Beiträge von totog

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    Gestern stand ich mit 4 Leutem am Platz. War nicht schlimm, wir haben einfach n Spiel gemacht. Was mich ärgert ist nicht, dass nur 4 da waren, sondern, dass ich 6! Absagen innerhalb von einer Stunde vor dem Training bekommen habe.
    Und da finde ich stimmt dann auch die Kommunikation nicht. Wieso kann man nicht zumindest einen Tag vorher absagen. Man weiß doch nicht erst 10 Minuten vor dem Training dass man nicht kommt oder?

    Ich muss zugeben das ich das gerade in de Urlaubszeit nicht so eng sehe. Wie klappt es denn in den "normalen" Wochen mit dem Rückmelden in deinem Team?


    Gerade in den unteren Altersklassen ist es doch auch so das sich in den Ferien vieles andere ach oft kurzfristig ergibt und weder die Eltern noch die Kinder Tage im voraus planen wollen wie man die Zeit fürs Training frei schaufelt. Wie auch @Goodie schreibt ist hier durchaus mal zulässig das Kinder einfach nicht wollen. Blöd für uns Trainer aber gerade in der Ferienzeit sollte man auch den Eltern etwas frei geben und nicht alles auf die Waage legen.


    Was sagt dir denn das diese 6 nicht bis kurz vorm Training noch gewillt waren zu kommen. Allerdings dann derart in ein Spiel mit oder bei einem Freund vertieft waren dass das Training dann eben keine Option mehr war? Einerseits schreibst du es ist OK wenn nur vier Kinder kommen, die Eltern sollen aber Bitte genau so handeln wie immer und am besten Mittags schon wissen was zur Trainingszeit ansteht. Ärgere dich daher nicht darüber wenn die Eltern die Ferien auch etwas lockerer nehmen.


    Gruß
    Torsten

    Ich bin ein absoluter Verfechter von sehr wenig Übungen, besonders bei max. 3-mal Training die Woche. Wenn ich natürlich am NLZ bin und meine Spieler 5mal die Woche Trainieren (+ Training in den Eliteschulen) würde ich sie auch mal an die Prellwand stellen und im strengen Wechsel Jonglieren lassen, ganz Oldschool . Vllt würde ich ihnen dabei noch Matheaufgaben stellen oder so und es als Life-Kinetik verkaufen

    Sehe ich ähnlich, wobei ich in einer E-Jugend auch keinerlei Grund sehe 3x die Woche zu trainieren. Bei beginnt es in der D-Jugend erst mit 2x die Woche. Und auch das NLZ hier trainiert bis einschl. C-Jugend nur 3x die Woche.


    Allerdings finde ich das sich die von dir angesprochenen Pausen zur Belastungssteuerung dann eben genau für diese Jonglier, Life Kinetik und andere Aufgabe anbieten. In meiner Mannschaft ist es so das meist 3-6 Kinder keine Pause benötigen und daher auch nicht zum trinken gehen. Diese erhalten dann eine entsprechende Aufgabe welche wir durchführen bis wieder alle da sind.
    Spielformen stehe bei mir auch im Vordergrund. Zusätzlich zum erlernen von neuen Bewegungen greife ich aber auch bei der Verfeinerung der Ausführung gerne auf Übungen zurück. Einfach deshalb weil ich es als leichteste Stufe erachte. Der Zeitanteil beschränkt sich aber auf max. 10-15min bei 90min Trainingszeit. Und dies auch nur alle paar Wochen einmal.


    Gruß
    Torsten

    Ich muss hinzufügen das es in meinem Fall derzeit auch viele kranke gibt und die Situation daher entsprechend schlecht ausfällt. Bei mir sind es in der Regel auch 2-3 Eltern die nichts zurückmelden. Das war aber auch gar nicht die Grundinfo welche ich Diskutieren wollte.


    Mein Grundidee war das sich im "normalen" Spielbetrieb mit all seinen Nachteilen auch eine entsprechende Verpflichtung für die Eltern ergibt. Sollte das Team ohne Auswechselspieler oder gar mit zu wenigen Spielern antreten müssen kann der Trainer nur dann verantwortlich gemacht werden wenn er das vorher auch wusste. Umgekehrt wissen aber auch alle Eltern und Kinder wer denn ohne Absage nicht da ist und das will in der Regel niemand sein. Argumente wie "das ist aber unfair deinem Team gegenüber" verwenden ja nicht nur Trainer sondern auch viele Eltern.
    Beim Funino wiederum kann jeder spielen, selbst wenn Kevin-Chantal mal keine Lust haben sollte. Weshalb ich vielleicht eher auf eine frühzeitige Zusage verzichte. Viel Text für eine einfache Randüberlegung. Denn dies in meinen Augen sicher nur ein Puzzleteil von vielen.


