Beiträge von Strznievski

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    Ich bin auf jeden Fall gegen ständige Positionswechsel. Wenn dann zur HZ und dann auch nur, wenn das von vornherein klar kommuniziert wurde, v.a. welche Wechsel stattfinden sollen. Taktische Wechsel haben meiner Meinung nach nichts im Kinderfußball zu suchen. Kindertrainer sind keine Hobby-Tuchels.

    Ich mittlerweile auch. Wenn Positionswechsel, dann einzeln, beim Spielerwechsel. Allerdings hatte ein Positions- bzw. Spielerwechsel bei mir noch nie taktische Gründe.

    Strznievski: Warum hast du deinen Plan, die schwächeren Spieler auf zentralen Positionen spielen zu lassen nicht durchgezogen? Dass wenige Wechsel im Kifu drastische Auswirkungen haben, ist doch klar!?

    Wie oben beschrieben, wollte ich mal sehen wie drastisch diese Auswirkungen sind.

    Ich persönlich bin auch überhaupt kein Freund vom 2-3-1, auch wenn das sehr heterogenen Mannschaften (wie du, @Strznievski, eine hast) sicher entgegen kommt; aber eben auch nur dann, wenn Rotation nicht konsequent durchgezogen wird! Genauso beschreibst du es ja auch.

    Ja und Nein! Ja, ich habe ein riesiges Leistungsgefälle bei meiner Truppe und glaube das ihnen das 2-3-1 etgegenkommt. Deshalb, weil die Aufgaben klarer verteilt sind. Das kommt gerade den schwächeren sehr entgegen.
    Nein, wir haben immer konsequent rotiert. Genau aus diesem Grund waren ja die Ergebnisse teilweise unterirdisch. Bis zum Sommer haben wir noch im 1+4 gespielt. Größtenteils mit zwei Positionen (TW+Feldspieler). Das Spiel ohne feste Positionen kommt sehr den Starken entgegen. Die reißen dann das Spiel an sich und die Schwächeren sind nur Statisten (obwohl sie auf dem Feld stehen).

    @Karl


    Ich habe mich ja auch nicht angegriffen gefühlt. Allerdings bin ich es echt schon leid in jedem Beitrag erwähnen zu müssen dass ich eh versuche so gut es geht alles nach Konzept und für die Kinder zu machen.


    Ich habe schon regelmäßig rotiert. Ich weiß nicht welche Kindermannschaften du trainiert/gesehen hast. Bei einer halbwegs homogenen Mannschaft würde ich dir uneingeschränkt recht geben. Ich habe allerdings vom Minimessi bis zum absoluten Neuling gefühlt jeden Spielertypen dabei, den es in diesem Alter gibt. Unter anderem sind zwei dabei bei denen jede Faser des Körpers laut "FUSSBALL" schreit. Diese Jungs reißen sofort das Ruder an sich und nehmen auch mal dem zögernden "Ich-möchte-Zeit-mit-meinen-Freunden-Spieler", welcher zwar technisch recht gut ist, aber jeglicher Siegeswille fehlt, entnervt den Ball ab. Alle anderen verlassen sich dann auch auf diese zwei und schalten einen Gang runter. Dem wollte ich gezielt entgegensteuern.

    Strznievski: das sind schöne Fragen - Antworten habe ich leider bzw. glücklicherweise keine

    Eine richtige Antwort wird es glaube ich nicht geben. Da spielen so viele Faktoren zusammen. Ich glaube dass die Summe der positven Erlebnisse für alle Mitglieder im Verein zählt. Da gehört dann auch irgendwann zwangsläufig das Gewinnen dazu. Die Frage ist halt nur auf welchem Level bzw. zu welchem Preis?

    Auch wäre zu überlegen, ob man in der ersten Halbzeit "relativ normal" spielt um den Gegner nicht gleich in einen solchen "Torlauf" zu bringen und Experimente auf die zweite Halbzeit verlegt.

    In meinem "Spieltagebuch" steht schon der Hinweis, dass nochmal zu probieren. Allerdings umgekehrt. Also zuerst auf "Nummer Sicher" und zweite Halbzeit "Chaos".

    Freuen sich die Kinder auch über 11 Stationen oder sind denen 5 mit Torerfolg lieber? Da schlagen 2 Herzen in meiner Brust

    Den Kindern ist das glaube ich gar nicht aufgefallen :P . Bin auch eigentlich ein Freund davon, zielstrebig Richtung Tor zu spielen. Vor allem im Kinderfußball. Wie ich schon schrieb, kam diese Situation ja eigentlich nur zu Stande, weil die Mittelfeldspieler in Bedrängnis den Ball wieder zurückgespielt haben, anstatt den Zweikampf zu suchen. Ich fand es einfach nur cool, dass sie in der Lage sind den Ball zirkulieren zu lassen, ohne dabei jetzt besondere Schlüsse zu ziehen. Weil wir das Passspiel (gemäß Ausbildungsplan) bisher nur in 2v1 bzw Kleinfeldspielen behandelt haben.

