Beiträge von Trainer E

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    Es gibt auch beim Funino Spieler, die nunmal in heterogenen Teams -ganz von vorne- anfangen müßten.

    Dafür bräuchten Sie aber ein homogenes (schwächeres) Team. für schnellere Lernfortschritte. totog schreibt es ganz richtig. der Abstand bleibt leider durch die Fußballverrückten Freizeitkicker.

    Beispiel: Bei mir sind fast alle Kids aus der mannschaft befreundet. Kindergeburtstage: Die 5 -stärksten- haben ALLE ein einfaches Kindergeburtstagsprogramm. Kicken (Soccerhalle, Trainingsplatz etc).

    Die anderen würden gar nicht auf die Idee kommen.

    Ist ja ok, zeigt aber die Prioritäten der Kids.

    Das bekommt man auch mit Funino nicht -gedreht-

    Noch ein kurzes Beispiel:
    Fußball Feriencamp: Ein relativ großer Verein war aus unserer Region zu Gast bei uns über Ostern. Trainer waren u.a namenhafte ehemalige Profis. Die machen die selben Übungen als wir Trainer , komischerweise , sagten einige Eltern das dieses Training bzw die Übungen besser seien... Einige Trainer aus unseren Verein schauten sich an und lachten. Als die Frage aufkam warum das so gesehen wird, kam die Antwort von einigen Eltern, das sie wissen was sie tun, das sie ja mal Profis waren. Da pack ich mir doch am Kopf, nur weil der Profi XY heißt, ist bei dem die Übung besser oder richtig ?

    Ich muss dazu sagen, das es auch Eltern waren die nicht nur Kinder in unseren Verein hatten.

    Da hast Du recht. Allerdings sehen das (leider) auch Kinder so. Mein Sohn hat in den Einheiten mit dem TW-Trainer eines NLZ

    mehr aufgenommen, als in den gleichen Übungen mit mir. Nur weil der einen Trainingsanzug eines bekannten 2 Ligavereins an hatte.

    Dachte ich;-).

    Fairerweise muß ich aber sagen das auch die Ansprache fantastisch knapp und präzise war und das Auge bei kleinsten Technikkorrekturen halt sehr geschult ist. So gut bin ich leider nicht, auch wenn ich die gleichen Übungen mache.. Leider;(

    Chris3400 genau damit hatte ich gerechnet, trat aber komischerweise überhaupt nicht auf.

    Ich habe das aber versucht direkt zu vermeiden indem ich 4 Balldepots um das Spielfeld gemacht habe. Wird der Ball auf einer Seite ins Aus gespielt, ist es egal von welchen der beiden Balldepots der Ball eingespielt wird(eindribbeln auch erlaubt).

    Dadurch ist das Ballhalten effektiver, da das Ausschießen ja schnellen Ballverlust bedeutet.

    Dann hab ich noch kein Torschuss drin, keine Koordination, und erst recht kein traditionelles Abschlussspiel. Wobei ich auf das am ehesten verzichten kann, aber auch dahin gehen finde ich muss man arbeiten und etwas coachen.

    Das Problem der isolierten Übungen (von denen ich normalerweise überhaupt kein Fan bin) kann man evtl. kombinieren.

    Ein Team gibt eine Lebende Stoppuhr, d.h. Sie haben einen Parcour mit Koordinationsleiter und Dribbelpart zu überwinden.

    z.b. 8 Kids, die nacheinander den Parcour bewältigen(Standzeiten reduzieren, 2 Bälle, immer 2 Kids im PArcour).

    Dieser PArcour muß 3 mal durchlaufen werden. Dann endet die Zeit für Team 2.

    Team 2 hat in dieser Zeit gleichzeitig Torschuß. Andribbeln auf Spieler passen, zurücklegen, Direktschuß (z.b. gestalte ich jedesmal anders, Ballgrößen etc...)

    Der Koordinationspart sollte schon in der Erwärmungsphase Bestandteil sein und nicht zu anspruchsvoll, damit sich keine

    falsche Ausführung -einschleift-.

    Hat Team 1 den PArcour 3 mal durchlaufen, endet die Zeit und die Teams wechseln. (Auch Torhüter wechseln).

