Beiträge von Grätsche

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    Die Streuung ist doch normal, Stichwort Gaus'sche Normalverteilung. Der Hinweis auf die FT Junior ist genau richtig. Habe das bei mir in den Teams auch immer so umgesetzt, die Besseren bekommen höhere Anforderungen. Für einen mit besonders großer Klappe auch gern mal einen Tick zu schwer, damit er sieht, dass er auch noch nicht alles kann.
    Wenn ich die Truppe teile, dann auch eher so, dass die Stärkeren zusammen eine Übung machen und die Schwächeren unter sich sind. Letztendlich sollen die z.Z. Besseren ja auch entsprechend gefördert werden.
    Beim Abschlussspiel habe ich die Erfahrungen gemacht, dass bei gemischten Truppen die Besseren im Zweifel versuchen, alles allein zu lösen, weil sie glauben, mit den anderen nicht spielen zu können. Also eher die Besseren zusammen und Zusatzaufgaben gestellt, Tor nur mit schwachem Fuß, alle müssen vorher am Ball gewesen sein, usw.

    Wie an anderer Stelle beschrieben, habe ich eine ähnliche Situation. Zur Zeit auch 15 spielberechtigte Spieler. Bei uns wird 1+7 gespielt, auf Halbfeld.Wenn alle 15 da sind, spielt jeder eine Halbzeit, außer derjenige der sich als Torwart gemeldet hat. Der darf durchspielen.
    Erlaubt sind eig. nur 12 Spieler, aber die Gegner hatten bislang auf Nachfrage noch nie ein Problem damit.


    Sollte die Zahl der Spieler weiter steigen würde ich unter der Berücksichtigung der Trainingsteilnahme wahrscheinlich auch rotieren.

    Es ist nun mal so, dass sich die Kinder unterschiedlich schnell entwickeln. Teilweise haben Kinder 2-3 Jahre gebraucht, um "Biss" zu zeigen. Andere haben nach 2-3 Trainings gemerkt, dass sie sich den Ball aktiv erobern müssen.
    Vielleicht legen die Trainer deiner Gegner auch besonderen Wert auf "Aggressivität". Kenne ich auch zur Genüge, ständiges "heiß" machen von außen, ohne dass die Kinder häufig wissen, warum sie etwas machen sollen.
    Ich denke durch die beschriebenen Übungen meiner Vorredner entwickelt sich die von dir gewünschte Einstellung quasi von allein.
    Gegenwärtige habe ich einige Kinder im Training, die es mit ihrer Aggressivität übertreiben, dass ist auch nicht grad einfach.

    Hallo,
    "fehlende Aggressivität" würde ich als fehlende Erfahrung und damit Verunsicherung bezeichnen. Die Kinder haben noch wenige Erfahrungen mit dem Ball bzw. mit Gegnern. Sie stehen damit vor ungewohnten Situationen und wissen nicht so recht wie sie sich verhalten sollen. Das ist völlig normal und gibt sich mit der Zeit. Je mehr Erfahrungen sie im Training oder durch Spiele sammeln, desto eher wissen sie die Situationen einzuschätzen.
    Gib den Kindern viele Möglichkeiten Erfahrungen mit dem Ball und durch kleine Wettkämpfe mit Gegenspielern zu sammeln. Sie werden mit der Zeit "mutiger" und wollen den Ball abjagen. Zuerst wird diese Entwicklung beim Training gegen die eigenen Mitspieler einsetzen und später dann auch gegen fremde Kinder (häufig ist vor fremden Kindern der Respekt noch größer, weil die Kinder ihre Reaktionen ja nicht einschätzen können).
    Natürlich setzt bei einigen Kindern diese Entwicklung früher ein (auch ohne das Brüllen ihrer Trainer). Diese Kinder werden dann gern als Talent gefeiert.

