Beiträge von RedDevil

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    Im SPIELMACHER 05/2022 (BFV Magazin) steht auf Seite 30: "5,9 Prozent der BFV-NLZ-Spieler (untersucht wurden 6.000 Profile) schafften den Sprung in einen Verein der ersten bis vierten Liga, wo hingegen die Quote bei den reinen DFB-Stützpunkt-Absolventen bei 2,5 Prozent liegt." D.h. die doppelte Prozentzahl wird durch die BFV-NLZs im Gegensatz zu den normalen Stützpunkten erreicht - warum versucht man das Modell nicht auch in anderen Teilen Deutschlands?


    Was davon?

    Ich fasse einige Kreise zu Regionen zusammen.

    Berufe die besten Stützpunktspieler aus diesen Kreisen in diese Regionalauswahl und erziele damit bessere Ergebnisse als die Stützpunkte.

    Mit Ergebnis ist gemeint, mehr Spieler aus der Regionalauswahl schaffen es in den "Profibereich", im Vergleich zu den Stützpunktmannschaften.


    Wird wohl seinen Grund haben, warum man die Regionalligen bei dieser Auswertung als Profiligen aufführt.



    Die BFV-Talentförderung | BFV

    Zitat:

    "Spitzen-Amateurvereins bzw. in eine Amateur-Spitzenliga wie die Regionalliga Bayern zu schaffen"

    Wozu braucht man dann eigentlich noch den DFB als Dachverband, wenn dcer nicht mal in der Lage ist, einen allgemein akzeptierten Spielbetrieb zu organisieren?


    2008 war bei uns in der D Jugend 11vs11 auf großem Feld angesagt.

    Als 2011 dort 9vs9 eingeführt wurde, waren es die gleichen Aussagen die jetzt auch gegen die neuen Spielformen bei den kleineren Kinder genutzt wurden.

    Nur sind wir jetzt 11 Jahre weiter.

    Und die Personen die es aussprechen haben sich geändert.


    Die Verbände entscheiden, bzw. die Kreise entscheiden was sie machen. Der DFB kann hier nur Empfehlungen geben.

    Demnach ist der DFB für dich schon jetzt überflüssig.

    Als Tätigkeit ohne Ehrenamt.

    10 Euro pro Stunde.

    1 Trainingseinheit inkl. Vor- und Nachbereiten. 3 Stunden.

    Wochenende immer 4 Stunden.

    Dazu noch die Fahrtkosten, die werden gesondert abgerechnet.


    Als Minijob anmelden.

    Genau anders sehe ich es ja.

    Wenn ich in eurem Kreis den Sprung habe, von der F in die E Jugend. Dann besteht der Sprung bei euch im Kreis aus:

    Ab und an mal Termine zu haben und ein Jahr später habe ich die Situation. Ich muss ich jeden Samstag da sein.

    Das ist für mich ein sehr großer Sprung.


    Und ganz ehrlich ob die Kinder in der F oder G Lust auf Fußball alle 3-4 Wochen haben, entscheiden nicht die Kinder.


    Wer z.B. 14 Kinder in der G Jugend Jg 2015 hat, meldet eine Mannschaft.

    In der Elternschaft werden die 4 Termine vorgestellt und dann melde ich mein Kind für die passenden Termine an.

    Oder eben nur einen Termin, oder keinen Termin.


    Und wo genau ist da der Druck auf die Kinder?

    Zitat von Goodie

    ich sage immer: allen muss klar sein, dass die Anmeldung beim Fußball viele Stunden am Fußballplatz bedeutet und dass bald die Spieltage und Turniere dazu kommen und die Teilnahme erwartet wird. In der aktuellen G1 klappt das gut. Die Minikicker selber spielen noch nicht.

    4 Spieltage pro Halbjahr.

    Termine der Spieltage sind bei fussball.de einsehbar.

    Wie gesagt, bei uns wird das erledigt.

    Spieltag bei Verein A, es sind dann 3-4 Vereine dazu eingeladen.

    Wie sagt man denn ab, wenn man Gastgeber ist? Oder wie läuft das mit den Spieltagen?


    Und was davon ist für Kinder zu früh?

    Alle 3-4 Wochen am Wochenende mehrere Spiele gegen andere Kinder?


    Und aber der E Jugend kommt dann der Sprung zu, jedes Wochenende muss man da sein.

    Der Sprung soll dann keine Probleme bereiten?


    Auch mal interessant zu erfahren wie unterschiedlich es so gehandhabt wird.

    Und was man sich davon verspricht.

    Das halte ich für völlig verfrüht. Bei uns gibt es sog. "Spieltage", eine Art Turnier ohne Wertung, bei denen die anwesenden Mannschaften in einem flugs erstellten Spielplan gegeneinander antreten, jeweils 10 Minuten pro Partie, 5 - 6 Spiele. Ein Vormittag bzw. ein Nachmittag.

    Für wen ist das verfrüht?

    Auch ein "Turnier ohne Wertung" ist ein Spielbetrieb, bei dem man bei Nichtantritt Strafe zahlt.

    Der Spielplan wird bei uns vorgegeben.

    Pflichtspiele gibt es bei uns ab der G Jugend.

    Man meldet die G Jugend zum Spielbetrieb an. Und dafür werden Spielpläne erstellt.


    Spieltrieb mit Spielerpass gibt es bei uns ab der F Jugend.


    Die Termine sind allen bekannt, dementsprechend sollte man bei Erwachsenen schon davon ausgehen, dass die Termine notieren können.

    Mich würde mal interessieren, was ihr euch wünschen würdet, wenn ihr einer Fee begegnet und diese euch sagt, dass ihr 3 Wünsche in Bezug auf Fußball frei hättet. Was würdet ihr nennen?

