Beiträge von Andre

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    @Luibi


    stelle hier mal den Link zu der wissenschaftlichen Studie ein, die dein Statement belegt....ich bin sehr gespannt.


    Viele Helikoptereltern sollten dann davon erfahren! Und ich wäre dann auch wieder schlauer. Bis dahin verlasse ich mich auf hunderte Links und deren Inhalt auf entsprechende Studien...an die das Ausbildungskonzept garantiert angelegt ist. Für den Fall das Du ihn nicht bringst stellt sich dann die Frage, was dein Problem ist. Ich bin echt gespannt.

    Ich will dann auch mal zum Eingangspost eine Geschichte erzählen.


    Mein jüngster Sohn, ...damals in der F. ...hatte einen Trainer der keiner war!


    Er trainierte mit ihnen bis zum Abwinken das Passspiel als Kombinationsspiel. Ich spreche nicht von einem statischen Pass welcher nicht spielnahe und restlos unnütz ist, sondern von dem VERSUCH, der Mannschaft (F-Jugend) das große Passspiel hin zum Sieg der Goldenen Ananas.


    Wissenschaftlich - für mich belegt und im DFB-Ausbildungssystem dadurch belegt, dass man kein Passspiel in dieser Altersgruppe im Rahmen einer Mannschaftstaktik propagiert - belegt, dass Kinder dieser Altersgruppe Geschwindigkeiten nicht oder nicht richtig einschätzen können. Die Studien stammen aus dem Straßenverkehr. Ob ein Auto naht oder ein Ball...die 97 Prozent der Spieler dieser Altersgruppe können den Ball nicht an.- und mitnehmen. Sie biegen mit dem vorbeirollenden Ball ab und folgen ihm! Dem entgegen schließen sich die erforderlichen Synapsen spätestens zur D...da nehmen sie den Ball an und mit...automatisch...auch ohne Trainerzutun. Deshalb sage ich auch, dass die Trainereinflüsse faktisch viel kleiner sind, als es viele von uns meinen oder ertragen!


    Der Trainer meines Sohnes verschwendete die Trainingszeit für etwas, was niemals gelingen würde und das zeigte auch die Praxis und das nicht nur bei seinem Team.


    Weil es nicht klappte wurde er laut. Er schrie herum...in der Kabine...auf dem Platz. Selbst als Schiedsrichter schrie er die Kinder an, was zu starkem Fremdschämen für diese Körperverletzungen an wehrlosen Kindern meinerseits führte. Unterstütz wurde er versteckt und unerkannt von unwissenden gewinngeifernden Eltern und Großeltern. Manche Mutter sah das intuitiv zumindest anders!


    So verging die Zeit und dort, wo sie ihr Passspiel...also das was man ja so gewaltvoll über Jahre sinnlos trainierte endlich von selbst taten, wurde dann gegen besonders schwache Gegner gefeiert wie hulle...so dumm es auch unerkannt war.


    Dann kamen die normalen "Gegner" und die "Starken"...mit Spielern, die damals in der F das taten, was das Ausbildungskonzept - angelehnt an entwicklungsmäßige Möglichkeiten und Machbarkeiten von zirka 99 Prozent der Altersgruppe F (wissenschaftlich und deshalb für mich nicht diskutierbar belegt) - vorgab, nämlich


    Torschuss, Dribbeln, Zweikampf, Spielen, Spiele, Spiele, Wettkampfformen hierzu, Technik....als auf Basis des individuellen Entwickelns...


    Diese so ausgebildeten Spieler begannen nun - automatisch - ihr intelligentes und vom klugen wissenden Trainer mit Geduld begleitetes Passkombinationsspiel im Rahmen der Gruppentaktik.


    Und versohlten sie den Spielern der Mannschaft meines Sohnes überall und zu jederzeit ihren und den Pavianarsch des Trainers und jedem, der dessen Tun zugejubelt hat.


    Und so kam es, dass einige Spieler dieser Mannschaft den Fußball an den Nagel hingen.


    Das wiederum war im Gro unerkanntes vereinsschädigendes Verhalten. In den Statuten steht, dass solche Mitglieder zu entfernen sind. Der Trainer ist aber noch da!