    In Fall von Ersatzbank sehe ich den Hauptgrund wohl im Abstand zwischen den einzelnen Familien. Je mehr Kontakt hier entsteht desto mehr Gruppendynamik kann man sich zu Nutzen machen. Hier spielen aber wohl sehr viel mehr die Umstände abseits des Sportvereins eine Rolle. Treffen sich denn die Eltern überhaupt abseits des Platzes?
    Bei uns im Dorf möchte ich sagen treffen sich sich 90% aller Eltern auch in diversen anderen Aktivitäten (Chor, Gemeinderat, Landfrauen, usw. usw.) und überall gibt es Schnittmengen. Da werden auch schon Fahrgemeinschaften organisiert ohne das ich mich einmischen muss.
    Im Fall hier scheint die Situation gänzlich anders zu sein. Weshalb mein Ansatz wohl genau hier liegen würde. Das genannte Fussballspiel mit den Eltern oder anderes was die Eltern dazu zwingt miteinander zu reden ohne das ich den Vorredner mache. Oder auch eine Übernachtung auf dem Fußballplatz wobei die Aufsichtspflicht bei den Eltern bleibt und diese somit auch dabei sein müssen.


    Gruß
    Torsten

    Was mich allerdings erschreckt, ist das Ergebnis mit der Funino-Liga. Du reißt Dir hier den Arsch auf und es halten manche Eltern nicht mal für notwendig zu antworten.
    Aber so ist das mit neuen Sachen, erstmal ablehnen....

    Dieser Punkt schoss mir auch schon durch den Kopf. So toll sich "jeder Spielt wenn er will" auch anhört, es nimmt aber auch etwas die Verpflichtung und bietet Raum sich dahinter zu verstecken.


    In meinem Fall ist es so das ich derzeit, in den Ferien, mit 6-8 Kindern im Training stehe. Und das bei 17Kindern in Kader. Am letzten Ferien Samstag soll ich aber mit zwei Teams spielen. Also gab es gestern die Kader in die Gruppe (egal welches Tool) wichtig ist nur jeder sieht alles. Nur wenn ich Rückmeldungen erhalte kann ich für Ersatz sorgen, was die Eltern wissen und somit auch etwas Zwang erzeugt.


    Ich bin mir sicher das ich mit Funino mehrere Kandidaten hätte welche gar keine oder nur sehr selten Rückmelden würden. Gerade vor dem Hintergrund das die Eltern ja auch eingebunden werden kann das Abwarten oder Verstecken natürlich noch verstärken. Nach den Motto "wenn ich der Erste bin der zusagt werde ich bestimmt als Betreuer eingeteilt" oder so ähnlich. Allerdings vermute ich in @Ersatzbank seinem Fall auch das die Vielzahl an Nationalitäten und Kulturen den Abstand der Eltern noch vergrößert und einen großen Teil der Probleme zumindest verstärkt.


    Gruß
    Torsten

    Sollte habe ich nicht verwendet. Ich schrieb kann und das begründet sich für mich in erster Linie am Alter und somit dem Verständnis der Kinder und auch in der höheren Detail-Tiefe der Ausführungen.


    Grob abgerissen geht der Technik Weg ja vom Kennenlernen in der F bis zur Feinform in der D/C-Jugend.
    Gerade hinsichtlich der erschwerten Steuerung in Spielformen greifen ich hinsichtlich der Feinformen einzelner Abläufe in den älteren Jugenden einfach auch immer wieder auf Übungsformen zurück. Persönlich versuche ich aber auch hier die Umsetzung möglichst schnell wieder in Spielformen zu bringen. Wer sich in der Lage Sieht Feinformen auch innerhalb von Spielformen zu erarbeiten ist sicherlich auch nicht auf dem falschen Weg.


    Gruß
    Torsten

    Meinen Weg stelle ich mir eigentlich so vor: Mein Sohn kommt im Sommer 18 in die E-Jugend, ich bleibe im Grundlagenbereich bei der F-Jugend.

