Sehr interessantes Thema. Buch ist bestellt. Werde meinen Senf dazugeben, wenn ich es gelesen habe.
Beiträge von Strznievski
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Ich hatte damals, als ich eine U12 trainierte tatsächlich eine ähnliche Situation. Wir und unser Gegner hatten bis zu diesem Spiel alle Spiele der Hinrunde gewonnen. Es war also das Aufeinandertreffen der ersten zwei in der Tabelle und sowas wie eine kleine Vorentscheidung um die Meisterschaft. Wir spielten auswärts bei unserem Konkurenten und es stand kurz vor Schluss unentschieden. Wenn ich mich richtig erinnere, sogar 1:1 wie in deinem Beispiel.
Unterschied zu deinem Beispiel war, dass mir die Eltern meines "Bewegungslegasthenikers" versichert haben, dass es überhaupt kein Problem sei, wenn ihr Zögling nicht spielt. Schließlich ging es ja um die "Meisterschaft". Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass besagter Spieler (wirklich unglaublich schwach, aber eifriger Trainierer) eigentlich immer nur Alibi-Einsätze von ein paar Minuten hatte und diese Minuten jedes mal alles in die Waagschale warf was er zu bieten hatte.
An diesem einen Tag (das war das einzige Mal in meiner Trainerkarriere in der ich einen Spieler der ein Trikot trug nicht eingewechselt habe) hat er nicht gespielt. Er war (und ist nach wie vor) ein unheimlich netter und vernünftiger Kerl, dem ich damals die Situation ehrlich erklärt habe. Ich hatte auch das Gefühl, dass er es Verstand (er war eigentlich einer der wenigen, die ihre eigene Leistung realistisch einschätzen konnten). Nach vielen Gesprächen, auch Jahre danach, hat er mir versichert, dass er mir nicht böse ist und nie böse war. Für ihn stand das Wohl der Mannschaft immer im Vordergrund auch wenn dass bedeutet hat, einmal nicht zu spielen. Während ich diese Zeilen schreibe läuft mir eine Gänsehaut über meine Arme in anbetracht des tollen Charakters dieses Jungen.
Das Spiel endete 1:1. In der Rückrunde haben wieder sowohl wir, als auch der Gegner alle Spiele gewonnen, so dass es zu einem Finalspiel auf unserem Platz kam. Dieses Spiel war das beste Spiel das mein damaliges Team je gespielt hat. War haben gegen einen gleichwertigen (oder leicht überlegenen) Gegner 6:1, 7:1, oder 7:2 (genau kann ich mich nicht mehr erinnern) gewonnen. An diesem Tag hat alles gepasst.
Eigentlich alles gut oder?
Nicht ganz. Ich würde es nie wieder machen. Noch heute ärgert mich mein damaliges Verhalten ungemein. Wir sind eine Mannschaft, die zusammen gewinnt oder verliert. Das bedeutet auch, den Kindern zu vermitteln, dass ein Sieg nur dann ein Sieg ist wenn alle spielen. Nur mit den Besseren zu gewinnen und die vermeintlich Schwächeren wenn überhaupt nur dann spielen zu lassen wenn es eh schon egal ist, KANN FAST JEDER. Die Kunst ist es alle Spieler so zu integrieren, dass es selbstvertändlich ist, dass alle spielen. Und zwar unabhängig vom Spielstand.
Vielleicht erleichtert dir meine Erfahrung, deine Entscheidung.
P.S.: Der Spieler um den es ging, spielt heute in der zweiten Herren-Mannschaft. Mittlerweile mit mäßigem Erfolg (das ist positiv gemeint). Mich würde unheimlich interessieren, wo er heute fußballerisch stehen würde, wenn er immer die Einsatzzeiten erhalten hätte, die im zugestanden wären.
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Ersatzbank: mir geht es da nicht um Überforderung, sondern vielmehr um die "Gleichmachung" und "Gleichschaltung" der Kinder - die einzelnen Punkte sind evtl. noch kindgerecht, aber die Vielzahl der Punkte finde ich nicht mehr kindgerecht. Aber das kann auch nur meine Interpretation der Worte sein und kann in der Realität ganz anders ausgesehen haben.
Ich habe ja genau deswegen versucht jegliche Wertung außen vor zu lassen und so subjektiv wie möglich meine Beobachtungen zu schildern. Einfach weil der Einblick in die tägliche Arbeit fehlt, um sich ein Urteil zu bilden.
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Haben die entsprechenden Spieler die Fragen während des laufenden Spiels zufriedestellend beantwortet? Stelle ich mir ziemlich schwierig vor..
Ja. Die Antwort kam sofort wie aus der Pistole geschossen. Hat der Spieler den Ball z.B. aus relativ spitzen Winkel am Tor vorbeigejagt, kam sofort die Frage...