    Viele Zitate....die ich mit meiner Ansicht zum Kifu mal kommentieren möchte:

    Diese Kinder gehen in keinen Zweikampf sondern "eskortieren" eher den Gegner

    Das ist altersgerecht. Ich dachte hierzu...das es ja genau deine Traineraufgabe ist, hier auch den Letzten mitzunehmen. Hierzu gehört, ein altersgerechtes Trainingsangebot im Thema und die richtige Kifu-Einstellung des Trainers. Dem sollte es nämlich -wie bekannt- nicht nur theoretisch, sondern auch PRAKTISCH mehr oder minder egal sein, wie die Ergebnisse einer F im wichtigen Ananaspokal aussehen. Er sollte die individuelle Förderung als Ziel haben und nicht, wie die Mannschaft spielt. Die Teamleistung einer F ist die Gesamtheit der Einzelleistungen, anders als bei höheren Altersgruppen. Deswegen ist ja auch das Individualtraining benanntes alleiniges Ziel der Altersgruppe. Horst Wein vermittelte seinen Spielern über viele Spielformen in Wettkampfform in VERBINDUNG mit passenden Fragestellungen an die Kinder, um SIE zu einer individuellen Lösung zu leiten! Hier könnte das sein, dem Spieler überhaupt klar zu machen, dass das Verhindern von Toren das Einzelziel ist. Frage wäre für mich an den Spieler, ob es Sinn macht, mit Paris neben dem ballführenden Spieler herzulaufen und auch ...was man tun kann, um ihm den Ball abzunehmen. Letzteres wäre Trainingsinhalt und passendes Trainingsthema dieser Altersgruppe....ZWEIKAMPF....in vielen Wettkampfspielformen...um zu ermöglichen, dass sie Erfolgserlebnisse haben. Diese kann man dann innerhalb der Spielform zusätzlich erzeugen, in dem ich Provokationsregeln einbaue. Jedenfalls würde ich das heute so versuchen.

    Jetzt ist die Situation so, dass die eigenen Mitspieler dies auch erkennen und sich über die Leistung und Motivation der anderen 3 beschweren

    Glaub ich nicht...das ist von Eltern und Trainern so empfunden bis erzeugt. Erzeugt dadurch, weil sie ihre falsche Einstellung auch noch laut am Platzrand oder im Training durch Worte, Mimik und Reaktionen dokumentieren....was Kinder ungerecht übernehmen. Würde das durch Erwachsene nicht geschehen, würden Kinder das weitestgehend so nicht thematisieren und/oder ganz anders verarbeiten, wodurch der Fehleraspirant dann auch lernen würde (Bolzplatzverhalten)

    Das "Problem" mit spielschwächeren Kindern hat wohl fast jeder der im Kinderfußball als Trainer tätig ist.

    Unsere "Lösung" ist, dass wir öfters in Leistungsgruppen trainieren

    Das Problem ist kein Problem. Das wird es erst dann, wenn der Erwachsene in der Sache die falsche Einstellung hat und dadurch falsche Lösungen angeht.

    Wir haben kein Problem damit, dass Kinder spielschwächer sind, dass ist ja völlig normal. Nur sollte zumindest die Lust zu sehen sein und das sie rennen und versuchen den Ball zu bekommen. Aber daran hapert es leider auch, so dass wir mit unserem Latein am Ende sind.

    Kinder dieser Altersgruppe haben das Recht über die Mitgliedschaft eine Sportart auszuprobieren. Hierzu sind die Minis, die F eine gute Sache, weil da geht's ja um nichts. In einem Verein mit nur einem Team ist das hinzunehmen. Dort wo mehr Mannschaften sind, kann man nach Leistung einteilen. Wer meiner Ansicht nach dagegen arbeitet...vernichtet Mitglieder, das wäre Vereinsschädigend und man gehörte dann eigentlich entfernt. Diejenigen die wegen schwacher Spieler einer F den Verein wechseln, sollte man inhaltlich mal von der Philosophie versuchen zu informieren. Das wird vorraussichtlich nicht gelingen, schließlich hat man ja hier im Forum manchesmal einen Blumenkohl am Mund, da das Gegenüber es schon nicht versteht bzw. nicht schafft über seinen Egoschatten zu springe. Dieser Satz richtet sich nicht an den Zitierten, sondern allgemein in die große Runde.

    Habt ihr schon mal mit den Kinder gesprochen?


    Ich mein es kann ja sein das diese gar kein/kaum Interesse am Fußball besitzen

    Sprechen finde ich gut...besser jedoch wäre, die eigene Meinung selbstkritisch zu hinterfragen und ggf. anzupassen bzw. die Konsequenz zu ziehen um zu gehen! Danach dann das Training anpassen/verbessern um so indirekt die Lösungen anzubieten und dann interessiert zu schauen, ob man aus einem Spieler, der "nur" nebenher läuft etwas zu machen....das finde ich richtig spannend....wäre meine Messlatte heute. Wenn sie dann ein Spiel so auch noch gewinnen, wäre ich Tedesco am Rand...der aus dem Stand einen Meter hoch springt vor Freude.

    Habt ihr schon mal hinterfragt, ob die fehlende Motivation/Lust daraus resultiert, dass die beiden zu wenig Spaß im Training haben?