    Ist jetzt ein bisschen Off-Topic, aber ich habe mich irgendwie riesig gefreut. Bei der Betrachtung meines Videos vom letzten Spiel, gab es eine Situation, wo der Ball über 11 Stationen gespielt wurde. Das bekommen unsere Senioren kaum hin.


    Ich hatte ja das Glück schon einmal eine Mannschaft von klein auf zu betreuen. Ich habe damals schon alle spielen lassen. Wobei ich zu meiner Schande gestehen muss, dass da viele Alibi-Einwechslungen dabei waren. Die zentralen Positionen waren von den stärkeren Spielern besetzt. Diese wurden auch manchmal rotiert. Wobei ich damals aber weniger Rücksicht auf die Entwicklung der Kinder gelegt habe, sondern öfters mal einen sprunghaften Leistungsanstieg beobachten konnte. So hat es manchmal Wunder gewirkt, den Stürmer, dessen Entwicklung stagnierte in die Abwehr zu geben.


    Die Außenpositionen wurden dann von den schwächeren bespielt. Die guten spielten fast immer durch. Getauscht wurde meist schwacher Spieler gegen schwacher Spieler.


    Mein Überflieger (welcher von mir gehegt und gepflegt wurde) von damals spielt jetzt bei einem Bundesligisten in der höchsten Jugendspielkasse.
    Zwei andere spielen bei anderen Senioren-Mannschaften. Mein TW ist fixe Größe unserer Senioren. Drei weitere pendeln zwischen erster und zweiter Mannschaft.
    Auf meinen damaligen Bewegungslegastheniker bin ich besonders stolz. Der hat sich gegen alle Prognosen der vermeintlichen Experten zumindest in die zweite Mannschaft gekämpft. Ich stelle mir oft die Frage wo dieser Spieler jetzt wohl wäre hätt ich ihn damals schon mehr gefördert.
    Interessanterweise sind es dann noch zwei der schwächeren die der zweiten Mannschaft erhalten blieben.


    Offen bleiben mehrere Fragen:


    - War das aus Vereinssicht optimal?
    - Hätten sich die schwächeren bei optimaler Förderung besser entwickelt und wären vielleicht auch Kandidaten für die erste Mannschaft?
    - Hätte die Entwicklung der starken darunter gelitten?
    - Ist die Entwicklung und Ausbildung der Spieler (für den Verein) so wichtig?

    es macht halt tatsächlich so einen massiven Unterschied aus

    ... und genau diese Erkenntnis finde ich so interessant. Dein Team wird nicht nur ein wenig sonder MASSIV geschwächt. Ich glaube das man aus dieser Erkenntnis sehr viele Schlüsse ziehen kann.

    Wir haben das in einer Saison, in der wir fast nur verloren haben, dann auch mal dahingehend genutzt, dass wir für einzelne Spiele die Spieler viel auf ihren stärksten Positionen spielen lassen haben, um dann eben auch mal mehr Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.

    In dieser Lage befinde ich mich momentan leider auch.

    Wir spielen 5+1 und 15 Minuten. Das war mir auch zu wenig und ich habe begonnen Fs zu organisieren wo kein Mischteam aus 08 / 09 aufläuft, sondern nach Alter getrennt.

    Bei mir ist es ein wenig paradox, dass genau die Jüngeren, also die 09er die besseren sind. Würde ich bei mir nach Alter trennen, würden die 09er gegen die 08er ziemlich deutlich gewinnen.

    Jetzt wo sich die Kinder nicht mehr hinter den Überfliegern verstecken konnten war ich überrascht wie schnell die Kinder sich mit der Situation anfreundeten und deutlich selbstbewusster wurden.

    Genau das ist mein Ziel. Denn wie oben schon geschrieben, habe ich trotz Rotation immer das Gefühl, dass sich die Mitläufer auf die Überflieger verlassen. Unabhängig davon, auf welcher Position gespielt wird. Ich werde jetzt in den nächsten Wochen den Fokus bewusst darauf legen, danach zu trachten, dass auch die Mitläufer lernen Verantwortung zu übernehmen. Mein Kredo lautet: "Einen Fehler zu machen ist tausendmal besser als nichts zu machen." Allerdings spielen meine Mitläufer oft trotzdem sehr gehemmt, obwohl sie es (zum Teil) könnten. Da bin ich immer noch auf der Suche das aus ihnen herauszukitzeln.

    Rotation wende ich schon an, bei Spielfesten aber von Spiel zu Spiel, durch die vielen Wechsel erwarte ich da sonst ein heilloses durcheinander.

    Da habe ich auch schon etliche Varianten versucht. Leider sind wir momentan in einer so starken Gruppe eingeteilt, dass ich aufpassen muss, nicht vom Platz geschossen zu werden. Meine Erfahrungen bisher:


    Alle Paar Minuten eine Postion weiter wandern, so wie es bei der MFS vorgeschlagen wird, hat überhaupt nicht funktioniert. Dadurch kam ein heilloses durcheinander zustande.