Während der TW den Ball holte, hat sich folgender Dialog (sinngemäß) abgespielt:
TR: "Hattest du andere Möglichkeiten auch noch?"
SP: "Ja, den Ball abgeben!"
TR: "Stand jemand frei?"
SP: "Ja."
TR: "Wer?"
Sp: "Der Timmi!"Der Trainer hat dann das Verhalten des Spielers nicht korrigiert und auch nicht kritisiert. Irgendwie hat er sich damit zufrieden gegeben, dass der Spieler die Situation richtig erkannt hat. Es ist auch mal vorgekommen, dass der Spieler die Frage nicht beantworten konnte (war aber eher die Ausnahme). War für den Trainer auch kein Problem.
Bei mir Schlagen da 2 Herzen in meiner Brust - ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll, was du bei der U9 beobachtet hast.
Was ich auf jeden Fall gut fand, war das technische Niveau der Spieler. Die haben ein Kurzpassspiel auf unserem Rübenacker aufgezogen, dass jedem Fußballfan eigentlich das Herz aufgehen müsste. Ob es jetzt "richtig" ist, dass man Kinder in diesem Alter dieses Kurzpassspiel "aufzwängt", kann ich nicht sagen.
Der Trainer meinte nur, dass alle diese Spieler gerade im 1v1 unheimlich stark sind. Gegen stärkere Gegner die im 1v1 mehr dagegen halten würden und das somit eine Herausforderung für die Spieler wäre, würden sie auf jeden Fall den Fokus auf 1v1 legen.Jedoch: Im Vergleich zu einem Jungen der in meinem Team spielt und von dem ich sehr genau weiß was er kann und wie er spielt muss ich sagen es gibt definitiv Kinder die Lücken erkennen, Räume verstehen und Passen wollen. Auch bei 7-Jährigen.
Eines traue ich mir mit Sicherheit sagen: Diese Jungs haben ein Gespür für Räume und Lücken, und wissen auch, wie man diese anläuft und bespielt.
Was ich damit sagen möchte: nicht alle Trainer der jüngsten Mannschaften haben ausreichend Erfahrungen und Qualitäten in der Mannschaftsführung. Doch dass ist meist nur dann von Interesse, wenn die Ergebnisse "nicht stimmen"! Denn dort gibt es eine Reihe von Trainern, für die es Einstieg ist, um später an die "fetteren Fleischtöpfe" zu gelangen.
Wie seine Qualitäten in puncto Mannschaftsführung aussehen, kann ich nicht sagen. Sein Auftreten war freundlich aber bestimmt. Fachlich war er sicher auf einem ganz guten Niveau (wenn man das auf meinem Niveau überhaupt sagen kann). Wir haben uns kurz über Coerver und Horst Wein unterhalten. Funino ist übrigens die Spielform, die am häufigsten im Training vorkommt.
Auch sind damit andere Ziele als die eines Dorfvereins verbunden, denn hier sich scih jeder Spieler später wiederholt einer Selektion zu stellen. Im Dorfverein bleibt das Mannschaftsgefüge über einen längeren Zeitraum zusammen.
Das hat mich ein wenig schockiert. Dort gibt es einen strikten Ausbildungsplan und somit auch Ausbildungsziele. Spieler, die zum Stichtag X das Ausbildungsziel nicht erreicht haben werden aussortiert.
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Ich stelle mal folgende Hypothese auf:
Ich glaube nicht, dass Kroos damals als Kind schon diese Diagonalpässe über drei Viertel des Feldes gespielt hat. Ich gehe stark davon aus, dass er sehr stark im 1v1 war und daher auch seine Pressingresistenz hat.
Ich gehöre tatsächlich zu denen, die behaupten dass das nur sehr bedingt vergleichbar ist. Während Kroos ein sehr bewusste Handlung ausführt die nicht nur sehr viel technisches Geschick sondern auch eine analytische Begabung (das Zusammenspiel mehrerer Körper mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten under die Räume in denen sie sich bewegen) erfordert, sind die langen Bälle der Kinder meistens entweder Verlegenheitshandlungen (wenn der Ball weg ist kann ich keinen Fehler machen), oder tatsächlich instruiertes Handeln.
