, das ich gestern hatte.

    finde ich das in Ordnung auch mal den Verein zu wechseln.

    Dürfen sie ja, nur hat der Verband zurecht die Sorge, dass dann das bisherige, offiziell gemeldete Team dann nicht mehr an den Spielen teilnehmen kann und verhängt eine dreimonatige Sperre, außer zwischen den Saisons. Im Winter ist es auch kein Problem, Abmeldung im Dezember, dann kann er im März wieder spielen, wenn die Spiele anfangen

    Für den Spieler ist der Winter kein Problem.

    Für die Vereine schon. Schließlich hat man die Mannschaft Aufgrund der Spieler, die im Sommer zur Verfügung standen gemeldet.

    Wenn man rechtzeitig im Frühjahr weiß, was im Sommer geplant ist, dann kann man aufgrund dessen entscheiden, ob man eine Mannschaft meldet, eine SG eingeht oder es sein lässt.

    Das heißt nicht, dass ich Winterwechsel verbieten möchte, ich finde sie nur nicht Ideal wenn es für einen Spieler darum geht sich zu verbessern.

    Bei Umzug sollte es meiner Meinung nach gar keine Wechselfenster und Fristen geben, sondern bei nachgewiesenem Wohnortwechsel sollte das innerhalb kürzester Zeit möglich gemacht werden (im Breitensport - sonst gibt es bei den NLZ wieder Ideen für Sparmaßnahmen);)

    Da stimme ich Dir zu. Wir haben das im vorherigen Verein erlebt. Da waren 3 VÄTER mit der Tabellenplatzierung nicht zufrieden und die Kids sind im Winter zu einem anderen Verein gewechselt. Da stand unsere Mannschaft blöd da. Immer zu wenig Kids und am Ende der Saison war dann die Mannschaft aufgelöst.
    Im Breitensportverein finde ich allerdings, dass die Regelung mit Sperren übertrieben sind. Für die allermeisten Kinder ist das schlichtweg SPORT und Spass an der Bewegung. Und wenn die gerne beim Nachbarverein spielen wollen, weil da ein paar neue Schulfreunde untergekommen sind, finde ich das in Ordnung auch mal den Verein zu wechseln.

    Aber bitte auch hier den Wechsel (Ausnahme Umzug) nicht im Winter vollziehen, sondern mit rechtzeitiger Ankündigung zum Saisonende im Sommer. Das gibt Planungssicherheit für alle und erleichtert den meist Ehrenamtlichen, die sich ständig Gedanken machen, wie sie das beste für den Verein und vor allem für die Kinder im Verein bieten können die Arbeit erheblich...

    Gestern im CL-Spiel zwischen Dortmund und Chelsea gab es ja wieder reichlich Raum für Diskussionen beim entscheidenden Elfmeter.

    Ich bin der Meinung beide Sichtweisen sind vertretbar (pro und contra Dortmund), und zwar sowohl im Falle Elfmeter oder nicht als auch im Falle Wiederholung oder nicht.


    Pro:

    Elfmeter: Armhaltung ist natürlich, Arm geht nicht aktiv zum Ball, Spieler dreht den Körper weg und versucht die Hand wegzuziehen, was nicht gelingt, weil er aus relativ kurzer Entfernung angeschossen wird.


    Wiederholung: Havertz verzögert nicht beim Anlauf, sondern stoppt ab und verschafft sich dadurch eigentlich einen Vorteil, den er nicht nutzt. Es laufen Spieler beider Mannschaften in die "Sperrzone" bevor der Elfmeter ausgeführt wurde, allerdings mit Chillwell ein Chelsea-Spieler als erstes und am nähsten zum Ball. Hätte Haverts den Pfosten einen halben Zentimeter weiter rechts getroffen, wäre der Abpraller bei Chillwell gelandet und der hätte abstauben können. Mich würde schon interessieren, wie die Entscheidung ausgefallen wäre, wenn der Elfmeter im Tor gelandet wäre oder Chillwell den Abpraller bekommen hätte.


