Beiträge von fussipapa

    ich denke dass es genau mal nicht egal ist wie viele dort stehen. viele trainer/erwachsene führen zu Desorientierung und werten die Stellung des Trainers ab. Das Spiel ist nicht dafür da, dass mehrere Trainer in der Coaching Zone Spaß haben. Genau das ist ein riesiges Problem. Das Spiel ist für die Spieler da.

    ohne die regeln für sh zu kennen, aber in der realität stehen unterschiedliche viele, teilweise Eltern etc. in den coachingszonen. auch in der halle ist das so. hier könnte es mal eine grundsätzliche Regelung geben. trainer plus co trainer und fertig.

    "Ich bin gerne bereit auch Spielformen zu posten in denen Steil-Klatsch Kombinationen vorkommen. Nur müsste ich da zeichnen, scannen, hochladen."...


    ...Das wäre schon sehr interessant. Steil Klatsch Abläufe kenne ich nur aus klassischen Übungsabläufen. Eine Spielform, die genau so etwas (oder das Spiel über den Dritten etc.) in sich trägt wäre interessant.

    Überspitzt können wir uns die Frage stellen, warum wir überhaupt Technik in einem Schonraum ohne Gegnerdruck und Spielbezug (Thema Lösungsweg Try and Error) trainieren. Hilft nicht eigentlich nur und ausschließlich die Technik als Anwendung in Spielen? Technische Perfektion (Jonglage, Freestyle, Ball im Nacken, Liegestütze mit Ball im Nacken, tausend Tricks etc.) sehen toll aus, es geht aber darum z.B. eine Finte (Technik) in einer konkreten Spielsituation anzuwenden und nicht der Technik wegen auszuführen. Es geht also immer um spieltaktische Entscheidungsfindung

    : Welche Technik wende ich zur Lösung der Spielsituation an? Und zur Beantwortung dieser Frage benötigen wir unbedingt eine offene Spielsituation mit mehreren Handlungsoptionen. Oder?

    Durch ein striktes Regelwerk kann man sich auch in das eigene Bein schneiden. Wenn Strafen für Verspätungen formuliert werden, diese Verspätungen dann wiederholt eintreten, dann muss man immer wieder negativ mit den Spielern sprechen bzw. hat negative Gesprächsaufhänger. Gerade bei C- oder B-Jugendlichen kann das ein Problem werden.

    Ich habe das Buch KREISFUSSBALL gekauft und mir einen ersten Überblick verschafft bzw. auch schon einige Spielformen ausprobiert. Ich würde die Einschätzung von Uwe teilen, dass die Inhalte auch gut für Kinder geeignet sind. Ich habe eine D-Jugend. Nach der Lektüre habe ich mich für eine Spielform bzw. einen Aufbau entschieden, der auch bildlich im Buch dargestellt war und erstmal mit einfachen Regeln begonnen. Das Regelwerk und die Ziele im Spiel kann man ja anpassen und vereimfachen bzw. erschweren. Nach einer Eingewöhnungsphase hat das Spiel dann sehr gut geklappt und im zweiten Training war richtig Tempo und intensiven Aktionen drin. An das Spiel ohne Aus und das Angehen einzelner Spielziele haben sich die Kinder erstaunlich schnell gewöhnt. Auch an das Konzept mit den Kreisfeldern im allgemeinen, denn auch weitere Spiele haben gut geklappt. Ich habe jetzt in der Ferienzeit 3 gegen 3 oder 4 gegen 4 spielen lassen. Ich werde weitere Spielformen in mein Training einfließen lassen und kann dann gerne berichten. Ich denke wie Uwe geschrieben hat, sind die Inhalte ab F/E Jugendlichen zu empfehlen und können auch mit Herren/Frauenteams durchgesetzt werden. Je nach Leistungsstärke muss man das Regelwerk anpassen. Dafür finden sich aber zahlreiche Varianten im Buch sodass das kein Problem darstellt.

    Hohe oder halbhohe Zuspiele können doch nach einem Wurf durch einen Partner ganz gut angelegt werden. Grundsätzlich ist das sicher kein Thema, welches im E-Bereich im Vordergrund stehen sollte, aber das Einschätzen von hohen Bällen kann durchaus thematisiert werden. Ballverarbeitung mit dem Oberschenkel oder der Brust spielt da ja auch rein und kann gut methodisch trainiert werden. Ich denke das Thema ist schon geplant und ernst gemeint.

    Im Übergang zu den Herren verkennen die Spieler oft, dass sie nun nicht mehr gegen 'nur' einen Jahrgang antreten, sondern stattdessen gegen mehrere Jahrgänge, sprich gegen Spieler zwischen 17/18 bis ca. 35. Also ca. 10 Jahrgänge. Mut diesem Rechenexempel kann man einem jungen Spieler evtl. mal die kommende Konkurrenzsituation verdeutlichen. Der Konkurrenzkampf um die Plätze in einem Team verschärft sich entsprechend. Zumindest könnte man über diesen Weg etwas für die neue Situation im Erwachsenenbereich sensibilisieren, oder?

    Das Wort Theorie war vielleicht etwas irreführend. Gemeint waren eher 'Besprechungen' in einem Sitzkreis o.ä. in denen man mit den Kindern über Themen wie 'Verhalten auf dem Platz' 'Verhalten neben dem Platz' 'Umgang mit Sieg und Niederlage' 'Verhalten in der Gruppe' etc. spricht. Und dann eher als gemeinsames Besprechen und weniger als Frontalunterricht.