    Wenn du schreibst du bleibst im Grundlagenbereich meinst du damit das dein Sohn diesen Verlässt? Das ist aber in der E-Jugend noch keienswegs der Fall, Grundlagen ziehen sich bis in die D-Jugend und teilweise noch weiter.

    Da habe ich auch die folgenden Jugenden im Kopf. Wenn ich als F-Trainer nur Spielformen anwende, der E-Trainer mehr Übungsformen, ist das denn nicht kontraprodktiv?

    Die Antwort liegt mit oben geschriebenen fast auf der Hand. Nein, das ist eher normal. Je älter die Kinder werden desto besser und öfter "kann" man gezielt auf Übungsformen zurückgreifen. Vor allem da die Steuerung hierbei leichter ist als in Spielformen. Ich denke aber das selbst in einer E-Jugend die Spielform noch deutlich überwiegen sollte.



    Vorteile und Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Spielformen wurden hier ja bereits genannt. Wichtig ist meinen Augen jedoch auch das Alter der Kinder nicht aus den Augen zu verlieren. Hierzu zählt eben auch die Größe der Teams in den Spielformen. Für F lasse ich in der Regel max. 3gg3 spielen und baue lieber doppelt oder dreifach auf. In der E kommt auch ein 4gg4 bei den Leistungsstärksten Teams mal vor.


    Wovon ich allerdings komplett weg gekommen bin ist eine Spielform abzubrechen wenn der Schwerpunkt (in meinen Augen) nicht getroffen wird. Das ist zu 99,8% meine Schuld. Warum sollte ich die Kinder dann dafür unterbrechen? Im "schlimmsten" Fall kann ich durch Zusatzregeln immer noch eingreifen und ggf. einen weiteren Schwerpunkt hinzufügen. Im nächsten Training wird der geplante Schwerpunkt dann eben nochmal und verbessert aufgegriffen. Gerade für die Altersklassen bis zur E-Jugend denke ich sollte weniger das "müssen" im Vordergrund stehen.


    Gruß
    Torsten

    und in welchen Texten liest du das nun wieder heraus?

    Ich schreibe vom Gefühl und nicht von Textstellen!
    Selbst mit der in deinen Augen nicht Optimalen Förderung in den letzten Jahren scheint dein Sohn eine ordentliche Entwicklung (fussballspezifisch) gemacht zu haben. Dennoch hängst du dich an einzelnen Punkten wie zentralen Positionen auf. Ja, es scheint nicht optimal zu sein in der Mannschaft, dennoch ist deshalb nicht alles schlecht!


    Wenn ich deine Schilderungen von Erfolgen, Auszeichnungen usw. verfolgen ist doch bis jetzt alles mehr als gut gegangen. Wo ist also das Problem? Du pickst dir einzelne Punkte heraus und vermittelst den Eindruck das ohne diese alles andere unnütz wäre. Ich bin aber fest davon überzeugt das in Utopia kein Fußball gespielt wird da fehlerfreie Trainer auch dort nicht existieren!


    Betrachte das Gesamtpaket und urteile nicht an Einzelheiten! Vor allem da du zu anderen Vereinen scheinbar bisher auch nicht mehr weißt als die Worte von Trainern. Wie wollen die Ihre Zusagen umsetzten? Gibt es eine Checkliste anhand der du die Erfüllung beurteilen kannst? Das Gras auf der anderen Seite ist immer grüner. Aber ohne klare Festlegungen und Zusagen wirst du auch dort Dinge finden welche nicht optimal laufen.


    Gruß
    Torsten

    Die Realität sieht doch vielmehr so aus, dass eine Vielzahl der Trainer ins Schwimmen geraten wenn man deren Aussage mit deren Handlungen gegenüberstellt.
    Man erkennt doch hier an Beiträgen wie ständig der Versuch unternommen wird dem Eltern zu unterstellen sie würden ihre Kinder überfordern oder gar quälen.
    Einerseits diskutieren hier Trainer darüber wie wichtig die Entwicklung der Kinder ist und wenn man dann gegenteilige Beispiel bringt, wird den Eltern sofort Querulantentum unterstellt.


    Das was du als Zirkus betrachtest, entsteht immer dann wenn Trainer glauben ohne nachdenken zu müssen Aussagen zu treffen die sie dann sofort selbst wiederlegen.

    Warum das wohl so ist!?!


    Lass dir mal Zeit und Überlege etwas!