    Gegen nicht so starke Gegner habe ich 3-3 spielen lassen, wobei in Blöcken getauscht wurde. Die drei Stürmer raus, Verteidiger ab in den Sturm und die drei Wechselspieler in die Verteidigung. Hat gegen schwächere Gegner (bzw. Gegner die auch rotieren) ganz gut funktioniert. Gegen stärkere Teams ging es auch nicht.


    Bei den letzten Spielen habe ich mit 2-3-1 ganz gute Erfahrungen gemacht und nur einzelne Positionen getauscht. Wobei jeder mindestens auf zwei Postionen gespielt hat.

    Es ist schon ein großer Vorteil wenn man seine Kids in Fs gegen gleichstarke Kinder schicken kann und tut ihrer Entwicklung ungemein gut.

    Bei Kindern in diesem Alter habe ich schon öfter beobachtet, dass die Mannschaft die z.B. 5 Tore vorne liegt, in einen "Killermodus" verfällt, wo auf einmal alles wie von alleine geht. Die Kinder attackieren aggressiv und spielen zielstrebig mit Tempo nach vorne. Wobei die zurückliegende Mannschaft immer weiter in ihr Schneckenhaus kriecht.

    Dabei würde es der Entwicklung ALLER Kinder gut tun nicht auf die Ergebnisse zu schauen, sondern auf die Ausbildung.

    Ich habe ähnlich wie du jetzt insgesamt 14 Kinder. Es werden von Jahr zu Jahr mehr :thumbup: . Dadurch muss mann sich aber auch wieder mit Neulingen "herumärgern", denen ganz einfach drei Jahre Ausbildung fehlen. Wenn ich alle Kinder zur Verfügung habe, habe ich auch schon zwei Spielfelder aufgebaut. Ein "reguläres" Spielfeld für 1+6 und ein kleineres Spielfeld für 1+4. Auf dem großen Spielfeld können sich die stärkeren messen und auf dem kleinen Spielfeld die "Neulinge". Ein Spielfeld beaufsichtigt ein Spielerpapa. Ich bin eine Halbzeit für das große und eine Halbzeit für das kleine Spielfeld zuständig. Damit auch die Spieler des kleinen Spielfelds das Gefühl haben wichtig zu sein.

    @Karl


    Du hast noch nicht viele meiner Beiträge gelesen oder?


    Dann wüsstest du nämlich, dass ich in (fast) jedem Spiel rotiere.


    Auch wenn es meine Kinder gewohnt sind, alle Positionen zu spielen, hat es sich trotzdem derart drastisch ausgewirkt.

    Dann wüsstest du, dass ich in erster Linie 1v1 trainiere.


    Gestern habe ich ein Freundschaftsspiel angesetzt, mit dem Ziel die "schwächeren" Spieler mehr- und vor allem auf "tragenden" Positionen einzusetzen.

    Genau das war mein Primärziel. In diesem Spiel (zumindest erste Halbzeit), sollten die kleinen, neuen, zurückhaltenden, technisch weniger guten Kinder die "Hauptrolle" übernehmen. Denn wie du bestimmt weist, gibts auch bei den Kindern sowas wie "Alpha-Tiere", die trotz Rotation das Ruder an sich reißen.
    In diesem Spiel haben sich meine Kids so schwer getan, weil in erster Linie die Schwächeren das Kommando übernehmen sollten bzw. die stärkeren dazu angehalten waren, die schwächeren mehr ins Spiel zu bringen.


    Außerdem wirst du mir bestimmt recht geben, dass sich trotz des besten Trainings (dass ich gerne anbieten würde und nach dem ich immer trachte) Kinder unterschiedlich entwickeln werden. Zwei meiner "Alleskönner" waren an diesem Tag nicht dabei, zwei habe ich bewusst "gebremst". Ob das jetzt richtig oder falsch für die Entwicklung der Spieler war sei mal dahingestellt. Allerdings ist es mir ein Rätsel wie du dadurch Rückschlüsse auf meiner Trainining (Coerver ?) ziehen kannst.


    Natürlich ist es für meine Arbeit egal, ob der andere Trainer rotieren lässt. Aber nicht für das Ergebnis, bzw. Spierverlauf. Denn dann würden sich die meisten Mannschaften so halbwegs auf Augenhöhe begegnen, was für alle ein Vorteil wäre.


    Es ist immer wieder interessant, dass das eigentliche Thema des Threads vollkommen außen vor gelassen wird und stattdessen eine Antwort kommt, die inhaltlich überhaupt nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat.

    Gestern habe ich ein Freundschaftsspiel angesetzt, mit dem Ziel die "schwächeren" Spieler mehr- und vor allem auf "tragenden" Positionen einzusetzen. Nachdem letzte Woche in erster Linie meine "Stars" zum Einsatz kamen (Gründe sollten ja aus dem "Wie konnte das passieren"-Thread bekannt sein) sollte dieses Spiel ganz im Zeichen der Zweitbesten stehen.