    Contra:
    Elfmeter: Der Arm liegt nicht am Körper an, sondern steht deutlich ab. Das "Handspiel" verhindert eindeutig, dass die Flanke in den 16er kommt und daraus eine Torchance entstehen könnte (bin mir aber nicht mehr sicher wie gefährlich die Boxbesetzung bei Chelsea war)

    Wiederholung: Özcan läuft zu früh in den 16er-Kreis und durch seinen Laufweg zentral hinter dem Ball kann der den Abpraller klären, bevor ein Chelsea-Spieler diesen erreichen und zum Nachschuss kommen kann.


    Alles in allem eine knifflige Situation, bei der ich kein eindeutiges richtig oder falsch sehe.

    Grundsätzlich bin ich aber eher der Meinung, dass der VAR beim Elfmeter nicht hätte eingreifen dürfen, weil hier keine klare Fehlentscheidung vorlag. Die Wiederholung des Elfers geht für mich in Ordnung.

    Vielleicht sollte man den Elfmeter auch im Spiel eher wie beim Elfmeterschießen betrachten und Nachschüsse ausschließen, oder der Ball gilt für die Feldspielererst dann wieder als im Spiel, wenn er nach der Abwehraktion den 16er verlassen hat, ähnlich, wie es früher beim Abstoss der Fall war...


    Feuer frei für weitere Diskussionen;)

    Es gibt einen riesigen Skandal im afrikanischen Jugendfussball. Ich habe dazu einen beispielhaften Bericht verlinkt.

    Wer davor die Augen verschließen möchte und den Gutbürger geben möchte kann das natürlich gerne tun.

    Ich persönlich habe hierzu bereits meine Erfahrungen gesammelt und kenne persönlich Menschen die ihr eigenes Alter gar nicht kennen bzw ihr wahres Geburtsdatum.

    Ich weiß auch das Migranten bewusst ein jüngeres Alter angeben um länger Leistungen wie Kindergeld beziehen zu können.

    Damit sage ich nicht das ALLE unter Generalverdacht zu stellen sind.

    So kommt es in Deinen Beiträgen aber rüber.

    Mag sein, dass es da mehr als ein schwarzes Schaf gibt. Aber wenn ich mir die Kader der deutschen NLZ-Mannschaften ab dem relevanten Alter (U15+) anschaue, dann habe ich nicht den Eindruck, dass das was Du beschreibst so gravierende Auswirkungen hat, dass deshalb Massen von deutschen Kindern die Chance genommen wird Profi zu werden.

    Der Grund warum sich diese Jungs meist durchsetzen ist dann doch eher die frühere biologische Reife aufgrund genetischer Voraussetzungen und der größere Ehrgeiz und die intensivere aktive (!) Beschäftigung mit Fußball aufgrund unterschiedlicher sozialer Rahmenbedingungen.

    Weiter will ich mich zu dem Thema gar nicht äußern, weil ich es für Zeitverschwendung halte und außerdem nicht zum Thread passt.

    Größeren Schwachsinn habe ich selten gehört.

    Ich kann aus eigener Erfahrung als Jugendtrainer und als Vater von Kindern mit Internationalem Bekanntenkreis klar erkennen, dass genau das was TW-Trainer beschreibt, der Realität entspricht, nämlich, dass die körperliche Entwicklung z.T. eben schon in anderen Kulturen / mit anderer genetischer Herkunft schneller einsetzt als bei den meisten Süd-und Mitteleuropäern, ohne dass ich das beweisen kann. Was ich aber beweisen kann, ist dass bei den vielen Kindern anderer Herkunft, die körperlich früher entwickelt sind keine Pässe gefälscht wurden.