    Ahh, vielleicht weil es um Kinder geht und deren Entwicklung und ihre Reife nicht immer ins Schema F passt. Einen Kindertrainer, Ja es handelt sich um Kindertraining (egal wie talentiert), zeichnet doch gerade aus das er auf die Kinder reagiert. Hier spielen Tagesform und sehr viele andere Dinge eine Rolle. Und gerade du bist doch derjenige der ständig nach Abweichungen von Schema F schreit weil dein Sohn dadurch X-Minuten zu wenige individuelle Aufmerksamkeit erhalten könnte.


    Komm einfach etwas runter von deine Förder-Wolke und lass den Dingen seinen Lauf. Sollte dein Sohn der Überflieger sein wird er seinen Weg machen. Unabhängig davon ob er nun ein der E-Jugend acht oder Achtzahn Minuten persönliches Training mit dem Trainer hatte.


    Warum überhöhst du eigentlich die Trainer derart? Dein Sohn scheint gut zu sein weil er Lust am Fußball, Motorische Fähigkeiten und ein Verständnis fürs Spiel hat. Alles Dinge welche ein Trainer nicht in 3std Training pro Woche entwickeln kann. Vielmehr gibt der Trainer nur Anreize und dein Sohn setzt es selbst X-Tausend male um. Sei es nun beim Spiel mit Freunden oder anderes. wenn man aber deine Texte ließt hat man das Gefühl das dein Sohn in deinen Augen nur vom richtigen Input lebt und ohne diesen keinerlei Entwicklung möglich ist.


    Gruß
    Torsten

    Weil es immer auch schwarze Schafe gibt.
    Habe das letzten Herbst, bei uns in der D-Jugend, selbst mit erleben müssen, das ein gegnerischer Co-Trainer bei einem Spiel gegen uns, so laut neben seinem Torwart gebrüllt hat (aus meiner Sicht, auch um unsere Stürmer zu irritieren), dass sich meine Spieler bei mir, in der Halbzeitpause beschwert haben.


    Meiner Meinung nach, hat neben dem Tor niemand etwas zu suchen. Die Jungs müssen lernen, ihre eigene Entscheidungen zu treffen.
    Stellungsprobleme, kann man auch von der Seitenlinie coachen.

    Ich möchte das Thema auch abschließen.
    "Schwarze Schaafe" muss ich entfernen egal wo Sie stehen. Das hat nur indirekt mit der Position am Tor zu tun. Wenn ein TW-Trainer ruhig neben dem Tor steht macht mir das nichts. Soll er doch seinen Zögling coachen. Wenn eine Person von Außen ins Spiel eingreift und stört kann ich im Rahmen der Regeln über den Ordnungsdienst eingreifen.


    Das es also umsetzbare Regeln braucht um eine Handhabe zu erhalten wurde ja bereits genannt.


    Gruß
    Torsten

    Hallo zusammen, ich noch mal.


    Das Thema mit den Eltern und fehlender unterstüzing hatten wir ja schon. Neues Thema. Wir hatte. Jetzt ein Turnier wo ich auf Grund eines familiären Termins nur zwei von 5 spielen bereuen konnte. Ich spiele im 231. und animiere die Kids immer richtig. Ball zu schieben was wie die meisten hier na schon wissen, oft zur Kindertraube führt. Oder wenn dann dann der Gegner langen Abschlag macht das es passiert das, der Gegner auf einmal direkt vor unserem Tor ist. Nun zum Problem. Gestern war ich mal gezwungen einen anderen trainer mit ins Boot zu nehmen der aus so nett war zu helfen. Nur hat er die Jungs star auf den Positionen spielen lassen. Mit dem Hinweis jeder soll die Position halten. Mit dem Ergebnis das so die Spiele auch gewonnen wurden. Was die Eltern richtig gefeiert haben. Und dann so Kommentare wie die Mannschaft wurde gut eingestellt und der TW durfte so gar lange Bälle spielen. Ich hab mich gestern bewusst dann zurück gehalten und habe nicht auf diese Art von Mails reagiert. Hab den Eltern oft erklärt warum nicht jeder immer auf seiner lieblingsposition spielt. Oder warum die Kids verschieben sollen, damit sie im Alter nicht stur da stehen und kaum am Spiel teilnehmen usw.