Dein Argument bzgl Tore verhindern, Tore schießen klingt zwar plausibel. Du unterliegst da aber glaube ich einem kleinen Trugschluss. Wenn die Kinder tatsächlich in der Lage sein sollten das als Mittel einzusetzen Mitspieler bewusst in Szene zu setzen (was ich bei den meisten bezweifle in diesem Alter), mit allem was dazugehört (Blickkontakt, Freilaufen, den Raum erkennen in welchen sich der Mitspieler bewegt, usw.) dann gebe ich dir recht. Mir persönlich ist es aber ein bisschen zu wenig, auch in Bezug auf die Spielintelligenz, wenn die Kinder erkennen, dass ein blind nach vorne gedroschener Ball, immer wieder mal zu einem Tor führt. Ich kann mich an keine Situation bei einer F-Jugend erinnern, wo der nach vorne gebolzte Ball tatsächlich ein Pass war. Bei älteren Kids ist es dann durchaus möglich. Da ist das dann ja auch Ausbildungsthema.
Ein weiteres Problem, dass ich dabei sehe ist, dass alle Mannschaften, die den "langen Ball" im Repertoire haben, fast ausschließlich den langen Ball spielen und dabei komplett die anderen Varianten vergessen. Sollte das zweimal pro Halbzeit vorkommen, als Mittel zum Zweck, hätte ich überhaupt kein Problem damit.
Sind alle Spieler zugestellt, schießt mein TW den Ball auch aus und ich finde das volkommen in Ordnung.Ich bin der Meinung, dass wir Trainer auch dafür sorgen müssen, beim Spiel für möglichst viele Situation zum Ausbildungsthema zu sorgen. Mit langen Bällen umgehe ich das ja förmlich.
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Ich habe mit den Trainern ein sehr interessantes Gespräch geführt, in dem sie sehr bereitwillig auf meine Fragen eingegangen sind. Eine Frage davon war, warum sie das 1v1 vermeiden und ob das bei ihnen nicht mehr Ausbildungsthema ist.
Antwort:
1v1 ist das große Thema (neben Techniktraining). Allerdings wäre kein Reiz für die Kinder vorhanden, wenn sie ihren 1v1-Drang in diesem Spiel ausleben dürften. Deshalb haben sie diese Provokationsregel erschaffen. Sie versuchen auch immer wieder Spiele gegen Gegner unterschiedlichsten Niveaus auszutragen und die Kinder immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen.Mein Eindruck war, dass sich die Spieler doch wohl gefühlt haben und großen Spaß an dem Spiel hatten. Die Spielzüge wirkten sehrwohl (zumindest teilweise) einstudiert, allerdings nie von außen gesteuert. Es kam nicht einmal eine Ansage vom Trainer, dass der Spieler jetzt dieses oder jenes tun müsste. Hat der Spieler dann aber eine "falsche" Entscheidung getroffen, kam sofort vom Trainer (freundlich aber bestimmt) die Frage:"Hätte man etwas besser machen können"? Technische Fehler wurden überhaupt nicht kommentiert.
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Sehe das ähnlich wie du Björn. Bin allerdings (noch) nicht auf dem Niveau, dass wir Kapital (im Sinne des Erbnisses) daraus schlagen.
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Denke mal, da sind wir uns einig, dass es ohne einen fairen und partnerschaftlichen Umgang im Sport nicht geht.
Da sind wir uns uneingeschränkt einig.
Allerdings würde ich die Regeln eines friedlichen und fairen Umgangs untereinander sowie im sportlichen Wettstreit mit dem Gegner ungern in die Kategorie des Coaching stellen.
Ich auch nicht. Allerdings hast du geschrieben, dass der Trainer, der seinen TW die Anweisung gibt, den Ball noch vorne zu dreschen, bestraft werden soll.
Meiner bescheidenen Meinung nach ist das eine taktische Anweisung (unabhängig davon, ob sie etwas im Kinderfußball verloren hat, oder nicht). Eine taktische Anweisung gehört dann aber sehrwohl zum Thema Coaching. Diese Anweisung hat dann auch nur sehr bedingt etwas mit Fairness zu tun.
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Und ich würde von meiner Methode nach heutiger Erkenntnis nicht abweichen.
Hätte ich auch nie in Frage gestellt. Ich wollte lediglich aufzeigen, dass es auch durchaus mehrere richtige Meinungen geben kann und es deshalb nahezu unmöglich ist das Coaching eines Trainers zu bewerten und zu sanktionieren.
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Wenn ein ergebnisorientierter Trainer seinem Keeper die Anweisung gibt, den Ball wegzudreschen, warum bestraft man nicht ihn?)
Noch weniger Umzusetzen, als meine Regel, ist deine Sanktion. Wo wird die Grenze zwischen richtiger und fascher Anweisung gezogen? Wer kontrolliert das?
MeN kann man keinen Trainer für sein (egal ob richtig oder falsch im Sinne der Kinder) für sein Coaching bestrafen, sofern es nicht beleidigend bzw. diskriminierend ist.
