Umgekehrt...ein guter Trainer macht viel weniger bei Talentierten...mehr bei den anderen. Beides ist relativ und der prozentuale Anteil ist möglicherweise erheblich kleiner, als mancher denkt. Die anderen als die guten Trainer (z.B. die Brüllaffen) verhindern und blockieren die Möglichkeit einer Verbesserung gänzlich und treiben diese sogar uns Minus...was unerkannt für Unwissende bleibt!
Beiträge von Andre
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@das Huhn,
ich denke nicht, das ich Dich persönlich in deiner Einschätzung erschüttere, ...vielmehr schreibe ich auf deine Antwort eher für den Mitleser. Das was du da einschätzt, habe ich auch mal so gedacht...nein noch mehr...als Trainer so praktiziert. Ich maßte mir an, das ich als Trainer dafür verantwortlich war, dass sechs meiner 13 Spieler zum Stützpunkt gingen....ich glaubte fest, dass ich das fussballerische Entwickeln nicht nur begleitete....oder unterstützte...sondern ich war es, der es überhaupt erzeugte.
Heute sage ich, dass das was ich damals oder du heute da MEINST verstanden oder beobachtet hast...einfach nur ein Trugschluss und ein Teilen eine absolute Frechheit war und ist und verlogen ist.
Frechheit...weil Kinder hier von einem Trainer verbannt wurden oder werden, weil man einen Deckmantel über sein egozentrisches selbstverliebtes bis dekadentes Ich stülpt und diese Attribute oftmals kunstvoll hinter der Suche nach Schulterklopfern, dem persönlichen Gewinndenken und der Suche nach allgemeiner Anerkennung zu verstecken. Dabei noch ein Wortgewandter Trainer mit etwas Fachwissen und wichtigem Gesicht und schon glaubst du das, was er als ach so dolle wichtige Philosophie nach aussen verkauft. Es wird oft so sein, dass dieser Schein unerkannt bleibt, ...bei mir jedoch nicht mehr.
Trugschluss...weil das Beobachtungszeitfenster das du nun aktiv mitbekommen hast einfach nur die Entwicklung der Kinder beobachtete....die sie auch als Kinder ohne Fußball mitgemacht hätten.
Sie wären von den Minis durch einfaches unbeeinflusstes Spiel auf der Wiese ohne Trainerzutun und Trainings an sich ...einfach durch Bewegung in der Lage, schneller zu werden....weil sie wachsen...Muskeln entwickeln sich...sie denken, handeln mehr...und immer mehr. Sie hätten in dieser von dir beobachteten oder begleiteten Zeit auch im Kletterwald oder beim Skaten so entwickelt worden.
DAZU hat der/dein Trainer einen wesentlich kleineren Beitrag....Ich fühle den auf unter 15 ..eher 10 Prozent...was immer noch ein riesen Anteil wäre, wenn es überhaupt so zutreffen würde. Zutreffen würde das für meine Begriffe nur dann, wenn er gutes altersgerechtes, kindgerechtes Training in bestem ...so gut wie druckfreiem Umfeld gab.
ANDERFALLS....wird er/so ein Trainer unbemerkt von Eltern, Vereinsverantwortlichen usw....durch Druck, Mimik, Gestik, ungerechtes Behandeln, Gewinndenken versteckt und unerkannt unter dem Deckmantel der Schulterklopfer von Unwissenden, unter den vermeidlich guten Ergebnissen...nichts anderes getan haben, als Schmälerung und Verhinderung von Spielwitz und Spielmut und damit die Chance auf gesunde Entwicklung nichts anderes als unterdrückt zu haben.
Mit anderen Worten bleibe ich dabei zu sagen, dass es besser wäre, Kinder erst zur D Jugend...zum Verein zu schicken.Erstens können sie sich da schon ein bischen wehren, zweitens beginnt da ungefähr das Alter, wo sie selbständig ohne vermeidliche Trainerhilfe in den Raum schauen...sie spielen selbständig ohne Trainereinfluss plötzlich miteinander Fussball. Viele MEINEN auch hier, das sie das produziert haben...ich sage...das kommt von ganz allein....einfach durch die Entwicklung,die einem durch Evolution gegeben ist.
Erst wenn man in der dritten oder neunten Etage wohnt und keine Wiese am Haus hat...sollte man früher einen Sportverein aufsuchen...aber es sollte besser nicht mit Fußball losgehen.
Es wäre interessant was der von dir beschriebene Trainer von sich selbst meinen würde....wie hoch sein Anteil ist. Bei meiner Ansicht zum Thema würde ich ihm bei deiner Beschreibung ein gutes Urteil entgegenbringen....wenn das ehrlich ganz unten angesiedelt ist. Dann wüsste ich -bei meiner Meinung- das der Mann ein guter Trainer im Kifu ist. Wenn er meinen würde, das er einen hohen Anteil daran hätte...was Entwicklung angeht...dann wäre ich hier sehr vorsichtig und ich hätte an deiner Stelle Bauchkneifen.
Ach und noch etwas:
Was ist denn Erfolg in diesem Alter......beschreib mir doch mal Erfolg bei einem F Kind...welcher Erfolg...das Ergebnis...das Individuelle....oder Spiel im Team/als Mannschaft....was kann ein Trainer einem G, F oder E Kind tatsächlich beibringen...beschreib doch mal was da geht....was hast du beobachtet.
Ferner....was wäre wenn dieser Trainer deinem Sohn oder dir erzählt, dass er ab nächste Woche besser in der dritten Mannschaft spielen soll...was wäre dann?
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Ich sehe das auch hier so...
...es gibt Dinge die ich beeinflussen kann, und für andere kann ich als Trainer nichts
Ich bin verantwortlich für die Inhalte des Trainings...die Taktung...für meine Art...(Mimik, Gestik usw.)...und auch für die Taktung (Intensität des Trainings)...für die Abläufe (Stillstände oder nicht).
Ich bin auch für meine Einstellung zu all dem verantwortlich. Ich kann durch Information denken, dass ich über mein Training zu 100 oder 80 oder 50 .....oder....zu 30, 20 oder nur zu 10 oder 0 Prozent für die Entwicklung der Jungs beitrage.
