Beiträge von RedDevil

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    Und weiter...



    Wo gab es denn diese Diskussion über Verbesserungen?
    Jeder entscheidet es für sich.
    der Einpeitscher, der Schreihals, der Athletiktrainer, etc. jeder von ihnen kann sich darauf berufen das alte System verbessert zu haben.
    Da die Kriterien dieser "Verbesserungen" im Kinderfussball nicht so leicht zu ermitteln sind. Oder ?
    Welche nehmen wir denn:
    Tabellenstand?
    Fussballerische Entwicklung? (Korrekte Ausführung der Basistechniken)
    Dropout Quote?
    etc.


    Solange es diese Kriterien nicht gibt, wie oder wer will eine Verbesserung bewerten können?
    Bis dahin bleiben nur die Allgemeinen wissenschaftlichen Ansätze für die Leistungsfähigkeit von Kindern.
    Und die sind meiner Meinung nach mit dem DFB-Konzept recht gut erfasst worden.


    Und das Konzept beschreibt eben auch wie das Wissen vermittelt werden soll.
    Im Bereich F-Jugend: Spielerisches Erlernen der Basistechniken


    Mit Übungsform an Übungsform wird es nur für den Lehrenden leichter es zu vermitteln, aber dadurch wird es nicht richtiger.
    Spaß bleibt dabei auf der Strecke.
    Da muss man nur mal zuhören, wie oft Kinder lachen, wenn eine reine Übungsform durchgeführt wird.
    Oder Alternativ eine Spielform angeboten wird. Mehr Spaß habe ich und auch Kinder in der Spielform.



    Das Einführen von G8 und die teilweise Abschaffung zeigt: Es ist nicht schwierig mit Kindern einfach mal was auszuprobieren.
    Die Rechnung für dummes Verhalten gegenüber Kindern kommt dann eben später, aber sie kommt.



    Es kann und darf gerade bei der Fürsorgepflicht gegenüber den Kindern keine einheitliche Meinung geben,
    weil sonst keine effektive Kontrolle und Weiterentwicklung möglich wäre.
    So dürfen sich jedoch nicht gegenseitig blockieren,
    denn dann ginge es lediglich darum, wer Recht hat. Gute Ideen werden erst gar nicht geprüft!


    Eltern sind schon seltsame Wesen.
    Denn sie akzeptieren ein Verhalten von Erwachsenen gegenüber Kindern in einem Verein anders als in der Schule.
    Im Verein können die Trainer die Kinder anschreien, willkürlich bestrafen, viel zu schweres von ihnen verlangen etc.
    Passiert dieses aber in der Schule, dann sind die gleichen Eltern die auf dem Fußballplatz noch ruhig daneben standen als ihr Kind niedergemacht wurde, auf einmal hoch aktiv und geben sich richtig Mühe um dem Kind beizustehen.
    Das ist doch Wahnisnn. Es ist sogar so, wie du selbst geschrieben hast, auf einmal müssen Kinder zu Siegermonstern werden.
    Eltern sollten/müssen hier eine große Rolle spielen, wenn sie verstanden haben worauf es im Kinderfussball ankommt.


    Und Gute Ideen müssen eben auch einer Bewertung unterzogen werden.
    Ein Bewertungskriterium: Altersgerecht.


    Aber eines Tages treffen dann Trainer auf Eltern, die das Konzept vom DFB kennen und auch gut finden. Und dann sollte die Argumentation vom Trainer schon sehr gut sein um zu erklären warum es sich nicht dran hält.
    Und dann sind es nicht die bösen Eltern die nerven !!!!!



    Es gibt eine Einrichtung die die Kinder ähnlich lange in der Hand hat wie die Vereine und das ist die Schule.
    In Klasse 1 ist es schön wenn du schon gewisse Fähigkeiten hast. (Lesen, Schreiben, Rechnen)
    Aber zuvor im Kindergarten wurden diese Fähigkeiten der Kinder gar nicht gezielt gefördert.
    Müssen wir jetzt der Invidiualität stärkeren Raum lassen?


    In Klasse 1 fangen ja alle bei 0 an. Und alle machen die gleichen Übungen.
    So haben wir alle auf die gleiche Art und Weise das Schreiben gelernt und trotzdem ist jede Handschrift ein Unikat.
    Die Parallelen zur Technik des Passspiels drängen sich mir da auf....