    Ist nicht nur Fußball


    Meine 3 Wünsche


    1 Wunsch

    Sportunterricht wird unterteilt in

    Leichtathletik

    Turnen

    Ballsport Mannschaft

    Ballsport Einzel

    Schwimmen

    Grundlagen Koordination

    Je Nach Region kommen weitere dazu: Skifahren usw.


    Zu jedem Themenbereich werden in Zusammenarbeit mit Sporthochschulen Unterrichteinheiten erstellt.

    Am Ende wird der Unterricht in Klasse 3 so ablaufen.

    Beispiel Ballsport Mannschaft Fußball:

    Technik der An- und Mitnahme wird vorgestellt

    Über 2 Unterrichtseinheiten a90 Minuten wird sich damit beschäftigt.

    Auch im Verlaufe mit Zeit und Gegnerdruck.

    Bewertet wird aber nur die Ausführung der Technik.


    Der Unterricht findet für alle Kinder eines Jahrgangs gleichzeitig statt.

    Das erleichtert im Verlauf die Einteilung in Fortgeschritten und Förderbedarf etc. oder auch mehrere Gruppen.

    Die Fortgeschritten machen dann im Winter draußen Volleyball und die mit Förderbedarf sind in der Halle mit Handball.

    Dann machen die mit Förderbedarf draußen Leichtathletik, die Fortgeschritten sind beim Schwimmen. etc.

    Es passen wohl nicht alle gleichzeitig in eine Sporthalle.

    Zum Tanzen wird die Mensa genutzt etc.



    Beispiel für Klasse 1:

    Grundlagen Koordination, Bewegung im Rhythmus zu einer Melodie.



    2 Wunsch

    Der DFB zieht 100 Mil. jedes Jahr von den TV Geldern der Bundesliga ein und baut damit Internatsschulen des Sports in Zusammenarbeit mit den anderen Sportarten und Sporthochschulen.

    Jeder gibt seinen Anteil zusätzlich dazu(Geld von Handball, Basketball, Kommunen, Bundesland etc., Expertise von Sportlehrern und Sporthochschulen, etc.)

    Dort wird an allen Sportarten geforscht und weitere Unterrichteinheiten werden erstellt, bzw. verbessert.


    An diesen Schulen werden nur Kinder aufgenommen, die ökonomisch benachteiligt aufwachsen. Aber ein sportliches Talent gezeigt haben.

    Die Kinder verbringen Montag - Freitag in der Schule.

    Ab der 5 Klasse übernachten sie auch unter der Woche in der Schule, es sei denn die Probleme sind zu groß, dann können sie auch daheim übernachten.

    Erste Standorte der Schulen sind in der Nähe der sozialen Brennpunkte im Land.

    Berlin, Ruhrgebiet etc. das Einzugsgebiet für jedes Kind sind die Anfahrtswege und müssen mit ÖPNV innerhalb von 1 Stunde erreichbar sein.

    Oder die Schule bietet den Transport. Dann wäre das Einzugsgebiet ca. 100km.



    3 Wunsch


    Schulunterricht neu denken.

    Für 45Minuten Unterricht im sitzen werden 15 Minuten Bewegung in unterschiedlichen Formen gegeben.

    6 Schulstunden a45 Minuten machen dann 1 1/2 Stunden Bewegung erforderlich. Das sind aber nicht die Pausen.

    Das kann ein Spaziergang sein.

    Tanzen auf dem Schulhof etc.

    Das mag so sein.


    Dennoch gibt mehr übergewichtige Kinder in Deutschland.

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Kinder und Jugendliche täglich mindestens 60 Minuten körperliche Aktivität bei moderaten bis hohen Intensitäten.

    Das schaffen anscheinend nicht mal 80 Prozent der deutschen Kinder und das war vor der Pandemie.

    Ich denke aber, dass man ganz unten anfangen muss, den Sport zu professionalisieren oder sagen wir mal zu verbessern. Im Grunde ab der G Jugend. Nicht in dem Sinne, dass da schon mit Geld um sich geworfen wird aber in dem Sinne, dass dort professioneller mit mehr Wissen trainiert wird.

    Das ist aber dann aktuell nicht Aufgabe der NLZs. Diese (dürfen) erst Mannschaften ab U11 führen.
    Da kommt es dann auf die Heimatvereine an, nur trainieren da in der G-Jugend oft nur Papa-Trainer, weil sich niemand dafür findet.

    Ergänzend kommt hinzu, dass viele Leistungsvereine dann zusätzliche Förder-Trainings und Fußball-Camps anbieten, um den Kids wenigstens ab und zu mal lizensierte Trainer vorzuhalten


    Die NLZ haben ganz andere Probleme.

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    Wenn NLZ noch früher anfangen, wird es sicher nicht besser.

    Nachwuchsfußball: Die Ware Kind | tagesschau.de

    Also kann man wohl sagen (ich kenne mich im Leistungsfußball Großfeld nicht wirklich gut aus), dass schon ab einem gewissen Niveau ordentlich Geld in die Hand genommen wird. Ist ja grundsätzlich nicht schlecht.


    Ich denke aber, dass man ganz unten anfangen muss, den Sport zu professionalisieren oder sagen wir mal zu verbessern. Im Grunde ab der G Jugend. Nicht in dem Sinne, dass da schon mit Geld um sich geworfen wird aber in dem Sinne, dass dort professioneller mit mehr Wissen trainiert wird.


    Was ist denn genau mit professionalisieren gemeint? Insbesondere wenn es um Kindergarten Kinder geht.


    Ich würde eher sagen, in den Schulen und Kindergärten müssen deutlich mehr Bewegungserfahrungen für die Kinder angeboten werden.

    Ich würde das aber nicht professionalisieren nennen.

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