Alles steht in Konkurrenz miteinander. Meine ich - beispielsweise - dass ich als Trainer über mein Training zu 100 Prozent für die Entwicklung nötig bin...die Realität aber so wäre, dass ein Trainer aber nur 10 Prozent hier verantwortlich ist...kommt noch die Frage deines Ich`s in die
Waagschale....bist du bei diesem gefühlten Unwohlsein bis Misserfolg auch nach aussen über die Mimik, Gestik ein Stinkstiefel oder bleibt man ruhig?
Es ist ein Wechselspiel, das von einigen von uns bewusst erkannt wird, andere tun das nie und merken nicht was möglich ist, was abgeht...erkennen ihren tatsächlichen Einfluss und/oder ihre max. Möglichkeit des Einflusses nicht und unter.- oder überschätzen sich restlos.
Im Ergebnis fast immer ein Katastrophe, denn es bleibt viel auf der Strecke. Auf der Strecke, weil es in den meisten Fällen zu Ungerechtigkeiten kommt. Ungerechtigkeiten...weil der ein oder andere Trainer hier bewusst oder unbewusst Spieler anders behandelt, als er das tun sollte. Man lässt diese Spieler die dafür eigentlich nichts können, weniger oder überhaupt nicht spielen, schnauzt sich an, ist nicht angemessen väterlich mit ihnen und behandelt sie eigentlich stiefväterlich.
Das alles...spricht stark WIEDER dafür, dass ein Verband oder mindestens der eigene Verein hier Vorgaben macht. Diese Vorgaben sollten in einem Konzept niedergeschrieben sein. In der Vorgabe sollte ein starker Leitfaden zu finden sein, der dem Trainer vorgibt, was er zu tun hat. Das ist Selbstschutz, Schutz der Kinder...Schutz des Vereins für sich. Es hätte keinerlei Nachteile...es sichert anteilig die Zukunft.
Ich finde trainerische Falscheinschätzung sehr gefährlich. Ich gehöre zu denen, die schmerzhaft erkannten, das diese Selbstüberschätzung einfach nur peinlich ist. Ich empfand es auf mich selbst bezogen als dumm und schämte mich über mich selbst bei einsetzen dieser Erkenntnis. Sollte ich nochmals als Trainer im Kifu einsteigen, werde ich garantiert diesen Part anders gestalten. Ich denke, dass mein Traineranteil ganz woanders lag, als es das allgemein in der Aussendarstellung gemeint wird!
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Ich glaube das der Threadschreiber ein netter Vater ist, der jedoch nicht objektiv ist, weil er der grösste Fan seines Sohnes ist!
Das birgt -neben einer schönen Zeit- auch Gefahren. Da ich das dreimal hinter mir habe folgenden Rat:
1. Lass deinem Sohn SEIN Spiel und kicke ein wenig mit ihm, ...aber trainiere ihn nicht.
2. Schick ihn mit anderen Kindern auf die Wiese oder mit einem Tennisball o.ä. im verkehrsberuhigten Bereich unbeeinflusst Straßenfussball spielen.
Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass da große Trainer als Helden der Kreisliga kommen und aus dem ungeschliffenen Diamanten ein Juwel machen. Das macht der Junge in SEINEM Rahmen schon selbst.
3. Akzeptiere das auch ihm Grenzen gesetzt sind. Er wird in diesem Alter nicht mit anderen Kombinationsfussball beim Spiel im Raum praktizieren. Da sind ihm entwicklungstechnische Grenzen gesetzt, garantiert.
4. Ich muss mich sehr wundern, was hier teilweise zum Thema Antrittsschnelligkeit und Schnelligkeit an sich bei einem Minikicker der in der F 2 aushilft geraten wird !!!!!!!!
4.1 Gibt es für einen Trainer andere Themen für diese Altersgruppe, die Überschriften sind andere, versteckt findet das statt, aber nur für den Kopf.
4.2 bauen Kinder in diesem Alter keine großartige Muskulatur auf. D.h. über Kraft (ein Teil von Kondition) wird die Schnelligkeit durch Training nicht beeinflusst...das sind spätere Ziele...übrigens ist auch Kondition in diesem Alter nicht zu trainieren.
4.3 KINETIC (Körper und Geist wird in Sachen "Tun" und "Abläufe" im Zusammenspiel) wäre vielleicht ein aufbauendes Thema....könnte für ihn aber langweilig sein (je nach Übung), da er Bewegungsdrang hat. Kinetik ermöglicht unter Druck schneller zu reagieren
Fazit
Ich glaube, dass man durch das Denken als Erwachsener hier sehr schnell dazu neigt, den Jungen zu Überschwemmen. Selbst wenn er als absolutes Ausnahmetalent in der Lage wäre, vieles doch zu tun....so würde es ihm langweilig werden....da andere da nicht mithalten und er allein wäre. Weniger wäre da mehr.
Unter dem Strich spricht deshalb SEHR viel dafür, ihn mit einem Ball zu bewaffnen und über den Straßenfussball sich selbst durch einfache kindliche Bewegung und Erfahrung fördern zu lassen...unbeeinflusst!
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Ich denke....
-sie ist 13...also voll in der Pubertät. Das ist nicht änderbar. Ich empfehle, hier nicht alles auf die Goldwaage zu legen...nicht alles zu hören was da aus dem Kopfe kommt...manches einfach zu überhören....mit Grenzen.
-eine Kultur zu schaffen, wo man ehrlich und wahrhaftig Fehler machen darf. Es ist beispielsweise ein Unterschied zwischen....ich darf keine Fehler machen...ich lobe nicht, sondern merke nur "Schlechtes" an...ich sage das man Fehler machen darf...die Mimik, Gestik, Taten und das Wort des Trainers sagen im Falle eines Fehler dann aber doch was anderes und ...ich fülle das mit Vertrauen, weil die Mimik, Gestik, Taten dieses mit Leben füllen.
-ich würde dann....wenn das erfüllt ist...Rotieren lassen. Sie spielte auf allen Positionen...so wie alle anderen auch.
-wenn das vollzogen wäre, würde ich -ala Horst Wein- die Spielerinnen/diese Spielerin bei bestimmten Sachverhalten/Situationen die im Training oder nach einem Spiel stattfinden einfach über Fragestellungen versuchsweise stimulieren, einfach mal zu sagen...sprich ihre Idee über die Fragen herauskitzeln, damit andere ihre Denkweise erfahren/verstehen/überhaupt aufnehmen und umgekehrt...sie erfährt/aufnimmt/versteht...warum andere anders reagierten.