    Wie schon gesagt, beim Fussball werden Dinge akzeptiert, die in der Schule keiner akzeptiert.

    Ich konnte leider nicht früher antworten :)



    Naja, ist es der DFB oder die Verbände die da sehr früh eine Beurteilung durchführen?
    Die Verbände sind unterschiedlich aufgestellt und der DFB ist nochmal was anderes.
    Nicht immer wenn Lehrgänge angeboten werden steckt der DFB dahinter.



    Hierbei sehe ich Widersprüche in der theretischen spezifischen Altersbeschreibung
    und der praktischen altersunabhängigen Beschreibung nach Leistungskriterien.
    Denn in Letztere wird vergessen, dass es sich um einen Nachwuchsbereich handelt,
    der einen Entwicklungsprozeß unterliegt. Vielmehr gewinnt der Betrachter den Eindruck einer Entgültigkeit.


    Das Konzept des DFB ist an der Stelle eigentlich recht konkret für jede Altersstufe.
    Die Bewertung von Leistung ist für was für den Jugendbereich.



    Was aber an der Stelle wichtig wird, jedes Bundesland legt es selbst fest.


    Im Fussball haben wir aber durch den DFB aber ganz andere Möglichkeiten.
    Vom DFB gibt es ein Konzept für ALLE Kinder, in jeder Alterstufe.
    Also genau das, was wir für die Schulbildung gerne beide hätten, gibt es für den Fussball bereits.
    Und dann ist es im Fussball nicht nur nach Bundesland unterschiedlich, nicht nur nach Verein ....die Unterschiede kommen durch die Trainer.
    Man stelle sich vor unser Bildungssystem würde so Arbeiten....




    Das Problem was ich da sehe, wie sollen die Kinder das bewerten?
    Wenn sie nie einen Vergleich hatten, bzw. der Trainer immer der gleiche war, der es immer wieder gleich gemacht hat.


    Kinder können an so wenigem Spaß haben.
    Für Erwachsene sind es nur Fugen zwischen Fliesen, Kinder können daraus ein Spiel machen. Mehr brauchen sie nicht.
    Kinder haben schon Spaß wenn sie mit ihren Freunden etwas unternehmen dürfen/können.
    Und so kann sogar die langweiligste Übungsform für die Kinder spannend sein....aber eben nicht altersgerecht



    Spaß und Leistung schließen sich ja nicht aus. Spaß und Wettbewerb finde ich aber besser formuliert.


    Für mich, systematische und altersgerechte Ausbildung.
    Eine Übungsform nach der anderen Übungsform im Bereich F und G ist zwar systematisch, aber nicht altersgerecht.

    Ok, ok. Ich hätte es eigentlich wissen sollen. Schon wieder den Fettnapf getroffen. Wo man lediglich die Worte hat, werden sie so verstanden, wie sie auf dem Papier stehen. An meinem Wording in diesem Forum muss ich definitiv noch arbeiten...


    Sehr guter Vorsatz.



    Der Fußball ist bei einigen Kindern der einzige Platz, wo sie Disziplin (mit Konsequenzen) und Struktur begegnen.


    Der war knapp am Fettnapf vorbei. :)

    Video 1 , für mich nicht in einer F Jugend und auch zu viele Korrekturen.


    Videos 2 und 3 gefallen mir sehr gut.


    Video 4, auch schön, Kontake für jeden, aber wieder Korrekturen.
    Haben sie denn verstanden warum es besser ist das Spiel breit zumachen?
    Oder folgen sie den Anweisungen und es klappt, also weiß der Trainer immer die Lösung......



    Und zum Thema Spaß: Am meisten Spaß hatten die Kinder nicht beim Fussball.... Zumindest wenn ich die Lautstärke als Indiz nehme.

    Bin wieder da..
    :)




    Für mich eine überragende Übung, die unheimlich viele Elemente einbezieht und den Kindern sehr viel Spaß bereitet hat.




    Hier nochmal ein Minispiel aus März/April, das wir dann mit Bällen erweitert haben und immer mal wieder einstreuen


    Bitte Zodiak, sie dir mal beide Videos an und sag mir wo die Kinder mehr Spaß hatten.
    Video 2, da war mehr Stimmung......Nur meine Sicht.


    Ich wage mal einen Schlichtungsversuch?


    Das ist nicht notwendig.



