Beiträge von totog

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    Nehmen wir mal den berühmten Staffellauf. Bei 16 Kindern könnte man zum Beispiel 4 Staffeln a 4 Kindern aufstellen. Nach dem ersten Durchgang wird das Siegerteam aufgeteilt, die Kinder sind die jeweiligen Startläufer für den zweiten Durchgang. Die zweite Staffel kommt an die zweite Position usw. Somit haben verschiedene Kinder den dicken Paul in ihrer Gruppe und wenn die Startläufer gut waren, kann der Paul den Vorsprung vielleicht sogar ins Ziel retten.

    Die Idee gefällt mir.
    Wenn die Kinder älter werden würde ich aber genau anders herum aufstellen. Paul und die Verlierer als erstes und die Gewinner am Ende. Damit gibst du den anderen die Möglichkeit den Rückstand aufzuholen und gleichzeitig nimmst du den Paul aus der Schusslinie. Gerade im F/E Alter neigen die Kinder dazu dem letzten die Schuld zu geben und genau das sollte immer ein anderer ab bekommen.


    Er bekommt die meiste Aufmerksamkeit und alle anderen logischerweise weniger. Was mir persönlich total gegen den Strich geht.

    Ich machte und mache gerade erneut die Erfahrung das genau das der Fehler ist. Wer nicht mitmacht bekommt keine Aufmerksamkeit. Bei meinen Bambinis laufen 3 Kinder nur mit dem Ball durch die Gegend. Ich versuche einzig Sie aus der Übung für die anderen raus zu halten und der Rest ist Aufgabe der Eltern. Klar bei den Bambinis sind diese auch noch alle anwesend.
    Ich habe das aber auch in meiner F (heute E) so gehalten und den "Störern und Schläfern" keine extra Aufmerksamkeit geschenkt. Wenn Sie einen Start z.B. ins 1gg1 verschlafen haben war es ein einfacher Punkt für den Gegner und der Schläfer stellt sich einfach wieder an. Selbe bei Übungen usw. Die Kinder beginnen dann selbst sich gegenseitig zu helfen und ich habe die Möglichkeit mich um alle zu kümmern. Mit der Zeit wurde das Problem auch immer kleiner da mancher erkannte er bekommt nr durch mitmachen Aufmerksamkeit.



    Ich spreche hier nicht davon Kinder Ausgrenzen oder aus dem Team zu drücken. Bei mir sind alle immer noch dabei. Allerdings ist gerade bei Störern häufig auch die Aufmerksamkeit des Trainers ein Kernziel. So lange dieses Erfüllt wird werden sich die Veränderungen in Grenzen halten. Wenn die Kinder allerdings erfahren das Teilnehmen die meiste Aufmerksamkeit einbringt ist ein erster Schritt bereits erfolgt.


    Gruß
    Torsten

    Das ist mit ein Grund weshalb ich in der G nicht einmal daran denken möchte offizielle Spiele zu spielen. Hier bei uns ist selbst in der G-Jugend der 5er Ball in den Bestimmungen festgeschrieben.
    Leider konnte ich bisher auch für die Bambinis bisher im Verein noch keinen Sponsor für eigene Bälle ausgraben.


    Da allerdings gerade hier allerlei Bewegungserfahrung im Vordergrund stehen soll kann ich euch nur Tennis- und Softshell-Bälle empfehlen. Gerade zweite haben in etwa die Größe eine Handballs und sind somit fast optimal. Zusätzlich entwickeln diese Bälle unheimlich "Zug" und auch die kleinen können einfach mal richtig auf das Ziel Bolzen. Das macht unheimlich Spaß das von außen zu verfolgen.


    Gruß
    Torsten

    Manchmal gebe ich nach und wir spielen die letzten 15 Minuten 7 gegen 7, wenn sie es nun unbedingt wollen, ich will ihnen den Spaß ja auch mal lassen.

    Dagegen solltest du dich auch nicht verwehren. Denn die Wettkampfform ist nun mal das 7/7 ob es uns gefällt oder nicht. Deshalb darf es auch im Training seinen Platz haben.


