Beiträge von fussipapa

    Durch ein striktes Regelwerk kann man sich auch in das eigene Bein schneiden. Wenn Strafen für Verspätungen formuliert werden, diese Verspätungen dann wiederholt eintreten, dann muss man immer wieder negativ mit den Spielern sprechen bzw. hat negative Gesprächsaufhänger. Gerade bei C- oder B-Jugendlichen kann das ein Problem werden.

    Ich habe das Buch KREISFUSSBALL gekauft und mir einen ersten Überblick verschafft bzw. auch schon einige Spielformen ausprobiert. Ich würde die Einschätzung von Uwe teilen, dass die Inhalte auch gut für Kinder geeignet sind. Ich habe eine D-Jugend. Nach der Lektüre habe ich mich für eine Spielform bzw. einen Aufbau entschieden, der auch bildlich im Buch dargestellt war und erstmal mit einfachen Regeln begonnen. Das Regelwerk und die Ziele im Spiel kann man ja anpassen und vereimfachen bzw. erschweren. Nach einer Eingewöhnungsphase hat das Spiel dann sehr gut geklappt und im zweiten Training war richtig Tempo und intensiven Aktionen drin. An das Spiel ohne Aus und das Angehen einzelner Spielziele haben sich die Kinder erstaunlich schnell gewöhnt. Auch an das Konzept mit den Kreisfeldern im allgemeinen, denn auch weitere Spiele haben gut geklappt. Ich habe jetzt in der Ferienzeit 3 gegen 3 oder 4 gegen 4 spielen lassen. Ich werde weitere Spielformen in mein Training einfließen lassen und kann dann gerne berichten. Ich denke wie Uwe geschrieben hat, sind die Inhalte ab F/E Jugendlichen zu empfehlen und können auch mit Herren/Frauenteams durchgesetzt werden. Je nach Leistungsstärke muss man das Regelwerk anpassen. Dafür finden sich aber zahlreiche Varianten im Buch sodass das kein Problem darstellt.

    Hohe oder halbhohe Zuspiele können doch nach einem Wurf durch einen Partner ganz gut angelegt werden. Grundsätzlich ist das sicher kein Thema, welches im E-Bereich im Vordergrund stehen sollte, aber das Einschätzen von hohen Bällen kann durchaus thematisiert werden. Ballverarbeitung mit dem Oberschenkel oder der Brust spielt da ja auch rein und kann gut methodisch trainiert werden. Ich denke das Thema ist schon geplant und ernst gemeint.

    Im Übergang zu den Herren verkennen die Spieler oft, dass sie nun nicht mehr gegen 'nur' einen Jahrgang antreten, sondern stattdessen gegen mehrere Jahrgänge, sprich gegen Spieler zwischen 17/18 bis ca. 35. Also ca. 10 Jahrgänge. Mut diesem Rechenexempel kann man einem jungen Spieler evtl. mal die kommende Konkurrenzsituation verdeutlichen. Der Konkurrenzkampf um die Plätze in einem Team verschärft sich entsprechend. Zumindest könnte man über diesen Weg etwas für die neue Situation im Erwachsenenbereich sensibilisieren, oder?

    Das Wort Theorie war vielleicht etwas irreführend. Gemeint waren eher 'Besprechungen' in einem Sitzkreis o.ä. in denen man mit den Kindern über Themen wie 'Verhalten auf dem Platz' 'Verhalten neben dem Platz' 'Umgang mit Sieg und Niederlage' 'Verhalten in der Gruppe' etc. spricht. Und dann eher als gemeinsames Besprechen und weniger als Frontalunterricht.

    Ab wann wird denn das eigene fußballerische Können abgefragt? Ich entnehme den Postings, dass zum Fundlehrgang und Teamleiterlehrgang das eigene Können nicht entscheidend ist und man sich ohne Eignungsprüfung anmelden kann. Stimmt das?

    Ich denke auch, dass man versuchen sollte so viel Fußball zus spielen wie möglich. Also keine Trainingseinheit wegen einer 'fußballfernen' Einheit ausfallen lassen sollte. An Regentagen o.ä. ist das für mich anders. Was haltet ihr von Theorie Treffen. Im Kindesalter muss es ja nicht Taktik sein. Man kann ja theoretisch auch über Themen wie 'Umgang mit Niederlage' oder ähnliches sprechen. Wäre das für Euch eine Alternative?

    Nach meiner Meinung ist 'Spielnahes Fussballtraining' von Fabian Seeger deutlich moderner und abwechslungsreicher. Das gilt vor allem für die Abbildungen und Graphiken. 'Spielnahes Fußballtraining' ist für mich zeitgemäßer als in 'Training für jeden Tag'. Beide Bücher sind ein umfassendes Nachschlagewerk bzw. eine riesige Ideensammlung für das Training mit verschiedenen Altersklassen und Spielstärken. Im Gegensatz zu anderen Publikationen sind die Büchern mit verhältnismäßig sehr viel Inhalt gefüllt. Ich kann beide Bücher empfehlen, würde aber 'Spielnahes Fußballtraining' favorisieren.

    Aufgrund der sehr positiven Berichte hier habe ich mir das Buch gekauft. mittlerweile einige Wochen damit gearbeitet und bin vollsten überzeugt! Das Buch bietet unglaublich viel Inhalt zu verschiedensten Themen und führt auch immer Variationsmöglichkeiten zu den Übungen auf. Dabei deckt es nahezu alle wesentlichen Schwerpunkte des Fußballs ab. Auch in den Übungsformen (Passrundläufen etc.) finde ich den spielnahen Ansatz wieder. Durch Wettkämpfe etc. wird dieser verstärkt. Spielnah heißt für mich nicht unbedingt nur Spielen. Auch wettkampfnahe Übungsformen fallen für mich in diesen Bereich. Alles in Allem also ein Top Buch. Danke für die Infos hier. Ich kann es jedem Coach empfehlen.

    Vielen Dank für Eure Empfehlungen. Ich habe das Buch mittlerweile vorliegen und kann nur sagen, dass ich echt begeistert bin. Sehr viele Übungen und ganz viele Variationsmöglichkeiten, die man auf den eigenen Jahrgang anwenden kann. Ich habe zwar noch nicht alle Übungen angeschaut, aber ich kann es auch nur empfehlen!