    Warum kommt dieser Fälschungsgedanke bei jemandem wie Moukoko auf und bei Niklas Süle nicht?
    ...
    Ansonsten bin ich im Fall Moukoko bei let1612, wenn man so "scheitert" wie er, dann hätte ich das gerne auch gemacht. Vermutlich wird er kein Weltfußballer, weil der mediale Hype um ihn einfach zu groß gemacht wurde. Aber ein überdurchschnittlicher Bundesligaprofi wird er lange Zeit sein und bleiben. Damit erreicht er weit mehr als das von dem die meisten träumen.

    Ich zitiere mich mal selber

    Ich habe ihm dann den Vorschlag gemacht, den nächsten Torschützen vorzugeben. Nachdem drei drin waren, musste also "Otto", sein Mitläufer das Tor schießen. Das konnten die gut entwickelten 16er Kinder gut umsetzen und die zwei, die es sonst gerockt haben, mussten neue Lösungen finden, wie sie Otto bedienen. Und so blieb es dann beim 4:0 statt 9:0 in 8 Min.
    Und so hatten alle was davon. Meine wurden nicht ganz so abgeschossen und die besseren hatten einen Trainingseffekt.

    Das funktioniert und hat meiner Meinung sogar einen Nutzen für die Stärkeren

    Ist aber alles nichts, was aus den Kindern heraus kommen muss, sondern situativ von den Trainern vorzugeben ist.

    Ich erwarte von einem 6/7 jährigen, dass er sich hinter die Mittellinie verzieht nach einem Tor wenn ich es ihm sage, genauso, wie die Torschützen vorgegeben werden.

    Aber eben auf Anweisung und nicht, dass die Kinder es in dem Alter selbst erkennen, weil sie zu überlegen sind.

    Deshalb bleibt das Thema steuerbar für den Trainer und er sollte sich nicht über den Siegeswillen seiner Kids erschrocken zeigen.

    Vielleicht sollte man mal die Eltern an Sinn und Zweck von Vereinen erinnern.

    Die Situation, die Du beschreibst, geht die Eltern normalerweise gar nichts an.

    Klar könnte man im Vorfeld offen mit den Spielern. Wir sind dünn besetzt, es besteht die Gefahr, dass wir im nächsten Spiel wenn es ungünstig läuft in Unterzahl spielen müssten, was haltet Ihr davon, wenn Spieler XY für dieses Spiel aushilft...

    Sollte die Mannschaft sagen, das wollen wir nicht, wir gehen das Risiko ein, OK. Dann kann es aber auch nicht sein, dass der Spieler wirklich beliebt ist.

    Die Eltern haben bei diesen Themen gar kein Mitspracherecht. Sorry, ich bin ja eigentlich auch für offene Kommunikation, aber entweder erzählst Du nur die Hälfte der Wahrheit, oder hast im Team eine Elternschaft, mit der ich kein Trainer sein wollte...

    Wenn sie am Ende so sehen Sieger aus gesungen haben, dann schauen sie aber auf die "Tabelle" und nicht auf das Spiel an sich.

    Den Kindern die Freude am Sieg und am Wettkampf auszureden ist sicher nicht unsere Aufgabe als Trainer.

    Wichtig ist ihnen Fairness und Respekt beizubringen.

    Es ist aber nicht Aufgabe der Kinder einen Gang zurückzuschalten, wenn der Gegner zu schwach ist, sondern Aufgabe desTrainers.

    Wenn ihr bei einem Festival im CL-Format dauerhaft unterfordert seid, dann liegt es vielleicht an der Wahl des falschen Festivals, oder ihr habt die Mannschaften zu stark gebildet und müsstet auf mehr Heterogenität bei der Zusammenstellung achten.

    Ich schreibe über 6 bis 7 Jährige, deren Lust auf Siege mich negativ überrascht. Sollte so ein Verhalten nicht erst im Alter von 10 oder 11 vorkommen?

    Was hat dich daran negativ überrascht.

    Die Kinder wollen und sollen in jedem Spiel Lust haben zu gewinnen.

    Sie sollen nicht auf Tabellen schauen und der Trainer soll im Rahmen seiner Möglichkeiten versuchen, dass es fair zu geht,.