    Hast du schon einmal versucht deinen Kindern einen Kompromiss anzubieten? Mein Team war gerade in der Halle alles andere als begeistert als wir deutlich mehr Koordination und ähnliches gemacht haben. Für mich waren aber gerade hier die Bedingungen optimal und die Notwendigkeit gegeben. Also habe ich vorgeschlagen das wir einmal im Monat (bei nur einmal pro Woche also min jedes 4. mal) ein ganzes Training nur Turnier spielen. Natürlich nur wenn Sie die anderen Trainings auch erst nehmen und ordentlich mitmachen.
    Obwohl man gerade in den ersten Wochen schon merkte das Sie lieber anderes machen würde haben alle mitgezogen. Und nach den ersten Turniertraining hatte ich auch schon einen Überblick was Ihnen Spaß macht und was weniger. So wurde auch die gesamte Hallensaison von allen voll mitgezogen.


    Gruß
    Torsten

    Doch wie bringt man es ihnen richtig und vor allem nachhaltig bei? Welche Übungen sind sinnvoll? Ist es überhaut sinnvoll, es gesondert zu üben?

    Ich stimme dir zu dass das gezielte Üben bei den Bambinis nix zu suchen hat. Wobei ich mich hiermit auf gezielte Korrekturen und das Einfordern von bestimmten Bewegungen beziehe.


    Im Bereich der Bambinis geht es vorrangig um das Erleben von Bewegung und das spielerische Entdecken der eigenen Möglichkeiten. Was allerdings Zielspiele und Schusserlebnisse nicht ausschließt. So haben wir gestern mit unserer neuen Bambini-Gruppe (3-6 Jahre) ein Osterhasentraining gemacht wobei sie verschiedenste Bälle mit dem Fuß aus dem "Nest" befördern mussten. Zu beginn wurde hierbei viel "gedribbelt" weshalb wir einen Graben um das Nest bestimmt haben welchen kein Kind betretten durfte. Und schon wurden die Bälle geschossen.


    Zu deiner Frage was für Bambinis sinnvoll ist halte ich es so:
    - Erlebnisse und eigenes Ausprobieren stehen im Vordergrund (Rahmengeschichte und freie Ausführung)
    - reiner Torschuss mit anstehen ist ein NoGo.
    - wenn möglich lasse ich jede Spielform oder Übung auf Tore spielen
    - Korrekturen oder bestimmt Schussarten werde nicht eingefordert bzw. gemacht
    - Schüsse aus der Hand sind eine enorme motorische Herausforderung fördern aber zudem bereits eine ordentliche Schussausführung


    Gruß
    Torsten

    Ich kann jedem mal empfehlen ein Paar mal ein Changing-Teams-Turnier z.B: als Trainingsabschluss zu machen, ich wurde ganz schön Überrascht wer da so alles ganz Oben stand und wer weiter Unten war, nachdem ich die Ergebnisse von 3 Turnieren zusammengerechnet habe. Einen interaktiven Turnierplan findet man hier hier.

    Da kann ich nur zustimmen. Und auch wenn es oft Zweifel gibt, die Resultate sind, bis auf wenige Ausnahmen, sehr aussagekräftig.


    Wir haben diese Turniere in der Halle einmal pro Monat ein ganzes Training lang gespielt. Nachdem ich in den ersten Trainings noch "Losglück" hinter den überraschenden Platzierungen vermutet habe. Musste ich nach dem 3. und 4. Turnier feststellen das diese Spieler am Ende immer ähnliche Positionen belegten.


    Gruß
    Torsten

    Ich weiß auch nicht ob ich es den Eltern zumuten kann sich bei WhatApp oder Facebook anzumelden, nur weil alle anderen dort sind.


    Daher finde ich dieses Zwischenlösung einer FussballApp sehr angenehm.