    Sekundärziel war für mich herauszufinden wie sehr man seine Mannschaft durch "Rotation" während des Spiels schwächt (bzgl Ergebnis). Wir sind im mittlerweile liebgewonnen 2-3-1 angetreten. Erste Halbzeit habe ich meine zwei kreativen Aktivposten Verteidiger spielen lassen, mit der Aufgabe ihren Mitspielern zu vertrauen und den Ball nach Eroberung weiterzupassen und heute relativ wenig 1v1 Sturmläufe zu machen. Im Mittelfeld haben dann jene gespielt, die sich eher in der Verteidung wohl fühlen. Die hatten die Aufgabe 1v1 Situationen zu suchen und sich mal Haken und Finten zu trauen. Im Sturm spielte mein "Trainingsweltmeister". Ein Spieler der im Training eigentlich meistens zu den Besseren gehört, aber beim Spiel meisten komplett blass bleibt. Ihm wollte ich mal ein Erfolgserlebnis in Form eines Tores ermöglichen.


    Interessant zu beobachten war, dass durch die Anweisung von hinten keine/wenig Dribblings zu starten, tatsächlich so etwas wie "Aufbauspiel" stattgefunden hat. Die zwei Verteidiger haben den Ball mal zurück zum TW, mal quer zum anderen gespielt um auf den richtigen Moment zu warten, ins Mittelfeld zu passen. Dort wurde der Ball in Bedrängnis meist wieder zurück zu den "ballsicheren" Verteidigern gespielt. Das hatte schon ein bisschen was von "Kinder-Tiqui-Taqua". War eigentlich schön anzusehen, brachte aber kaum Raumgewinn und war auch alles andere als effektiv. So gesehen war ich aber eigentlich recht stolz auf meine Kids, die es schafften sich den Ball über 5-6 Stationen zuzuspielen.
    Ich habe dann nach ein paar Minuten korrigierend eingegriffen, in dem ich die Mittelfeldspieler daran erinnert habe 1v1-Situationen zu suchen, bzw. den Ball auch mal weiter in die Sturmspitze zu spielen. Das haben sie dann auch öfters probiert und sind dabei oft gescheitert.
    Halbzeitergebnis war 1:13 aus unserer Sicht. Entweder wurde irgendwann mal der 6. oder 7. Pass relativ Nahe am Tor abgefangen, oder wenn wir mal wirklich in der anderen Hälfte waren, fingen wir uns einen Konter ein. Das Tor, dass wir geschossen haben, fiel ironischwerweise dann, als sich einer meiner Verteidiger ein Herz nahm und zum Sololauf ansetzte.


    Zweite Halbzeit spielte dann jeder auf der Position, wo er sich am wohlsten fühlt bzw. wo ich ihn am stärksten einschätze. So wechselten meine zwei Verteidiger auf die Außenpositionen im Mittelfeld, die zwei Hünen in die Verteidigung usw...


    Ergebnis zweite Halbzeit 3:3!


    Auch wenn es meine Kinder gewohnt sind, alle Positionen zu spielen, hat es sich trotzdem derart drastisch ausgewirkt.


    Mein Fazit: Durch Rotation schwächt man seine Mannschaft (kurzfristig, für dieses eine Spiel) enorm. Überhaupt wenn man ein paar "Blümchenpflücker" dabei hat. Nich falsch verstehen: Ich bin weiterhin überzeugt, dass Spieler im Kindesalter auf allen Positionen zum Einsatz kommen sollten. Es wäre halt nur manchmal schön, wenn das der gegnerische Trainer auch so machen würde...

    Bei uns gibt es im Bereich F-Jugend sogenannte Pools, die nach Stärke unterschieden werden.

    Das finde ich eine gute Idee. Kann man sich da selbst aussuchen in welchem Pool man spielen möchte, oder wird das über die erzielten Ergebnisse gesteuert?



    Deine Antworten bestärken den Eindruck, dass Du über einen großen Erfahrungsschatz verfügst, der Dich die Dinge sehr gut und weitsichtig einschätzen lässt. Das Bild mit der auseinandergehenden Schere (als Folge kurzfristigen Erfolgs) finde ich sehr gut und das könnte sich mancher Breitensportverein einschließlich "Wir-Gefühl" zum Leitbild machen!!!

    Dankeschön. Ich versuche halt lediglich aus Fachwissen, Erfahrung und vor allem ein bisschen Vernunft das beste für die Kinder herauszuholen. So wie ich es als Kind gerne gehabt hätte.

    Irgendwie müsst Ihr zudem auch Sympathie beim Gegner geweckt haben. Wenn ich Deine Anmerkungen richtig verstehe, hat er mit einigen Maßnahmen dafür gesorgt, dass er nicht zwangsläufig gewonnen hat. Das finde ich vor allem deshalb erstaunlich, weil das Ergebnis 26:0 ja nicht gerade auf große Empathie schließen ließ.

    Zu besagtem Traininerkollegen pflege ich eigentlich ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Wir machen uns regelmäßig Freundschaftsspiele aus und steuern dass dann auch jedesmal so, dass es für alle Beteiligten Sinn macht.