    Ist das Problem vielleicht, dass sie aufgrund ihrer fußballerischen Schwächen zu wenig Erfolgserlebnisse haben?

    Dieses Zitat habe ich gewählt, weil es genau meiner Ansicht entspricht (siehe obige Antworten meinerseits) Genau das ist es!

    Das ist aber auch leichter gesagt als getan. Ich hatte auch so Fälle, die wenn der Ball vor Ihnen vorbei rollte erst mal 5 Sekunden überlegt haben ob sie jetzt mit dem linken oder dem rechten Bein anfangen sollen zu laufen... Diese Kinder haben in 10 Minuten Spielen 3 gegen 3 vielleicht 2 mal den Ball berührt...

    Das ist auch normal und deine Aufgabe, das zu ändern. Das ist schwierig und hat auch mit Geduld zu tun. Spielformen im z.B. drei gegen drei oder vier gegen vier wäre/könnte sein...das nur dieses Kind den Ball auf das Tor schiessen darf. Im Vorfeld fallen mir viele Dribbelübungen ein, damit sie deinen zweiten Satz im Zitat grundsätzlich tun können. Dribbeln und Zweikampf sind die Grundschule der F...altersgerechte Themen und ebend nicht - beispielsweise - wie das TEAM zusammenspielt. Wer Letzteres Erwartet, hat keine Ahnung oder ein erfolgshaschender Egotrainer auf der Suche nach Schulterklopfern von Unwissenden.

    Ich bin seit ca. 5 Jahren Trainer und mir sind die DFB-Leitlinien sehr wohl bewusst und wir trainieren auch größtenteils danach

    Daumen hoch

    Natürlich musst Du berücksichtigen: Breitensport oder Leistungssport? Wo sortiert sich denn dein Verein ein?

    Warum? Hab ich auch mal so gesehen. Es gibt bei der F jedoch keinen Leistungssport. Ich möchte fast wetten, dass Bundeliga F Jugenden die von mir hier benannten Verhaltensweisen und Vorgehensweisen genau so praktizieren und beherzigen und Trainer die das dort nicht beherzigen und Meinungen von Eltern berücksichtigen oder rumbrüllen oder C-Trainings bei der F abhalten etwas zügiger als schnell wieder entlassen sind/wären. Diese F Spieler dort, sind immer noch kleine Kinder die vor wenigen Monaten in die Pampers geschittert haben und sie werden sicher nicht mit Trainingsinhalten aus der B- Jugend versorgt, das kann ich mir nicht vorstellen. Zudem glaube ich heute auch nicht mehr, dass man ein Talent bereits in der F ausmacht. Da habe ich ganz andere gesehen...nämlich Spieler, die in der F nebenher rannten bis Paris und später den geilsten Spieler der F auf einem 2 Eurostück ausspielten!!!

    Ich kann dein Problem gut verstehen. Sollten jedoch insgesamt die Mitgliederzahlen zu sehr sinken, wegen diesen (entschuldigt den Ausdruck) "mannschaftsschädigenden Spielern", dann muss der Jugendleiter ran und eine Direktive ausgeben. Letztlich geht es um Mitgliederzahlen. Du kannst nicht die komplette Mannschaft in Demotivation und Frust verkümmern lassen, um es allen recht zu machen. Es allen recht machen geht nämlich nicht. Ich hatte das Problem auch, und meine Lösung, mit der ich jetzt glücklich bin: ICH bin der Coach und mache die Ansagen so, dass er mir Spaß macht das Team zu führen.

    Und wieder zitiere ich sinngemäß Goodie mit den Worten "Jeder Trainer bekommt letztlich irgendwann die Eltern und Kinder die er verdient hat"

    Ein Verein sollte - so habe ich es für mich erkannt und schon oft benannt - ein geschütztes Konzept in Statuten stehen haben. Das regelt dann die grundsätzliche Einstellung und jeder kann dann ja wählen und zwar vor dem Eintritt. Ein E.V. hat hier dann aber bitteschön...nur in ein Richtung zu arbeiten und die heisst dann mit Sicherheit nicht, schwache Spieler auszugrenzen. Auszugrenzen, um das Ego einzelner Trainer und Eltern zu bedienen...mehr ist das Thema im eigentlichen Kern nicht.

    Hallo Threadersteller,


    Reisende hälst du nie auf, zudem schieben sie oft Gründe vor. Es riecht danach, das deren Einstellung zum Kifu scheisse ist. Sie jagen dem verzichvaren 6'er im Lotto nach. Deren Koten werden zu weniger als 99 Prozent damit Geld verdienen!


    Die letzten werden die Ersten sein....so könnte es meiner Erfahrung entsprechend hier auch sein. Deine derzeit Schwachen könnten drei Jahre weiter die Besten werden...habe das erlebt!