Gerade das Thema Coaching bietet Raum für sehr viele Meinungen. Das geht von @Zodiaks "ich-korrigiere-so-viel-es-geht", über "ich-lenke-die-Kinder-über-Fragen", bis hin zu "ich-lasse-die-Kinder-spielen-und-halte-meine-Schnauze".
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Mir ist ja durchaus bewusst, dass eine Umsetzung, dieser Regel beim Wettbewerbsspiel nahezu unmöglich ist. Allerdings könnte ich mir schon vorstellen, dass dabei ein vernünftiges Spiel entstehen könnte. Beim Training, ohne diesen Ergebnisdruck, funktionieren solche Provokationsregeln doch auch.
Ich mache mir aber nun ernsthaft Gedanken darüber, meine Einstellung bzl. langem Ball noch mal zu überdenken. Meine Bedenken nach wie vor, sind, dass es bei den kleinen KIFU Feldern einfach viel zu einfach ist, mir einem langen Ball (vor allem beim TW aus der Hand) das gesamte Feld zu überbrücken. Auch unüberlegte Handlungen können dabei zum Erfolg führen. Mein Wunschgedanke wäre, dass der Spieler bei der Balleroberung schon eine Idee davon hat, was weiter mit dem Ball geschieht und das dieser nicht aus Verlegenheit nach vorne gedroschen wird.
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Gestern habe ich ein Spiel der U9 eines österreichischen Bundesligisten gesehen. War echt sehenswert. Ich möchte euch meine Eindrücke ein wenig vermitteln.
Ausgangslage:
Freundschaftsspiel U10 Dorfverein vs. U9 ProfivereinAufwärmen:
1. Ballgwöhnung: Sah sehr Coerverlastig aus. Die Spieler (jeder einen Ball) liefen in einer Reihe eine ca. 15m lange Strecke mit bestimmten Vorgaben (Inside-Outside-Cuts, usw. ) und mussten am Ende dieser Strecke wieder mit bestimmter Bewegung wenden (Sohlenwende, Zidane, usw) Dauer ca. 7-8min2. Rondo 3v1 in einem Wahnsinnstempo. 7-8min
3. 1v1 mit anschließendem Torabschluss
So gesehen nichts besonderes. Allerdings war es bemerkunswert zu sehen, mit welcher Effizienz das alles von statten ging. In diesen rund 25min hatten diese Jungs mehr Ballkontakte als meine Jungs in einem 90min Training. Obwohl ich immer sehr auf kurze Stehzeiten und viele Ballkontakte achte, muss man mal ganz ehrlich sagen, dass diese Level von einem Dorfverein nie erreicht werden kann. Aus dem einfachen Grund, weil bei dieser Truppe nicht ein einziger Spieler darauf hingewiesen werden musste, dass er jetzt an der Reihe ist. Die Profi-Verein-Jungs waren derart fokussiert auf ihre Aufgabe. Hut ab.
Das Spiel:
Die U10 Dorfverein hat gekämpft wie die Löwen und hatte geschätzte 25% Ballanteile. Sie traten in einer 3-3 Formation an. Die U9 Profiverein trat in einer 3-3-0 (Defensive) 2-3-1 (Offensive) Mischform an. Interessanterweise, haben sich nicht die Außenverteidiger, sondern der IV nach vorne orientiert. Dieser hat dann den zentralen MF weiter nach vorne "geschoben" und in Ballbesitz dessen Rolle übernommen. Torchancen wurden ausnahmslos über Passkombinationen erzielt. Es war echt sehenswert, wie Kinder in der Lage sind den Ball zirkulieren zu lassen. Die Spieler mussten!!! (Vorgabe vom Trainer) sich sogar die meiste Zeit aus offensiven Zweikämpfen haraushalten. Die U10 Dorfverein ging teilweise etwas ruppig (übermotiviert) in die Zweikämpfe (war aber nie gehässig), was die U9 Profiverein aber souverän abeschüttelt hat. Disziplinär waren die Jungs auch top. Aufgefallen ist mir außerdem das vom Profiverein-Publikum außer Applaus nach Toren genau 0.0 kam. Wirklich nichts, kein einziger Kommentar.
[u]Das Coaching der Profiverein-Trainer:
Das war immer sehr punktuiert und der Trainer hat immer gewisse "Schwerpunkte" gefordert. So z.B. hat er für ca. 10min den Schwerpunkt erster Kontakt vorgegeben. Die Spieler haben sich darauf auf eben das besonders konzentriert. Kurze Auftaktbewegung, Mitnahme in den freien Raum, mit dem richtigen Fuß, usw. "Kritisiert" wurden die Spieler eigentlich nur durch Fragen. "Anton, hättest du etwas besser machen können?" "Was hättest du besser machen können?" "Warum hast du dich so entschieden?" -
Interessante Diskussionssituation: Zum ersten Mal unterscheidet sich meine Meinung gravierend von eurer. Einig sind wir uns aber glaube ich, dass Regeln im allgemeinen Sinn im Fußball unerlässlich sind. Oder nicht nur im Fußball, in jedem Spiel. Bevor ich mich mit erfolgsgeilen, ahnunungslosen, ungeeigneten Trainern herumärgere und die Entwicklung der Kinder bremse, führe ich doch Regeln ein, die die Entwicklung der Kinder fördern. Funino ist ja nichts anderes...
