Beiträge von Kiriku

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    Danke für eure Tipps und Erfahrungen, ihr helft mir da wirklich sehr.


    Das Jungsteam ist leistungsstark, spielt in der Kreisliga im oberen Drittel mit. Sie ist Stammspielerin, super integriert und spielt als eine von 3 Spielern jedes Spiel komplett durch ohne ausgewechselt zu werden. Ich bin mir sicher sie wäre mehr gefordert in ihrer Altersklasse, also im D-Junioren-Team, aber sie ist in ihrem Team super integriert und fühlt sich dort sehr wohl. Sie möchte da auch bleiben, ich hatte sie schon mal gefragt.


    Das Mädchenteam kann man leider komplett vergessen. Die Mannschaft besteht zu 80% aus Anfängern, die diese Saison erst mit Fußball spielen begonnen haben und dementsprechend ist das Niveau des Trainings. Wir sind gerade am überlegen ob wir den Verein wechseln, was in unserer Gegend leider nicht ganz so einfach ist.


    Im Stützpunkt wird sie nur noch ein Jahr trainieren können, da es dort nur bis U13 geht. Ich habe keine Ahnung wie das dann weiter läuft, kenne mich da überhaupt nicht aus.


    Gymnasium G 9, einmal die Woche bis 14:15 Uhr, ansonsten immer bis 13:00 Uhr Schule und so wird es auch im nächsten Schuljahr bleiben. Schulweg zum Glück nur 10 Minuten zu Fuß.

    Danke für eure Antworten! Da war ich wohl mehr als naiv bei meinen Überlegungen. :(


    Bleibt einem wenn man nicht ideal wohnt wohl letztendlich wirklich nichts anderes als umziehen oder Internat. Sehr schade!


    Wenn es nach meiner Tochter ginge, würde sie sofort ins Internat gehen. Aber das steht für mich nicht zur Debatte, zumindest nicht die nächsten zwei Schuljahre.


    Hat ein Kind, dass nur im normalen Dorfverein und einmal die Woche im Stützpunkt trainiert, denn im Alter von 14, 15, 16 überhaupt noch eine Chance gegen Kinder die seit Jahren in einem NLZ ideal gefördert werden oder hatte man einfach Pech, wenn man falsch wohnt?


    Für einige hören sich meine Fragen evtl. blöd an, aber ich bin da echt total überfordert mit der "Karriere" meiner Tochter. Ich selbst habe nie Fußball gespielt und außer dass ich die Sonntage mit meinem Vater auf dem Sportplatz verbracht habe, hatte ich auch sonst nie etwas mit Fußball zu tun. Einen Mann/Partner habe ich auch nicht, ich muss also einfach das glauben, was mir die Trainer so sagen.

    Ich bin gerade am überlegen inwieweit man den geplanten Zeitaufwand in einem NLZ zu trainieren wirklich mit der Realität vergleichen kann. Also ob meine Planung was den Zeitaufwand betrifft realistisch ist und ob es Sinn macht oder ob das schulisch usw. nicht klappen kann.


    Es geht um eine Sichtung meiner Tochter in einem NLZ eines Erstligavereins (sowohl Männer als auch Frauen spielen 1. BL). Es ist seit mehr als 2 Jahren der größte Traum meiner Tochter dort hin zu wechseln. Ich möchte allerdings nur dann zur Sichtung mit ihr fahren, wenn wir das dann tatsächlich auch durchziehen. Einfach mal hinfahren und evtl. wird sie ja sowieso nicht genommen, finde ich nicht fair. Ich möchte das also entscheiden bevor wir überhaupt zur Sichtung fahren.


    Zu meiner Tochter:

    Sie ist Jahrgang 2007 und spielt in einem Jungsteam (E1) und in einem Mädchenteam (D), außerdem trainiert sie einmal wöchentlich am Stützpunkt. In beiden Teams ist sie Stammspielerin. Wir kommen auf 4 mal Training pro Woche plus Spiel am Wochenende. Falls sie beim NLZ wirklich genommen würde, hätte sich das mit dem Mädchenteam und dem Stützpunkt erledigt. Sie geht in die 6. Klasse eines Gymnasiums. Die Fahrtzeit zum NLZ wären einfach knapp 1 Stunde, wenns gut läuft ohne Stau usw. Also mindestens 3,5 Stunden Zeitaufwand pro Trainingseinheit, eher mehr. Und das mindestens zwei mal pro Woche, vermute ich mal.


    Ist meine Rechnung realistisch? Ist das zu schaffen? Und was ich mich noch frage: Macht das überhaupt Sinn?


    Mir ist klar, dass hier keiner für mich eine Entscheidung treffen kann. Aber ich würde gerne einfach mal ein paar Meinungen lesen, da ich selbst mit der Entscheidung überfordert bin.