    Da ihr doch eigentlich die richtige Einstellung habt, zeigt das doch stolz und mutig. Im Kifu gehts um nichts. Ich selber habe zusätzlich die Meinung, das man dieser Altersgruppe viel weniger beibringt, als es die meisten meinen. Man bietet Spass, Bewegung, Gemeinschaft und Bildung des Ego. Deswegen gäbe es eines nicht: Ausgrenzung von Mitgliedern, weil Dumme das Meinen!

    Es spricht für mich für drei Dinge...


    1. altersgerechtes an den Entwicklungsstand durch körperliche, geistige und seelische Konstellation von Kindern in diesem Alter


    2. Kinder sind möglicher Weise von aussen zu sehr fremdbestimmt durch...z.B. Abforderungen und Instruktionen durch Trainer, die von ihnen noch nicht umgesetzt werden...da es ihnen auf Grund ihres Entwicklungsstandes noch nicht möglich ist, oder auch....Eltern....durch lautes Einrufen


    3. Erwachsene unbemerkt IHR Spielverständnis aufbürden, womit sie noch nicht umgehen können und dadurch gehemmt sind das zu tun, was ihnen der Bauch gerade sagt. Z.B.


    -Positionen verteilen...."das ist deine Position...du darfst die nicht verlassen sonst stirbst du;-)))...wirst gefressen, wirst nicht mehr eingewechselt und die Eltern und die Trainer schreien sofort laut los...! Würde ein Kind, das das unbewusst so empfindet...sich noch das trauen, was es zu leisten in der Lage wäre? Genau das findet aber sehr oft so...oder auch nur im Ansatz versteckt und unerkannt so auf und neben den Plätzen statt!


    -da wird der Zweikampf und die Basics schon in der F überhaupt nicht oder nicht ausreichend zeitlich geübt und das, weil man dort Passtrainings bis zum Kotzen abhält. Passkombis...können sie aber noch nicht leisten (Entwicklungsstand...Synapsen etc.) und Zweikampf wird dementgegen nicht oder nicht ausreichend geübt. Mit anderen Worten kommt so nichts heraus ausser überhaupt nichts und gehemmte unausgebildete hinter ihren Möglichkeiten bleibende Spieler hinauf bis in die A. Motivationslose gehemmte Spieler....Kinder...möglicherweise ?!


    Ich würde hier das in Zukunft bedenken und die Koten vor äusseren und meinen Einflüssen versuchen zu schützen. Jeder EINZELNE von ihnen sollte wissen und darauf vertrauen, dass ich jeden Tag zu jeder Stunden restlos stolz auf sie bin. Ich würde sie dadurch dazu bekommen, dass sie wissen, dass sie Fehler machen dürfen....Fehler wäre hier...dass sieden Ball im Zweikampf halt nicht gewinnen.


    Im Umgekehrschluss würde ich sie mit Muntiion für den Zweikampf versorgen. Munition wäre z.B. Fintentraining....damit sie wissen, wie sie um den Gegner schaffen....ich würde ihnen zeigen, wie man den Ball abläuft....würde über Spielformen Trainings abhalten, die ihnen zeigen, das die gelernten Individualtaktiken (nur die sind Ausbildungsthema dieser Altersgruppe) zu vielen persönlichen Erfolgserlebnissen für sie führe...dann Vertrauen sie auch darauf.


    Das alles sollte dazu führen, dass sie aggieren und geil auf den Zweikampf sind und ihn wagen. Es sollte ihr persönlicher kleiner Wettkampf sein. Die Menge dieser einzelnen Wettkämpfe sollte dann im Ergebnis dazu führen, ein Spiel auch noch zu gewinnen. Gr. Andre

    Als Trainer wollte ich damals rechtzeitig Abmeldungen erhalten. Ich habe die Trainings an einer bestimmten Mindestbeteiligung ausgearbeitet. Selbiges ist - so sehe ich das heute - dort wo es nicht um Gruppentaktik geht...eher unwichtig. Mit anderen Worten...habe ich mich und die Eltern und Spieler dort selbst unter Druck gesetzt und das unnötig.


    Ich habe mich über jede Abmeldung sehr geärgert. Ich empfand das als persönliche Niederlage, als Frechheit, als ...Missachtung meiner Person!


    Ich habe bis heute nicht gelernt, damit umzugehen. Ich habe "nur" gelernt...es zu ertragen.