Ich denke, wenn die Kommunikation auf dieser neuen Basis durch geschaffenes Verständnis, Vertrauen und Akzeptanz wie Toleranz (alle dürfen wirklich Fehler machen ohne gemobbt, angemacht oder sonst wie schief angeschaut zu werden)...dann könnten alle daraus lernen und profitieren.
Hierbei wäre es wichtig, über die Spielformen im Training die Lösungen die die Spielerinnen über die Fragestellungen vom Trainer gelenkt selbst erarbeitet und mutig benannt haben...dann auch ausprobieren können. Das leitet dann -denke ich - aktive Erfahrungen durch Handlungen ein, die die ein oder anderen dann im gegenseitigen Verständnis mitnehmen und nicht vergessen.
-und wenn das alles nicht klappt oder sich nicht verbessert und sie tatsächlich darunter leidet, dass andere nicht ihr Niveau haben...dann sollte man
a)den Stützpunkt auf sie aufmerksam machen
b)einem Mannschaftswechsel nicht entgegen stehen
P.S. Ich habe heute die Meinung, dass
-das oft von Eltern projezierte Angaben sind, die dumm sind!
-für mich als Trainer ohne Bedeutung ist
-ich die Spielerin auch innerhalb eines schwachen Teams "bedienen" kann, so ich in der Lage bin, mir z.B. Provokationsregeln einfallen lasse, die es für diese Spielerinn erschwert. Dazu kann ich die Taktung und das zur Altersgruppe zu bedienende Thema auch gruppenweise innerhalb des Thema erschweren.
Dabei vergesse ich nicht, das egal wie gut die Einzelne ist...selbst wenn sie intergalaktisch gut wäre...sie eine 13jährige pubertierene vermutlich von nicht ganz ehrlichen Eltern geprägte kleine manchmal miese junge angehende Dame ist, die derzeit noch fast ein Kind ist. Gr. Andre
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Hi, ich fände es wichtig, hier nach der zu bedienenden Altersgruppe zu fragen. Mag sein das ich es übersehen habe. Tipps würde ich hier erst frühestens ab dem zweiten Jahr D Jugend geben...wenngleich die Dfb-Philo hier vermutlich erst was ab der B-Jugend schreiben würde...denke ich (ungeprüft). Tipps aus meiner Sicht auch erst dann, wenn alles andere wirklich sitzt und von der Entwicklung des Einzelnen auch machbar ist.
Unterhalb der angegebenen Altersgruppe käme für mich hier in betracht, wie man technisch den Ball heben könnte, um ihn weit und von mir aus diagonal zu spielen....auch die Ballan.- und Mitnahme eines solchen Balls wäre für mich Thema...jedoch nicht der Spielzug an sich.
Max. durch freies Spiel erzeugtes Spiel, das sie selbst so spielintelligent freiwillig und ohne Instruktion spielen würden...wäre für mich bis zur D im Rahmen des Stimulierens ok.
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Follkao, wir sind ja öfter mal auf einer Linie, erlaube mir zwei Anmerkungen:
...der Bauchladen...ein nettes Beispiel und ich denke ich weiss was du beschreiben und ausdrücken wolltest. Einigen Andersmeinenden könnte das ein anderes Verständnis einhauchen, deshalb meine Anmerkung hierzu....Kinder sind für ich keine Partner. Sie entscheiden bestimmte Dinge bei mir nicht. Z.B. entscheide ich, ob und wann wir Eisessen gehen und auch die Menge...sie dürfen entscheiden, welche Sorte. Bezogen auf den Kifu...finde ich halt, das der Trainer das Wissen im Rucksack haben sollte, dann kann Kind ein vermeidliches Angebot erhalten. Dieses Angebot muss stimmen und vom Trainer bestimmt und vorgegeben sein.
Beziehe ich mich mal auf den Spieler über den Du dich gefreut hast. Ich hätte mich darüber auch gefreut. Ddeas er so reagierte sagt mir:
1. du hast ihm über dein verantwortliches Training und deine Art
-den Mut gegeben oder belassen, das zu tun, was ihm sein Bauch sagte
und
2.
-es tat das, was ihm -bemessen an einem F-Spieler- möglich war. Wäre dein Spieler im F-Alter...und gehörte nicht zu den wenigen Ausnahmen....hätte er den freien Mitspieler mit größter Wahrscheinlichkeit noch nicht sehen können und umgekehrt hätte sein freistehender Mitspieler diese Situation und die mögliche Lösung nicht erkennen können. War es ein D Spieler...tat er es bewusst...weil es ihm möglich war und er in der Vergangenheit einen Trainer hatte, der wusste was er tat oder besser noch...ließ.
Der Unwissende (z.B. Trainer oder Zuschauer) hätte nun im schlechtesten Fall laut moniert und den Spieler und dessen Mut und Spielwitz so unterdrückt...was ihn möglicherweise zu einem Spieler mit eingezogener Rute macht, der das dann auch nicht auspielt, was ihm eigentlich möglich wäre. Das wäre ein Beispiel für Verhinderung von Spielintelligenz. Das findet jedes Wochenende da draussen exakt so statt.
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Tolles Statement!
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Das ist schön Goodi, aber für mich "nur" ein guter Tag, ungefähr so einzuschätzen, wie drei Richtige beim Lotto...purer Zufall.
Ich sehe es wie Ersatzbank....das System müsste es für alle gleich vorgeben und das mehr oder minder knallhart ohne Diskussionsmöglichkeit. Also Vorgaben von obe an nach unten...sinnvolle angebrachte und angemessene Vorgaben mit einem Strafenkatalog bei Nichtbeachtung. Es bliebe beim Trainer der rote Faden. Man könnte seine persönliche Note einfließen lassen, jedoch würde so ein bestimmter Schutz vor sich selbst und für die Kinder und den Fußball erzeugt und gleichzeitig die Qaltiät angehoben.
Es würde ein Zustand erzeugt, der das was du nun positives erlebt hast, für alle zu erleben lassen, mit wenigen Ausnahmen, statt viele und die wenigen könnte man pflücken, da es eine Sanktion gäbe.
