Meiner Meinung nach existiert ein Verein nur durch seine Mitglieder, somit sollten die Interessen der einzelnen Mitglieder auch berücksichtigt und nicht immer nur dem "großen Ganzen" untergeordnet werden.
Das dies natürlich ein Drahtseilakt ist, bleibt unbestritten.
Vollkommen richtig. Und wenn ein Verein Maßgaben vorgibt und Entscheidungsträger, dann sind diese von den Mitgliedern zu respektieren oder zu monieren. Dazu kann z.b. eine Jahreshauptversammlung genutzt werden.
Den Fall kann ich nicht beurteilen, wie bereits mehrfach gesagt. Generell sind die Argumente aber bekannt. Wenn die Forderung nicht
akzeptiert wird, kommt die Abmeldung. dann wird mit -sozialen Komponenten - argumentiert.
Oft ist dann die böse Vereinsführung schuld, die die Kinder nicht da spielen läßt, wo das Kind nun mal will.
Wie gesagt, wenn es keine wirklich schwerwiegenden Argumente, verstehe ich die Haltung des Vereins.
In der Schule kann ich mir den Lehrer auch nicht aussuchen. (ICH WEIß das ist so nicht vergleichbar)
Ich kenne einen Fall aus unserem Verein, wo der Vater meinte sein Junge kommt mit Trainer nicht zurecht - soll woanders trainieren.
Verein hat nachgegeben. Mit dem nächsten kam er leider dann doch nicht so zurecht. Verein hat nicht mehr nachgegeben.
Kind abgemeldet und das Kind hat das jetzt bei 2 weiteren Vereinen auch durch.
Es ist, unabhängig von diesem Fall, m.e. für jeden Verein wichtig Einzelfälle zu prüfen. Noch wichtiger ist es nicht zuviele Einzelfall-Sonderentscheidungen zuzulassen.