    Hallo,
    ich möchte kurz über die aktuellen Erfahrungen berichten.
    Altersklasse F-Junioren, Kreisklasse
    Vorgabe an das Team war nach Möglichkeit hinter heraus zu spielen, unkontrollierte lange Bälle zu vermeiden. Zu meiner großen Freude gelang das auch sehr gut. Im ganzen Spiel wurden nur 5 Abschläge "lang" gespielt, wovon 4 unmittelbar zurück kamen. War also ein guter Lerneffekt. Die Gegner verfügten über mehrere Kinder, welche aus 15 Metern relativ platziert auf´s Tor schießen konnten. Die Abschläge wurden also zu einer Gefahr für das eigene Tor. Hingegen wurde es beim Herausspielen nur zweimal brenzlig, als der Torwart (stand insgesamt zum 2. Mal im Kasten) den Ball zum Gegner spielte. Alle andern ca. 15 Anspiele kamen prima (auch wenn einigen Eltern dabei der Atem stockte). :) Die angespielten Kinder lösten es auch prima. Und das, obwohl der andere Trainer ständig "Zustellen!" rief.
    Aber: wie das Leben so spielt, trotzdem haben wir knapp verloren. Taktik der andere Mannschaft ging damit wohl auf... Dennoch war ich sehr zufrieden, weil die Kinder genau das trainierte und von mir geforderte umgesetzt hatten. Ein paar Eltern guckten dennoch komisch, warum ich nach einer Niederlage so positiv drauf war. Hab es Ihnen dann ausführlich erklärt. :D

    Hallo SteMel4,
    eine Frage: Warum willst du das Mädchen nicht fragen, ob es Spaß am Fußball hat? Aus deinen Ausführungen meine ich zu lesen, dass ihr schon recht viel Zeit in das Mädchen investiert. Aus meiner Sicht ist die Frage berechtigt, ob das Mädchen überhaupt will oder mehr oder weniger nur durch die Eltern zum Fußball gedrängt wird. Breitensport hin oder her, ich denke nicht, dass Trainer "verpflichtet" sind, Kinder zu beschäftigen die eigentlich nicht wollen.
    Ich stand einmal vor einer ähnlichen Situation wie du. Ein Spieler hinkte den anderen auch deutlich hinterher, "behinderte" den Übungsablauf. Nach meinem ersten Eindruck wurde er von seinen Eltern unter Druck gesetzt. Im Training wirkte er auch häufig lustlos und unkonzentriert.
    Deshalb fragte ich ihn, ob er überhaupt Lust auf Fußball hätte. Er bestätigte das und beteuerte, dass es ihm Spass machte. Also verwendete ich weiter relativ viel Zeit für ihn. Bei näherer Betrachtung stellte sich dann auch heraus, dass die fehlende Konzentration von einer gewissen Überforderung kam und er teilweise resignierte. Fortan übte er meist mit etwas schwächeren und/oder jüngeren Spielern. Aus ihm wurde zwar kein Überflieger, aber er blieb beim Fußball. Und wer weiß, vielleicht ist er dann in der A-Jugend genau der Spieler, der notwendig ist, um die Mannschaft spielfähig zu halten. :)

    Hallo Penaten,
    in dem Alter von 11/12 suchen Kinder ohnehin die Möglichkeit sich miteinander zu messen und ihre Grenzen auszuloten. Das sie aus jeder Aufgabe einen Wettkampf machen, finde ich nicht ungewöhnlich. Allerdings muss alles im Rahmen bleiben. Aus deinen Zeilen lese ich von Selektion nach Leistung. Dies kann ein Grund sein, warum die Kinder es überziehen. Wenn sie in den letzten Jahren mit der Maxime trainiert wurden, dass nur die Besten weiter kommen, muss es nicht verwundern, dass sie versuchen die anderen auszustechen und zu übertrumpfen. Kann es sein, dass es nicht an "dem einen" liegt, sondern das es eher ein grundsätzliches Problem ist?
    Du erwähnst, viel mit den Jungs gesprochen zu haben. In der Gruppe oder in Einzelgesprächen? Auch wenn du die Mannschaft erst seit Februar betreust, sollte sich dennoch schon so viel Vertrauen gebildet haben, dass dir die Jungs in Einzelgesprächen anvertrauen, woran es tatsächlich liegt.