Ich bin kein Freund von solchen künstlichen Einschränkungen im Spiel. Die Kinder sollen doch selbst Entscheidungen treffen. Wenn Du Ihnen Möglichkeiten verbietest, damit das passiert was du willst ist das für mich nur ein umgehen der Fernsteuerung.
Jedes Kind muss doch noch nach wie vor unzählige Entscheidungen treffen. Einzige Bedingung meiner (fiktiven) Regel wäre, dass die Mittellinie mit dem Ball am Fuß überdribbelt werden muss. Ob der jeweilige Spieler sich im 1v1 durchsetzt oder durch geschicktes Passpiel freigespielt wurde, bleibt ja weiterhin offen. Ich bin der Meinung, dass man gerade wegen dieser Regel Fernsteuerung verhindert. Stichwort: Schieß den Ball nach vorne!
Ich denke das die kleinen eine solche Regel gar nicht verstehen bzw. umsetzen könnten. Wer dribbelt denn am Ende? Die stärkeren Spieler welche sich auch mal ins 1gg1 trauen und eine entsprechende Übersicht haben. Die schwächeren versuchen in der Regel erst einmal den Ball weg zu spielen. Häufig ohne einen gezielten Pass. Allerdings ist auch dies bereits ein Erfolg in Form von "der Gegner hat ihn auch nicht". Diese "Beginner" würde ich mit dieser Regel noch weiter einschränken und überfordern.
Ich glaube dass ich alles in allem eine Durchschnittliche Truppe habe, die diese Regel aber ohne Probleme umsetzen könnte. Wir spielen aber immer wieder Spielformen die irgendeinen Schwerpunkt provozieren (man kann es nicht oft genug erwähnen: Horst Wein!) Auch Beginner, welchen den Ball mal wegschlagen, werden dazu ermutigt trotz alledem etwas konstruktives mit dem Ball zu versuchen (Pass, oder Dribbling).
Ich sehe es wie Ersatzbank. Lieber etwas weniger eingreifen, gerade bei den kleinen. Wobei ich die Mittellinien-Regel noch für vertretbar halte. Diese habe ich auch Team intern vereinzelt ausgegeben wenn der TW bis zur Halbzeit nur nach vorne geschlagen hat. Mit der festen Regel hat man einfach den Vorteil das nicht nur der TW sondern auch die Spieler immer wieder daran denken und sich entsprechend positionieren.
Diese Regel stammt nicht von mir und ist vom ÖFB vorgegeben. Das steht so im Regelbuch.
Für mich ist das ein typisches Beispiel deutscher Regelwut. Es wird hierbei einseitig die Offensive bevorzugt und die Defensive benachteiligt, weil ihre Mittel zur Spieleröffnung reglementiert werden.
In meinem Fall wäre es österreichische Regelwut. Allerdings sind wir Österreicher ja bekannt dafür eher weniger konkret zu sein und vieles mit schwammigen Kompromissen zu lösen.
Ich glaube das sich mit meiner Regel auch gerade für die Defensive viele Möglichkeiten auftun würden. Bei den Erwachsenen wurde ja auch die Abseitsregel eingeführt, dass es diese einsame Solospitze eben nicht gibt. Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie grottig das Spiel ohne Abseits wäre. Bei den Kindern könnten bei dieser vereinfachten Abseitsregel die Verteidiger viel höher Verteidigen ohne dabei dauernd an die einsam Spitze denken zu müssen.Kurze, mittellange und lange Bälle präzise zu spielen, das ist Teil der Torwartausbildung. Wird er daran durch Regelwerk gehindert, so verliert er im Gegensatz zu seinen Mitspielern, denen nach wie vor alle Möglichkeiten von individual-taktischen Entscheidungen offen stehen, den Anschluß sich zu einem mitspielenden Torwart entwickeln können.
Die Regel, dass der TW nicht über die Mittellinie ausschießen darf, gab es bei uns vor zehn Jahren auch schon - als ich meine erste Kinder/Jugendmannschaft trainierte. Damals habe ich noch wesentlich ergebnisorientierter gedacht und mich sehr über diese Regel geärgert, weil ich einer Waffe beraubt wurde. Mein damaliger TW konnte beinahe bis zum anderen Tor ausschießen. Das Spiel aller anderen hätte bestimmt darunter gelitten. Dieser TW spielt mittlerweile in der ersten Mannschaft und seine Ausschüsse sind nach wie vor brandgefährlich.