    Zu erwähnen wäre noch, dass mein Sohn Handball in der Oberliga spielt mit Spielen im Umkreis von 200 km einfach. Zum Training fährt er selbst mit dem Fahrrad, also da habe ich unter der Woche eigentlich keinen Zeitaufwand, aber halt am Wochenende.

    Hattest du nicht irgendwann geschrieben, dass diese Mannschaft quasi nicht mehr existiert?


    Super, dass es nun doch aufwärts geht! :thumbup:

    Dank Unterstützung von 3 Spielern aus der E haben sie gegen Körperlich stärkere und ältere Jungs all ihre Reserven mobilisiert. Am Ende zählt nur der Sieg , egal ob da Jungs geholfen haben.

    Dürfen Jungs in einem Mädchenteam aushelfen? Oder war das nur ein Freundschaftsspiel?

    Da wird trotzdem kaum gewechselt oder Positionen getauscht, da wird beim Gegentor noch rumgeschrien, obwohl man 10-1 führt etc. etc.

    Wir hatten im Januar ein Hallenturnier auf dem ein Team eines NLZs gegen ein Team eines Dorfvereins gespielt hat und es stand 7:0. Quasi mit dem Schlusspfiff fiel das 8:0, was der Schiri nicht mehr wertete. Die Trainer und Eltern haben in der Halle rumgeschrien und ein riesen Theater gemacht, weil das Tor nicht gezählt hat. Und es ging denen nicht um die Tordifferenz, die Mannschaft war so oder so mit Abstand Gruppensieger. Was stimmt denn da mit diesen Erwachsenen nicht, wenn man so reagiert? Ich kann sowas einfach nicht nachvollziehen!

    Ich denke, das Problem liegt v.a. im sozialen Bereich. Vielleicht kann er spielerisch mithalten, aber vom Kopf her ist er 8, nicht 11.

    Wir haben das bei uns mit dem Sohn des Trainers, der ist 2 bzw. 3 Jahre jünger als unsere Mannschaft und hat eine Riesenklappe. Das macht die fehlende Körpergröße wieder wett, aber die anderen Kinder nehmen ihn nicht für voll, eben weil er eigentlich jüngerer F-Jugend-Jahrgang ist

    Ich bin mir nicht sicher ob man in dieser Situation Mädchen und Jungs vergleichen kann, aber genau das was betreuer72 da schreibt ist das Problem. Zumindest haben wir diese Erfahrung gemacht. Meine Tochter (jüngerer D-Jahrgang/2007) spielt in dieser Saison bei den C-Juniorinnen, die alle mindestens 2 Jahre älter sind. Spielerisch klappt das einwandfrei, sie kann da definitiv mithalten. Menschlich/sozial passt es absolut überhaupt nicht und sie hat deshalb teilweise auch schon die Lust verloren, weswegen wir vor ein paar Wochen gesagt haben, dass sie jetzt lieber bei den D-Juniorinnen weitermachen soll. Auch nicht die Lösung, da sie dort mehr als unterfordert ist, aber bevor sie komplett die Lust verliert, ist das allemal die bessere Lösung.

    Ich denke auch, dass man das nicht pauschalisieren kann.


    Unsere D-Juniorinnen spielten letzte Saison in der E-Junioren-Runde Kreisliga mit und wurden problemlos Meister. Sie spielten ein einziges Spiel unentschieden, alle anderen Spiele wurden gewonnen.


    Ich stelle gerade fest, dass jüngere Juniorinnenmannschaften ganz einfach in den Vereinen absolut nicht ernst genommen werden und sich auch für diese keiner so richtig einsetzt. Bis zur Saison 2017/2018 spielte meine Tochter in einem reinen Frauenfußballverein deren 1. Mannschaft in der 2. Bundesliga spielt. Das Training der E-Juniorinnen war vergleichbar mit einem Bambinitraining bei den Jungs und die Organisation war miserabel. Da lief einfach garnichts so wie es sollte. Das war unter anderem der Grund warum wir zu der jetzigen Saison zu einem anderen Verein wechselten. Sowohl die 1. Frauen- als auch die 1. Männermannschaft spielen Regionalliga und wir dachten da läuft es professioneller ab. Leider stellen wir von Woche zu Woche mehr fest, dass es dort ganz genauso abläuft. Ich denke also, dass es garnicht unbedingt am Training mit den Jungs liegt, sondern daran, dass das Training der Mädchen in den Vereinen einfach nicht ernst genommen wird und ein D-Juniorinnen-Training in den meisten Vereinen eher vergleichbar ist mit einen F-Junioren-Training in anderen Vereinen. Liegt wohl auch an den vielen Anfängerinnen, da Mädchen eher später mit dem Fußball spielen beginnen.