    Von einem 6/-jährigen zu verlangen, dass er erkennt, dass der unterlegene Gegner frustriert ist und deshalb auf die Bremse tritt ist definitiv eine falsche Erwartungshaltung...

    Hakendran:
    Es wäre ja auch eine Option grundsätzlich eine 7er Mannschaft zu melden. Die besteht dann bis auf die Ersatzleute immer aus C-Jugendspielern sofern die verlässlich immer da sind.

    Sind genügend D-Jugendliche vorhanden kann man fallweise auf 9er oder 11er Mannschaft aufstocken.

    Bei 7er und 9er sehe ich die körperliche Komponente als unkritisch an wenn 7 C-jugendliche an Bord sind und mit D-Jugend aufgefüllt wird. Bei 11er ist es je nach Gegner kritisch.

    Wobei im Breitensport ja Mannschaften in denen C- und D-Jugend gemischt werden selbst bei Spielgemeinschaften zumindest in unserer Gegend keine Seltenheit sind.

    Letztendlich erfordert es halt etwas Kommunikation mit den Trainern der Gegner und ggf. den Schiedsrichtern, damit man jeden Spieltag die optimale Kondition findet.

    Da habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich der Aufwand wirklich lohnt einmal mehr zu telefonieren.

    Spielzeit für die richtigen Spieler zur richtigen Zeit ist unersetzbar...


    Der Einwurf von Wald und Wiese ist nicht unwichtig.

    Ich habe es auch schon erlebt, dass ein Verein, der zu lange ohne Spielgemeinschaft auskam, weil er meist ausreichend Spieler in den jungen Altersklassen hatte dann in den älteren Jahrgängen keine Partner mehr im Umland fand, weil diese schon ab der U9 in Spielgemeinschaften Kooperieren und dementsprechend fest verbandelt sind.

    Der Verein hat bis zur C-Jugend immer eigene Mannschaften (Kleinfeld bis zu 3, D-Jugend 2-3, C- Jugend 1). Danach stellt man aktuell eine U19 im Norwegermodell 9/9 gemischt aus A- und B-Jugendspielern.

    Ursachen: Trainerqualität ab der C nimmt ab bzw. man findet niemanden.

    "Normaler" Drop out, Konzentration auf andere Sportarten, die vor Ort besser organisiert sind ...

    Ich würde auch den Vorschlag von let1612 wahrnehmen.

    Norweger Modell, aber besser eine 9er als eine 7er Mannschaft.

    Im Idealfall könnt Ihr die Spiele beider Teams auf unterschiedliche Tage legen, dann kann der ein oder andere, der Bock hat auch 2x am WE zum Einsatz kommen.

    Wenn die 7 eigentlichen C-Spieler verlässlich sind, dann sollten doch 4-5 aus der D (=2-3 Ersatzspieler) ausreichen.
    Die 9er-Mannschaft hätte halt den Vorteil, dass die C-Jugendlichen nicht wieder einen Schritt zurück müssen, die D-Jugendlichen in ihrem gewohnten Modell weiterspielen können und v.a. der Sprung für die C-Jugendlichen, die im nächsten Jahr nicht in die B-Jugend kommen nicht zu groß wird.

    Mit Aussicht auf einen Vernünftigen Partner würde ich die Spielgemeinschaft nicht kategorisch ausschließen, allerdings macht Ihr Euch in der D dann eine Baustelle auf, weil jeden Spieltag 5-6 spielfreie Jungs zu haben ist bei engagierten Kindern auch kein Spaß.

    Man kann alphatester, so wie er die Situation beschreibt in keinster Weise in die Kategorie stecken, die Fantomas und Charles De Goal beschreiben.

    Sein Sohn hat ja nicht vor das Team hängen zu lassen, sondern die Saison mit Vollgas zu Ende zu bringen und sich parallel zusätzlich bei seinem möglichen neuen Verein schon auf die kommende Saison vorzubereiten. Im Idealfall profitiert der aktuell Verein noch davon, weil er im Lauf der Saison durch das zusätzliche Training einen Entwicklungssprung macht.