    Irgendwie kann ich deine Gedanken nicht ganz folgen. Facebook gebe ich dir 100% recht. Ist für mich auch völlig ungeeignet. Generell sprichst du aber von "zumuten" und verlangst dann eine App nur für die Mannschaftsorga zu installieren. Datensammlung und alles ist ja klar ein Argument, bei sämtliche App Berechtigungen kommt mir aber immer wieder das Kotzen.


    Hab e2C nicht probiert aber worauf darf die denn alles zugreifen (Kontakte, Fotos, vielleicht auch noch GPS)? Der sicherste Weg ist sicherlich immer noch der Zettel in den sich die Eltern im Training für Wochenende eintragen müssen. Da entsteht sogar noch persönlicher Kontakt. Aber wie schon geschrieben das goldenen Tool sehe ich auch nicht.



    Allerdings stimme ich dir zu das in deinem Fall wohl vor allen der Wechsel Probleme macht. Gerade zum Beginn der Saison stehen ja oft viele Änderungen an. z.B. neuer Trainer, neue Mannschaft usw. . Hier ist das Gewöhnen an ein Tool sicher leichter für alle als wenn sie das gewöhnte unter der Saison verlasen müssen.


    Gruß
    Torsten

    Wer hat mal einen Rat für mich???

    Leider kann ich deinem Profil nicht entnehmen um welche Jugend es sich handelt aber ich vermute Bereich G-F, vielleicht auch E.


    Ich habe eine Spielerin in der E welche im Vergleich zu denanderen ähnlich weit Abfällt wie dein Spieler. Da ich die Mannschaft nun schon drei Jahre begleite kann ich die meine Maßnahmen kurz beschreiben.


    - Ungerade Gruppengrößen. Ziel ist es das sich z.B. beim 1gg1 immer neue Gegenspieler ergeben. Ist zwar immer sinnvoll, im Bezug auf den Spieler trifft sich dieser Spieler immer mit anderen und muss sich nach dem "stehenbleiben" eben auf der anderen Seite wieder an.
    - Einstieg immer auf den geringsten Übungslevel und Steigerungen nicht komplett sondern einzeln. In der Regel handhabe ich dies anhand der Leibchenfarbe der vorherigen Spieles. Dann bleibt eben das Team der Spielerin auf Anfangsniveau oder eben nur diese. Damit umgehe ich das "Ich kann das nicht!"
    - Bei Rundläufen Platz geben zum Überholen.


    Gruß
    Torsten

    So sehe ich das auch. Ich unterstelle jedoch einfach Unlust. Niemand in meinem Team wird von mir alleine gelassen wenn es darum geht eine e-Mailadresse zu bekommen, oder eine Registrierung durchzuführen etc. Aber definitiv sind die Kinder nicht dafür zu benachteiligen was die Eltern treiben.

    Wie schon oben geschrieben stimme ich generell zu. Aber die Frage stellt sich nach dem Ende.


    Wenn ich alles akzeptiere weil es ja die Eltern und nicht die Kinder sind brauche ich auch nichts einzufordern. Wenn ich ich Gründe kenne kann ich Ausnahmen machen aber ich muss eben jeden Fall einzeln betrachten und entscheiden.


    Gruß
    Torsten

    @tobn
    Hinsichtlich der Zumutbarkeit habe ich meine Antwort ja um Option B) erweitert.
    Generell gebe ich dir aber Recht das es wohl keine schwarz/weiß Betrachtung geben kann. Zumindest nicht im Breitensport (Dorfverein). Natürlich möchte ich Kinder nicht dafür bestrafen wenn die Eltern z.B. wg. Trennung nicht jede Absage auf dem Schirm haben. Wie möchtest du jedoch eine Nichtabmeldung bzw. die Nichtakzeptanz sanktionieren? Im 7:7 könnte ich nach Trainingsbeteiligung aufstellen und "falsche" Abmeldungen als Unentschuldigt werten. Allerdings wurde das Thema hier bereits in allen Blickwinkeln diskutiert. Andererseits kann ich Kinder z.B. im nächsten Kader nicht benenn da ich "nicht wusste ob er kann" weil die Meldung nicht im Tool oder WA-Gruppe kam. In der Regel führt das sehr schnell zu Rückfragen welche ich dann entsprechend beantworten kann. Zusätzlich tritt meist ein Lerneffekt ein. - Ob das ganze sinnvoll und verhältnismäßig ist steht aber auf einem anderen Blatt.