    Dir ist offenkundig das "Mitnehmen" aller Kinder bei allen Spielen wichtiger als das Erzielen guter Ergebnisse und die Unterteilung in gute und weniger gute Spieler.

    Ich habe schon einmal eine Mannschaft von U8 bis U16 begleitet. Das Problem, wenn man in erster Linie auf die Besseren schaut, ist jenes, dass dann irgendwann die Schere viel zu weit auseinandergeht. Außerdem will ich ein "Wir-Gefühl" erzeugen, dass mEn wesentlich wichtiger als ein bloßes Ergebnis ist.

    Denn seien wir ehrlich: selbst wenn man Freundschaftsspiele organisiert und damit allen Kindern Spielzeit zubilligt, findet eine leistungsmäßige Unterteilung statt.

    Genau aus dem Grund ist das maximal eine temporäre Lösung.

    Da mag sich jeder Leser - mich eingeschlossen - fragen, ob er das genauso handhaben würde, wenn die Aussicht bestünde, "höherklassig" zu spielen.

    "Höherklassig" gibt es in diesem Alter bei uns noch nicht. Die Ergebnisse werden zwar dem Verband übermittelt, aber nicht veröffentlicht. Somit gibt es auch kein Auf- bzw. Absteigen. Warum wir mit all diesen starken Mannschaften in einer Gruppe spielen weiß ich nicht. Ich würde allerdings eine "leistungsbezogene" Einteilung sehr befürworten.

    Meine Frage: Was habt Ihr für Erfahrung mit Trainingsplänen für zu Hause, wie kann/sollte dieser inhaltlich aussehen... habt ihr konkrete Übungen? Her damit!

    Erfahrungen, die ich gemacht habe: Die wenigsten werden zu Hause einen konkreten Trainingsplan befolgen.


    Sachen die sie zu Hause machen KÖNNEN:


    1. Google mal Coerver Ball Mastery - Da sind Übungen dabei, die mit ein bisschen guten Willen auch in einer Telefonzelle gemacht werden können. In Punkto Ballgefühl gibt es nichts Besseres. Mir hat das sehr viel gebracht.


    2. Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht. Wenn du eine Kampfsportvergangenheit hast sollte dies ja kein Problem für dich sein. Ich würde dazu das Buch "Convict Conditioning" empfehlen. Da sind sowohl Übungen für 70-jährige, als auch welche bei denen sich Arnold höchstpersönlich schwer tun würde dabei.


    3. Der neueste Trend heißt Faszientraining. Auch hier lohnt sich ein wenig Google-Recherche.

    Das Team das vor kurzem noch 26:0 verlor hat gegen dieselbe Mannschaft nun 8:7 gewonnen.

    Ja stimmt. Ich konnte es selbst kaum glauben. Allerdings muss man unseren Sieg ein wenig relativieren. Ich möchte aber zunächst erklären, welche Anpassungen ich nach dem Debakel gemacht habe und warum:


    1. Am Training selbst habe ich bewusst nichts verändert. Lediglich bei meinem Coaching habe ich mich darauf konzentriert die Spieler noch mehr positiv zu pushen. Das ist in letzer Zeit ein wenig eingeschlafen weil ich zu vieles als selbstverständlich hingenommen habe.


    2. Von 3-3 habe ich auf 2-3-1 umgestellt. Ist zwar nicht ganz das was ich auf Dauer will. Aber dadurch haben die Spieler konkretere Aufgaben auf die sie sich konzentrieren können. Ich habe das Gefühl dass ihnen das VIEL leichter fällt.


    3. Durch diese Systemumstellung habe ich auch meinen "Blocktausch" abgeschafft. Bisher haben drei Verteidiger, drei Stürmer und drei Wechselspieler gespielt. Nach einem drittel der Halbzeit, kamen die Stürmer raus, die Verteidiger nach vorne und die Wechselspieler auf die Verteidigerposition. So wurde gewährleistet, dass alle Spieler sowohl offensiv, als auch defensiv spielten. Außerdem kamen alle Spieler auf die selbe Spielzeit. Ich habe begonnen situationsbedingt einzeln zu tauschen, was leider auch zu Lasten der "schwächeren" Spieler ging.


    4. Da bei den letzten Verbandsspielen meine schwächeren Spieler weniger zum Einsatz kamen (Es kamen aber immer alle zum Einsatz!), habe ich mehrere Freundschaftsspiele nebenbei organisiert um auch für sie genügend Spielzeit zu gewährleisten.


    5. Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, um im Frühjahr in einer anderen Gruppe zu spielen, damit ich die Maßnahmen 2 bis 4 wieder Rückgängig machen kann. Die jetzige Gruppe ist uns einfach zu stark.