    Ich kann dich nur zu gut verstehen und muss zugeben das ich genau aus diesem Grund sehr vorsichtig mit der Auswahl meiner Ersatzmänner. Was sich aber auch sehr schwer darstellt. So hatte ich zuletzt einen Vater im Auge mit dem ich mich schon öfters unterhalten hatte und welcher mir immer Recht gab mit unserer Philosophie. Nach der letzten hohen Niederlage machte er das Ergebnis dann an der fehlenden Bewegung unserer Mannschaft fest und wollte im nächsten Training das Ausdauertraining selbst übernehmen.


    Das deine Eltern natürlich sehr schnell auf den Zug "Erfolg" aufspringen ist keine Überraschung. Auch wenn du deinen Plan immer wieder Erklärst bringen auch die Eltern Opfer (Zeit, Benzin, usw.) und wir Erwachsenen sind leider meistens auf Erfolg gepolt. Warum ich die Aussagen nicht immer direkt auf dich beziehen würde (außer es wurde direkt auf dich bezogen). Gerade per WhattApp usw. denken viele oft gar nicht darüber nach welche weiteren Aussagen ihre Texte beinhalten.
    An deiner Stelle würde ich versuchen das positive zu sehen. Wenn deine Spieler in der Lage sind mit festen Positionen und Aufgaben alles umzusetzen dann lief in der Ausbildung bisher nicht so viel falsch. Sie haben ja alles gelernt was wichtig war. Gleichzeitig ist das aber auch ein Grund den weg jetzt nicht zu verlassen, warum auch.


    Gruß
    Torsten

    Jo, aber was für zwei? Es genügt EIN Aggressor, können auch beliebig mehr sein...)

    Möglich!


    Bei einem einzelnen Aggressor und X Beteiligten ohne direkten Einfluss spricht man aber dann von Amoklauf. Was hier nicht der Fall zu sein scheint.


    Natürlich kann der Junge ohne Grund das Messer gezogen haben, das wissen wir hier aber nicht und es ist auch in der Schule eher unwahrscheinlich. Und genau wegen diesem Unwissen würde ich immer beide Seiten Betrachten und anhören bevor ich hier ein Urteil auf mögliche Teilwahrheiten abgebe.



    Gruß
    Torsten

    Ich sehe es wie @Ersatzbank und @hoeness2. Weitermachen da du sicher nicht auf einem falschen Weg bist. Allen kannst du es bei 20 Kindern nie Recht machen. wenn die Kinder ins Training kommen hast du aber auch nicht soooo viel falsch gemacht. Gutes oder schlechtes Training können Außenstehende (vor allem Eltern ) generell nur sehr schlecht beurteilen. Wenn das Training für deine Ziele passte war es gut. Der außen stehende betrachtete dein Training ohne zu Wissen was du damit bezweckst.


    Zieh die letzten Wochen bis zur Pause so durch. Anschließend hast wieder ganz neue Voraussetzungen da die Teams neu zusammengewürfelt werden. Dann zahlt sich dein Weg aus.


    Gruß
    Torsten

    Ich stelle mal eine andere Frage:


    Wie würdet ihr handeln wenn der Junge seine Mannschaftskollegen nicht mit einem Messer bedroht sondern die Kinder sich auf dem Bolzplatz oder Freibad in die Haare bekommen hätten. Der eine war dann eben stärker.
    Und ihr kennt nur die hier geschilderten Fakten. Einer der zwei hat zwei andere vermöbelt. Keine Schule, kein sonst etwas.


    Würdet ihr dann nicht auch das Gespräch mit beiden Seiten suchen um euch ein umfassendes Bild zu machen? Das Schläge oder gar Waffen ein NoGo sind streitet hier denke ich keiner ab. Aber zu einem Streit gehören immer zwei! Was hier nun die Hintergründe waren wissen wir nicht, weshalb auch ich der Meinung bin das hier weder eine Antwort in die Eine noch die andere Richtung gegeben werden kann oder sollte.


    Gruß
    Torsten

    Es werden Jungs bewusst auf Positionen gestellt wo sie nie oder selten spielen dürfen, nur um den Eltern zu zeigen, dass der andere Spieler doch besser ist.
    Das hat mit Ausbildung nichts zu tun, da geht es nur um Freunderlwirtschaft.


    Und dennoch erhält er weniger Spielzeit und darf nicht gewisse Positionen spielen als 2 andere Spieler die noch nie eine derartige Auszeichnung erhalten haben.
    Das ist aber nur ein kleiner Puzzlestein.