    Ich würde mir wünschen, dass ich damit ganz locker umginge/umgegangen wäre. Es spricht dafür, eher ein paar Kinder mehr aufzunehmen. Ich würde mir wünschen, das ich mich als Trainer nicht zu wichtig nehme. Es geht um Fun, um Gemeinschaft und nicht, um den Gewinn der goldenen Ananas und nicht darum, in die BL aufzusteigen...nicht um meine persönlichen Schulterklopfer...denn ich bin als Trainer für diese Altersgruppe im Breitensport....eine Funaufsicht für Turnstunden. Dashalb ist es eine maßlose Anmaßung eines Trainers, hier den Grund für das Nichtkommen zu erwarten. Letztlich wäre wohl das Beste, nichts zu sagen und zu schauen, wer kommt und da ist.


    Viel wichtiger wäre mir, der pünktliche Trainingsbeginn. Dann kann ich nämlich noch eben flexibel meine Trainingsfelder an die Gruppenstärke anpassen usw....oder mir nochmal kurz überlegen, ob die Vorhaben so klappen.

    Sprachlos, ....geht mal davon aus, dass die Herren Krawallmacher die man gepackt hat, so richtig einen verschrotet kriegen. Das wird sich bei den anderen herumsprechen. Landfriedensbruch ist kein Kavaliersdelikt. Wichtig und richtig ist nur eines, nämlich dass das Gegenüber das Strafgesetzbuch kennenlernen und begreifen, dass unser Rechtssystem vor niemandem passt, egal woher man kommt, wer man ist, welche Hautfarbe, Sprache, Denke....und auch wenn mich so etwas wütend macht, werde ich das jedoch nicht in die Öffentlichkeit posaunen, da es Stimmung macht und daran möchte ich mich nicht beteiligen. Der überwiegende Teil der Gäste benimmt sich - für die Verhältnisse in denen man lebt - sehr gut.

    Ersatzbank ....das sehe ich auch so.


    Ich denke darüber, das man dabei zwei Dinge abwägen müsste:


    1. Kinder bis zumindest Ende der F sind zu gefühlt 90 Prozent eher nicht in der Lage, ein Kombinationsspiel aufzuziehen...da sie noch nicht ...wie Ältere...räumlich sehen.


    Das spricht bei kleinen Toren in der Halle beim Futsal eher für viele...mit Futsalball....geschossene Torschüsse, die nicht rausgespielt sind...und mit langsamerer Geschwindigkeit auf den TW zufliegende Bälle, die damit haltbarer werden. Sie spielen die Bälle eher nicht zum Torabschluss heraus. Ergo es fallen weniger Tore.


    Genau das spricht damit für die Verwendung von großen Toren.


    2. Bei dieser Denke sollte man umgekehrt ab spätestens der D kleine Tore nehmen.


    Zusatz: dann wäre es vielleicht sinnvoll, E1 -Turniere größerer Vereine mit ebenfalls kleinen Toren zu forcieren....und ansonsten auch dort noch große Tore beim Einsatz von Futsalbällen zu nehmen.

    Der Futsalball eignet sich aus mehreren Gründen super.


    1. Durch sein Sprungverhalten simuliert sich das Feldspiel


    2. Technisch gute Spieler können mal trixen und sich so verbessern


    3. Technisch schwache Spieler können endlich mal einen Ball an.- und mitnehmen und flacher passen


    4. schnell begreifen die Spieler, dass das Gepöhle auf das Tor damit wenig nutzt (Ballgeschwindigkeit ist geringer)


    ...sie lernen spielen


    5. die Leichtalthletik Pingbongveranstaltung in den Minis, F und E ist damit auch beendet.


    Nichts als Vorteile, kein Nachteil...nicht mal der, dass auf Hallenturnieren ein anderer Ball verwendet wird...denn der dürfte vorgeschrieben sein...und wenn nicht, besuche ich solche Turniere nicht...ganz einfach.

    Dieses Thema kann man aus verschiedenen Richtungen beleuchten.


    Wie ist das Motiv des Co-Trainers? Hat er die Einstellung, auf bestmögliche Förderung...sind es dem entgegen persönliche Motive...Egoismus?


    Genau so umgekehrt...was sind deine eigenen Motive dafür, dass es Dich stört?


    Dein Team wird schwächer....du gewinnst vielleicht schwieriger/nicht mehr so oft/nicht mehr?


    Welche Einstellung hast du zum "Talentfussball"...allein diese innere Uhr lässt dich das so oder eben anders bewerten?


    Es gibt Dinge, die man nicht beeinflussen kann, daran sollte man sich nicht mehr aufreiben....das schaffe ich nicht, so dass ich es manchmal anspreche. Dabei weiss ich aber, dass ich sie damit dennoch nicht regeln kann. Es dient meinem persönlichen Ventil.

    Luibo,...sorry....aber das nehme ich Dir so nicht ab! Das Zustellen ist instruiert (vom Trainer angeordnet)...niemals machen die das in diesem Alter von selbst,...das wäre so weit weg von dem, was ich je gesehen habe. Wäre das so wie du schreibst, dann hätten sie auf diese rein taktische Maünahme auch eigene Lösungen.