    Macht den Kids spaß, man reduziert Standzeiten, hat 2 Schwerpunkte kombiniert.

    Idealerweise mit 2 Trainern!!!

    Ok. Ich glaube die Diskussion führt zu wenig bis gar nichts. Fairplay Liga im mix mit horst wein und b lizenz mit erfolg etc. Natürlich kann man auch spieler ohne H.Wein konzept entwickeln. für den gemeinen Breitensporttrainer ist es ein gutes Hilfsmittel. Zu Deinen Nlz und profivereinvergleichen. Bis zur u11 herrscht da kaum leistungsdruck in dem sinne das die kinder unter druck gesetzt werden, denn das ist nicht leistungsfördernd. Es geht über entwicklungsgespräche etc. Etc. Informiere dich einfach mal genau was da im training passiert bevor du das beurteilst. Da ist spass im training angesagt.

    Ok. Falsch verstanden meinerseits. Habe ich aber in der Spielform ebenso in hohem Maß.

    Beidfüßigkeit trainiere ich z.b. in Wettkampfform jeweils 2 Hütchen in einer Raute(also insgesamt 4 Hütchenpaare) angeordnet. Spieler dribbeln auf linkes Hütchen los, dann um rechtes herum und zum nächsten Hütchenpaar, Gegner starten von der Gegenüberliegenden Seite. Nach Umdribbeln der

    4 Hütchenpaare pass zum nächsten Spieler. (ist glaube ich eine leicht abgeänderte H.Wein Korrekturübung).

    Auf linkes Hütchen mit links dribbeln, um das rechte mit rechts herum. (und umgekehrt möglich)

    Hi,

    nur ganz oberflächlich gesagt habe ich es schon vor langer Zeit aufgegeben, Einzelpunkte für Aktionen zu geben. (Finte ein Punkt, schwacher Fuß-Tor Punkt etc.). Das ist mir und den Kindern zu schwierig nachzuvollziehen.

    Zu einem Beispiel: Ballkontrolle. Hier z.b. mache ich gern eine Spielform in der auf einem schmal ausgeschnittenen Feld auf ein Tor gespielt wird(5gg5). 2 Minuten lang bleibt Team A in der alleinigen Angriffsrolle. Jeder Ausball etc. bleibt bei Team A.

    Team B spielt unter Zeit und Gegnerdruck automatisch auf Ballkontrolle.

    Danach hat Team B 2 Minuten Zeit und startet z.b. mit einem 0-2. Team A dann auf Ballkontrolle

    Coachingpunkte sind hier sehr spielnah (evtl. Zeit ansagen um Zeitdruck zu erzeugen) da Team A mit verrinnender Zeit zuerst versucht

    brachial und nicht mehr spielerisch zu lösen. Das verstehen die Kids (vor allem im Turniermodus) sehr gut, wenn man Sie mit gezielter Fragestellung darauf hinführt.

    Passen und Freilaufverhalten werden automatisch ebenfalls mittrainiert. Zeit und Gegnerdruck sind spielnah.

    Kopf und Körperlich sehr fordernd und mit hohem Spaßfaktor verbunden.

    Ball an/mitnahme, sauberes Passpiel, Situationen im 1gg.1(technik: Finten) lösen können. Alles gefragt und wichtig.

    kann man so oder so sehen. Unabhängig vom Rotationsprinzip fühlen sich meine körperlich -kleinsten- durchaus wohl in der Abwehr.

    Die haben ein sehr geschicktes Zweikampfverhalten und spielen auch stark hinten raus. klar geht mal ein Dribbling verloren,

    das dann zu einem Gegentor führt, weil man der körperlichen Wucht eines Gegenspielers nicht gewachsen(!) ist. Aber das passiert eben.

    ich kenne auch -nur- 5 Trainer die das so halten. Einer davon stellt dann auch mal in -wichtigen- Spielen bewußt den

    stärksten Stürmer in die Abwehr auch auf die Gefahr hin das Spiel zu verlieren, weil der -es lernen- muß und er gut ausgebildete

    Spieler haben MUSS.