(Man stelle sich einmal vor, man würde ähnlich wie beim Eishockey im Fussball einen "2-Linien-Paß" verbieten? Wer will sich dieses Ballgeschiebe, bei der einfache öffnende Pässe verboten sind, anschauen? Wenn ein ergebnisorientierter Trainer seinem Keeper die Anweisung gibt, den Ball wegzudreschen, warum bestraft man nicht ihn?)
Wie sollte diese Bestrafung aussehen?
Was machst du mit diesem Trainer, wenn er vorher in der Besprechung folgendes zu seinen Spielern sagt:" Du weisst genau, wenn ich dich wieder daran erinnern muss, dass du jeden Abschlag so weit wie möglich vor das gegnerische Tor schießen sollst, werde ich bestraft. Also merk dir das gefälligst!"Warum bestraft man nicht die ergebnisgeilen Trainer? Denn sie wissen doch genau, was sie tun! Oder ist es nur deshalb, weil sich ein Kind weniger gegen eine Bestrafung zur Wehr setzen kann wie ein Erwachsener?
s.O.
Warum beraube ich den ergebnisgeilen Trainer nicht seiner Waffen? Dann brauche ich überhaupt niemanden bestrafen.Unser "konventioneller" G-Trainer ist mit der aktuellen Kinderfußball-Entwicklung nicht ganz auf Augenhöhe und verlangt konsequent den weiten Abschlag egal wohin. Er verlangt weder Blickkontakt, noch Namensnennung. Nur das blanke hirnlose wegdreschen. Das Wort Spielaufbau ist wohl weder im aktiven noch passiven Wortschatz. Der Tormann schießt von 10 Abschlägen: 1 ins aus 5 zum Gegner und 4 "verunglücken" in der Regel so, dass er einen davon selbst wieder aufnehmen kann und drei durch Dusel beim eigenen Abwehrspieler landen. Nach 10 Spielen hat das Team sage und schreibe Null Tore geschossen. Wenn es Erfolg brächte wäre ich bei Dir. Aber das was ich erlebe ist der einfache Hirntot. Da fällt einem nichts mehr ein.
Gott sei dank hat er keinen Erfolg damit und ich hoffe, dass er so richtig auf die Schnauze fällt damit. Ich hoffe, dass die Kinder möglichst bald bei Trainern (Leute die Freude an der Entwicklung haben) unterkommen. Ich erlebe leider sehr oft das Gegenteil.
Das ist für ein Erfolgsorientierter Trainer das kleinste Problem. TW spielt zum Schußstarken Abwehrspieler, und der jagd den Ball nach vorne, schon ist da somit der Mittellinie überwunden.
Wäre eine Möglichkeit, ist mir aber noch nicht untergekommen. Außerdem traue ich mir sagen, dass fast alle Kinder in der Lage sind den Ball aus der Hand über die Mittellinei zu schießen, aber nur ganz wenige vom Boden weg.
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Für mich ist der Schlüssel, dass ich den Jungs die Chance gebe durch Erkenntnis eine Verbesserung ihres Verhaltens zu erreichen. Das sind zwar eher Werkzeuge wie ich sie sonst eher in der Erwachsenenbildung einsetze, aber ich glaube die Kinder müssen die Möglichkeit bekommen selbst Wege zu erkennen und ich unterstütze sie dabei auszuprobieren ob diese Wege hilfreich sind. Natürlich leite ich sie dabei in die richtige Richtung - irgendeinen Sinn muss der Coach a auch haben
Top
Zu Deiner Funiño-Suche: Bitte doch einen Kreisjugendleiter um Hilfe. Vielleicht mag er ja mal eine Nachricht an die Vereine senden, um einen Pool bereitwilliger zu versammeln.
Ich habe ja schon ein paar potentielle "Opfer" gefunden. Es scheitert leider an meiner Faulheit, dass dann tatsächlich in die Tat umzusetzen.
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Ist das bei den Kindern aber einmal drinnen, dass der weite Ablschag (von wem auch immer) auf die einsame Sturmspitze erfolgsversprechend ist, weil sie es mit den zwanglsäufigen Erfolgserlebnissen (Tor, Jubel der Eltern) verbinden, tut sich der Trainer schon relativ schwer vernünftige Argumtente zu finden...
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Spitzenübung!
Eine der wenigen die tatsächlich von Bambinis bis Senioren angewendet werden kann!
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Bei uns gibt es die Regel, dass der TW den Ball nicht über die Mittelline ausschießen darf. Mit der Begründung, dass im Kinderfußball das Herausspielen von hinten gefördert werden soll.
