Beiträge von totog

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    @ElPannaking


    Ich finde deine Einstellung alle gleich zu Behandeln genau richtig. Ich kann deine Fragen auch sehr gut Nachvollziehen da ich vor ähnlichen Problemen stehe bzw. Mitten drin bin und schon einiges Überlegt habe. Bei mir ist es so das ich Bereits in meiner F1 einen Spieler habe welcher Bereits zum E-Training ins NLZ eingeladen wurde (absolut verdient) und aber auch zwei Mädchen in der Gruppe habe welche (nicht übertrieben) nicht einmal rückwärts laufen können ohne zu stolpern. Nächstes Jahr geht es in die E und von der guten Sorte kommen noch drei hinzu plus ein weiterer am unteren Ende. Daher hoffe auch ich hier auf Anregungen. ;)


    In einigen gemischten Trainings (F1+E - Trainer war krank) habe ich schon ein wenig ausprobiert und gelernt.
    Spiegeln der Übungen ist aufgrund der Anzahl der Kinder sicher richtig und gut. Allerdings führt eine Einteilung in "gute Gruppe" und "schlechte Gruppe" hier zu einem extremen Gefälle in der Ausführung. Bei den einen läuft es flüssig (Tor wird getroffen, Wechsel funktionieren, usw.) In der Anderen Gruppe ist das eben nicht der Fall (Bälle müssen viel öfters geholt werden usw.). Am Ende führst du den "schlechteren" nur ständig vor Augen wie es laufen könnte (gewollt oder nicht). Gleichzeitig musste ich feststellen das die Gefahr das sich die besseren auf Kosten der anderen Gruppen amüsieren sehr groß ist. Natürlich kann ich hier als Trainer einschreiten, ich bin aber auch nicht immer dabei und das Training wird ja auch in der Schule nach Thematisiert. Daher habe ich dies sofort wieder verworfen.


    Viel besser funktioniert bei meinen Kindern hier ein Bewusstes zusammenpacken von guten und schlechten in eine Gruppe. Klar bei Technik-Teilen in der Gasse oder ähnlichem sollten sich zwei gute gegenseitig fordern. Diese Form ist aber bei mir generell selten. Bei anderen Wettbewerben oder Übungen mache es so das ich bewusst die guten und schlechteren Mische. Begonnen wird jede Übung (frei nach dem Grundsatz vom leichten zum schweren) mit einem Durchlauf den jeder kann. Anschließend wird gesteigert. Jeder soweit es gut funktioniert. Was gar nicht funktioniert muss derjenige auch nicht mehr mitmachen. Bei der Einschätzung was noch weiter probiert werden sollte und was nicht mehr unterstütze ich die Kinder natürlich.
    So gibt es dann auch Wettbewerbe in denen die besseren Spieler mit anderen Aufgaben (z.B. Rückwärts dribbeln) laufen als andere. Meine Erfahrung zeigt das die Kinder hier sehr viel Ehrgeiz entwickeln. Sowohl jeder für sich als auch im Team. Ein Verspotten oder ähnliches konnte ich hierbei noch nicht beobachten. Meiner Meinung nach ist es zusätzlich eher so das sich die besseren Spieler gegenseitig mehr pushen wenn Sie anderen Teams angehören (laufen ja dann meist gegeneinander) und gleichzeitig sich die schlechteren eher mitreißen lassen bzw. sich auch mal Tipps und Hilfe beim Teammitglied holen und diese manchmal sogar von sich aus Hilfe anbieten oder Verbesserungen zeigen.


    Gruß
    Torsten

    Schließlich könntest du dir noch eine besonders unebene Fläche auf eurem Trainingsgelände aussuchen, wo der Ball regelmäßig nach dem Abklatschen verspringt, so dass sie ihn nur selten im Nachfassen fangen kann.

    Bin kein Torwart Trainer und habe zum Thema zwar Interesse aber viel zu wenig Ahnung für weitere Tipps. ZUr Ausführung von TW-Trainer ist mir nur eingefallen das man auch einfach flache Hütchen vor dem Tor verteilen kann. Auch hierdurch verspringt der Ball sehr oft (je nach Anzahl) und bei den flacheren kann man auch mal drauf steigen ohne das Material oder Spieler kaputt gehen.



    Gruß
    Torsten

    @Falkao
    Das möchte ich hier auch gar nicht abstreiten. Ich bezweifle nur das es "das" Problem ist! Vielmehr ist es ein Problem in dem ganzen. Aber was wird gegen die erkannten Mängel unternommen?