Diejenigen Trainer für die das nicht ist....für die änderte sich nichts...die dürften hier schweigen...da es für sie kein Anlass zur Diskussion gibt.
Diejenigen die eigentlich richtig ticken oder eine Chance darauf hätten ....die jährlich neuen Trainer...für die wäre es der Anhalt...der Weg den sie zu gehen hätten und das System würde ihnen den Weg zeigen, was so gesehen sehr positiv wäre.
Und diejenigen die sich hier sträuben, denen der Bauch drückt wenn sie das lese....die würde das System zwingen oder dafür sorgen, dass sie verschwinden.
Ein solches "System" könnte auf der kleinen Ebene der Verein über ein Konzept das überwacht wird - siehe anderer Thread- mutig einführen....aber auch vom Verband und hier dann vielleicht ...aus taktischen Gründen....von ganz oben nach unten...vom DFB ausgehend auferlegt werden bis runter in die Verein. Hieran könnte das Vereinskonzept dann passend angelehnt werden. Gr.Andre
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Um das nochmals zu verdeutlichen:
70 Euro dividiert durch 12 Monate ist eine Lächerlichkeit.
Der Begriff Dorf....erhöht meiner Einschätzung nach die Möglichkeit, das "Ding" durchzuziehen...gerade dort gibts die Konkurrenz nur in Autoreichweite...also weiter weg. Zum Vergleich...ich wohne hier in einer 50000-Bewohnerstadt...wir haben 7 Fussballvereine, wovon zwei DERZEIT mit der Ersten Bezirksliga spielen. Für mich kommt es nicht auf die Örtlichkeit an, sondern darauf....WIE ICH ES VERKAUFE!
Dazu gehören echte Argumente, ...ein taktisches Vorgehen...eine Allianz....Diplomatie....und das ordentliche Vorgehen, eben über die Mitliederversammlung...Redezeit/Problemdarstelung/Lösung/Abstimmung = im Positivfall ist das der Auftrag der umzusetzen ist.
Zudem habe ich nicht gesagt, dass es den Trainermangel sicher oder überhaupt behebt, sondern das es eine Möglichkeit/der Teil einer Lösung ist. Hinzu kämen die Nebenlösungen die einhergingen, denn ein festes Konzept das gelebt und geschützt wird sorgt über die Langstrecke gesichert (ich habe es in einem Verein so erlebt!), dass
-Streit weniger entsteht
-vorhandener Streit anders....schneller...sachlicher bearbeitet wird
(z.B. weil im Konzept genau drin steht, wie man die Mannschaften bestückt, welche Trainings abgehalten werden müssen, wie man sich verhält, was man selber beitragen sollte = Trainerfortbildung mitmachen). Wer dagegen verstößt...so meine Denke, bekommt die gelbe und dann die rote Karte.
-es hebt die Qualität des Trainings
-es hebt den Ruf des Vereins
-es sorgt so dafür, dass mehr Mitglieder einströmen
-mehr Mitglieder = mehr Kohle = mehrere Manschaften der gleichen Jugend = es kommt oben mehr raus = es bleiben auch mehr Ehrenamtler dauerhaft wenn die Stimmung gut ist und und und. Da hängt soviel dran.
Und das Beste ist, dass niemand es versucht hat, somit bleibt es bei Einschätzungen...kein WEISS ob ich recht behielte oder nicht!
Ein Indiz dass es zumindest kein Fehler wäre mal so den Verein aufzubauen sind die Vereine, die groß wurden. Dessen Rezept war doch genau das...die machten es und ernteten. Mein Ziel wäre auch nicht, das Hintertupfingen bald Bundesliga spielt, sondern...das der Verein wieder Spass macht, das es zumindest ein Grundgebilde von Ehrenamtlern erhält, die auch in der Zukunft die Kuh am kacken hält, weil die Identifikation mit dem Verein nicht "bäh geh mir weg" heisst, sondern "hm, ja gerne...ich will auch dazu gehören, ich mach das!" ist.
Ich hatte das mal an anderer Stelle aus der Praxis für die Praxis benannt. Mein ältester Sohn -heute 22 Jahre alt - war in der B Jugend und wurde angesprochen. Er übernahm eine F - Jugend. Mit den Fehlern die man machen kann machte er das eine Saison. Dann hörte er auf. Das tat er nur aus einem Grund....Freizeit ist teuer! Er ging in einen Getränkemarkt und verdiente 6 Euro die Stunde, heute wären es 8.50 Euro. Im Verein erhielt er damals 50 Euro und die teilte er sich mit dem Mittrainer. Dieses Geld wurde auch noch unpünktlich ausgezahlt. Mit Trainerschein wären es damals lächerliche 60 Euro dividiert durch 2 gewesen.
Anderes Beispiel ...ein Chef von mir ist im Vorstand eines Tischtennisvereins. Dort zahlt man aus gleichem Grund schon seit Jahren mehr Beiträge, weil man sonst keine Trainer erhielt, das ist ganz normal. Dort erhielt der Trainer 6,50 Euro die Trainingsstunde!!! Das ist doch ganz nomal, das das die Eltern/Mitglieder zahlen....wer denn sonst!!!!! Umsonst ist nichts wert für Leute asserhalb des Vereins....und gute Arbeit muss bezahlt werden.
Das darf man aber nicht nur dahin säuseln, sondern der Vorstand hat hier die Hausaufgaben zu machen.D.h. dass man möglichst qualifizierte Trainer präsentieren sollte und dafür habe ich als Vorstand durch z.B. interessante Fortbildunge zu sorgen. Entweder richtige ich die selber aus, weil ich jemanden bestelle der das Seminar/die Fortbildung tätigt oder ich habe eigene Leute die das auch können oder ich bitte mal den Stützpunkt zu Gast. Und auch das muß bezahlt werden....
Wenn mir als Elternteil jemand aus dem Verein das Problem schildert und mir dann mitteilt, was ich für die Kohle zukünftig erhalte...dann zahle ich das gerne!!!
Man muß das nur mal machen und umsetzen. Genau dazu kommt es aber nicht, weil die meisten Leute hier kneifen und sich die Hose vollmachen. Man redet es direkt kaputt. Und weil das so ist, würde ich auch über die Mitgliederversammlung arbeiten. Wenn ich das so mache wie beschrieben, dann ist doch so gut wie sicher, wie die MItglieder abstimmen werden, jedenfalls schätze ich das so ein. Und dann könnten die Kaputtredner doch erzählen was sie wollen, ....dann wird das umgesetzt!