    Mein Eindruck aus der Ferne ist das du hinter allem eine Verschwörung vermutest. Ist auch nicht böse gemeint.
    Warum muss es denn immer "Freunderlwirtschaft" sein?
    Gerade das Thema mit den Positionen beschäftigt mich seit deinem ersten Text in einem anderen Thread. Da du aber derart viele andere Vorwürfen dort verpackt hast wollte ich darauf gar nicht antworten. Auch wenn ich von den Strukturen in eurem Verein keine Ahnung habe möchte ich mal eine andere Sichtweise einbringen.


    Warum spielt denn dein Sohn nicht die in deinen Augen beste Position - ein paar Gedanken:
    - kann es sein das er in zentraler Position das Spiel zwar an sich reißen kann und entsprechend glänzt, das Spiel in Summe aber sogar zu schnell für die anderen wird und somit die Ausbildung vieler hinten bleibt?
    - kann es sein das dein Sohn seine "Schwächen" z.B. eher in der defensive hat und ihn der Trainer deshalb gezielt öfters in diesem Bereich einsetzt um ihm Entwicklungsmöglichkeiten zu geben? somit wäre gezielte Förderung in deinen Augen zum Nachteil des Sohnes.
    - Kann es sein das der Trainer gezielt andere Spieler in der zentrale Einsetzt um das Spielgeschehen nicht zu sehr auf deinen Sohn zu fokussieren? Bietet deinem Sohn Raum zur Druck-freien Entwicklung und fördert die Spielanteile aller anderen Spieler.


    All das sind nur Überlegungen als Außenstehender ohne die Trainer oder deinen Sohn zu kennen. Ich weiß aber auch das ich selbst in meinem Team mache Spieler nicht in der zentralen Position einsetze obwohl diese das Angriffsspiel deutlich mehr beleben würden als anderen. Allerdings vermeiden die Spieler in meinem Fall dann sehr gerne defensive Zweikämpfe weshalb ich sie lieber gezielt in angriff und eben Abwehr spielen lasse um genau das einzufordern.


    Braucht es im Fussball eine individuelle Unterstützung (durch Eltern, Trainer, oä.) um nicht auf der Strecke zu bleiben?

    Ich sehe es wie @tobn. Natürlich brauchen unsere Kinder Unterstützung. Manche mehr, manche weniger. Ein zu viel an Unterstützung ist aber nachteilig. Warum siehst du nur das schlechte? Da dein Sohn bereits Auszeichnungen gewonnen hat war sein Entwicklung bis heute ja nicht so verkehrt. Andererseits muss er auch lernen Probleme, welche es scheinbar in seinen Augen gar nicht gibt, selbst zu erkenne und zu Beurteilen. Spätessens in den höheren Altersklassen wird es nicht mehr möglich sein das du ihm alle Entscheidungen abnimmst. Warum soll er sich dann heute nicht einfach wohlfühlen. Wenn die Situation für ihn passt musst du doch nicht jedes kleine Fass aufmachen. Wohlbefinden ist für die Entwicklung mindestens genau so wichtig wie die von dir eingeforderte individuelle Förderung.


    Die beste Förderung wird sich nicht auszahlen wenn er sich in der Mannschaft nicht wohlfühlt. Aktuell tut er das scheinbar und der Entwicklungsstand ist auch gut. Wo ist also das Problem?


    Gruß
    Torsten

    "Das letzte Spiel hast du bereits als Stürmer gespielt"

    Davon bin ich abgekommen als ich von einem Spieler den Vorwurf zu hören bekam XY spielt immer in den Spielen Sturm in denen wir viele Tor schießen! Das war auch gar nicht böse gemeint von dem Spieler sonder viel im Training nebenbei. Allerdings zeigte es mir das die Wahrnehmung der Kinder eine andere ist als es in unseren Büchern festgehalten steht.

    Wenn du in der Halbzeit Offensive und Defensive immer (wichtig) tauschst, wird das besser.


    Alle Spieler wissen dann voher schon, dass sie definitiv die Hälfte der Zeit auf ihrer Lieblingsposition spielen

    Genau das war für mich dann die Lösung. Sorgt zwar in den Spielen auch für etwas mehr Unruhe aber jeder weiß das er in diesem Spiel Einsätze in jedem Mannschaftsteil bekommt.



    Wie @SG-Nr8 schon angedeutet hat, mach den Kids klar, dass Verteidiger nicht gleichbedeutend ist mit "ich kann oder darf keine Tore schießen".