    Warum ich das extra erwähne? Dieser Trainer ist U10 Trainer eines NLZ und da gibt es durchaus Ergebnisdruck, vor allem aber Entwicklungsdruck. Denn da wird jährlich die (Weiter-)Entwicklung der Spieler bewertet.

    Gut, wenn die den Fliesenleger Cup spielen würden, würde es evtl. anders aussehen;)

    onkel1978 ok. ich bezweifele das Du Horst Wein gelesen hast, oder Dich nur ansatzweise damit beschäftigt hast.

    Ich kann Dir nur eins sagen: Ich habe, wie schon erwähnt, die D Jugend mit im Training. Bis zur E haben die alles gewonnen.

    In der D auf einmal war alles nicht mehr heile welt. Es fehlten auf einmal grundsätzliche Dinge.

    Dabei will ich noch nicht mal auf die Trainer schimpfen. Nein die haben -gutes- Training gemacht (Vorbereitung etc. nur vllt. nicht altersgerecht). Eben anders als ich z.b.

    mit dem -Horst WEin- Kram. Leider gibt es nun -AUF EINMAL- große Defizite im Bereich Spielintelligenz, Koordination, beidfüssigkeit etc.

    Um mal ein Beispiel zu nehmen, wenn am Ende nur Siege zählen: Dann lasse ich jeden auf der Position spielen wo er MOMENTAN (körper etc).am stärksten ist. Bis zur 'E ist es einfach super easy Spiele zu gewinnen. Ich glaube das muß ich nicht erläutern.

    Wenn ich aber in den Positionen rotiere, dann verliere ich vllt. auch mal ein Spiel, aber ich bilde Spieler aus. Und diese Spieler

    sind dann eben auch -ausgebildet- wenn es in die D oder C geht. Ob es dann in der F mal ne Klatsche gegeben hat, juckt keinen mehr.

    Sinngemäß denke ich oft an dieses Zitat:

    Ein Trainer der nur an Siege denkt, denkt mehr an seine Zukunft als an Die seiner Jungs


    noch was zu Deinen Horst Wein Anmerkungen. Ich war vor 2 Wochen noch in einer Fußballschule eines Bundesligisten im Norden.

    Da wird rein das Horst Wein Konzept propagiert (4 Phasen Modell etc.).

    Das machen die nicht weils Mist ist.

    (übrigens auch im Ruhrgebiet bei NLZ zweite BuliMannschaft)...

    Aber wenn es doch ohnehin nur Freundschaftsspiele gibt, macht das

    keinen Sinn. Dass die Eltern da eine Unterscheidung zwischen wichtig und unwichtig entdecken, ist nachvollziehbar.

    warum?? wenn die -Staffel- relativ leistungsstark ist, und manche Kids eben (noch) schwächer und man denen ermöglicht in -Freundschaftsspielen- gg. gleichstarke zu spielen, finde ich das schon sinnig.

    Was ich dabei machen muss, ist mir immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass ich dann auch ab und an Torschusstraining mache...

    8|8|8|

    Das vergesse ich sonst nämlich...

    Das stimmt. Ich spiele auch immer noch 3gg3 Funino, auch jetzt wo ich die Jüngere D dabeihabe. Auf der anderen Hälfte allerdings mit dem Rest zb. Übungen zum Umschalten, bzw. Powerplay auf -ein- Großes Tor (5gg5).


    Torschußtraining dann als Gruppenwettkampf mit der -lebenden Stoppuhr- ... Im Prinzip kann man viel von Horst Wein in nahezu jedes Training integrieren. Auch wenn man die (Korrektur)Übungen und Spielformen nicht 1-1 kopiert.

    Hi. Ja ich Rede immer mit meinen jungs... aber einzelgespräche mit kids??? Ich bin trainer und ich begründe den kids meine Trainingsmethoden nicht habe aber für positvive, lernfördernde stimmung zu sorgen ..mehr nicht. aufgabe der eltern ist aber auch eine gewisse frustrationstoleranz bei kindern zu erziehen. Hilft im späteren leben auch ungemein. Nicht alles was kids nicht passt liegt am trainer, neuen mitspielern, oder dem lehrer etc.etc... es liegt oft an der nicht vorhandenen frustrationstoleranz.

    sehe ich auch so. in der F habe ich auch immer schon 2 mal 90 min. trainiert (empfehlung ist 70 min glaube ich vom dfb, ich weiß).