    Ein Vertraut machen mit allen Rahmenbedingungen ist klar auch (und vorrangig) die Aufgabe des Vereins. Und da es für alles (außer der FairPlay Liga) auch durchgängige und verbindliche Unterlagen (Spielordnungen, Regelwerke, usw.) gibt ist es sogar möglich dies zu großen Teilen eigenverantwortlich zu machen. Die FPL hat aber hier in meinen Augen doch eine Sonderrolle verdient. So kann ich zum Beispiel bei Änderungen im Spielbericht oder ähnlichem auch auf die Kompetenz z.B. des B-Jugend Trainers zurückgreifen. Zu Fragen hinsichtlich der FPL wird mich dieser wohl nur fragend ansehen. Der Kreis der Betroffenen ist ja viel kleiner weshalb Stille Post nur bedingt funktionieren kann und ein "falsches Rad" einen deutlich größeren Einfluss hat.


    Auch ein Jugendleiter hat wahrscheinlich 10 oder mehr Mannschaften welche nicht FPL spielen und vielleicht 2 (Dorfverein) die FPL haben. Ganz klar keine Ausrede aber ein Hintergrund den man (vom Verband) beachten muss. Zusätzlich zur hohen Fluktuation in den kleinen Klassen. Und aus diesen Gründen kann ich mich in meinen Augen nicht (nicht mehr) hinter der Einführung vor x Jahren verstecken. Es müssen Regelmäßige Angebote oder zumindest kompetente Informationsquellen her. Das ganze hat ja Potenzial aber aktuell macht es etwas den Anschein als ob eine Art Vogelstrauß Taktik gefahren wird.


    "Die Einführung war in unseren Augen gut und wenn wir den Kopf nur tief genug in den Sand stecken gehen uns die Probleme am ......! Die Vereine setzen es nur nicht um und alles andere würde ja Aufwand bedeuten."


    Gruß
    Torsten


    Nachtrag:
    Wie oben schnon geschrieben habe ich den BFV Flyer zur FPL ja bereits immer dabei. Aber zugegeben macht man sich doch auch oft lächerlich wenn man auf Regeln pocht welche dem Verband nicht mal eine anständige Form sonder nur ein Infoblatt wert sind. Auch wenn der Spielleiter wie an anderer Stelle schon geschrieben auf eben diese Regeln pocht und mit Sportgericht droht. Das passt einfach alles nicht zusammen! Und genau so wurde und wird es auch in den Vereinen umgesetzt. Ganz dem Vorbild folgend! :cursing:

    Wie wurde bei Euch allen die FPL eingeführt?
    Bei uns gab´s eine Powerpoint-Präsentation für die Jugendleiter auf dem Jugendstaffeltag. Die Präsentation haben dann die Vereine bekommen. Auch bei uns gab es Vereine, die das dann mit der relevanten Trainerzielgrupe besprochen haben. Dort klappt die FPL. Und halt die anderen... Aber wenn schon der Jugendleiter den Sinn der FPL nicht vesteht, wird´s bei den Trainer auch nicht ankommen.

    Diese Frage kann ich dir nicht beantworten. Ich bin jetzt seit zwei Jahren dabei und kurz nach meinem Beginn hat der Jugendleiter aufgrund von internen Querelen das Handtuch geworfen. Aber auch die Trainer welche seit Beginn der FPL dabei sind wissen nicht mehr als in dem Flugblatt des BFV steht.
    PowerPoint schön und gut. Aber wie lange ist denn ein Trainer in der Regel im Bereich F unterwegs? In den kleinen Vereinen sind das oft Eltern welche mit Ihren Kindern nach oben wandern. G Jugend hat meist keinen eigenen Spielbetrieb also sind es zwei maximal drei Jahre F welche die FPL spielt. Spätestens dann kommt ein neuer Mann an die Linie.


    Sorry, aber dafür wie man Fotos ins DFBnet hochladen kann und welche Einverständnis Erklärungen man braucht gibt es Veranstaltungen mit Strafe für den Verein bei nicht erscheinen. Für die FPL gibt es zur Einführung Schulungen und eine Powerpoint und dann ist es gut. Prinzip "Stille Post" wird es schon richten!?


    Ich kann gar nicht sagen ob und was bei uns im Verband unternommen wurde zur Einführung. Aktuell hat das ganze aber sehr den Charakter von stiefmütterlicher Behandlung. Wenn jemand diese Powerpoint zur Hand hat wäre ich sehr interessiert. Aber das Ziel kann in meinen Augen nur durch Regelmäßige und Verpflichtende Informationen erfüllt werden.


    Gruß
    Torsten

    Grund für mein Posting war aber eher zu zeigen das eine "Anlügen" durchaus auch im Respekt den Trainer und der Gruppe gegenüber vorliegen kann. Wenn den Kindern, und vielleicht auch den Eltern, der Wechsel aus diversen Gründen nicht leicht fällt, aber durch irgend welche Gründe notwendig oder gewünscht ist kann eben auch eine "blöde" Situation für alle entstehen. Manche Eltern versuchen dann einfach dem Gespräch mit Verschleierung aus dem Weg zu gehen und sind am Ende doch erleichtert wenn es raus ist.