    Generell sehe ich auch das Thema Zumutbarkeit ganz oben auf der Liste. E-Mail ist erfahrungsgemäß für die meisten Büro-Angestellten kein Problem da in der Pause einfach mal geschaut werden kann. Für den Mechaniker ist das wieder anders. Natürlich ist E-Mail auch auf den Handy möglich aber viele lesen diesen nur unregelmäßig. Weshalb ich immer versuchen würde das einfachste für die Eltern zu wählen wobei es das goldene Werkzeug wohl nicht gibt.


    Gruß
    Torsten

    Sollte in etwa mit leicht sarkastischem Unterton so lauten: "Ich schau dann in unser Tool (= der Zentrale Kommunikationsweg Easy2Coach) und dann noch in die weiteren unzähligen Kanäle die sich die Eltern einfallen lassen um mich in Kenntnis zu setzen, weil ich ein gutmütiger Trottel bin, der diese Wege dann auch noch zur Kenntnis nimmt, sodass ich dann endlich weiß mit wie vielen Kindern zu rechnen sein könnte.

    Da fallen mir spontan zwei Antworten ein:


    A) Dann akzeptiere die An- und Abmeldungen auf anderen Kanälen nicht mehr. Nur so wird sich Besserung einstellen.


    B) Warum ist das denn so? In der Regel wählen Eltern andere Kanäle nicht aus Lust und Laune sondern der Einfachheit wegen. Es scheint also der von dir gewählte Weg nicht der leichteste zu sein.


    Gruß
    Torsten

    Das lief bei uns genau gleich ab! Allerdings hatte ich zu Beginn vergessen die Eltern darauf hinzuweisen das auch unterschiedliche Spieltage nicht bedeuten das zweimal die selben Kinder spielen dürfen. So war es zu Anfang mehrmals so das ich mit der E1 am Samstag und der E2 dann unter der Woche eingeplant wurde. Gerade die "Freizeit-Spieler" im E2 Kader aber dann immer keine Zeit hatten.
    Auf Nachfrage erfuhr ich dann das einigen Eltern nicht klar war das es hier trotzdem auf ihre Kinder ankommt. Vielmehr wollte sie mir die Möglichkeit geben mit Spielern vom Wochenende aufzufüllen da Ihnen der Termin nicht ganz genau passte.


    Seit wir die Regellage deutlich weitergegeben haben ist den Eltern klar das bei zwei Mannschaften jeder gebraucht wird und auch Sie in der Pflicht sind. Deshalb wollte ich diesen Zusatz auch deinem Statement hinzufügen. Gerade für viele Eltern ist es eben auch "nur Kinderfußball" und Sie sind sich der Regellage gar nicht bewusst.


    Gruß
    Torsten

    Das habe ich aber zum Großteil mit den Eltern vor der Saison auch abgeklärt und ein Mindestmaß an Verlässlichkeit eingefordert, da wir ja zwei Teams haben und ich nicht permanent Spiele vom WE in die Woche verlegen kann/möchte.

    Ich ergänze "darf"!


    Was bei zwei Teams oft übersehen wird ist das man nur begrenzt Spieler hin und her Wechseln kann. Dementsprechend ist es wichtig dies auch den Eltern klar zu machen das man zwar Spiel verlegen kann aber dennoch eigentlich zwei verlässlich Kader braucht und Sie hierbei in der Pflicht sind.


    Die andere Alternative ist die Rotation. Die wird aber oft auch nicht gewünscht. Hier ist es an uns Trainern bereits vorab klar zu kommunizieren und nur dann kann man auch einfordern.


    Gruß
    Torsten

    Einige Leute können dann einmal alle drei Wochen. Jetzt ist es so, dass ich für jedes spiel einen Kader bennene. Die die sich dann so selten eintragen erwarten dann aber immer dabei zu sein, wenn Sie denn mal können. Das nervt mich schon manchmal etwas....

