Mach dir kein Kopp über Kollegen, Eltern usw...denk an die Jungs die kicken wollen und Fussballspielen lernen wollen
Das ändert nichts daran, dass sowohl die Kollegen als auch Eltern benötigt werden, um überhaupt wieder starten zu können.
Mach dir kein Kopp über Kollegen, Eltern usw...denk an die Jungs die kicken wollen und Fussballspielen lernen wollen
Das ändert nichts daran, dass sowohl die Kollegen als auch Eltern benötigt werden, um überhaupt wieder starten zu können.
Alles anzeigensehr traurig so etwas zu lesen.
Das bringt mich immer wieder zur gleichen Frage.
Für wen mache ich das eigentlich?
Es interessiert doch eh niemanden!
Mein persönlicher Favorit bei den Vereinswerbesprüchen, wir setzen auf die Jugend!
Jugendarbeit ist ganz wichtig, aber dafür etwas tun, lieber nicht....
Auch von den Eltern erwartet man nach 4 Jahren Trainertätigkeit sicher etwas anderes.
Ja, die Frage stellt man sich doch schon ganz oft. So schade, dass das Vereinsleben gefühlt immer mehr als low-cost Dienstleistung wahrgenommen wird.
Wir wollen das Training entgegen der Entscheidung der Stammvereine nächste Woche wieder auf dem Sportplatz meines Stammvereins aufnehmen. Info an die Eltern ist schon raus mit Bitte um 2 Freiwillige, die die Händedesinfektion betreuen. Frist zur Rückmeldung ist seit Mittwoch raus und läuft morgen aus.
Da sich noch niemand darauf gemeldet hat und ich nicht davon ausgehe, dass dies noch geschieht, werden wir wohl oder übel auf die Wiederaufnahme verzichten. Man reißt sich auf gut deutsch den ***** auf, um deren Kindern das Fußballspielen zu ermöglichen und so wird es quittiert. Die Entscheidung ist zwar emotional geprägt, aber die Rechnung ist ganz einfach:
null Unterstützung von Trainerkollegen + null Unterstützung von Eltern = null Lust bei mir irgendetwas noch zu organisieren. Traurig, dass fast 4 Jahre Trainertätigkeit bei der Mannschaft so endet.
Wart ihr das mit der JSG aus so vielen Vereinen oder verwechsle ich da was? Dann wird es natürlich schon schwierig, alle an einen Tisch zu bringen. Aber wenn ihr bereits ein Konzept habt, könnt ihr es ja an die anderen Vereine weitergeben, bevor sie selbst eines erarbeiten und zu völlig anderen Erkenntnissen kommen.
Ich habe unserem JSG-Partner auch unser Konzept weitergegeben. Erste Reaktion war: Super, danke, wir kümmern uns. Nach einer Woche und Nachfrage war die Reaktion: Neeeeeeeeee, wir machen das doch nicht. Aber wenn bei euch wie gesagt die Bereitschaft da ist - dann ist die Hürde ja genommen.
Genau, ich bin das mit der großen JSG ![]()
Unser Konzept steht den anderen zur Verfügung. Trotzdem braucht es diese 3 Wochen Vorbereitung. Hätte ich vllt. dazu schreiben sollen. Die Frage ist halt, ob es sich noch lohnt, in den Ferien wieder einzusteigen.
Gemeinsam mit der F-Jugend haben wir die Chance, auf dem Platz meines Stammvereins bereits zum 17.06 mit dem Training zu beginnen. Info ging gestern an die Eltern raus, dass wir noch 2 Leute benötigen, die die Desinfektionsstationen betreuen (da wo sich die Kinder die Hände desinfizieren). Sollte sich da jemand melden, werden wir denke nächste Woche bereits einsteigen. Kommt da keine Rückmeldung, war's das für diese Saison. In so einer Situation ist ein wenig Hilfe wohl angebracht.
Immerhin habt ihr ja fast 4 Wochen Zeit dafür!
Immerhin hatte man bereits gute 5 Wochen Zeit gehabt, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Wir in unserem Stammverein haben schon seit Ende Mai einen Plan in der Schublade, wie die Auflagen umzusetzen sind. So schwierig ist es ja nicht...