    Gruß
    Torsten

    Ähnliche Gedanken habe ich aktuell auch wieder. Den Gedanken der FairPlay Liga finde ich in Ordnung und gut. Aber du schreibst es absolut richtig mit der Aussage "Kann es sein, dass der Gute Gedanke einer Fairplayliga an den Unzulänglichkeiten der Trainer scheitert?". - Aktuell tendiere ich hierbei zu einem klaren Ja!


    Ich denke aber es ist aber auch schlicht wieder ein Thema der Umsetzung. Regelmäßige Beobachtung von (ganz wichtig - kompetenten) Verbands-Beauftragten bis hin zum passenden Strafmaß könnten hier schon helfen. Gibt es aber zumindest bei uns nicht. Zusätzlich habe ich im letzten Jahr mal Versucht eine Schulung oder ähnliches von Seiten des BFV zu besuchen was FairPlay Liga sein soll (in den Augen des Verbandes) und welche Mittel es gibt dies zu Fördern. Solche Veranstaltungen gibt es nicht! Auch kompetente Auskunft ist nicht zu erhalten. Es wird lieber auf einen 3 Seite Flyer Verwiesen und gut soll es sein.


    Mein aktuelles Fazit: Gute Idee aber so ist es zum Scheitern verurteilt (wenn nicht schon passiert)!


    Gruß
    Torsten

    @Jason2012
    Ich finde du hast ziemlich richtig Reagiert. Das ich dem Trainer nicht die Hand gebe ist nachvollziehbar und in der Situation wohl einfach authentischer als alles andere. Ein gespieltes Lächeln bringt weder dir was noch glauben es die Kinder in dem alter. Dazu Kennen Sie dich wahrscheinlich auch zu gut.
    Ich hätte die Spieler im Anschluss vielleicht noch in der Kabine zusammen geholt und uns gemeinsam den Frust von der Seele geredet. In der Form "Was war richtig, was war falsch!". Gerade im D-Jugend alter habe Sie doch schon einiges an Grips und man kann solche Situationen auch mal nutzen um z.B. auch einen Spielabbruch zu Thematisieren. Haben die Kinder vielleicht innerlich bereits überlegt einfach vom Platz zu gehen, oder warum eigentlich nicht? Ein solches Gespräch kann sich dann auch in die Richtung entwickeln das die Kinder sich daran erinnern das sie den Sport aus anderen Gründen betreiben und damit wieder motivieren. Oder man kann/muss auch mal erklären welche Folgen ein Abbruch (Ausschluss aus den Turnier oder Strafen oder sonstiges) ein einfacher selbst herbei geführter Abbruch hat. Damit sind Sie in der nächsten Situation in der Lage, natürlich gemeinsam mit dir, ernsthaft über einen solchen Ausweg nachzudenken - oder eben auch nicht.



    Ich hatte gestern, wenn auch auf anderem Niveau, eine ähnliche Situation die ich mir von der Seele schreiben möchte.
    Da meine F1 gestern spielfrei hatte konnte ich meine Tochter als Spielervater zur F2 begleiten. Wir spielten auswärts und bereits während dem Warm machen konnte ich mithören wie der Gegnerische Trainer bei allen und jedem über die FairPlay Liga schimpfte. Da wir also auch unser F2 Trainer aber aufrichtige Befürworter der Regeln sind wurde denn doch auf den Einsatz eines Schiedsrichters verzichtet. Der Trainer der Heimmannschaft erklärte sich dann auch bereit den Spielleiter zu geben.


    Unsere F2 besteht auch ca. 50% jungen F Junioren (2008) und der Rest ist noch jünger. Beim Gegner spielten zwei Spieler welcher älterer F-Jahrgang plus etwa das doppelte Gewicht meiner F1 Spieler besitzen. Das möchte ich hier auch gar nicht beurteilen, als jedoch von Beginn an diese Spieler dazu aufgefordert wurden im Zweikämpfen gar nicht auszuweichen und unsere Kinder, zum Teil mit Rolle Rückwärts, einfach aus dem weg gebracht wurden forderte ich doch ein Eingreifen des Spielleiters. Hinzuzufügen ist noch das es natürlich keine gemeinsame Choaching Zone und auch keinen Zuschauer Abstand gab. Der Herr Spielleiter erklärte mir auf meinen Hinweis das er schließlich seit 24 Jahren Jugendtrainer sei und FairPlay Liga ja bedeutet das er nichts "Pfeifen" darf. "Das sollten die Kinder selbst regeln". Auf meinen Hinweis das er als Spielleiter aber doch dafür verantwortlich sein bei groben Verstößen einzuschreiten und die Kinder bei eben genau diesem "Regeln" unterstützen sollte kam erneut der Hinweis auf seine bisherigen Trainer Jahre und das er wg. FairPlay Liga eben nichts Pfeifen darf. Als ich ihn nochmals Auf die genauen FairPlay Regeln (welche ich mittlerweile immer im Auto habe) Hinweisen wollte wurde mir mitgeteilt das ich meine "Besserwisser Art" doch beenden soll da er mich sonst des Platzes verweisen lässt. Mann hab ich gekocht.