    Warum war es uns möglich, nach nur wenigen Wochen gegen eine Mannschaft zu gewinnen, die uns zuvor mit 26 Toren weggeschossen hat?
    1. Aus oben genannten Anpassungen mit denen ich lange gehadert habe.
    2. Der beste Spieler des Gegners im Tor gespielt.
    3. Der gegnerische Trainer entgegen seinen Gepflogenheiten auch seinen "Miläufern" mehr Spielzeit ermöglicht. Gegen seine "Blümchenpflücker" spielen wir nächste Woche ein Freundschaftsspiel.
    4. Dieses Spiel war absolut ein Ausreißer nach oben. Bis auf die Chancenauswertung hat an diesem Tag alles funktioniert.


    Gratulation an dein Team und dich!

    Vielen Dank! Ich bin auch mächtig Stolz auf meine Zwerge. Allerdings so richtig freuen kann ich mich erst, wenn wir trotz Rotation und selbe Spielzeit für alle gewinnen.

    Kennen das andere Kindertrainer auch: Die Kinder hören nicht zu, reagieren nicht auf Zuruf - zumindest nicht bei den ersten 4 mal? wenn man sie mal eine Übung aussetzen lässt glaubt man sie haben auf der Strafbank mehr Spaß als wenn sie mitspielen? Also Strafe verpufft. Manchmal meint man auch sie wollen absichtlich stören. Meist steckt das andere an und die Ruhe in der Truppe kippt ins negative. Übungen müssen 8 mal erklärt werden und trotzdem hört kein Kind zu ... Der Ausruf: Bälle liegen lassen animiert zum Gegenteil und die Bitte zuzukucken nehmen nur 2 von 12 wahr.

    Interessanterweise kenne ich das kaum. Vielleicht liegt es daran, das meine Trainingsgruppe max 12 Kinder umfasst. Oder vielleicht daran, dass meine pädagogischen Tricks greifen.

    1. Die persönliche Einstellung


    Mein Grundsatz lautet: Der Trainer ist da um die Kinder zu unterhalten und nicht umgekehrt. Klingt zunächst etwas nichtssagend, ist aber bei genauerer Betrachtung unheimlich wichtig. Ich will damit sagen, dass man als Kindertrainer bei den Kids vor allem auch das grundsätzliche Interesse am Sport/Fußball schüren muss. Dass heißt dem Alter entsprechende Übungen und Spiele die auch auf die Phantasie der Kids abzielen anzubieten. Kinder sind keine Befehlsempfänger. Natürlich gelingt das nicht immer. Aber dann muss man sich bzw. seine Spielformen und nicht die Kinder hinterfragen. Ausnahme würde für mich ein Störenfried darstellen, der immer aus der Reihe tanzt.


    2. Bestrafung


    Kinder lechzen förmlich nach Aufmerksamkeit. Diese Aufmerksamkeit schenke ich aber nur den Kindern, die mit Freude und Eifer bei der Sache sind. Da ist dann "Positiv-Pushing" angesagt. Z.B.: "Tobias! Der Übersteiger war spitze! High Five!" Im Normallfall wollen alle anderen Kinder auch ein High Five vom Trainer. Während Tobias seinen Übersteiger probiert hat, hat Luka Blumen gepflückt. Soll er doch wenn er das lieber will. Anstatt sich mit Luka zu ärgern, freue ich mich, dass Lara soeben auch ein Übersteiger gelungen ist und ich schon das nächste High-Five verteilen darf. Irgendwann kommt Luka dann auch darauf, dass Blumenpflücken eigentlich gar nicht so interessant ist. Außerdem wird es beim Blumenpflücken niemals Beachtung, oder gar Lob, geschweige denn ein High-Five geben. Solche Probleme sind dann nach ein paar Trainingseinheiten erledigt.


    3. Wenige aber klare Regeln


    Als wir noch eine Bambini-Truppe waren, hat mich immer zur Weißglut gebracht, dass das, was ich aufgebaut hatte, innerhalb kürzester Zeit zweckentfremdet wurde. Die Markierungshütchen waren Zwergenhüte und wie durch ein Wunder wurden die Stangen zu Lichtschwertern. Dies war eine der wenigen Situationen wo ich ein striktes NEIN gebraucht habe. Ich habe ihnen klar gemacht, dass so kein Training machbar ist. Wenn alle dieses NEIN akzeptieren dürfen sie nach dem Training beim wegräumen noch mit den Trainingsutensilien spielen.


    Ganz wichtig bei NEIN ist es, dieses mit allen Konsequenzen auch durchzusetzen. Hundertsiebenundzwanzig halbherzig herausgebrüllte NEINs machen null Sinn. Wenn ich zwei NEINs in drei Wochen ausspreche werden diese die Kinder auch beherzigen.


    4. Horrortage akzeptieren


    Manchmal gibt es so Tage (vielleicht liegts wirklich an den Mondphasen), an denen nichts funktionieren will. Da bricht glaube ich niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn man anstatt eine Übung mit allen Mitteln durchzupeitschen einfach auf ein Spiel umsteigt, dass man selbst und die Kinder schon kennen und gerne haben. Das erspart einem sehr viel Stress (und den Kindern auch).