Nächstes Kapitel in der JSG:
man möchte gemeinsam zum 06. Juli die Anlagen wieder freigeben. Vorher muss man sich noch Gedanken um ein Hygienekonzept machen ![]()
Ihr habt ja eine Riesenspielgemeinschaft. Bei uns sind es nur drei Vereine und das ist schon kompliziert genug.
Es macht vieles zumindest nicht leichter. Wie Radagast vorschlägt, kann ich da gern mal ein Thread eröffnen. Das passt hier nicht so gut rein.
Bin leider nicht aus der Schweiz
Wie sieht es denn mit Eltern aus dem Team aus? Mit etwas Glück hast du ja doch ein oder zwei dabei, die sich das vorstellen könnten.
Bei uns wird die D-Jugend anscheinend große Schwierigkeiten bekommen, einen gescheiten Trainer zu bekommen. Bis jetzt ist noch niemand gefunden, der das übernehmen möchte. Aufgrund der Corona-Situation bin ich momentan eh nicht so gut auf die JSG zu sprechen und ich sehe es schon kommen, dass ich drauf angesprochen werde. Dabei wollte ich die Jungs zum Sommer abgeben.
Sollte es soweit kommen, stehen meine Forderungen auch schon fest:
Sie müssten mich auf Minijob-Basis anstellen. Einen Versuch darf es ja wohl wert sein ![]()
Sehe es wie Constantin. Einige Auflagen oder Empfehlungen der Verbände sind augenscheinlich nur dafür da, um ein Gefühl von Sicherheit (oder: "Seht her wir machen etwas") zu geben. Bei einem Virus, welches hauptsächlich über Tröpfchen und Aerosole verbreitet wird, benötigt es bspw. keine Desinfektion von Gegenständen oder den Händen. Es reicht vollkommen aus, sich regelmäßig die Hände zu waschen (und das gilt nicht erst seit Corona). An der frischen Luft dürften Aerosole ebenso wenig ein Problem darstellen.
Dennoch ist ein zielgerichtetes Hygienekonzept während der Pandemie sinnvoll, wenn nicht alle Trainingsteilnehmer direkt in Quarantäne kommen sollen.
Aber um noch einmal zum Thema zurückzukommen:
Wir wären ab dem 15.06 startbereit und der Verein hat sein OK gegeben. Jetzt grätscht der Jugendvorstand unserer JSG dazwischen und gibt das Training erst frei, wenn die Mehrheit der Stammvereine ihre Plätze für das Training freigeben. Von 7 oder 8 Vereinen (verliere da langsam den Überblick) wollten nur 2 (u.a. mein Stammverein) ihre Sportstätten freigeben. Diese Woche soll entschieden werden. Wie das wohl ausgeht? ![]()
Da ich nicht weiß, was du von uns wissen möchtest, möchte ich dich einmal fragen:
Wieso wollt ihr so oft wechseln? Gefühlt handelt jeder zweite Thread von diesem Thema...
Ich Dummerchen! Hatte eine andere Definition für "Im Übrigen" im Kopf ![]()
Das sind doch dann super Nachrichten. Hoffentlich zieht Hessen da bald nach!
Personengruppen, die sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen treffen dürfen, wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. [...] Im Übrigen bleibt der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb mit unvermeidbarem Körperkontakt weiterhin untersagt.
Ich lese mir den Abschnitt jetzt mindestens zum zehnten mal durch und habe das Gefühl auf dem Schlauch zu stehen...
Wenn der Körperkontakt in der Sportart vermeidbar ist, dann ist Körperkontakt / die Sportart erlaubt? Ist der Körperkontakt in einer Sportart unvermeidbar, ist Körperkontakt / die Sportart nicht erlaubt? Oder gilt die Kontakterlaubnis nur für eine Personengruppe, die sich privat zum Sporttreiben trifft, aber wieso wird daraus folgernd auf Wettbewerbe eingegangen?!
![]()
Wie läuft die Begrüßung der Spieler wenn sie zum Platz kommen. Kriegt jeder ein Hütchen zugewiesen und muss dort verweilen?