    @Fußballvirus
    Danke für die ehrlichen Worte. Meine Fragen zielten auch nicht darauf ab, dich/euch anzugreifen.
    Letztendlich zeigt das Beispiel eures Sohnes wieder, dass gerade in diesem Alter viele Unbekannte lauern. Es lässt sich kaum eine verlässliche Prognose abliefern und selten verlaufen Entwicklungen gerade.
    Persönlich finde ich es gut, dass eine Rückkehr zum Heimatverein nicht vorn herein ausgeschlossen wird, falls es bei dem JFV nicht klappt. Kenne einige Beispiele, wo die Kinder eher aufgehört haben mit dem Fußball, als zurück zu gehen.
    JFV kenne ich näher nur Wenige. Allerdings bei denen ist es ähnlich wie von dir beschrieben. Gerade weil sie überregional sind, meinen sie sich die besten Spieler heraus picken zu können. Oftmals wird dann der kurzfristige Erfolg noch als Lockmittel genutzt, um weitere Kinder anzuwerben (Bezirksliga statt Dorfliga). Bleibt die Entwicklung eines Einzelnen dann hinter den Erwartungen zurück, wird teilweise gnadenlos aussortiert. Es stehen ja genügend gute und willige Spieler bereit, um den Kader aufzufüllen. In den Dorfvereinen muss man sich hingegen viel mehr um die Kinder bemühen.
    Wenn euer Sohn die Situation meistert und weiterhin dran bleibt, dann wird er dadurch sicher ein gutes Stück gereift sein. Also seht es positiv. :)

    Teile die Erfahrungen und Bedenken von open-minded.
    Bei mir auf Arbeit rufen auch regelmäßig entsprechende Firmen an. Die leasen meist zu sehr günstigen Konditionen Fahrzeuge und refinanzieren sich über die Werbung.
    Es wird dann - teilweise sehr nachdrücklich - versucht, Firmen von einer Werbung zu überzeugen. Es werden mglw. auch Firmen angesprochen, die bereits den Verein unterstützen. So etwas kann ganz schön in Auge gehen.
    Weitere Risiken sind auch schon beschrieben worden.
    Je nach dem wie die Situation bei euch ist, kann der Verein versuchen so ein Leasing selbst in die Hand zu nehmen. Zum einen gibt es über die Verbände (LSB, KSB) oder auch über Autohäuser vor Ort oftmals günstige Leasingangebote. Der Verein ist ja quasi Gewerbekunde. Wenn es dann einen Sponsorenpool gibt, der für die monatlichen Gebühren aufkommt und als Gegenleistung die Werbung auf dem Fahrzeug erhält, hat der Verein im Ergebnis auch ein kostenloses Fahrzeug.

    @Fußballvirus
    Nur zu meinem Verständnis:
    Euer Sohn wechselte im vergangenen Sommer den Verein, obwohl ihr wusstet, dass a) im neuen Verein gar keine Mannschaft seiner Altersklasse existiert und b) euer Sohn körperlich wahrscheinlich nicht mithalten wird?
    Was waren denn die Gründe für den Wechsel?
    Hätte er beim Verbleib im bisherigen Verein auch am Stützpunkt trainieren können?


    Wie 16er schon schrieb, abwarten bis die Saison rum ist und hoffen, dass sich die Vorstellungen von der neuen Saison bewahrheiten.