    Unser Kinder haben sich dennoch tapfer geschlagen und knapp verloren. Als allerdings mehrere Kinder nach dem Spiel weinend auf das 7 Meter schießen verzichteten war ich mir der Probleme und auch der Grenzen der FairPlay Regeln wieder sehr bewusst. Gemeinsam mit dem Trainer (wir trainieren ja oft alle zusammen, die Kinder kennen mich also als Trainer) haben wir dann noch einen Sitzkreis auf dem Spielfeld gebildet und mit mit den Kindern gesprochen. Im Verlauf des Gespräches haben die Kinder dann erzählt das eigentlich keiner Überlegt hat "zurück zu Foulen" oder "aufzuhören". Sie wollten vielmehr einfach "Tore schießen um es denen zu zeigen". Am Ende waren Sie einfach enttäuscht das die anderen mit der Art erfolgreicher waren. - Zugegeben das machte uns Trainer schon auch etwas stolz.


    Der Hals auf den Herren Spielleiter ist aber immer noch vorhanden.


    Grüße (mit rotem Kopf)
    Torsten

    Die Spieler dürfen aber die Zone wechseln? Also z.B. 6 gg 6 auf dem Strafraum (quer). Und innerhalb wechseln Sie also ständig von Kopfball-Handball (mit Einwurf) zu freiem Spiel in der Mitte usw. ?
    Hört sich interessant an. Vor allem durch die vielen Wechsel der Aufgaben.



    Generell kann man alle Zuspiel-Aufgaben per Einwurf oder auf aus der Hand ausführen lassen. In fast jeder Übung. Damit erzielt man viele Wiederholungen für den Werfenden, hat kontrollierte hohe Bälle und Spannstöße bei Zuspielen aus der Hand und für den angespielten Spieler ergeben sich viele hohe Anspiele die es zu kontrollieren gilt. Bietet sich z.B. bei jeder Torschuß-Übung als Variation an.


    Gruß
    Torsten

    Auch für die E-Jugend ist das ein Thema... es geht um Respekt und Fairness----in diesem Falle dem Trainer gegenüber. Kann ein Spieler sich sportlich verbessern, wird kaum einer böse sein, das er wechseln will.


    Genau hier - Respekt und Fairness dem Trainer gegenüber - geht es eben in beide Richtungen.


    Ich selbst hatte letztes Jahr den Fall das mir ein Trainer Kollege aus dem Nachbarverein erzählt hat das einer meiner Spieler schon mehrmals bei ihm im Training war. Zuerst hab ich mich total geärgert da es, ähnlich wie hier, oft mit Krank melden usw. gehandhabt wurde. Einfach nicht ehrlich war.


    Im Gespräch mit den Eltern wurde mir dann berichtet das die Mutter auf dem Weg ins Training ja immer am Sportplatz der anderen Mannschaft vorbei fahren muss und sich aus privaten Gründen (Alleinerziehend, Schwanger usw.) wünscht ihr Sohn würde den Verein wechseln da er dann mit dem Fahrrad ins Training könnte. Da sich der Spieler ab bis zuletzt weigerte zu Wechseln und auch die Probetrainings nur widerwillig gemacht hat gab es scheinbar zu hause viele Streitereien. Um diese nicht in unsere Gruppe zu tragen wurde der Sohn dann teilweise entschuldigt. So die Erklärung der Mutter.


    Final hab ich mich zwar nicht gefreut das der Junge gewechselt ist, ich konnte es aber auch nicht ändern. Die Erklärung der Mutter war glaubhaft und nachvollziehbar. Und das der Junge viel lieber bei uns spielen wollte, obwohl das andere Team sportlich viel erfolgreicher ist, hat mich dann doch etwas gefreut. Ob nun richtig oder nicht. Eben dieses "Verschleiern" eines Wechselgedanken kann eben auch aus Respekt vor dem Trainer geschehen. Deshalb ist es wichtig einfach mal das offene Gespräch zu suchen. Gerade wenn das Verhältnis zu den Eltern bisher gut war und es sich eben nicht um ständige Quertreiber handelt.


    Gruß
    Torsten


    P.s. Der Spieler ist nun ein Jahr älter und hat zu hause durchgesetzt das er mit dem Rad bis zu uns ins Training fahren darf und trainiert seit ein paar Wochen wieder regelmäßig bei uns. Deshalb am besten Reisende nicht bremsen und sich wenn möglich im Guten trennen.