    Ja hast du vollkommen recht. Der Zwiespalt den ich habe ist aber der, dass ich ja auch diese Kinder spielen lassen möchte.

    Aber den Druck baust du doch selbst auf.


    Wenn du mit der Argumentation an die Eltern herantrittst "Wir machen viele Spiele damit jeder Spielzeit erhält" verbreitetst du gleichzeitig den Anspruch unter den Eltern. Wenn A nun schon zweimal dabei war weil ich und mein Sohn keine Zeit hatten steht uns ja Spiel drei zu da wir eben nur hier können.
    Das andere "Extrem" wäre ein Plan von allen Spielen mit wechselndem Kader und wer nicht kann hat Pech. Auch hier hätte jeder die selben Möglichkeiten und ist selbst dafür verantwortlich was er daraus macht. Ohne aber die Freizeit Zeit der Spieler zusätzlich zu belasten.



    Ich selbst bin in einer ähnlichen Situation wie du. 18er Kader in der E (6+1) und bin über den Winter von "viele Freundschaftsspiele damit jeder drankommt" zu "weniger Freundschaftsspiele und jeder kommt mit" übergegangen. Zweites war deutlich entspannter für alle. Wenn viele Kinder da waren hab ich vorher mit den Gegner telefoniert und wir haben z.B. in Vierteln mit Blockwechsel gespielt.


    Gruß
    Torsten

    Du trainierst 2 mal und machst 2 Termine am Wochenende für eine E2 im Breitensport!? Damit hast du bei 7 Wochentagen nicht einmal jeden zweiten Tag frei!
    Beantwortet das deine Frage bereits?



    Schraube deine Ansprüche zurück. Die Spieler welche Lust auf Fussball haben holen sich ihre Einsätze auch ohne dich. z.B. In der Freizeit mit den Freunden. Die anderen wirst du auch mit 6 Terminen in der Woche nicht abholen. Im Gegenteil! Wie hier schon oft ausgeführt gibt es in den Familien noch vieles andere und zu viele Termine nimmt den Kindern auf Dauer auch den Spass. Denn auch die Kinder bekommen mit das Mama und Papa ständig ums Fussball herum planen müssen und ggf. die Geschwister genervt sind weil ihre Termine hinten anstehen müssen. Auf Dauer ist das keine gute Situation und auch Kinder nehmen das wahr und ziehen ihre Schlüsse daraus.


    Gruß
    Torsten

    Soweit ich das bisher hier kennengelernt habe dürfen in den meisten Landesverbänden max. 2 Spieler des letzten E1 Kaders im nächsten E2 Spiel spielen. Damit hättest du einen Verstoß begangen. Solltest du dir allerdings keinen Vorteil (beste Spieler) erarbeiztet haben wird dich auch der Trainer des Gegners nicht anzeigen. Der Verband kontrolliert meines Wissen nicht.


    Schau in deine geltenden Wettkampfbestimmungen und mach dich schlau. Dann passiert dir das nicht nochmal.


    Gruß
    Torsten

    Bei Spielformen habe ich häufig das Problem, dass die Schwachen gar nichts oder kaum was machen oder recht schnell raus fliegen (wenn wir mit Ausscheidung spielen). Dieses Problem habe ich selbst, wenn ich nach stärke einteile, es gibt immer 2-3 die einfach nochmal etwas abfallen (wobei die mich auch immer wieder überraschen ).

    Das Problem kennt jeder Dorfverein. Mal viel mehr, mal etwas weniger.


    Das beste Mittel wurde hier schon angesprochen, die Gruppengröße. Spieler die auch bei den "schwächeren" Teams noch abfallen spielen bei mir auch im Funino nur 2gg2. Plus Provokationsregel "jeder muss einmal den Ball haben". So erhält jeder Beteiligungen.