    Als falsch sehe ich sie jedoch an, wenn sie mit DFB-Dogmen, die bereits in die Jahre gekommen sind,


    Die letzte Aktualisierung ist keine 10 Jahre alt.




    unumstößlichen Gesetze für den Kinderfussball gibt.


    In der Arbeit mit Kindern gab/gibt es/und wird es sie immer geben.
    Pädagogiker, Erzieher und Lehrer sie haben dafür extra Berufe gelernt bzw. studiert.
    Und das ist eine Gesellschaftsdiskussion. Wie wollen wir Wissen/Können vermitteln an Kinder einer jeweiligen Altersstufe.
    In Asien passiert das anders als in Deutschland. (Pisa-Studien)




    Die Angst, Kinder könnten zum Experimentierfeld von überehrgeizigen Trainern werden, ist berechtigt.
    Aber dann muß man sich zunächst einmal darüber unterhalten, was denn einen überehrgeizigen Trainer ausmacht?
    Björn hat ihn beschrieben als einen Menschen, der nicht weiß, was er (seinen Kindern) antut!



    Übungsform nach Übungsform um die Techniken einzuüben mit Kindern die im Kindergarten sind oder 1 Schulklasse, ist für mich über ehrgeizig.
    In diesem Fall ist nicht die Tabelle mein Problem, sondern der Ansatz die Techniken sehr schnell reinzukriegen.
    Schulen in Asien arbeiten so und erzielen damit sehr gute Ergebnisse:


    "Sie rechnen schneller, sie lösen anspruchsvolle Matheaufgaben mit links: Schüler aus Korea, Singapur und Hongkong haben voraussichtlich auch im neuen Pisa-Test die Nase vorn. Didaktiker kennen die Gründe für den Erfolg - kopieren wollen sie die asiatischen Lernkonzepte trotzdem nicht. "
    http://www.spiegel.de/schulspi…er-schueler-a-935718.html


    Was möglich ist:
    "Die amerikanische Juraprofessorin Amy Chua über das Drillen ihrer Töchter, den strengen chinesischen Erziehungsstil und das Verbrennen von Kuscheltieren als Lernanreiz"
    http://www.spiegel.de/spiegel/a-741314.html




    ich denke aber das wir Leute wie Björn oder auch Sir Alex brauchen, um DFB-Dogmen zu hinterfragen,


    Also gut, wer hat die Erfahrung wie Kinder sich entwickeln und hat dementsprechend einen Jahrgang von den Minis hin zur A-Jugend ausgebildet?
    Das ist für mich eben eine Grundsatzdiskussion.
    Die Ergebnisse einer Ausbildung im Kinderfussball wird man eben nicht in 3-6 Jahren beurteilen können.
    Das Gesamturteil kommt in 12 Jahren wenn mit Jugendfußball Schluss ist.




    Denn es ist weitaus schwieriger, bereits unzulängliche oder gar falsche Abläufe zu automatisieren oder auch zu spät nicht Trainiertes nachzuholen, als wenn man sich beim ersten Mal ein wenig mehr Mühe gibt, es gleich gut zu machen.



    Da ist für mich der Ansatz zu sehen, es muss funktionieren. Es wurde auch von harter Arbeit gesprochen
    Machen wir das so in der Schule?
    Es muss funktionieren. Die Kinder haben zu funktionieren. Grammatik, Rechtschreibung, Schreibweise alles ab dem ersten Tag Schule?
    Mit Sicherheit nicht. Alles Alters gerecht verpackt. Zur richtigen Zeit das Richtige lernen. Auch beim Fußball.





    Dennoch finde ich die Meinungen der anderen beiden Kollegen wichtig, weil hierbei deutlich gemacht wird, ob die Masse der Kinder in diesem Alter mit "normalen" Trainern vermutlich kaum Erfolgserlebnisse haben wird.


    Jetzt wird es sehr spannend.
    Was sind Erfolgserlebnisse in dem jeweiligen Alter?




    Fazit: Ich werde nicht mit euch einer Meinung sein. :)


    1. Das darfst du gerne sein. Ich bin totaler Gegner von Einheitsbrei und vorgeschriebenen Lehrplänen.


    Auch in der Schule gibt es einen Lehrplan.
    Die Inhalte für jede Klasse sind vorgegeben. Zur richtigen Zeit das Richtige lernen. Und eben kein Einheitsbrei.
    Es geht nicht darum was man machen kann mit den Kindern, sondern was man machen soll. Wenn es nur danach ginge was man machen kann, können die auch aufs Laufband.
    Pädagogik Methodik und Erziehung hat jeweils seine Berechtigung.