    Genau soviel, dass die Jungs Spaß haben aber auch konzentriert mit machen um mittelfristig die von mir gesteckten Ziele zu erreichen.


    Ich finde es nicht so einfach alle Kinder immer in Bewegung zu halten. Z. B. Teilen wir die Jungs schon in 2 Gruppen mit 6 - 8 Kindern auf.
    Bei einigen Übungen, lassen sich trotzdem, aus meiner Sicht, Wartezeiten nicht vermeiden, wie z. B. beim 1 : 1.
    Wenn ich Übungen zum ersten Mal mache, kann es bei einigen davon, auch bei der Umsetzung (was z. B. an meinen Erklärungen liegt) zu Problemen und Verzögerungen kommen.

    Dein Ansatz mit Spaß und konzentriertem Arbeit passt in meinen Augen schon sehr gut.


    Alle Kinder in Bewegung ist nicht immer einfach und ja auch gar nicht möglich. Je nach Schwerpunkt sind entsprechende Pausen gar nicht zu umgehen. Und das es dann in der Gruppe mit der Zeit immer lauter wird ist denke ich auch normal. Ich habe mir hierzu angewöhnt zusätzlich eine Spielform (meist Fangspiel) parallel aufzubauen und wenn es in der Gruppe zu laut wird wechseln wir. z.B. drei Fänger welche auf 1min so viele Kinder wie möglich abschlagen müssen, auf kleinem Raum. 2-3 Durchläufe und alle sind wieder ausgepowert. Nicht so kaputt das sich das auf die Technik auswirken würde aber genug um in der Reihe wieder etwas ruhiger zu sein. Das wird den Kindern auch gar nicht groß als Strafe oder Belohnung erklärt. Wir wechseln einfach 1-2 mal in der Übung um für Abwechslung zu sorgen. Da auch die Wechsel mittlerweile sehr gut und schnell funktionieren klappt das ziemlich gut.


    Kindgerechte Erklärungen sind ein Thema für sich. Ich erkenne selbst das ich, gerade da ich privat nur mit älteren Kindern zu tun habe, immer wieder Erklärungen abgebe welche so nicht umgesetzt werden. Wenn man sich aber dann erst einmal selbst hinterfragt erkennt man den Fehler normal sehr schnell und kann (sich) korrigieren. Im schlimmsten Fall anhalten und nochmal neu Erklären. Ist keine Schande und den Kindern bring das mehr als ewig mit "nicht so" zu verbessern.



    Aufbau, Durchlauf und Inhalt stimmen bei mir auch nicht immer zu 100%. Finde ich auch nicht immer so einfach, vor allem wenn man die Übung zum ersten Mal macht.

    Ich denke jeder ging schon mal vom Training nach Hause und dachte "Das war heute irgendwie anders geplant!". Ist aber auch nicht schlimm. Wie du hier schreibst scheinst du dich und dein Training regelmäßig zu hinterfragen. Und das ist das wichtigste. Auch als Trainer passieren Fahler. Wenn man daraus lernt ist das auch nicht weiter schlimm. Mach dich also nicht schlechter als du bist.


    Gruß
    Torsten

    Im LSB Niedersachsen ist es so geregelt, dass diese Zuschüsse ganz konkret für die Trainer sind. Eigentlich MÜSSEN die also an die Trainer weitergereicht werden. Ich kenne allerdings nicht viele Vereine, die das machen...


    Das wusste ich nicht. Dann ist meine Argumentation hier nichtig. Uns wurde es in der BLSV anders vermittelt aber nicht auszuschließen das es in Bayern auch anders ist, wie so vieles!


    @TW-Trainer
    Was du schreibst trifft in meinen Augen vorrangig auf den Leistungsfußball und höhere Klassen zu. Der Werbeeffekt beim Dorfverein XY ist jedoch sehr überschaubar. Kaum oder nur sehr begrenzte Reichweite und kaum Fanartikel. Im Gegenteil wer bei uns Fanartikel kauft ist entweder Spieler oder Betreuer im Herrenbereich oder Mitglied in der Jugend. Hier herrscht eben noch Verbundenheit! ;) Ein Sponsoring hat also schon sehr viel mit persönlichem Interesse zu tun.
    Bei uns hier im ländlichen Raum lässt sich deshalb immer mehr beobachten das mehr und mehr Betriebe genau davon Abweichen in den Herrenbereich zu Investieren. Mag sein dass das Auflösen mehrerer Vereine welche in den letzten Jahren über Söldner den sportlichen Erfolg sicherten und nun entweder Pleite oder im Konflikt mit dem Finanzamt sind hierzu beigetragen hat. Kann auch sein das es daran liegt das diese Vereine auch im Herrenbereich weit entfernt von Leistungsfußball sind.