Und fünf Jahre später biste dann, ....aber erst dann....schlauer!!! Gr. Andre
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Konzept....Ausbildungskonzept wäre z.B das
https://www.dfb.de/fileadmin/_…_rtk_flyer_A4_quer_01.pdf
Ich würde das so übernehmen und wie in meinem Post installieren.
Der Monats.- oder Jahresbeitrag war nur ein Beispiel.
Ich bin - da hier darauf verwiesen wird - das es in einem 4000 Seelendorf - finanzielle so nicht durchsetzbar ist...anderer Meinung und sage
-das es dort vielleicht sogar erst recht deswegen durchsetzbar wäre, denn es fehlt doch die Konkurrenz, richtig?
-zweitens kann ich das egal wo verkaufen, denn es geht einher mit einer Qualtitätssteigerung, wozu die Trainerfortbildungen, die Einführung eines "überwachten" Konzeptes einpspielt.
Zudem ...solange Eltern für Zigaretten, den Zweitwagen, den zweiten Urlaub Geld ausgeben...solange dürfte das auch ok sein.
Oder verdienen die auf dem Land weniger. Die haben doch auch günstiges Wohnen, richtig? Für mich ist das mit dem "Dorf" kein Argument.
Wenn ich 40 Std. Traineraufwand im Monat ansetze...sind das bei 8 Euro Mindestlohn....eine Trainerspende in Höhe von 320 Euro monatlich + dessen Spritkosten. Bei z.B. zirka 13 - 14 Spielerkindern die monatlich a zirka z.B. 12 Euro zahlen sollen....spendet der einzelne Trainer noch ausreichend viel!!!
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Hallo,
ich gehe davon aus, dass Du auf vorhandene Strukturen triffst...d.h....du schlüpfst ja zunächst in den Posten und das, was ihn vorher umgab. Ein neuer JL hat meiner Ansicht nun zwei Möglicheiten....1. Er lebt mit dem, wohinein er schlüpfte oder 2. er verändert was.
Veränderung im Verein stösst meist auf Gegenwind. Oftmals trifft man auf die alten Vereinsmeier...die, die keine Veränderung wünschen. Neu ist für sie scheisse. Im schlechtesten Fall sind das Leute, die narzisstisch veranlagt sind. Und ganz übel...sie haben ein ungeahntes Standing im Verein und wissen die Dinge zu lenken. Deshalb mein Spezialrat:
1. Würde ich mir anschauen, wer wie "tickt"....das dauert erstmal ein halbes Jährchen o.ä.
2. Ich würde - mit einer heutigen Erfahrung - immer eine Allianz hinter oder neben mir bilden...Leute die mich und meine Ideen gut finden. Leute...denen ich ein Ohr schenkte und mir ihre Sorgen auch vertrauensvoll anvertrauten und die ich ernst nehme oder auch mal ehrlich ausräumte.
3. Danach würde ich mir eine persönliche Prioritätenliste erstellen....Was will ich verändern....und welche taktische Reihenfolge ist mir wichtig, welche Reihenfolge ist machbar und was macht Sinn.
4. Ich würde regelmäßige Trainerversammlungen abhalten....z.B. jeden ersten im Monat.
5. Es besteht die Frage, wie ich etwas im Verein ändere. GENAU DAS IST FÜR MICH DIE WICHTIGESTE FRAGE und ich glaube sie beantworten zu können.
-ich würde - nachdem die o.g. Hausaufgaben mit größtmöglicher Diplomatie gemacht wurden/vorbereitet wurden zusammen mit meiner Allianz beim Vorstand für die nächste Mitgliederversammlung eine mutige und mit meiner Allianz abgesprochene Redezeit verabreden...ggf. einen Sprecher bestimmen, falls ich dazu nicht geeignet wäre
-dann ginge es ans Redepult. Dort würde ich die Probleme darstellen...exakt, kurz, treffend
Hier hinein folgende Lösungen/ Idee....Schritt 1:
-Einführung einer selbständigen Jugendabteilung
-Hinzu käme die Budgettierung der Jugendabteilung, welche hierüber ein bestimmtes Jahresbudget erhält, um selbständig zu haushalten
-eines Jugendvorstandes, um genau damit umzugehen...um zu Struktuieren (Materialwart, mehrere Kassenführer nur für den Jugendvorstand, Koordinatoren, Vertrauensleute, Sponsoring, Turnierlplanung, Passwesen usw.)
6. stellt man nach Problem.- und Lösungsdarstellung den Antrag auf die Lösungen...sprich Antrag auf
z.B. Budgetierung, Einführung Jugendvorstand
Und dann gibt es auf der Mitgliederversammlung direkt eine Abstimmung mit Handzeichen.
So müsste es richtig sein. Das Ergebnis wäre im Positivfall Auftrag für den gewählten JL und den Hauptvorstand auf Einrichtung
Falls das bereits besteht...überspringst du das und stellst folgend ein anderes oder weiteres Problem an Stelle des Vorgängerpunktes oder stattdessen, nämllich
Problem: Trainermangel, Trainingsqualität, Mitgliedszahlen, Ruf des Vereins,
Lösung:
-Einführung eines "überwachten" Ausbildungskonzeptes
-Benennung eines oder mehrerer Koordinatoren
-BEKÄMPFUNG TRAINERMANGEL und BINDUNG von Trainern an das Konzept durch Anhebung von Mitgliedsbeiträgen
- später vielleicht nochmals auf einer anderen Mitgliederversammlung .....Anhebung der Mitgliedsbeiträge in Höhe der Inflationsrate
!!!!NIemand hier, hat das je versucht. Andere die das so oder ähnlich machten, entwickelten sich zu hervorragenden bis heute sehr bekannten Vereinen. Deren Entwicklungsbeispiele sind doch irgendwie der Beleg dafür, dass das nicht zum Scheitern verurteilt ist.