    Anweisungen werden so krass fehlinterpretiert, dass man schreien möchte: Ansage: "Mustermann zieh mal dein Leibchen aus" - Ergebnis - 5 andere Kinder ziehen das Leibchen aus...

    Wenn so etwas oft vorkommt, dann liegt es ziemlich sicher daran, dass die Kinder die Anweisung wirklich nicht verstehen. Da gilt es Mittel und Wege zu finden sich so auszudrücken, dass die Kinder auch wirklcih mitbekommen was der Trainer will.

    Interessantes Thema!


    "Richtiges Training" (cool das deine Jungs das Unterscheiden) sollte mEn (man möge mich eines besseren belehren) aus mehreren Gründen (neben den von dir beschriebenen SSG's) angeboten werden:


    - viele Wiederholungen die ich mit SSG's nie erreichen werde
    - Kinder können Bewegungen (egal ob koordinativ oder mit Ball) ohne Zeit und Gegenerdruck (welcher durch SSG's immer gegeben ist) probieren, üben, verfeinern... um sie dann in Spielformen unter Wettkampfbedingungen anzuwenden.
    - mache Kinder (vor allem Jüngere) werden sehr zurückhaltend in Spielformen auftreten und dadurch kaum Ballkontakte haben.
    - ich kann gezielt ein Thema "herauspicken" und dieses bearbeiten (Zergliederungsmethode)
    - ich kann gezielt an "Fehlern" arbeiten (die bestenfalls im Spiel gesehen habe)


    Allerdings sollte mindestens die Hälfte der Trainingszeit in Spielformen investiert werden.


    ABER:


    Sowohl für "richtiges Training" als auch für Training in Spielformen ist einiges an Know-How des Trainers notwendig. Denn egal ob ich jetzt eine Übungs- und Spielreihe zu irgendeinem Thema ausarbeite, oder eine maßgeschneiderte Spielform (mit entsprechenden Schwerpunkten und dem richtigen Coaching) plane, wird sich die Arbeit, die für Planung und Konzeption draufgeht ziemlich die Waage halten.


    Denn "Da habt ihr einen Ball, spielt wie ihr wollt" ist mir ein bisschen zu wenig (obwohl manchmal sicher besser, als das was als "Training" verkauft wird).


    Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole:
    Mit Horst Wein fährt man glaube ich ganz gut.


    1. Ganzheitliche Spielform (die vielleicht auch noch passend zum Schwerpunkt ist)
    2. Isolierte Spielform oder Übung (die hohe Wiederholungsraten zum Schwerpunkt anbietet)
    3. Ganzheitliche Spielform


    Wichtig ist dabei immer den Bezug zum Spiel selbst herzustellen.


    Passender Link zum Thema:
    http://h-schlenke.de/Meth-Konz-Spi.pdf

    Ich hatte mal einen Spieler (der war aber deutlich jünger), der hat sich regelmäßig vor dem Spiel, während der Autofahrt übergeben. Bei ihm war es eine Mischung aus extremer Nervosität und Autofahren an sich hat er auch nicht vertragen. Vielleicht ist es bei deinem Sohn ja auch irgenwie psychisch (Nervosität) bedingt.

    Das ist jetzt eine reine Vermutung von mir und ich habe so eine Erfahrung auch noch nicht gemacht:


    Ich glaube, dass man innerhalb gewisser Grenzen jedem Spieler auch seinen eigenen "Stil" lassen sollte. Wenn er damit erfolgreich ist sollte man ihn eher fördern als "einbremsen". Mir würden da jetzt mehrere Beispiele von Sptitzenfußballern einfallen, die alle einen unterschiedlichen Spielstil an den Tag legen. Manche davon leben halt von ihrem Speed.

    In der E käme ich langsam - ohne es abzuverlangen dazu - neben dem Abschlag (das ist für mich eine Spieleröffnung) - eine zweite Spieleröffnung einzubauen. Das wird vermutlich erst zum Ende der E (meine Erfahrung) klappen.

    Hier möchte ich dir ausnahmsweise widersprechen! Ich kann Bambinis schon mit auf dem Weg geben, dass sie probieren sollen den Ball zum nächsten Mitspieler zu rollen. Ich weiß schon, dass du strikter Gegner von instruiertem Handeln bist (ich grundsätzlich auch), aber hier geht es darum auch die Spielzeit sinnvoll zu nutzen. Mit ausgerollten Bällen, provoziere ich die Kids zu Ballmitnahmen, Dribblings und Zweikämpfen. Mit nach vorne gebolzten Bällen eher weniger. Natürlich muss man hierbei sehr geduldig zu Werke gehen. Ein verstolperter Ball resultiert meist in einem Gegentor. Mut machen, Spieler für den Versuch loben... Irgendwann funktioniert das (so halbwegs)!

    Die FORMATION spielt hierbei für mich keine Rolle!

    Finde ich auch. Das ist keine Frage der Formation.