    Unser Verein hatte vor wenigen Jahren die Idee eine eigene "Sponsoren-Tafel" für die Jugend einzuführen. Hier können Felder in unterschiedlicher Größe und Wert jedes Jahr aufs neue gekauft werden. Der Verwendungszweck ist ganz klar festgelegt (u.a. Trainingsmaterial, Trainerfortbildungen, usw) und Sponsoren werden durch dies Tafel ganz klar ausgewiesen. Sind also auch bei jedem Heimspiel der Herren ersichtlich. Sponsoren wird es freigestellt ob Sie nun z.B. eine Banden- oder Trikotwerbung oder ähnliches "kaufen" wollen oder eben Anteile auf dieser Tafel. Für die nächste Saison hatten wir das erste mal die Situation das für den Herrenbereich "zu wenig" Sponsoren da waren da viele einen fixen Verwendungszweck in der Jugend bevorzugten. Für die Juniorenabteilung bedeutet das noch lange kein Schlaraffenland, aber es tut sich etwas.


    Das alles ist weit entfernt von Leistungsfußball! Gerade hier sehe ich aber auch die Chancen da sich der Werbeeffekt für die Sponsoren ja generell im Rahmen hält und dadurch auch leichter in die Jugend Investiert werden kann. Ob dies nun "von unten" weiter greifen kann weiß ich nicht. Gerade für kleine Vereine sehe ich hier jedoch eine große Chance. Dorffußball in der untersten Klasse (am besten noch um die hinteren Plätze) zieht doch keinen Zuschauer mehr an den Platz. Also müssen neue Schwerpunkte im Verein her.


    Gruß
    Torsten

    @TW-Trainer


    Ich glaube wir drehen uns hier im Kreis. Zusätzlich hast du meine Aussage falsch Interpretiert.


    Meine Aussage auf die leeren Kassen war auf einen "theoretischen Verein" bezogen welcher außer den Fördergeldern keine Einnahmen hat. Hierbei würde ein Weiterreichen an die Trainer sehr schnell auffallen und gestoppt werden u.a. von Finanzamt. Klar ist das in keinem Verein der Fall, daszeigt aber auch das die Finanziellen Mittel für Trainer aus anderen Quellen kommen müssen oder in der Vielzahl der Kosten und Zahlungen untergehen. Fördergelder sind mit einem Auftrag verbunden und für Trainer sind diese aktuell nicht bestimmt. Deshalb wäre ich für eine extra Summe wie oben beschrieben.


    Deine Argumentation mit den zu hohen finanziellen Aufwänden für den Herrenbereich unterstütze ich zu 100%. Aber das hat nur sehr wenig mit der stattlichen (Verbands-) Förderung aus der Ausgangsfrage zu tun. Wenn ich hier in anderen Threads lese was Teilweise an Mitgliedsbeiträgen und Trainergehälter gezahlt wird liegt all das deutlich über der Förderung. Und diese Gelder verschwinden auch über das Jahr gesehen. Da gibt es mit Sicherheit sehr viele Stellschrauben an welchen gedreht werden kann um die Jugendarbeit aufzuwerten und auch die Trainer angemessen zu honorieren. Und auch ich wäre absolut dafür die Stunden an Trainingsplanung, Trainingsstunden und sonstigen Events welche ich aufbringe nicht nur mit Cent Beträgen erstattet zu bekommen. Aber nicht aus der Förderung. Viel lieber sind mir hier Sponsoren welche das Geld zweckgebunden an die Jugend zur Verfügung stellen.


    Gruß
    Torsten

    Im grossen und ganzen machen die Jungs recht gut mit, jedoch wird mir von einigen zu viel gequatscht bzw. gespasst (vor allem beim erklären, nervt es mich).
    Trotz alledem, sind es noch Kinder und wir nur ein normaler Verein.
    Wieviel Disziplin sollte man von Kindern, die in einer U - Mannschaft spielen, verlangen, so dass sie sich weiterentwickeln ohne den Spass am kicken verlieren?

    Die Frage ist wie viel du einfordern möchtest. Lachen und Spaß in der Reihe beim Warten auf eine Übung ist in meinen Augen in Ordnung. Wenn es hierbei zu viel wird liegt es an dir die Kinder in Bewegung zuhalten. Hierfür bieten sich zusätzliche Aufgaben für den Rückweg an z.B. Dribbel Parcour, verlängerter Rückweg oder anderes.