Mit der "taktischen Maßnahme" der einsamen Spitze, wird aber genau dies verhindert. Zu oft führt ein blind nach vorne geschlagener Ball (oft unter Anleitung des Trainers) zum Erfolg.
Was haltet ihr von der Idee eine Art Abseitsregel einzuführen. Und zwar so, dass die Umsetzung für Kinder auch kein Problem ist. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass die Mittellinie zwingend überdribbelt werden muss.
Dadurch würden nach vorne gebolzte Bälle der Vergangenheit angehören, das offensive Verteidigen würde viel mehr Sinn machen und 1v1 Situationen sind vorprogrammiert.
Weil die Gefahr besteht, dass spielstarke Mannschaften ihren Gegner in deren Hälfte einschnüren, kann diese Abseitsregel für die Mannschaft die mit drei oder mehr Toren im Rückstand ist aufgehoben werden.
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Das Thema ist mega interessant.
Wenn der Gegner nun sehr stark ist, dann kann es doch nicht angehen, dass ich dem Team das Rückgrat breche indem ich chaos durch Rotation verursache. Also ich setze der Rotation schon grenzen. Einzig die Einsatzzeit wird so weiter rotiert, dass alle im selben mass spielen, aber sie dürfen sich nach Möglichkeit dann schon so für ihr Team stark machen wie sie es am besten können.
Edit: ich beziehe mich dabei auf spiele, bei denen damit Katastrophen Ergebnisse wie 30:0 verhindert werden, wegen eines schlappen 8:2 oder so mache ich mir da keine Gedanken.Ich tendiere schön langsam auch mehr in diese Richtung. Allerdings bedeutet Rotation für mich, auch mehrere Positionen zu spielen. Würdest du dann tatsächlich nach fixen Positionen spielen, oder dann halt erst im nächsten Spiel den Stürmer in die Verteidigung stellen?
Ehrlicherweise schleppt man ja nicht nur Kinder mit, die dir für ewig dankbar sind, weil sie bei dir endlich Spielzeiten bekommen und sich dadurch wieder Erwarten prächtig entwickeln.
Bei manchen verzögert sich der Ausstieg aus dem Fußball nur etwas. Und genauso kann es vorkommen, dass sie dich trotz deines Engagements in wichtigen Momenten hängen lassen.
Also, manchmal kein leichter Weg.Das ist auch richtig. Vor zwei Wochen konnte ich allerdings eine interessante Beobachtung machen. Wie bereits geschrieben, kamen meine schwächeren beim Rückspiel gegen den Gegner, gegen den wir mal 26:0 verloren haben, zu kurz. Das war das erste Mal, dass es nicht selbstverständlich war, dass jeder zu gleichen Teilen spielt. Ich habe das nicht weiter kommentiert und trotzdem jeden zumindest ein paar Minuten spielen lassen. Bei manchen gab es dann aber doch so etwas wie ein "Aha-Erlebnis". Vielleicht täuscht mich der Eindruck, aber ich hatte das Gefühl, dass die Blümchenpflücker beim nächsten Spiel einen Gang rauf geschalten haben.
Das ist bei unseren Gegnern glaub nicht soooo das Problem. Zumindest hab ich das Gefühl dass die auch viel rotieren. Aber es wäre schön wenn die gegnerischen Trainer aufhören würden Passkombinationsspiel zu trainieren und ihre Spieler nicht noch ermuntern würden schon von der Mittellinie vollspann aufs Tor zu holzen.
Interessant. Ich würde sagen, das (bei uns) mittlerweile (fast) alle Vereine alle Kinder einsetzen. Bei ca. der Hälfte kommen auch alle zu gleichen Zeiten zum Einsatz. Sehr wenige rotieren die Positionen der Kinder.
Das von der Mittellinie aufs Tor gebolzt wird habe ich erst sehr selten gesehen. Ich sehe viel öfter den blind nach vorne gedroschenen Ball, in der Hoffnung der Stürmer steht allein da vorn.PS: Das das mit meinen Kleinen inzwischen alles so gut läuft hab ich hauptsächlich diesem Forum zu verdanken. Vorallem die Ansichten und Predigen eines Andres hab ich schon früh zu Herzen genommen.
Habe ich in einem anderen Thread schon mal erwähnt: Dieses Forum ist echt gold wert. Hat mir glaube ich mir gebracht, als sämtliche Bücher.
Auch @Andre s verbaler Vorschlaghammer tut hin und wieder mal gut.das Ist im 4+1 natürlich auch nochmal anders, als im 6+1, wie es in den meisten Regionen Deutschlands schon ab G-Jugend gespielt wird.