Das halte ich für die einfachste Lösung. Hände waschen und ab zu dem eigenen Hütchen. Ggf auch eine eigene "Zone", in der die Spieler schon ein bisschen mit dem Ball machen können. Zu diesem Platz nehmen die Kinder ihre Tasche / Trinkflasche mit und dort findet auch jede Trinkpause statt.
Ein Hygienekonzept wird auch dann benötigt, wenn die allgemeinen Kontaktbeschränkungen in den nächsten Monaten aufgehoben werden. Denn auch dann werden infizierte Personen und Kontaktpersonen in Quarantäne müssen. Deshalb macht es Sinn, die Wahrscheinlichkeit hierfür so gut es geht zu reduzieren.
Momentan gibt es jedoch noch glasklare Regelungen für den Breitensport. Es ist eben nur erlaubt, wenn du für einen Abstand von 2 Metern garantieren kannst, außer ich übersehe eine Ausnahmeklausel, wie es sie bspw. bei Fahrgemeinschaften gibt.
Ich will es dir sicherlich auch nicht rausreden, möchte dich nur darauf aufmerksam machen, dass du (oder allgemeiner: jeder) extrem aufpassen muss und da bestmöglich absichern sollte. Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz sind keine Kavaliersdelikte! Da können schnell einmal Strafen (gerade für den organisierten Bereich) im höheren 4-stelligen Bereich anfallen.
Ich muss da Charles De Goal zustimmen.
In Art. 1 Absatz 8 heißt es in der aktuellen Verordnung des Landes Niedersachsen wie folgt: Die Sportausübung auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen und ähnlichen Einrichtungen ist zulässig, wenn
1. diese kontaktlos zwischen den beteiligten Personen erfolgt,2. ein Abstand von mindestens 2 Metern jeder Person zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, jederzeit eingehalten wird
Gleichzeitig schreibst du:
Das wäre dann ohnehin so, dass alle in Quarantäne müssten. Ich kann bei 12 - 18 Spielerinnen schon nicht dafür garantieren, dass beim Ankommen und Abfahren vor/nach dem Training keine Kontakte unterhalb von 2 Metern stattfinden. Soviel Aufpasserarbeit kann ich als einzelner Trainer nicht leisten.
Nur das sich Spieler auch mal kurzfristig näher als 2 Meter kommen, das kann ich teilweise nicht ausschließen.
Du und der Verein verstoßen mit dem Vorgehen ganz klar gegen Punkt (2) eurer Landesverordnung! Diesen Abstand MUSST du vor, während und nach der Einheit sicherstellen und nicht darauf vertrauen, dass sich die Spieler/innen von alleine daran halten. Wenn es dir bei solch einer großen Gruppe nicht gelingt, dann ist eine Reduzierung der Gruppengröße sinnvoll. Da braucht es auch keine gesetzliche Verpflichtung für, um den Sinn und Nutzen dahinter zu erkennen.
Das Problem mit den nicht angemeldeten Spielern umgehst du einfach, in dem sie nicht mittrainieren dürfen! Ich weiß nicht, warum man sich als Trainer (und vllt auch Verein) manchmal so vor konsequenten Handeln scheut, aber in dieser Angelegenheit gibt es einfach keinen Spielraum für Nachlässigkeit und Laissez-faire.
Was die Quarantäne angeht:
Es ist eben nicht so, dass alle in Insolation müssen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Bisher mussten maximal Kontaktpersonen 1. Grades in Quarantäne. Kannst du durch ein geeignetes Konzept und strikten Vorgehen dem Gesundheitsamt zeigen, dass keiner aus der Trainingsgruppe zu diesem Personenkreis zählt, muss auch niemand in Quarantäne (außer die Betroffene). Wenn du so weitermachst wie bisher, dann ist es absehbar, dass alle quarantänisiert werden müssen.
Mit solchen Dingen (nicht genau zu wissen, mit wie vielen Spielern das Training startet trotz Anmeldesystem über Spielerplus) müssen wir glaube ich alle leben. Zumindest wenn die Spieler es aus Arbeitsgründen manchmal nicht pünktlich schaffen.
Ich bin deswegen der Meinung, dass ich entweder diesen Kompromiß ohne Pufferzonen auch mal gehen muss oder Training sonst ganz lassen muss zur Zeit.