    Natürlich habe ich selbst hier noch die Situation das manche zu Beginn noch versuchen den Ball einfach weg zu spielen und andere mehr Anteil haben. Aber von Woche zu Woche wird das besser und es ergeben sich auch Erfolgserlebnisse wie der erste gewonnenen Pressball, das erste eigenen Tor, usw.
    Sollte es von der Spieleranzahl mal nicht aufgehen gebe ich die Auswechsel vor. Dann spielen sie eben drei Minuten 3gg3 und nach dem Wechsel 3 Minuten 2gg2 für die selben Teams.


    Gruß
    Torsten

    Ich für meinen Teil kann völlig auf die kurzfristigen Absagen verzichten.

    Das kann ich auch. Das verhalten war aber aus Sicht der Eltern skizziert. Und da ich ich durchaus einen Unterschied mache ob ein Kind "abgemeldet" oder "nicht abgemeldet" im Training ist muss ich auch die Elternseite in meine Überlegungen einbeziehen. Wenn ich von Kindern mehrmals keine Abmeldung erhalte stehe ich ja auch auf der Matte und frage was los ist.


    Da schaue ich dann in unser Tool meine Nachrichten aus allen 27 Kanälen auf denen die Eltern mit mir kommunizieren.

    Das hört sich kompliziert an. Abmeldungen sollten doch alle in EINEM für alle handhabbaren Kanal erfolgen.


    Anschließend Abfrage an Eltern ob Interesse an Training in den Ferien besteht. Hinweis, dass man aber nur ab einer Mindestzahl trainieren würde. 12 Zusagen, toll.
    Im Verlauf der Ferien dann einige Absagen, kein Problem. Am Trainingstag dann trotz guten Wetters weitere 7 Absagen binnen 2 Stunden.

    Situation in den Ferien habe ich ja oben schon mal beschrieben. Ob du nun die Eltern oder die Kinder vor den Ferien fragst kommt auf das selbe Ergebnis. Die Kinder werden gefragt und antworten mit JA. Wenn dann aber am Trainingstag der Freund da ist, die Oma gerade das Lieblingsgericht kocht, oder sonstiges "wichtigeres" anliegt hagelt es diese kurzfristigen Absagen.
    Deshalb ist es wichtig als Trainer für sich vorher festzulegen "Möchte Ich in den Ferien Trainieren?". Im schlimmsten Fall auch mit nur 5 oder 6 Kindern.


    Ich hasse das auch. Was ich aber noch nerviger finde ist, wenn sich die Eltern vor der Konfrontation drücken. Die bringen ihr Kind dann bis zum Eingang des Sportplatzes (15 minuten zu spät) und verschwinden dann

    Die Kinder werden ja auch wieder abgeholt. Wenn ein Kind zu spät kommt hat es ja meist auch keine organisierte Heimfahrt mit den Freund. Also Training bis zum Ende durchziehen und vor dem Abbau mit den Kinder die Eltern kurz aufsuchen.


    Gruß
    Torsten

    Ich möchte mich gar nicht gegen eine gesunde Skepsis aussprechen, allerdings finde ich das Vergleiche mit den Boxen, dem Football oder ähnlichen Sportarten hinken.


    Trotz Helm oder Kopfschutz sind die Impulse welche auf diese Sportler wirken sicherlich mit mehr Energie verbunden und deutlich häufiger als jene welche selbst Leistungsfußballer erreichen. Im Kinderfußball sind Kopfbälle zusätzlich sogar noch deutlich seltener. Wer schon einmal die Gelegenheit hatte ein Football Training zu besuchen wird mir zustimmen.
    Natürlich kann ein einziger Kopfball etwas zerstören, das kann aber der Zweikampf im 1gg1 ebenso.
    Zusätzlich stelle ich hier mal die Frage wie häufig eine scharfe Flanke mit Kopfabnahme denn pro Spieler wirklich vorkommt? In meinen Augen eher selten. Viel häufiger sind Abschläge, welche wohl noch die meiste Energie beinhalten, und springende Bälle oder ähnliches. Gerade bei ersterem ist der Spieler jedoch eher selten im Bedrängnis und hat somit Zeit den Kopfball und die Ausführung bewusst durchzuführen.