    Und da sind wir beim Stichwort - ich biete den Jungs das was sie für ihre Entwicklung benötigen.


    Was du meinst was sie benötigen. Und das ist ein Unterschied.
    F-Jugend = Spielerisches Erlernen der Basistechniken. Spielerisch war da nicht viel zu sehen.
    Den Ansatz den ich im Video sehe: Über Übungsform die Techniken einüben.
    Mir gefällt der Ansatz über Übungsformen die Techniken einzuüben überhaupt nicht in dem Alter.
    Für mich E-Jugend.




    Es geht nicht um gewinnen oder verlieren, sondern um Ausbildung -


    Da gehe ich voll mit, nur über das WIE WANN WAS kommen wir zwei nicht zusammen.
    Der Ansatz der Grundschule, der Weiterführende Schule, Berufsschule, Uni, etc. alle unterschiedlich aufgestellt, angepasst an das Alter der Lernenden.




    die Jungs mussten das erste Jahr (da sie jetzt 2 Jahre im Spielbetrieb sind) vor jedem Pass im Spiel 1vs1 gehen, damit sie diese Situationen lernen.


    Da gehe ich wieder nicht mit.
    Eine solche Vorgabe für G-Junioren finde ich nicht gut.
    Wenn er die Lücke doch sieht, wieso sollte er nicht spielen dürfen.


    Wenn 2vs1 spielen, kann der Spieler die Entscheidung selber treffen.
    Die Entwicklung meiner Erfahrung nach:
    G Junioren werden es allein versuchen.
    F Junioren ist es geteilt, mache sehen dann schon den Pass.
    E Junioren sie sehen den Pass und wägen auch schon ab. Wie stark ist mein Gegner.


    Es sei denn ihnen wurde ein Verhalten anerzogen.




    Dir scheint dann das besser zu gefallen, wenn der Gegner vom Torwart den langen Ball schlägt und mit 2 großen schnellen hinterherrennt.


    Es scheint dir zu gefallen, wenn jedes Kind eine feste Position hat. Jedes Kind schon früh darauf vorzubereiten was es später auf der Position können soll.^.^


    Ich bin ein totaler Gegner dieses Trainings.
    1. Fussballentwicklungsplan des DFB wird ignoriert. Ausbildungsplan des DFB ignoriert. DFB Elitekonzept ignoriert.
    Das ist an sich nicht schlimm, leider gibt es aber Mannschaften da draußen, die sich dran halten wollen und die werden gegen solche Gegner keine Chance haben.


    2. Für mich deswegen auch nicht überdurchschnittlich talentiert die Truppe, sondern bereits sehr jung fussballspezifisch ausgebildet, was der DFB als Fehler unserer
    Fussball-Ausbildung empfand. Und deshalb die Dokumente unter Punkt 1 erstellte.


    3. 3 mal die Woche 90 Minuten Training. In dem Alter bedeutet das, mehr Fußballtraining als Matheunterricht.

    Hast Du dafür einen Beleg? meines Wissens sind die Kinder auch beim Probetraining über die Versicherung geschützt, das umfasst nicht nur zahlende Mitglieder. Ist hier im Thread aber off topic, daher würde ich die Diskussion lieber in einem anderen Thread führen.


    Grüße
    Oliver


    Der Link:http://www.velberter-sg.de/sta…mich_verhalten_112009.pdf


    Eine Sportlerin in der Übungs-gruppe hat ei-nen Unfall - Wie ist der Versi-cherungsschutz geregelt?
    Ganz wichtig ist, dass die Sportlerin Vereins-mitglied ist und der Unfall bei einer offiziellen Vereinsveranstaltung passiert ist. Dann be-
    steht Regel-Versicherungsschutz über die Un-fallversicherung der Sporthilfe e.V. Der Unfall wird dem Vereinsvorstand gemeldet und die-
    ser stellt sicher, dass ein Formblatt zur Scha-densmeldung ausgefüllt und dem Versiche-
    rungsbüro der Sporthilfe umgehend zuge-schickt wird.
    Im Übrigen kann dieser Unfallversicherungs-schutz auch von den ÜL/JL und Betreuer in Anspruch genommen werden. Zusätzlich soll-
    te dieser Personenkreis aber immer auch eine Unfallmeldung an die Berufsgenossenschaft (VBG) abgeben (vgl. 38).
    Nichtmitglieder, die an Übungsstunden teil-nehmen, sollten auf den fehlenden Versiche-rungsschutz hingewiesen werden. Der Verein
    hat allerdings die Möglichkeit, freiwillig eine Zusatzversicherung für Nichtmitglieder abzu-schließen.