Und genau das wird dir dann als Fahrlässigkeit unterstellt. Aber okay, muss jeder für sich selbst verantworten.
Ich schätze das Risiko einer Infektion bei Freiluftaktivitäten nicht sonderlich hoch ein. Dennoch ist so ein Hygienekonzept momentan sinnvoll und notwendig. Falls doch einmal ein infizierter Spieler das Training besucht und du ein gutes Konzept hast, ist die Wahrscheinlichkeit, dass alle Spieler der Gruppe auch in Quarantäne muss. Deshalb sollte man es nicht so larifari-mäßig handhaben.
Erlebe ich bei uns im Ort auch: Wir haben 6 Vereine und nur zwei lassen Training zu. Das finden die anderen vier Vereine nicht so toll, aber ist ja eher deren Problem als das derer, die ihre Plätze öffnen, weil sie es hinbekommen.
Genau so sehe ich das auch! Anstatt das als Anreiz zu sehen um den Arsch hochzukriegen wird Stimmung gegen die gemacht, die es ausprobieren möchten. So lässt sich wenigstens sagen: "Die anderen lassen ihre Sportplätze auch noch gesperrt."
Wir haben uns heute im Stammverein auf ein Konzept geeinigt, welches das Risiko minimieren sollte. Wobei ich das Risiko beim Freiluftsport als sowieso schon sehr gering einschätzen würde, auch mit Kontakt. Nur ein Bruchteil der Infektionen gehen auf Schmierinfektionen zurück. Wieso also das Material desinfizieren? Selbst Prof. Drosten (Berater der Regierung) von der Berliner Charité wird wie folgt zitiert:
ZitatDa also der Großteil der Infektionen auf Tröpfchen und Aerosole in der Luft zurückzuführen sei, halte er auch "das ständige Hinweisen auf Händewaschen und Desinfektion, die man auf Oberflächen sprüht, für total übertrieben." Und man könne im Umkehrschluss auch nicht sagen, man mache jetzt hier alles auf, "weil wir ja jede Menge Desinfektionsmittel versprühen und uns immer schön die Hände waschen." Dass die Menschen in Restaurants jetzt wieder dicht an dicht sitzen, halte er sogar für gefährlich, so Drosten. Er gehe davon aus, dass erfahrene Hygieniker das ähnlich einschätzen.
und
ZitatDenn laut seiner Einschätzung seien Außenbereiche relativ sichere Zonen, da dort das Aerosol weggeweht werde, statt in der Luft stehenzubleiben. Er würde sogar so weit gehen, dass beispielsweise auf Terrassen zwei Meter Abstand gar nicht nötig seien.
Hier in der JSG ist das Chaos perfekt ![]()
Der Verein, der seine Sportanlage nur für seine Mitglieder öffnen wollte, hat dies nun aufgrund von Beschwerden aus Vereinen, die ihre Anlagen z.T. bis zum Ende der Sommerferien nicht öffnen wollen, wieder zurückgezogen und bleibt somit auch weiterhin gesperrt.
In der Zwischenzeit haben wir für meinen Stammverein ein Hygienekonzept für dessen eigenen Platz ausgearbeitet, um ab Juni eine schrittweise Wiederaufnahme zu ermöglichen. Der Stammverein begrüßt das und möchte das so umsetzen.
Sollten die anderen Vereine nun einen zu großen Druck auf uns ausüben, werde ich meine Tätigkeit in der JSG ab Sommer einstellen. ![]()
wie hast du das 6vs3 Rondo mit 2m Abstand hinbekommen?
Wahrscheinlich so: Fußball Corona ![]()
Einmal 2x2 auf 10 x 10 Meter, einmal 3x3 auf 14 x 10. Dabei dürfen die Spieler die Mittellinie nicht überqueren und müssen versuchen, aus der eigenen Hälfte Tore (Kleintor) zu erzielen. Das hat gut funktioniert, selbst mit den Abständen.
Wie sah das aus? Jeder hatte seinen Bereich, den er nicht verlassen darf? Liest sich gerade so, als wenn sich 2 / 3 Spieler eine Spielfeldhälfte geteilt hätten.