    Mir leuchtet die Kritik an WJM3 nicht ganz ein.

    Falls es in der F-Jugend tatsächlich eine Kreisliga gibt, liegt der Fehler ja beim Verband nicht bei ihm.

    Sonst versucht er so wie ich es sehen kann sowohl die stärkeren als auch die schwächeren Spieler auf dem Level, auf dem sie sich befinden zu entwickeln.

    Manche Beiträge zum Thema Funino erwecken den Eindruck, dass der optimal Kindertrainer durch die neuen Spielformen speziell die schwächeren besser fördert um am Ende eine homogene Truppe zu haben, was am Ende ja auch dazu führen kann, dass man Kids die wirklich weiter sind und noch weiteres Potential haben ungewollt ausbremst.

    Ich finde den Ansatz von WJM3 anspruchsvoll und schwierig, aber grundsätzlich fair für alle.

    Die Regel in der F-Jugend ist doch eher, dass die starken gepusht und die schwachen vernachlässigt werden. Er versucht alle auf ihrem Level abzuholen und zu entwickeln. Dafür betreibt er einen hohen Aufwand indem er viel Spielzeit für alle auf ihrem Niveau zur Verfügung stellt. Deshalb finde ich seine Idee wirklich gut.

    Die Überschrift des Beitrags sagt eigentlich alles über die dahinterstehende Diskussion.

    Ich fürchte sowohl der Trainer als auch Dickie90 geht es ausschließlich ums Prinzip.

    Themen wie Schienbeinschoner-Halter und Grip-Socken wichtig zu nehmen ist im F-Jugend-Alter und generell schon mal das völlig falsche Signal.

    Warum es überhaupt Sockenstutzen gibt, hab ich ehrlich gesagt nie verstanden.
    Aus eigener Erfahrung: sind sie neu, werfen sie Falten und du bekommst Blasen. Nach mehrmaligem Waschen sind sie so eng, dass Du nicht reinkommst und das Gefühl hast, Dein Fuß wird taub.
    Die Erfahrung habe ich mit 12, 24 und mit 30 gemacht, ist also Altersunabhängig. Ich kann also auch nachvollziehen, dass ein F-Jugendlicher nicht gerne damit spielt. Ich habe bei neuen Trikotsätzen immer die Auflage gemacht ohne Sockenstutzen und wenn es nicht funktioniert hat z.T. für Stegstutzen-Ersatz aus Privatmitteln oder der Mannschaftskasse gesorgt.

    Die Markendiskussion an sich ist gerade in der heutigen Zeit wirklich dämlich,,,

    Trotzdem verstehe ich, wenn ein Trainer möchte, dass die Mannschaft in einheitlichem Outfit (inkl. Stutzen) aufläuft. Eine Option wäre ja mal im Team abzufragen, ob es noch mehr Spieler gibt, die mit Sockenstutzen nicht klar kommen und eine entsprechende Anzahl passende Stegstutzen zu besorgen.

    Ansonsten sehe ich bei allem Unverständnis, gegenüber den Konfliktparteien schon eher den Trainer (unabhängig von der Markendiskussion) im Recht zu wünschen, dass das Outfit einheitlich ist. Dementsprechend müsste sich Dickie90 Stegstutzen von Adidas passen zum Trikotsatz besorgen, wenn der Trainer nur Sockenstutzen anbieten kann.

    Ob der Knirps seinen Schienbeinschoner-Halter oben oder unten trägt ist egal und kann er machen wie er will.


    Stellt Euch mal den anderen Fall vor:
    Team hat einfache Uni-Stutzen von Jako und der Spieler kommt mit gebrandeten Nike Stutzen (egal ob Steg oder Socke) weil er sich weigert mit "No-Name" aufzulaufen. Dem würde ich was erzählen...