    Beteiligung blieb über die Jahre immer gleich (Hälfte über 95%, 3,4 60 % Rest ca. 80 %)...

    Seit Anfang der aktuellen Saison (E-Jugend, jüngerer Jahrgang) berücksichtige ich nur noch nach Trainingsbeteiligung der letzten 2 Wochen.

    das ist doch ok... ich berücksichtige das auch.... Ab D wirds aber noch stärker so sein.

    Wenn es um Fördern geht nehmt doch den besten weg und der lautet nicht 7vs7, für keinen der kleinen. Wenn es aber um Anpassung an die (schlechte) Spielform geht versteckt dies nicht unter dem Mantel der Förderung. Am ende steht nur der Erfolg in der Runde im Vordergrund. Und hierbei ist es egal wie ihr den Erfolg für euer Team definiert, sei es nun erster oder nicht auf die Mütze bekommen. Das Resultat bleibt ein Spiel zur Anpassung ans 7vs7 und eine vergebene Chance der optimalen Entwicklung. Denn selbst wenn alle Kinder beim Spiel anwesend sind werden die wenigstem vier Termine pro Woche stemmen können und somit fehlen die Spieler im Training.


    Btw: Die Oberliga Truppe hier in der Gegend trainiert vier mal die Woche, plus Spiel. Wäre vielleicht ein Ansatz für die U10 bei euch. Ist ja nur ein Termin mehr!

    Sorry, ich habe aus Kleeblatt erläuterungen gelesen das noch überhaupt kein Spiel in diesem Jahr stattfand?!?

    Und kein Training während der Ferien. Und das manche noch gar nicht am 7gg7 teilgenommen haben?!?

    Das sollte nun ermöglicht werden. Das hat doch nun überhaupt nichts mit dem ironischen Vergleich der Oberliga Truppe zu tun.

    Sorry, manchmal wird hier mit Vehemenz extrem viel negatives in manche Beiträge reininterpretiert. Versteh die Intention irgendwie nicht.

    Wenn Du mit Provokationsregeln spielst, wie z.B. nur mit schwachem Fuß usw. können das manche auch in den falschen Hals kriegen und es könnte auch als überheblich angesehen werden.

    Das ist genau so.


    Ansonsten kannst Du doch auch mit Keywords arbeiten, eben dynamisches Verschieben im Spiel.

    Paul und Peter tauschen dann mit Justin und Mehmet auf Zuruf eines bestimmten Wortes- MAiland, Barcelona z.b.

    Das ist beliebig erschwerbar und nicht unter gruppentaktischen Aspekten zu sehen, die hier noch gar nicht hingehören,

    sondern als Wahrnehmungs- und Orientierungstraining.

    Schult ein wenig die Vororientierung und Orientierung zum Ball und Gegen/mitspieler. Ist in dem Alter fordernd und macht keinen

    Gegner lächerlich.

    Ich habe das mal in der Vorrunde ein paar mal gemacht, allerdings U11

    Verstehe Kleeblatt absolut.

    Ich meine auch, das Wettkampfsituationen wie Spiele schon etwas besonderes sind, für meine Kids jedenfalls.

    Streß evtl. aber positiv. Ich trainiere auch die Ferien durch. Aus 2 Jugenden (Djungjahrg.+E) sind eben heute z.b. 14 da von möglichen

    22. 7 sind im Urlaub, 1 Absage ohne Begründung.

    Ich habe 3 mal in der Halle Freundschaftsspiele gemacht. Da waren alle da. Ansonsten ist für die einen ein Kindergeburtstag wichtiger, für einige das Training. Das sehe ich entspannt(mittlerweile). Nächstes Jahr habe ich die D Jugend und dann geht es eben verstärkt nach Trainingsbeteiligung. Das aus meiner E die 6 Kids mit über 95% Trainingsbeteiligung weiter sind als die 4 mit 60-70% ist relativ klar zu sehen. Manche Kinder wollten mehr, aber die Eltern sind zu bequem. Das ist eben nicht zu ändern.