    Klar ist, das nicht jeder zum Trainer geeignet ist, hier muss ein Verein viel Fingespitzen Gefühl an den Tag legen.


    Klar. Aber ein Trainer ist meist Erwachsen. Legen die Trainer denn Fingerspitzen Gefühl an den Tag?




    Aber alles und immer auf die Trainer abzuwälzen und noch mehr professionalität zu fordern halte ich für Kontra Produktiv.


    Fairplay nimmt den Trainern was ab und gibt es den Kindern.....Professionalität bitte nicht mit anständigem Benehmen verwechseln.
    Bei einem Erwachsenen erwarte ich einfach, dass er sich selbst im Griff hat. Und weiß, dass es um den Spaß der Kinder geht.




    Jeder Mensch ist anders aber auch und gerade temrpamentvolle Trainer/Menschen können tolle Kindertrainer/Vorbilder sein.


    Diese Aussage verstört mich auf so vielen Ebenen...."auch und gerade temrpamentvolle"....
    Fairplay soll den Kindern das Spiel geben. Nur darum geht es.


    http://www.derwesten.de/staedt…gebrochen-id10460359.html
    http://www.reviersport.de/3202…ern-benehmen-daneben.html
    http://www.stuttgarter-nachric…d8-9399-9a34113abea8.html


    ICH HABE NOCH NIE GELESEN, DAS EIN SPIEL WEGEN DEN KINDER ABGEBROCHEN WURDE!!!!!!! Aber genau wegen denen sind alle am Platz.
    Ein Jürgen Klopp hat im Kinderfussball nichts zu suchen.




    Ich erlebe es oftmal, das durch Eltern Eskalation entsteht, viel öfter als durch Trainer!


    Öfter als durch den Trainer??? Durch den Trainer DARF DAS NICHT PASSIEREN.




    Ich werde mir aber keinen Maulkorb verpassen lassen und nur doof rumstehen, ist nicht mein naturell aber meine "Truppe" + "Eltern" geben mir meist sehr positives Feedback.


    Im positivsten Sinne:
    Du erkennst wann du mit den Kindern wie umgehen musst.
    Sie sehen dich als Trainer/Freund/Spielkamerad.
    Du wirkst motivierend auf alle Kinder ein und sie kommen deswegen gerne.


    Im schlimmsten Fall:
    Beim Spiel ist die Pulsader immer geschwollen.
    Andere werden niedergemacht.
    Kinder werden nicht mehr eingesetzt weil die Eltern aufgemuckt haben.
    etc.




    Was es nicht alles für Fälle gibt :
    Wenn Trainer quer schießen oder was würdet ihr tun



    Spielen D Junioren nicht mit laufendem Wechsel? Wer ausgewechselt wurde, darf auch wieder eingewechselt werden.
    Wo wäre dann das Problem?

    @TW-Trainer


    2. Es gibt zu wenig Leistungsindikatoren die den Eltern mitgeteilt werden um zu erkennen ob ihr Kind für diesen Sport geeignet ist.
    Fussball wird immer athletischer und dennoch stehen Jungs in den Mannschaften die augenscheinliche Defizite haben.
    Verbände sollten hier mehr forschen.
    Z.B. welche Startzeit, Reaktionszeit ein Junge mit Jahrgang 200x und einem Sprint über 10m als Mindestmaß haben sollte.


    Weil es diese nicht gibt. Auch Experten liegen daneben.
    Reus beim BVB in der B-Jugend.
    T.Müller wurde in den Junioren DFB-Teams nie wirklich eingesetzt.
    Jonas Hector und Miro Klose die nie in einem NLZ waren...etc.


    Wenn es nicht mal in dem Alter klappt, wie soll es dann bei Kindern klappen?


    Das hat jedoch alles nichts mit meiner Eingangsfrage zu tun, welche Übungen mein Junge machen könnte um
    - im Tempo
    - stabiler über dem Ball zu stehen
    - eine bessere Ballkontrolle zu haben
    - und oder aus dem Tempo und den entstehenden Fliehkräften die richtige Entscheidung (Schuss, Abspiel, Dribbling) zu finden.