    Eine spontane Idee, die mir dazu einfällt, wäre eine Spielform. 3vs3 in einem den Spielstand der Kinder angemessen abgegrenzten Spielfeld. Zwei normale Tore. Ein Spieler jeder Mannschaft spielt immer im Tor (rotieren nach jedem Treffer!). So viele Bälle wie möglich zum Trainer. Immer wenn der Ball im Tor, Seitenout, oder hinter der Grundlinie landet, wird beim TW begonnen, welcher den Ball nur ausrollen darf. Zuerst würde ich die Kinder frei probieren lassen. Nach ein paar Minuten die Spieler auf die Seiten nehmen und an das gewünschte Verhalten mit Fragen heranführen. Z.B.: Überlegt euch mal was ihr machen könnt, um den TW das Ausrollen so leicht wie möglich zu machen.
    Je nachdem wie gut das funktioniert, kann man mit bestimmten Zusatzregeln den Schwierigkeitsgrad steuern. Funktioniert das noch überhaupt nicht, kann ich Anfangs noch eine Zone errichten, in dem der Gegner nicht eingreifen darf. Oder, dass die Verteidiger die Stürmer zwar "decken" dürfen, aber erst 3Sek (Trainer zählt laut mit) nachdem der TW den Ball ausgerollt hat, aktiv den Ball attackieren dürfen. Der Fantasie sind dabei eigentlich keine Grenzen gesetzt, allerdings sollte man sich schon vor Trainingsbeginn ein paar dieser "Steuerrädchen" überlegt haben um ggf. eingreifen zu können.


    Außerdem würde ich dir noch raten, nicht den selben Fehler wie ich zu machen und die Kinder bei der Spieleröffnung zu "platzieren". Wenn man gegen einen starken Gegner spielt wird dieser sofort die Spieler, oder Passwege zustellen. Ist dies der Fall sollten die Kinder in der Lage sein, dem TW anzuzeigen in welchen Raum sie den Ball haben wollen. Kurze Finte in die andere Richtung, Lauf in den angezeigten Raum und man hat sich vom Gegenspieler gelöst. Das funktioniert bei den geschickteren in meinem Team ganz gut. Die schwächeren sind damit allerdings noch überfordert.


    Findet der TW trotzdem keine (sichere) Möglichkeit, darf er den Ball getrost abschlagen. Das muss er aber selbst entscheiden.

    Toller Text!


    ABER:


    Viele "Pobleme" mit Eltern sind hausgemacht und vorprogrammiert. Eben weil Eltern (meist ohne böse Absicht) natürlich die Interessen ihres Kindes gewahrt haben wollen. Sie wissen es oft wirklich nicht besser. Deshalb gehört unbedingt in bestimmten Abständen (je nach Bedarf) Aufklärungsarbeit in Form von Elternabenden und Elternbriefen (Newsletter) gemacht. Einfach um


    * Grenzen und Kompetenzen aller Beteiligten (Eltern, Kinder, Trainer) klar zu definieren
    * Ziele für jede Altersklasse zu definieren (Man kann (fast) allen Eltern vernünftig klar machen, dass es z.B. wichtiger ist, dass alle Kinder spielen, als zu gewinnen)
    * Recht und Pflichten aller Beteiligten zu definieren. Also Vereinsdenken auch auf die Eltern übertragen.


    Das wäre ein wichtiger Anfang, damit sich alle wohl fühlen. Noch besser wäre natürlich an Jahrgangsübergreifendes Konzept wie @Andre es immer wieder fordert. Welches schriftlich klare Grenzen definiert.

    @Powerzwergenpapa


    Danke für dein Lob. Das ist echt eine saucoole Truppe mit vielen verschiedenen Charakteren. Ich habe mir überlegt, öfter mal ein Trainingsvideo hochzuladen. Allerdings war ja die Resonanz nicht ganz so hoch wie erhofft. Ich hätte noch gerne mehr Meinungen, Kritikpunkte und Vorschläge gehört/gelesen. Wieso das technisch nicht funktionert hat, ist mir ein Rätsel. Ich konnte es problemlos von Computer, Handy und Tablet öffnen.

    Kurzes Update zu unserem Katastrophenspiel:


    Wir haben heute gegen einen ähnlich starken Gegener (der zweite Verein in unserer Gegend, der für die gute Jugend bekannt ist) gespielt und das Spiel mit einer 4:10 Niederlage beendet. Das war eine Niederlage der Art, mit der ich getrost leben kann.
    Der Gegner war zwar besser, aber meine Kids hatten etwas vom Spiel. Viele Dribblings, Zweikämpfe und dann schlussendlich (als der gegnerische "Abwehrhüne" in den Angriff wechselte) auch einige Torchancen. Vereinzelt war dann auch schon das im Training geübte 2v1 Verhalten (mit einer wenig positiver Fantasie) zu erkennen.


    Ich bin jetzt bereit, dieses Debakel hinter mir (uns) zu lassen. Ich hoffe dass es jetzt weiter bergauf geht und sich mein (jetziger) Eindruck verstärkt, dass es sich um eine "Eintagsfliege" gehandelt hat, die eine Verkettung vieler "Umstände" war.