Beiträge von Fantomas

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    Am Ende ist es wie so oft einfach eine Frage der Kommunikation. Im "Normalfall" sollte es kein Problem sein, dass der junge zusätzlich im anderen Verein sozusagen ein Zusatztraining wahrnimmt, wenn man das auch entsprechend mit allen Verantwortlichen bespricht. Das wäre vermutlich ja auch eine gute Lösung für den Jungen. Bin gespannt wie die Lösung am Ende aussieht.


    Der Fehler ist eher, das Heimattraining für die stützpunktrelevanten Altersgruppen (D+C) auf einem Montag anzusetzen.


    Das klingt zunächst gut. Ist aber inzwischen genau die Einstellung, die mir den Spaß am Kinderfußball nimmt. Letzten Endes heißt das nämlich, "scheiß auf Deine Mannschaft, scheiß auf Deinen Verein - nur Du zählst"
    Ich komm' mit dieser Denke nicht klar, muss aber akzeptieren, dass die Eltern ihren Kindern genau das vermehrt vermitteln. Deswegen ist für mich nach dieser Saison Schluss.

    Niemand hat geschrieben scheiß auf deinen Verein. Es geht darum im Zweifelsfall das Wohl des Kindes über den Verein zu stellen. Im konkreten Fall geht es ja darum ob es Probleme mit dem aktuellen Verein bzw Trainer geben könnte. Nur wenn es Stress gibt würde ich wie oben beschrieben handeln.

    was mit dem dem Wohl seiner aktuellen Mitspieler und seines aktuellen Trainers?

    das Thema mit den spätgeborenen gilt aber wohl doch eher für NLZ, damit keiner durchs Raster fällt. Kenne hier in der näheren Umgebung eines Ballungszentrum keinen Verein der darauf achtet, man schaut eher auf was er kann in seiner Altersgruppe und wie sind die Ergebnisse vom Team. jedoch erkennt man relativ schnell, daß in diesen Leistungsteams schon sehr viel in der 1 Jahreshälfte oder gar im ersten Drittel geboren sind. Schaut man sich die Spiele an, wird es noch deutlicher, da sind Kinder dabei die einfach schon durch ihre Physis einen erheblichen Vorteil haben und gegen diese Schranken ist es schwer sich durchzusetzen, es sei den man hat selber Schranken vorne in der eigenen Reihe. Zuletzt bei einem U14 Spiel. Der Torwart war schon 1,90 groß und talentiert. Wat willste da machen?

    Irgendwie verständlich. Abwerbungsversuche sollen unterbunden werden. Im Breitensport? Who cares? Finde ich aber schade, da man ja hierbei die Möglichkeit nimmt zusätzlich zum Vereinstraining bei einem anderen Verein ohne größeren Aufwand trainieren zu können gegen Mitgliedschaft.
    So muss man , wenn nicht auf den Bolzplatz gehen kann/will, dann teures Einzeltranining buchen muss. Oder man spielt Handball oder Basketball, was ich eher ideal finden würde.

    ich persönlich kenne einen der genau in diesen Bereich tätig ist U10-U15. Er hat selber jahrelang erfolgreich eine Mannschaft trainiert auf Augenhöhe mit den NLZ. Die Eltern zahlen diesen Berater. DIe NLZ vertrauen natürlich ihren eigenen Scouts jedoch sind die offen für externe Berater und eine 2. Meinung , wenn diese schon regional eigene Spieler vorher als Trainer vermittelt haben. Das wird in den nächsten jahren nicht weniger werden. In der Bundesliga sind die Vereine ja auch offen für Berater, auch wenn Sie eine eigene Scoutingabteilung teuer bezahlen mit allen drum und dran und Kooperationsvereinen. Es wird nur für die absoluten Toptalente wohl auch ohne gehen , jedoch die graue Masse braucht wohl einen Berater.

    Die graue Masse sollte sich auf keinen Fall auf einen Berater verlassen sondern die eigene Leistungsfähigkeit kritisch hinterfragen bzw realistisch Einschätzen mMn

    wie soll das funktionieren ? Sogar in der F-Jugend bei Kleinkleckersdorf sehen sich Eltern und ihre Söhne als Rookies. Wer bringt die auf Besinnung?
    Als U15 NLZ Spieler bist du in deinen Träumen bist du schon in die Allianzarena eingelaufen und alle rufen deinen Namen.
    Wer kann dich relativ objektiv beurteilen oder gar eine Karrierelinie prognostizieren mit Fall A, B oder C oder D, natürlich nur wenn man physisch und mental gesund bleibt Das Thema finde ich voll spannend übrigens.