    Wenn du eine Ansage machst muss es sogar in meiner U9 still sein. Ich musste Lernen das hier Stille das beste Mittel ist. Wenn ich eine Übung anhalte oder Einfriere gebe ich ein klares "hörbares Kommando" anschließend warte ich so lange bis ALLE Kinder ruhig sind und zu mir sehen. Das hat zu Beginn sehr oft sehr lange gedauert. Die Kinder regeln das aber dann sehr gut unter sich. Auch heute gibt es immer wieder Tage an denen dieses Spiel mehrmals erforderlich ist. In der Regel sind es aber dann einzelne Kinder die an diesem Tag dann einfach nicht "gut drauf sind" und mehrmals auffällig werden. Ist aber ja auch noch U9.


    Ich war gestern im NLZ und habe ein Training einer U12 begleitet. Und auch hierbei ist mir aufgefallen das es während der Übungen durchaus mal lustig zugeht. Sobald der Trainer spricht ist aber Ruhe im Gebälk. Der Trainer hat mir dann genau das bestätigt was ich oben geschrieben hab. Wenn es während der Übung zu viel wird ist er Verantwortlich (Übungsaufbau). Bei Ansprachen gibt es klare Regeln.


    Gruß
    Torsten

    Ich sehe es wie Strznievski.


    In der Regel kommen bei einem persönlichen Gespräch Gründe ans Tageslicht welche zumeist auch für den Trainer akzeptierbar sind. Ich schreibe bewusst nicht verständlich oder anderes. Meine Erfahrung zeigt auch das ein "freundschaftlicher Abgang", gerade wenn der Grund im sportlicher Traum der Eltern begraben liegt, sehr oft auch mit einem Rückwechseln der Kinder einhergeht sollte es im neuen Verein nicht funktionieren. Diesen Fall hatte ich schon mehrfach u.a. habe ich den Eltern auch bei Spielrechtsfragen geholfen da der aufnehmende Verein nicht richtig informiert war. Nach 16 Monaten standen die Eltern dann wieder auf der Matte und berichteten das ab diesem Moment das Vertrauen in den neuen Verein nicht mehr uneingeschränkt vorhanden war.


    Das es einen Ärgert wenn die Eltern dich anlügen ist klar und das würde mir auch schlaflose Nächte bereiten. Aber Wechsel im Jugendbereich sind ganz normal und meist nicht den Kindern geschuldet.


    Gruß
    Torsten

    Kennst du die Trainer und warst du schon öfters bei Trainings anwesend?


    Klar kann man dabei z.B. Hospitation nicht hinter die Kulissen blicken aber man bekommt doch einen Eindruck wie die Verantwortlichen und Trainer miteinander umgehen. Wenn du dir, darauf basierend, vorstellen kannst mitzumachen was hindert dich dann noch?


    Klar besteht ein gewisses Risiko auf die Nase zu Fallen. Wenn aber das Klima unter den Trainern stimmt kann man auch Unmengen aus anderen Ansichten und Ansätzen der anderen Trainer lernen. Selbst wenn es im NLZ dann nicht weiter geht kann dir das keiner nehmen.


    Gruß
    Torsten

    Ich gebe dir ja 100% in deiner Meinung. Meine Antwort war jedoch auf Ausgangsfrage "welche Summe X Erhält der Verein pro Trainerschein?" bezogen. Und diese Summe ist nun mal variabel. Und daher ist es auch Interessant zu Wissen warum das so ist. Zumindest fand ich das damals durchaus Wissenswert.


    Ob nun die Fördergelder zur besseren Bezahlung der Jugendtrainer und somit deren Aufwertung beitragen können bezweifle ich. Ersten kann ein Verein ohne weitere Einnahmen, sei es aus Beiträgen, aus Festen oder sonstigem, nicht einmal die Kosten für den Trainings und Spielbetrieb decken. Wenn ich Rechne Kind = 10Punkte a 36ct mal zwölf Kinder in meiner Mannschaft - Na dann Hurra!!!! Daraus müssen nun Materialien ersetzt werden, der Platz erhalten und das Vereinsgebäude erhalten werden. Natürlich alles nur Anteilsmäßig aber dennoch ist es nicht viel.


    Zusätzlich bin ich mir ziemlich sicher das ein einfaches "Durch reichen" der Fördergelder an die Trainer, während in der Kasse ansonsten Ebbe herrscht, sehr schnell gestoppt würde. Das ist natürlich in keinem Verein so der Fall dass 0 Euro in der Kasse sind und es gibt ja auch noch weitere Einnahmen aber die Diskussion Trainerbezahlung mit Fördergeldern hackt.


    In meinen Augen wäre hier eine "extra Summe" von Seiten des Verbandes für aktive Übungsleiter mit klarem Zweck die Trainer zu entlohnen deutlich wirksamer. Diese wird es aber wohl nie geben da es sich ja um Steuergelder handelt und diese Wirft man ja anderweitig lieber zum Fenster hinaus.