    Kiriku

    betreuer72

    Mädchen sind gleichaltrigen Jungs in ihrer Persönlichkeitsentwicklung meistens 2 - 3 Jahre voraus. Das gleicht sich erst mit 16 - 18 an. Meine Frau würde sogar sagen, dass das immer so bleibt... Aber das ist ein anderes Thema...;)

    Das ist auch das Problem, das Mädchen haben, wenn sie bei jahrgangstieferen Jungs spielen dürfen. Sportlich passt das oft. Laut Pass sind sie vielleicht nur 2 Jahre älter - in Bezug auf die Persönlichkeit sieht das aber ganz anders aus.

    Trifft auf meine Tochter voll und ganz zu. Sie ist Jahrgang 2007 und spielt in einer Mannschaft mit 2008er und 2009er Jungs. Sie steht oftmals daneben, wenn die Jungs ALLE etwas total lustig finden und verdreht nur die Augen. ^^

    Für mich hört sich das auch so an als würdest du dich viel zu viel auf Diskussionen mit den Kindern einlassen.


    Leg die Uhrzeit fest ab wann ein Spiel gemacht wird und bleib konsequent in jedem Training bei dieser Uhrzeit, also z.B. 30 Min. vor Trainingsende, vorher nicht. Dann gibt es vorher überhaupt keine Diskussionen wann gespielt wird.


    Das mit der gelben und gelb-roten Karte machen wir auch so. Wenn ein Spieler eine gelbe Karte hat, muss er zwei Runden um den Platz laufen, wenn die anderen schon mit dem Spiel beginnen z.B. Die gelbe Karte gibts z.B. wenn ein Kind zum zweiten mal in einer Trainingseinheit nicht weiß um was es geht, weil er nicht zugehört hat.

    Bei Logo kam kürzlich ein Beitrag zu einem Sportinternat, bei dem sie u. a. einen 10 Jährigen Kicker gezeigt hatten. (Kaiserslautern)

    Bei diesem Internat/Gymnasium waren wir zum Tag der offenen Tür mit unserer Tochter, da sie unbedingt da hin wollte. Ich habe mich mit einer der Betreuerinnen des Internats unterhalten und das ist tatsächlich so. Sie hat gesagt die Kinder die schon in der Orientierungsstufe ins Internat kommen, kann man an einer Hand abzählen, aber es gibt sie. Dann kommen zur 6./7. Klasse noch ein paar dazu, aber die meisten kommen erst später.

    Stimmt, war etwas verwirrend, sorry! ;)


    Ich hatte von dieser Regelung vorher noch nie gehört. Aber ich denke, dass das dann wahrscheinlich in unserem Verein genauso ist. Die D-Juniorinnen sind auf unserer Homepage übrigens auch mit keinem Wort, geschweige denn Foto, erwähnt. Von allen anderen Mannschaften gibt es ein Foto mit Kaderaufstellung usw.

    Wahnsinn, wie man mit einer so miserablen Infrastruktur so hoch spielen kann...

    Generell dazu...: Lasst Euch beim Thema Jugendfußball nicht von den Spielklassen der 1. Mannschaften blenden. Diese Spielklassen sagen nichts über die Qualität der Jugendarbeit aus. In der OL, RL und sogar 3. Liga (!) kommt es vor, dass keine einzige 11er Jugendmannschaft oberhalb der Kreisebene spielt.
    Das gilt für Mädchen wie für Jungs gleichermaßen.
    Natürlich ist es im Mädchenbereich noch schwerer, ein leistungshomogenes Team auf hohem Level zusammenzustellen. Einfacher wird das erst, wenn man bereits attraktive Spielklassen erreicht hat.

    Da hast du etwas missverstanden. ?

    Der Verein von dem ich im anderen Post schrieb, ist der Jungsverein. Der spielt nicht Regionalliga (ich glaube Kreisliga oder so).

    Und der Verein den ich hier beschrieben habe (Regionalliga) ist der Verein in dem meine Tochter mit Zweitspielrecht bei den Mädchen spielt.

    Könnte es sein, dass in Eurem Verein der Mädchenbereich denselben Zweck erfüllt wie bei Spieler-papa ?

    Ich habe diesen Zweck noch nicht so ganz verstanden, den Spieler-Papa beschreibt. Vielleicht kann mir das jemand erklären?

    Wir wohnen in einer Stadt mit 80 000 Einwohnern. Sowohl die 1. Herren- als auch die 1. Damenmannschaft spielen Regionalliga. Genau deswegen dachte ich das wäre genau der richtige Verein. Leider haben wir uns da getäuscht. Bei den Junioren zählt dort definitiv der Leistungsgedanke, bei den Juniorinnen leider nicht.

    Dann wird sie wohl oder übel aufhören müssen.

    Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen wie du das siehst!


    Wir werden sicherlich eine Lösung finden und ganz bestimmt nicht so leicht aufgeben. Meine Tochter spielt leidenschaftlich gerne Fußball und selbst wenn es zeitlich und finanziell schwierig wird, werde ich diese Leidenschaft unterstützen. Sie brennt für etwas und das finde ich so toll, die wenigsten Kinder haben heutzutage noch so eine Leidenschaft.