    16 Kinder allein zu betreuen ist schon eine Herausforderung an sich. Im Altersbereich der E kommt hinzu, dass viele Veränderungen auf die Kinder einströmen (Schule, Freundeskreis etc.). Da finde ich es relativ normal, dass ein Training auch mal nicht so funktioniert wie geplant. Sollte es allerdings zur Regel werden das Übungen nicht laufen, wird dies vermutlich Gründe im Zusammenhang mit dem Training haben. Wie du schreibst, gab es in den letzten 1,5 Jahren eine hohe Trainerfluktuation. Wurde diese Situation mit den Kindern schon einmal besprochen? Kinder loten ständig ihre Grenzen aus und bei häufig wechselnden Verantwortlichen kann das zu unangenehmen Entwicklungen führen. Den Umstand, dass dein Trainerkollege aufhört, würde ich zu einem Neustart nutzen, den Kindern nochmal deine Regeln klipp und klar erläutern. Einen Elternabend hast du anscheinend schon geplant. Hier kannst du auch die Eltern der Störenfriede ansprechen (unter 4 bzw. 6 Augen). Mit 16 Kindern ist der Kader auch groß genug, um den einen oder anderen auch mal eine Auszeit zu verordnen.
    Zum Training an sich: Langeweile und im Anschluss Blödsinn kommt meistens dann auf, wenn die Kinder nicht ausreichend gefordert werden (Standzeiten, Unterforderung) oder vollkommen überfordert sind und resignieren (Motto: das bekomme ich eh nicht hin). Ich arbeite gern im Stationsbetrieb. Kleine Gruppen und wechselnde Aufgaben zum Trainingsschwerpunkt. Gerade wenn du "nur" 3-4 Störenfriede hast, bietet diese Vorgehensweise einige Vorteile. Sie schmeißen dir nicht das ganze Training, sondern höchstens die Gruppe, in der sie sind. Sind sie unterfordert, erhöhst du für sie einfach die Anforderungen, die anderen machen ihre "normalen" Übungen weiter. Sind sie überfordert, vereinfachst du die Aufgaben und schaffst ihnen Erfolgserlebnisse. Falls gar nichts mehr hilft, steckst du alle Störenfriede in eine Gruppe und lässt sie machen. Dann kannst du dich auf die Kinder konzentrieren, die etwas lernen wollen. Im Anschluss würde ich dann das Gespräch mit den Eltern suchen und eine Auszeit empfehlen.

    Bist du über die Verfahrenseröffnung schriftlich informiert worden?
    Falls ja, würde ich eine Stellungnahme verfassen, mich entschuldigen und darauf hinweisen seit 10 Jahren noch nie "auffällig" gewesen zu sein. Dazu noch ein paar Zeilen zum Thema Vorbildwirkung und dass du den Vorfall mit deinen Spielern besprochen hast.
    Da es das 1. Mal bei dir ist, sollte es mit einem schriftlichen Einzelrichterverfahren abgehen.
    Richtig teuer wird es bei einer mündlichen Verhandlung, wie beschrieben.

    Lizenzen allein sagen m.M. wenig über die Eignung für den Kinder- bzw. Nachwuchsfußball aus. Ich kenne persönlich mehrere A-Lizenzinhaber. Ihnen ist eine unglaubliche Fachkunde gemein, aber auch "charakterlicher Schwierigkeiten". Bei einem dieser Trainer stand ich kurz davor den DFB einzuschalten und ihn "anzuschwärzen". Ständige Kommentare zum Schiri, zu den Zuschauern und teilweise verbale Angriffe gegen Spieler der gegnerischen Mannschaft, beobachtet über etliche Spiele. Inzwischen ist er nicht mehr im Nachwuchsbereich unterwegs.
    Hingegen kenne ich auch einige "Muttis und Papa´s" die zwar nicht viel Ahnung vom Fußball haben, aber mit ganz viel Empathie und Geduld bei den kleinsten der Kleinen unterwegs sind.
    Ich denke man muss hier auch sehr genau auf die Altersgruppen achten. Gerade bei den Bambinis, vielleicht so gar noch in der F, kann es durchaus ein Vorteil sein, eben keinen Fußballtrainer zu haben, der Kinder schon sehr eindimensional festlegt. Trainer aus anderen Sportarten sind hier vielleicht etwas offener, fußballfremde Dinge einzubauen.
    In den älteren Jahrgängen sehe ich die Notwendigkeit fachlich, aber auch menschlich, qualifizierter Trainer. Wie oben geschrieben sind für mich Lizenzen allerdings kein Allheilmittel. Die Idee mit vereinseigenen Schulungen gefällt mir gut. In einem Nachbarverein wurde das schon einmal versucht, allerdings wurde es nicht über eine längere Zeit durchgezogen. Die Gründe hierfür kenne ich nicht.
    Einen Lizenzzwang halte ich in vielen Regionen unseres Landes für nicht umsetzbar. Viele Vereine sind froh überhaupt jemanden zu finden, der den Job ehrenamtlich macht. Sicher wäre die Situation etwas anders, wenn flächendeckend auch im Nachwuchs gewisse Beträge gezahlt würden. Dann wäre auch eine Bindung an eine Ausbildungskonzeption eher vorstellbar. Gehen wir von 6 Mannschaften (A-F) und jeweils nur einem Trainer mit 150 €/Monat aus, wären das allein 10.800 € pro Jahr. Hinzu kämen Co-Trainer und Torwarttrainer.
    Ich kenne nicht viele Vereine in der Nähe, die das zahlen wollen und können.