    Zitat Vollkao

    Zitatbeginn ...hohes Zustellen ist evtl. sogar das Ergebnis altersgerechten Trainings...Zitatende


    Ich glaube, dass alles was spieltaktisch instruiert wird ...mist ist.


    Ich bin überzeugt, das die 97 Prozent der Fussballkinder dieser Altersklasse in diesem Alter auch nicht über Stimmulierung hier dazu gebracht werden können.


    Deshalb denke ich, dass es eine Zwangsjacke ist und anderes eher verhindert.


    Ist das Alter da, ist es sehr einfach, das über Stimmulierung einfließen zu lassen...für mich Ende E/ab D.

    aIch habe das damals propagiert durch Instruktion...ich finde es heute -für die Altersgruppe F- falsch.


    Wer das mit Manndeckung übersetzt...dem möchte ich sagen, das ich HEUTE auch keine Manndeckung mehr propagieren würde, sondern nur das 1:1 defensiv....ab Ende der E/ansonsten D. Ich würde das "Verschieben" der Minis (alle rennen hinter dem Ball her)...versuchen in Bahnen zu lenken, ohne es abzugewöhnen. Darauf dann später das taktische 1:1 defensiv, damit ab Ende E/auf jeden Fall ab D....der ballnaheste Verteidigende (egal welche Position) den Ball abläuft usw..

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    meine Lösung Halle....ab Ende E...auf jeden Fall zur D. Ausprobiert....beherrscht...mit Erfolg.


    Das ist eine Spieleröffnung. Der Gegner steht am Mann. Eine Variante zum Lösen.

    Zustellen ist für mich Pressing.


    Pressing hat nichts in der F zu suchen.


    Das Regelwerk verhindert das aber nicht.


    Ergo...muss ich damit umgehen.


    Ich wüsste schon eine Taktik...die dagegen ein gutes Rezept wäre. Individuelles statisches Verhalten durch Instruktion wäre auch möglich, das Wissen hätte ich. Diesbezüglich spreche ich Spieleröffnungsvarianten an...die hier sehr helfen würden...garantiert.


    Das alles sind aber -für mich- keine Themen für die F.


    Auch das Passspiel - wie vom Threadersteller als Lösung benannt - ist so nicht Thema der F und würde hier nicht die Lösung sein. Nebenbei...es wäre für die Kinder auch noch nicht möglich.


    Meine F - Lösung wäre....Zweikampf...Zweikampf....Zweikampf....Dribbeln, Dribbeln, Dribbeln....Spielwitz.- und Mut....erzeugen über Spielformen....sie sollten nicht rumstehen...sich selbständig viel bewegen wenn der eigene TW den Ball hat. Ich denke gerade, das es witzig wäre, wenn sie alle z.B. auf die linke Seite des Feld gingen....ginge der Gegner da mit;-)))...ich schätze wohl -lach-...

    Das war Dein persönliches 1:0.


    Diplomatisch, "politisch", taktisch, fussballerisch....ein riesen Plus an Ausbildung...auch wenn das Körner kostet. Jedenfalls hast du Eier, sorry!

    Ich würde nicht mehr auf die Mutter zugehen, sondern auf den Verein. Die Mutter hat sich disqualifiziert und rechne damit, dass ihr die Intellienz fehlt! Armer Ehemann...doppelsorry.


    Ich würde - zeitnah - von dem Vorfall bei der Jugendleitung oder dem Vorstand berichten und das WARUM mitteilen.


    Das ist übrigens auch ein gutes Beispiel dafür, das sowas in ein Konzept gehört...und das aus Schutz für den Fall, ein solches Experiment geht ergebnistechnisch auch in die Hose. Ich wünsch Dir was...

    Da gehts doch nicht im Gene...oder gibts da wissenschaftlich belegtes?!


    Da gehts wohl eher um Bildung und am Ende wohl um Chancengleichheit darauf (Sarazin). Das wäre ein politisches Thema. Deshalb schlage ich vor, das hier eher nicht zu vertiefen. Für mich steht fest, dass man das politisch lösen muss und nur so lösen kann. DAS werden wir hier alle aber nicht mehr erleben. Ich finde die Reaktion der Schiedsrichter super. Nach meinem Geschmack würde ich die Saison sogar beenden oder den Verein komplett - nach so einer krassen schwachen und restlos dämlichen Aktion gehirnamputierter Schwachköpfe - rausschmeissen und die konkret Beteiligten für immer - neben den strafrechtlichen und zivilrechtlichen Konsequenzen - sperren!!!