Ich denke mir, dass Euer Mitgliedsbeitrag monatlich deutlich unter 10 Euro ist (????). Stelle dir vor, du stellst bei der Mitgliederversammlung das Problem des Trainermangels VORDERGRÜNDIG dar. Du könntest - der Wahrheit entsprechend z.B. beschreiben, dass viele Jugendliche, einige Mütter die Zeit hätten...einige Geringverdiener mit Zeit....lieber Jobben gehen um die Kasse aufzufüllen. Würde man den Mitgliedsbeitrag auf 12, 14, ...sagen wir bis 15 Euro im Monat anheben, könnte man dieses Geld für ein ordentliches Geld an den Trainer ausgeben. Dieses Geld nennst du nicht Gehalt, nicht Lohn, sondern AUFWANDSENTSCHÄDIGUNG.
Du stellst heraus, dass ein engagierter Jugendtrainer bei zwei Trainings (entspräche dem auch eingeführten Konzept) mit Trainingsvorbereitung und einem Spiel am Wochenende plus An.-und Abfahrten, Spielbericht ausfüllen, Trainerversammlung, zwischen 8 und 10 Stunden SPENDET!!!
Dafür stellst du den Antrag, dass in dem Fall wo die Beitragserhöhung exakt hierfür verwendet wird...dem Trainer pro Team mindestens 100 Euro....120 oder 150 Euro....monatlich pünktlich gezahlt wird. Welche Summe genau ergibt sich rechnerisch aus Euren zahlen.
Das möchtest du, um das Traineramt attraktiv zu machen...so bindet man auch mal einen B oder A Jugendlichen und stellt ihm einen Elternteil für die Orga dazu (falls nötig).
In wie weit das einem Koordinator zu Gute käme,...müssten die Zahlen zeigen.
Übrigens empfehle ich - das Amt des Koordinators - genau zu beschreiben und die Befugnisse mit ins Konzept aufzunehmen
Ob der Koodi für alle Jugendmannschaften oder z.B. für die F/E...D/C usw. zuständig ist, ist Gestaltungsmasse....notfalls für die Zukunft.
Zurück....zur Mitgliedsbeitragserhöhung....
....Die Zahlung einer solchen Aufwandsentschädigung verpflichtet den Trainer, jährlich an mindestens xy vereinseigenen Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen....Hierzu führst du ein - alles über Anträge in der Mitgliederversammlung - , dass du z.B. pro Halbjahr Sommer (draussen)/Winter (Halle)...eine Fortbildung anbietest, wo man mindestens an einer teilnimmt. Geschieht das nicht, dezimiert sich die Zahlung um eine Monatsauszahlung, basta. Zu diesen Terminen könnte man auch - vielleicht kostenpflichtig - andere Vereinstrainer einladen.
Man könnte auch noch staffeln...Trainer mit Schein erhalten etwas mehr....120 Euro....die anderen 80 oder 100 Euro.
Ich würde mir davon versprechen, dass das Traineramt so interessanter wäre, auch wenn das kaum einer zugeben würde. Es würde möglicherweise
-das Traineramt als Ehrenamt attraktiver machen
-so den Trainermangel an sich bekämpfen
-DEN TRAINER AN DAS KONZEPT binden.
-die Trainingsqualtiät anheben
-den Ruf des Vereins heben
was in der Folge möglicherweise mit einer Erhöhung der Mitgliederzahlen einher ginge.
Dazu würde ich noch einen Verhaltenskodex in das Konzept einbauen, an das sich gehalten werden muss (kein Geschrei am Spielfeldrand/alle Spieler spielen zu ähnlichen Zeiten/keine Bankdrücker).
Hält sich eine Trainer - sagen wir mehrfach - nicht an das Konzept und den Kodex, würde er konsequent entfernt. Ich erhoffe mir durch die Zahlung einer so finanzierten Traineraufwandsentschädigung, das man ein Argument bei der Trainersuche mehr in der Hand hat, welches unterschwellig wichtig helfen könnte. Das glaube ich...das wird sich rumsprechen....das wird auch Eltern überzeugen die es zahlen müssen.
Man könnte ....nein sollte hier zwei soziale Komponenten einfließen lassen
1. drittes Kind frei
2. Haertz IV im Rahmen des Satzes
Ich finde das alles ist machbar...in die Zukunft gedacht....es ist geeignet....hat keine Nachteile....niemand kann sagen das ist scheisse, weil keiner hat es ausprobiert...es gehört Mut dazu...wünsche ein gutes Händchen.
Gr. Andre
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Ich bleibe dabei,
es ist alles geregelt, ausser die Sanktion bei Regelverstössen durch Eltern und Trainer.
Die Regel besagt...Fresse halten...Coachingzone...ENDE.
Einer hält sich nicht dran...teilweise IHR, teilweise der Gegner.
Ferner....gibt es bezogen auf die Themen einer F so gut wie nichts einzurufen. Wenn doch, ...benennt es mal.
Meistens sind es Dinge, die nicht in die F gehören.
Da einige hier und andere Euch gegenüber (gegnerischer Trainer) sich daran nicht halten gibt es hierfür mehrere Gründe
1- keine Ahnung, kein Wissen
2. wie oben...keine Sanktionen sein Vergehen zu ahnden
3. den Egotrieb im Bezug auf das Gewinnen kriegt der Trainer selbst oder/und das System anscheinend zu lasten der Kinder nicht in den Griff
4. Der Trainer missachtet grundsätzliche wissenschaftlich belegte Ergebnisse aus Studien.
5. Das ergibt im schlechtesten Fall vereinsschädigendes Verhalten, weil Spieler direkt oder später durch Drop Out den Verein letztlich dadurch verlassen. Vereinsschädigendes Verhalten führt laut der Statuten zum Rauswurf. Diejenigen die das Verursachen oder Zulassen oder Billigen gehören entsprechend schonungslos entfernt. Das geschieht aber nicht, denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
So schließt sich der Kreis. Ich sag mal so...drei Söhne habe ich. Mit meinem heutigen Wissen würden die lange Zeit keinen Fussball spielen, da es für sie besser gewesen wäre, überhaupt keinen Trainer zu haben. Besser wäre gewesen, dass sie zu Hause auf der Wiese IHREN Fussball gespielt hätten. Ich finde wir Trainer nehmen uns viel zu wichtig und das was wir im guten Glauben MEINEN zu vermitteln ist meist viel weniger als das, was gefühlt wird. Der meiste Trainereinfluß ist meiner Einsicht von heute...eher Contraproduktiv und verzichtbar. Kleinkinder wehren sich hier nicht, deshalb empfehle ich heute, erst zur D dahin zu gehen...da fangen sie an sich zu wehren. Deshalb sind die oberen Mannschaften u.a. auch so leer!
