m.e. ist das, wie du es ja auch herbeigeführt hast, ein Punkt, der durch hohen, aber gerade zu bewältigenden Entscheidungsdruck,
gefordert und gefördert wird. Entscheidungsdruck entsteht durch die anderen Drucksituationen, Raum, Zeit, Gegnerdruck.
Situativ ist der Spieler -freier- in seiner Entscheidung, wenn er die zu verarbeitenden Informationen aus dem Spiel erhält, d.h.
nicht durch Instruktionen zusätzlichem Streß ausgesetzt ist, der evtl. zur Unaufmerksamkeitsblindheit führt.
Das Verhalten, oder inwieweit das Verhalten ausgeprägt ist, teste ich heute noch, bei mir unbekannten Spielern, zunächst mit dem guten, alten messi spiel vom Funino. (im Sinne von: inwieweit treffe ich eine Entscheidung, orientiere ich mich vor, antizipiere ich Gegenspielerverhalten)
Bei einer U9 empfinde ich die direkte Zuordnung z.b. FÜR MICH, schon als Entscheidungshemmer, d.h. die erst Entscheidung(oder Verhalten) ist vorgegeben und beeinflußt (hemmt) weitere freie Entscheidung.
Vom Grundgedanken würde ich auch keinen -einzelnen- Unterschiedsspieler fördern wollen, sondern die kristallisieren sich durchs Training heraus.
Jeder sollte schnellstmöglich Entscheidungen treffen können. Im Training bedeutet das hohen kognitiven Anspruch, und Spielformen,
die auch Ballferne Spieler in die Entscheidungsfindung (Antizipation)einbeziehen. (zb. Spielrichtungswechsel nach Farben), sodaß ich eine hohe Aufmerksamkeit schaffe. (geistiges abschalten verhindern)