    Danke für das Statement,...genau das ist im Kern meine Aussage. 10 gefühlte Prozent für den guten Trainer...wo er fussballerisch was machen kann ist viel. Das sind 10% Kostbarkeit...die man durch vermeidbare Fehler als solche pflegen und schützen sollte.


    Zudem schützt die Einsicht darauf alle Beteiligt


    und


    es öffnet die Möglichkeit des Verantwortlichen bei den anderen Prioritäten die Machbarkeiten zu favorisieren und zu stärken....das öffnet im Ganzen eine andere Wertigkeit und Verschiebung des Tuns. Deswegen ist niemand hier unwichtiger. Gr. Andre

    Ich habe ein kleines Wissen und eine eigene derzeitige Ansicht zum taktischen Verständnis und denke....


    ....das hier....so gute Arbeit in meinem Sinne in den Vorjahren praktiziert wurde....


    -der oder die Spieler dazu anmiert werden, auch mal einzeln einen Ball nach vorne vorzutragen (AUCH als Abwehrspieler beispielsweise/z.B. Aussen-VT....geht die Aussenlinie und flankt). Das dann - z.B. in einer Viererkette die übrigen drei Spieler aufrücken und ihre Abstände zueinander für die Dauer der Abwesenheit halten


    sollte das ZIel sein. In diesem Fall - denke ich auch - dass niemand die Position des die Position verlassenden Spielers durch Zurückfallen ersetzt, sondern


    die verbleibenden Spieler in der Kette sich durch Verschieben im Falle des unbeabsichtigten Ballverlustes so zügig und richtig hinter den nun "kommenden" Balls im Falle eines Konter VERSCHIEBEN....


    -das sie TOP 1....Zeitgewinn erzeugen...so dass die übrige Mannschaft und erst recht der "fehlende" Spieler sich wieder hinter den Ball bringen bzw.


    Da spielt auch - so sie nicht weit aufrücken - der offensiv mitspielende TW ein.


    Das schließen einer Position verhindert die personelle Mannhoheit beim Angriff...entspräche auch nicht meiner Philo...ist aber auch eine....finde die aber nicht wichtig, weil sie in dem Sinne unnötig ist, so die übrige Kette und Mannschaft im Falle des Ballverlustes gut verschiebt. Das müssen sie nicht GUT können in diesem Alter...deswegen wäre für mich als Trainer das Spiel im besten Falle auch "nur" eine Übung, wo Fehler gemacht werden dürfen, da es für den Trainer um Ausbildung als Top 1 geht.

    Hallo Huhn,


    ich finde es ganz schrecklich, das es NLZ-Trainer gibt, die E-Kindern das Spiel im Raum aufzwängen. Wenn sich nichts im Dfb-Ausbildunskonzept getan hat...also sollte das so sein....dann Verstoßen sie auch gegen dieses Konzept, das an Machbarkeiten angelehnt ist.


    Die Spieler die sie damit versuchen zu füttern, könnte man viel besser über erschwerte Übungen am Konzept entlang mit Training begeistern. Dazu sind sie dort aber nicht wach genug. Diese Spieler kommen sehr oft mit Defiziten an...in die nächste Jugend, weil die Trainer davor nicht am Konzept und den Ausbildungszielen arbeiteten. Fettes Ziel ist z.B. der ZWEIKAMPF und auf keinen Fall ist das Ziel in denMinis bis Ende E irgendein Thema aus dem Bereich der Mannschaftstaktik. Dazu gehört auch das Spiel im Raum, bei Kindern...die in diesem Alter normaler Weise nicht im Raum sehen können....Ende E...mag es einige geben, die weiter sind.


    Selbst Löw unser Bundestrainer gibt das im jüngsten Interview deutlichst als starkes Defizit zu verstehen. DAS hat Gründe meine liebe Dame.


    Ein Spiel im Raum...ein Spiel in der Kette bedingt für mich, dass das taktische 1:1 beherrscht wird. Ich trainierte selber "Talente"...die lernten dieses Thema erst in der D...da kapierten sie es. Das taten sie aus meiner Sicht nur deshalb, weil ihr von mir unbeeinflusster Entwicklungsstand das nun hergab. Das gilt auch für die NLZ-Kinder. Ohne dieses Grundwissen und Können ist ein Spiel im Raum und damit auch in der Kette eine riesen Dummheit. Ich gehe fast davon aus, dass du hier was von dort missverstanden hast...wenn nicht...ist das für mich ein Hinweis, dass hier Defizite herrschen...und zwar beim NLZ und dem Trainer.


    Halten wir fest...die NLZ erhalten meist Kinder mit Defiziten und statt hier altersgerecht mit erschwerten Übungen zu arbeiten...baut man meinem Eindruck entsprechend lieber weiter am Dach, statt das Fundament zu festigen.