In 4+1 ist die Defensive sicher eh mehr am Spielgeschehen beteiligt als beim 7vs7Im 4+1 Positionen zu rotieren hat ja eigentlich ganz wenig Auswirkung. Da habe ich großteils ohne Positionen spielen lassen.
Da verweise ich immer wieder gerne auf die verschiedenen Funiño-Ligen die sich gerade in Deutschland etablieren. Inzwischen weiß ich von 4 Regionen (entschuldigt wenn ich den Beleg schuldig bleibe, wo die alle genau sind). Der DFB scheint das Potential nach oben erkannt zu haben.
Ich muss mir jetzt endlich einen Verein suchen, mit dem ich ein Funino-Spiel spielen kann. Ich habe mir das schon so oft vorgenommen und noch immer nicht in die Tat umgesetzt

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Wir haben mit einem Jahrgang, in dem wir einige Jahre später vier Spieler für den hiesigen DFB-Stützpunkt gestellt haben, das Problem gehabt, dass wir wegen der ausgewogenen Einsatzzeit für alle Spieler und der Rotation der Positionen gegen die Mehrzahl der Gegner immer verloren haben, teils deutlich. Auch dadurch verstärkt, dass wegen eben genau dieser Vorgehensweise auch Kinder dazu kamen und dabei blieben, die zunächst mal nicht besonders viel Talent mitgebracht haben. Ich vermute, dass das in den meisten Vereinen und Jahrgängen ähnlich sein wird - wenn die Gegner ihre stärksten Spieler auf den stärksten Positionen spielen lassen wird man meistens deutlich mehr verlieren als gewinnen mit dieser Vorgehensweise - daher ist das mit dem richtigen Gegner aussuchen dann so eine Sache...
Das macht dann wieder Mut, dass wir trotz aller Widerstände vielleicht doch auf dem richtigen Weg sind...
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Bei diesem Experiment stellt sich mir die Frage, ob man unbewusst auch den Eindruck, bei den "Zweitbesten", erwecken kann (aufgrund der beiden Halbzeitstände 1:13 u. dann 3:3), "auf dieser Position kann ich nicht spielen" und "ohne die Besten können wir nicht gewinnen".
Ich habe die Kinder nach dem Spiel gefragt, was denn der Unterschied zwischen erster und zweiter HZ gewesen war? Die Antwort war (typisch Kind): Erste HZ haben wir schlecht gespielt, zweite gut!
Ich habe das dann noch ein bisschen in die Richtung - Erste HZ haben wir noch ein bisschen geträumt, während wir erst zweite HZ wirklich begonnen haben - gelenkt.
Deine Vermutung, dass für die Kinder der Eindruck entsteht, dass ohne die Besten nix ginge, kann ich somit nicht (sicher) bestätigen. Natürlich sind auch die Kinder keine Idioten und wissen sehr wohl, wer die Aktivposten sind und wer nicht.Wenn sogar die 2. Halbzeit, mit den Spielern auf den stärksten Pos., nicht gewonnen wurde, hast Du Dir einen recht starken Gegner, für dieses Experiment, ausgesucht, oder?
Naja. Dadurch, dass ich ja meine zwei Besten sowieso zu Hause ließ und einen kompletten Neuling (zwei Wochen Training) mit hatte ist das schon in Ordnung so. So lange ich das Gefühl habe, dass die Kinder bei einem Spiel etwas lernen können ist mir das Ergebnis (fast) egal. Dieses Spiel war so eines.
Das mit diesem Spiel, "die schwächeren auf tragenden Positionen spielen zu lassen", finde ich eine recht Interessante Idee, jedoch wäre mein Gedanke dabei, einen entsprechenden Gegner zu nehmen, bei dem die Chance bestehen würde, den "Zweitbesten ", positive Erfolge mit nehmen zu lassen.
Da muss ich dir recht geben. Zu diesem Zweck habe ich auch schon die "Zweitbesten" gegen unsere U7 (die eigentlich wieder recht stark ist) spielen lassen. Dadurch, dass ich mein Coaching und Training noch nie nach dem Ergebnis ausgerichtet habe, ist das für die Kinder auch nicht so tragisch (mit allen Vor- und Nachteilen die damit verbunden sind).
Bitte nicht als Kritik verstehen, vielleicht wolltest Du mit dem Experiment auch etwas anderes bezwecken, als wie ich es verstanden habe.
Aus konstruktiver Kritik kann man mEn viel mehr lernen als durch ständige Bauchpinselei. Was mich anbelangt brauchst du dich mit Kritik nicht zurückhalten.
Ich glaube, dass du den Sinn und Zweck meines Experiments schon richtig verstanden hast. Passende Mannschaften dazu zu finden ist halt nicht so leicht...