    In der abgelaufenen Hallensaison war ich mit den Bambinis bei einem Hallenturnier, in dem 350g- Bälle verwendet wurden!
    Wir hatten uns mit eigenen Bällen eingespielt und so habe ich es erst während des ersten Turnierspiels bemerkt. Bin dann gleich zur Turnierleitung. Die schauten mich fragend an, was ich wollte. 4er Bälle hätten sie gar nicht und in den Jahren zuvor hätte sich auch niemand beschwert. Als ich anbot, unsere Bälle zu nehmen, wurde gesagt: das Turnier ist bereits gestartet und wir ziehen das mit den Bällen jetzt durch.
    Hätte ich postwendend mit der Mannschaft nach Hause fahren sollen? Die Kinder hatten sich alle sehr auf das Turnier gefreut.
    Der Veranstalter selbst stellte auch eine Mannschaft. Ich muss davon ausgehen, dass im Training folglich auch nur 5er Bälle verwendet werden.
    Bei dem Turnier waren sogar 4-jährige am Start!

    Möchte hier von meinen persönlichen Erfahrungen in "anderen Fußballwelten" berichten. Auch ich hatte in meiner Jugend ein/zwei Trainer, bei denen die Einheiten aus drei Runden warmlaufen, Torschuss nach ruhendem Ball (schön der Reihe nach und mit ausreichend Pausen um die Bälle vom nächsten Acker zu holen) und abschließendem Trainingsspiel, bestanden. Sie haben es aber geschafft, aus einem Haufen Chaoten eine Mannschaft zu formen und diese über viele Jahre zusammenzuhalten. Niemand! hat in dieser Zeit die Mannschaft verlassen. Wir waren froh, überhaupt einen Trainer zu haben, der uns betreute und auf eigene Kosten zu den Spielen kutschierte. Wir hatten Spaß auf und neben dem Platz und sind nach fast zwanzig Jahren Freunde geblieben. Ich wage zu behaupten, dass auch mit "richtigem" Training keiner von uns Profi geworden wäre.
    Versteht mich nicht falsch, ich werde so ein Training nicht gut heißen, aber am Ende des Tages ist Fußball eben für die Allermeisten nur ein Hobby. Ich jedenfalls habe gelernt zu akzeptieren, dass es auch Spieler gibt die einfach nur kicken wollen, ohne den maximalen Erfolg zu erzielen. Aber natürlich nicht bei meiner aktuellen Mannschaft, da wollen alle noch Bundesligastars werden. ;)

    tobn
    Hach, bin ich froh, nicht der Einzige mit Gleichgewichtsproblemen zu sein. =)
    Nach ner Rolle vorwärts mit anschließender Ballaktion drehte sich alles bei mir und alle Kinder lachten, weil ich ziemlich blass aussah.
    Allerdings war es ziemlich ernüchternd zu sehen, dass 9-jährige keine Rolle hinbekommen. Was wird da im Sportunterricht gemacht?

    fak
    Ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht. Trotz vergleichbarer Spielzeiten ist und war es einem großen Teil der Kindern sehr wichtig in der Startelf zu stehen. Ich habe sogar denn Eindruck, dass es manchen wichtiger ist, als die Spielzeit an sich.
    Speziell bei einem Geschwisterpaar ist mir aufgefallen, dass der eine immer besonders betrübt ist, wenn der andere beginnen darf und er selbst noch warten muss. Seinen Bruder scheint die umgekehrte Situation nicht sonderlich zu stören.
    Eine Frage an die erfahreneren Kollegen:
    Gibt sich dieser "Startelfneid" mit dem Alter (meine Kids sind zwischen 7 und 8) oder gibt es hier empfehlenswerte Kniffe?
    Wie gesagt, die Kinder kommen i.d.R. auf vergleichbare Spielzeiten.