    Auch das ist natürlich enorm wichtig. Habe ich in meinen Punkten vergessen. Gerade in der F meinen viele Sie werden als Verteidiger zum hinten stehen verdonnert. Eine Lösung könnte sein das du einen Verteidiger mehr einteilst und den Kindern sagst eine darf immer mit in den Sturm, muss aber danach auch wieder zurück. Die Kinder müssen sich hierbei selbst abwechseln und es darf nicht immer der selbe sein. Das Spielt sich auch sehr schnell ein und die Kinder lernen das ein VT sich auch am Spiel beteiligen kann.


    Gruß
    Torsten

    Generell verstehe ich deinen Ärger und auch deine Gründe dafür.


    Ich stelle mir gerade aber die Frage ob das Thema der Eltern nicht zu schnell zu hoch gehängt wird. Du schreibst ja das es sich um ein paar handelt. Daraus lese ich nicht die Mehrzahl. Rede mit den Kindern und gehe auf deren Bedenken, Fragen und Wünsche ein und lass die Eltern vielleicht sogar erst einmal außen vor.


    "Überzeuge Sie durch dein Handeln!"


    Wie du schreibst hast du deine Argumente und Überlegungen ja schon vorgebracht. Womit willst du also jetzt neue Überzeugung schaffen? Wenn die Kinder dir folgen und du diese auf deine Seite holen kannst werden auch die Eltern (mit etwas Verzug) folgen. Natürlich rede ich hier nicht von einem Selbstläufer, aber wenn die Kinder sehen es funktioniert, wir bekommen weiter alles was wir gewohnt waren, dann werden Sie auch die Eltern überzeugen. Die Kinder lenken am Ende das Gesehen weshalb Süßigkeiten auch immer auf Augenhöhe der Kids im Regal stehen.



    Gruß
    Torsten

    Generell denke ich das in der F-Jugend Auszeiten im Spiel ganz normal sind. Auch ist bei den meisten das Verteidigen nicht so beliebt wie das Tore schießen. Das ist selbst in meine E-Jugend bei manchen noch der Fall.


    Was kannst du tun?:
    - Akzeptieren und den Kindern immer wieder klar machen warum z.B. nach einem Vorsprung doch noch verloren wurde.
    - Deine Rotation erklären und entsprechend anpassen. "Wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen!", "Warum sollten ein paar nur Verteidigen und andere nur angreifen?" => Ich habe daher eingeführt das wir in der Halbzeit Angriff und Abwehr tauschen. Natürlich gibt es "bessere" Systeme z.B. Spielweise eine Position, meine Spieler wissen aber dadurch das sie in jedem Spiel in beiden Mannschaftsteilen eingesetzt werden.
    - Einen ganz resistenten Spieler musste ich auch (nach mehrmaliger Ankündigung) auswechseln weil er sich weigerte zu Verteidigen. Mittlerwile sieht auch er den Dienst an der Mannschaft.
    - Letztes Mittel (das ich ein einziges mal einsetzen musste) ist den Torwart auszuwechseln. "Warum soll er euch immer den A.... retten wenn ihr ihm nicht helfen wollt!?". Das ganze hab ich 3min vor der Halbzeit gemacht. Dann waren sie einer weniger und ohne Torwart. In der Halbzeit wurde dann darüber gesprochen ob es denn Fair sei nur selbst Tore schießen zu wollen oder wir nicht mehrere Aufgaben hätte die man sich teilen und auch tauschen kann. - Wirkte Wunder!


    Generell denke ich aber das zu "nicht verteidigen wollen" meist auch sehr viel Unsicherheit mitspielt. Meine Erfahrung zeigt das es meist die Kinder sind welche in der Abwehr eher weniger Zugriff bekommen. Mit regelmäßigem Training und entsprechender Unterstützung legt sich das aber mit der Zeit. Wenn die Kinder wissen was Sie tun sollen sind sie auch bereit sich einzubringen. Leider trainieren die meisten Väter aber eben lieber "aufs Tor Bolzen" mit den Söhnen als 1gg1 in der defensive. Das wird uns überlassen.


    Gruß
    Torsten

    Die Frage die sich stellt ist doch was macht ein Betreuer/Fan/Elternteil neben dem Tor was auch den Angreifer verunsichert?