    ich persönlich kenne einen der genau in diesen Bereich tätig ist U10-U15. Er hat selber jahrelang erfolgreich eine Mannschaft trainiert auf Augenhöhe mit den NLZ. Die Eltern zahlen diesen Berater. DIe NLZ vertrauen natürlich ihren eigenen Scouts jedoch sind die offen für externe Berater und eine 2. Meinung , wenn diese schon regional eigene Spieler vorher als Trainer vermittelt haben. Das wird in den nächsten jahren nicht weniger werden. In der Bundesliga sind die Vereine ja auch offen für Berater, auch wenn Sie eine eigene Scoutingabteilung teuer bezahlen mit allen drum und dran und Kooperationsvereinen. Es wird nur für die absoluten Toptalente wohl auch ohne gehen , jedoch die graue Masse braucht wohl einen Berater.

    ja, man darf auch bei 2 Vereinen trainieren, das spricht nix dagegen und jedes Training und Bolzplatz kicken bringt die Spieler weiter.
    Es kann gut klappen und sollte es im Prinzip auch, wenn alle an einem Strang ziehen und man nicht gegen den aktuellen Trainer unterbewußt arbeitet und es ihm erschwert durch fehlende Trainingszeiten und im Elternkreis sich brüstet (gedanklich schon beim neuen Verein) und dann auf das Spielen pocht, da er ja ein stärkerer Spieler ist. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

    Charles De Goal 100 %Zustimmung. Man läßt sein Team niemals mitten in der Saison im Stich und vor allem wenn man als guter Spieler das Team im Training und Spiel puschen kann, egal welche Probetrainings-Angebote man vorliegen hat, wenn man sich halbwegs wohlfühlt im Umfeld.

    Jedoch bedenke da ist ein Spieler /Elternteil unzufrieden mit der Situation und dem Leistungsverfall durch neue Spieler wahrscheinlich einige Anfänger. Spieler ist ambitioniert und will bessere Mitspieler haben im Training und Spiel und hat das dem Elternteil schon mitgeteilt. Ich als Trainer hab das schon häufig gehört nach Spielen, es liegt nicht an dir mein Sohn, du brauchst einfach bessere Mitspieler. Es sind alle schuld, bloß der Sprößling nicht, solche Ego-typen braucht kein Team auf der Welt. die kennen in der Regel wenig den Begriff wie gewinnen und verlieren gemeinsam. Bei Niederlage ist das Team schuldig und bei Siegen natürlich der Sohn der Held.

    Schon bei der ersten Gelegenheit fallen wohl dann Sprüche egal von welcher Seite, der ist doch bald weg oder wir sind doch bald weg und die Stimmung im Team kippt wegen 1 !!! Spieler und hat quasi Sogwirkung vielleicht noch auf 2-3 andere Spieler. Jetzt unabhängig wie gut oder kompetent der aktuelle Trainer ist. Es kommt früher oder später heraus mit der Wechselabsicht und der Unzufriedenheit. Der Trainer hat wohl Zulauf und kann den Verlust kompensieren und der Spielbetrieb ist nicht gefährdet.

    Mein Sohn (2010) spielt seitdem er 3 Jahre alt ist Fußball.

    Wenn du einen Rat möchtest, dann fehlt noch die Erklärung, warum ein 12 - 13 jähriges Kind aus der D-Jugend-Kreisklasse im NLZ eines Bundesligisten bei einer U 15 Junioren Regionalligamannschaft mittrainieren sollte?


    Oder ist es dort eine separate Fußballschule, die lediglich den Namen des Bundesligisten tragen darf, sonst aber nichts damit zu tun hat?

    Er meint ein ambitionierten Partnerverein eines NLZ wohl eher einer U14 (jüngerer Jahrgang), nicht das NLZ einer U14 oder U15.


    Sehe ich ganz anders. Man ist mit dem Verein und dem Trainer zufrieden und das Pflichtbewusstsein ist da die Saison zuende zu bringen. Warum soll man das denn nicht tun?