    Gründe welche für mich für ein Kopfballtraining sprechen sind folgende:



    - Gerade im Kinderfußball sieht man immer wieder "zurück-federnde" Köpfe da die Muskulatur im Bereich des Nackens nicht angespannt ist. Hier ist der Impuls auf das Gehirn in meinen Augen nochmals verstärkt.


    - Die bewusste Ausführung eines Kopfballes vermindert das Risiko dem Ball ins Gesicht zu bekommen. Was ebenso zu Verletzungen im Bereich der Nase und der Augen führen kann.


    - Gerade die "Lehrbuchtechnik" des Kopfballes zielt auf ein Anspannen der Nackenmuskulatur und somit eine Stabilisation des Kopfes ab. Hierdurch wird in beiden Bereichen das Nervengewebe und der Knochenapparat durch die Schutzfunktion der Muskeln unterstützt.



    Und bevor ich mich hier nun "Steinigen" lasse,
    hier auch noch die Grundsätze welche ich für mich festgelegt habe:


    - Kopfballtraining erst wenn die Kinder in der Lage sind die Bewegungen bewusst auszuführen und zu kontrollieren. (frühestens alter F-Jahrgang; meist erst ab E)


    - Beim Coaching legen ich den größten Wert auf den Hals (starrer Nacken) und weniger auf die Stirn. Das kommt von selbst.


    - Kopfbälle mit "zugeworfenen" Bällen sind die Ausnahme und werden ausschließlich mit Softbällen durchgeführt. Hiervon habe alleine ich 3stk immer in der Trainertasche (auch für andere Spiele)


    - Ansonsten besteht Kopfballtraining ausschließlich aus selbst hoch geworfenen Bällen und einer max. Wiederholungszahl von 10 Kopfbällen pro Training.


    Gruß
    Torsten

    Ich denke ich habe deinen Ärger schon richtig eingeordnet.


    Aber wenn es für die Kinder in Ordnung ist sich auch kurzfristig gegen das Training zu entscheiden warum sollten die Eltern dann lange im Voraus absagen? Gerade die "Unterwegs-Absagen" erklären sich doch oft von selbst. Tour mit den Kindern (Zoo, Oma oder sonstiges) und kein Gedanke ans Training zu hause. Bis man wieder im Auto sitzt und feststellt in XY Minuten wäre eigentlich Training. Also kurzfristige Absage (besser als nicht schreiben).


    Zur selben Zeit stellen drei weitere Mütter fest das in der Gruppe gerade eine Meldung kam und man ja selbst vor lauter Ferienerlebnis noch nicht abgesagt hat. Also ebenfalls noch schnell was geschrieben. Ähnliches ist es auch wenn die Kinder bei Oma sind weil man selbst arbeiten muss. Der Gedanke ans Training kommt dann erst wenn es in der Gruppe die ersten Absagen gibt.


    Deshalb mein Rat. Wenn du den Kindern in den Ferien mehr Spielraum zugestehst, übertrage das auch auf die Eltern.


    Gruß
    Torsten

    Ich würde dir hierzu mit einem klaren JEIN! antworten.


    Ich denke als Trainer sollte man jedes Kind individuell betrachten und Fördern. Das ich hierbei gute Spieler anders betrachte als schwächere ist legitim und in Ordnung.
    Allerdings habe ich Probleme mit Fordern oder Erwarten. Gerade in den untersten Altersklassen sollen die Kinder probieren dürfen und unterliegen zusätzlich deutlichen Tagesformen. Hier nun von besseren Spielern z.B. Konstanz zu fordern während andere Ups und Downs haben ist nicht ok. Weshalb ich persönlich von fordern in den untersten Klassen nichts halte.


    Ermuntere alle Kinder sich mutig auszuprobieren und gib ihnen wenn/wo möglich auch Hilfestellungen in Form von Trainingserlebnissen. Natürlich ergeben sich hier dann auch Unterschiede und einige werden Dinge besser umsetzen als andere. Erwarten kannst du es aber weder von den einen noch von den anderen.


    Gruß
    Torsten