    Wenn ich einen Torwart habe der sich seiner Sache nicht sicher ist kann ich ihm Hilfestellung geben. Selbst in der D-Jugend ist hier häufiger zu beobachten das ein Betreuer diese Aufgabe übernimmt. Das hat natürlich nichts mit "an den Pfosten Klopfen" oder ähnlichem zu tun, hier würde ich auch einschreiten. Aber ein Hilfestellung zum Positionsspiel, wann er denn am besten im Tor bleibt usw. ist gängig. Ob dies aber nun vom Trainer an der Mittellinie hinein gerufen wird oder von einem Betreuer an der Grundlinie macht in meinen Augen keinen Unterschied.


    Weshalb sollte ich mich also darüber aufregen? Ob es richtig für den Spieler ist kann jeder selbst beurteilen und aus diesem Grunde hab ich keinen Betreuer am Tor. Aber warum soll ich hier den Platzordner oder ähnliches Einschalten? Dann müsste ich ja auch den Trainer der meiner Meinung nach zu viel kommentiert entfernen.



    BTW:
    Im Großfeld-Bereich (Durchführungsbestimmungen höherer Spielklassen) gibt es sogar eine festgelegte Zone hinter dem Tor in der keine Zuschauer und Fotografen stehen dürfen. In den meisten Fällen ist dies die Breite des 5m Raums und ebenfalls 5m hinter dem Tor soweit ich das bisher gelesen habe. Selbst in den untersten Klassen werden hier bei uns die Zuschauer aus dem Bereich vom SR entfernt. Hat zwar wohl eher Sicherheits-Gründe aber auf die könnte man sich zur Not ja auch berufen.


    Gruß
    Torsten

    Ich habe nämlich auch den Verdacht, dass das Problem nicht die Kinder sind, die auf einmal keinen Spaß mehr haben, sondern die Eltern, die aufgrund des gemeinsamen Trainings nun denken, ihre Kinder würden nicht mehr genug gefordert.

    Das war auch mein erster Gedanke beim lesen deines Textes. Zweite Idee war ob es nicht nur die Kinder (Eltern?) sind welche um ihr TW-Training fürchten. Wenn du beschreibst das ihr das nebenbei macht dann betrifft es ja nur einen kleinen Teil der Kinder, oder?



    Wir haben beim gemeinsamen Training nun ca. 20 Kinder, die wir mit drei Trainern in kleinen Gruppen an verschiedenen Stationen trainieren. Am Ende gibt es immer ein bunt gemischtes Abschlußspiel.

    Mir stellt sich die Frage ob ihr nicht an eurer Organisation noch etwas verändern könnt. Wenn bestimmte Bestandteile des Trainings bisher wichtig waren führt diese auch im gemeinsamen Training fort. 20 Kinder ist auch kein Hexenwerk. Bei drei Trainern kann hier immer eine frei geschaufelt werden um diese Punkte gezielt einzubringen. Sei es nun individuelles Coaching der Kinder, TW-Training oder das Gespräch mit den Kindern und Eltern über die letzten Leistungen.


    Gruß
    Torsten

    Anscheinend bin ich zu blauäugig an die Sache gegangen. Ich dachte, wir spielen jetzt noch zwei Jahre FPL und alle werden sich an die Regeln halten. Klappte ja in der U7 auch erstaunlich gut. Das durch den Liga Betrieb und einer damit verbundenen Tabelle, so viel Feuer rein kommt, hätte ich nicht erwartet. Wie gesagt, ist das spielen nach Wertung inklusive Tabelle zumindest bei uns nicht mit der FPL vereinbar.

    Dabei gebe ich dir uneingeschränkt recht. Wenn FPL dann bitte ohne Ergebnisse. Denn selbst hier erlebt man noch Trainer wie den oben beschriebenen. Bei uns wird ab der E dann mit Tabellen und auch SR gestartet. Das ändert aber nichts an der Verunsicherung der Kinder durch die anderen Einflüsse. Da bleibt noch genügend übrig.


    Warum ein Verband FPL mit Ergebnissen einführt kann ich zugegeben nicht nachvollziehen. Auch wenn in der FPL nirgends Bezug zum Ergebnis hergestellt wird. Vermutlich folgt man der Annahme die Kinder kennen es aus der F, das wird schon klappen. Aber gerade in den Klassen in denen bereits bei den Kindern mit Auf- und vor allen Abstieg gespielt wird kann eine FPL niemals ausreichen um die Trainer im Zaum zu halten.


    Gruß
    Torsten