Und da könnt Ihr auch noch so viel um den Brei reden....die meisten von uns sind hier -zwar gut gemeint- beteiligt und damit "Täter"...da kann man sich die Welt noch so blumig quatschen...so siehts aus.
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Ersatzbank....1000Prozent agree. So war es auch gemeint. Wollte halt -habe ich ja auch geschrieben- etwas provozieren um so für den Kern des Themas zu werben. Du hast das so gut erkannt.
Goodi...nichts für ungut...bin manchmal ein Arsch...musste aber sein;-))). Du hast recht...die allermeisten hier sind zwar Adressaten für Input...aber nicht das Übel. Und ich versichere Dir...ich weiss vieles nicht! Als nächstes werde ich mich mal über Funino oder wie es heisst schlau machen, habe da Fragezeichen. Gr. Andre und schönen Restabend
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Goodi, ....ist das so schwer zu verstehen?
Es ist ein riesen Unterschied, ob ich als Neuling ohne Trainerschein und Erfahrung in das Traineramt einsteige
-und mir alles aneignen muss bzw. alles tun und lassen kann, was ich will
ODER
-ob ich in einen Verein komme, wo ein Konzept mir vorgibt, was ich mit welcher Altersgruppe zu tun habe und was ich lassen MUSS.
Im zweiten Fall könnte ich mich über meine persönliche Note einbringen und das vom Verein verlangte tun, und ich würde nicht so viel falsch machen können. Praktisch könnte das so aussehen, das der Verein zu einem Einführungslehrgang die neuen Trainer über das festgeschriebene Konzept dieses ausführen lassen, weil man ihnen den Link zu Trainer-online.de gibt und ihnen sagt, das sie das so nachmachen solle. Da gibt man dann F-Jugend ein...das Thema, z.B. Torschuss....und erhält locker über 100 Trainings mit jeweils 2 Warmmachteilen, 2 Hauptteilen und einem Abschluss. Im Lehrgang zeigte man dann, wie du das organisierst und zeitlich gut timest. Innerhalb kann man mal was erschweren oder vereinfachen...was den roten Faden darstellt.
Der neue Trainer könnte so recht schnell ein guter Trainer mit wenigen Fehler werden und wächst so schnell rein. DAS ist machbar, wird aber nicht gemacht. Lieber schaut man zu egal wie sinnlos oder schwach das Tun ist.
War das verständlich oder nicht? Dagegen kann man doch nichts haben, oder wie siehts aus? Kennst du die Traininigsonlinebank...schonmal benutzt?!
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MCLovin
ebend drum bin ich er Ansicht, dass ein festgestellter Verstoß gegen die FPL-Regeln nach einer Eingewöhnungszeit und von mir aus nach einer gelben Karte z.B. 50 Euro an den Verein kosten müsste...ggf. unter Aberkennung eines Sieges.
Die die sich nicht wehren können...also Kleinkinder....sollte man hier so besser schützen.
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Kleeblatt....lies dir mal die Ziele einer F-Jugend durch. Wenn du sie dann kennst...weiss ich nicht
-was du exakt gemessen an den Zielen einrufen willst (es gibt nichts einzurufen bei einer F, überhaupt nichts!
und zudem
-ist dir das durch die FPL-Regel doch auch nicht möglich, wenn du dich daran hälst...dann bist du so weit weg, das dich eh keiner hört...
ERGO....wovon reden wir hier eigentlich?
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@All....aus meiner Sicht habe ich niemanden beleidigt, sondern sachlich angeriffen und bewusst provoziert, und ja, ich denke ich spreche die Wahrheit aus, in dem ich das Problem konkret und ohne um den heissen Brei zu reden anspreche. Ihr alle die sich angesprochen fühlen, seit im richtigen Leben vermutlich super nette Kerle und Damen...Für die Sache gehe ich halt mal so vor, so bin ich, lebt damit oder überspringt den Beitrag, fertig. Ich finde es ist dienlich und zwar genau so.
Ich bin nicht besser oder schlechter als Ihr, sondern ...weiter. Weiter durch Erfahrung...da wo ihr jetzt steht, war ich zirka 13 Jahren. In dieser Zeit machte ich viele Fehler, Fehler...die seit der Zeit immer wieder von Neuen erneut gemacht werden. Genau das ist das Unverzeihliche der Verbände...des Hauptverbandes DFB....der Vereine...Eurer Vereine. Ständig wechseln die Trainer...z.B. weil die eigenen Söhne rauswachsen oder man vergrault fern bleibt. Dann wachsen andere Trainer nach und alles fängt von vorne an.
Dieser Kreislauf ist für mich seit Jahren so zu beobachten, und das bei meiner Ansicht, dass ein Verein ein festes Ausbildungskonzept geschützt vorbringen sollte. Wie das laufen könnte...könnt ihr woanders nachlesen. Das machen Vereine aber nicht und arme Kerle wie ihr werden dann in das kalte Wasser geworfen und die Kinder dadurch auch.
Da bleibt dann die Eigeninitiative ...die viele aber nicht erledigen oder gar....nicht verstehen. Das empfinden wiederum einige als Beleidigung durch mich...ist es aber nicht, sondern, das sind die Fakten....eine sachliche Feststellung und ebend keine Beleidigung.
@onkel 1978/@all
warum passt du nicht...warum spielst du nicht ab...so dein Beispiel....
Wir sprachen hier von einer F-Jugend. Ich werde einige nun einschläfern...weil sie wissen was nun kommt.
Wissenschaftlich durch Studien belegt ist, dass Kinder dieser Altersgruppe am Straßenrand stehend und auf ein herannahendes Auto blickend...dennoch loslaufen könnte, da es vom Entwicklungsstand her noch nicht in der Lage ist...Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen und zudem noch nicht so gut im Raum sehen können.
Projeziert auf den Fussballplatz.....ersetze das Auto gegen einen Ball und die Fläche im Verkehr mit dem Rasen.