    Alles wurde von open-minded:
    Grundsätzlich ist es ja so, dass die Schwierigkeit, Technik sauber anzuwenden proportional mit der Geschwindigkeit steigt.
    Und bei 2007ern ist die Technik halt naturgegeben noch nicht perfekt.
    Es gilt also die Technik im Laufe der Zeit zu verfeinern und somit werden ihm auch bei höheren Geschwindigkeiten weniger Fehler passieren.


    und Skriwer:
    Das beste was dein Junge machen kann, neben dem Training, ist Fußball zu Spielen und zwar auf verschiedensten Untergründen. Wenn dein Sohn außerhalb des Trainings viel mit Freunden kickt wird die beschriebene Situation wahrscheinlich immer weniger auftreten. Ich kann nur mutmaßen aber es hört sich nicht so an als wäre das "Problem" technischer Natur.
    .....Dein Sohn wird selber zu Lösungen oder Verhinderungen solcher Situationen kommen wenn er viel Spielt.


    beantwortet.
    Altersgemäße Antworten für F-Junioren.
    Entweder kleine Spiele, Der Lehrer ist das Spiel.
    Oder die Technik erst mal langsam üben.


    Ich habe keine Ahnung wie die Ziele der F-Junioren aussehen.....das ist auch nicht das Thema.


    Naja....für ein Urteil über die Arbeit der Trainer reicht es:



    Von Trainerseite sehe ich, dass sie in den Spielen auf seine Vorzüge setzen und ihn extrem fördern.
    Im Training sehe ich, dass sie mit 14 Jungs arbeiten und hier extrem wenig an den Stärken/Schwächen der einzelnen Jungs arbeiten.


    Zitate aus dem DFB-Ausbildungskonzept.


    Ein Ziel der Altersstufe der F-Junioren:
    Durch „Vormachen – Nachmachen” das Lernen fördern!


    Ein Ziel der Altersstufe der E-Junioren:
    Auf genaue Abläufe achten, wenn nötig korrigieren!


    Ein Ziel der Altersstufe der D-Junioren:
    Alle Basistechniken schrittweise und im Detail verbessern!


    Ein Ziel der Altersstufe der C-Junioren:
    Individuell fördern: Stärken stärken, Schwächen schwächen!


    Meine Fragen ging ja an die Trainer der Jungs. Wie genau sich die Trainer daran halten.....entscheiden ja die Trainer.
    Aber der DFB hat sich seine Gedanken gemacht. Eventuell wissen die Trainer es ja besser.....



    Generell überlasse ich den Trainern alles was mit Training zu tun hat. Wenn ich aber sehe, dass mein Junge im Garten sich selbst die Hütchen nimmt,
    dann versuch ich etwas bei ihm zu sein und ihn bei der Ausübung seiner Übung zu motivieren/korrigieren.


    motivieren/korrigieren...eventuell stimulieren?


    Beispiel:


    Er ist mit vollem Tempo zum Ball und dann den Hügel hinunter.
    10 x gelaufen, 10x gefallen....aber eine Menge Spass.


    Fragen an den Jungen:
    Warum bist du denn gefallen?
    Hast du eine Idee, wie du nicht mehr fällst?


    Oder durch den Aufbau der Übung das Verhalten deines Jungen lenken, was aber schon passiert ist.


    Ähnliches Thema hatten wir in der Vorsaison als er bei fast jedem Schuss den er mit Tempo gemacht hat umgefallen ist.
    Wir haben dann an seiner Motorik gearbeitet und seinen Schwerpunkt verlagert.


    Erstmal macht dein Junge anscheinend viel richtig und ist Top motiviert. Nächste Saison Jahr geht es in die E Junioren, dann verschieben sich die Schwerpunkte automatisch gegenüber diesem Jahr. Aber Hauptsache er hat Spaß und bleibt beim Fußball.


    Generell ist es das Ziel der Jungs so gut es geht den Mitspieler einzusetzen.
    Leider gibt es aber zu viele Bewegungstalente, die lieber mit dem Gegenspieler mitlaufen als sich in die Räume zu stellen.
    Das führt dann eben zu diesen 1:1 Situationen in die mein Junge geht um das Muster irgendwie aufzubrechen.
    lg


    Mit 9 Jahren spielen die also alle um den Mitspieler einzusetzen?
    Mit 9 Jahren sollen die Passwege vom Gegner zugestellt werden und freie Räume erkannt werden für eigene zuspiele?