    Ja natürlich ist es gut das sie die Saison noch zu ende spielen wollen und bis Saisonende zu unterstützen. Hier spielen viele Faktoren mit ein, damit es auch ohne Konflikte bis Saisonende gutgeht zwischen Trainer, Spieler, Mitspieler und dem Papa oder Eltern. Warum sich den ärger aufbrummen, wenn man die Möglichkeit hat was neues anzufangen und sich der Sohn besser entwickeln kann im neuen Umfeld.
    Szenario : Was passiert bei der nächsten heftigen Niederlage, da ruft ein Papa aus der Stammmannschaft, das der eine ja schon gedanklich wechselt und sich nicht mehr anstrengen muss und warum den Trainer noch auf ihn zählt, soll doch die anderen Kinder mehr zum spielen kommen die sich mit der Mannschaft identifizieren. Wie würde da alphatester wohl reagieren?

    Für mich ist die Sachlage ganz einfach. Wäre ich Elternteil und mein Sohn&Tochter wir sind unzufrieden und haben das Angebot für ein Probetraining bei einer "perspektivischen" Leistungsmannschaft würde ich es nutzen und dem Trainer das kurz mitteilen, muss man aber nicht. Werde ich im neuen Verein aufgenommen und der Mannschaft, teile ich das dem aktuellen Trainer mit.

    ich würde nicht mehr zum Training der alten Vereins gehen, sondern mich voll und ganz auf die neue Mannschaft konzentrieren und mich freuen. Leistungsteams machen i.d.R viele Testpsiele und dort kann dein Sohnemann spielen. Er darf nur nicht bei den Pflichtspielen mitmachen. Ich würde mich nicht mehr ärgern oder gar Zeit investieren mit der alten Mannschaft. Es kommt früher oder später heraus, das ihr wechselt und das gibt nur Unruhe innerhalb alten Mannschaft und davon hat keiner was.

    Ich würde die Flamme erstmal klein halten und und dem anderen Trainer, wenn ein Vertrauensverhältnis da ist das offen erklären mit dem Vereinswechsel.


    Was für ein Typ ist der aktuelle Trainer und warum hat er so viele neue Spieler aufgenommen?

    Dein Sohn will Fussball als Leistungsport betreiben finde ich klasse, weil da ein Wille ist und wenn ihr den richtigen Verein gefunden habt, ist doch wunderbar. Ich persönlich finde saubere Schnitte besser.
    Du kannst ganz normal Mitglied in 2 Vereinen sein, das kann dir keiner verbieten.
    Nur mit dem Spielerpass geht es nur für einen Verein.

    Eine kurze Frage:
    Euer aktuelles Team und DU und dein gut entwickelter Sohnemann ärgern sich jede Woche, weil er in einem schwachen Team spielt oder spielen muss bis man wechseln kann mit der Spielerlaubnis. Wie wollt ihr damit umgehen als ehrgeizige Spieler/Eltern?

    Ich hab nie mehr als 2-3 Wochen für eine Lieferung benötigt. Internet durchgeforstet und den passenden Satz. ich lasse es auch immer vor Ort bedrucken durch einen Beflocker und der macht es innerhalb von 2-3 Tagen. Kostet am Ende vielleicht 50 -100 EUR mehr, als wenn ich es als Komplettpaket irgendwo bestelle und dann 3-4 Monate warte.

    Mein Team ist U13 und ich schätze wir gehören zur Kategorie graues Mittelfeld in der Tabelle. Jetzt üben wir eben erstmal die Abwehr stabil zu halten. Für die nächsten 2-3 Wochen lege ich erstmal Wert darauf das Innenverteidiger und Außenverteidiger viel miteinander reden müssen. In Spielen klappt es schon gut mit der Abseitsfallle und das wir rausrücken und sobald der Ball aus der Gefahrenzone ist. kein Junge kommt auch auf die Idee sich hinten wie früher als Libero hinzustellen. In der vorderen Reihe sind bei mir auch eher die schwächeren Spieler. Sobald es klappt mit der Kommunikation kann ich einen schwächeren Spieler als Verteidiger montieren und die etwas stärkeren rotieren ins Mittelfeld Das wird aber nicht von heute auf morgen es braucht einfach Zeit.

    Beleidigung ist ein absolutes No go, kann man sogar bei der Polizei anzeigen.
    Wenn er halbwegs einsichtig ist, dann kann man ein Gespräch (keine Diskussion) führen mit Vorstand und Jugendleitung.
    Die Frage ist doch eher, wenn der Vater mit dieser Einstellung durchkommt, da man ja das Wohl des Kindes berücksichtigt, was kommt wohl dann ....es wird nicht gut ausgehen.

    Hab das auch schon erlebt. Ein durchschnittliches Team mit aussortierten zur Meisterschaft geführt. Upps...war ich eine persona non grata, wie kann der das nur schaffen. da habe ich wohl einigen star-trainiern die allüren geklaut. besser man fällt nicht auf.