Hast Du richtig verstanden, erst kommt bei mir der aktuelle Spaß, dann die Ausbildung.
Ich habe in 5 Jahren erst ein Kind "verloren", und dass, weil es hinter meinem Rücken von anderen Kindern wegen seiner begrenzten fußballerischen Fähigkeiten gehänselt wurde. Ich habe mir hier Selbstvorwürfe gemacht, weil ich es nicht rechtzeitig mitbekommen habe, aber die mangelnde Qualität der Ausbildung war wohl nicht das Problem.
Fußballerisches Können Allein ist nach meiner Überzeugung nur einer von vielen Faktoren, die die Freude am Fußball ausmachen
wir driften hier erneut vom eigentlich Thema ab ![]()
Aber: Ausbildungsorientierung und Spaß ist doch kein Widerspruch.
Warum kommen Kinder zum Training? Weil Sie Fußballspielen wollen. Also organisiere ich mein Training in Spielformen. Warum z.b. von den Basistechniken Ballan/mitnahme halbhoch hoch nicht immer mal wieder mit Fußballtennis trainieren? In Spielformen kann ich jeden Schwerpunkt der Ausbildung setzen. Natürlich gehören korrekturübungen auch dazu. Für mich möglichst im differentiellen Lernansatz.
Es sollte danach(für mich) auch höchst selten eine Übung/Spielform 2mal vorkommen. Die Kids freuen sich über ständige Abwechslung, für mich ist es der differentielle LErnansatz. Bei den Spielformen und den Fragen freuen sich die Kids, das Sie nicht instruiert werden. Für mich ist das implizites Lernen.
Über das Rondo z.b. habe ich auch unheimlich viele Variationen.
EnterTrainer hat genau recht. sich ständig hinterfragen und den Spaß (Abwechslung und Spielformen) nicht vergessen. Ich möchte mindestens einmal pro Woche hören, das die Jungs sich beschweren, das Training zuende sei. Das ist mein kleiner Ansatz, an dem ich mich selbst -messe-...