    Die Ziele von F-Junioren sind laut DFB etwas anders.


    Dagegen spricht, dass die Kinder Tore schießen wollen, und das ist bei den Jugendtoren leichter!


    Vor allem wenn es zu einen Spiel wird, wer kann aus der Entfernung am besten aufs Tor kloppen.....Kleinere Tore finde ich super.

    Hallo Nottrainer.
    Das ist ein deutsches Forum, da geht jeder vom schlimmsten Fall aus :)



    Und damit kommen wir zu meinem Problem: Wir wollen zu den wöchentlichen Spielen nicht wie es bisher üblich war, immer alle Spieler mitnehmen. Schon damit jeder mitgereiste Spieler auch seine Spielminuten bekommt.


    Auf den ersten Blick, nicht schlecht.
    In dieser Saison trainiere ich eine E mit 14 Kindern und lasse mit 10 Spielern spielen.
    Es kam erst 3 mal vor, dass ich Kindern absagen musste. Ich würde dies es also nicht vor der Saison so mitteilen.
    Unnötige Probleme.....


    Aber zu den 12 Pflichtspielen, habe ich auch pro Halbserie 2-3 Spiele mit den Nachbarvereinen vereinbart.
    Da dann nicht alle da waren, haben wir dann auch mal 4vs4 oder 5vs5 spielen lassen.
    Die anderen Vereine haben ja die gleichen Probleme.



    Auswahl nach Trainungsbeteiligung und -leistung, Verhalten der Kinder (disziplinarische Probleme waren immer wieder mal an der Tagesordnung) und natürlich bisherige Einsatzzeiten.


    Trainungsbeteiligung, liegt meist auch an den Eltern.
    Trainungsleistung, naja es sind Kinder... Blümchenpflücker gehören dazu
    Verhalten der Kinder, ein Gespräch mit den Eltern ohne Kind.
    Keine Einsicht bei den Eltern, dann müssen sie sich entscheiden:
    Entweder Mama oder Papa immer beim Training, oder Kind bleibt auch weg.
    Einmal habe ich das mitgemacht und an der Stelle auf Eltern gehört "Wir erziehen unser Kind wie wir es für richtig halten", nie wieder.
    Denn es stimmt, aber in einer Mannschaft ist kein Spieler der King und schlechtes Veralten anderen gegenüber hat Konsequenzen.
    Beim Training sind 14 Kinder, die alle ein Recht auf Aufmerksamkeit haben. Deswegen sind Mama oder Papa da die kümmern sich dann sofort um ihr Kind wenn es mal wieder über die Stränge schlägt.
    Die dürfen es dann mal Live miterleben.




    Nun ist man aber auch etwas egoistisch, was das eigene Kind anbelangt. Sprich wenn der Trainervater schon den Job übernimmt, dann soll das Kind auch was davon haben.
    Sprich es soll spielen und sich entwickeln. Aktuell planen wir, dass wir unsere Kinder immer mitnehmen und auch einsetzen. Die übrigen 9 Plätze werden halte nach dem obigen Prinzip vergeben...


    Was wenn das Trainerkind sich nicht benimmt?
    Du bist nicht beim Training und dein Kollege macht das Training und dein Sohn benimmt sich nicht. Oder du bist da und er benimmt sich nicht.

    Breitensportverein, Verein ohne Konzept.


    Jeder Trainer macht was er will. Mannschaftseinteilung wird von den Trainern gemacht die da sind.
    Trainer im Kinderfußball sind meistens Väter die Ahnung von Fußball haben.
    Und die deshalb auch keinen Trainerschein benötigen, obwohl der Verein ihn bezahlen würde.
    Ein Konzept vom Verein erstellen zu lassen, wurde den Trainern vorgeschlagen und wurde abgelehnt.
    Führungsetage vom Verein besteht aus solchen Trainern.
    Die haben den Verein im Griff.


    Keine klare Linie, wer über was entscheiden darf, daher:
    Entscheidungen werden in der Vereinskneipe getroffen und dann allen anderen Mitgeteilt.


    Nachbarvereine die organisatorisch gut aufgestellt sind, werden eifersüchtig beäugt.
    "Wie schaffen die das?"