    Ferner berichtest du eigentlich davon, dass der Trainer seine Abläufe so gestaltet, wie es kindUNgerechter nicht sein kann. In diesem Zusammenhang erklär mir doch mal, was für Gründe der Trainer denn exakt hatte, deinen Knaben dort nicht spielen zu lassen, wo er doch auf der Bank sass (?)!.


    Diese sogenannten Leistungsvereine...und diese NLZ sind für mich Motivationsbremsen und Entwicklungsdefiziterzeuger...so dein Bericht stimmt. Es hört sich so an, als würde der Trainer vor Euch gern mal groß sein...aber so richtig reichts bei ihm dann auch nicht.


    Wie stark könnten diese Talente sein, wenn sie frei hätten spielen können? Wie hätten sie/würden sie sich hier entwickeln, wenn sie erst zur D Jugend einem vertrauensvollen guten Trainer ab da in die Hände fallen würden. Vor mir eine These...jedoch kann niemand die Antwort geben, weil es das LEIDER so nicht gibt.


    Dein Sohn muss damit klar kommen dass....schreibst du...ich finde das unglaublich für ein E-KIND, dass es unter diesen Druck gesetzt wird und aussenstehende restlos geblendet das noch unterstreichen und dulden.


    Bei meinem heutigen Wissen, denken und meiner Einstellung....wäre mein noch so talentierter Sohn oder Spieler nirgends anders als im Heimatverein bei einem hoffentlich herzlichen guten Trainer und nichtmal beim Stützpunkt...weil die nur dummen unnötigen Leistungsdruck verkaufen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Kinder dort schon heute mit Essstörungen rumlaufen.


    Und dieses ewige “Gesöhle“ von ...mein Kind muss gefördert werden...mein Kind ist der Beste...mein Kind muss in seiner Leistungseinhit spielen...sonst langweilt er sich undund und. Das ist alles Nonsens. Die müssen erst mal soziales Tun lernen, Streiten lernen, Zweikämpfen lernen und sich in ihrer gewohnten freundschaftlichen Gegend entwickeln und wachsen und erst später ...wenn das Gerüst ausreichend steht...dann können die selbst entscheiden ob, was und wie.


    Da rennt nämlich nichts weg. Da strecken Leute die Arme aus, weil sie das Goldkind "fördern" wollen um letztlich viel Geld zu verdienen....mit diesem einen oder den zwei Kindern! UND die anderen? Weisst du eigentlich, dass dein Sohn vermutlichst nicht in der Landesliga spielen wird? Weist du, wo es bei den meisten endet? Ich sags dir....: im alten Verein bei seinen Freunden.


    Und dort wäre er bei einem guten Trainer niemals in Langeweile erstickt. Wir sind alle systembedingt ganz schön geimpft und gepinselt. Es hilft hier mal hinter die Kulissen zu schauen. Die Ente kackt am Ende...was kommt denn raus für die meisten.


    Die Meisten...ist mein Schlusswort....selbst wenn dein NLZ-Trainer alles richtig machen würde...und das Recht in diesem Thema gepachtet hätte....dann sprechen wir übrigens von den Ausnahmen...den 1, 2 oder drei Prozent der "Besseren". Mit anderen Worten bist du dann -aber nur dann- aus diesem Thema raus! Denn es blieben 99,98 oder 97 Prozent der anderen und nur um die ging es DANN hier! Gr. Andre

    Ein Kind ist Playstationjunky. Es geht nun doch zum Fussball und nimmt dort am Training teil.


    Das ist besser als nichts oder sitzen.


    Würde es sich frei im Wald...oder auf einer Wiese oder auf dem Bolzplatz ohne Anleitung bewegen, wäre dessen Entwicklung meiner Ansicht nach ziemlich gleich, soweit es beim Fussball einen guten Trainer gäbe....wobei das Prädikat GUT noch zu definieren wäre.


    Ziemlich gleich heisst....das der tatsächliche Anteil des Trainers an der tatsächlichen Entwicklung recht gering ist...denn in beiden dieser Fälle würde sich das Kind gut entwickeln.


    Das ist/wäre nicht der Fall....so es sich nicht bewegen würde und weiter Playstation spielt und auch....wenn der Trainer ungut wäre.


    Fazit aus meiner Sicht:


    Der Traineranteil ist erheblich kleiner als man es meint.


    Frage: Tut das jemandem weh hier? Hab so den Eindruck, als könne man damit schlecht umgehen (vorausgesetzt ich hätte mit der These recht...wovon ich ausgehe)


    Für mich wäre das Angebot des guten Trainers immer noch SEHR wichtig....es würden sich bei Erkennen dieser Tatsache doch “.nur“ die Prioritäten verschieben und Welten täten sich -für mich- positiv auf.