    Grüße
    Torsten

    @TrainerT


    Normalerweise dürfen Mädchen in Jungen-Teams 1 Jahr länger spielen, weshalb der Einsatz dieses Mächen vom jüngeren E-Jugend-Jahrgang in der F-Jugend sowieso korrekt wäre! Oder gibt es bei euch eine abweichende Regelung?

    Jetzt weiß ich warum das DFBnet mir hier alle Spielerinnen aus dem letzten Jahrgang mit Anzeigt bzw. in den Spielerpool gibt. Einsetzen darf ich Sie aber zumindest hier in Bayern nicht. Bin aber gerade überrascht das dies nicht Bundesweit einheitlich ist. Habe es sogar in der letzten Mädchenrunde als Verbesserungsvorschlag eingebracht da ich es sehr gut finden würde.


    Gruß
    Torsten

    Zur Ausgangsfrage.


    Es ist nicht nur so das keiner weiß wie viel der Verein für seine Trainer als Förderung erhält. Es ist vielmehr so das dies jedes Jahr neu Berechnet wird. Unabhängig von weitere Förderungen durch Kommunen, Sponsoren oder anderem gibt es hierfür eine feste Regelung.


    Der Dachverband hier in Bayern ist der BLSV (Für Fußball und auch für Judo, Bodenturnen und auch für andere). Dieser Fordert jedes Jahr von den Vereinen eine Inventur (BTW Fehler hierbei können sogar den Versicherungsschutz aller Mitglieder zum Erliegen bringen). Hierbei gibt es für jedes erwachsene Mitglied Punkte (Glaube 1Punkt), für jedes minderjährige Mitglied Punkte (glaube 10Punkte) und auch für einen Trainerschein gibt es Punkte (400 glaube ich). Die genauen Punkte aus 2015 müsste ich zuhaue nachsehen. Diese Punkte aller Vereine werden anschließend noch überprüft, z.B. ob ein Trainerschein doppelt bei zwei Vereinen abgerechnet wird oder andere Punkte welche geteilt werden müssen oder anderes, und dann Bundesweit zusammengeführt.
    Vom Staat gibt es dann Jährlich eine Summe von X-Millionen für Sportförderung (auch das wird jedes Jahr neu festgelegt) welche eben auf alle Punkte umgelegt wird und anschließend an die Vereine ausbezahlt wird.


    Festzuhalten bleibt also das selbst die reine staatliche (Verbands-) Förderung nicht immer gleich ist. Plus zusätzliche Auf- oder Abschläge durch die Gegebenheiten und Bedingungen vor Ort.


    Die genauen Punkte und Summen habe ich im BLSV-Übungsleiter-Ordner zu hause. Glaube aber das der finanzielle Ertrag pro Punkt in 2015 um die 0,36€ lag. Allerdings bleibt festzuhalten das mehr Mitglieder in allen Sportvereinen (nicht nur Fussball) bei stabiler staatl. stabiler Summe weniger Förderung pro Trainerschein bedeuten. Umgekehrt mehr Geld vom Staat bedeutet nicht gleichzeitig mehr Geld für jeden Verein.


    Hoffe das Hilft zur Ausgangsfrage. Was mit dem Geld in den Vereinen passiert dazu gibt es klare Reglen und ein einfaches Ausbezahlen an die Trainer fällt da leider nicht drunter. Gut oder nicht? Das dürfen andere beurteilen.


    Gruß
    Torsten

    Um das Thema "Über-ehrgeizige Vereine" zu umgehen haben wir uns mit mehreren Vereine im Bereich G-Junioren und F2 Junioren zu Freundschaftsrunden zusammen geschlossen. Da werden dann einfach Freundschaftsspiele vereinbart und es ergibt sich auch einen Anzahl an Spielen ähnlich als in der Runde. Hierbei klappt das natürlich recht gut und man kennt sich untereinander.


    Ich muss aber auch zugeben das ich selbst in der F1 noch nie einen Pass kontrolliert habe obwohl ich schon zwei bis drei mal gegen überraschend große Kinder spielen musste. Natürlich ist es ärgerlich wenn man hinter so eine Täuschung kommt. Ich denken mir aber immer meine Kinder brauchen den sportlichen Erfolg nicht um jeden Preis um Spaß am Fußball zu haben. Damit zeugt dies ja hauptsächlich von Unzulänglichkeit des anderen Trainers (und ja auch von Respekt/Angst vor unseren Kinds). Mit dieser Begründung konnte ich mich bisher immer sehr schnell Beruhigen. - Ist ja nur Kinderfußball!!!


    Klar macht das aber den Betrug nicht weniger schlimm und mir ist auch Bewusst das sich mit dieser Einstellung nichts ändern wird. Aber wie schon ober geschrieben. Selbst die Einführung von Pässen in der G ist keine Garantie. Dann spielt er halt auf den Pass von einem anderen.


    Gruß
    Torsten