Der eine Spieler den du beschreibst ist weiter....viele andere noch nicht. Das ist normal. Die anderen sehen im Laufen....manche im Stehen nichtmal...den seitlich stehenden oder laufenden Mitspieler nicht, weil sie scheuklappenmäßig (wie beim Pferd) nicht...noch nicht in der Lage sind, den für Unwissende restlos freistehenden Mitspieler zu sehen. Alle unwissenden Zuschauer oder ein unwissender Trainer bemängelt ihn...teilweise laut...sprechen ihn sogar auf verschiedene Arten an....ER WIRD ES DENNOCH NICHT TUN....nicht tun können...schon gar nicht mit Ball am Fuß. Seine Synapsen im Gehirn haben sich noch nicht ausreichend geschlossen....es ist für ihn nicht möglich...auch nicht durch Ansprache...auch nicht durch 1000 Trainings oder einrufende Eltern.Anbieten kann man ja Trainings....die das "begleitend anbieten" und fördern....in der Hoffnung, dass sich Synapsen schneller schliessen....Schliessen, damit er es dann êine oder drei Wochen eher kann....ER...manch andere immer noch nicht. Da bleibt -so ich richtig liege...die Frage nach dem Warum? Für mich ist die Sache klar...denn man kann die Zeit sinnvoller nutzen...Torschuss, Zweikampf usw....möglichst in vielen Wettkampf.- und Spielformen....die ja ein Abspielen nicht verbieten!
Das alles ist im DFB-Ausbilungskonzept verankert.
Mir viel dazu übrigens auf, dass einer der beiden Ausbilder in meinem Trainerlehrgang das eindeutig selber nicht verstanden hat...da laufen auch Fehler. Und erwähnen möchte ich auch, dass der DFB für mich eigentlich ein rotes Tuch ist...nur das oder ein ähnliches an Machbarkeiten angelehntes Ausbildungskonzept einfach eine gute Sache sind, vor allem für Anfänger. Es sollte Vorgabe für Neuling sein, und dazu gehörte die Pflicht...die verankerte Gottespflicht gehören, Vereine und Trainer daran zu binden. Genau das findet aber nicht statt, LEIDER!
Ach ja...und dieser eine oder die zwei Ausnahmen...die bei fließenden Grenzen weiter sind...die kann man ja einbinden...oder gar in die F 1 geben...oder mal bei der E 2 mitspielen lassen. Eines ist für mich aber falsch....sie als Maßstab für die anderen zu sehen. Das findet aber oft offen oder versteckt so statt und das ist für mich ebend falsch. Hier gehts nämlich um Mitnehmen aller....und nicht um Beibringen mit der Brechstange von Dingen, die noch nicht gehen...egal wieviel Training. Da sind Grenzen für den Trainer erreicht...und das ist zu aktzeptieren. Es ist fatal das nicht zu tun.
Übrigens...ist meine Erfahrung. Ab der D...spätestens im zweiten Jahr, tun die genau das, was alle Unwissende ab den Minis bereits einfordern...wenn einer völlig freisteht. Das tun sie meiner Ansicht nach restlos selbständig und sie würden es auch tun, wenn sie nie einen Trainer gesehen hätten und nie einen Ball am Fuss gehabt hätten. Deswegen schrieb ich auch mal einen Thread, wo es darum ging, das wir Trainer uns oft viel zu wichtig nehmen. Ich weiss...das tut weh.
Ich wünsch Euch was...
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Kleeblatt...wenn Ihr doch die FPL habt....steht die doch in der Jugendspielordnung....fest als Regel.
Da steht doch drin was IHR zu tun habt...das ist doch nicht zu diskutieren!
Ich würde Dir als Trainer höflich als Gegnertrainer sagen, was zu tun oder besser zu lassen ist und wenn du nicht hören wolltest, dann -sorry- gäbe es einen Eintrag in den Spielbericht. Damit verlierst du dann das Spiel...hier wäre das mittlerer Weile so.
Das Thema ist eigentlich keiner Diskussion offen, weil es glasklar geregelt ist!
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Ich schaue ja nur noch sporadisch mal rein. Mir fällt auf, dass viele neue User hier sind...soweit prima. Ich finde, dass alte Themen immer wieder neu aufgerollt werden...auch das ist vollkommen ok.
Ich möchte hierzu zwei Vorwürfe starten...einen an den Fußball allgemein und einen an Euch Neue.
Ich werfe Euch vor, dass ihr Dinge bewertet, die ihr anscheinend nicht bewerten könnte, weil ihr keine Ahnung habt. Das habt ihr nicht, weil ihr die Inhalte nicht...nicht ausreichend oder nicht verständlich studiert und gelesen habt. Würdet ihr das tun, wüsstet ihr, das es ein Ausbildungskonzept z.B. des DFB gibt, das ist für jeden zu lesen, daran kann bis sollte man sich halten. Das Konzept hat seinen Grund, denn es ist an den entwicklungstechnischen Machbarkeiten der Kinder angelehnt. D.h....ein F Kind beispielsweise wird ....so es nicht zu den 1 Prozent Ausnahmen gehört....kein Passkombinationsspiel tun können. Wieso schult man es dann ständig? Wieso schult man nicht Vorgabe....nämlich den Torschuss, den Zweikampf beim Tore schießen und verhindern.
Beim Spiel....was willst du denn bei diesen Zielen ins Spiel rufen...was denn. Das was da von Trainern und Eltern gerufen wird betrifft Themen anderer Altersgruppen. Der Wissenden steht dann als Zuhörer am Rand und denkt...das Ihr keine Ahnung habt! Und...das ihr einschüchtert und damit Ausbildung verhindert. Das kostet ab und an sogar Mitglieder....das wiederum ist vereinsschädigendes Verhalten und das führt nach unseren Statuten zum Vereinsausschluss. Denkt mal drüber nach...Euer Wissen zu steigern...und Euer Ego in den Griff zu kriegen...Empfehlung an viele da draussen.
Der zweite Vorwurf richtet sich an Eure Vereine. Sie schauen zu....lassen Euch machen....jeder erfindet den Fußball selbst, sei es auch noch so ungünstig und falsch.
Und dann werden noch z.B. die Fair-Play-Liga-Regeln ...die ja in Eurer Jugendspielverordnung stehen sollten...prinzherrlich unterwandert und missachtet. Dinge, die nicht zur Diskussion stehen, sondern vorgegeben sind. Und das wird nichtmal bestraft.
Das alles zusammen ist ein Armutszeugnis...finde ich.
